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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: des Unkrauts letzter Schrei
NagethEiniges meinerselbst Willen in Worte verfasst...

(Liebesgedicht?)

Gemieden zu vergessen
obwohl der Wunsch so groß
geblieben um zu essen
des armen Bettlers Brot

Ich habe nun verstanden
worum es wirklich geht
den vollen Sinn des Lebens
und das es Ihn nicht gibt
will lieber einsam wandeln
keinen Schmerz mehr leben
will endlich das vergessen
was damals ward gewesen

Gelogen um zu retten
dem nicht zu helfen war
verbogen und vergessen
was ich früher einmal sah

Ich will nun nicht mehr fühlen
was Schmerzen blos gebracht
Will Dinge schnellstens töten
die Tränen nur gemacht

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Qualvolle Schmerzen
die Glieder ganz Steif
Tränende Augen
in lustloser Zeit
habe so viel erlebt
doch leben gleicht Tod
vor Wut so blind
ein Zittern in Not

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Das Leben ist unwirklich
eine Halluzination
du denkst du bist glücklich?
Pure Illusion.
Du bist eine Maschine
ein mechanischer Golem
Vom Mensch programmiert
und vom Fernsehn befohlen
Nichts kann dich retten
niemals kannst du gehen
dich halten eiserne Ketten
fern vom Geschehen
Ich höre deine Schreie
und höre dein Rufen
Ich kann dir nicht helfen
doch will ich es versuchen

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Schwarze Wolken verdunkeln das Land
alles Licht geraubt
und Hoffnung verbannt
Die Sonne verschlungen
durch Wogen der Nacht
Gnadenrufe misslungen
Wer hätte das gedacht?
Dies ist die Strafe der Menschheit
hart aber fair
SIE mussten leiden
jetzt leiden wir

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Tief unten im Grab
in einer Lache aus Schlamm
dort liegt mein Sarg
ein solch einsamer Traum
Die Hände gefaltet wie zum Gebet
der Blick längst erkaltet
wie eine Rose verblüht
Zu viel Blut geflossen
auch das Herz es schwimmt in Leid
dort wo man Tränen vergoss
um nicht einsam zu sein
wo ein Fisch im Wasser
schreiend nach Atem ringt
und ein Vogel ohne Flügel
sich lachend in die Lüfte schwingt

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Aber ich schreibe nicht nur depressive Texte, um den Normalfall zu brechen, hier noch etwas positives meinerseits.

Wenn das Meer in Flammen steht
und Wind durch grüne Krone weht
Wenn Trauer und Verzweiflung schwinden
in des Mädchens kleinen Händen

Dann weilt der Fuchs nicht länger

Es stirbt der Tag im Abendlicht
dort wo der letzte Zweifel bricht
Wo kalte Speise Warmen weicht
und sich verliert in Zweisamkeit

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NagethGetroffenem folgt Betroffenes
Versoffenem folgt Ertrunkenes
liegt Trauer traurig verlegen
wenn kalte Jahre vergehen
Unerreichbar scheint ein Ding
der Gedanke etwas zu verstehen
zu fassen zu halten was war, was wird
und welcher Wunsch am Ende der größte ist
die Losung des Lebens scheint hart
die Lösung des Problems liegt nah
Nicht ist es der Tod der süßlich duftet
Es ist die Hoffnung die einst nach Luft schnappt
Der Glaube an schwarzes Fremdes
In der Nähe auf dem Rücken des Pferdes
Spür Wellen voll Stolz und Lebensfreude
Das Rufen von all den Hasserfüllten
und frage dich was deinem Herz entspricht

...
NagethErlieg dem Sinn des Seins
und frage dich was es heist
nicht Eins zu sein mit den Stunden der Zeit
bleibt Verworrenes kalt wie des Menschen Kindes
sollte es nicht atmen nach den Regeln des Windes
erblindeter Stolz verwindet die Wogen kalten Wassers
auf das ewig niemals treu bleibt
was nass ward
NagethAlles scheint zu schwimmen
vom Strom mitten in den Himmel
sind es nicht Lügen in unserer Zeit
die einem das zeigen was bleibt
denn Nur wer mit geschlossenen Augen sieht
kann auf Dauer das erkennen was geschieht
bleibt Unwahrheit in den Händen des Denkers
sind wir verloren und im Gedenken des Henkers

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