German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Mein Gedankenfluss
AnabothDer Anfang

Es wird kühl auf der Erde
Es neigt sich die Sonne dem Horizont
Der erscheint so endlos und weit
Ein weiterer Tag geht zu Ende,
doch ist er gekennzeichnet von Besonderheit
ein Kind hat erblickt das licht der Erde
neues Leben ist geboren,
um zu leben, um zu sterben.
Irgendwo, Irgendwann, Irgendwie
Fand sein Leben seinen Anfang,
so wird es auch finden sein Ende.
Doch bis dahin ist noch lange Zeit,
Zeit, seine Existenz zu leben,
Seine Blüte des Lebens besitzt den Duft
Der Herrlichkeit, die Herrlichkeit die in seinem
Leben ihren Anfang fand und dort auch
Ihr Ende finden wird.
AnabothGibt es noch Hoffnung?


Der Schmerz setzt sich in mir nieder, als sei ich sein Grab
Einsam und vergraben, doch unvergessen liegt er in mir
Wie Nebel trübt er meinen Sinn, meines Seelen Sarg
Unendlos scheint der Hoffnung Gier.

Ich versuche zu glauben an jenen Gott
Der verspricht Segen und Frieden zu verteilen,
Liebe so fruchtbar, wie das Blut so rot,
der verspricht Schmerzen zu lindern und Wunden zu heilen.

Doch unerhört bleiben meine Rufe nach ihm
ungesehen meine Tränen, die ich weine
um zu leben ein Leben wie es einst schien,
um zu waschen meine Sünden ins Reine.

Nun existiere ich weiter, doch ohne zu leben,
kann nicht glauben an einen Gott, der, der sich so nennt,
der seine Versprechen bricht und seinen Frieden vergisst zu geben.
Ist es Absicht, dass uns keine Zeit mehr bleibt, da sie so rennt?
AnabothEin Leben
Einst in einer kalten Wintersnacht,
es ward der 17. Tag des letzten Monats
ein kleiner Sprössling erblickte das Licht der ewigen Nacht,
um zu sein ein Wesen voller Pracht.

Die Tannen wogen sich in dem Wind,
der Wind, der kam, um zu verkünden
es sah nun die Welt ein weiteres Kind
dessen Schicksal sollte sein rein, von grausamen Sünden.

Die Jahre schwinden dahin, als ob es sie niemals gab,
das Kind wird groß und beginnt zu verstehen,
weit entfernt und doch so nah, sieht es sein eigenes Grab,
die Zeit eilt voraus, niemals wird sie ruhen und stehen.

Es beginnt zu leben, bevor es ist zu spät,
das Schicksal hat gute Karten ihm gelegt
doch schon bald versteht es die bitt’re Realität,
das Schicksal hat schlechte Karten ihm gelegt.

Das Kind meistert sein Leben souverän, gütig und fein
es liebt und wird geliebt von jedem der es kennt,
es gibt und nimmt, so wie es in jedem Lebensbuch sollte geschrieben sein,
doch der Feind des Menschen auf ewig, die Zeit, bleibt nicht stehen und rennt.

Ein Hauch des Windes, der wehte vor langer Zeit, kommt zurück,
das Grab, einst so weit entfernt und jetzt näher denn je,
die Tannen wiegen sich im Wind der verkünden will das alte Glück
das nun alte, gütige Kind nimmt nun sein letztes Bad im heiligen See.

Es hat gelebt ein Leben glücklich und frei,
nun ist die Zeit gekommen, endlich bleibt sie stehen,
das Kind hat’s geschafft, kehrt zurück in die Wiege Gottes
um zu träumen den nächstes Traum.

Einst in einer kalten Wintersnacht,
es ward der letzte Tag eines Lichts,
eine reine Seele erblickt nun den weisen Pfad ins Paradies,
macht sich auf zum ew’gen Leben.


(gewidmet meiner besten Freundin Lisa! DANKE!)
AnabothFluss der Tränen

Ich stehe am Ufer des Flusses
Der Fluss der Tränen, so trüb und endlos
Fließt er sein Leben dahin, ohne zu ruhen
Überlebt jede Kälte, jede Hitze
Ist eine Quelle für neues Leben,
Neuen Schmerz.
Er verwischt die Spuren im Sand,
die Spuren meiner Vergangenheit.
Doch nicht verwischen kann er,
die Spuren in mir.
Auf ewig werden sie dort bleiben
Tief, im schwarzen Loch meiner Seele.
Das Loch, droht zu werden immer größer,
mit jeder neuen Welle des Flusses.
Ich spüre es, als wär’s mein Kind,
das Loch, das mich zu zerreißen droht,
wächst in mir und hört nicht auf,
immer mehr Schmerz nimmt es auf.
Ich stehe am Ende des Flusses,
der Fluss der Tränen, so trüb und endlos.
Soll ich es wagen, soll ich mich baden?
Ein Bad, in meinen eigenen Schmerzen?
Soll ich es wagen?
AnabothSchatten

Es ist dein treuster Gefährte,
nie weicht er von deiner Seite
auch nicht in der Anderwelt
Er bleibt für immer bei dir,
du kannst ihn nicht verbergen,
du kannst ihn nicht betrügen,
ist eine Kopie von dir,
dein wahres ICH spiegelt er wieder,
kannst fliehen wohin du auch willst,
er braucht dich nicht zu suchen,
er hat dich schon gefunden.
AnabothEwigkeit


Ich gehe durch einen Gang
So dunkel und weit
Meine Schritte hallen in der Stille wieder
Ich bin ganz allein
Kann nichts erkennen in der Finsternis
Die mich umschlingt seit ewig,
diese Ewigkeit hatte keinen Anfang,
alles hat ein Ende, doch nicht die Ewigkeit,
nur durch meinen Tod setze ich auch ihr ein Ende, meiner Ewigkeit
und dann neue Ewigkeit mich umschlingt.
Neue, unbekannte Ewigkeit,
definiert als endloser Zeitraum,
ohne Anfang, ohne Ende nimmt sie ihren Lauf,
nimmt mich mit und verliert mich wieder,
dies ist der Ewigkeits Lauf.
AnabothIch renne davon,
vor etwas,
was ich nicht sehe,
was ich nicht höre,
was ich nicht kenne.
Ich renne davon,
doch es scheint mich einzuholen.
Ich bekomme keine Luft mehr,
muss halten.
Schon verspür ich ein Flüstern in meinem Ohr.
Ein Flüstern, wie es fürchterlicher nicht sein kann,
ohne Stimme,
ohne Inhalt,
kalt,
tot.
Es sprach der Tod zu mir,
meine Zeit sei gekommen,
mein Platz im Jenseits sei bereit.
Eine letzte Träne kullert mir über die Wangen.
Es wird kalt.
Ich friere.
Ich habe Angst, doch es tut nicht weh.
AnabothDie Wolken ziehen am Himmel vorbei
immer Richtung Horizont
mal sind sie dunkler, mal sind sie heller
doch zu stoppen sind sie nie.

Die Zeit eilt an mir vorbei
immer Richtung Zukunft, nie zurück
mal ist sie traurig, mal ist sie fröhlich
doch ein Ende hat sie nicht.

Das Leben schwindet mir dahin
orientierungslos und erbärmlich
mal erholt, mal erschöpft
doch sein Ende kommt meist zu früh.

Der Tod begleitet mich durch mein Leben
immer an meiner Seite
mal näher, mal entfernter
doch aufzuhalten ist er nicht - denn...

er hält mich auf.
AnabothDas Tor zwischen den Welten
scheint sich verschlossen zu haben
Die Regeln die einst sollten gelten
sind erloschen unter Königen erhaben
Könige, die sich Menschen nennen
spielen mit dem Leben,
das Leben, das versucht vor der Zeit wegzurennen
den Menschen sollte einst Güte gegeben,
doch haben sie nie gelernt sie zu achten.
Sie folgen einer anderen Spur
und verlieren den Weg, den sie einst machten
nun bleiben sie stehen und bleiben stur,
verleugnen Ignoranz und Blindheit
scheuen sich vor der Zukunft
und sehnen sich nach ihrer Kindheit
wo das obrste Gebot schien zu sein die Vernunft.
Auch sie ist veroren und ist nicht mehr zu finden
den Menschen begleiten Hass und Habgier
die Jahre, als wären sie nie gewesen, schwinden
es scheint als wären wir verdammt zu leben hier.
AnabothGefangen im Leben

Deine Augen sind offen, und doch bist du blind
schlägst deine Lider auf und nieder
willst sehen was ist um dich herum
willst verstehen worum es geht,
doch du kannst nichts erkennen.
Alles ist dunkel, alles ist schwarz
kein Licht blendet dein gesicht
kein Laut dringt an dein Ohr.
Für immer will bleiben die ewige Nacht
Sie hat dich in ihren Armen, in ihren Fängen
ein Fliehen ist zwecklos
ein Entkommen unmöglich
bist nun gefangen
gefangen im Leben.
AnabothYour're standing at your grave
thinking about your life
crying tears of blood
soul is full of pain
everything is in vain
don't want to be here
who wants us to fear?
just when we're dead,
our life can be saved.
AnabothMy wrath teaches you...
and you will suffer..
until the shape of your knife
turns into bloody red.
Anabothward dir auf einmal dein Augenlicht genommen, denn um dich herum ist nur noch Dunkelheit?
dringt auf einmal kein Laut mehr an dein Ohr, denn du vernimmst nur noch Totenstille?
bemerkst du auf einmal eine Gänsehaut, denn du fühlst schmerzende Kälte auf deiner Haut?
und vernimmst du durch die Stille einen Hauch einer Stimme, die dir ins Ohr flüstert, deine Zeit sei gekommen?

Dann sei gewarnt,ich hab dich gefunden!
AnabothWerwolf

Der Regen rasselt an meinem Grab
Der Wind pfeift um die Steine,
Jene, die die Verbliebenen besuchen um zu beten, um zu weinen. Jene, die and die erinnern, die ich ermordete.
Es ist seltsam, dass wir am selben Ort enden, unter der Erde in Gesellschaft von Würmern, die uns verzehren. Entstanden wir doch alle auf verschiedene Art und Weise.
Sie wurden getötet durch meine Hand, ich wurde gerichtet durch ihr Gesetz. Das Gesetz, das besagt, du sollst nicht töten, das Gesetz, das besagt, jeder Mensch besitzt Würde. Ich verstieß dagegen, ich tötete sie mit vollen Verstand, ohne jegliche Angst stahl ich ihnen ihre Würde, da waren sie auf einmal nackt, vollkommen nackt.
Ich verschandelte sie auf grauenhafte Weise: zuerst nahm ich ihnen ihr Geschlecht, nach und nach, Glied um Glied, die Augen zuletzt.
Ihr Geschrei und ihre Tränen aus Blut hinderten mich nicht an meinem Willen.
In ihrem angstverzerrtem Gesicht, las ich die Bitte nach Erbarmen und Erlösung ihrer Seele. Doch ihre Seele wird nie erlöst werden, ewig werden sie gefangen sein in meinem Seelenlager, denn der einzigste Zeuge zur bittren Mitternacht, war der ehrenvolle Mond.
Der, der seit tausenden von Jahren voller Leid über die Erde wacht und stumm seine Urteile fällt.
Der, der jeden Winkel des Schreckens kennt und doch schweigt, weil ihn keiner versteht, keiner außer mir. Er rief mich Monat für Monat, um einmal zu seiner vollen Stunde Unheil zu verrichten.
Er war mein bester Freund und der Menschen einziger Zeuge.
Doch nun ward auch meine Zeit gekommen, ich verfaule unter der Erde.
Die Zeit vergeht, lang ist's her, dass ich ihn gesehen. Ihn, den Mond. Ich war seiner Macht unterworfen, doch nicht der, der Menschen.
AnabothIllusion Hoffnung

Auf der Suche nach Hoffnung
die du einst verloren durch ewigen Verlust
wanderst du durch Täler und Höhen und folgst dem Winde,
als sei er dein Pfad
der Wind, der die Blätter verweht, genau wie die Hoffnung,
bringt dich zum Verstand, der dir einst genommen durch ewige Lügen.
Durch des Waldes Rauschen und der Blätter Rascheln in dem Wind,
glaubst du die Stimmen des Verstandes zu hören.
Sie erzählen dir von Wahrheit, Lügen und auch Illusion.
Der Wind wird schwächer, die Stimmen verstummen, doch
ein letztes Mal, als wolle er nicht gehen, bläst der Wind mit voller Stärke durch des Waldes Labyrinth,
und du hörst zum letzten Mal die Stimmen,
die dich vor der Hoffnung warnen,
deiner Illusion, die dich blendete all die Jahre
und die Realität verdrängte
dich vom wahren Leben abhielt und dich in Kummer ertränkte.
Nun erlischt der Wind für immer, doch du hast gehört und verstanden
Deine Hoffnung ist
Deine Illusion.
AnabothSchlafgedicht

Der Tag ist vorbei, es kommt die Nacht
mein kleiner Engel, hast genug gewacht
schließ nun die Augen, mach sie zu
leg dich schlafen, komm zur Ruh
träum vom Leben, Hofnung und Glück
dann bekommst du deinen Segen zurück
lass das Böse schwinden,
dazu musst du dich überwinden,
denn gezählt sind deine Stunden,
genau wie deine Wunden,
ach wie zahlreich werden sie sein,
doch hab keine Angst, du bist nicht allein.
Den Schmerz und die Angst musst du überstehen,
irgendwann wirst dus verstehen.
Es kommt die Nacht, der Tag ist vorbei,
schlaf ein, mein Engel, es ist geschafft.
AnabothJetzt ist es still


Der Tag ist reif,
die Zeit ist gekommen
das Ende naht.

ich kann es spüren,
mit seinen riesigen Klauen greift es nach uns
und verschlingt uns für immer
der letzte Vogel singt sein letztes Lied
singt von Schicksal, Liebe und Glück
doch schon bald verstummt auch er
die Sonne blendet ihre letzten Strahlen
und kämpft verzweifelt gegen die Finsternis an, die sich aufs Land legt –
vergebens.
der Sturm wird stärker und stärker
die Mächte des Lebens schwächer und schwächer.
die Bäume ergeben sich dem Winde
alles, was keinen Halt hat, schwebt durch die Luft und wird verschlungen,
verschlungen von der Dunkelheit, die sich wie die Pest im Lande verbreitet.
Man hat keine Chance,
von Hoffnung wagt keiner mehr zu sprechen
das Land verstummt
man vernimmt nur noch des Windes zorniges Heulen, das durch die Wälder zieht
und alles Leben zerstört
bald ist’s vorbei, das Ende ist gekommen
Zerstörung und Tod hat es uns mitgebracht
Wie es uns einst ward versprochen
Der Tod hat das Leben besiegt,
die Welt gleicht einem einzigen Friedhof mit dessen Wächter, dem Tod.

Der Tag war reif,
die Zeit war gekommen
das Ende ist vorbei.
Jetzt ist es still.
AnabothDie eine Reise


Da stehst du nun, an deinem Grab
Tränen im Auge, Angst in der Seele
Deine Zeit war gekommen, vielleicht zu früh
Vielleicht zu spät.
Jetzt gibt es nur noch einen Weg
Und doch weißt du nicht wohin,
du bist nicht allein,
und doch ist keiner bei dir.
Du bist dem Tod begegnet
Und doch verstehst du ihn nicht.
Weißt nicht warum du gehen musstest,
weißt nicht wohin du gehen sollst.
Vor dir liegt eine erschreckende Ewigkeit
und kannst nicht erkennen, was sie verbirgt.
Sie ist geheimnisvoll, angsteinflösend und doch wirkt sie sicher.
Du beginnst nun deine Reise, deine weite Reise ins Nichts,
hast keine andere Wahl,
nimmst Abschied von den vertrauten Seelen, die du vielleicht eines Tages wieder sehen wirst,
vielleicht nie wieder.
Je weiter du gehst, desto mehr scheinst du zu verstehen,
je weiter du gehst, desto mehr ergibt nun alles einen Sinn.
Du fühlst dich frei, erlöst von allen Sorgen, du fühlst Freude.
Du lächelst.
Der kalte Nebel, der sich vor dir niederlegt, trocknet deine Tränen.
Die plötzliche Geborgenheit frisst deine Angst.
Du bist erlöst.
Nie wieder wirst du Schmerzen spüren,
nie wieder wirst du Liebe fühlen.
Der Tod hat das Leben besiegt,
wie es schon im alten Buch geschrieben steht,
das Gute besiegt das Böse,
jeder kennt den Tod,
doch nicht jeder kennt das Leben.
AnabothIllusion Hoffnung

Auf der Suche nach Hoffnung
die du einst verloren durch ewigen Verlust
folgst du dem Winde, als sei er dein Pfad
der Wind, der die verweht, genau wie die Hoffnung,
bringt dich zum Verstand, der dir einst geraubt durch ewige Lügen.
Durch des Waldes Rauschen und der Blätter Rascheln in dem Wind, glaubst du die Stimmen des Verstandes zu hören.
Sie erzählen dir von Wahrheit, Lügen und auch Illusion.
Der Wind wird schwächer, die Stimmen verstummen,
doch ein letztes Mal, als wolle er nicht gehen, bläst der Wind mit voller Stärke durch des Waldes Labyrinth,
und du vernimmst ein letztes Mal die Stimmen, die dich vor der Hoffnung warnen,
deiner Illusion.
AnabothDer Stein in mir

Kalt ist die Nacht
genau wie der Stein
der in mir einst über mich gewacht
der dort sitzt, wo das Herz sollte sein.

Ich habe es verloren
lang ist es her als ich es noch gebraucht
einst hatte es geschworen
mir zu dienen im Leben, bis es verbraucht.

Nun ward die Zeit gekommen
seine Grenze war weit weg, doch nun
wurde jegliches Leben mir genommen
mir bleibt nichts mehr zu tun.

Ich vernahm seine Kälte
es wurde alt und ging zu Grunde
jder neue Lebenshauch an ihm zerschellte
als ich erlag dem Geschmack vom Nichts in meinem Munde.

Dunkel ist die Nacht
die meine einsame Seele ins ich verbirgt
die sich jetzt auf die Reise macht
doch zu spät istdie Flucht, der Tod sie schon längst verführt.
AnabothVampir

wenn die Nacht beginnt, beginnt mein Tag
wenn du dich schlafen legst, gehe ich zur Jagd
dein Blut ist meine Beute
kein Angriff, den ich je bereute
der Hinterhalt bestimmt meine Gewalt
durch die dein letzter Schrei wiederhallt
die Geduld lauert in mir, die Dunkelheit ist mein Revier
Versteck dich ... versteck dich gut
denn deine Angst und dein Blut
entfachen meine Glut.
Anabothohne Titel

mein Weg war weit
ich wünschte, wir wären zu zweit
doch da war nur ich
-allein-
nein, da war noch die Totenstille
und ihre Gefährtin, die Dunkelheit
sie folgten mir, wohin mein Weg mich auch führte
sie waren immer zu zweit, doch
ich, ichw ar allein
die Toptenstille raubte mir mein Gehör
zu lang ich kein Ton hatte vernommen
die Dunkelheit raubte mir meinen Blick
zu lang ich nur schwarz hatte gesehen
so ward ich nun, ohne Geahör und ohne Blick
der Weg war weit, zu weit
die Zeit verging, zu lange
meine Sinne raubte man mir
ohne Vertsand zog ich weiter
und merkte nicht, dass ich fror
ohne meine Sinne und ohne meinen Geist
vernahm ich nicht die eisige Kälte
die mich begleitete seit geraumer Zeit
auf einmal war die Stille so laut
die Dunkelheit blendete mich
jetzt konnte ich erkennen wo ich war,
dort wo alles umgekehrt
mein Weg war weit
doch ich bin ihn gegangen ohne dich
jetzt verstehe ich und kann mich dem Tod ergeben.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur