| SchwarzeRose85 | GEBLENDET... Der Gang so leicht daher Mein Herz getrübt schlägt gar so schwer Der Duft der Liebe längst verflogen... Um meine Verstands umsonst betrogen... So kalt die Welt und mein Herz so leer... Die Liebe fand mich nie bisher... Das was ich davon je gespürt... Hat sehnsuchtsvollen Schmerz gerührt... Welch Tier jemals Blut geleckt... Hats den Durst nach mehr in ihm geweckt... AM SCHMERZ FAST VERENDET... DER LIEBE TRUGVOLLER SCHEIN HAT MICH GEBLENDET... |
| SchwarzeRose85 | Nachts schaust du zum Mondschein auf ... Der Dinge derweil nehmen ihren Lauf ... Ganz gleich ob Leid ... Ganz gleich ob Freud ... Steht nie still der Fluss der Zeiten ... Musst nur deine Schwingen ausbreiten ... Um dem sturen Zeitenlauf zu entfliehn ... Kannst nur du die Fäden ziehn ... Obacht dass sie dir nicht reißen ... Oder aus den Händen gleißen ... Etwas Blut wird daran kleben ... Hast du den Kampf nicht aufgegeben ... Vernarbt werden deine Hände sein ... Von Spuren des Lebens ganz allein ... Diese Nacht kannst du neu beginnen ... Lebe sie mit allen Sinnen ... Spürst du den eisigen Wind ... Es ist die Zeit die unbarmherzig verinnt ... Siehst du oben Sterne ... Ist es die Sehnsucht nach der Ferne ... Riechst du der feuchten Erde Duft ... Ist es das was Geborgenheit hervorruft ... So gib dich deinen Sinnen hin ... Du der Nacht schönstes Kind ... Und frag dich ist es die Lust nach Neuem ... Oder was in dir dein Herz kann erfreuen ... Pack das Schicksal mit beiden Händen ... Kann’s sich zu deinen Gunsten wenden ... Ist’s dir nicht wert nicht einen Deut ... Kennst du nur der Welt Leid ... Hast zu früh aufgegeben ... Hast innerlich aufgehört zu leben ... Hast lang ertragen arge Pein ... Soll das des Kampfes Ende sein ... Manche Wunde muss noch heilen ... Willst den Moment in Trauer verweilen ... Und die Seele lang geplagt ... Hat dir die Hoffnung jäh versagt ... Schwelgst nun still in deinen Träumen ... Spürst nicht was du tust versäumen ... Denn der Schmerz hat dich betäubt ... Noch bevor du dich dagegen gesträubt ... Hast viel gehofft und gebangt ... Hast zuviel von dir verlangt ... Aber vergiss nie zu leben ... Es wird nicht ewig Blut an deinen Händen kleben ... |