| Narrenspiegel | [u]Die Geschichte eines Schwarzen Schmetterlings[/u] Schmetterling so schwarz und klein so tiefverdorben und so rein Flügelschlag Sturz in die Welt Sieh, wie er in die Leere fällt es ist die Stille... diese Stille, die ihn hält aber... wohin wird er fliegen in die Weite, in das Licht, an einen Ort, der nicht zu finden ist? Die Sehnsucht reißt ihn mit die Sterne im Rücken, den Mond geradeaus und er findet nie nach Haus... Es kommt die Zeit, dass er viel vergisst weiß er, was ein Schmetterling ist? Kann er nicht retten, was ihm bleibt? Die Schönheit, die ihn vorwärts treibt...? Der Zauber -der ihn fliegen macht ist zeitbegrenzt und viel zu sacht übertragen vom Dunkel... von der Stille der Nacht wohin wird er fliegen in die Weite, in das Licht, an einen Ort, der nicht zu finden ist? Die Sehnsucht reißt ihn mit die Sterne im Rücken, den Mond geradeaus er will gar nicht nach Haus... Ende des Traums Schwarzer Schmetterling fort bestimmt ist er dort wo die Stille im Dunkel der Nacht rumort... |
| Narrenspiegel | [u]seelengräber[/u] tief im wald zwischen fröstelnden tannen... die morgendämmerung hinterlässt nichts als winzige spuren: tautropfen- ein spiegel für das unsichtbare ein spiegel für verloren, tote seelen einsame straßen ohne schützendes licht sie sind ein endloser weg... in den untergrund sie warten auf pilgernde unsichtbare auf trauerzüge vergessener, toter seelen ihr grab ist die leere die särge sind sänften aus angst bestehend und von der einsamkeit gezimmert sie werden zugedeckt von der stille, besucht von der nacht... so treiben sie dahin verlorene, vergessene, tote seelen... |
| Narrenspiegel | bin ich von glück besessen. bin ich von liebe zerfressen. habe ich die trauer verschlungen. habe ich mit wut gerungen. bin ich vun unwissenheit verflucht. bin ich das selbe zu tun versucht. kann ich mich im spiegel sehn. kann ich vor mir selbst bestehn. willst du mich endlich vernichten? willst du mir ein grab errichten? |
| Narrenspiegel | du versuchst mich zu töten merkst du denn nicht ich bin schon nicht mehr lebendig beraubt aller kräfte überfallen von ewiger schwäche spürst du denn nicht meine gefühle sind kalt mein herz längst erfroren warum willst du mich töten schau mich an hier stehe ich vor dir friste mein vergangenes leben ab im zwielicht zwischen qual und erlösung gibt es noch gründe mich zu töten ich weiß es nicht zu beantworten mein verstand ist gewichen lose gedanken ohne bedeutung fliegen sie umher verstummte schreie verweigern es gestalt anzunehmen schmeckst du nicht das verderben kannst du es nicht riechen der schmerz duftet so frisch in der nacht doch selbst du kannst ihn nicht vertreiben nicht einmal der tod kann mich befreien erlösen von dem, was du mir antust |
| Narrenspiegel | es ist die grausige hinnahme alles leidens in mir es ist die schreckensgleiche annahme der schmerz wäre nicht hier es ist das tiefschwarze nichts mit dem ich hand in hand einherschreite es ist das überwältigende licht dem ich stück für stück entgleite es ist das ewig rotierende schicksal dem ich mich verschreibe es ist das zähnebleckende scheusal bei dem ich über mein leben hinaus bleibe es ist das stur schwankende schiff das diese übelkeit in mir entfacht es ist der schaurig schrille pfiff der über mein kleines leben lacht es ist der ehrfurchterregende mond dessen helle seite allseits verzückt es ist die dunkle seite, die über mir thront wodurch mein ich hinter die kulissen des daseins blickt |
| Narrenspiegel | [u]for you[/u] d'you know i cried all the time d'you know i hurt when you weren't there d'you know i bled every night d'you know i was addicted to your hair, your voice... to everything you did you tore me into pieces i couldn't forget the minutes we talked, we looked into each others eyes... it was a lie! d'you know i suffered every second d'you know i would have died for your hair, your voice... for fucking everything you did! you tore me into pieces i couldn't forget the minutes we talked, we looked into each others eyes... it was a lie! but now it's too late! now you see the mess you made! it's too late! now you see how much i hate you hair, your voice, everything you ever did! d'you know i can smile after all d'you know i don't belive anymore d'you know i'm over it forever! d'you know i'll always hate your hair, your voice, fucking everything you did! you tore me into pieces i couldn't forget the minutes we talked, we looked into each others eyes... it was a lie! but now it's too late! now you see the mess you made! it's too late! now you see how much i hate you hair, your voice, everything you ever did! |
| Narrenspiegel | it's not me. it's not myself. it's just like a picture in a mirror. distorted. frozen. but still smiling... it's not me. it's not my life. i don't want to live like a reflection of happyness. you can see i am smiling... it can't be me. it can't be real. it's just a never-ending dream. so bad. and i pretend to be smiling... it's not me! i don't want to be that! can't you see i'm not living with them. i'm distorted. frozen. and i am only crying... |
| Narrenspiegel | [u]Zerstörung[/u] Messer.Stiche Blut.Bad Wort.Wahl Kummer.Träne Messer.Klinge Tod.Bleich Mund.Tot Grabes.Stille Hass.Liebe |