| shining night | Falls jemand Kritik üben möchte, so kann er dies [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=29500]hier[/URL] tun. Danke. ______________________________________________ Mein blut ist wie eis. meine haut öffnet sich wie eine blüte doch sie steht nicht in voller pracht denn ihr lebenssaft schleicht sich heraus so langsam schleicht mein leben sich fort ich spüre es nicht, ich fühle es nicht, denn es ist mein wille mein wille der sich aufbäumt gegen die ungerechtigkeit der welt und doch in sich zusammensackt, weil es kein entringen gibt. Die welt ist ein gefängnis ein gefängnis des lebens. nur der tod sein ausgang. ich durchschreite ihn und komme ins nichts. doch es gibt nichts schöneres nichts schöneres als die freiheit die mir alles gibt. was die welt mir nicht geben konnte, nämlich den tod |
| shining night | ein glücksgefühl, ein kurzer hoffnungsschimmer? der letzte strohhalm? Vielleicht der letzte rettungsversuch kurz vor dem ertrinken. vorm ertrinken in der roten einsamkeit des todes |
| shining night | Eine rote träne Sucht den weg in die Freiheit Doch wenn sie ihn erreicht Ist sie ihrem Untergang geweiht Ihrem verderben ausgeliefert. Wir Menschen, schuldig des Sterbens Verwehren es ihr nicht Sondern lassen es geschehen Und besiegeln unser aller Untergang Denn wir sind des Sterbens nicht würdig. ------------------------------------------------- Immer und immer wieder Der Kuss des Stahls Kälte auf meiner haut Nicht widerstandsfähig Beugt sie sich und öffnet sich Und verliert ihr kostbarstes Doch der Triumph ist ungebrochen Und selbstzerrstörerisch. |
| shining night | meine welt, ein glashaus ohne glas der tod nur ein weg ein weg in die ewigkeit die ewigkeit nur eine pause die pause der grausamkeit des ertrinkens im unendlichen leiden |
| shining night | ich kann dir nicht vertrauen obwohl ich es will. aus angst verletzt zu werden. die welt, voller mißtrauen und angst. die angst vor den freunden, vor dem wichtigsten im leben nämlich der liebe. |
| shining night | der mensch, unfähig zu weinen hinterlässt nur rote spuren rote spuren im sand, bis sie von der nächsten gischt fortgespült werden und der mensch ohne hinterlassenschaft die welt verlässt |
| shining night | Ein gedanke, er entgleitet mir auf dem weg in die ewigkeit ich folge ihm ohne hülle, ohne wesen ins unendliche nichts (30.03.04) ------------------------------------------ meine gedanken ohne sinn ohne gewissen fliehen fliehen vor dem vergessen fliehen fliehen vor der austilgung der austilgung durch meine rationaltität meine rationalität ist ihr verhängnis und mein emporsteigen (30.03.04) ------------------------------------------------ ich suche dich und finde nur einen ausgang einen ausgang aus dem leben ich suche dich noch immer und finde nur den weg versperrt versperrt vom leben ich suche dich weiter in der unendlichkeit ohne hoffnung auf erlösung denn nur die ewigkeit kann dich finden (03.04.04) ---------------------------------------------------- ich wache auf ohne erinnerung an gedanken da erscheinst du dein erscheinen ohne grund und doch verändernd du hälst mich fern vom abgrund vom ertrinken in der einsamkeit und behütest mich vor der grausamkeit der grausamkeit des zweifelns (04.04.04) --------------------------------------------------------- die welt liegt im schatten ohne jegliches licht! Doch plötzlich fällt ein regentropfen Es ist ein roter tropfen Und die welt versinkt Versinkt im roten meer der traurigkeit (08.04.04) |
| shining night | ich habe dir vertraut, du hast mich enttäuscht. du hast mich verraten und dir nichts dabei gedacht! du hast meine seele an dein vergnügen verkauft! und du hast mich verlassen nach all deinen lügen! |
| shining night | ich steh am abgrund, nur noch ein schritt, und ich verlasse den weg in den ich gezwungen wurde. den ich nicht gehen wollte und doch folgen musste. der abgrund, so nah, und doch wag ich den schritt nicht, denn ich weiß, das leben ist zu kostbar! |
| shining night | die welt dreht sich, doch ich bleibe stehen. ich versuche stehen zu bleiben um das gefühl zu erkennen und die welt zu verstehen. doch sie bleibt nicht stehen, und ich verliere das leben. |
| shining night | die welt, voller dunkel. nur ein kleines licht, es leuchtet, ich bin sein hüter, doch ich vermag nicht mehr es zu schützen, es entgleitet mir und der letzte hoffnungsschimmer erlischt. und die letzen blüten meines lebens sterben im traum nach dem letzten sommer. |
| shining night | die angst zu versagen, und doch noch hoffnung verspüren. die ungewissheit, und doch wissen, angst vor der welt. und doch soll man sich geborgen fühlen? |
| shining night | die welt, nur ein spiegel der Menschheit. das leben, alles nur eine illusion eine hingabe an nichts. Nur der tod ist die wahrheit |
| shining night | das glückliche leben, es lässt leben, doch erstickt es die unglücklichen. ich verliere mich im meer des untergangs, blutverschmiert, ohne klaren gedanken, versuche ich in der masse zu verschwinden, mich anzupassen, doch schaff ich es nicht, denn ich bin anders, ich bin unglücklich, doch niemand sieht es, wenn ich einsame, rote tränen weine |
| shining night | meine augen weinen rote tränen, meine seele von schmerz erdrückt. ich versuche zu verbergen, was nicht sichtbar ist. |
| shining night | das ende, ich kann es sehen, doch will ich es nicht wahrnehmen. ich will es verdrängen, doch es drängt sich in meine seele und tötet meine gedanken und lässt mich nur noch den schmerz fühlen |
| shining night | erstarrter Wintertraum, sommersehnsucht. Nur eines fühl ich auf meiner haut, die kälte. grausam kalt nur durchbrochen vom roten regen. er prasselt nieder und hinterlässt seine spuren. Er verlässt den menschen nie, er lässt dich nicht los! er zerstört dich, bis du nur noch kälte bist. |
| shining night | einsam, steh ich zwischen Menschen. bevölkert von den Wellen in der Brandung versuche ich zu entfliehen, dem leben zu entfliehen, und die einsamkeit zu suchen. die einzige möglichkeit ist nur der tod |
| shining night | ich bin allein mein herz sucht seinen weg doch es wird nicht der meiner sein. denn ich habe mein leben schon längst verloren. doch ich kann nicht sterben, denn der tod will mich nicht. und ich werde ihn nie erreichen können. |
| shining night | er lebt nicht, doch existiert er seine augen voller kälte schauen ins nichts. bis eines tages ein roter tropfen blut sie benetzt. doch sie werden nicht erwachen niemals wird dieser engel leben denn er ist aus stein gemacht. |
| shining night | mein körper kalt wie eis von wunden gezeichnet, verliert sein leben, durch seine hüterin, die ihn zum sterben verurteilt. |
| shining night | die erinnerungen, nur verschwommene gedanken die zukunft ohne sinn. das jetzt, nicht vorhanden. die gefühle, erfroren im letzten winter. der nächste sommer, wird nicht erscheinen. |
| shining night | Sie war jung Sie war hübsch doch sie sah keinen sinn, ihr leben, normal verloren, ohne sieg ihr kampf. Ihre adern erschöpft, es kam nichts mehr, es war alles verloren. die Klinge, ein Krone in ihren augen, sie krönte sich und wurde ein schwarzer engel, Ihr letztes augenlicht, und ihr leben verblasst, das unvermeindliche erreichte sie, doch keiner bemerkte es, denn sie verbarg es, und die Welt versank, ohne ihr Lebenslicht. |
| shining night | ich verberge es, und doch kann es jeder sehen, der an mir vorbeigeht, in meine augen starrt und sie als eiskalt erkennt. ich belüge mich, doch erfährt jeder die Wahrheit, der mein herz fühlt. Jeder besitzt ein stück von mir doch kenn ich mich nicht. |
| shining night | meine neue heimat, eine lichterfüllte welt, die darauf wartet endlich frieden zu finden und ein neues leben beginnen zu können |
| shining night | Sehnsucht nach Einsamkeit möchte versinken versinken im Meer der Gedanken ertrinken in Trauer ersticken unter der Last der Sorgen sich verlieren alleine in der Welt ohne Freund und Feind einsam allein |
| shining night | ein Berg, mit einer spitze, hoch oben im gebirge, wacht er und bleibt für alle zeit. Die kälte, so anziehend, doch ebenso erschreckend Ist er einsam, doch nicht alleine. |
| shining night | Ich glaube, also bin ich ich glaube, ich bin glücklich ich glaube, ich lebe ich glaube, doch wofür ich glaube, doch woran ich glaube, doch ist es sinnlos denn es ist Glaube |
| shining night | der himmel ist grau durchzogen von goldenen schwingen. ich schreite durchs leben, ich kann es nicht beenden, ich kann nicht aussteigen, ein sog, er zieht mich mit, immer schneller, das leben lässt mich nicht in ruhe, und die erinnerungen kehren zurück, und ich ersticke am schmerz |
| shining night | die dunkelheit umgibt nicht, ich bin einsam allein, meine rufe bleiben ungehört, doch die stimmen neben mir bleiben. ich versuche den weg zu finden, doch meine füße stolpern, keiner hilft mir auf, meine hand greift ins leere, ich verlier mich selbst, gleite aus meiner hand, und schwebe davon, in eine andere Dunkelheit. |
| shining night | Wut, sie kribbelt in mir, sie will raus, doch lass ich es nicht zu. Ich schluck sie runter um sie zu verdrängen um sie zu vergessen und sie dann später noch mehr zu spüren! |
| shining night | Ihr bespuckt mich, ihr beschimpft mich, ihr versucht mich zu brechen, damit ich mich euch anpasse. Doch schafft ihr es nicht, ihr dringt nicht ein, nicht in meine Welt, nicht in meine Seele und ihr brecht auch nicht meinen Stolz ihr schafft lediglich ein weiteres Loch in meiner wackeligen Mauer. |
| shining night | ein spiegel, ich möchte ihn zerschlagen, mir ein ende setzen, doch kann ich ihn nicht zerstören, er ist mein begleiter und zur ewigkeit verdammt. Meine Wut, sie tötet, will mich zerstören, doch darf ich es nicht enden lassen! |
| shining night | ein weg, der in die Dunkelheit führt, ich folge ihm, ohne wissen, ohne führung. Ein licht, es erscheint am horizont, und doch erreiche ich es nicht, bis es wieder die welt verlässt. und ich bin wieder allein in der welt. |
| shining night | Dein Blick, er verfolgt mich, deine Gedanke liegen offen für mich dar. ich weiß, ich bedeute dir etwas, doch hasst du mich für das, was ich tue. Du kannst es nicht akzeptieren, doch sagst du, es ist dein wille, ich hindere dich nicht. So lässt du mich ziehen, und ich kann nicht zurück zu dir. |
| shining night | mein herz, sich eben noch am regenbogen erfreut. schreit auf, schreit auf vor schmerz der mich durchbohrt. mein lebenswille verlässt mich, mein augenlicht erlischt, meine welt wird dunkel, so dunkel, wie meine gedanken, so dunkel, wie mein hass, so dunkel, wie die welt mich macht. |
| shining night | ein dunkeler schleier liegt über mir, er lässt mir keine Luft, keine luft zum atmen, keine luft zum Leben, keine luft zum fühlen. die welt rauscht an mir vorbei, ich höre sie, doch kann ich sie nicht erreichen, der dunkele Vorhang trennt mich, und erstickt mich. |
| shining night | Der Duft des wachsenden Grases, er liegt in der Luft, er holt wie in jedem Jahr die Erinnerungen zurück. Die Erinnerungen, Das Gefühl des Glücklich seins, die Schmerzen, und das Ende. Die Zeit geht weiter, und die Erinnerungen verblassen, doch in einem Jahr, in einem Jahr, werden sie wieder erscheinen, Wie die frischen Blumen in der Sonne |
| shining night | Ich bin müde, unendlich müde einfach nur müde erschöpft, am Ende. Und doch ist kein Ende in Sicht, nur eine verschwommene Sicht auf die Zukunft, ein mit Unwissenheit gezeichneter Weg, den ich zu gehen wage, ohne eine Unterbrechung, um endlich das Ende erreichen zu können, und all dem ein Ende zu setzen. |
| shining night | irgendwie gut, aber auch irgendwie schlecht, alles irgendwie normal, aber auch alles irgendwie neu. und ich irgendwie dazwischen, und irgendwie davor. alles und doch nichts. |
| shining night | als du kamst, da war ich mal wieder auf dem boden. als du da warst, da lebte ich endlich wieder. gestern, als du gingst da stürzte ich wieder. jetzt, bist du nicht da, ich brauche dich, doch du bist unerreichbar und ich bleibe gefangen gefangen in mir selbst. |
| shining night | ich hasse dich für das,was du mir antust. und doch, was bin ich schon ohne dich? du bist das opfer, ich der täter, du der kranke, ich der virus. Ich kann nichts tun, doch will ich dich nicht verletzen. ich will wegrennen, doch kleb ich an dir fest. Ich will dich retten, und falle selbst in den abgrund. |
| shining night | Die Dunkelheit umschließt mich, ich bin blind niemand führt mich niemand hilft mir ich bin allein allein und hilflos, die Dunkelheit kommt immer näher, die Nähe erdrückt mich, die Nähe verletzt mich und tötet jedes Gefühl. |
| shining night | Stillstand. keine Bewegung. Hoffnungslosigkeit. Zustand. Kein Ende in Sicht. Habe mein Ziel aus den Augen verloren, habe mich selbst verraten, und der Einsamkeit verkauft. |
| shining night | Ein Dorn sitzt in meinem Herzen, ich kann mich seinem Gift nicht entziehen, ihn nicht herausziehen. Immer weiter bohrt er sich ins innerstes. Immer grausamer der Schmerz, der Stich. Nur du kannst die Schmerzen lindern mit deiner Anwesenheit. Doch verlässt du mich, sticht er erneut zu, Immer wieder und immer tiefer fließt sein Gift in mich hinein. |