| SoulofDarkness | Die Wahrheit Und wo bleibt ihr um mir die Wahrheit zu sagen? Wo seid ihr alle hin? Ihr hattet versprochen es mir eines Tages zu sagen, aber ihr habt doch nur geschwiegen. Warum? Ihr seid alle weg. Verschwunden, gegangen, vor mir davongelaufen - und vor der Wahrheit. Ihr habt mich allein gelassen mit all der Schuld ohne zu bedenken, dass ich deswegen sterben werde. 28.07.05 |
| SoulofDarkness | Gedanken Gedanken, die aus meiner Erinnerung hervordringen schwarz wie die Nacht rot wie Blut und doch so unergründlich wie die Tiefen meiner Seele 30.07.05 |
| SoulofDarkness | Meine unsterbliche Seele Meine Seele wird niemals sterben. Sie wird durch die schwarze Nacht ziehen und die Erinnerung an mich mit sich tragen auch wenn ich schon längst vergessen worden bin. Meine Seele wird mich niemals vergessen. Sie ist mein Spiegelbild und trägt all meine Gefühle und Gedanken mit sich auch wenn sie allen egal sind. Meine Seele ist mein einzig wahrer Freund. Sie ist die einzige, die mein wahres Ich kennt und vor der ich mich nicht zu verstecken brauche. Meine Seele bin ich selbst. oder doch nicht? 30.07.05 |
| SoulofDarkness | Für niemanden du hast mich verraten hast mir mein Herz gebrochen bist vor mir davongelaufen du hast mich verletzt hast mir meine Seele geraubt bist in meinen Armen zusammengebrochen du hast mich verstoßen hast mir Lügen erzählt bist zu mir zurückgekommen du hast mich geschlagen hast meine Gefühle missachtet bist weinend vor mir gekniet du hast mich betrogen hast mir die Schuld gegeben bist für mich gestorben 30.07.05 |
| SoulofDarkness | Das Ende Ich habe Schmerzen - Na und? Ich habe alles verloren - Na und? Ich habe keine Kraft mehr - Na und? Ich fühle nichts mehr - Na und? Ich habe keine Erinnerungen mehr - Na und? Ich falle - Na und? Ich blute - Na und? Ich werde sterben - Na und? Ich sterbe - Na und? Ich bin gestorben - Wenn wir es doch nur früher gewusst hätten..... Ihr habt mir nie geglaubt jetzt, wo ich tot bin, bin ich euch nicht mehr egal jetzt, wo ich tot bin, habt ihr nichts mehr zu sagen jetzt, wo ich tot bin.... 30.07.05 |
| SoulofDarkness | Windhauch Ein Windhauch weht sanft über mein Grab trägt meine Gedanken mit sich hinaus in die weite Welt Meine Seele breitet ihre Flügel aus und lässt sich vom Wind mittragen um allen mitzuteilen, dass ich eine glückliche Tote bin. 31.07.05 |
| SoulofDarkness | Lass mich nicht allein Siehst du nicht, dass ich verzweifelt bin? Lass mich nicht allein, nicht jetzt, bitte nicht! Siehst du nicht wie sehr ich weine? Nimm mich in den Arm, noch ein letztes Mal, bitte! Siehst du nicht, dass ich leide? Tröste mich, geh nicht weg, bitte nicht! Siehst du nicht, wie mir das Blut an den Armen herunterläuft? Hilf mir, lass mich nicht sterben, bitte nicht! Siehst du nicht, dass ich sterbe? Rette mich, ich falle, ich sterbe, lass mich nicht allein, bitte nicht.... 31.07.05 |
| SoulofDarkness | du bist gegangen ohne dich noch ein letztes Mal umzudrehen ohne dich zu verabschieden und ohne zu bedenken, wie sehr du mich damit verletzst du hast mich verlassen ohne mir zu sagen, wohin du gehen wirst ohne dich bei mir zu bedanken und ohne mir zu sagen, dass du mich liebst du bist gestorben ohne mich ohne ein wort und ohne mir zu sagen, warum 10.08.05 |
| SoulofDarkness | Jetzt bin ich ein Engel, ein schwarzer, ein trauriger, ein verzweifelter, ein verlassener, ein weinender, ein flehender, ein fallender, ein blutender, ein toter, seid ihr nun zufrieden? 10.08.05 |
| SoulofDarkness | Es ist dunkel, aber die Blutflecken auf dem schmutzigen Boden sehe ich trotzdem. Ich sehe mein gebrochenes Herz blutend auf dem schmutzigen Boden liegend. Ich sehe meine schwarze Seele durch die Dunkelheit schweben. Ich versuche sie zu fangen, aber sie fliegt einfach aus dem Fenster hinaus in die Nacht. Ich versuche mein gebrochenes Herz zu flicken, aber es lässt sich nicht wieder heilen und somit bin ich dazu verdammt alleine auf dem schmutzigen Boden liegend zu sterben. 10.08.05 |
| SoulofDarkness | Ihr seid nie davongelaufen, habt euch einfach ergeben und in Ketten legen lassen. Ich zunächst auch, doch dann habe ich sie mit aller Kraft durchbrochen und mir meine Freiheit zurückerkämpft. Meine Freiheit so zu sein, wie ich bin ohne dabei auf euch zu achten. Und ich habe keine Angst vor euch, weil ich jetzt das bin, was ich schon immer sein wollte - ich selbst. 28.07.05 |
| SoulofDarkness | tot zu sein Ich war schon längst tot, aber ihr habt es nicht bemerkt, wolltet es nicht glauben. Es war meine Schuld, nicht eure, ich habe mich nie bemüht, habe gewusst, dass es so enden wird und jetzt steht ihr da und weint um mich, aber das braucht ihr nicht zu tun, es ist nicht mehr zu ändern, ich habe dieses eine einzige Leben, dass ich hatte, enden lassen. Ihr müsst es so hinnehmen, wie es ist, ich bin endgültig und für immer gestorben. 31.07.05 |
| SoulofDarkness | Lass uns fortgehen. -Wohin? Weit,weit fort von hier. -Warum? Weil es dort besser ist. -Und wann? Irgendwann einmal. -Und wie? Indem wir sterben. 31.07.05 |
| SoulofDarkness | Die Nacht Die Nacht macht uns zu Schönheiten gibt uns Kraft und lässt uns niemals sterben Die Nacht verdeckt unsere Wunden macht unsere Seelen glücklich und lässt uns niemals allein Die Nacht gibt uns Freiheit macht uns zu Helden und hört niemals auf uns zu lieben 25.08.05 |
| SoulofDarkness | Das Blut tropft, aber ich spüre den Schmerz schon gar nicht mehr. Meine blutigen Hände krallen sich in dem weißen Laken fest, ohne zu wissen, dass es keinen Sinn mehr hat. Während ich daliege und spüre, wie das Blut fließt, frage ich mich, ob es sich überhaupt lohnt zu sterben. Aber jetzt habe ich keine Chance mehr es zu ändern und als ich mein blutiges Gesicht zur Wand drehe, wird mir bewusst, dass dies meine letzten Atemzüge sind, bevor ich mein Leben endgültig aushauchen werde. 25.08.05 |
| SoulofDarkness | Meine kleine Welt Lasst mich doch zufrieden in meiner kleinen Welt. Es tut so weh, wie ihr mit Gewalt versucht mich da rauszuzerren. Lasst mir meine Welt, die gehört nur mir ganz allein und es tut so weh, wie ihr sie verurteilt, aber es ist meine eigene Welt und ihr braucht sie nicht zu verstehen. Ihr könnt alles tun, aber bitte lasst mir meine Welt. Ich brauche sie doch. Und es tut so weh, wie ihr sie belächelt, aber es ist meine kleine Welt und die werdet ihr nie verstehen können. Lasst mir meine Welt, ihr dürft sie nicht zerstören, es ist meine kleine Welt - nicht eure. Wenn ihr mir meine kleine Welt nehmen werdet, werdet ihr mir mein Leben nehmen. 26.08.05 |
| SoulofDarkness | Nichts und niemand Nichts und niemand kann mich noch verletzen und ebenso kann mich nichts und niemand noch retten. Mein Herz, meinem Körper entrissen und in tausende von Stücken zerfetzt, fühlt schon lange nichts mehr. Meine Seele, mit Messern durchbohrt und durch Worte und Taten vergiftet, existiert nicht mehr. Meine Hände, blutverschmiert und vernarbt, können nichts mehr greifen als ein scharfes Messer um damit den Körper aufzuschlitzen. Meine Augen, längst trüb und leer, sehen nichts als Tränen und Blut. Meine Lippen, aufgerissen und blutig, können nicht einmal mehr den Schmerz hervorbringen, der meinen Körper durchläuft. Der Schmerz raubt mir meine Kraft und meinen Verstand. Das Blut fließt und fließt und fließt bis die Quelle versiegt. 02.09.05 |
| SoulofDarkness | Das Ende des Sommers I Mit meiner Hand streife ich sanft über den steinernen Engel, der an ihrem Grab steht und weint. Mein Blick streift die Inschrift ihres Grabsteins. Die Tränen fließen meine Wangen herunter und tropfen wie glitzernde Perlen auf die trockene Erde. Mit ihren letzten wärmenden Strahlen scheint die Sonne auf ihr Grab und in den immergrünen Zypressenzweigen sitzt ein Vogel und singt. Behutsam knie ich mich hin und lege die weiße Rose auf ihr Grab. Mit einem letzten Blick auf den steinernen Engel wende ich mich zum Gehen. Und ich habe begriffen, dass dies das Ende des Sommers ist. 31.08.05 |