| Yagan | [B][COLOR=darkred](Nicht)Ewig?![/COLOR] [/B] Die Geburt, Die Liebe, Der Beistand Der Verrat, Der Liebeskummer, Die Kälte Die Freundschaft, Das Mitleid, Die Wärme Die Dunkelheit, Der Hass, Die Einsamkeit Der Zusammenhalt, Das Vertrauen, Das Glück Die Trauer, Die Enttäuschung, Die Krankheit Die Unterstützung, Die Freude, Die Fürsorge Der Schmerz, Die Wunde, Der Tod _____________________-- [EDIT]zum diskutieren: [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=58263]-Klick-[/URL] |
| Yagan | [B][COLOR=darkred]Mein Weg[/COLOR] [/B] Mein Weg ist hart und meist steinig Dennoch weich' ich nicht ab Manchmal sehne ich mich danach Zu starten, wo ich einst begonnen hab Doch trotz Blasen, Wunden an meinen Füßen Gerissen durch Liebe, Betrug, Verrat Geh ich immer weiter, Denn bin ich doch sicher in meiner Gegenwart Enger schling ich den schwarzen Mantel um mich Kein Blick durchdringt ihn, sieht mein Herz Er soll mich schützen, soll mich wärmen Allein wilde Tiere am Rand wittern mein' Schmerz Meine Augen sind wund gerieben, durch des Salze's Zorn Der Lebensapfel, Madenzerfressen, pocht nur schwach Hände zittern durch die Kälte, die mein Mantel nicht bannt Ich weiß ich wird sterben, doch nicht heut, nicht durch deine Hand! |
| Yagan | [B][COLOR=darkred]Schnee[/COLOR] [/B] Du bist so schön, fängst an zu strahlen Wenn die Sonne auf dich scheint Was war ich glücklich als du fielst Freudentränen hab' ich geweint Ich lief heraus dich zu begrüßen Tanzte mit dir durch den Wind Ich wusste es wird ne schöne Zeit hab' mich gefreut wie ein kleines Kind Ich nahm dich schnell in meine Arme Griff so viel wie mir nur möglich Du warst so weich und ungewohnt Wollt' dich halten, versagte kläglich Nach kurzem Moment des Glücksgefühls Spürt' ich deinen festen Biss Deine Kälte lief an mir runter Auf dem weg viele Wunden riss Als wär' das nicht genug gewesen Diese Kälte, dieser Schmerz Bist du zerflossen in meinen Armen Ließest mir nur Trauer im Herz Ich sah herab auf die Pfütze Nichts weiter war von dir geblieben Hattest mich allein gelassen Nach deinen vielen kalten Hieben Ich sah mich um, über all du Ich lernte dich zu hassen Nie wieder wollt' ich sowas Mit mir machen lassen Sehnend saß ich an dem Fenster Versuchte dich zu ignorieren Bis der Frühling mich erlöste Musste ich von dir verraten frieren Doch endlich kam der Frühling Langsam begannst du zu verblassen Ich rannte aus meinem Haus Verschwunden warst von den Terrassen Dennoch, das muss ich gestehn Seh ich dich manchmal noch Und so wart ich auf’s nächste Jahr Denn ich weiß, ich brauch dich doch |
| Yagan | [B][COLOR=darkred]Sternschnuppe[/COLOR] [/B] Erleuchtet, mein Weg dank ihr Sie, Sternschnuppe mein Fliegt durch meine Nacht Sie lässt mich nicht allein' Wenn sie strahlt dann bin ich glücklich Blick' ich auf, so seh' ich sie Meine Ängste raubt sie mir Sie missen? nein, nie, nie! Könnt' ich, ich würd’ sie greifen Zu mir nach unten ziehn' Für immer dann bei mir behalten Ließ' sie niemals fliehn' Meine 'Schnuppe, das bist du Mein Lichtlein in der Nacht Das du mir nie verloren gehst Geb' ich auf dich acht! ______________________________ Meiner Freundin gewidmet. Ich liebe dich, danke dass du immer da bist! |
| Yagan | [B][COLOR=darkred]Friedhofserde[/COLOR] [/B] Immer wieder gräbst du mit der Schaufel In der bleichen Friedhofserde Dort liegen deine Erinnerungen begraben Dabei brennt die Haut wie tausend Herde Immer weiter hackst du kräftig mit der Pieke in sie rein Die Erde bebt und wehrt sich Doch aufhören dass siehst du nicht ein Deine Ängste, dein ganzer Schmerz All das liegt hier begraben Du willst sie ja nicht wecken Doch beim tiefer verscharren wirst’ versagen Doch wie oft du es versuchst Tiefer, verschließen, es geht nicht Dein Spaten ist voll Blut Du stehst vor deinem eigenen Gericht |
| Yagan | [B][COLOR=darkred]Aufstehen[/COLOR] [/B] Warum wollt ihr mich ins Licht zerren? Bin ich nicht glücklich hier, unter meiner Warmen Decke, im Dunkeln? Was soll ich aufstehen und euch gehorchen, wollt ihr doch nur meinen Willen brechen; ich bin doch so Müde... Ich möchte mich wieder umdrehen und weiterträumen, denn es ist gut so. Mich fröstelt es schon hier vor dem kalten Licht der modernen Halogenlampen. Ich will nicht aufstehen, weiß ich doch dass ich mich im kalten draußen nur erkälte und am Ende wieder im Bett lande, ... in schlechterer Verfassung als jetzt ... ____________________ Mein erster Versuch eines Gedichtes in der Form eines inneren Monologs |
| Yagan | [B][COLOR=darkred]Wieder einer dieser Tage[/COLOR] [/B] Heut' ist wieder einer dieser Tage Wo ich nach dem Sinn des Lebens frage: Ist der Tod die Abstinenz Oder der letzte Fluchtweg, wenn du rennst? War die Pest Krankheit oder Segen War sie ein Dieb oder Erretter vom Leben? Doch in der ganzen Schlechtigkeit Ist es jene einzge Frage die nur ist und bleibt: Hat Gott das Leben so verbockt Oder hat jeder selbst sein Glück verzockt? |
| Yagan | Zwei flüchtig aufgeschriebene Gedanken: Die Kunst des Sterbens liegt darin weiterzuleben Doch die Kunst des Lebens besteht darin im rechten Moment zu sterben ... Lebt man um zu lieben oder liebt man um wirklich zu leben? _____________________ Mir wurde zum zweiten Satz gesagt, dass habe man schonmal gehört. Ich weiß nicht ob schonmal jemand diesen Gedanken aufgeschrieben hat, jedoch ist er dort oben aus meinem Kopf und nicht abgeschrieben ;) |
| Yagan | Noch ein Satz, der mir im Kopf umher geht: Wenn der Tod eine Strafe ist, dann ist das Leben das Verbrechen dessen wir uns alle schuldig machen! ______________________________________________________________ Habe über Todesstrafe anchgedacht und darüber dass es ja eine Strafe sei für ein verbrechen. Aber alle Menschen sterben, d.h. alle menschen müssen sich eines Verbrechens schuldig machen .. und was wirklich alle Menschen machen ist zu Leben. So kam ich auf den Satz. |