| Black Moni | Eure Gedanken, Meinungen, Kritik nehme ich gern an. "Feedback erwünscht" [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=41463][/URL] Trilogie Verloren Den Menschen, den man liebt – mal wieder. Den Menschen des Vertrauens – mal wieder. Den Glauben an ein kleines Glück – mal wieder. Den Glauben an die Hoffnung – mal wieder. Den Glauben an Freunde – mal wieder. Den Halt unter den Füßen – mal wieder. Den Mut, die Kraft zum Kampf – mal wieder. Den Glauben an das Leben – mal wieder. Warum ist das Leben so grausam – mal wieder? Haltlos auf der Suche In den Weiten des Universums schwirrt meine Seele umher – Haltlos. In den Weiten der Seele schwirrt mein Herz umher – Haltlos. In meinem Herzen schwirren Gefühle umher – Haltlos. In diesen Gefühlen schwirrt ein besonderes Gefühl umher – Haltlos. Alles in mir schreit nach einem Anker! Hey Leben, ist das zuviel verlangt? An das Leben Hey Leben – hör mir zu! Hey Leben – ich will doch nicht viel! Hey Leben – habe nur ein paar Wünsche! Hey Leben – behandle mich nicht so! Hey Leben – sei einmal wieder gut zu mir! Hey Leben – du hast mir fast alles genommen! Hey Leben – du zwingst mich immer wieder in die Knie! Hey Leben – du zwingst mich immer wieder zu einem Neuanfang! Hey Leben – gönn mir eine kurze Rast! Hey Leben – gönn mir ein wenig inneren Frieden! Hey Leben – gönn mir ein wenig Liebe und Glück! Hey Leben – oder lass mich in Ruhe! (26.11.04) Wahrnehmung, Empfinden, Gespür? Ich spüre – unterdrückten Schmerz. Schmerz – der die Augen verdunkelt. Ich spüre – unterdrücktes Leid. Leid – das die Seele erdrückt. Ich spüre – unterdrückte Tränen. Tränen – seit der Kindheit vertrocknet. Ich spüre – unterdrückte Verzweiflung. Verzweiflung – die das Herz zu verschlingen droht. Ich spüre – Gefühle. Gefühle – gewaltsam unter Verschluss. Ich spüre – DICH (07.12.04) © Black Moni |
| Black Moni | Allein Eine vollbesetzte Kneipe, ich bin allein – gewollt. Gesprächsfetzen ziehen an mir vorbei – gehört, nicht wahrgenommen. Bekannte neben mir, die reden – unwichtig. Gedanken kommen und gehen – gedacht, sie entfliehen Je mehr Menschen, je mehr Gedanken – gewollt. Allein unter Menschen – ich fühl mich wohl. Alleinsein, selbstgewählt – einsam, nein. Denn Einsamkeit kann töten. (30.09.04) Freunde? Freunde, die dich sehen, kaum grüßen – mit sich selbst beschäftigt. Gute Bekannte, die dich lieb begrüßen – sie nehmen dich wahr. Bekannte, die ehrlich fragen, wie es dir geht – sie interessieren sich für dich. Wozu braucht man dann noch Freunde? Werden Freunde zu Bekannten – haben sie es wohl verdient. Werden Bekannte zu Freunden – haben sie es verdient. Menschen ändern sich – Sichtweisen auch. Im Leben ist nur eines gewiss, die ständige Veränderung. (30.09.04) Suche Ruhelos irrt meine Seele umher – suchend, fragend – oder bereits wissend? Ruhelos irrt mein Geist umher – suchend, fragend – Oder bereits wissend? Finde ich irgendwo Ruhe – gibt es einen Hafen in der stürmischen See? Wo ist die Seele, die mich ausruhen lässt – suchend – bereits wissend? Wo sind die Antworten für den verwirrten Geist – suchend – Bereits wissend? Sturm der Gedanken, Sturm der Gefühle – wo werde ich Ruhe finden? Wissend wo? Doch unerreichbar? (30.09.04) |
| Black Moni | Chaos Ein Chaos in meinem Kopf. Ein Chaos in Herz und Seele. Zu viele Gedanken, zu viele Gefühle. Verschieden oder doch gleich? Gut oder aber schlecht? Wahrheit oder Lüge? Realität oder Traum? Alles vermischt sich. Unsortiert und wirr. Ich werde dem Chaos einen Platz geben Ich werde es benennen. Nur dann wird es sich auflösen – Lassen. (09.01.05) © Black Moni |
| Black Moni | Gefangen Liebe in meinem Herzen eingeschlossen wie in einer Schraubzwinge. Einsamkeit lässt mich erschauern. Sehnsucht umklammert mich mit stählerner Hand. Einsamkeit lässt mich erfrieren. Angst lähmt mein Herz wie eiserne Ketten. Einsamkeit lässt mich erstarren. Erstarrt in Gefühlen – Gefangene des eigenen Herzens. (11.01.05) |
| Black Moni | Der Blick in den Spiegel Sie steht vor dem Spiegel, schaut in ihr Gesicht. Die Schatten der Nacht, sie schwanden noch nicht. Der Alp ist noch ganz nah. Sie sucht nach Etwas, das in ihr war. Sie sucht nach dem Lachen der Augen, wohin ist es gegangen. Sie sucht nach dem tiefen Gefühl, der Sehnsucht, dem Verlangen. Sie sucht ihre Träume, das Glück, das Leid. Alles leer, alles fort… Nein, nur verborgen, für kurze Zeit. (23.01.05) © Black Moni |
| Black Moni | Wintermittag Eine fahle Wintersonne scheint. Zaubert Lichtreflexe auf den Boden im Zimmer. Schneeflocken taumeln sacht zur Erde. Ein Traumfänger sanft im Wind sich wiegt. Alles scheint unwirklich schön. Kein Laut ist zu hören. Die Welt scheint den Atem anzuhalten. Stille, Ruhe, Frieden… Für einen Wimpernschlag nur. (25.01.05) © Black Moni |
| Black Moni | An Deinem Grab Schneekristalle glitzern in der Sonne. Tränen fallen lautlos zur Erde. Mein Herz droht zu zerspringen. In meinem Kopf dröhnt wieder die Frage: Warum? Warum musstest du gehen? Warum so früh? Doch wissend, dass es keine Antwort gibt. Gedanken, Erinnerungen … alles wirbelt durcheinander. Plötzlich ein Augenblick der Stille. Kein Vogel, kein vorbeifahrendes Auto zu hören. Meine Gedanken fassen sich zu einem: Wir werden uns wiedersehen. (24.02.05) © Black Moni |
| Black Moni | Ein blutend Herz Das Herz zerrissen in einem Orkan der Gefühle. Schwankend zwischen Hoffnung und Trauer. Die zart vernarbte Wunde jäh wieder aufgerissen. Eine Stimme, ein Blick, eine Berührung. Das Flüstern wird wieder zu einem Orkan. Das Herz wieder zutiefst verletzt. Lautlos tropft das Blut des Herzens zu Boden. Der Griff zur Klinge um den Schmerz des Herzens zu enden. Das Schwert war nutzlos. Wieder die sinnlose Hoffnung, die das Herz zerreißt. Sie legt ihr blutend Herz in seine Hände. Wissend, er kann ihr Herz nicht heilen. Es steht nicht in seiner Macht. (27.03.05) © Black Moni |
| Black Moni | Die Macht der Sonne Die Sonne bricht mit Macht durch das fahle Morgenlicht. Die Liebe brach über mich herein in einer dunklen Zeit. Die Sonne blendet mich, schmerzt in meinen Augen. Die Liebe blendete den Verstand, schmerzt in meinem Herzen. Die Sonne wärmt die Welt, erweckt Leben. Die Liebe hüllte mich ein zeitlang ein, schenkte neuen Mut. Die Sonne ist einfach da, man kann sich ihr nicht entziehen. Die Liebe war plötzlich da, ich konnte ihr nicht entfliehen. Kommt man der Sonne zu nah, wird man verbrennen. Seit ich der Liebe zu nah kam, verblutet mein Herz. © Black Moni (06.04.05) |
| Black Moni | Kampf Die Depression wie eine Krake nach mir greift, ihr kalter Atem mein Gesicht schon streift. Ich will entfliehen, will nicht ihr Antlitz sehen. Doch wie gelähmt bleibe ich stehen. Sie grinst mich an, höhnisch und kalt. Ihr Finger Wunden in meine Seele malt. Ich will mich bewegen, will fort von ihr. Doch da ist kein Mut, keine Kraft in mir. Sie schwärzt alles ein, was warm ist und schön. Sie verdunkelt den Blick, lässt Leere entstehen. Ich will ihr entkommen, will sie nicht spüren. Doch wo ist die Kraft mein Schwert zu führen? © Black Moni 11.02.06 |
| Black Moni | 10 Jahre danach Sie sagen, es ist doch schon solange her. Nach so vielen Jahren trauert man nicht mehr. Man darf sich erinnern, leise, am besten stumm. Ich frage mit welchem Recht sie das sagen, warum? Könnten sie den Schmerz nur erahnen, nicht mal ermessen, wären sie dann so schnell mit dem Wort Vergessen? Wären auch ihre Augen oftmals von Tränen blind, würden sie trauern um ihr eigenes Kind? Trauer meist leise, wie ein Windhauch, vertraut und zart. Doch an solchen Tagen, einem Orkan gleich, brutal und hart. Träume, Vermissen, Erinnerungen, alles so nah. Es scheint mir, als ob es erst gestern war. Hielt ich dich nicht gestern noch im Arm? Schmiegtest du dich nicht an mich, so klein und warm? Hörte ich nicht gestern noch dein Lachen? Saß an deinem Bett, um über dich zu wachen? Nein, denn schliefst einfach ein, gingst fort. Erwachtest an einem besseren Ort. Dort leidest du keinen Schmerz mehr, keine Pein. Doch wirst du immer bei mir, mein Sonnenschein sein. © Black Moni 24.02.06 |