| SEIROMEM | Zeit der Zärtlichkeiten Zeit der gemeinsamen Stunden Zeiger der Uhren drehen ihre Runden für Sanftmut und Geborgenheiten Nein, lass uns nicht weiter streiten keine lauten Worte mehr keinen Groll oder auch Hass Oder willst Du, daß ich Dich verlass'? Lass mich bitte einmal spüren was es heißt, sich zu verlieren Lass Dir in die Augen blicken und somit Deine Wunden flicken Die tief dem Herzen zugetragen weiteres werd ich sicher nicht wagen Zeit der Zärtlichkeiten Zeit der gemeinsamen Stunden Zeiger der Uhren drehen ihre Runden für Sanftmut und Geborgenheiten Bevor wir in den Wäldern verschwinden und wir uns für die Arbeit wieder schinden .... |
| SEIROMEM | Berührungen sie schmerzen gehen zu tief unter die Haut nein ich wage nicht zu scherzen, hörst Du es nicht? bist Du vielleicht taub? die Seelen, sie schreien viel zu laut |
| SEIROMEM | liebreizende Worte, wer will die schon hören? besser ist es Schlangen zu beschwören, dass sie einen treiben in den Garten der Lust, denn wahre Gefühle bereiten Frust in einer Gesellschaft mit vielen Masken geht vieles zu eigenen Lasten geradezu eine Apokalypse naht wenn Begebenheit die Wärme labt es gibt vielerlei Gründe wenn die Möglichkeit bestünde der Zärtlichkeit sich hinzugeben besser ist es doch nicht leben Sind es weiche Knie und Herzklopfen aus den Sümpfen der Vergangenheit tropfen? Zeiten der Zärtlichkeiten Zeiten der vergessenen Stunden Zeiger der Uhren drehen ihre Runden .... |
| SEIROMEM | Harmonie ist wie ein Kerzenschein die Zärtlichkeit in Ihrem "Sein" wie ein einzelner Stern als rotgelbes Licht der die Nacht in ihrer Dunkelheit bricht Vorsichtig gleiten Fingerkuppen hinab kaum dass diese Oberflächen berühren suchend nach Bahnen, die sie führen nein nicht den Weg in deren Grab Es ist wie die pure Energie des Unendlichen, nicht der Ironie welches durch die Körper strömt Berührung ist dabei vollends verpönt sonst wird einander zu sehr verwöhnt Verboten die Frucht des heißen Begehrens die wilde Gier nach Fleisch und Glut denn Harmonie ist wie Kerzenschein sanfte Zärtlichkeit in Ihrem "Sein" sonderbar weich und still so daß keiner wirklich weg will Zeiten der Zärtlichkeiten Zeiten der unvergessenen Stunden die Zeiger der Uhren drehen ihre Runden ..... wie ein einzelner Stern im rotgelben Licht der die Nacht in ihrer Dunkelheit bricht |
| SEIROMEM | Zeit der Geduld und Zeit des Wartens auf das die Trübsal möge vergehn das Verlorene, hinterm Zaun des Gartens liegt dort auf nimmer wiedersehn Zeit des Wartens und der Geduld ist die Zeit der Verantwortung für einen selbst Sind die Kräfte auch noch so schwach mit der Zeit werden sie wieder wach Zeit der Geduld und Zeit des Wartens auf das die Trübsal möge vergehen Rationales Begreifen erleichtert das Verstehen Zeitlich ist es nicht begrenzt, von daher nützt es wenig, daß du wegrennst Zeit der Geduld und Zeit des Wartens das Verlorene, hinterm Zaun des Gartens liegt dort auf nimmer wiedersehn doch es heißt nicht, daß du mußt jetzt geh'n |
| SEIROMEM | kurz spürend des Glückes Atemhauch hält es auch nicht sehr lange an es ist wie sollt' es anders auch schnell Langeweile dran So drehen Zeiger ihre Runden wie seit Monaten und Jahren die Angelegenheit, sie ist, gelinde gesagt, einfach nur zerfahren zu stark verletzt, zu arg gebrochen kommt nichts gar mehr angekrochen die Zärtlichkeit, sie ist dahin sie ist für niemand ein weit'rer Zugewinn wie abgekühlt und sonnenklar es scheint, als das dort niemals war was andre Wärme nennen doch möcht' es fühlen was and're spüren die sanfte Haut auf einer Wange doch Nähe, die verträgt es nicht ihm wird nur Angst und Bange |
| SEIROMEM | beklommene stille die ihresgleichen sucht, wird niemals brechen das unbändige licht gedanken, wie billigflugreisen überbucht, sprechen aus vergissmeinnicht die reise der zeit scheint beendet das blatt der gemeinsamkeit hat sich gewendet am zaun verbleibend, zum horizont blickend noch einmal die hand hebend, zum abschied winkend die sich eins trafen sind längst hinfort nur erinnerungen bleiben und deren gedanken auf dem weg zu ihrem letzten wort beklommen die stille verwiesen in schranken gemeisselt aus stein, hinter unsichtbare grenzen vermeidend den nächsten atemzug wie schüler die schwänzen |
| SEIROMEM | Was ist gewesen, wie wird es sein? wo willst Du hin, wo ist der Keim? der etwas in Deinem Inneren bewegt, einige Strömungen oder gar Gefühle erregt. Unsagbar schöne Momente die niemals so zu wiederholen sind nein, es ist keine Ente es ist die Geburt von einem jugendlichen Kind Es wankt zwischen Traum und Realität auf das das Schöne nie vergeht die Wärme die sich dort in der Magengrube eingenistet hat wie ein Lausbube Es ist oder war vermutlich der Keim von dem es dachte, es wird niemals sein dabei ist nichts Ungewöhnliches passiert, welches unbeschreibbar war oder dazu hat geführt. daß das Kind sich so sehr verliert es scheint, das eine Träne wurde berührt. Unsagbar schöne Momente die niemals so zu wiederholen sind sind die Geburt von einem jugendlichen Kind was manches Mal sich auch Liebe nennt .... |
| SEIROMEM | lass mich zärtlich berühren deine wange es wird gewiss nicht dauern all zu lange lass mich dir geben einen kuss weil es einfach so sein muss nein bitte habe keine angst daß du danach hin und her wankst will dir einfach nur geborgenheit schenken dich ein wenig vom alltag ablenken doch nötig ist es wahrscheinlich kaum da du liegst still unter einem baum scheint so als hast deine träume begraben für die du lebtest dein ganzes leben wirst jetzt sicher deinen frieden haben und keinem anderen mehr wärme abgeben hast sie nur noch für dich und das lohnt sich sicherlich denn wer wußte es schon zu schätzen höre sie immer noch ihre messer wetzen würde dir gern über die wange streichen dir zärtlich geben einen kuss doch du lässt dich nicht mehr erweichen weil es einfach auch ohne dem gehen muß |
| SEIROMEM | Töne im Einklang zueinander verlaufend keinesfalls sich marktschreierisch verkaufend es ist, als das sie einander wenig stören stelle mir vor, Du würdest sie auch hören Harmonisch weich wie auch beruhigend schön die Noten, welche Tonleitern auf und ab gehen wünschte mir, Du wärest jetzt hier könntest hören, Cello, Geige oder Klavier Nichts von dem was nicht zueinander paßt tief versinkend in einer Art von Meditation Abschalten, geniessen als besondere Passion Beruhigende Klänge zueinander verlaufend sich keinesfalls marktschreierisch verkaufend Nichts, was störend wirkt oder sich gar hasst Zeit der Zärtlichkeiten Zeit der unvergessenen Stunden Zeiger der Uhren drehen weiter ihre Runden In Sanftmut und Geborgenheit und nichts was lärmt, niemand der schreit Geniessen wir also diese Stille und sei dies auch mein letzter Wille |
| SEIROMEM | die Sonne, die heute am Himmel lacht die Dunkelheit in ein Hellblau verfärbt die über die Helligkeit des Mondes wacht hat strahlend auch Launen geerbt von denen sie einst hat gehört in die so mancher Mensch verfällt doch alles scheint durch sie erhellt den Kummer, nein den sieht sie nicht der gefangen ist in jenem eigenen ich im Wechselspiel der Gefühle vergleichbar auch mit den Gezeiten der Tide im Sommer dann, ist sie glühend heiß dass ein mancher nicht mehr weiß wohin die kühle Nacht entschwunden die Erholung und Dunkelheit verspricht man nicht schauen muß in das grelle Licht so wird sie voraussichtlich nie erkunden warum es ihr niemals möglich sein wird des Trabenten Kühle zu spenden, von der sie einst hat gehört ein mancher wird sich von ihr wenden weil das Feuer es ihm hat gelehrt |
| SEIROMEM | Worte auf ein Minimum beschränkt ja, das Herz sagen wir einfach, es ist gekränkt kaum ein Silbe kommt über Deine Lippen stumm wir an unseren Gläsern nippen So waren wir an jenem träumerischen Ort weg vom Alltag trug die Sehnsucht uns fort in ein Haus mit reinweißen Mauern, dort konnte uns gar niemand auflauern. Doch besiegelt war bereits das Ende die Reise brachte der Zweisamkeit keine Wende. die Gesellschaft und deren Zwänge Sie begruben uns in wirrem Gedränge Tief unten dann die Liebe sich nicht mehr fand so zerriss unser dünnes, verwundbares Band auf eine gar heftige Art und Weise muksmäuschenstill ist es jetzt, stumm und leise Worte auf Gedanken beschränkt das Herz sagen wir einfach, es ist gekränkt keine Silbe kommt mehr über Deine Lippen auch spielen wir nicht mehr auf den stürmischen Klippen Irgendwann wird hoffentlich die Sehnsucht vergehen weil wir uns nicht mehr wiedersehen konnten wir einander auch kaum verwehren vielleicht war es eine Art von Begehren Doch tief unten die Liebe sich nicht mehr fand so dann zerriss unser dünnes, verwundbares Band .... |
| SEIROMEM | sterne, leuchtend wie diamanten augen, strahlend vor lauter glück gedanken wandern wie trabanten immer wieder zurück, stück für stück ... |
| SEIROMEM | Manchmal beschleicht einen das Gefühl der Leere, segelt in Flotten über Weltmeere, begleitet von Sehnsucht und Einsamkeit. Niemals findend innere Ruhe oder Zufriedenheit. Manchmal reihen sich Impressionen aneinander, nicht wahrnehmend den duftenden Oleander. Laute Schreie in unendlich weite Räume, verloren in verzauberten Gärten der Träume, Unwirklich, weit in der Ferne liegend, sich niemals in Sicherheit wiegend, das Gefühl der Geborgenheit, welches insgeheim nach Schutz schreit. Weit, weit hinfort Gedanken verschiebend, nein, werde niemals wieder liebend, Dich mit sanften Blicken anschauen können Es beschleicht nur das Gefühl der Leere, segelt in Flotten über Weltmeere, nicht zu finden Zufriedenheit oder Ruhe. So liegt es verschlossen in einer Truhe, nur wahrnehmend die Schreie in unendliche Räume, sich verlierend in den Gärten der Träume. ..... |
| SEIROMEM | Anmutiger schwarzer Schwan wundervoll seicht gleitest Du durch die Gewässer, nachdenklich und rücksichtsvoll, getränkt mit dunkler Melancholie, niemand außer Dir vermag es besser? Still gleitest Du dahin, schaust einmal noch zum Ufer zurück, es kommt einem vor, es sei Dein letzter Blick. Ein Traum im Traum, Dir zu begegnen schwer, fast kaum. Einmal hab ich Dich gesehen, wurdest gelockt durch Kinderhand vermeindlich mit Brot, doch es waren Krumen, die man rasch vom Boden hat aufgehoben. Sie wollten Dich ablichten, um sich dann zu brüsten mit Deinem Antlitz voll Traurigkeit, haben nicht gesehen den trüben Teich, der sich nennt Dein Königreich, haben die bitt’ren Tränen nicht gesehen, wozu auch? sie waren bereits wieder am gehen... |
| SEIROMEM | Die Geschichte des Wassers bildet einen Kreis, von dem gar niemand so recht weiß, welchen Weg eine Träne einst hat genommen, den Boden berührt, mit anderen geschwommen? Vielleicht auch entflohen als Morgentau, welches der grüne Halm als Trank hat aufgesogen, vielleicht sahen es die Jungen beim Spielen, vielleicht sah es die Sonne, die daraufhin erschienen, sich freute über den einstigen Stern, drum hat die Windboe in aufgehoben, in der Kumulus reisend über die Niederau, begann durch Väterchen Frost leicht zu frieren, so dass alsbald viele Sterne vom Himmel fielen, direkt vor Deine Füße oder in die Augen. Das Wasser nahm demnach seinen Lauf, und nimmt's auch gern einmal in Kauf, dass der Schneeflocken Schmelze getrieben, von tanzenden Schritten, darauf ist zu bauen. |
| SEIROMEM | [b]Goldene Käfige[/b] die Freiheit, sofern sie sich ihrer Räume entsann ist gefangen in des Erfahrungs Bann gefesselt und geknebelt liegt sie dort kein anderer außer sie selbst konnte sie tragen hinfort |
| SEIROMEM | [b]Re-View[/b] Worte auf ein Minimum beschränkt ja, das Herz sagen wir einfach, es ist gekränkt kaum ein Silbe kommt über Meine/Deine Lippen stumm bleibt das an den Gläsern nippen So waren wir an jenem träumerischen Ort weg vom Alltag trug die Sehnsucht uns fort Tief unten dann die Liebe sich nicht mehr fand so zerriss unser dünnes, verwundbares Band auf eine gar heftige Art und Weise muksmäuschenstill ist's jetzt und leise Worte auf Gedanken beschränkt das Herz sagen wir einfach, es ist gekränkt keine Silbe kommt mehr über Deine Lippen Irgendwann wird hoffentlich die Sehnsucht vergehen weil wir uns nicht mehr wiedersehen konnten wir einander auch kaum verwehren vielleicht war es eine Art von Begehren Doch tief unten die Liebe sich nicht mehr fand so dann mutete es irgendwie an es zerriss dieses? unser verwundbares Band *** ... wasn't able to avoid it... |