| mimocon | So jung, so rein, so unschuldig. Deine Augen tiefer als alles ein Fass ohne Boden, dunkel und voller glanz. Frei von Gefühlen, frei von Schmerz. So lebendig, so wach. Einst hatte ich den selben blick, lange bevor meine Seele an der Wirklichkeit zerbrach. Bevor ich nicht mehr als eine Hülle war, als mein Körper Schutz meiner Seele war. Bevor ihc getroffen wurde und der Schmerz zu starkt zum fühlen wurde, bevor du wir getrennt wurden. Du, meine Kindheit, meine Neugier du wurdest mir entrissen. Doch ohne Gegenwehr folgtest du, ihc bleib zurück udn das Licht erlosch. das Licht des lebens |
| mimocon | Kritiken [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=50355]hier[/URL] Der kleine Froschprinz Einst war er glücklich, dieser Gedanke betrübt mich. Er hüpfte froh umher, an einem See, fast wie ein Meer. Er fing jeden Tag Fliegen war von Störchen nicht zu kriegen. Doch dann kam der Tod. Holte ihn fort, weg von diesem Ort. Der See verändert sich, auch ohne dich, kleiner Froschprinz, geht es weiter! Nun liegst du auf einem Buch, wirkst beinahe wie ein Fluch! Wie ein ungebetener Gast, liegst dort, ohne jede Hast. Du machst mir Angst, wirkst bedrohend. Durch deine Anwesenheit, den Tod. Du bist reglos, vollkommen leblos. Du bleibst für immer hier, nun gehörst du mir. Ich bin nie mehr allein, denn du bist MEIN! |
| mimocon | Der Regen peitscht auf meine Haut, sie ist vom Winde aufgeraut. Es ist eisigkalt, die Sehnsucht nach dir macht mich alt. Ich lebte neben dir her, nun stehe ich am Meer. Ich werde baden gehen, will dich nie wieder sehen. Ich bin hier allein, einst warst du mein! Ich trage die Schuld, es treibt mich die Ungeduld. Das Meer singt, ich laufe beschwingt in das Meer. Das Wasser schluckt mich, ein letztes mal denke ich an dich. Es bricht an die Stille, sie war mein Wille! Ich fühle noch einmal Heiterkeit, denke an die gemeinsame zeit. Dann werde ich für immer geschluckt, vom Meer nie wieder ausgespuckt. |
| mimocon | Ich kann nicht mehr denken, bin unfähig, mein Handeln zu lenken. Ich kann nichts mehr fühlen, mich nicht mehr rühren. Dein Körper ist kalt, du wurdest nicht alt. Dein dunkles Blut, es tut so gut. Und doch fühle ich mich schuldig, war ich zu ungeduldig? Geschehen ist der Mord, meine Klinge holte dich fort. Allein stehe ich hier, und du liegst neben mir. Dann geht die Sonne auf, ich werde wach. Welch ein Traum war das? Traum?! Meine Bluse ist rot befleckt, ich habe Blut geleckt. |
| mimocon | Vom Zorn zerfressen, meine Freude. Von Trauer erstcikt, meine Hoffnung. Sie wird stärker, meine Sehnsucht nach dir. Ich habe gehofft, doch ich wurde enttäuscht. habe gebetet, doch ich wurde alleine gelassen. Ich war immer allein, es ist mir nciht neu. Wurde oft enttäuscht, es ist mir vertraut. Doch der dumpfe Schmerz, die wahre Trauer, die habe ich zuvor nie ghefühlt. Wie ein einsames Erwachen, erwachen zum Leben, zum fühlen. Du hast mich erweckt, dafür sollte ich dir dnaken. Doch wie du dies gemacht hats werde ich nie vergessen. Eines tages werde ich mihc rächen. Durch keine tat, so, wie du mich erweckt hast. Nicht da sein, entschwinden. Mich mit anderen verbinden, wie einst mit dir. Doch keinem mehr trauen, außer mir. |
| mimocon | So klar, so still, so voller Hoffnung. Nichts ist wirklich sichtbar, nur erahnbar. In den dunklen Ecken lauert sie, die Hoffnung. Ein weicher mantel auf meinen Schultern, die Nacht. Anders als der tag, barmherziger. Freier, denn nachts sind alle Katzen grau. Egal wie missgestaltet wir sind, wir sind gleich. Alle lebend, alle denkend, alle fühlend. Am Tag ist kein Platz für Hoffnung, für Träume, für uns. Am Tag ist alles echt. |
| mimocon | Halt Ich hoffte auf dich, als Halt bei Hochwasser, doch nun ertrinke ich in meinen Tränen, wegen dir. Ich hoffte auf dich, als Wärme bei Frost, doch nun erfriert mein Herz, wegen dir. Ich hoffte auf dich als Schutz vor Wind, doch nun ist ein Sturm in mir, wegen dir. Ich könnte soviel mehr noch benennen, aber ich will deine Schuld nicht kennen. Ich will verdrängen, mich nicht mehr einengen. Ich will dich vergessen, vergessen ist gut, gibt mir neuen Mut. Aber das einzige, was du mir nicht genommen hast sind meine Gedanken, die Gedanken an dich. ----------------------------------------------------------------------------- Ich habe gehofft, doch ich wurde enttäuscht. Ein dunkler Schleier legt sich über mich, kalt und beängstigend. Verzweifelt suche ich deine Hand, sie war mir ein Anker, sie WAR. So wie ich WAR. Nun bin ich nicht mehr, als eine Hülle, alles ist leer. -------------------------------------------------------------------------------- Ich werde immer tiefer gezogen. Längst ist meine Welt zusammengefallen. Nun entschwinde auch ich. Noch nie empfand ich solchen Schmerz, meine stummen Schreie verhallen ungehört. Niemand ist mehr da, der mir die rettende Hand reicht, ich bin alleine. ----------------------------------------------------------------------------- Bin gelähmt, durch die Trauer. Ich will weinen, aber ich bin innerlich leer. Will schreien, aber bin stumm vor Schmerz. Die Trauer zerfrisst mich, mein Herz ist zersprungen. Ich fühle mich wie tot, mein Körper, eine leblose Hülle. Ich habe Gänsehaut, weil ich so kalt bin. Nicht ein Funken Leben spüre ich in mir, das letzte Mal sehe ich auf. Dann wird es für immer dunkel in mir. Ich atme ein letztes Mal aus, denke an dich, dann sterbe ich. |
| mimocon | Dunkle Schwingen, fliegen schnell. Schweben versteckt, im Schatten der Nacht. Ziehen enge Kreise, um uns beide. Lautes Pochen, zerreißt die Stille. Jeder Schlag, treibt sie fort. Dann endlich, du kommst zu Wort. Siehst mir tief in die Augen, flehst, ich möge dir glauben. Das Pochen, tief aus der Erde raus. Si kommen zurück, in neuer Formation. Ewige Treue, ich schwöre sie dir. Du hauchst es, ich liebe dich, das letzte, was ich von dir höre. Dann greifen sie an, attackieren dich. Trennen mich von dir, schirmen dich ab. Ich ergreife mein Schwert, schlage mir einen Pfad zu dir. Sie lassen uns alleine, entziehen sich, sobald sie Widerstand spüren. Ich stütze dich, flehe um Hilfe. Doch die Zeit, vorbei für uns. Mir wird bewusst, dass du gegangen bist. Doch HALT! Nicht du bist weg, nur dein Körper, das von dir, was ich berühren konnte. Mir wird klar, dass die Treue nun eine andere ist. Die Treue besteht darin, deinen Geist gehen zu lassen, dich in Erinnerung zu erhalten. Dir einen Platz in meinem Herzen zu geben, und in Erinnerung an dich freudig weiter zu leben. |
| mimocon | Fremd Verstohlene Blicke, wovor fürchte ich mich? Zögernde Schritte, weil der Weg einfacher ist, als mein Ziel. Du, Liebster, scheinst so fern, und doch stehen wir uns gegenüber. Ich bin bei dir angekommen, mein Ziel warst Du. Und doch waren wir uns nie so fern, nie so fremd, wie wir es in diesem Moment sind. Würde man uns sehen, man würde denken, wir kennen uns nicht. Dahin scheint das Vertrauen, vorbei erscheint die gegenseitige Zuneigung. Abgelegt, die Gier nach dem anderen. |
| mimocon | Wahl Lieber würde ich nur einmal frei atmen, als ein Leben lang in Knechtschaft zu verbringen. Lieber in der Sehnsucht nach dir schwelgen, als dich nie gekannt zu haben. Lieber tausendmal ausgelacht, als nie beachtet werden. Lieber den Schmerz des Aufpralls kennen, als nie geflogen zu sein. Und doch, hätte ich die Wahl, ein anderer sollte wählen. ------------------------------------------------------------------ Kleiner Bruder Und wenn dir etwas passieren würde, ich wollte sterben, um wieder an deiner Seite zu stehen. Es wäre kein Leben, ohne dich auf der Welt, keine Farben könnte ich mehr sehen. Nicht einmal mehr atmen wollte ich, weil du nicht diesen Atem mit mir teilen könntest, sinnlos wäre der Drang des Lebens. Ich liebe dich soviel mehr, als alles, was ich kenne, soviel mehr als mich selbst. Immer bist du für mich da, wie ein zweites ich empfinde ich dich und doch viel wichtiger. |
| mimocon | HI, ich habe hier einen Text, der allerdings kein Gedicht ist. Ich hoffe, dass ich ihn dennoch hier reinstellen kann. Wenn das nicht ok ist, sagt mir bitte bescheid und ich nehme ihn wieder raus. Ich weiß, dass ich dir nicht helfen kann und das lässt mich so sehr verzweifeln. Es ist, als ob es keine Hoffnung mehr auf Licht gäbe, weil dein Lachen meine Sonne war. An dir habe ich mich hochgezogen, dir verdanke ich so viel Freude. Und ich kann nichts für dich tun. Es zeigt mir, wie nutzlos ich bin und wie sinnlos mein Leben ist, wenn ich nicht einmal dir helfen kann. Ich will da sein für dich, aber du sagst du brauchst keinen. Du kannst nicht lügen, denn deine Tränen hat der Schmerz gemacht. Deine Augen sind die Pforte deiner Seele und wenn du jetzt lachst, dann lachen sie nicht mit. Nur dein Mund lacht, um dann noch trauriger zu sein. Was soll ich gegen meine Verzweiflung tun? Wie soll ich dir helfen, wenn du es nicht zulässt? Wenn du dich selbst belügst und sagst, dass alles okay ist?! Lass mich nicht hier stehen, ich will da sein, wenn du mich brauchst. Doch du gehst, um dich eine große Mauer, und nun?! Wie soll ich meine Sorge überbrücken? Wie soll ich es aushalten, wenn ich nicht weiß, ob du lebst? Gegen einen Baum gefahren, weil der Tränenschleier zu dicht war. Von einer Brücke gesprungen, weil du fliegen wolltest. Oder doch bei dir zu Hause, ganz allein. Fühlst dich so traurig, und ich kann dir nicht helfen. Aber ich will. ------------------------------------------------------------------------------------ Left alone I can`t understand what happened, Can`t understand, why you are dead, You promised me to be there for me, But you `ve left me. Now I stand here, Cold wind touches my wet face, Tears running down form my eyes, Falling to the eternity, they follow you. Soft snowflakes falling down to earth, Dark heaven above me, Your new home, I want to follow you. We will be together till the end of time, Our souls will become one, And some day, We`ll never have to say good bye again. -------------------------------------------------------------------------------- Einsames Herz Einsam schlägt mein Herz, nie war ich einsamer, als in diesem Moment, als ich erkannte, dass auch ihr mich belogen habt. Nie hatte ich Freunde, nie kannte ich Verständnis, ich dachte, bei euch hätte ich es gefunden, ich fühlte mich das erste Mal wichtig. Und dann erkannte ich den Verrat, lernte, dass ihr nicht besser seid als alle, die ich bis dahin getroffen hatte, die mich bis dahin verletzt hatten. Nie habe ich euch etwas getan, nie habt ihr mich ernst genommen, nie habe ich es begriffen, nie ward ihr ehrlich zu mir. Können Scherben noch einmal brechen, wenn ja, dann bricht meine Welt, tausend kleine Scherben für mich, ein Witz für euch. Hämisch lacht ihr, eure Finger auf mich gerichtet, miese Fratzen voller Hass, denn ich bin auch euer Sündenbock. ------------------------------------------------------------------------------------ Taub Oh wie wütend ich auf mich bin, denn euch trifft keine Schuld, so wie ein Tauber keine Schuld trägt, wenn er meinen Ruf nicht hört. Ich hätte es besser wissen müssen, weil ich viele erlebte, die waren, wie ihr und oft sah ich sie vergehen, doch ich hatte Bestand. Und nun weiß ich auch, warum, weil ich nicht auf das Leid anderer aus war, sondern dagegen ankämpfte, selbstlos, letztendlich holte es mich immer wieder ein. Einzig das Wissen um euren Untergang ist das, was mich bestärkt zu leben, weil ich dann siege, weil ich dann bestätigt werde. Das wra es erstmal wieder... carpe noctem |