| Nageth | Einiges meinerselbst Willen in Worte verfasst... (Liebesgedicht?) Gemieden zu vergessen obwohl der Wunsch so groß geblieben um zu essen des armen Bettlers Brot Ich habe nun verstanden worum es wirklich geht den vollen Sinn des Lebens und das es Ihn nicht gibt will lieber einsam wandeln keinen Schmerz mehr leben will endlich das vergessen was damals ward gewesen Gelogen um zu retten dem nicht zu helfen war verbogen und vergessen was ich früher einmal sah Ich will nun nicht mehr fühlen was Schmerzen blos gebracht Will Dinge schnellstens töten die Tränen nur gemacht ____________________________________________________ Qualvolle Schmerzen die Glieder ganz Steif Tränende Augen in lustloser Zeit habe so viel erlebt doch leben gleicht Tod vor Wut so blind ein Zittern in Not ____________________________________________________ Das Leben ist unwirklich eine Halluzination du denkst du bist glücklich? Pure Illusion. Du bist eine Maschine ein mechanischer Golem Vom Mensch programmiert und vom Fernsehn befohlen Nichts kann dich retten niemals kannst du gehen dich halten eiserne Ketten fern vom Geschehen Ich höre deine Schreie und höre dein Rufen Ich kann dir nicht helfen doch will ich es versuchen ____________________________________________________ Schwarze Wolken verdunkeln das Land alles Licht geraubt und Hoffnung verbannt Die Sonne verschlungen durch Wogen der Nacht Gnadenrufe misslungen Wer hätte das gedacht? Dies ist die Strafe der Menschheit hart aber fair SIE mussten leiden jetzt leiden wir ____________________________________________________ Tief unten im Grab in einer Lache aus Schlamm dort liegt mein Sarg ein solch einsamer Traum Die Hände gefaltet wie zum Gebet der Blick längst erkaltet wie eine Rose verblüht Zu viel Blut geflossen auch das Herz es schwimmt in Leid dort wo man Tränen vergoss um nicht einsam zu sein wo ein Fisch im Wasser schreiend nach Atem ringt und ein Vogel ohne Flügel sich lachend in die Lüfte schwingt ____________________________________________________ Aber ich schreibe nicht nur depressive Texte, um den Normalfall zu brechen, hier noch etwas positives meinerseits. Wenn das Meer in Flammen steht und Wind durch grüne Krone weht Wenn Trauer und Verzweiflung schwinden in des Mädchens kleinen Händen Dann weilt der Fuchs nicht länger Es stirbt der Tag im Abendlicht dort wo der letzte Zweifel bricht Wo kalte Speise Warmen weicht und sich verliert in Zweisamkeit ____________________________________________________ |
| Nageth | Getroffenem folgt Betroffenes Versoffenem folgt Ertrunkenes liegt Trauer traurig verlegen wenn kalte Jahre vergehen Unerreichbar scheint ein Ding der Gedanke etwas zu verstehen zu fassen zu halten was war, was wird und welcher Wunsch am Ende der größte ist die Losung des Lebens scheint hart die Lösung des Problems liegt nah Nicht ist es der Tod der süßlich duftet Es ist die Hoffnung die einst nach Luft schnappt Der Glaube an schwarzes Fremdes In der Nähe auf dem Rücken des Pferdes Spür Wellen voll Stolz und Lebensfreude Das Rufen von all den Hasserfüllten und frage dich was deinem Herz entspricht ... |
| Nageth | Erlieg dem Sinn des Seins und frage dich was es heist nicht Eins zu sein mit den Stunden der Zeit bleibt Verworrenes kalt wie des Menschen Kindes sollte es nicht atmen nach den Regeln des Windes erblindeter Stolz verwindet die Wogen kalten Wassers auf das ewig niemals treu bleibt was nass ward |
| Nageth | Alles scheint zu schwimmen vom Strom mitten in den Himmel sind es nicht Lügen in unserer Zeit die einem das zeigen was bleibt denn Nur wer mit geschlossenen Augen sieht kann auf Dauer das erkennen was geschieht bleibt Unwahrheit in den Händen des Denkers sind wir verloren und im Gedenken des Henkers |