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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: die von blut tropfenden blumen
shining nightFalls jemand Kritik üben möchte, so kann er dies [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=29500]hier[/URL] tun. Danke.

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Mein blut ist wie eis.
meine haut öffnet sich wie eine blüte
doch sie steht nicht in voller pracht
denn ihr lebenssaft schleicht sich heraus
so langsam schleicht mein leben sich fort
ich spüre es nicht,
ich fühle es nicht,
denn es ist mein wille
mein wille der sich aufbäumt
gegen die ungerechtigkeit der welt
und doch in sich zusammensackt,
weil es kein entringen gibt.
Die welt ist ein gefängnis
ein gefängnis des lebens.
nur der tod sein ausgang.
ich durchschreite ihn
und komme ins nichts.
doch es gibt nichts schöneres
nichts schöneres als die freiheit
die mir alles gibt.
was die welt mir nicht geben konnte,
nämlich den tod
shining nightein glücksgefühl,
ein kurzer hoffnungsschimmer?
der letzte strohhalm?
Vielleicht der letzte rettungsversuch
kurz vor dem ertrinken.
vorm ertrinken in der roten einsamkeit
des todes
shining nightEine rote träne
Sucht den weg in die Freiheit
Doch wenn sie ihn erreicht
Ist sie ihrem Untergang geweiht
Ihrem verderben ausgeliefert.
Wir Menschen, schuldig des Sterbens
Verwehren es ihr nicht
Sondern lassen es geschehen
Und besiegeln unser aller Untergang
Denn wir sind des Sterbens nicht würdig.

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Immer und immer wieder
Der Kuss des Stahls
Kälte auf meiner haut
Nicht widerstandsfähig
Beugt sie sich und öffnet sich
Und verliert ihr kostbarstes
Doch der Triumph ist ungebrochen
Und selbstzerrstörerisch.
shining nightmeine welt,
ein glashaus ohne glas
der tod nur ein weg
ein weg in die ewigkeit
die ewigkeit nur eine pause
die pause der grausamkeit
des ertrinkens im unendlichen leiden
shining nightich kann dir nicht vertrauen
obwohl ich es will.
aus angst verletzt zu werden.
die welt,
voller mißtrauen und angst.
die angst vor den freunden,
vor dem wichtigsten im leben
nämlich der liebe.
shining nightder mensch,
unfähig zu weinen
hinterlässt nur rote spuren
rote spuren im sand,
bis sie von der nächsten gischt fortgespült werden
und der mensch ohne hinterlassenschaft die welt verlässt
shining nightEin gedanke,
er entgleitet mir
auf dem weg in die ewigkeit
ich folge ihm
ohne hülle, ohne wesen
ins unendliche nichts

(30.03.04)
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meine gedanken
ohne sinn
ohne gewissen
fliehen
fliehen vor dem vergessen
fliehen
fliehen vor der austilgung
der austilgung durch meine rationaltität
meine rationalität ist ihr verhängnis
und mein emporsteigen

(30.03.04)
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ich suche dich
und finde nur einen ausgang
einen ausgang aus dem leben
ich suche dich noch immer
und finde nur den weg versperrt
versperrt vom leben
ich suche dich weiter
in der unendlichkeit
ohne hoffnung auf erlösung
denn nur die ewigkeit kann dich finden

(03.04.04)
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ich wache auf
ohne erinnerung an gedanken
da erscheinst du
dein erscheinen ohne grund
und doch verändernd
du hälst mich fern
vom abgrund
vom ertrinken in der einsamkeit
und behütest mich vor der grausamkeit
der grausamkeit des zweifelns

(04.04.04)
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die welt liegt im schatten
ohne jegliches licht!
Doch plötzlich fällt ein regentropfen
Es ist ein roter tropfen
Und die welt versinkt
Versinkt im roten meer der traurigkeit

(08.04.04)
shining nightich habe dir vertraut,
du hast mich enttäuscht.
du hast mich verraten
und dir nichts dabei gedacht!
du hast meine seele
an dein vergnügen verkauft!
und du hast mich verlassen
nach all deinen lügen!
shining nightich steh am abgrund,
nur noch ein schritt,
und ich verlasse den weg
in den ich gezwungen wurde.
den ich nicht gehen wollte
und doch folgen musste.
der abgrund,
so nah,
und doch wag ich den schritt nicht,
denn ich weiß,
das leben ist zu kostbar!
shining nightdie welt dreht sich,
doch ich bleibe stehen.
ich versuche stehen zu bleiben
um das gefühl zu erkennen
und die welt zu verstehen.
doch sie bleibt nicht stehen,
und ich verliere das leben.
shining nightdie welt, voller dunkel.
nur ein kleines licht,
es leuchtet,
ich bin sein hüter,
doch ich vermag nicht mehr es zu schützen,
es entgleitet mir
und der letzte hoffnungsschimmer erlischt.
und die letzen blüten meines lebens
sterben im traum nach dem letzten sommer.
shining nightdie angst zu versagen,
und doch noch hoffnung verspüren.
die ungewissheit,
und doch wissen,
angst vor der welt.
und doch soll man sich geborgen fühlen?
shining nightdie welt,
nur ein spiegel der Menschheit.
das leben,
alles nur eine illusion
eine hingabe an nichts.
Nur der tod ist die wahrheit
shining nightdas glückliche leben,
es lässt leben,
doch erstickt es die unglücklichen.
ich verliere mich im meer des untergangs,
blutverschmiert, ohne klaren gedanken,
versuche ich in der masse zu verschwinden,
mich anzupassen,
doch schaff ich es nicht,
denn ich bin anders,
ich bin unglücklich,
doch niemand sieht es,
wenn ich einsame, rote tränen weine
shining nightmeine augen weinen rote tränen,
meine seele von schmerz erdrückt.
ich versuche zu verbergen,
was nicht sichtbar ist.
shining nightdas ende,
ich kann es sehen,
doch will ich es nicht wahrnehmen.
ich will es verdrängen,
doch es drängt sich in meine seele
und tötet meine gedanken
und lässt mich nur noch den schmerz fühlen
shining nighterstarrter Wintertraum,
sommersehnsucht.
Nur eines fühl ich auf meiner haut,
die kälte.
grausam kalt
nur durchbrochen vom
roten regen.
er prasselt nieder
und hinterlässt seine spuren.
Er verlässt den menschen nie,
er lässt dich nicht los!
er zerstört dich,
bis du nur noch kälte bist.
shining nighteinsam,
steh ich zwischen Menschen.
bevölkert von den Wellen in der Brandung
versuche ich zu entfliehen,
dem leben zu entfliehen,
und die einsamkeit zu suchen.
die einzige möglichkeit
ist nur der tod
shining nightich bin allein
mein herz sucht seinen weg
doch es wird nicht der meiner sein.
denn ich habe mein leben schon längst verloren.
doch ich kann nicht sterben,
denn der tod will mich nicht.
und ich werde ihn nie erreichen können.
shining nighter lebt nicht,
doch existiert er
seine augen
voller kälte
schauen ins nichts.
bis eines tages
ein roter tropfen blut
sie benetzt.
doch sie werden nicht erwachen
niemals wird dieser engel leben
denn er ist aus stein gemacht.
shining nightmein körper
kalt wie eis
von wunden gezeichnet,
verliert sein leben,
durch seine hüterin,
die ihn zum sterben verurteilt.
shining nightdie erinnerungen,
nur verschwommene gedanken
die zukunft ohne sinn.
das jetzt,
nicht vorhanden.
die gefühle,
erfroren im letzten winter.
der nächste sommer,
wird nicht erscheinen.
shining nightSie war jung
Sie war hübsch
doch sie sah keinen sinn,
ihr leben,
normal verloren,
ohne sieg ihr kampf.
Ihre adern erschöpft,
es kam nichts mehr,
es war alles verloren.
die Klinge,
ein Krone in ihren augen,
sie krönte sich
und wurde ein schwarzer engel,
Ihr letztes augenlicht,
und ihr leben verblasst,
das unvermeindliche
erreichte sie,
doch keiner bemerkte es,
denn sie verbarg es,
und die Welt versank,
ohne ihr Lebenslicht.
shining nightich verberge es,
und doch kann es jeder sehen,
der an mir vorbeigeht,
in meine augen starrt
und sie als eiskalt erkennt.
ich belüge mich,
doch erfährt jeder die Wahrheit,
der mein herz fühlt.
Jeder besitzt ein stück von mir
doch kenn ich mich nicht.
shining nightmeine neue heimat,
eine lichterfüllte welt,
die darauf wartet
endlich frieden zu finden
und ein neues leben beginnen zu können
shining nightSehnsucht nach Einsamkeit
möchte versinken
versinken im Meer der Gedanken
ertrinken in Trauer
ersticken unter der Last der Sorgen
sich verlieren
alleine in der Welt
ohne Freund und Feind
einsam allein
shining nightein Berg,
mit einer spitze,
hoch oben im gebirge,
wacht er
und bleibt für alle zeit.
Die kälte,
so anziehend,
doch ebenso erschreckend
Ist er einsam,
doch nicht alleine.
shining nightIch glaube, also bin ich
ich glaube, ich bin glücklich
ich glaube, ich lebe
ich glaube, doch wofür
ich glaube, doch woran
ich glaube, doch ist es sinnlos
denn es ist Glaube
shining nightder himmel ist grau
durchzogen von goldenen schwingen.
ich schreite durchs leben,
ich kann es nicht beenden,
ich kann nicht aussteigen,
ein sog,
er zieht mich mit,
immer schneller,
das leben lässt mich nicht in ruhe,
und die erinnerungen kehren zurück,
und ich ersticke am schmerz
shining nightdie dunkelheit umgibt nicht,
ich bin einsam allein,
meine rufe bleiben ungehört,
doch die stimmen neben mir bleiben.
ich versuche den weg zu finden,
doch meine füße stolpern,
keiner hilft mir auf,
meine hand greift ins leere,
ich verlier mich selbst,
gleite aus meiner hand,
und schwebe davon,
in eine andere Dunkelheit.
shining nightWut,
sie kribbelt in mir,
sie will raus,
doch lass ich es nicht zu.
Ich schluck sie runter
um sie zu verdrängen
um sie zu vergessen
und sie dann später
noch mehr zu spüren!
shining nightIhr bespuckt mich,
ihr beschimpft mich,
ihr versucht mich zu brechen,
damit ich mich euch anpasse.
Doch schafft ihr es nicht,
ihr dringt nicht ein,
nicht in meine Welt,
nicht in meine Seele
und ihr brecht auch nicht meinen Stolz
ihr schafft lediglich
ein weiteres Loch in meiner wackeligen Mauer.
shining nightein spiegel,
ich möchte ihn zerschlagen,
mir ein ende setzen,
doch kann ich ihn nicht zerstören,
er ist mein begleiter
und zur ewigkeit verdammt.
Meine Wut, sie tötet,
will mich zerstören,
doch darf ich es nicht enden lassen!
shining nightein weg,
der in die Dunkelheit führt,
ich folge ihm,
ohne wissen,
ohne führung.
Ein licht,
es erscheint am horizont,
und doch erreiche ich es nicht,
bis es wieder die welt verlässt.
und ich bin wieder allein in der welt.
shining nightDein Blick,
er verfolgt mich,
deine Gedanke
liegen offen für mich dar.
ich weiß,
ich bedeute dir etwas,
doch hasst du mich für das,
was ich tue.
Du kannst es nicht akzeptieren,
doch sagst du,
es ist dein wille,
ich hindere dich nicht.
So lässt du mich ziehen,
und ich kann nicht zurück zu dir.
shining nightmein herz,
sich eben noch am regenbogen erfreut.
schreit auf,
schreit auf vor schmerz der mich durchbohrt.
mein lebenswille verlässt mich,
mein augenlicht erlischt,
meine welt wird dunkel,
so dunkel,
wie meine gedanken,
so dunkel,
wie mein hass,
so dunkel,
wie die welt mich macht.
shining nightein dunkeler schleier liegt über mir,
er lässt mir keine Luft,
keine luft zum atmen,
keine luft zum Leben,
keine luft zum fühlen.
die welt rauscht an mir vorbei,
ich höre sie,
doch kann ich sie nicht erreichen,
der dunkele Vorhang trennt mich,
und erstickt mich.
shining nightDer Duft des wachsenden Grases,
er liegt in der Luft,
er holt wie in jedem Jahr die Erinnerungen zurück.
Die Erinnerungen,
Das Gefühl des Glücklich seins,
die Schmerzen,
und das Ende.
Die Zeit geht weiter,
und die Erinnerungen verblassen,
doch in einem Jahr,
in einem Jahr,
werden sie wieder erscheinen,
Wie die frischen Blumen in der Sonne
shining nightIch bin müde,
unendlich müde
einfach nur müde
erschöpft, am Ende.
Und doch ist kein Ende in Sicht,
nur eine verschwommene Sicht auf die Zukunft,
ein mit Unwissenheit gezeichneter Weg,
den ich zu gehen wage,
ohne eine Unterbrechung,
um endlich das Ende erreichen zu können,
und all dem ein Ende zu setzen.
shining nightirgendwie gut,
aber auch irgendwie schlecht,
alles irgendwie normal,
aber auch alles irgendwie neu.
und ich irgendwie dazwischen,
und irgendwie davor.
alles und doch nichts.
shining nightals du kamst,
da war ich mal wieder auf dem boden.
als du da warst,
da lebte ich endlich wieder.
gestern,
als du gingst
da stürzte ich wieder.
jetzt,
bist du nicht da,
ich brauche dich,
doch du bist unerreichbar
und ich bleibe gefangen
gefangen in mir selbst.
shining nightich hasse dich für das,was du mir antust.
und doch, was bin ich schon ohne dich?
du bist das opfer,
ich der täter,
du der kranke,
ich der virus.
Ich kann nichts tun,
doch will ich dich nicht verletzen.
ich will wegrennen,
doch kleb ich an dir fest.
Ich will dich retten,
und falle selbst in den abgrund.
shining nightDie Dunkelheit umschließt mich,
ich bin blind
niemand führt mich
niemand hilft mir
ich bin allein
allein und hilflos,
die Dunkelheit kommt immer näher,
die Nähe erdrückt mich,
die Nähe verletzt mich
und tötet jedes Gefühl.
shining nightStillstand.
keine Bewegung.
Hoffnungslosigkeit.
Zustand.
Kein Ende in Sicht.
Habe mein Ziel aus den Augen verloren,
habe mich selbst verraten,
und der Einsamkeit verkauft.
shining nightEin Dorn sitzt in meinem Herzen,
ich kann mich seinem Gift nicht entziehen,
ihn nicht herausziehen.
Immer weiter bohrt er sich ins innerstes.
Immer grausamer der Schmerz,
der Stich.
Nur du kannst die Schmerzen lindern
mit deiner Anwesenheit.
Doch verlässt du mich,
sticht er erneut zu,
Immer wieder
und immer tiefer
fließt sein Gift in mich hinein.

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