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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Zwischen meinen Augen... Himmel
Erbin der AscheErinnerungen

ich bemerke den Augenblick
zwischen meinen Wimpern
ein leergetrunkender Gedanke
im zwischennichts verharrt
und wartet
meine Blicke fallen aus mir heruas
kreichen hinein in die Luftigen Knochen
Unerbittlichkeit des Zerflossenen
klebt in jeder Bewegung
meien Hände verblassen
auf deinem Gesicht
Lebensveilchen umschlingen jetzt
meine Finger, tauchen jetzt
ins Salz der Wunden
- so schmeckt das Leben

violette Himmel bedecken
Srücke von mir
ein letzter Gruß von
schwindenen Versprechungen
ich werde warten im Nirgendwo...
Erbin der AscheDes kleinen Mädchens Liebe

in arabeskenzarten Tüchern gehüllt
in eines Mädchen Herzen
ein bittrer Schmerz wühlt

als hätt die Nacht den Tag geküsst
so brennt die Abendschwärze
in jedem ihrere Gedanken

des sternengleicher bleicher Schleier
entblösst Seelenscherben
so tief verfangen im Blicke

hörst, du eine Nacht
meine Synphonie an dich?
ich komponierte sie mit der Schönheit
längst vergangener Träume

aus traumlos verlebten Sinn erwacht
versunken im stummen Augenblicke
ihr Geist im stillen ein Adieu dieser Welt schenkt

kein Gebet in ihrem Herzen ist
und ihre Tränenqual färbt die Welt rot
wiegt sie kalt in den letzen Wunsch

so kehrt sie in die Erde heim
ein wehemütiger Seufzer
ihe Lippen für ewigkeiten verschließ
Erbin der Ascheirgedendwo in kleinen straßen
in unbekannten wörter
dort wo die hoffung um einlaß fleht
wandrn meine füße im roten gras


ich kenn das lied
sie flüstern es mir beim einschlafen
lauthals in mein Herz
verliere den sinn

und die Tränen
schmerzhaft wie Engelsberührungen
ertrinken meine Seele in kummer

aus der Erde erhebe mich
in den Himmel
durchschneide mit meinem Körper die sterne
und stürze die Engel.

seh so gern die goldenen Kinder vom Himmel
niederfallen
wie heilige Tränen benetzen sie mein Haar

sie flüstern und flüstern
in meinen träumen
Erbin der Ascheherzeleid
in dunklen, gar einsamen Straßen
hock ich an der Wand
und mit meinem herzeleid
schreib ich dir ein Gedicht in deine Haut

meine Flügel liegen ausgebrannt
mein herz hab icvh auf dem Weg
weit weg zu dir
verloren

wie eine Närrin geschminkt in farbe
lauf ich durch die Welt
meinem Kummer eingeschlossen
in blutenden Tränen

es ist das Spiel mit dem Schmerz
mit Erinnerungen
die wei höhnische Grimassen aus der Decke starren
meinen Körper will ich öffnen
zerreißen in Stücke

doch ein Versprechen zwingt mich zu atmen
den Weg zu gehen
und das Gefühlzu haben
dich zu lieben

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