| paranuit | es saust der wind im sauseschritt ich glaub mich laust der affe die zeit hält dieses tempo nicht ich stell mich zur giraffe. wir käuen wieder wang an wang genießen wind und heu und stroh verplanen träg die zeit am hang gemeinsam sind wir froh. auf einmal wird die prise kräftig wir zittern auf den langen beinen und wackeln hangwärts ganz schön heftig und weinen wie giraffen weinen. wir käuen plötzlich nicht mehr wieder wir sprechen unser sturmgebet als sich die böe nun denn legt legen wir zum dank ein häufchen nieder. |
| paranuit | la strada - das lied der straße große augen schneiden löcher in die luft in den himmel und in die gesichter rübenkopf, komischer rübenkopf. jeder stein hat im universum einen, seinen sinn, und wenn dies nicht so wäre, dann wollte er nicht existieren. der seiltänzer schreitet mit dem salz des todes auf seinen lippen am himmel entlang er lächelt und alle lächeln ihm zu er ist lieb zu allen und alle haben ihn gern und staunen und klaschen, wenn er auf messers schneide seine schwellensprünge macht dort oben gleich der schwalbe zieht er seine bahn und weiß, dass er so hoch hinaus nicht leben darf, weil er nicht fliegen kann. es fliegt dem volk sein lächeln zu und jede freundliche geste ist eine streichelnde hand seines guten herzens "nimm dein schicksal in deine hand - stattdessen lässt du dich führen und zerren wie der letzte esel" seine freiheit war ihm teuer, und hoch oben am himmel muss er sie wohl vermutet haben und übersehen haben, dass das seil ihn knechtete unterschriebenes urteil des eigenen todes und leugnung des sinn und zwecks eines jeden steins in diesem universum. |
| paranuit | ein stein ist ein stein ist kein stein ist ein sein ist mal groß auch mal klein ein stein das sein kann sein muss nicht. |