| luftbussi | Der Tag ist vorbei, endlos unendlich viele ohne Dich. Warte schon so lange, sehnsüchtig, und bleib doch alleine, ohne Dich. Legte mein Uhr ab, still, denn die Zeit vergeht nicht, ohne Dich. Lieg in unserm Bett, wach, kann nicht schlafen, ohne Dich. Blicke in die Zukunft, weine, hab keine Hoffnung, ohne Dich. Nehm mir ein Taschentuch, weich, denn die Tränen versiegen nicht, ohne Dich. Sitz in der Küche, esse, und werd nicht satt, ohne Dich. Die Stadt ist voller Menschen, laut, und doch leer, ohne Dich. Stehe an Deinem Grab, bete, bin so einsam, ohne Dich. Steig in mein Auto, fahr, und weiß nicht wohin, ohne Dich. Steh auf der Brücke, spring, ich kann nicht fliegen, ohne Dich. Stürze auf die Strasse, tot, muss nicht mehr leben, ohne Dich. Steig auf in den Himmel, seh, die Engel, will nimmer sein, ohne Dich. |
| luftbussi | Eine Welt In einer Welt, die niemals war, ist ein See von eisigem, kaltem Wasser. Voll mit Tränen und Gedanken ist dieser See, in einer Welt die niemals war. Wer an diesen See gelangt, den hat die Hoffnung verlassen, der hat nichts mehr, den hält nichts mehr. Und am Ufer des Sees liegt ein Boot. Der, der dieses Boot sieht, der sieht auch das Loch in seinem Rumpf, und der sieht, dass der Tod schon seine eisigen Finger durch das Leck schickt. Der, der dies sieht, der geht vorbei, sieht lieber der ewigen Ödnis ins Auge als dem Tode. Und doch, er wird bereuen, er wird bereuen, das lange einsame Leben gewählt zu haben. Und auf seinem Weg durch die Ödnis wird er sich vorstellen, wie sein Körper in dem Boot auf dem See stirbt. Und er weiß dies Boot würde wieder am Ufer des Sees anlegen, für den Nächsten, den die Hoffnung verlässt. Seine Gedanken werden abschweifen, wohin auch immer, während seine Füße ihn weiter tragen, und irgendwann, wenn seine kraft nachlässt, da wird die Hoffnung in ihm noch einmal zu leben beginnen und er wird seinen Tod zurückdrängen, und er wird sich drüber freuen. Er wird sich aufraffen, noch einmal das Leben zurückrufen, und genau dann wird er die Hoffnung wieder sterben lassen. Er sehnt sich doch so sehr nach dem Tod. Und er wird kommen. Der Tod, er wird sein Leben beenden. Doch die Welt, die niemals war, sie wird weiter leben, in mir und in dir.... |
| luftbussi | Nimm mich mit Die Stille schweigt so anders Seit Herbstlaub deine Decke Da Frühtau dein Trank Nun grüßen mich Trauerweiden Der Wind singt sanfter Mit deine Stimme Ein Märchen Dass dein Schatten schreitet Meine Wege traurig ab. Dein Summen hat mir einst Den Schlaf gebracht Jetzt lässt es mich wachen. Du reines Licht an meiner Wand Vertrauter Klang und leiser Schritt Nimm mich mit, nimm mich mit. |
| luftbussi | Hallo Welt Was versprichst du? Ich spüre dich Ich spüre dich, ein Hochgefühl am Himmel Frei wie ein Vogel Ich spüre dich, ein leeres Gefühl Tief wie ein bodenlosen Loch Ich spüre dich, intensiv Schmerz, ich blute All die Traurigkeit saug ich auf Einsamkeit Ich stehe für mich allein Niemand hört zu, Niemand versteht Hallo Welt - schwarz/weiß Ich schließe die Augen Höre nicht hin Nun verstehe ich |
| luftbussi | ich? mein gesicht im spiegel, der blick eines fremden, berühre es, spüre mich nicht. der körper im hier und jetzt, die seele verschollen. wahre gedanken, unter den spinnweben der zeit. zu mühsam die suche, zu schmerzhaft die erkentniss. gefühle der wahrheit. ersuche das glück, auf der spur mienes lebens. der spiegel zerspringt, dahinter das licht. mein leben, mein ich, der weg den ich geh! |
| luftbussi | Vertan Ich hatte Unrecht doch was hilft es nun, da du weg bist? Nur ein wenig mehr Nachsicht, ein wenig mehr Geduld, oder - ja, vielleicht auch ein wenig mehr Liebe, meine letzte Chance, wie alle anderen - vertan! |
| luftbussi | Meinen Weg in die verdammnis gehe ich aufrecht, mit stolz erhobenen Haupt. Ich werde mich nicht in der Dunkelheit verkriechen, sondern sie zu meinem Freund machen. Auch wenn ich Deine Prüfungen nicht bestanden habe, werde ich weiterhin sein, was ich immer war! Ein Kind der Nacht, das aus Schmerz geboren wurde und nicht sterben kann. Nur noch eines: ... zwinge mich NIE wieder zu töten was ich am meisten liebe! |