| fortun | Still ist ihr Leid ein schwarzes Kleid die Nacht verdunkelnd des Täters Lippen schmunzelnd Keine Träne weicht ihren Lidern stumm und still gibt sie kund vom Leid geprägt schweigt ihr Mund Des Truges Schluss - ihrer Seele schwerer Fluss Ihres Herzens Schmerz unerträglich Täters Scherz |
| fortun | Erst die Ohnmacht Sinne schärfte Gefühle weckte Augen verschloss Realität verfloss |
| fortun | Sehnsucht Ich möcht' was ich nicht kann ich kann was ich nicht möcht' würd ich können was ich möcht' würd ich möchten was ich kann? |
| fortun | Die erste wahre Liebe endete mit bösem Hiebe doch zu Anfang unbeschwert hab ich sie endlos vereehrt Sie war mein Tag und Nacht ich berührte sie ganz sacht ohne Wehmut ohne Reue ihr gehörte meine Treue Sie leuchtete hell im Mondenschein Liebe verspürte ich frei und rein und heller als jeden Sternes Schein so sollte die Welt doch sein Die Monate verflogen unbedacht was geschehen könnt' in jener Nacht sie öffnete ihre Seele mir Vertrauen erwiderte ich ihr Sie konnte mir den Grund nicht nennen warum unsere Wege sollten sich trennen mein Herz in lautem Schall zerbrach noch immer Trauer ich ihr nach Ihr Herz wollt ich verbissen halten ließ all meine Wut narzistisch walten sinnlos war's das ganze Treiben wollt' sie doch nicht bei mir bleiben |
| fortun | wozu, wieso sitz ich hier schreib meine zeilen warum lass ich es nicht bleiben was treibt mich zu den taten wie bin ich hierher geraten wollt ich nicht verschwinden doch muss ich mich winden hier und jetzt gefangen spiel ich mich auf wie unbefangen hab doch endlich ein end ausweglos - endlos - bedrängt den träumen früherer tage häng ich nach, frage wie soll's weitergehen wie soll's enden ist die zukunft mein schicksal bleibt mir doch nur trübsal was lohnt zu schreiben was lohnt zu denken tränen könnten lindern den seelenschmerz in mir doch nun sitz ich hier schreib meine zeilen warum lass ich es nicht bleiben |