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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Gedanken einer verwundeten Seele
gloom[COLOR=crimson]HERZ[/COLOR]

Wer leben will, muss leiden;
wer leiden will, muss lieben.
Der Schmerz lässt sich vermeiden,
die Liebe lässt sich trügen.
Doch wer sich einlässt auf die Tränen,
das Leid, die Wut, die Schmerz,
wer wagt, sich nach mehr zu sehnen,
der hat Glück, denn er hat [B]Herz[/B] .
gloom[COLOR=crimson]EINSAMKEIT[/COLOR]

Der Tiefpunkt der Gefühle
ist diese beklemmende Stille.
Zu wissen, allein auf der Welt zu sein;
zu wissen, man ist auf ewig allein.
Wird die Einsamkeit auf ewig dauern,
gar der Tod schon auf mich lauern?
Wird das Leiden nie vergehn,
wir kein Mensch mich je verstehn?
Lange verweile ich nicht mehr auf Erden;
denn hoffnungslos ist mein Sein und mein Werden.
gloom[COLOR=crimson]FÜR IMMER DEIN[/COLOR]

Komm, entfliehen wir dem falschen Schein
in eine bessere Welt hinein.
Du und ich, zwei verwandte Seelen,
nichts wird uns mehr fehlen,
wir lieben uns über den Tod hinaus,
wir bauen uns ein goldenes Haus
aus Träumen, Wünschen und Visionen,
jeder Traum wird sich ab nun lohnen,
und auf meinem Grabstein wird geschrieben sein:
"Geboren um zu lieben, für immer dein."
gloom[COLOR=crimson]MENSCHEN[/COLOR]

Menschen verachten,
Menschen belachen,
sie lassen niemanden, wie er ist,
sie verändern ihn mit Tücke und List.

Nun frage ich euch unverfroren:
Sind wir wirklich alle nur dazu geboren?
Um zu sein wie der Rest der Welt,
und dann zu verändern, wer uns selbst nicht gefällt?

Ich möchte euer Treiben ja nicht stören,
aber irgendwann wird den Individualisten die Welt gehören.

Wer sich heute ein Original nennt, muss sich entscheiden:
Wird er zur Kopie oder etwas Besonderes bleiben?
gloom[COLOR=crimson]SUCHE[/COLOR]

Schwarz ist die Nacht und schwarz mein Herz,
das Leben ist Kummer, die Suche ist Schmerz.
Verwandte Seele findet mich nicht,
ich suche und leide elendiglich.

Verzweifelt wendet mein Blick sich ab,
wird er mich finden oder ist es mein Grab?
Trostlosigkeit umfängt mein Herz,
alles ersteht aus beklemmendem Schmerz,
hört denn die Suche niemals auf?

Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf,
der Tod rückt näher, das Ziel nicht,
am Ende des Tunnels wartet kein Licht,
die Hoffung schwindet, die Suche nimmt kein Ende,
mein Leben allein leg ich in deine Hände.
gloom[COLOR=crimson]DER POET[/COLOR]

Ein leidender Poet,
ein belächelter Prophet,
ein Träumer, der den Tod ersehnt,
weil er sich in endlosem Leiden wähnt.

Ein Mann, dem das Leben missfällt,
der nichts mehr hasst als diese Welt.
Ein Masochist, der an die Liebe glaubt
und sich damit selbst die Hoffnung raubt.

Er weiß nicht, dass er der ist, den ich suche,
dass ich jeden Tag ohne ihn verfluche,
dass mein Leben ohne ihn sinnlos erscheint
und mein Herz sein Fehlen bitter beweint.

Ich würde ihn begleiten bis zum bitteren Ende
und mein Glück allein legen in seine Hände.
Doch das Ende scheint näher als das Glück zu zweit,
und der Weg zu ihm scheint ewig weit.

So schwindet die Hoffnung und das Glück zerbricht;
und die bittere Wahrheit tritt wieder ins Licht.
gloom[COLOR=crimson]LIEBE?![/COLOR]

Liebe ist ein merkwürdiges Wort.
Man sagt, sie bleibe ewig,
gehe niemals fort.
Man sagt, sie sei schön
und unglaublich wichtig.
Man sagte mir oft, alles andere sei nichtig.

Nie hörte ich von den quälenden Schmerzen,
von Zweifeln, Ängsten und gebrochenen Herzen.
Von bitteren Tränen, geheult in weiße Kissen,
von der süßen Qual, dich zu vermissen.

Dass die Liebe das Schmerzhafteste ist, dass es gibt;
dass jeder leidet, der bedingunglos liebt;
das wird in keiner Geschichte erwähnt.

Vielleicht bin ich es ja, der sich vergeblich sehnt.
Warum sollte es so etwas Schönes geben in einer Welt,
die so wenig von Gerechtigkeit und Idealen hält?

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