| schwarze13 | [B]Odyssee einer einsamen Seele[/B] *** Leise Tickt die Zeit vorüber, langsam zieht die Nacht herauf und sein Blick wird immer trüber er lauert auf den Tag darauf. Einsam kauert er im stillen, schlaflos wie vom Sein verlassen, leise hört er noch die Grillen er weiß der schein des Lebens wird verblassen. Traurig denkt er an sein Leben das so einsam immer war, hat ihm kaum etwas gegeben, niemals war jemand für ihn da. Haltlos hat die Angst begonnen, seinen Atem hört man kaum. Grinsend hat der Feind gewonnen, ihn getrieben an des Todes Saum. Blutig sind des Todes Hände, die Sense blitz im Mondenschein befleckt sind nun die weißen Wände, und die Kälte fährt ihm ins Gebein. Ausgehaucht der Lebensatem, ein schaurig schöner Engel nun wandeln soll er im Himmelsgarten, in Stille und in frieden ruhen. *** [I]schwarze13[/I] Ich bitte um eure Kritik [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=59608]Text-Kritik[/URL] |
| schwarze13 | [b]Der leidende Narr[/b] Jede Nacht sehe ich ihn, in jedem meiner wirren Träume, es quält mich zu sehen wie er leidet, von mal zu mal schlimmer und doch tut er es gern, für seinen Meister so viele Schmerzen zu erdulden. Immer wieder führt er seinen blutigen Tanz auf und ich leide mit ihm. Allein und demütig steht er da, mit verbundenen Augen, wie als ob er zum Henker geführt wird, mit gesenktem Haupt. Dann sehe ich sie kommen, die Diener mit ihren Dolchen, goldenen Dolchen, ich sehe wie sie ihn schneiden, ich spüre für ihn den Schmerz, denn er scheint ihn selbst nicht zu spüren, keine Miene verzieht er, er läßt es zu, einfach zu... Seine Kleider färben sich wie das Blut so rot, es ist überall, es fließt herab wie ein Strom, benetzt die Erde, berührt meine Seele. Dann beginnt die Musik, ein schrecklicher Rhythmus dröhnt in meinem Kopf, von diabolischen Kreaturen gespielt. Sein Körper erzittert, er beginnt sich zu winden, die ersten Schritte seines Tanzes, von eleganter Anmut, es fließt immer weiter, sein kostbares Blut. Ich versuche mich abzuwenden, doch bin ich gebannt, will dem grausamen Treiben ein Ende setzen, aber ich bin viel zu schwach. Langsam beginnt auch der Boden sich immer weiter zu färben, so rot, so tödlich rot. Der arme leidende Narr, er scheint es zu lieben, sein einzigster Wunsch ist seine Aufgabe zu erfüllen, er tut es für seinen erhabenen Herrscher auf dem schwarzen Thron. Immer schwächer wird der Narr, doch die dämonischen Klänge der Musik treiben ihn an, immer weiter und weiter, lassen ihm keine Ruh, sie fangen an zu kreischen: TOT, TOT, TOT! Jubeln ihm zu, spornen ihn an, doch seines Meisters Augen bleiben kalt und ungerührt. Ein letzter Auftakt und das Ende ist nicht weit, langsam verhallt die Musik und der Narr fällt auf die Knie. Der Meister erhebt sich, verlässt seinen Thron, tritt näher und schaut eisig herab... Dann wache ich auf und weine für ihn... Warum tut er dass? Warum leidet er so? † Armer leidender Narr...† -->[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=59608]Comments please[/URL]<-- |
| schwarze13 | [B]Der vergessene Traum[/B] Alles um mich herum ist schwarz, kein Licht das meine Seele erfreut, keine wärmende Nähe die mich erfüllt, nur Schmerz im innersten erinnert mich daran das ich noch immer lebe. Aber warum? Ich bin doch nur ein vergessener Traum? Auf meiner Suche nach Wärme stoße ich immer wieder auf unüberwindbare Mauern keine Rücksicht auf mich oder meine verzweifelten Hilferufe niemand hört mich... ich bin immer noch allein Ich versuche zu sehen und öffne ganz weit meine Augen obwohl ich weiß das sie offen sind sehe ich nichts, alles ist schwarz Traurig wende ich mich ab und suche erneut meinen Weg doch finden kann ich nur eine weitere Wand die mich aufhält, in dem großen Labyrinth des Seins Ich will hinaus doch es gibt niemanden der mir hilft alle wenden sich ab und immer noch bin ich allein keine wärmende Hand die mich führt kein Lächeln das mich berührt Schmerz ist in mir und ich kenne nichts das ihn lindert Hass ist in mir, doch weiß ich nicht auf wen Dunkelheit ist in mir und kein Licht das sie vertreibt Trauer ist in mir, warum weiß ich jedoch nicht ich bin einsam und niemand interessiert es Ich bin nur ein vergessener Traum oder kannte man mich je? Fragen türmen sich in mir auf doch Antworten finde ich nicht Das Leben ist eine Qual und ich frage, wozu bin ich gut? Niemanden interessiert es, was bin ich wert Was ist ein vergessener Traum wert? Ich weine und schlafe ein und habe Angst vor dem neuen Tag Das Erwachen ist nah Ich habe Angst... [I]schwarze 13[/I] [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=59608]Kritik bitte hier hin :)[/URL] |