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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Gedichte zu erlebtem und Gedanken
Domenikus280619.12.03 Berlin

Dieser Tag, einen Tag den ich nie vergessen werde
Ich war hilflos, machtlos und verzweifelt
Leere machte sich in mir breit.
Tränen flossen aus mir heraus
und Gefühle die man nicht in Worte fassen kann,
übermannten mich.

Ich konnte nicht begreifen was mit mir geschah,
ich wollte es hinaus schreien in die ganze Welt,
doch der Schrei blieb stumm.
Mir schien es als würde ich innerlich sterben.
Der Versuch nach etwas zu [IMG]D:[/IMG]
positivem zu greifen schlug fehl.
Ich rutschte ab und fiel unendlich tief,
in einen nie enden wollenden schwarzen Abgrund.
Meine Seele und mein Herz zerbrachen,
der Schmerz zerriss mich wo er nur konnte.
Ich verspürte Enttäuschung und Qual.

Ich habe mich gefragt:
Wofür der ganze Weg?
Wie wird es Chris jetzt wohl gehen?
denn meine Liebe zu ihm war und ist sehr groß....
Warum jetzt?
Warum heute?
Warum ICH?

Völlig aufgelöst zog ich noch um die Häuser.
Am nächsten Morgen fiel ich nachdenklich
und ohne ein Wort zu den anderen sagend in Bett.
Kein Traum durchzog meinen Schlaf...
ich war leer!...

Im Laufe der nächsten eineinhalb Tage,
kein Wort mehr über das was passiert war.
Es wurde brav übrspielt,
um nicht alles zu versauen.

Am Ende der Reise brach jedoch alles aus uns heraus...
Streit, Wut, Hass und Tränen.
Eine enge Freundschaft zerbrach....

Aufgelöst und sauer saß ich nun zu Hause,
keiner wollte meine Gefühle verstehen.
Jede Sekunde musste ich an Berlin denken
und ich weinte bald ununterbrochen....

5 Tage nach diesem ereignis...
also an Weihnachten hielt ich es nicht mehr aus...
Ich griff zur Flasche um mal nicht mehr,
über alles nachdenken zu müssen...
Ich betrank mich wohl bis ich halb tot war...
Ich krabbelte weinend und mich übergebend,
durch die Wohnung,
bis ich friedlich schlafend ins Bett fiel..
Am nächsten Tag ging es mir besser,
der Alkohol und der nachgeholte Schlaf hatte gut getan..

Ich traf mich auch mit meiner
zu dem Zeitpunkt noch besten Freundin,
die alles miterlebt hatte und die wenigstens verstand
wenn ich von meinem Schmerz berichtete..
Ihr gin es nämlich nicht anders..
Sprechen und gleichzeitig verstanden zu werden
tat gut

Aber die Situation war trotzdem noch schwer..
wenn mir was in die Hände fiel,
was mich an diesen Tag erinnerte,
ob es nur ein Bild oder nur
ein erworbener Fahrausweis war,
brach ich sofort in Tränen aus...

Die Wochen verstrichen und alles war scheiße
und wurde nur schlimmer...
Vieles ging kaputt wie z.B.
Die Freundschaft zu meiner damals besten Freundin,
die Beziehung zu meiner Familie
sowie auch ich....

Nach einiger Zeit fasste ich den Entschluss,
nicht mehr leben zu wollen...
Da ich zu fertig war um spektakulär zu sterben,
nahm ich Massen von diversen Tabletten,
mit erheblichen Nebenwirkungen...
und spülte diese mit einer ganzen Flasche Wein herunter.
Langsam wurde ich benommen
und fühlte mich schrecklich...
dann schlief ich ein...
Ich schlief wie ein Baby und wachte,
damals für mich noch leider wieder auf.

Heute denke ich noch viel über diesen Tag nach...
aber ich bin wieder ok.
Es hat lange gedauert bis ich,
drüber hinweg war...

Jetzt ist es schon über 9 Monate her und ich kann,
ohne Tränen zu vergießen darüber reden
und mir die Bilder ansehen...
Es ist zwar immernoch komisch,
vor Chris zu stehen wenn er hier in der Nähe ist
und ein Konzert gibtweil,
er ja damals der Grund war weswegen ich nach Berlin gefahren bin
und dadurch alles mitgemacht habe aber,
es ist auch was das uns verbindet....
und darüber bin ich froh.


Gedicht verfasst am: 28.09.2004
Domenikus2806Liebe...
was für ein Wort
eine Liebe die so weit entfernt
und doch so nah
ich könnte sie greifen
doch wäre es richtig?

Dem Mann
den ich mir selbst auserwählt
den ich so sehr liebe
aufrichtig diese Gefühle zu berichten?
Ich weis es nicht....

Gedanklich immer mit ihm verbunden
mich fragend wie es ihm ergeht...
was er gerade tut..

Warum ist Liebe so unglaublich kompliziert?
Gern würde ich ihm meine Gefühle offenbahren.....

Meinen Worten, freien Lauf lassen??
über sie nachdenken?
Doch ist es richtig über Liebe nachzudenken
wenn man sich seiner Gefühle sicher ist....
oder sollte man sie einfach gewähren lassen???


Gedicht verfasst: 2004
Domenikus2806Eine Liebe die mich zweifeln lässt
unbeantwortet und so fern!
Gefühle die meinen Körper übermannen.
Zweifel ob es jemals was ergibt.
Mein Leben könnte so schön sein,
in trauter Zweisamkeit mit
Dir mein Engel.
Doch soll es so sein?
Oder ist es Schicksal mit Dir,
nur in meinen Träumen zu leben?
Ich hätte so gerne eine Antwort.
Blicke von Dir die meinem Herzen
einen großen Stich versetzen..
Was soll ich glauben was nicht?
Was ist richtig was falsch?
Gefühle die so schön sein könnten,
doch auch so sehr verletzen...
Zu merken das ich an Deinem Leben,
nicht teilnehmen kann..
Das schmerzt!
dabei würde ich es so gerne tun.
Du bist für mich mein Engel im Leben..
Du bist meine Seele



Gedicht verfasst am: 21.01.05 am selben Tag an die Person geschickt für die es bestimmt ist...
Domenikus2806kein Wort

nicht ein Wort kommt über deine Lippen
ich weiß nicht warum es so ist..
was ist passiert das du mir nichts mehr zu sagen hast?

soll ich dich verstehen?
dich in Ruhe lassen?
dich immer wieder fragen?

du verletzt mich mit dem was du tust
oder was du nicht tust....
es ist schwierig zu verstehen was dich bedrückt

bin ich es schuld?
ein anderer?
etwas das gesprochen wurde?

sag es mir endlich!
ich will dich doch verstehen
ich will dich lieben
ich will dein sein!

doch was kommt von dir???
KEIN WORT!

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