| Gothic_Message | [B]DIE ERSTEN 4 GEDICHTE STAMMEN NOCH AUS MEINER DEPRESSIVEN ZEIT, UND SIND NICHT WÖRTLICH AUFZUFASSEN[/B] Der Tod und das Paradies Tiefe Tränenseen, ohne Ufer, darauf ein Schwan in schwarzem Kleide und ein Boot, das die Trauernden trägt. Es wächst kein Schilf an diesen Seen, noch gibt es darin Leben. Tot ist die Seele. Und schwere Vorhänge Bilden den Nebel, der undurchschaubar scheint. Und kein Licht, nur die Kerzen an den Stätten derer, die ihr Los nicht trugen. Nicht tragen konnten. Will man dem Los die Schuld geben? Das es zu schwer war? Wie soll man die Verbliebenen trösten? Und das Ende der Stille Ist das Ende des Leidens. Was wird geschehen? Ihre leeren Hüllen Werden übergeben An die Hitze des Feuers Und dem Schutze der Erde. Aber warum begraben wir die Toten, wenn wir den Tod selbst nicht begraben können? Das Begräbnis des Todes Wäre die Erlösung von Leben und Tod. Das Paradies. Malveiyr P.S.: [I]Malveiyr[/I] ist mein Synonym |
| Gothic_Message | Eine Träne... ...geweint aus Trauer ist Kummer, tief im Herzen eingegraben, nach Außen hin zum Schein ein fröhliches Lächeln getragen und doch sitzt er so tief, dass man ihn herausreißen möchte, damit er das Herz nicht vergiftet. ...geweint aus Schmerz ist Kummer, fest ins Herz gestochen, nach Außen hin Gleichgültigkeit getragen und doch tat es so sehr weh, dass man den Schmerz hinaus schreien möchte, damit sich das Herz nicht aus Verbittertheit versteinert. ...geweint aus Wut ist Kummer, einen treffsicheren Schlag versetzt, nach Außen hin Kälte und Unnahbarkeit vermittelt, und doch lässt der Kummer nicht ruhen, sodass man ihn hinaus schreien möchte, um nicht innerlich über zu kochen. ...geweint aus Freude ist Glück, das das Herz auftauen lässt, nach Außen hin zu Schau getragen, dass man jubeln möchte um alle anzustecken, die aus Kummer weinen müssen. Malveiyr |
| Gothic_Message | Im Mondenschein… Durch die Wolken Hindurch, Sehe ich Das Licht des Mondes Das mich leise, zärtlich, leuchtend umgibt. Mittendarin Stehe ich, im weißen Gewande, schimmernd die Haare, nass, und die Hände rot gefärbt von Blutstropfen, die nun langsam ins kristallklare Wasser fallen, einer nach dem anderen. Um mich herum bildet sich ein roter Teppich, wie aus bloßer Farbe. Doch weiß ich´ s sicher, dass das keine Farbe ist, dass das mein Blut ist, welches da Tropfen Für Tropfen Das Wasser Benetzt Und den klaren See In wenigen Minuten Rot Gefärbt hat. Rot… Ist das nicht die Farbe, die Liebende so gern für sich beanspruchen? Ich weiß es nicht, denn mich hat niemals jemand so geliebt. Blut… Hat nicht Jesus, der gute Jesus der Christen, sein Blut gegeben, um meins zu erretten? Ich weiß nicht, denn von seiner Rettung habe ich nie etwas erlebt. Jesus! Hast du mein Leid nicht erkannt? Hast du nicht gesehen, wie sehr ich deine Liebe nötig hatte? Hast meine stummen Schreie nicht gehört? Du, Jesus, willst Gottes Sohn sein? Willst Gott selbst sein? Willst Gebete erhören können? Willst´ s vermögen, Liebe unter den Menschen zu sähen? Du kannst keine Gebete hören! Hätte ein liebender Gott zugelassen, das eines seiner Schafe leidet? Hätte ein liebender Gott soviel Hass Unter den Menschen zugelassen? Langsam beuge ich mich nach vorne Das Blut tropft Immer Schneller Aus Meinen Geöffneten Adern. Im Schmerzenrausch Merke ich noch Wie ich Vornüber falle. Mit einem lauten Geräusch Tauche ich in´ s Wasser ein, werde ohnmächtig. Eine Träne, die letzte, die ich weinen kann, rollt schwer über meine Wange. Der Schmerz Steigt an, wird langsam, schleichend stärker, unerträglich. Langsam Fließt Das Blut aus meinen Adern und mischt sich mit dem kristallartigen Wasser des Sees, den ich als Ort für meine letzten Stunden auserkoren hatte. Mein Kopf Ist vernebelt Von Schmerzen, Ängsten, dem Wunsch, das Leben endlich zu beenden, und neu anzufangen, wo immer ich auch aufwachen werde Malveiyr |
| Gothic_Message | SChwARz Die Trauer umschloss mein Herz Mit eiserner Faust, unerbittlich. Eine Trauer, die beschloss, mein armes Herz nie wieder zu entlassen. Und das Herz wand sich, wehrte sich, ich wollte wieder Boden fassen, niemandem erzählte ich von dem Schmerz, den ich wie eine Narbe tragen musste. In dunklen Nächten verzagte mir oft der Mut Sowie ich die Situation lange nicht Anerkennen konnte, so strebte ich auch nach einer Füllung des Loches in meinem verwundeten Herzen. Schließlich begann ich, langsam, eben dieses Loch in meinem Herzen zu stopfen und zu vernähen. Doch eine große schwarze Narbe ist immer noch auf meinem Herzen zu sehen. Malveiyr |
| Gothic_Message | Poesie Album Sprüchlein Wenn ein Stern vom Himmelszelt Auf die Erde runter fällt, möge er doch Glück dir bringen, auf dass du immer fröhlich bist, niemals Freude je vermisst und Engelein dir Liedchen singen. Malveiyr Wenn du jemals traurig bist, denk nicht dran, was du vermisst. Denke doch an schöne Sachen, die das Leben fröhlich machen! Malveiyr Für einen Durstenden kann ein einziger Tropfen Wasser die Erlösung bedeuten. Für einen Hungernden ein Stücklein Brot. Für einen Nackten Kleidung, und für jemanden, der friert, Wärme. Aber wie soll man jemandem helfen, den der Hunger nach Liebe quält? Malveiyr Pflücke Rosen, Tulpen, Krokusse und Flieder. Bind sie zu einem hübschen Strauß. Auf dass er dich noch lang erfreut im Haus Lasse dich in seiner Nähe nieder. Malveiyr Wenn du Furcht hast, beruhige deinen Geist und denke: Die Angst, die in mir ist, fließe hinaus aus mir in die Erde, auf dass sie mir kein Schaden zufügen kann und ich sicher bin vor ihrer schleichenden Falschheit! Malveiyr |
| Gothic_Message | [B]Ab jetzt nur noch aktuelles![/B] Schmerz... Ich sitze am Fenster und sehe draußen kleine Kinder spielen. Unbeschwert und frei. Frei möchte ich auch sein! Frei von Pflichten. Von Erwartungen. Von Schmerzen. Ich sehe das Licht der Sonne, wie es draußen die Wege und das Leben erhellt. Hier drinnen gibt es keine Sonne! Hier gibt es nur mein Herz, das in viele kleine Splitter zersprungen, in meiner Brust versucht, weiter zu schlagen! Hier gibt es nur Trauer. Und Nacht. Und Tränen. Und keinen Trost. Eine Träne rollt über meine Wange. Ich versuche erst gar nicht, sie aufzuhalten. Ich vergrabe den Kopf in einem Kissen. Ich hoffe, dass mein Leben sich ändert. Ich hoffe, obwohl ich es besser weiß! Malveiyr |
| Gothic_Message | Liebe.. Ein Wort, gemacht aus lauter kleinen bunten Glasstückchen. Manche davon sind scharfkantig und spitz, andere rund und abgeschliffen. Einige sind hell, andere sind dunkler. Viele sind ganz groß, aber es gibt auch kleine, feinere Stückchen. Die meisten sind durchscheinend und klar. Andere sind milchig und undurchsichtig. Aber alle Glasstückchen zusammengesetzt ergeben ein wunderschönes Mosaik. Malveiyr |
| Gothic_Message | Schrei……… Schwarz ist der Boden Vom Staub der Jahre Und zertreten, Voll Furchen. Leben kann man In diesem Alptraum So schlecht wie in der Wirklichkeit, der Unterschied ist nur im Bild, das unsre Augen sehen. Mein Herz klopft Voll Angst Vor Tod und Folter. Mir ist schwindelig Vor Hitze, vor Angst, vor Schmerzen und vor Einsamkeit. Ich wünsche mir Beistand Und beschützt zu werden. Ich wünsche mir jemanden, der diese Hexe noch liebt, der sie befreit und ihr das Leiden spart. Dort vorn seh ich schon die Gluten, Hör ich schon die Menschen kreischen: „Tötet sie! Tötet sie!“ Wärn sie hier und ich dort unten, würd ich´s dann genauso tun wie sie? Jetzt kommen wir auf den Platz, auf dem mein Leben heut enden soll. „Tötet sie! Tod der Hexe!“ schrein die Menschenmassen. „Tod! Tod! Tod! Tod!“ Wie grausam können Menschen sein, Ihre eigne Sippe umzubringen? Nun binden sie mich an eine Leiter Und werfen mich in die Gluten! Ein letzter Schrei…………… Malveiyr |
| Gothic_Message | Ein roter Tropfen… …fällt auf den weißen Schnee …und durchzieht ihn in Windeseile… …tropf…tropf… …und wieder einer…und wieder… …und wieder… …tropf…tropf… …fließt mir das Blut aus den Adern… …tropf…tropf… …mein Haar…nass vom kalten Schnee… …meine Hände…kalt wie Eis… …bald…bald wird das alles vorbei sein… …bald…bin ich aus dieser Welt verschwunden… …bald macht sich keiner mehr…über mein Leid lustig… …bald ist das Leiden für mich entgültig vorüber… …tropf…tropf… …der rote Lebenssaft rinnt aus meinen Adern… …eine Träne rollt mir über die Wange… …mischt sich mit meinem Blut… …tropf…tropf… …ein leises Lächeln blitzt über mein blasses, kaltes Gesicht… …mit dem Gedanken: ….bald wird alles vorüber sein… Malveiyr |
| Gothic_Message | [untitled] Ich stehe ganz allein im Schatten, der von der Wolke über meinem Kopf geworfen wird. Ich glaube, ich habe mich verirrt… Verirrt in den eigenen Gedanken… Meine heile Welt gerät ins Wanken… Ich bin verwirrt und sehe den Weg nicht mehr, bin verwirrt, doch das alles wird mir zu schwer… Und ich falle tiefer als ich es jemals vorher tat… Tiefer…und tiefer… Malveiyr [B]WER TITELVORSCHLÄGE HAT, KANN SIE MIR PER PN ZUSCHICKEN, ODER IN "BITTE UM KRITIK" POSTEN[/B] |
| Gothic_Message | Das Denken im Himmel über die mittelalterliche Inquisition Einst sprach ein kleines Engelein: Herr, muss der Totschlag denn noch sein? Der Mensch bringt sich noch selber um Als sei er geistig völlig dumm! Das sprach der heilig Michael: Der Mensch verliert noch den Verstand; Schnell ist mit Tod er bei der Hand Sein Urteil ist zu schnell gefällt, man sieht ja, was er Frauen unterstellt: Hexen soll´ n sie alle sein Vom Rückenmark bis ins Gebein. Doch ich schwör: Hexen gibt es nicht! Ich schwör´ s, bei meinem Augenlicht! Da sprach auch Gott: Ich will das alles nicht länger dulden; dieses Verhalten ist nicht zu entschulden! Die Schuldigen, die Inquisitoren sollen nach ihrem Tode in der Hölle schmoren und das Licht der Sonne niemals mehr sehn. Das wird ihnen recht geschehn! Malveiyr |
| Gothic_Message | In der Nacht Das Donnergrollen in der Nacht Hat heut mich um den Schlaf gebracht. Regentropfen, kleine, große, klopften an mein Fenster, doch ich, meines Schlafs beraubt, hielt sie für Gespenster. Blitze zuckten hier und dort, heut Nacht in dem Gewitter. Ich hatte Angst und wollte fort, vernahm jedoch, mit müdem Ohr ein grausiges Gesplitter. Mein Fenster, das in Scherben lag, ward eingedrückt vom dem Orkan. An einer Scherbe schnitt ich mich, das war ein Weh und Ach. Die Tränen weint ich bitterlich Und schließlich sank ich in den Schlaf. Nun kräht der Hahn aus vollem Halse die morgendliche Sonne an Und ruft mich heute in das Leben zu einem neuen, schönen Tag Malveiyr |
| Gothic_Message | Tränen… Tränen rollen über die Wangen, ich bin allein mit dem Verlangen nach Liebe und Geborgenheit. Niemand hat nun für mich Zeit. Tränen fließen langsam nieder, runter von den Augenliedern, fließen nun auf Kinn und Mund. Draußen scheint nun nur der Mond. Tränen wein ich heut aus Trauer Tränen, wie ein Regenschauer, Tränen wein ich heut aus Schmerz, der unerbittlich in mein´ m Herz. Tränen tropfen auf mein Kissen, oh, wie werd´ ich ihn vermissen! Tränen nässen meine Decken, Als ich muss meine Wunden lecken. Tränen fließen heftig nieder, fließen weiter, immer wieder, fließen leise, unermüdlich, fließen still und wenig friedlich. Tränen, vergossen in stiller Nacht. Tränen, vergossen in traurig Bedacht. Tränen, vergossen aus Kummer und Sorgen. Tränen, vergossen aus Sorge vor Morgen. Malveiyr |
| Gothic_Message | Tanz der Elfen Leuchtend schön im Mondenlicht, ohne jeden kleinen Laut, magisch, wunderbar, doch schlicht, in ihrem Reigen so vertraut, balancierend, wiegend, schaukelnd, graziös und doch befremdlich, auf ihre eigne Weise gaukelnd, und bezaubernd, was verständlich, so zart und fein und voller Liebe, in Tanze aufgeblüht wie Rosen, ach, wenn es jeden Tag so bliebe, ich Elfen säh, in Tanzensposen. Malveiyr |
| Gothic_Message | Das Glück Das Glück, das ist ein Vogeltier, es flattert in die Hände dir, lässt sich kaum halten, kaum bewahren. Wo´s ihm gefällt, lässt es sich nieder und ist es´ leid, dann fliegt es wieder durch des Lebens Weltgewalten, kommt wiedr erst nach ein´gen Jahren. So fang es ein und halt es fest, mach ihm zurecht ein schönes Nest und zähme es dir, auf dass es bleibe, es es nie mehr in die Fremde treibe! Das Glück, das ist ein Vogeltier! Malveiyr |
| Gothic_Message | Abschied Traurigkeit in deinen Augen, sanfte Berührung deiner Hand, leises Flüstern deiner Stimme, in mein Gedächtnis eingebrannt. Hilflosigkeit in deinen Zügen, Unerfüllte Wünsche in deinem Blick, Hoffnungsvolle Umarmung, und ein kurzer Blick zurück. Gesenkter Blick, die Umarmung ein Flehn, du willst nicht zurück, doch du weißt, du musst gehn. Tränen in meinen Augen, den Rücken zu dir gedreht, Ich will nicht, dass du gehst, doch ich weiß, dass es anders nicht geht. Letzter Blick über die Schulter, Zum Abschied ein letztes liebes Wort, Tränen in meinen Augen, Tränen in deinen, und schon bist du fort. Malveiyr |