| Oriona | [b][u]Menschen[/b][/u] Ziehn vorrüber In Gruppen Alleine Manche lächeln Manche weinen Ein stures Aneinander vorüberziehen Niemand kennt sich Niemand grüßt sich Sie sind Einfach Nur da Beobachten sich Gegenseitig misstrauisch Oder Sehen aneinander Vorbei Meiden feindliche Und freundliche Blicke Sie sind so verschieden Wie die Blätter Die der Wind Zu ihrer Ruhe leitet Denn auch sie folgen jemanden Der ihnen Den Weg zeigt Ob nun Wahrheit Oder Lüge Das müssen sie Selbst wissen Achte auf Alle Menschen Denn dann erst Siehst du Wer Freund Oder Feind Ist |
| Oriona | [b][u] Ewigkeiten[/b][/u] Ewigkeiten Die mich begleiten In Tausenden Zeiten Zeiger des Glücks Gebrochen Noch im Fall Zahlen steigen In beträchtliche Höhen In Ewigkeiten stehen gelassen Schwärze rundherum Blicke stehen weit Ich höre das Lachen der Kinder Nur leise Ich höre die Schreie der Sterbenden So laut In Ewigkeiten Schlagen Tausende Dinge auf uns ein Niemand sieht Was wirklich ist Verschiebe die Schwärze Ewigkeiten Und sieh die Wahrheit Die dich niederreißen wird |
| Oriona | [b][u]Sieh doch hin![/b][/u] Siehst du denn nicht, wie die Bäume schwingen Siehst du denn nicht oh die Welt Siehst du denn nicht die Vögel fliegen Oh sieh doch hin! Erhaben in Anmut durch die Lüfte gleiten niemand stellt sich in den Weg Zug in der Luft der goldnen Freiheit Oh sieh doch hin! Bäume des Lebens auf des Windes Schwingen Wortlos in Weisheit versunken Gebunden an die Erde in Ewigkeiten Oh sieh doch hin! Flüsse so blau Meere so weit Unendlicher Reichtum an Schönheit und Leben Farbenspiele in allen Weiten Oh sieh doch hin! Kameraden so viele Doch du siehst sie nicht Ob nun Menschen oder Tiere Oh sieh endlich hin! |
| Oriona | [b][u]Dunkelheit[/u][/b] Dunkelheit umwebt mich Kein Licht zu sehen Nur Schwärze Auf ewigen weiten Flur Hier wandle ich Mit bedächtigen Schritten Wehender Robe Meine gleißende Schwärze Kein Wind weht an mir vorbei Keine Kind, das lacht Keine Träne die weint, Wenn jemand stirbt Starrer Ausdruck Auf meinem Gesicht Emotionslos leer Wer bin ich? Nur das Leuchten meiner Augen Verrät, dass ich noch lebe Und denke Doch alles perlt an mir ab Wie Wasser Wenn ich Mensche sehe Nicke ich ihnen zu Sie geben sich zufrieden Wenden sich ab Bemerken nicht die Maske Die kurz fällt So wandle ich weiter auf meinem Flur Sehe den anderen aufmerksam zu Und frage mich Was sie da machen Lachen? |
| Oriona | [b][u]Willenlos[/b][/u] Ein Flüstern So leise sich begierig in die Köpfe schleicht es rufet voll Hohn nach seinem, Geleit kein Widerstand nur Augen ... leer Sie folgen bedingungslps belasten ihre Seeöe ...schwer sie lachen sie tanzen schweben im Paradies Doch der Goldstrom ebnet ab versickert wie ein Fluß in der Wüstensonne ... tot sie weinen sie verstummen voll Zorn verlassen sie sein Geleit sie schreien sie schimpfen doch der Goldstrom bleibt erblasst das Flüstern entschwindet und sie arbeiten wieder emsig um den Golstrom wieder zu finden doch erleichtert ihnen das Flüstern schon nach drei Monden die Müh es erscheint so neu ...toll Ein Flüstern ... |
| Oriona | Ich sitze hier allein lausche den musikalischen Gesängen erinnere mich an damals an die Nacht an den Tod an die Schatten Ich lasse meine Beine baumeln schließe die Augen summe vor mich hin Die Kerzen werfen riesiege Schatten an die Wand die zu tanzen scheinen und ich erinner mich an damals an die Nacht an den Tod an die Schatten Meine Katze gibt wollige Geräusche von sich Krallt sich in meinen Rock ein Ich streichel sie und erinner mich an damals an die Nacht an den Tod an die Schatten Ich sehe sie vor mir die schwindenden Seele eine nach dem anderen entflieht meinen greifenden Händen In die schwarze Nacht Ich blicke hinterher Mein Blick verschleiert Grausamer Schmerz Durchfährt meine Seele Färbt sie schwarz Augen erstarren zu Eis Blut fließt fast sanft meine Arme herab Benetzt den Boden mit Schande Ich schreie Schreie in die Nacht Falle auf die Knie Schlage mit den Fäusten auf den Boden Doch ich weiß, dass es nichts bringt ... Stumm öffne ich die Augen Sehe auf meine Katze herab Ich weiß Das die verlorenen Seelen Alle bei mir sind Und niemals gehen werden Ein leises Lachen entflieht meiner Kehle ... "Wir sehen uns später, meine Lieben" (Gewidmet all den verstorbenen Menschen und Tieren, besonders denen, die viel leiden mussten und gewidmet den Menschen, die mit dem Tod eines geliebten Menschen oder Tieres einen Teil ihrer Seele verloren haben) (unvorteilhaft heut geschrieben ; klingt deswegen ein wenig komisch ^^: ) |
| Oriona | [b][u]Schwarze Perle[/b][/u] Schwarze Perle mein Verführst mich in deinem Sein Spielst mit der Seele oft Und holst sie manchmal unverhoft Schwarze Perle mein Dringst in meine Gedanken ein Veränderst sie zu deinem Wohl Ich lebe dann im tiefen Groll Schwarze Perle mein Wer soll ich denn noch sein? Wo bringst du mich nur hin? Du dunkles schlaues Kind? Schwarze Perle, ich bin dein Ohne dich nur ganz allein Drum glaub ich deiner Worte Und verweil am traugen Orte (Kritik ist immer erwünscht *g* ----> [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=37860]Für Beschwerden und Anregungen *g*[/URL] ) |
| Oriona | [b][u]Stadtleben[/b][/u] Taubenflug über buntes Treiben das Lachen und Weinen kleiner Kinder dringt in die Lüfte verhallt mit dem Wind Rumpeln der Autos glockenheller Klang der rennenden Zeit protzige Autos groß und auch klein stinkender Duft an teuren Damen fiedele Pärchen mit rosan Brillen Touristengruppen voll schwatzender Eifer knattern von Fahrrädern tacken von Schuhen plappern der Menschen ... die freudlose Musik des Lebens Dunkle Wolken ziehen auf vertreiben buntes Gemisch ein kleiner Sturm treib sie fort wie Schafe zurück bleibt Müll |
| Oriona | [b][u]Gefühle...[/b][/u] Meine Sorgen sind verborgen in der ach so kranken Welt Meine Tränen sind verloren in der Schwärze Dunkelheit Mein Lachen ist verschenket an die naive Menschlichkeit Ich tanzt den Tanz des Scheinbildes das mich umgab steh am Rand der Welt und schaue zu schüttel den Kopf wende mich ab ... Tränen und Lachen .........miss ich nicht (c) Oriona 24.12.04 |
| Oriona | [b][u]Einsame Seele[/b][/u] Tränen freudlose Augen Einsamkeit tacken der Uhr monton ein Klavier setzt ein im sanften Spiel trauende Melodie allein... Nacht mit kühler Distanz Laternen ohne Licht Ein Heulen in der Ferne übertöhnt das Klavier Wind begleitet Das Lied mit wiegender Sicherheit allein... Eine Tür die knarrt Das Spiel verstummt Stille kehrt ein dunkle Augen blitzen auf Die Fassade fällt herab falsches Lachen übertriebener Gruß und trotz des zweiten allein... ... [SIZE=1](c) Oriona 28.09.04[/SIZE] |
| Oriona | Deine Augen blicken leer auf mich herab. Du willst mir nicht glauben, du schüttelst ständig den Kopf und lachst manchmal sogar. Ich sitze vor dir in der dunklen Ecke meines Herzens, versuche dir zu erklären, versuche dir beizubringen, was wirklich Wahrheit ist. "Du weißt nie, wie dir geschieht! Du redest mit Menschen, die du nicht kennst und dabei verbrauchst du dich! Deine Seele stirbt, wenn du deine ewige Schleife fortführst!" Du lachst und schüttelst abermals mit dem Kopf. "Ich verbrauche mich nicht", sprichst du ruhig. "Ich habe Gesellschaft und geniese es. Ich kenne viele Menschen, was andere nicht von sich behaupten können. Wer will schon in Einsamkeit leben?" Du lachst abermals, doch ich haare aus, bis dein falsches Lachen verstummt. Ich warte mit angezogenen Knien und traurigen Blick auf deine Vernunft, doch sie scheint nicht einzutreten. Ich beginne erneut: "Zu viele Eindrücke schlagen auf dich ein, wenn du so ziellos nach Ablenkung in den Menschen suchst, zu viele kennen lernst und dann die Verwirrung dein Herz zerreist oder du dich verzerrst nach einer wahren Seele!" "Die wahre Seele?", sprichst du dann. "Was ist eine wahre Seele für dich? Was sagt sie schon aus?" Ich lege den Kopf schief und sehe dich an. "Jemand, der wirklich ist, jemand, mit dem man reden kann und jemand, der es nie verlernt hat zu sprechen." "Ich bin wirklich!", brüllst du zurück. "Du siehst mich doch! Ich stehe vor dir!" Meine Miene verändert sich nicht. "Du lebst in einer Scheinwelt... sieh her... sieh dich um... was ist das hier?" Du reist die Augen auf und siehst zur Seite. Um uns herum ist Dunkelheit und Schwärze... einzelne Bilder schweben vorbei. Bilder von ehemaligen Freunden, Bilder von Erlebnissen, Bilder der Nacht... Ich erhebe mich und sehe dich noch immer an. "Soll ich sie dir zeigen.... deine wahre Seele?" Nun erkenne ich Angst in deinen Augen. Du hast die Bilder gesehen und keine einzige wahre Freude darin entdeckt. Doch ich warte deine Antwort nicht ab, schreite einfach auf den seidenen Vorhang zu. "Nun sieh.... deine wahre Seele!" Ich hebe die Hand und der Vorhang fällt ohne ein jegliches Geräusch zu Boden. Du keuchst auf und weichst zurück, Schweiß läuft dir über die Stirn. "Nein.." Das "Nein" klingt kraftlos und ein Einsehen schwingt in deiner Stimme mit. Ich löse meinen Blick von dir und sehe ebenfalls auf deine wahre Seele: Ein zerschundener Körper, angekettet an ein Gerät, das die Menschen heut Computer nennen. Blut rinnt aus den offenen Wunden hervor, die Kabel des Gerätes schneiden sich tief in das Herz deiner wahren Seele. Ich drehe mich wieder zu dir um. Ich sehe, dass du weinst. Du hast die Wahrheit nicht vertragen, obwohl du sie wusstest... |
| Oriona | [B][U]Vorbei[/B][/U] Die Ewigkeit Zieht vorbei Uns fehlt die Zeit Wir sind allein Ein dumpfer Schmerz Durchdringt das Herz Das goldne Licht Ist längst verblasst Ich tanze nie Denn tränen hemmen Ich lache kaum Ein Herz aus Eis Ein Späßchen nur Schon längst vergessen Was bleibt ist klar Einsamkeit Ich sehne mich Nach so viel Gefühl Nach einer starken Hand Die mich führt Und die ich führen werde Doch steh ich hier Allein ohne dich Mein Herz sagt mir Das ich dich vermiss Doch ich weiß Das es nicht geht Ich liebe dich Doch du mich nicht Ich glaube nie Das ich dich Vergessen werde Denn die Gedanken Sind zu groß Voller Gefühl Du bist alles Was ich brauch Alles ... Alles Ich liebe dich Doch ich darf es nicht... Drum nehm ich den Weg Des Schmerzes Schalt alles aus Seelenlose Seele Ernsthaftigkeit hinüber Ich bin nur Ein Mensch Mit Zu vielen Gefühlen Ich liebe dich Doch ich darf es nicht © Oriona 06.03.2005 |
| Oriona | [B][U]Liebesschmerz[/B][/U] Nur ein Blick von dir Bringt mich zu Fall Deine Augen sprühen das Was ich vermiss Das Feuer der Leidenschaft Durchdringt meinen Körper Die reifende Rose Geht auf wie die Sonne Ich laufe um dich herum Betrachte dich Ein Licht geht aus von dir Ich kann es sehn Ich denke Tausendfach Von dir und mir Doch dein Blick wendet sich Sieht in den Horizont Ich weiß sicherlich Dein Herz gehört nicht mir Doch das Glück dich zu sehen Reicht mir allemal So tanze ich Den Tanz des Glücks Wenn ich die Gedanken halten kann Die von dir und mir... bestehen |
| Oriona | [B][U]Ratlos[/B][/U] Regen Voll Schwärze Dicht Ohne Ausweg Tränen Voller Blut Unaufhörlich Sehr schmerzhaft Dunkelheit Voller Angst Undurchdringlich Kein Licht Herz Voller Kälte Verschlossen Kein Schlüssel Sehnsucht Voller Tränen Steh im Regen Im Herze der Dunkelheit |
| Oriona | [B]Unklarheit[/B] Dumpfe Schreie In weiter Ferne Lautlos lachen Unwahrheit Gepriesen von der List Schmerzenslust Begleitet vom Schwur des Lebens Ein Kommen und Gehen Im Tanz der Gefühle Herbsteswind Bringet das durcheinander Was schon lange steht Weg der Schatten Überdecket den Willen Zugeschnürt im Packet Ohne Schere kein Durchkommen Verzweiflung keine Nur Sehnsucht unausgesprochen Ein Folgen der Lügen Schwarzer Geier Auf weiten Schwingen Umrundet das, Was schon lange steht Schrei nach Klarheit Ungehört verhallt Wir wandeln weiter Auf unebnen Pfaden Eine Stadt aus Glas Wär durchschaubar Doch Spiegel zieren das, was schon lange steht... |