| silence85 | Zeig der Welt dein lachendes Gesicht, denn weinende Herzen versteht sie nicht. Auch wenn dein Herz vor Kummer und Leid zerbricht - lache nur und weine nicht. Aber wenn du dochTränen hast zum Weinen, weine still und ungesehen. Und weine nicht vor Menschenaugen, die dein Lachen nicht verstehen. |
| silence85 | Hier sitzend, starre Löcher in die Luft, Löcher, dunkler noch, als eine Gruft. Gedanken denkend, nur noch denken! Und doch versucht mich abzulenken. Unruhig umherschauend, was passiert. Dem gefühl nicht trauend, Angst mich absorbiert Angst vorm Leben oder vor dem Sterben? Gefühle mich einweben, meine Welt in Scherben. Gefühle der Angst, das spüren der Not, während du um mich bangst, warte ich auf den Tod. Sterben will ich, es ist Zeit, tröste ich mich und endlich ist es soweit. |
| silence85 | in Seinen Augen Dunkelheit, in Seinem Blick ist Leere der Weg zum Tod ist nicht mehr weit, Und doch Gedankenschwere... In seinem Gesicht nur Leid zu sehen, er sieht nicht mehr das Licht, er konnt' es nie verstehen, warum versteht man ihn Nicht? Im Denken herrscht Bitterkeit, Liebe ist ihm fremd, Er spürt nur Neid, gab er doch sein letztes Hemd... Er hasst sein Leben, er liebt den Tod, warum kann man ihm keinen Frieden geben? der Engel ist in großer Not. |
| silence85 | Träne Die Träne war erst zu sehen, als sie aus dem Auge floss doch eigentlich war ihr Weg viel länger entstanden war sie im Herzen Das zerbrochene Herz war erst zu merken, als die Träne die Wangen runterlief, doch eigentlich war das Herz da schon gebrochen entstanden war das in der Seele Die verletzte Seele war erst zu sehen, als auf die erste Träne, eine weitere folgte doch eigentlich war die Seele schon verletzt entstanden durch einen Menschen |
| silence85 | Suchen Suchen, nach dem Sinn. Suchen, nach dem, was das Leben macht. Nicht gefunden. Nichts verloren. Und doch danach gesehnt. Suchen, nach den Worten, die das Leben verändern. Nichts gefunden. Nichts verloren. Und doch danach gefragt. Suchen nach der Liebe, die das LEben lebenswert macht. Gefunden. Doch den Sinn verloren. Frage, nach dem Leben, das einen Sinn gibt. Nicht gefunden Zweifel gewonnen. Denken an die Nächte, die mir Ängste bereiten. Keine Lösung entdeckt. Leben, ohne Sinn, ohne Worte |
| silence85 | Stille Weine ohne Tränen lache ohne Muskeln denke ohne Hirn kaltes Einsam sein Höre Musik ohne Gefühl blicke starr auf nichts fühle mich so sehr allein -wie schön kann stilles sterben sein?- |
| silence85 | vertrautes Gefühl es ist ein vertrautes Gefühl .... so vertraut .... so angenehm ... manche verstehen nicht, dass man sich so wohl fühlen kann. ich kenne es nicht anders ... es schenkt mir Geborgenheit und Halt..... ist immer für mich da wird mich nie verlassen...... kann immer darauf zählen. ein vertrautes Gefühl ....diese Einsamkeit..... |
| silence85 | Nur Einmal Nur einmal sich überwinden, nur einmal wer anderes sein, nur einmal das Wahre zu finden, und ohne die Bürde zu weil'n, Nur einmal sich selbst zu vergessen, nur einmal zu lachen, und dann Einmal nur die Freude zu fassen, zu atmen einmal irgendwann, Nur einmal zu lieben, begehren, Entfliehen der Einsamkeit Qual, Nur einmal das Leben zu fühlen, und glücklich zu sein, nur ein Mal |
| silence85 | Grabgeflüster in der nacht wenn die sterne einsam singen kann ich es sehen das gesicht wenn der sturm von den gräbern die letzte blume fegt kann ich es hören mein weinen und mein lachen wenn ich die augen schliesse glaube ich der illusion es wäre nie passiert doch für immer kann ich die augen nicht schliessen...... |
| silence85 | [U]Mein Leben und das Sterben[/U] Mein Leben sagte vor kurzem erst: Steh auf und kämpfe für mich, tu nicht, als wenn Du der einzige Mensch wärst. Es dreht sich nicht alles um Dich. Das Sterben sagte vor kurzem erst: Was quälst Du Dich denn so? Wenn Du erst zur Hölle fährst, bin ich unsagbar froh. Mein Leben sagte gestern gerade: Warum hörst du nicht auf mein reden? Versteckst die Gedanken, in der Lade, Das Leben ist kein Garten Eden! Das Sterben sagte gestern gerade: Wozu führst Du dieses Leben, windest Dich wie eine Made! Was kann Dir das Leben denn noch geben? Mein Leben sagte heute morgen: Du sollst um mich kämpfen, wünsche ich mir, Kraft musst Du Dir nicht borgen, Du trägst genug davon in Dir. Das Sterben sagte heute morgen: Schau in den Spiegel, das verhärmte Gesicht. Du hast unendlich viele Sorgen, diese Qual lohnt doch nicht. Mein Leben sagte mir soeben: Endlich hast Du mich verstanden, endlich kannst Du Liebe geben, denn auch davon ist genug vorhanden. Das Sterben sagte mir soeben: Leider kann ich Dich nicht zwingen, Kann Dir auch nichts Gutes geben, Das kann nur das Leben bringen. |
| silence85 | [U]Die Welt verändern[/U] Du schaust hinaus,in die Welt, auch kannst Du viel erkennen, doch siehst nicht viel, das Dir gefällt. kannst Dich nicht vom Denken trennen. Doch, denkst Du dir, wenigsten genau ansehen, muss ich es mir. Und wappnest Dich zu gehen. Nun gehst Du in die Welt hinaus, und schaust Dich genau um, gehst langsam von Haus zu Haus. und heimlich geht die Zeit herum. Du siehst unendlich viele Dinge, schlechte und auch schöne, Ach wenn das Schlechte endlich ginge und der Mensch dem Guten fröne. Doch ändern kannst Du nichts, außer Deine Person. In der Welt des Dickichts, der Welt der Illusion. Doch wenn ein jeder beginnt ,sich selbst zu verändern, noch bevor die Zeit zu schnell verrinnt, noch vor den dunklen Tunnelrändern. Dann ist die Hoffnung nicht verloren, dann haben wir ein Leben noch, ein jeder dazu auserkoren, denn jeder kann es doch. Die Welt verändern, oder bessern, Krieg und Mord sollen ein Ende haben, kämpft doch weiter, nur nicht mit Messern. das ist, was uns Gedanken gaben. |
| silence85 | [U]Wenn die Seele traurig weint[/U] Von mir hörst du immer nur Lachen, warum sollte ich auch weinen? Es würde mich verletzlich machen, und Schmerz ertrag ich keinen! Von mir siehst Du nur ein Strahlen, warum sollte ich traurig blicken? Keiner sieht mehr meine Qualen, keiner soll die Seele flicken. Von mir lernst Du, Freude leben, auch wenn ich unglücklich bin, kann ich sie Dir geben. All mein Wille liegt darin. Bei mir erkennt man keinen Schmerz, ich scheine immer froh zu sein, und blutet mir noch so sehr das Herz, Du schaust doch nicht hinein. Wenn meine Seele traurig lacht, erscheint es wie ein echtes Lachen, und ich hab so oft gedacht, wer wird das genauso machen? Diese Gefühle gehören nur mir, ich zeige sie keinem, nicht einmal Dir! |
| silence85 | [U]Bunte Welt[/U] [COLOR=limegreen]Grün[/COLOR] , sind Bäume, Wälder, Wiesen und so vieles anderes noch, Also das Grüne genießen, ist es die Farbe der Hoffnung doch. [COLOR=blue]Blau[/COLOR], sind Himmel, See und Meer, Und so vieles andere noch, erfreuen uns daran so sehr. Ist es die Farbe der Treue doch. [COLOR=red]Rot[/COLOR], sind Rosen, Hagebutten und Lichter, Und so vieles andere noch, oft beschrieben von dem Dichter, ist es die Farbe der Liebe doch. Schwarz und weiß, gibts auch, an vielen Orten vertreten, gemischt als grauer Hauch, Doch muss man es nicht anbeten. Der Buntheit gibt es noch viel mehr, Schattierungen, zu tausenden, doch sieht das keiner mehr, obwohl sie bestehen seit Jahrtausenden. Aber vielleicht liegt es auch daran, vielleicht ist das der Grund, das man sie nicht mehr sehen kann, Die Welt ist kaum noch bunt. Erfreuen soll man sich daran, an all den schönen Farben, die man überall sehen kann, die unsere Welt umwarben. So bunt ist unsere Welt, keiner weiß es zu genießen, kaum einer dem's gefällt, doch so oft schon drauf hingewiesen... |
| silence85 | [U]Die Sonne im Herzen[/U] Aufgestanden, es schien die Sonne, voller Elan in den Tag, erfreute ich mich an der Wonne, gespannt, wie es wohl werden mag? Sah erste Wolken nahen, gemischt, weiß und grau, und so wie wir sie sahen, verdeckten sie das Himmelsblau. Doch, schauten wir nicht hin, sahen einfach daran vorbei, Denn das ist doch der Sinn, das die Sonne im Herzen sei. Fang nur ein Paar Sonnenstrahlen, schließ sie ein, ins Herz, in Gedanken, Und wenn wir wieder leiden Qualen, die Strahlen in dem Herzen ranken. Schieben sie weg, Qual und Pein, locken hervor das Licht, und so wird Sonne im Herzen sein, entlädt sich im Gesicht. Ein Lächeln, damit fangen wir an, und zeigen es den andern, so das es jeder sehen kann, es wird immer weiter wandern. Und wenn es dann die Gesichter erhellt, und wenn sich dann ein jeder freut, wird sie Strahlen die Welt, auch ohne Sonnenschein heut'. |
| silence85 | [U]Wenn ich wieder traurig bin[/U] Wenn ich wieder traurig bin, wieder einsam und verlassen, Leben erscheint mir ohne Sinn, kann's kaum in Worte fassen. Dann geh ich in die Welt hinaus, begegne vielen Leuten, suche mir fröhliche Gesichter aus, wenigstens so zu deuten. Junge Mädchen, freche Buben, Mütter, Väter und ihr Kind, sehe ich in fremden Stuben und Suche den Grund warum sie so fröhlich sind. So bin ich von mir abgelenkt, und denke nach, über Glück, und wenn ihr dann an sowas denkt, bekommt ihr davon auch ein Stück. "Geteiltes Leid ist halbes Leid", hab ich mal gehört, und wenn ihr dann auch traurig seid, so seid doch nicht empört. Glück verdoppelt sich beim teilen, das hab ich gelernt, das Unglück soll doch weitereilen, ist weg dann, weit entfernt. |
| silence85 | Freundschaft Wenn Du wirklich am Ende bist, und dir der Schmerz das Herz zerfrisst, Wenn Du denkst Du kannst nicht mehr, denn es quält Dich gar so sehr. Dann komm und erzähl es mir, denn ich, ich halte stets zu Dir. Werde versuchen Dich zu verstehen, und nicht einfach weitergehen. Zeigst Du ihn mir, Deinen Schmerz, und schüttest es mir aus, Dein Herz, dann nehme ich Dich in den Arm, und dir wird das Herz ganz warm. Komm nur zu mir herbei, und wenn's auch noch so schlimm sei, Ich werde immer zu Dir halten, Freundschaft, so leicht zu erhalten. Und sei es manchmal noch so schwer, bist Du vielleicht manchmal nicht fair, wahrscheinlich bin auch ich es nicht, doch wir halten kein Gericht. Diskussion, Gegenrede und Geschrei, so schnell wie's gekommen, auch wieder vorbei. Schnell vertragen wir uns wieder, singen wieder Freundschaftslieder. Halten zusammen, gegen die Welt, genau das ist es, was die Freundschaft erhält. |
| silence85 | Wolkenfänger Auf der grünen Wiese liegend, Arme unterm Kopf verschränkt, fröhlich der Sonne Strahlen verbiegend, Der Junge sich den Hals verrenkt. Verdreht, beim Schauen nach den Spatzen, nach der Sonne und dem Himmel, sucht er in den Wolken Fratzen und findet sie, in dem Gewimmel. Er sucht nach Herzen und nach Tieren, sucht die Blumen und den Baum, will die Sonne absorbieren, und die Sonne stört das kaum. Die Sonne, sie scheint munter weiter, und der Junge freut sich noch daran, bald schon der Mond auf der Himmelsleiter, die Sonne beiseite schieben kann. Doch sind die Wolken noch zu sehen, und all die Dinge die sie darstellen. solang wird der Junge auch nicht gehen, erst wenn die Sterne die Nacht erhellen. Und so schaut er in den Himmel, und sucht weiter Lebewesen, in dem bunten Wolkengewimmel. um bald die Sterne aufzulesen |
| silence85 | Schalte mal den Fernseher ein, und ich grinse ganz gemein, hab ich doch RTL erwischt, der Kandidat weiß wieder nischt. Der Millionär wir hier gesucht, und wenn so mancher auch mal flucht, so weiß er doch die Antwort nicht, und verzieht lang das Gesicht. Wenn er dann hört, "Sind sie Denn sicher?" Schaut ganz verstört, und um so ängstlicher. Und wenn dann doch einer gewinnt, das Spiel von vorn wieder beginnt. Und so gibts immer neue Fragen, und manch einer kann viel dazu sagen. Wenns manchmal auch an Dummheit grenzt, und wird auch viel Stumpfsinn kredenzt, die Zuschauer erfreuen sich dran, auf das der nächste Millionär gesucht werden kann. |
| silence85 | [U]Der Tag[/U] Leise schleicht die Nacht herein, während still die Zeit verrinnt, Soll dieser Tag zu Ende sein. Damit der Neue bald beginnt. Am Anfang, früh am Morgen, wenn die Sonne dann erscheint, erblicken mich meine Sorgen, dacht, ich hätt' sie fortgeweint. Doch kehren sie immer wieder, egal was ich auch immer tu, drücken sie mich weiter nieder, decken die Sicht auf Schönes zu. Halb schon ist der Tag vorbei, könnte sagen, Mittagszeit, doch ist mir das einerlei, der Nächste Tag ist nicht mehr weit. Die Traurigkeit noch immer da, das Fernweh mir das Herz beschwert, doch was ich auch von der Welt sah, noch immer ist die Flucht verwehrt. Und so sitze ich noch immer hier, lauschend, auf der Uhren ticken, stelle die gleiche Frage mir, wieviele Tage weiter schicken? Unbemerkt bricht der Abend an, Wieder ist der Tag am Ende, die Zeit nicht schnell vergehen kann, schaue stur auf meine Hände. Warte das die Zeit verschwindet, damit auch ich verschwinden kann, das Leben mich noch an sich bindet, hält mich noch in seinem Bann. Doch wieder schleicht die Nacht herein, während still die Zeit verrinnt, Wird dieser Tag zu Ende sein, auf das ein neuer gleich beginnt. |
| silence85 | Gedanken eines Sterbenden Allein hier liegend, ausgezerrt von Krankheit, Keine Möglichkeiten mehr, Bald kommt die Zeit. Erinnerung, vergangenes Leben. Erlebte Momente, abgelaufene Zeit, Durch den Tunnel gehen, soll ich, werde ich, auf das Licht zu, das immer heller werdende. Allein gehen, Geliebte Menschen bleiben, werden nicht folgen, auf dem letzten Weg. Nun wird mein Leid ein Ende finden, jäh und plötzlich geahnt und doch nicht vorbereitet. Nun spult er der Film meines Lebens, vielleicht gar nicht richtig gelebt. Vieles gesehen, und erlebt, ich durfte trauern und glücklich sein. Und doch, am Ende Leere Einsamkeit Verlassenheit. Menschen um mich herum abschiednehmend trauernd noch lebe ich. Erinnerung, an Kapstadt den Tafelberg, dem Himmel so nah. An Paris, den Eiffelturm und die Liebe durch die Strassen eilend. Rückkehr zum Jetzt zum Bald wo endet der Weg was kommt hernach? Vergehen, alles was beginnt endet. Heute Hier Ich. Halb schon unterwegs in die Ewigkeit zur letzten Ruhe. Hinterlasse liebende Menschen trauernd Worte ohne Sinn Sätze ohne Inhalt Sackgassen der Erinnerung Fragen Warum bin ich hier? War ich hier? Wo der Sinn meines Lebens? Leb wohl Schöne doch gehasste Welt knospende Blumen Wolken am Himmel Farbe des Lebens. Ich nehme Abschied vom Leben vom Sterben. Gedanken sich eintrübend, Gefühle im Nebel, Dunkelheit mich umgebend, Zeit für mich zu gehen endgültig.... |
| silence85 | Wie weit? Wie weit ist es bis zum Wahnsinn? Wo fängt er an, wo hört er auf? Woher weiß ich, ob ich's bin? Ob ich doch einfach davonlauf'? Wie weit ist es bis zur Angst, Wann ist der Punkt erreicht, wenn Du um Dein Leben bangst, Wer macht sich das schon leicht? Wie weit ist es bis zur Wut? Was treibt den Menschen denn so weit? wer weiß schon,was er dann tut, macht sich einmal Hass breit. Wie weit bis zur Einsamkeit? Wie schlimm muss es sein? Bis das Herz verzweifelt schreit, Ich bin so allein!! Wie weit ist es bis zum Schmerz? Wieviel kann man ertragen? was erträgt das verletzte Herz? bis es aufhört zu schlagen? Wie weit bis man nicht mehr kann, bis mans zu ende bringt, und immer frage ich mich wann, wann mir ein Schluß gelingt. |
| silence85 | Deine Worte Und wieder gibst Du mir die Schuld, Wieder sagst du:"Du warst das" Für mich hast Du keine Geduld, ich bekomme nur den Hass. Nicht deine Rücksicht, nicht die Liebe, Vorwürfe und Wut, Worte, hart wie Peitschenhiebe. Doch mich zu wehren? Keinen Mut. Also nahm ichs einfach hin, ohne mich zu wehren, verstand nur leider nie den Sinn, wollte Dich mich lieben lehren. Verstanden hast Du's leider nicht, und so werd ich weiter weinen, verlier vor Dir nicht das Gesicht, Stolz nimmst Du mir keinen! |
| silence85 | Es ist der Kopf, der sagt, Du hast das richtige getan. Es ist das Herz, das sagt, Du bist ein Narr. Das Gewissen ist rein, denn es hört auf den Kopf. Doch die Seele blutet, den sie hört auf das Herz, Es lässt sich nicht ändern, sie fühlt all den Schmerz. |
| silence85 | Spiegelbild Da steht es nun, mein Spiegelbild. Hat nichts mit mir zu tun, my personality, just killed. Wütend frage ich mich, wer ist denn die? Dieser Anblick, widerlich, i've just loosed me... Dieses Bild, das bin nicht ich, so schaue ich einfach weg, umdrehen, gehen werde ich i just wanna come back.... |
| silence85 | Wo bin ich? Ich sehe die Strassen, die Menschen, das Leben. Ich sehe den Himmel, die Sterne, den Mond. Ich fühle die Wärme, die Kälte, die Leere. Ich erahne die Liebe, die Freude, den Hass. Ich erkenne so vieles, mich selbst jedoch nicht. |
| silence85 | Du hast mich gelehrt zu gehen doch als ich stürzte warst du nicht da Du hast mich gelehrt zu reden aber mir nie beigebracht was ist richtig zu sagen? Du hast mich gelehrt Verantwortung zu übernehmen aber mich nie darauf vorbereitet was es wirklich heisst Du hast mir gezeigt wie man nicht leben soll ohne mir das zu sagen aber woher weiss ich denn wie es richtig ist? Du hast mich gelehrt wie hart das Leben ist aber nicht wie schön es sein kann oder soll |
| silence85 | Vergangenheit Jedes Stück Vergangenheit, wie ein einzelnes Buch. Manches mit einem Schloß, Den Schlüssel so fern versteckt, das ich ihn heut noch such. Die Suche nach dem Grund, warum den Schlüssel weggebracht? Warum so weit? War die Entscheidung je durchdacht? Nun suche ich und suche ich und finde ihn doch nicht, auch hätt ichs nie geahnt, hat sie doch so viel Gewicht. Noch immer auf der Suche, nach einem Stück Leben... Und so ist sie ein Fluch, die eigene Vergangenheit, jedes einzelne Buch. |
| silence85 | Der letzte Weg Der Blick gerichtet in die Ferne, am Firmament schon 1000 Sterne, ein wenig hell des Mondes Licht, die alte Frau, sie sieht es nicht. Sie geht einfach weiter geradeaus, strahlt weder Frieden noch Liebe aus, stolz der Gang,den Körper aufgerichtet, hat sie sich auf das Ende eingerichtet. Das Haupt erhoben, die Muskeln gestrafft, der Großteil ihres Weges ist geschafft. Sie erlebt Freude, Trauer, Liebe und Leid, sie hasste, weinte und verspürte Neid. Sie sah so viel in ihrem Leben, nun hofft sie auf Gottes Segen. Frieden, nur um endlich zu ruh'n, sie will kein Lebenswerk mehr tun. Sie will nicht länger einsam sein, ihre Seele ist nun endlich rein. Durchtritt die Pforte zu Ihrem Glück, es ist nur mehr ein kleines Stück. Sie geht den Friedhofsweg entlang, dies ist nun ihr letzter Gang. Holt ein letztes Mal tief Luft, und geht in ihres Mannes Gruft. |
| silence85 | Der traurige Engel in Seinen Augen Dunkelheit, in Seinem Blick ist Leere der Weg zum Tod ist nicht mehr weit, Und doch Gedankenschwere... In seinem Gesicht nur Leid zu sehen, er sieht nicht mehr das Licht, er konnt' es nie verstehen, warum versteht man ihn Nicht? Im Denken herrscht Bitterkeit, Liebe ist ihm fremd, Er spürt nur Neid, gab er doch sein letztes Hemd... Er hasst sein Leben, er liebt den Tod, warum kann man ihm keinen frieden geben? der Engel lebt in großer Not. |
| silence85 | Sie sind ja nicht tot, deren Flügel sich hebt, was wir an ihnen geliebt, das lebt! Solang, bis uns selber das Leben zerrinnt, sie sind ja nicht tot, die gestorben sind. |
| silence85 | Wozu Geschlagen, vernachlässigt, allein gelassen. Ich sitze hier, kann s noch immer nicht fassen. Mit so vielen Sorgen kamst Du zu mir, ich versuchte zu helfen, stand zu Dir. Haben so viel geteilt, Schmerz und Leid, gaben die Hoffnung nicht auf, spielten auf Zeit. Doch half uns warten nicht weiter, auch nicht das Hoffen, das Schicksal meint es nicht gut, es hat uns getroffen. Durchhalten wollten wir, schworen uns einen Eid. Du hast es nicht geschafft, zerstört durch Dein Leid. Nun bin ich hier, ganz allein, Du hast mich verlassen, wolltest nicht mehr am Leben sein. Die Tränen laufen, stetig durchs Gesicht, doch zurückholen kann ich Dich nicht. Du hast dem nicht getrotzt, hast dem ein Ende gemacht, hast dem Sterben einfach ins Gesicht gelacht. Muss hinnehmen, was ich nie wahrhaben wollte, nicht wir zusammen, sondern nur ich weil es so sein sollte. |
| silence85 | Einsam gehend, immer weiter, durch die Straßen. Suchend, doch nicht wissend was? Erwartungen. Ohne Hoffnung auf Erfüllung. Träume, Ohne Hoffnung auf Durchsetzung. Erinnerungen, vergangener Worte folgen mir. Gedanken ohne Inhalt rotierend. Leben ohne Freude, existieren... |
| silence85 | Ich möchte Leben doch weiß nicht wie. Möchte Lachen, doch weiss nicht warum Möchte zuhören, doch weiss nicht wo. Möchte Liebe geben, doch weiss nicht wem. Möchte sehen, doch weiss nicht was. Möchte weinen, weiss nicht wozu. Möchte reden, doch weiss nicht, zu wem. Möchte fühlen, doch weiss nicht was. Möchte verschwinden, doch weiss nicht, wohin. Möchte Sterben, und weiß genau warum. |
| silence85 | Sehe hinauf zu den Sternen, bewundere das Schauspiel, wenn der Mond umherwandert während sich die Stunden entfernen. Sehe zur Uhr, Morgens halb drei, die Nacht ist noch jung bald wird sie zu Ende sein Doch ist mir das einerlei Der Körper nach Schlaf schreit, Das Herz sich allein fühlt, Gedanken, sich drehend im Kreis, noch nicht zum Ruhen bereit. Meiner Gedanken Qual, meine Unruhe nicht entschwindend, Gedanken denken ohne Ende lassen mir keine Wahl. Musik im Raum, sich verteilend, Versuche Ruhe zu finden Zeit zu schnell vergeht, und die Nacht stetig weiter eilend. |
| silence85 | Herzschlag ohne Gefühl, Lachen ohne Freude. Essen ohne Geschmack. Licht ohne Wärme. Bewegung ohne Kraft. Leben ohne Sinn. |
| silence85 | Sorgen eines anderen werden die Meinen. Warum? Verantwortung anderer wird mir zugeschoben. Warum? Zerstörte Hoffnungen anderer werden mir angelastet Warum? Meine Träume genommen von anderen. Warum? |
| silence85 | Gedanken Das Denken der Gedanken, nicht immer ist es leicht, nicht immer die schönsten, plätschern nicht immer seicht. Das Verstehen der Gedanken, soweit kann kaum einer Denken, versucht er doch sogar, die eig'nen Gedanken zu lenken. Das Ertragen der Gedanken, manch einer zerbricht daran, zu grausam und verwirrt, das er es kaum verkraften kann. Das Fühlen der Gedanken, nicht jedem gegeben, manch einer verdrängt sie, wenn sie sich erheben. Das Hören der Gedanken, mal laut, dann wieder leise, schlagen in die Stille ein, schlagen eine Schneise. Das Steuern der Gedanken, auf bestimmte Ziele, auch nicht immer möglich, sind es doch zu viele. Das Verdrängen der Gedanken, wäre doch zu erstreben, endlich wäre Ruhe, endlich wieder Leben. |
| silence85 | Hass ist das, was jeder spürt, scheint er auch noch so unberührt. Entwickelt sich aus einst'ger Liebe, wenn sie nicht im Herzen bliebe. Steigt langsam auf die kalte Wut, und wenn man nichts dagegen tut, so bildet sich Hass aus hier, planzt sich ein, in mir und Dir. Der Versuch unter Verschluß zu halten, die Gefühle zu verwalten, was nicht zu kontrollieren ist, weil Du darin gefangen bist. Irgendwann bricht er sich Bahn, treibt Dich in den Höhenwahn, doch ist der Rausch vergangen, bleibt nur noch das Verlangen. Das Verlangen und die Leere, dazu noch der Gedanken Schwere. Fühlen unerfüllter Sehnsucht. Und dann bleibt wieder nur die Flucht. |
| silence85 | Mondscheinsonate Stammend aus Beethovens Geist, bekannt und auch geliebt, zumeist. lernte auch ich einst, es zu spielen eines unter Stücken vielen. Doch einzigartig seine Macht, unbeugsame, unglaubliche Pracht. Schrieb er, bewusst es, in cis-Moll, und leis' so mancher Ton anschwoll. Entrückt lausche ich den Klängen, entferne mich der Welt, dem Drängen. Düsterer und dunkler Ton, von Anbeginn zu hören schon. Regt er die Gedanken an, Fantasie nun wachsen kann. Und ist es auch schon noch so alt, hat doch viel aktuellen Gehalt. "Sonata quasi una Fantasia" genannt, hat er doch sehr viel erkannt. Für eine Sonate nicht ganz passend, Das Genre jedoch nicht verlassend. Dies ist nun Beethovens großes Werk, Darauf gerichtet mein Augenmerk, lernte auch ich einst, es zu spielen einzigartig unter Stücken vielen. |
| silence85 | Sonne schicken Traurig erzählst Du mir, kein Sonnenschein bei dir. Bei mir schien sie den ganzen Tag, was ich Dir kaum erzählen mag. Also mal ich Bilder von der Sonne, erfreu Dich daran, in ihrer Wonne. Schicke ein paar Strahlen Dir, es wird nicht weniger bei mir. Mal sie Dir aus, mit schönen Worten, zu finden ist sie an vielen Orten, genießt Du virtuellen Sonnenschein, erhellt er nun grad all Dein Sein. |
| silence85 | Vergänglich Seit Tagen am Fenster meine Zeit verbringend auf die Wolken schauend wie sie vorüberziehen Gedanken wegschiebend, doch nicht möglich, muss sie ertragen, die Erinnerung. Vergangene Tage, wie Spuren im Sand, einfach weggewischt, verschwunden. Einstige Gefühle, wie Tau auf Blättern, vergangen, im Lauf der Zeit. Unerfüllte Sehnsucht, eines Kindes, vergänglich, wie Töne verfliegen. Verlorene Hoffnung, so schnell entschwunden, wie das Lächeln |
| silence85 | Unruhige Gedanken, Trauer im Herzen, Blicke die wanken, beim Blick zu den Kerzen. |
| silence85 | verlorene Freude Gefunden und doch wieder verloren in Stunden in denen Trauer geboren. Vermisst und doch da, du bist mir noch immer nah. Gehört, kanns doch nicht erfassen, verstört, Scheint mich doch hassen. Sie ist mir so nah und doch so fern, Keine Freude da, hätte sie gern. |
| silence85 | Fetzen eines Augenblicks, wie ein Film abrollend, Auszüge von Gedanken, nicht enden wollend,könnend. Erinnerungen, einst fest verschlossen, in schwarzen Abgründen der Seele, wiederauftauchend. Früher gestellte Fragen, aus dem See aus Worten, wiederauferstehend, mich überfallend. Der lang unterdrückte Wunsch, davonzulaufen wird übermächtig. Doch ich kann es nicht... |
| silence85 | Einmal mehr Einmal mehr, das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Einmal mehr, das Gefühl des Verlassenseins und Verlusts. Einmal mehr, das Gefühl des Schmerzes und der Leere. Einmal mehr, das stumpfe Gefühl und die Frage Warum... Einmal mehr, einen Menschen zu Grabe tragen, den ich liebte. Du bist nicht mehr da... |
| silence85 | Ein letzter Versuch, ein Ende zu Finden, Seiten des Lebens, in Bücher zu binden. Ein letzter Versuch, Unglück zu verwinden, und schlussendlich aus dem Leben verschwinden. Ein letzter Versuch Gefühle zu binden, endlich hinfort auf treibenden Winden. Ein letzter Versuch, nicht doch zu erblinden, die Seele von ihren Qualen entbinden. Ein letzter Versuch, die Erlösung zu finden, und nicht mehr länger Zeit zu schinden. |
| silence85 | Pillen schlucken Ach was is das Leben schwer, Krankheiten werden immer mehr, Schmerz in Kopf, Herz oder Bein, sollen doch bald behoben sein! Pillen, Tropfen oder Saft, spenden bald die Lebenskraft. Salbe, Creme und Lotion, viele Arten gibt es schon. Tabletten, klein, groß, eckig, rund, machen uns recht bald wieder gesund. Nach dem Doc zur Tante im Kittel, denn wer will schon gleich ins Spittel? Dragees, die die Laune heben, wird der Arzt uns gleich noch geben. Auch fürs Herz ist was dabei, damit es auch recht kräftig sei. Nicht zu vergessen für den Bauch, und gegen Schnupfen natürlich auch. Auch der Husten hat seine Arznei, ist er doch nicht einerlei. Ein Gegenmittel, auch für jedes Gift, falls man doch das falsche trifft. Auch viele Sorten Spritzen, deren Nadeln fröhlich blitzen. Packungsbeilagen, nüchtern geschrieben, Nebenwirkungen, die selten ausblieben. Also auch dagegen was, ach, so langsam macht die Sache Spaß. Nur ein Mittel glatt vergessen: gegen ständig Pillen essen. So bleibt bei Arznei nur eines, ein jeder hat so seines. Und wenn er sich artig dran hält, wird bald besser seine Welt. |
| silence85 | Löcher in die Luft starren Gedanken in die Gegend werfen Fragen umherschieben Antworten loslassen. Worte ausspucken, zerfließende Buchstaben, von Musik berieselt, von Tönen überfahren. Die Umgebung einfangen, die Sorgen schmecken, den Druck ertasten, Zeit läuft ab... |
| silence85 | Ideenflucht Dich sehend, doch nicht verstehend, das Gewicht, meiner Worte, vergehend. Dich hörend, nicht mehr betörend, das Verlangen so zerstörend. Vergangen. Dich spürend, nicht mehr berührend, die Sehnsucht, verführend zur Ideenflucht... |