| schellfisch | Septembernacht: Zitternde Kälte gräbt sich heraus Der Kopf denkt schwer Das Herz stöhnt in nebliger Müdigkeit Schwarze Felder ziehen vorbei Rechts, dann links Lichter passieren Der Schmerz schreit gegen die Müdigkeit an Er bricht durch – durch den Riss zurück, dem Sommer entgegen Für die Müdigkeit zu kalt zum schlafen rückt der Herbst fort und zersetzt sich in Gelächter |
| schellfisch | Augen: Ich überklebe meine Augen mit Glas und versuche so viel wie möglich zu sehen bevor es sich wieder löst. Zuckendes Licht in dunklen Farben graues Weiß, braunes Schwarz tanzende Gestalten nervös wie unter Krämpfen von unsichtbaren Wölfen gehetzt. Können sie es sehen? Vielleicht riechen? In vielen Tönen rast Schwarz vorbei weiße Flecken springen greifen danach und fauchen. Das Glas bricht das Licht und streut es. Ich bange, dass sie nicht zergehen. Die Dunkelheit ist nur schön wenn man sie sehen kann. |