| Seelendämmerung | Darf ich mich vorstellen? Nun, das bin ich: ~ Ich bin ein pulsierender Haufen Leben. Schwimmend, auf der Oberfläche eines verrottenden, gärenden Meeres treibend, suche ich in mir selbst den Horizont aller ereichbaren Ziele. Ich bin eine Anhäufung denkender Materie. Während über mir ein lila Himmel die Ozonschicht verdrängt, tauche ich ab, in die dunklen, unerforschten Tiefen meiner eigenen Persönlichkeit. Ich bin der fühlende Auswurf von Gott. Zwischen shizophrenen Gedankenströmen verlieren sich Innen- und Aussensicht und gären gemeinsam in einem biochemisch verseuchten See vor sich hin. gedichtet am 09.03.05 Wenn auch schon älter, so hoffe ich doch dass euch mein Gedicht gefällt! |
| Seelendämmerung | ~ Von irgendwo strahlt grelles Licht dass sich in gläsernen Fassaden bricht an stählernen Pfeilern ins Dunkel gleitet und in der Tiefe diffuses Grau verbreitet Wo auf dem Grunde geometrischer Schluchten Der niemals versiegende Fluss Durch alle Kanäle und Buchten Der Zeit einen Puls schlagen muss Im Gegenstrom zu Tag und Nacht fließen Träume ungeboren sind sie erst einmal ausgedacht sind sie sogleich verloren... |