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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Neue Welten - Das Wandern am Abgrund
Lord Pyrus[color=green][i]Der Raum wurde abgedunkelt
Die Kerzen erhellen den Raum
Der Schlüssel passt ins Schloss
dahinter, bekanntes unbekanntes

Die Pforten öffnen sich
Der Text wird herausgeschnitten
Die Worte sind dort wo sie fehlen
In einer Lücke, die doch nicht leer ist

Surrealität bedeutet hier nur die Wirklichkeit
Der Geruch dieses neuen altbekannten Schrittes
Die Worte werden eingefügt
In die Menge der Buchstaben, dort, wo die Lücke ist

[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=12241]Der Thread der Kritik[/url]
Für viele vielleicht nur das sehen des Unbekannten
Doch ist auch dies altbekannt, das Gefühl
Und doch die Warnung, gewarnt zu sein

Willkommen in der Anderswelt
wo alles neu ist, und für viele altbekannt
Gesetze existieren nicht
Denn Regeln sind nur da, um nicht da zu sein

Willkommen am Abgrund
deines selbst? meines selbst? unseres selbst?
Fall den Abgrund nicht hinauf
denn nur wer an ihm wandern kann, kann im Abgrund etwas anderes sehen

Willkommen...[/color][/i]
Lord Pyrus[i]Anderswelt

Wir Nicht-Menschen in dieser Welt
Normale Gesetze gibt es nicht, nichts was uns hält
Wir steigen Hochhäuser hinauf
Nur um oben der Erde näher zu sein
So gibt es Merkwürdigkeiten zuhauf
Denn dies ist eine andere Form des Sein

Wir atmen die Erde
Und schwimmen in der Luft
Ein einzelner ist eine Herde
den die Zukunft manchmal zurück ruft
Wir gehen auf dem Wasser
Und reden in Rätseln

Wenn wir in der hellen Nacht
Unsere Häuser anlassen
Um darin zu frieren
Sehen wir zu unseren Haustieren
Hinauf, um zu sehen wie sie daliegen
Direkt an der Decke, wo auch unsere Blumen stehen
Und die Winde von oben und von unten herab wehen
Wir machen unsere Zigaretten
Mit einem erdigen Wind aus
Wir gewinnen alle Wetten
Und atmen zufrieden die pure Erde
Unserer Zigarette
Bis wir sie zum Anfang entgegenschreiten
Und die Zigarette an der Wand anzünden
Wir erfahren von dem Tod unserer Feinde
Und nehmen unsre Hände in die Beine
Um so schnell wie möglich auf den Friedhof zu fahren
Um dort mit Glückstränen übersäht von neuem zu erfahren,
Wie ein alter befreundeter Mensch in seine Mutter zurück kehrt

Denn dies ist die Anderswelt
Kein Gesetz, das mich abhält
Dinge wirklich zu sehen,
wie anders sie auch sind
denn selbst hier fühle ich sie gehen
Die Flugzeuge, die sonst nur im Wasser sind

Die Bank gibt uns ihr Geld
Und die Polizisten zerstören die Welt
Schneller, als wir sie aufbauen können
Alles läuft Rückwärts, was die Uhr wohl davon hält?
Doch wir können uns nicht besinnen
Jemals von der Uhr weggeschaut zu haben
Jedes mal wenn wir wegschauen, wir Zeit gewinnen
Um uns an unseren schmerzhaften Glücksgefühlen zu laben
Wir ziehen aus unseren Mündern unser Mahl
Um es dann mit Messer und Gabel zusammen zu setzen
Realität? Ja, gestern war das mal
Müssen wir unsere Messer im Wasser stumpf wetzen
Wir legen es zurück in unseren Backofen, so kalt
Und lassen es frieren vor Hitze, ganz normal halt
Und dann wir dem wohlgeformten Stück
Geben wir ihm seinen Tod zurück
Und lassen es beim Händler wieder in die Gefangenschaft
Er zieht sein Schwert aus dessen Flügel in den Schaft
Und legt ihnen wieder ihre Leinen an
Damit frei in Gefangenschaft
Fangen sie wieder fröhlich zu weinen an

Und um keine freie Zeit zu haben, damit wir nichts vergessen
Und unsere Notizzettel den Bäumen zurückzugeben
Die Wälder wachsen, ein konstantes Klima
Mit unserem gesättigten Hungergefühl geht es uns prima

Wir laufen auf unseren Händen
Zu unserer Freizeit
Und fangen an Antworten zu senden
Die wir von fremden Menschen bekommen – nur unweit
Von unserer Wiese, unsrer freien Zeit entfernt
Wo ein jeder Mensch alles von neuem verlernt
Wir steigen als Babys aus unseren Gräbern
Die mit Luft gefüllt sind, und der Wind in unseren Bädern
Lässt und wohlig anspannen
Wir waschen uns den Dreck ins Gesicht
Und sehen vor lauter Helligkeit den dunklen Tag nicht

Denn dies hier ist die Anderswelt
Durchbrechen der Gesetze, was uns hält?
Dies ist unsre Phantasie, dort wo alles möglich ist
Nur leider gibt es so manchen, der das hier wieder vergisst
Sonderbar, und verwirrend zu gleich
Macht es diesen Worten nicht gerade leicht
Wie wunderbar kann Phantasie doch sein
Und schreiend fangen wir wieder an leise zu sein
Mit den Worten
„Das kann doch falsch sein!“

In der Anderswelt, wo niemanden auch nur ein Gesetz davon abhält
Anders zu denken, in anderen Wegen, um dort an völligem Neuland anzulegen.
In der Anderswelt...[/i]
Lord Pyrus[i]Alles was ich wollte
war dazu sitzen
an deinem bett
in dein gesicht zu sehn
während du schläfst
dein glückliches lächeln zu sehen
während du schläfst
deine hand zu spüren
die meine festhält
dich atmen zu hören

doch ist es zerbrochen,
noch bevor ich das durfte
war es zuviel verlangt?[/i]
Lord Pyrus[i]Die Kerzen entflammen
Die Zeit ist erstickt
Der Hass und die Wut flammen empor
Die Lage verzwickt
Die Narben schauen hervor

Das streichen über diese Ansammlung
Von Knochen, Fleisch und Blut
Der innere Schrei an die Engel, eine Warnung
Bitte schaut mir nicht zu, so voller Wut
So voller Hass, so voller Trauer
Schaut nicht zu, wie ich diese Mauer
Auf die ich mühsam geklettert bin
Wieder aus Agonie heruntergesprungen bin
Feuer, Wachs, Tränen, Blut
Nichts erstickt meine Wut
Der Schmerz liegt auf der Lauer
Und ich heiße ihn willkommen voller Trauer
Selbst diese Zeilen... Blut- und tränenverwischt
Doch mich und meine Schmerzen sieht man nicht
Nichts von mir...[/i]
Lord Pyrus[i]Engelsgleiche Phantasie

Wenn wir soweit sind, breiten wir unsere Flügel aus
Und wollen, wie viele von uns, ganz hoch hinaus
Nur um die Welt von oben zu sehen
Wie Könige der Lüfte über allem zu schweben
Und so niemandem eine Chance zum Angriff zu geben
Haben alle lange auf so einen Moment geharrt,
wenn unsere Freiheit uns selbst bestimmt
und wir im Einklang unsrer Gefühle, die so gut verwahrt
nur noch wir selbst in den Lüften sind
Wir gleiten durch die Lüfte – die Wolken nahezu unendlich weich
Und sind Herrscher des Himmels – geradezu engelsgleich
Wie himmlische Propheten, wachen wir dann über unsere Welt
In der uns absolut nichts von irgendetwas abhält
Unsere Welt, unsere Gesetze, unsere Phantasie
Zu stören wagt man uns dann nie

Denn wir sind die Hüter der Gefühle, die, die immer da sind
Wir beschützen jedes Leben, jedes noch so kleine Kind
Weil wir ein Teil von allem das uns umgibt sind
Und so ist auch alles was uns umgibt ein Teil unseres Seins
Eine himmlische Einheit, fernab jedem bekannten Daseins

Heute sind wir nur ein Schatten unserer Selbst
Darauf wartend, unsere Flügel wieder auszubreiten
Und dann, in Gedanken an unser aller Selbst
Unsere eigenen Phantasie erneut auszuweiten
So entstehen neue Wolken, durch die wir gleiten
Nur um uns einen eigenen Weg durch den Himmel zu bereiten
Wer sind wir im Schatten dieser Wirklichkeit?
Wartende Gestalten, doch sind wir erst bereit
Dann erheben wir unsere Flügel, lassen unsere Phantasie frei
Als Musiker, Künstler, Poeten, wir sind alle dabei
In unserem eigenen Himmel den Platz der Ruhe zu finden
Dort wo niemand uns verletzen kann und unsere Gedanken sich verbinden
Allein in unserer Phantasie, wo alles möglich ist
Nur dort entsteht unsere Art des Himmels, unser Garten Eden
Dort wo alles möglich ist, Zukunft war eben
Vergangenheit jetzt, Gegenwart schon lange vorbei
Auf alles gesetzt, und gar nichts verloren, holen wir unsere Kräfte herbei
Besondere Gaben machen uns aus, die nicht viele Menschen haben
Und so können wir uns an den guten Gefühlen laben
Wir genießen jeden Moment, bis wir erholt von all der Unklarheit
Wir langsam wieder landen, doch in dieser Wirklichkeit nur unweit
Von dem Platz entfernt, an dem wir zu fliegen begannen
Und allein deswegen kann uns niemand verbannen

Denn wir sind die Hüter des Himmels, die, die immer da sind
Wir beschützen uns selbst und alles was uns wichtig ist
Keiner von uns je vergisst, wie schön es doch in diesem Himmel ist
In unserer Phantasie, wo wir die Grenzen brechen und die Welt neu erschaffen
Können wir unserem eigenen Selbst neue Wege zum Erkunden schaffen
So sind wir Kundschafter, Erschaffer und Vernichter zugleich
In unsrer Phantasie – das Gefühl ist engelsgleich[/i]
Lord Pyrus[i]Silberstaub-Tornado

Hitze allüberall, wo ist die nächste Oase
In der Nacht entsteht eine bräunliche Vase
Direkt in unserer Nähe, wir schauen hinauf
Und sehen die Erde sich in die Lüfte erheben
Ein Tornado steigt auf
Und die Erde beginnt zu beben
Im Mondenschein sieht dieser Tornado
So silbrig glänzend aus
So zieht er seine Wege
Der Silberstaub Tornado

Wir schauen ihm nach
Unser Feuer ist erloschen
Wie er – ganz gemach
Zur nächsten Oase kommt angekrochen
Die Palmen biegen sich unter seiner Macht
Und in dem glitzernden Sand
Den er aufwirbelt, entsteht eine neue Art der Nacht
Das Mondlicht bricht sich in dem Sand
So verteilt er das seltsamste Licht über das ganze Land

Er nähert sich immer mehr der Oase
Der silbrige Glanz begibt sich nun in eine Phase
Die unbekannt für unsere Augen bisher war
Das Wasser der Oase begibt sich mit in den Tornado
Und bricht das Mondenlicht noch mehr, doch wo
Ist der Rest der Oase hin?

Wir stehen mitten in der Oase,
mitten im Auge des Tornados
Inmitten dieser Silbervase
Erstaunt über die Ruhe im Chaos
Der Silberstaub um uns herum
Wirkt nur noch beeindruckend auf uns
Wir machen uns keine Sorgen mehr über unser Leben
Denn wir spüren noch nicht einmal die Erde beben
Wir zünden unser Feuer erneut an
Um zu sehen, was der Tornado damit macht
Er zieht das Feuer in sich auf
Wo ist sie bloß hin, die finstere Nacht?
Inmitten dieses brennenden Silberstaub Tornados
Der anscheinend mit sich selbst kämpft
Denn das Wasser der Oase löscht das Feuer immer wieder
So bekriegt er sich selbst, und wir stehen mitten drin
Wissen nicht wann er aufhört, wissen nicht wohin
Wir gehen können, in dieser Nacht
Deren Seltsamkeit der Tornado unübertroffen macht[/i]
Lord Pyrus[i]Deine Stimme
„Es tut mir leid“
Meine Sinne
„Nein – mir tut es leid“

Ein leises Ciao
Die Hoffnung erloschen
Der Schmerz ist erwacht
Die Taste gedrückt
Vor Agonie zitternd – nichts hörend
So laut ist die Musik, das ich mich flüsternd höre

verlassen kann ich mich jetzt nur noch auf meinen Schmerz
Der ist immer da, der ist niemals weg
Wenn er auf Party ist, bin ich auch dabei
Und so zerreist es mich wieder, zweierlei
Die Musik wird immer lauter
Die Verzweiflung schreit
Mein Körper weint

Emotionen der Stärke eines Wüstenorkans
Wahrnehmungen getrübt
Die Zeilen suchen ihren Weg
Doch nie ins Glück?
Du bist schon tot, so sehr das du es selbst schon merkst
Zerrissen, Zerbrochen, Schlechtes Gewissen, Erstochen
Mein zerbrochenes Herz hat mich selbst zerrissen

Die Party beginnt
Die Lichter auf mich
Ein Flammendes Dachgeschoss erwartet mich
Was wird diesmal heißer
Der Raum oder mein Schmerz???[/i]
Lord Pyrus[i]Tausend Nächte

Die Welt zerbricht um mich herum
Selbst die Uhren formen sich krum
Warum ist es so und nicht andersrum
Alles was ich wissen will – warum?

Beobachte die Kerzen in all ihrer Stille
Lasse das Wachs auf meine Hände tropfen
Gerötet sind sie, doch in mir ist immer noch der Wille
Mehr davon zu fühlen, Tropfen für Tropfen
Bis kurz vor die Schnitte, meine letzte Grenze
Der Tod zückt auch so seine Sense
Unter Tränen nur noch Trance
Wo war die kleine Chance
Die ich mir in tausenden dieser Nächten herbeigewünscht hab?[/i]
Lord Pyrus[i]Alpträume, Schmerzen
Verlieren des Herzen
Verlieren der Seele
Das durchschneiden der Kehle
In jedem einzelnen Traum
Der Wahnsinn
Der Alltag
Wo Zeit nie existierte
Existiert seine Phantasie
Das letzte was bleibt
Die letzte Art der Freiheit
Ansonsten bleibt nur Einsamkeit
Dem Eremiten, der nie einer sein wollte
Ausgegrenzt, verstoßen?
Sein eigener Käfig
Sein eigener Spiegel
Sein eigenes Grab[/i]
Lord Pyrus[i]Neue Welten

Bin sozusagen frisch verliebt
Und hab nicht gedacht, das es so was gibt
Mir macht es Freude, es zu sehen
Und gleichzeitig bin ich zu Tode betrübt

Ich sehe die Bilder, die ich gemacht habe
Und ich spüre wie ich mich an dieser Fähigkeit labe
Doch hat auch sie Schattenseiten, wie jede Gabe
Und vielleicht trag ich mich selbst so wieder zu Grabe

Seltsames Hoheitsgefühl, der Höhepunkt meiner Kreativität
Noch lange ist es nicht ausgeschöpft, doch die Intensität
Dieser Gaben macht mir selbst zu schaffen
Ich spüre das Leben, wie es durch die Bilder dringt
Wie es mir in jeder meiner Zeilen gelingt
Einen Moment des Lebens einzufangen

So bin ich verliebt, in eine neue Phantasie
Und richtig auszuschöpfen, wage ich es nie?
Ein Teil der neuen Welten, die ich auf meiner Reise
Am Abgrund erkunde, auf die gleiche wundersame Weise
Als würden Engel mit mir auf meinen Wegen gehen

Ich sehe die Dinge, die durch meine Gabe
Meine Kreativität, meine Phantasie, durch mich selbst
Entstanden sind, aber in andrer Blickweise mir selbst
Fast schon weh tun, schmerzen...
Mein eigenes verwirktes Leben ich in diesen Dingen sehe
Und so frage ich mich, werde ich jemals wieder leben können?
Ich wünsch es mir so sehr
Ich sehne mich so sehr danach
Vielleicht ist dies ein neuer Weg...[/i]

In Andacht an Mesh - Friends like these
Lord Pyrus[i]Wüstensturm

orkan der stürme
über der wüste des lebens
ohne sinn
tobt er vor sich hin
zerstört so manche oasen
ich sehe ihn in der ferne
sehe wie er auf die nächste oase zueilt
und weiss was dort ist
ich stehe selbst in dieser oase
und der sturm eilt auf mich zu
ich spüre den wind, doch ich kann stehen bleiben...
der sturm umfängt mich
umweht die oase
und plötzlich ist stille
ich schaue um mich herum
im auge des sturms
totenstille
angenehm kühl
nicht mehr so heiss wie in der wüste
doch hält der zustand nicht lange an
diese oase wird von dem sturm nicht zerstört
doch muss ich mich entscheiden
verlasse ich die oase oder bleibe ich hier?
bleibe ich hier?
bei dir?
in dieser oase? in dem auge des sturms?
glaube ich an uns?
kann ich noch mit reinem gewissen ja sagen?
kann ich noch mit reinem gewissen etwas entscheiden?
ich brauche eine entscheidung, mein leben gerät ausser kontrolle
der sturm zerstört die oase in die ich mich geflüchtet habe
wenn ich nicht bald mich entscheide
an meinem herz spür ich wie einer weitere wand bröckelt
ich weiss sie wird zusammen brechen
und mein herz wird dann wund da liegen
wie jetzt die oase in dem sturm
nur mit einem geziehlten stechen
bringt mich der sturm dann um
und die oase stirbt mit mir
wer wird dann da sein wenn mein herz wund da liegt?
du?
du hast mich in soviel reingeritten
in soviele probleme?
bist du es den ich wirklich hasse?
bist du es, oh spiegelbild
im wasser der oase?
hast du den sturm herbeigerufen?[/i]
Lord Pyrus[i]Spiegelbild

Spiegel, hör auf dich selbst zu zeigen
Lass dich untergehen in diesen Reigen
Dein Anblick bringt dich zum Wahnsinn
Doch noch viel schlimmer ist die Leere in dir drin

Tränen der Einsamkeit
Bittere Erkenntnis, was hast du getan
Ist es mit dir nun auch so weit?
Die letzte Lösung zieht mich in den Bann

Selbst in tausend Scherben
Siehst du dich nur selbst
Und in deinem Arm die Kerben
Du kannst diesen Anblick nicht ertragen
Welchen Schritt kannst du noch wagen
Tausend Spiegel starren dich an
Und wieder zieht dich die Leere in den Bann

Du schreist vor Verzweiflung
Und der Spiegel reflektiert die Schreie nur auf dich
Und selbst ich halte diese Schreie nicht mehr aus
Meine eigenen gespiegelten Schmerzen ruinieren mich
Und wieder dringt eine Träne der Einsamkeit heraus
Aus diesem Spiegelbild, die Einsamkeit der Scherben
Wieder dringt Blut aus Tausenden von Kerben

Lasst mich raus auf eine Weise
Nein schreie ich nur noch ganz leise
Siegelbild, oh Spiegelbild
Wieso tue ich mir das immer an?
Ich habe kein Schild mehr
Mit dem ich mich schützen kann

Spiegelbild, schau mich nicht so an
Du weißt das ich das nicht ertragen kann
Du weißt ich will nur noch frei sein
Warum bist du es?
Du weißt ich will nicht einsam sein
Du weißt ich will glücklich sein
Bist du es denn, Spiegelbild?
Spiegelbild, schau mich nicht so traurig an
Du weißt das ich nicht so leben kann[/i]
Lord Pyrus[i]Gefangene Freiheit

Schaut ihn doch nur an
Diesen für euch so seltsamen Mann
Habt ihr ihn gefragt, ob er das will?
Vor lauter Trauer ist er totenstill

Führt ihn jedes mal zu eurer Belustigung vor
Und sperrt ihn dann wieder weg
Er schaut traurig zum Himmel empor
Und immer mehr fällt er selbst von sich weg

Umherstreifend in seinem eigenen Gefängnis
Die Enge ist für ihn keine Bedrängnis
Nein, sie schnürt ihm die Luft zum atmen ab
Mit seinen Gefühlen ging es schon lange bergab

Bis er wieder vor dem Spiegel steht
Und nur in seine eigenen traurigen Augen blicken kann
Er hat wohl seine letzte Chance verlebt
Und seine toten Augen ziehen ihn erneut in den Bann

Die Gefangenschaft in der Öffentlichkeit
Frei unter allen anderen, doch so weit
Wie andere schon vor ihm gingen, war er noch nicht
Bis auch er den Spiegel zerbricht

Und in den Scherben des Spiegels der Öffentlichkeit
Sich entscheidet und seiner ganz eigenen Freiheit
Den Weg bereitet[/i]
Lord Pyrus[i]Ein Nachtspaziergang
Hab mich danach gesehnt
Doch meine Welt hat mich zu schnell eingeholt
Dort, wo ich eigentlich schon nicht mehr war

Wurde von dem abgehalten
Was ich wollte
Bekam die Chance auf eine andere Weise zu fliehen
Dorthin, wo Flucht nutzlos war

So war ich für einige Zeit ganz woanders
Ja die Erinnerungen haben gut getan
Doch jede einzelne war ein Stich in mein Herz
Kleiner Stich, doch die blutende Wunde schliesst sich nicht

Jetzt öffnen sich wieder die Pforten
Und der Schlüssel passt mal wieder ins Schloss
Die Leere in den Texten
Doch das Wissen
Das das ungelesene schon oft gelesen wurde

Naivität?
Eine Krankheit, die doch manchmal hilfreich sein kann
Der Text wird wieder eingefügt
Und wieder einmal steht zwischen den Zeilen mehr.

Hatte so einiges vor
Doch wurde abgehalten
Einiges konnte ich abwehren
Doch hat mich dann die eigene Abwehr angegriffen

Wie ein Kleinkrieg, so fühle ich mich hier
Und noch lange ist der Sturm nicht vorbei
Denn er fängt jetzt da an, wo er aufgehört hat
Dort, wo vieles steht, was der Sturm bereits zerstört hat[/i]
Lord Pyrus[i]Frightened, scared
Did anyone dared
‘bout what happened to me
‘bout what happened to you
and you never thought I could survive
the storm that fought around me
you thought that I wont get another chance in my life
you thought the storm would destroy me

so here I am
back again
harmed, but not dead
wiser, and a little more dread
in my heart, but can you see
can you see how free
my heart and my soul is
like a heavenly kiss
can you see
you, man in the mirror?

You look at me
Frightened, scared
As if you wouldn’t know
Who I am
Time doesn’t matter
You don’t care about it
Maybe it would be better
But you don’t know it
You want to get out
You want to get free
Look at me
I am free

so here I am
back again
harmed, but not dead
wiser, and a little more dread
in my heart, but can you see
can you see how free
my heart and my soul is
like a heavenly kiss
can you see
you, man in the mirror?

You look at me
Full of hate
Full of sorrow
I know who you are
I can see your scars
On your arms
I can see the tears
In your face
I can see
You want to return to a place
You want to fall back
But the twinkle in your eyes
You still pray
You still hope
You are free, too
As free as you want to be
You, man in the mirror[/i]
Lord Pyrus[i]Realisation - oder doch nicht?

Das Verstehen der eigenen Macht
Krabbelt den eigenen Körper hinauf
Die Gänsehaut, inmitten dieser Nacht
Die Stütze fehlt nun, bleib stehen oder lauf!

Das Verstehen der eigenen Kapazitäten
Die Realisation der eigenen Kraft
Himmel und Hölle in tausend Realitäten
Der Kampf um der Phantasien Saft

Kryptisch verborgene Klarheit
Gradgebogene Verbogene Wahrheit
Nun ist es endgültig an der falsch gestellten Zeit
So kurz wie der Weg auch ist, er ist viel zu weit
Doch bestreitbar, das einzige was zählt
Es ist wahr, das nicht vorhandene gewählt[/i]
Lord Pyrus[i]Wenn Himmel und Hölle in Bewegung sind.

Die Lichter sind ausgegangen
Die Wahrheit ist gebannt
Nun ist das Kämpfen anzusagen
Die Gefahr ist erkannt

In den Lügen spiegelt sich die Wahrheit wieder
Nichts wird so sein wie es mal war
Und sogar die freundlichsten Menschen sind einem zuwider
Sogar die Schmerzen sind da

Der erste Stein fehlt in der Mauer
Und sogar die Schmerzen liegen auf der Lauer
Um die eigenen Feinde zu besiegen
Nun herrscht Krieg in den eigenen Riegen
Es wird langsam Zeit, die entscheidende Schlacht zu kämpfen
Und auf diese Weise des Lebens Schmerzen zu dämpfen

Himmel und Hölle werden in Bewegung gesetzt
Vor Wut und Trauer fängt der Boden an zu beben
Der letzte Schrei der Schmerzen hat euch alle entsetzt
Nun heißt es wegrennen oder leben

Die Würfel sind gefallen
Das Schlachtfeld bestimmt
Inmitten dieser Hallen
Entscheidet sich wer gewinnt

In der Halle der Engel, auf dem eigenen Weg
Wird der Kampf begonnen, mit heiligen Waffen
Denn nur dort, auf diesem ganz dünnen Steg
Umringt vor Wunden die seit Jahren klaffen
Fängt die Erde nicht an zu beben
Der Himmel bricht auf

Die Klarheit überrennt die verschlafenen Gefühle
Der Traum wird Wirklichkeit
Jetzt ist es an der Zeit in eigenen Wunden zu wühle’
Denn nun ist es endgültig soweit
Die Welt gerät aus der Bahn
Endlich sind die Armeen bereit
Und alles verfällt dem Wahn
Jetzt wird nicht mehr zugesehen
Nun werden nur noch Taten gesehen
Und Untätigkeit treibt einen auch nur noch voran
Es gibt kein zurück, denn alles ist in diesem Bann
Der alles und nichts verändern kann
Das was voran treibt, der seltsamste Wind
Wenn Himmel und Hölle in Bewegung sind.[/i]
Lord Pyrus[i]Wenn die Anderswelt in Bewegung gerät

Also sind die Würfel nun endgültig gefallen
Nun fangen Himmel und Hölle mit dem Fegefeuer an
Nichts kann sie mehr aufhalten, wie sie zusammen prallen
Die Erde fängt an zu beben, und selbst die Wahrheit ist drauf und dran
Auseinander zu brechen, in dem Fegefeuer der Welten
Wir fallen nach oben, das Wasser fließt bergauf
Dinge die normal geschehen, sind nur noch sehr selten
Alles geht in gar nichts auf

Die Winde treiben die Seltenheit bergab
Das Leben setzt Mutter Erde schachmatt
Die Wand beginnt zu brechen
Die Sonne geht vom Himmel her auf
Die Orkane des Lebens wehen wie wild
Und selbst die Dämonen steigen bergauf
Das feurige Wasser malt ein neues Bild

Festgehalten werden die Gedanken, unverständlich
Alles ist in Bewegung, stillstehend verständlich
Der erste Schritt ist getan
Das finale Projekt der Anderswelt läuft nun an

Und nichts wird es aufhalten,
denn selbst die Engel sind gerüstet
Um das alte Leben zu zerspalten
Die einstige Halle, die so verwüstet
Fängt nun zu leben an
Die Engelschöre singen ihr Lied
Nichts ist zu erklären, was nun geschieht
Das Schiff der Hoffnung läuft in der Kathedrale ein
Eingetaucht in Licht, der wässrige Grund
Die Narben verblassen, die Wunden gehen ein
Himmel und Hölle schließen ihren Bund
Die Kathedrale der Engel wird restauriert
Doch ist noch lange nicht alles getan
Die Veränderungen fangen erst an
Kein einziger Schritt wird bereut
Selbst die Apokalypse ist heilend geworden
Denn sie bedeutet nur erneut
Das Veränderungen vorgenommen wurden

Also ist es nun soweit, alles deutet darauf hin
Selbst die Engel rufen sich in den Sinn
Das es nun wieder etwas gibt, und der Glaube daran
Das finale Projekt der Anderswelt läuft nun an[/i]
Lord Pyrus[i]Neuland (Der erste Blick)

Die ersten Schritte sind getan
Wie ein neu geborenes Kind
So manch bekannter Wahn
Verlor sich schon im Wind

Blut und Tränen fließen immer noch
Sogar unter den Engeln gab es Verluste
Doch wollen immer noch alle ganz hoch
Dort hin, ganz nah an der Gefühle Kruste
Die nun langsam aufzubrechen scheint
Schmerzen fallen zum Himmel hinab
Dort wo selbst der Teufel weint
Liegt bekanntes Land schon weit ab

Das Neuland, auf dem die Schlacht wütet
Ruhe ist eingekehrt, in dem lauten Gewühle
So langsam fühlt sich jeder hier wohl behütet
Der Wind ganz sachte, ohne den Sturm der Gefühle

Doch formt sich der Orkan unerwartet
Überrascht, doch wissend, hat niemand gewartet
Sofort aufzubrechen, in das erforschte Unbekannte
Wo selbst der Taifun ist eine Verwandte

Die ersten Verluste, die ersten Rückschläge
Es gibt kein zurück mehr, zuviel ist in Bewegung
Und so gerät jeder Schritt, den ich erwäge
In den Wind der unbekannten Begegnung
Die Gänsehaut vor den totgesagten Gaben
Die ersten Zweifel scherzen
Sehr viel weiter innen begraben
im tiefsten aller Herzen
führt der Weg direkt darauf zu
Die Rückschläge schmerzen
Und die Wunden gehen noch lange nicht zu

Schleichend treibt sich alles voran
Und zieht auf dies Weise noch mehr an
Das helfend, doch auch tödlich sein kann
Doch vielleicht befreit es auch vom erlösten Bann[/i]
Lord Pyrus[i]"Genug ist zu wenig"
(Des Kämpfers Sturm)

Die ersten Energien sind geweckt
Die Kreativität der Phantasie wächst
Tief unten im obersten Erdreich versteckt
Ungesehen eine Wurzel des Baumes des Lebens wächst

Gefeuert wird aus allen Rohren
Der Kampf ist noch lange nicht vorbei
Gute Gefühle, tief verworren
langsam schweben die mächtigsten Engel herbei

Es reicht so langsam mit diesem Schmerz
Unterschätzt wurde viel zu lange dieses Herz
Das noch weiß wie all die Gefühle sind
Hingebung, Kreative Lust, der Sommerwind
Die ungreifbare Freiheit lässt sich wieder fühlen
Sogar mit Freude lässt sich in den Schmerzen wühlen

Der Sturm der einst alles Leben zerstörte
Reiht sich nun langsam in den eigenen Reihen ein
Um so das was ihn einst verwirrte
In Ordnung zu bringen, nie wieder wird es so sein
Wie die Zukunft bereits ungeschrieben steht
Fängt der Tod an zu leben, selbst der Teufel versteht
Das die Hölle nur sein eigenes Reich ist
Und das selbst der Himmel mal die Heimat gewesen ist

Ziel auf die allerhöchstens Emotionen
Kein Blick zurück, in solchen Situationen
Gilt nur noch zu kämpfen, in diesem Blutwahn
Entsteht überall ungesehen eine neue Bahn
Es gibt viel zu verlieren,
doch noch mehr gibt es zu gewinnen
Nichts wird mehr so sein wie es war
Die Schäden gravieren
Und das Blut fängt an zu gerinnen
Kein neues Blut wird mehr fließen,
Im Nebel wird es klar
Genug ist zu wenig, sonst wird es wieder wie es war[/i]
Lord Pyrus[i]Das Eins der Widersprüche

Nun reicht es endlich
Die kreativen Energien
Vereinigen sich
Zu den mächtigsten Synergien
Dem Puzzle fehlt kaum noch ein Teil
Die Schwerter schneiden sich nicht mehr selbst entzwei

Die magischsten Kräfte beginnen zu wehen
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
Man kann soweit wie man will sehen
Und nur die Pflanzen sähen, die man selbst gesetzt

Der Tornado, der einst aus Silberstaub bestand
Fängt an zu häuten sein Gewand
Taucht sich in den See des Feen - Staubes ein
Taifun der Magien, mit einem heilsamen Schreien
Die ganze Welt gerät ins Eins
Der Mond steuert seinen Teil des Seins
Dem Taifun der Feen hinzu
Gülden glänzend, kommt die Ruhe dazu
Die das Chaos des Taifuns entstehen lässt
Nicht mehr länger ist das Chaos vernichtend
Nein, alle Grenzen sind außer Kraft gesetzt
Denn selbst dieses Bild wird in einen Zustand versetzt
Der der reinen Magie der Phantasie anverwandt ist
Und die so schnell bei niemandem vergessen ist

So setzt sich der Taifun am Ufer zur Rast
Der Ozean des Lebens glänzt im Mondenlicht
Und selbst der Tod, der sonst so verhasst
Gesellt sich dem Bild hinzu, doch nicht
Um zu vernichten, nein, er hört dem Taifun zu
Wie er leise sein Lied der seichten Winde singt
Der Tod steuert musisierend seinen Teil hinzu
Eine seltsame Melodie des Ungehörten erklingt
Dort, wo alle Grenzen, nur für einen Moment
Völlig außer Kraft gesetzt sind

Umringt von den Engelschören
Sehen sie die Sonne zum Mond hinunter gehen
Singend sie sich schwören
Noch mehr von den Anderswelten unerkundet zu sehen[/i]
Lord Pyruswie habe ich es dir gesagt? "die ersten schritte in richtung vertonung sind getan" - ja, die ersten schritte. doch selbst in den Anderswelten wandere ich immernoch am Abgrund... und das weisst du... dies hier sind immernoch meine Zeilen... und eine Reise in die Anderswelten beinhaltet leider auch für andere das Wandern am Abgrund....

[i]„Miss-Tonung“

Das Kerzenmeer entflammt
Der Vollmond singt sein Lied
Zeit und Wirklichkeit, gebannt
Der Moment, den es nicht gibt?

Die Konstruktion kommt zum Vorschein
Der Stahl glänzt vor Phantasie
Die Ruhe des Momentes kann nicht sein
Schaffst du es denn nie?

Seele, zieh dich bitte zurück
Das hier wird sonst zu schmerzhaft für dich
Lass – nur für einen Augenblick
Die Gefühle zur Ruhe kommen, es ist doch gut für dich
Die Saiten werden gestimmt
Und mit ihnen die Wirklichkeit
Absolute Ruhe, friedlich gesinnt
Bald sind alle Teile bereit
Gedanken durchstreifen das Kerzenmeer
Wie tausend gleiche Söhne
Sie rufen die ersten Engel her
Und leise erklingen die ersten Töne

Seele, bleib doch bitte zurück
Tödlich für dich ist dieser Augenblick
Ich weiß, du willst sie fühlen
Doch fängst du dann an alles aufzuwühlen
Umarme mich, lass mich jetzt nicht allein
Denn dies hier soll nur für dich sein

Der Moment der absoluten Stille
Alles wartet, alles ist bereit
Der klein wachsende Wille
Und selbst die Engel sind soweit

Ein letztes Mal lass ich dich, Seele
Auftauchen, schnür mir ein letztes mal die Kehle
Zeig mir deine Trauer, genieß diesen Augenblick
Genieß es, wie sie über unsre Wange streicht
Hör ein letztes Mal ihre Stimme
Es ist soweit, das Pensum reicht
Die Schärfung aller Sinne

Die Töne erklingen und formen sich
Die Gitarre verschmilzt mit der Welt
Die Kerzen sind Zeugen, dies ist nur für dich
Es gibt nichts, was mich noch abhält

Instabile feste Formen sind gefunden
Alles verdunkelt, das Gewitter beginnt
Zeit fängt an sich selbst zu überrunden
Die einst stabile Sicherheit verrinnt

Stimmen erklingen, Seele will zurück
Du weißt doch was es bedeutet
Die Hand vollführt ihr letztes Kunststück
Der Takt ist vorhanden, ungedeutet
Der Einsatz des Textes beginnt
Die Strophe, nie auswendig gelernt verrinnt
Als würde Seele sie seit Jahren schreien
Leise steigt ihr vom Himmel herab
Und formt um uns eure Magie
Die ersten Kerzen gehen bergab
Getrennte Welten gab es nie

Der Gewitter formt sich, den Sturm zu erwähnen
Fast alle Kerzen sind aus, lasst sie doch bitte an!
Die Hand findet ihren Weg, genau wie die Tränen
Die die Gitarre anfängt zu weinen, Seele bleib dran
Die Blitze schlagen ein

Die Bilder von dir formen sich, von deinem Blick
Schmerzen ballen sich zusammen
Die Stärke wird unerträglich, Seele bleib doch zurück!
Hör auf zu weinen, wir sind zusammen
Engel, warum machst du das?
Warum singst du mit?

Blutige Tränen steigen zur Gitarre hinauf
Der Schmerz mutiert zu Agonie, verschönt
Nein, Seele, du gibst hier nicht auf
Der noch nie gesungene Refrain ertönt

[Break-up]
Fallen Angel, hear my cry
Fallen Angel, why you die?
No Angel does, so why your try?
My Fallen Angel, why you die?
[/break-up]

warum singst du mit?
Lass es bitte, sing nicht mit
Die Saiten weinen schon zu sehr
Seh meine blutigen Tränen, ich kann nicht mehr
Die Schreie erklingen, der Sturm zieht über mich her
Deine Bilder vor meinen Augen

Die erloschenen Kerzen stimmen in die abrupte Stille ein
Seele beruhig dich, hör auf zu schreien, hör auf zu schreien
Herz, lass das Stechen sein, bitte Schmerz, komm nicht rein
Blutige Tränen, warum schon wieder?
Deine Hand streicht über meine Wange
„Daniel, wat hat du?“
Stoppt die Klänge, stoppt das sein
Lasst die Phantasie so laut schreien
Wie sie will, die Grenzen brechen
Kein Gefühl, das wiederholte stechen
„Daniel?“
Willst du mich zerstören oder hilfst du meiner Seele
Lockre doch nur den Strick um meine Kehle
Hör auf in ihnen rum zu wühlen, zerstöre nicht den Baum
Seele, lass doch den Gefühlen, ihren wohlverdienten Raum
Hier zwischen diesen Stühlen, ist das für dich nur ein Alptraum
Hör auf in ihnen rum zu wühlen, lass den Erinnerungen ihren Raum

Die Kerzen sind erloschen
Der Wille hat sich verkrochen
Selbst die Stille hat sich gebrochen
Auch die Dämonen weinen
Und die Wolken scheinen
Keine Tränen mehr zu haben
Eine letzte blutige Träne
Und das letzte heut Nacht, das ich dir erwähne
„Ich hab dich, Sonja - und meine Seele wieder“[/i]
Lord Pyrus[i]
Erkenntnis eines anderen Lebens

Auf den Bildern biegt sich die Wirklichkeit
Zurück bleibt uns beiden nur die Erinnerung
Der große Traum von dieser Glückseligkeit
Liegt von hier aus in zu großer Entfernung

Schweigend schnell schaust du dir die Bilder an
Ja, das waren wir, damals, es war eine schöne Zeit
Doch nun sitzt du vor mir und ich sehe den Mann
Wir teilten eine lange Zeit voller seltsamster Gemeinsamkeit

Geredet haben wir nicht lange über diesen Augenblick
Gescherzt, gelacht, doch holt uns niemand mehr das zurück
Was wir dort erlebten, selbst wenn wollen wir es nicht
Denn vieles rückte sich nach diesem Moment in ein Licht
Das vieles nicht mehr gut aussehen ließ
Alle die dort waren, reden nicht mehr gerne darüber
Dort, wo so manche Feindschaft auf Liebe stieß
Doch heute, hier und jetzt, ist es egal, worüber
Es war nur ein kurzer Moment, und der kommt nicht wieder
Doch bereuen wir beide hier nichts, denn es ist gut, so wie es ist
damals erkannten wir was uns lieb und was uns zuwider
Diese Erkenntnis zählt heute nur, wenn sie in Vergessenheit geraten ist

Gegenwärtige Vergangenheit
Wir alle wussten, was das damals bedeutete
Der Anfang vom Ende der Gemeinsamkeit
Die so mancher von uns auch als Liebe deutete

Du weißt mehr als so manch anderer, was damals mit mir geschah
Ja, nicht alles, doch die Veränderungen hast du bemerkt
Ich schaue nicht mehr trauernd auf sie zurück, das was ich in ihr sah
War ein Trugbild, der Hass darauf hat sich nur noch verstärkt
Und diesen Hass teilst du, den du hast meine Schmerzen damals gesehen
Immer wenn es dazu kam, das wir sie gemeinsam sehen

Wir erinnern uns immer noch gern, wie wir damals voller Mut
Erkannten, das niemand diese Zeit zurück holt, diese Welten
Haben jede Chance genutzt, und bereuen auch heute nichts in unserer Demut
Auch du, mein Freund, bist immernoch Teil meiner Anderswelten[/i]
Lord Pyrus[i]Der Schlund der Abgründe

Die Töne verschlucken sich gegenseitig
In ihrem Klang geht die Musik unter
Die auf dem Papier gesungen spiegelseitig
Mit dem Feuer fließt herunter

Die Uhren drehen sich nach innen
Zeiger zeigen in sich selbst
Menschen starren raus dort drinnen
Bizarres erklärt sich selbst

Die Würfel steigen in die Hände
Kerzen brennen nach in sich hinein
Herunter gebaut werden die Wände
Unkontrolliert nur zum Schein
Steigen Papierdrachen zur Erde herab
Und laufen dort ihre Kreise
In Richtung der Fackel desorientieren sie sich
Neue Welt auf bizarre Weise
Und du, wo denkst du verlierst du dich?
Im Spiegel, der dir deine Seele zeigt
Auf dem gradesten Weg, absolut verzweigt

Auf der Gewinnerspur verlierst du mehr und mehr
Und nimmt aus der Phantasie schon viel zu viel her
Schnell fließen die Uhren die Wände gemächlich hinauf
Und der Mittelpunkt der Erde steigt zum Himmel herauf
Scheuklappen erweitern die Sicht
Und bei Tageshelle sieht ein Mensch nicht
Zeig mir den Platz, wo blinde Menschen sehen
Und Taube die Klänge der Musik genießen
Dort wo einbeinige auf zwei Beinen gehen
Und Tote Bäume erneut sprießen
Komm dorthin, wo die Sekunden wehen
Und wo die Waffen in sich selbst schießen

Steine werden grau angestrichen
Das Wasser wird blau angemalt
Mahlzeiten kochen mit jedem Bissen
Geld macht sich selbst bezahlt

Liebe steigt mit dem Unwissen
Der Hass auf das erfreulichste
Eine Untat für das gute Gewissen
Ja, neue Liebe wäre das erfreulichste

Zeig mir den Platz,
an dem Wirklichkeit ein Traum
Hebe den Schatz,
tief vergraben in des Lebens Baum
Und ich zeig dir den Abgrund
Dieser Welten
Zeige dir den hungrig satten Schlund
Der Augen der Anderswelten[/i]
Lord Pyrus[i]Es läuft wohl etwas schief.

Erste Erfolge sind auf der Liste verbucht
Die eigene Waffe mit Kerben versehen
Weiterhin wird alles abgesucht
Doch ist’s Zeit auch weiter zu sehen
Und so wird die Erkenntnis dann ein Feind
Und man fragt sich, was sie wohl gemeint
Hat mit dem lebe oder sterbe
Erst in der eigenen Kriegsherde
Dann plötzlich auf Feindesseite?
Doch kommen dort in unbekannter Weite
Noch ganz andere Probleme auf einen zu
Viele Schranken wurden gehoben
Die Fähigkeiten sind nun fast ohne grenzen frei
So muss man die Erkenntnis schon loben
Aber spaltet sich daran so manches entzwei
Es war am Anfang so einiges von Vorteil
Doch verwandelt es sich nun, dank der Erkenntnis
In einen äußerst schweren Nachteil
Und Heilung wird zur schmerzenden Bekenntnis
So ist das Wandeln am Abgrund
Zwar interessant mit an zu sehen
Aber frägt man dann schon nach dem grund
Warum die winde nicht dorthin wehen

Und nicht nur die Phantasie ist frei,
nein mit ihr sind auch zweierlei
Kreativität und der Wille
Ziehen hinter sich die Stille
In der dann zu offen zu bemerken ist
Das wohl doch mehr befreit worden ist
So läuft die Erkenntnis wohl schon Amok
Hass und Abneigung bilden dann den Smog
Der die Erkenntnis schützend umgibt
Und die Einsamkeit bringt sich selbst mit
Laden sie sich alle auf ihre eigene Party ein
Und lassen die Kontrolle im Selbstzweifel allein
Noch ist nicht aller Tage Abend
Denn so lange die Dinge trabend
Vor sich hin und für sich zusammen bleiben
Gibt’s noch unbekannte schritte die mir verbleiben[/i]
Lord Pyrus[i]Segen?

Lasst die Uhren in sich selbst verschwinden
Hier stimmt irgendetwas nicht
Mit einer Helligkeit die so manch anderen erblinden
Lässt, ist es etwas, das sich selbst zerbricht

So helfen die Feen anscheinend immer wieder weiter
Zeigen Dinge hervor, die sich nicht selbst aufzeigen lassen
Und bringen Geschichten zusammen, die viel zu heiter
In der Überraschung wirken, in den Einsatz der Massen
Der Nachrichten, die anscheinend viel zu gut
Und viel zu unvorbereitet eintrafen
Drauf vorbereitet, ja, mir geht’s trotzdem noch nicht gut
Seit wann gibt’s denn gute strafen?

Belassen wir es bei den ungeschriebenen Tatsachen
Und bringen wieder einen schritt vor hinter uns
In welche Richtung, stets unbekannt bekannte Sachen
Doch noch lange nicht verraten sie uns

Die Engel sind nun doch in den Kampf verstrickt
Und anscheinend ist die Lage schon so verzwickt
Das sie sonderlich tief fliegen
Runter mit den Köpfen, sie wollen siegen
Unwissend, aber trotzdem bekannt
Noch ist die Kontrolle in der eigenen Hand
Schau doch nur, wie sie über allem schweben
Hat sich da wer entschlossen zu leben?
Die Gefallenen stehen wieder auf
Ein Schritt zurück, ein Tritt vor, und lauf
Stürzen sich in immer neuere bekannte Welten
Der Blutwahn hier ist so häufig selten
Das man meint, der Boden selbst würde sich bewegen
Um so noch inniger die tiefen Höhen zu erleben, ein Segen?[/i]
Lord Pyruspausengag? sicherlich nicht...
doch den tieferen sinn zu erkennen, überlasse ich jedem allein, der/die das hier liest....

[i]Zirkus der Lustigkeit

Willkommen im Zirkus der Lustigkeit
Na, sind wir denn auch alle bereit
Mit unseren Kettensägen Spaß zu haben?
Sich an den Tönen zu laben?

So spielt der traurige Clown sein fröhliches Lied
Es herrscht eine Bombenstimmung
Gerade dann, als die Manege in den Kugelhagel geriet
Tanzen war seine Bestimmung

Die Löwen feilen sich ihre Zähne spitz
Während der Dompteur sich selbst dressiert
Ganz oben auf dem Drahtseilsitz am schweben
Kämpft die Schwertschluckerin um ihr Leben
Auf dem kleinen Auto der anderen Rotnasen
Die sich am Schiessstand in den kleinen Vasen
Versteckt haben, die Luft wird bleihaltig
Ein lautes Geräusch, es kracht gewaltig
Die Rotnasen begraben unter Tonnen von süßem
Damit können sie sich endlich mal ihr Leben versüßen

Der Direktor ist gut verstaut in der Kanone
Grüß uns den Mars, Hr. von und zu Harsch
Und Skrupel? Wenn dann lieber ohne
Steckten im die Tänzerinnen ne Rakete in den Arsch
Das wird dann wohl ein sehr weiter Flug
Auf Wieder sehn Mister Direx, machen sie es gut!

Der Feuerschlucker hat wohl zuviel geschluckt
Besoffen kauert er in der Ecke, doch überall wo er hin spuckt
Ein Flammenmeer entsteht
Die Feuerwehr ist zur Stelle
Den Clowns das Wasser ausgeht
Lösch mal mit der Nasen Quelle
Ein Feuer, dann weißt du wie’s daneben geht

So heizen sie sich gegenseitig ihre Stimmung an
Die Trapezkünstler zwängen sich auf ihr Motorrad
Und fahren ihr dünnes Seil viel zu schnell bergab
Der Löwe im Kochgewand wetzt sich sein Messer
Erst Zahnpflege, dann noch was gegrilltes, das wird immer besser
Der Dompteur ließ sich ebenfalls nicht mehr blicken
Nach seinem Sprung durchs Feuerrad – Tasty fried Chicken

Die Kamele stehen in der Ecke und rauchen eine
Und man lässt jetzt auch den fröhlichen Clown von der Leine
An der er viel zu lang gehangen hat, hoch oben im Zirkuszelt
Das nun leider zusammenbricht, das Ende der Welt?
War doch klar, das der Clown wieder alles vergurken muss
Zum Abschied für ihn, des Feuerschluckers Todeskuss[/i]
Lord Pyrus[i]Die Ironie der Klinge

Betrachte die erste Klinge in meiner Hand
Noch ist sie nicht bereit, den Kampf zu gewinnen
Noch fehlt ein Stück absolutes Neuland
Aber selbst die Zeit ist aufgehalten worden vorm zerrinnen

Doch ist bereits diese Klinge von einer seltenen Schönheit
Und auch wenn ich es nicht so sehe, schon zu mehr bereit
Als sie eigentlich gedacht war, das Projekt wurde zur Basis
Und so geraten einige Dinge in die merkwürdigste Stasis

Ich lasse die Klinge sich selbst entzwei schneiden
Obwohl mein Werk, so ist sie noch zu instabil
Doch hätte sie schon größere Kriege für sich entscheiden
Können, sie war lange nicht so labil
Wie ich sie hier vielleicht für dich beschreibe
Allein diese Klinge hat Tote auferstehen lassen
Und die Anderswelt fand eine neue Bleibe
Ja, die Klinge war für einige schon mehr als scharf genug,
Doch für mich noch an die, die sie gerichtet ist ein Betrug
Manche Schwerter halte ich bewusst im Verborgenen
Denn noch sind sie hier bei mir im Geborgenen
Ich kann sie zwar mit Routine führen
Doch können sie noch nicht das berühren
Was die Vorboten, die ersten Klingen bereits taten
Nein, ich muss nicht mehr auf einen Zeitpunkt warten
Denn egal wann ich beginne sie einzusetzen
Werden sie fast alles ganz von alleine zerfetzen[/i]
Lord PyrusWie lang? Fragt mich nicht. Denn ich weiss es nicht.
Vielleicht auf ewig? Vielleicht nur kurz...
vielleicht ist auch eine entscheidung gefallen.
ich weiss es nicht.
Fragt auch nicht nach dem Warum,
denn hauptsache ist:

[i]Lass es gut sein

Was verlangt ihr da von mir?
Ich kann das nicht tun
Denkt ihr denn ernsthaft das hilft mir?
Gute Gefühle ruhen

Ich habe keine andere Wahl
Doch kann ich das nicht machen
Die Anderswelt wird kahl
Und die Schmerzen fangen an aufzulachen

Ich kann doch nicht das zerstören
Das mir geholfen hat soweit zu gehen
Was würde ich mir verwehren
Aber wie weit würden die Schmerzen sonst gehen?

Die Lebens Quelle öffnet sich
Und ihr Wasser läuft langsam ihre Bahn
Willkommen zurück, es war eh lächerlich
Kommst nicht raus aus diesem Wahn

Schau allem zu, wie es langsam zerfällt
Schau dem Feuer zu, das mich umschlossen hält
Und mich doch nicht verbrennen kann
Schau in den Spiegel und verzweifle daran

Alles läuft wieder rückwärts, willkommen zurück
Lösch die Erinnerungen und verlier dich im Augenblick
Der so lange dein zuhause war, wehr dich nicht, lass es einfach geschehen
Denn um hier rauszukommen half weder kämpfen, noch bitten und flehen

Die letzten Erinnerungen gehen im Feuer unter
Das Feuer friert ein, der Eisberg gewinnt
Das Wasser läuft wieder altbekannt den Berg hinunter
Zusammen mit Chancen, wie die Zeit verrinnt
Lassen wir es so weiter laufen, es ist nur noch egal
Das was vor kurzem noch war ist nun nur noch trivial

Schließ die Pforten und geh wieder in altem Schema
Gesteh dir doch ein, dass es soweit kommt, war dir klar
Lass die Klingen auf ewig ruhen, vergiss was du getan hast
Breche die Brücken ab, lass die Anderswelt sich verlieren
Du hast nichts Falsches gemacht, doch die viel zu große Last
Des brennenden Eisbergs ist unerträglich, die Schäden gravieren
Und niemand kann dir noch helfen, lass sich alles verlieren

Kehrt so schnell wie möglich zurück,
tausend Kriegsherden aus den Anderswelten
Bitte werft nicht zurück euren Blick,
fangt an zu sterben, denn auch in diesen Welten
Wart ihr nicht richtig aufgehoben,
geht wieder dahin zurück wo ihr hergekommen seid
Immerhin kann man euch für loben,
das ihr versucht habt zu kämpfen, nur ward ihr nicht gefeit

Die Pforten sind geschlossen, vielleicht war es falscher Mut
Ein leises Geständnis, ja mir ging es in den letzten Tagen gut
Doch hilft das alles am Ende wohl doch nicht
Denn schließlich an sich selbst es zerbricht
Bauen wir nichts mehr von vorne auf
Lass den Schmerzen doch freien Lauf
Und gebe endlich diese aberwitzige Hoffnung auf
Das alles besser wird
Lass es doch so sein, wie es ist[/i]
Lord Pyrusnur kurz. danke, N., für deine Hilfe. Du hast eine besondere Stelle in meinem Leben - in meinem Wesen - eingenommen und ich hoffe, das ich dir auch auf eine ähnliche Weise mal helfen kann. Für dich da sein kann. So wie ich dir, so bist auch du mir eine sehr gute Freundin geworden. Danke...

Zurück,
zwar nicht ganz unversehrt.
Doch nun heißt es:

[i]Sprengt die Flammen

Sprengt das sein
Sprengt die Flammen
Lasst es nicht mehr sein
Soll es sich doch verbannen

Sprengt die Wahrheit in tausend Fetzen
Die Engel sind zurückgekehrt
Und niemand wird sich mehr hier widersetzen
Denn der Weg ist in sich gekehrt

Die Klingen sind bereit
Es wird sonderlich betont
Nun ist es also endlich soweit
Fallen Angel ist fast vertont

Die mächtigsten Kräfte sprengen die Pforten der Anderswelt
Nichts mehr, was den Blutwahn der Krieger aufhält
Ich lass nicht mehr zu, dass ihr das hier stoppt
Denn mir ging es zu gut, als das Ich noch mal diesen Fehler mache
Nun gilt nur noch eins, es wird geschockt
Bis zum ende dieser wild umfangenen ruhigeren Sache

Sprengt das Sein in aber Millionen Fetzen
Noch nicht mal die Flammen werden verletzen
Denn das flammende Inferno steht nun auf meinen Seiten
Und auch ich fange an, in den unbekannten Angriff zu reiten
Meine Klingen können tödlich, aber auch heilsam sein
Lässt du dich drauf ein?

Die Pforten stehen offen,
die Anderswelt gibt sich blühend preis
Die Kräfte stehen geschlossen
Und auf eine völlig unbekannte weis’
Tritt ein, und lass die Anderswelt auf ihre Art
Zu einer neuen Erfahrung deinerseits werden
Setzt die Millionen von Kriegern in Fahrt
Dieser Kampf wird gewonnen werden
Noch ist alles veränderbar in seiner Stabilität
Baut es auf, das Kriegsgerät

Nun gilt nur noch, zu kämpfen
Ungetrübt, ohne etwas zu dämpfen
Als wir begannen
Hieß es nur noch:
Sprengt die Flammen![/i]
Lord Pyrus*leise lächelt* pass auf, N. ... , zieh dich nicht selbst so herunter, wenn du sagst, du könntest das nicht. Das Geheimniss hast du anscheinend entdeckt. Wir beide beginnen doch nicht etwa eine Art des Rollentauschs, indem ich dir die Wunder der Anderswelten zeige, obwohl du so oft mir ebenfalls Wunder gezeigt hast - in einer Welt, die damals für mich so fremd war?

Ich gratuliere euch, mylady *sich verneigt* Ihr fragt warum? Nun, ich denke, das ihr das selbst erkennen werdet ... doch nicht nur da, wo ihr hin blickt...

[i]Relative Perspektive

Alles ist eine Ansichtssache
In diesen den unsrigen Welten
Bleiben wir intensiv ruhig bei der Sache
Da hier für uns ganz andere Gesetze gelten

Wenn die Welt sich aus den Fugen reißt
Und droht einen zu erdrücken
Kann es auch sein, das sie sich selbst beweist
Veränderungen können auch glücken

So wohnen so manche von uns im Herzen des Sturms
Verwaschen ist der Blick nach außen hin
Der Blick in den Abgrund aus Sicht dieses Turms
Indem wir uns lyrisch befinden, stiehlt uns den Sinn
Der uns manchmal sagt, was die Klarheit bedeutet
Doch nur so mancher von uns vermag durch die verwaschene Optik
Etwas zu sehen, das sich nur manchmal herausdeutet
Es ist nicht das was wir im Sturm sehen, manchmal eher ein Knick in der Optik
Wenn wir von seltsamen Anderem reden
Das wir gegenseitig nur verstehen
Und wir so anfangen, Dinge zu beleben
Die uns unklar, wenn das Wehen
Der Winde uns erfasst
Manchmal mag dieses Gefühl verhasst
Sein, doch vergesse bitte nicht
Das die Kontrolle, der Blickpunkt des Chaos
Meist bei uns liegt und nicht
In der Welt oder in anderen Personen
Ungeklärt müssen wir uns manchmal schonen

Im Sturm erscheinen so manche Dinge unwirklich
Doch sind sie manchmal näher als dort, wo sie sich ballen
Wenn du willst, wird der Sturm durchsichtig für dich
Bei der Wahl zwischen A oder B, kann auch das „Oder“ fallen

Lass dich nicht erschlagen von deiner eigenen Welt
Du weißt noch lange nicht, was sie noch alles für dich bereit hält
Du selbst redest von Blindheit, die manch anderen befangen macht
auch du hast schon oft auf deine Weise über den Abgrund gelacht
Ruf dir in Erinnerung, es ist deine Welt, dein Leben, dein Standpunkt
Den du vertrittst, auch so gerät alles für andere in einen relativen Blickpunkt[/i]
Lord Pyrus[i]Schiff des Grauens

Fahrt zu hoher See
Ringsum nur das Flammenmeer
Das ich seh’
Weit am Horizont das Leuchtspeer
Das mir den Weg
Zu einem neuen Leck im Herzen weist
Nur der neue Weg
Der mir mal wieder alles entzwei reißt?

Die unbeirrten Schreie aus dem Bug
Nicht dorthin steuern, es ist genug!
Doch brach das Ruder schon als wir in See stachen
Und auf den Segeln breiten sie sich aus, die Blutlachen
Den Späher hat es schon lange weggefegt
In den Flammen des Meeres ist er untergegangen
Seine Freudenschreie haben des Kapitäns Herz belegt
Und der nahm sich kurzerhand selbst gefangen
Der Wahnsinn greift auf dem Schiff um
Und es scheint so als käme niemand drum rum

Die Hälfte der Besatzung verließ schon das Schiff
Das weite Meer zu lieben hatten sie erfahren
Doch als sie sahen, das das rasiermesserscharfe Riff
Auf das wir zu treiben, von flammenden Gefahren
Überseht ist, flohen sie wie die Ratten vom Deck
Nach der vollen Breitseite schlug das Schiff leck

Mord und Totschlag auf dem unteren Deck
Niemand kümmert sich noch einen Dreck
Darum, ob das Überleben sicher gestellt ist
Vielleicht ist verliebt sein doch nicht so schlimm?
Der Proviant schon lange ausgegangen ist
Einzig freier Überlebender hier, rückt in den Sinn
Angeblich ist das Schiff noch unter Kontrolle
Vielleicht hängt der Kurs an der eigenen Rolle

So geht es mit der Hoffnung bergauf oder wieder bergab
Genau wie das Schiff auf den Wellen springt
Dem wilden Sturm ausgeliefert, tanzend in die Fluten hinab
Dem Temperament, entfernt das unbekannte singt
Das Flammenmeer züngelt empor
Was geht aus dieser seltsamen Art noch hervor?[/i]
Lord Pyrus[i]Wie die Zeit vergeht?

Schau auf den Zeiger der Sekunden
Unermüdlich dabei die Minuten zu überrunden
Als letzter in diesen rennenden Runden
Vor sich hin kriechend die Stunden

Die Zahlen fliehen vor des Zeigers Hinweis
Schwarzes Ziffernblatt, wo einst weiß
Die Sekunden ticken nach innen hin
Und die Stunden fragen sich nach ihrem Sinn
Gekrümmte Zeiger vertauschen die Zahlen
Die Striche der Sekunden erleiden Qualen
Während die Zahnräder beginnen, sich zu zermalen
Und die Zeit anfängt, sich selbst auszumalen
Die Zeiger ticken den Rand entlang
Gemeinsam verspüren sie nicht mehr den Drang
Nur aus der Mitte heraus zu zeigen
Bis dorthin, wo sich ihre Wege verzweigen

Die Sekunden zählen sich nicht mehr allein
Dicke Zeiger schlagen Hacken
Minuten fragen sich nach dem Grund für ihr Sein
Und die Uhr wickelt sich in ihr Laken
Zahlen tanzen auf der Uhr wild herum
Und selbst das Zählwerk zählt krumm
Immer links herum steht
Die Zeit, wie die Uhr vergeht...[/i]
Lord Pyrus[i]Momente (01/05/03)

Höre mal wieder die Musik
Im Bauch formt sich das altbekannte Gefühl
Auf anderen Zeiten schweift mein Blick
So verwirrt die Zeiten sind, in denen ich wühl’
Genieße euer Dasein
Wenn ihr wüsstet, wie oft ich danach mich sehnte
Ungehört damals mein Schrein
Und ungelesen die Zeilen, in denen ich euch erwähnte
So wie jetzt von euch auch…

Denke an die Zukunft
Weiß es liegt noch sehr viel vor mir
Rote Hoffnung liegt bei dir
Blaue Gedanken formen sich
Schwarz mir wird, denke ich an dich
Lila wird das Gefühl der Sehnsucht
Viel sagend im Grünen gesucht

Der Wasserfall der Erkenntnis spiegelt
Nun auch das gute, das auftaucht
Aus der Höhle dahinter, die einst versiegelt
Aus des Schmerzens Meer, das gute aufgetaucht
Die Flammen des Altbekannten züngeln empor
Der Wunsch nicht erwischt zu werden geht hervor
Doch kann ich mich nicht dagegen wehren
So wie kaum ein Mensch sich wehrt
Was würde ich mir dann auch verwehren?
Wenn sich der Schatten das Licht verwehrt?[/i]
Lord Pyrus[i]Eisberg

Glitzernd gelten die Blicke ihm als Zölle
Ungeschmolzen majestätisch steht er da
Die warme Kälte des Eisbergs der Hölle
Wird hierzulande zur größten Gefahr

In ihm eingeschlossen, Schmerzen und Qual
Eine Berührung stellt den Menschen vor die Wahl
Sein eigenes Paradies aufzugeben
Oder alles zu entflammen und zu leben
So wissen viele nicht von den Wundern der Unterwelt
Und blicken fasziniert tief in das Eis
Es mag ja sein, doch ist es nicht das was ihn abhält
Die Augen seiner Opfer zu verwandeln als Beweis
Manche treten nach der ersten Berührung zurück
Und versuchen verzweifelt abzuwenden ihren Blick
Doch längst gefangen sind sie von seiner Schönheit
Und bald gänzlich gefangen von seiner Einsamkeit
Inmitten des Eisberges selbst am Leben gehalten
Und so beginnend, gute Gefühle aus zu schalten

Nur wenige sahen auf ihn herab
Und schmolzen mit ihren Blicken das Eis
Nur wenige tanzten auf ihm hinab
Um ihn zu verringern, als Liebesbeweis
Wärmten sich an seinem Eis, um selbst nicht zu erfrieren
Doch nun die oberste Schicht des Berges sie zieren
Haben viel zu sehr unterschätzt, was ihn ausmacht
Gingen nicht achtsam genug damit um
Haben stellenweise sogar über ihn gelacht
Sogar noch, als er sie um den Verstand gebracht

Tief verschlossen in diesem Berg der Eiszeit
Schlägt ein paradiesisches Herz
Und erzählt von Liebe, Leben und Freiheit
Fernab von jeglichem Schmerz
Manche konnten tief hinein blicken
Einige konnten ihre Schreie hinein schicken
Und nur wenige tauen dort an diesem Platz auf
Viele gaben den Kampf jedoch schnell auf

Zerschellte Geschosse am Fuß des Eisbergs
Bei der Berührung zerfetzt wurde ihr Herz
Das Feuer bricht sich in seinem Wesen in aller Grelle
Doch kennt ihn kaum noch jemand, den Eisberg der Hölle[/i]
Lord Pyrus[i]Verschmelzung?

Blitze schlagen ein
Die Realität wird zu Recht gerückt
Lauter wird das Schreien
Konzentriert suchend schweift der Blick
Die Anderswelt kehrt ein
Der Moment der Stille ist näher gekommen
Verschmelzung des Sein
Die Kriege des Chaos, wild, doch besonnen
Himmelskörper kehren heim
Der Sturm hat nun doch begonnen
Die Waffen der Anderswelt rücken ein

Die Konzentration in der Absicht,
Die Engel stehen vollzählig bereit
Glaub mir, so direkt dachte ich’s mir nicht
Nicht so, das alles bereits soweit
Doch die direkten Zeichen nehmen die Sicht
Auf das altbekannte, bin ich denn gefeit?

Das Bekannte verfällt in Surrealitäten
Alle Schritte sind bereit zu gehen
Zu den Pflanzen, die wir säten
Wir können noch nicht soweit sehen
Bei all der Masse an Hilfsgeräten
Und all den Stürmen, die hier wehen

Kontrolle bricht aus
Der Regen setzt ein
Lass das Chaos raus
Ist doch viel zu rein
Hol die Klingen heraus
Denn nun kehrt die Anderswelt ein[/i]
Lord Pyrus[i]Murmelspiel

Glänzend Hart, unendlich in der Tiefe
Wiege ich die Kugel in meiner Hand ab
Erinnere mich daran, als sie das letzte Mal lief
und schaue immer tiefer in die Kugel hinab

Ihr Schimmern so tief wie ein eigenes Universum
In ihr fängt sich die Welt an zu spiegeln, selbst Zeit wird krumm
Reflektiert meine Augen und doch noch wesentlich mehr
Lernt in meiner Hand fliegen und fallen, wünscht sich so sehr
Endlich losgelassen zu werden
Frei irgendwohin zu rollen
Vielleicht in andere der Kugelherden
Wir beide sind es, die das wollen

Senke meine Hand zum Boden hinab
Majestätisch beginnt sie sich zu bewegen
Bricht los, mit stärkster Kraft weit ab
Stößt die Bahnen um, mit dem willen zu leben

Fange an zu erkennen, neben ihr rollen noch andere
Majestätisch, fast beschützend
Hör sie leise flüstern, "in neuen Gefilden ich wandere
So neu und doch so verwirrend"
Bleibt direkt vor einer anderen Murmel stehen
Die Begleiterkugel zieht sich funkelnd zurück
Und versucht, tiefer in die neue Kugel hineinzusehen
Prüfend wird mein Blick
Milchig abblockend, doch irgendwo anziehend
Bewegt sich die Neue Murmel nicht vom Fleck
Ists zu dunkel für sie um klar zu sehen?
Kämpft mit sich selbst, mit allem, will nur noch weg
Wie die Chaos-Murmel in innersten Ungereimtheiten
Je länger sie sich anschauen, um so mehr Gemeinsamkeiten
Begleiterkugel steht am Rand, glänzt in wohl freudiger Pracht
Der Geruch der provozierten Neugierde sich breit macht

Der Moment ist wieder eingekehrt, Kugel will mehr sehen
In dieser neuen, weit ab stehenden doch verwunderlichen
Beide Murmeln so versehrt, das sie öfter in sich selbst gehen
Chaos Kugel so verwirrt, des Öfteren schon ausgewichen
ja sogar versteckt
doch immer wieder zurückgekehrt,
hat die neugierde neu entdeckt

Beobachte die beiden Murmeln in aller Stille
Was wächst im Chaos, doch nicht etwa der Wille
Noch tiefer zu schauen, bis in alle Tiefen
Für dich gab’s schon Momente mit ihr, die zu gut liefen

Komm zurück, altbekanntes Chaos-rund
Zeig mir dein Funkeln aus nächster Nähe
Dachte erst, deine Farbe wäre von einer tiefen Wund’
Seltsam rötlich ich durch diese Murmel sehe
Viel zu altbekannt
Doch neuerdings so unbekannt
Ist dieser Farbton, den ich dort sehe
Ob ich wieder einen Fehler begehe?[/i]
Lord Pyrus[i]Die kuschelnde Hölle

Öffne die Tore in diese feurig rote Grelle
Beginne in dieser Welt zu wandeln
Cerberus empfängt mich, in aller Schnelle
Eilt zu mir, um bei mir anzubandeln

Ich streichle ihm durch sein feuriges Kleid
Er erkennt mich als alten Wanderer durch diese Welt
Entfernt sehe ich mein Ziel, es ist nicht mehr weit
Und selbst der Teufel mich nicht davon abhält
Begrüßt mich mit einem Handschlag unter Freunden
Lange hab ich versucht das alles zu verleumden
So gehen wir mit Cerberus ein Stück über die Klippen
Vor der Höhlen bleiben sie stehen, um nicht zurück zu kippen
Ein freundliches Lächeln muntert mich auf
Und zum letzten Mal schaue ich die Hölle hinauf

Schreite langsam in dieses Gebiet
Das jeder Dämon immer mied
Nur ich nicht, für alle anderen ist es zu herb
Hinter der Ecke, majestätisch der Eisberg
Auch er empfängt mich mit offenen Einblick
Bis hin zu seinem Herz, dem größten Missgeschick?
Berühre sein Antlitz, streichle ihn sanft
Dort wo ich ihn berühre entsteht Wasserdampf
Nur mein ich versetzt mich in diese Zwangslagen
Selbst der Teufel würde sich nicht soweit wagen
Greife in die Tasche, nehme das frisch schlagende Herz
Und schmettere es gegen die Wand des Eisbergs

Die Murmeln erlöschen, die Hölle ist vergessen
Selbst dieser Eisberg würde sich nicht mit mir messen
Doch das Herz zersplittert nicht an seiner Wand
Langsam vereisend schließt er es in sein Land
Sehe ein letztes Mal, wie es in dem Eis schlägt
Kurz bevor auch das in Vergessenheit gerät

Ein letztes Mal schaue ich tief in ihn hinein
Und leise höre ich tief heraus mein eigenes Schreien
Wende mich zum Gehen um, der Eisberg wächst wieder
Und auf dem Weg hinaus geht Eisregen danieder

Teufel persönlich schaut mich bestürzt traurig an
Und Cerberus kuschelt sich tröstend an mich heran
Gehe meinen Weg mit ihm hinaus
Es war viel zu schnell zu früh, stellt sich heraus
Drücke mich ein letztes Mal tröstend in sein brennendes Fell
Und schließe die Pforten hinter ihm, empfangen werde ich von dem Grell
Der Schlachten der Anderswelten, dort wo noch nichts entschieden ist
Und das Begraben dieser Hoffnung zu oft nie stattgefunden ist
Engel empfangen mich, schauen mich verdutzt an
Traurig schüttle ich den Kopf, fangt wieder zu kämpfen an
Denn noch ist nichts entschieden
Es gab da nur eine Sache, die wir mieden
Und die liegt nun begraben im Innern des Eisbergs
Demütig leise widme ich mich dem weinenden Herz
Morgen ist er vergessen, der heuer Dunkelheit Schmerz[/i]
Lord Pyrus[i]Eiswüste (Liebe)

Die Kälte hat wunderbar das getan
Was ich von ihr wollte
Diese ungewöhnliche Form von Wahn
Der ich meinen Respekt zollte

Reagiere gefühllos auf das was du mir sagst
Doch dringt deine Liebe viel zu tief in mich ein
Drehst die Dinge so, dass du nie darüber klagst
Wenn ich vor lauter Wärme anfange zu schreien

Wunderbar erfüllt das alles seinen Zweck
In deinen Augen ist es nur eine Frage der Zeit
Wenn du wüsstest, ich bin schon lange darüber hinweg
Und ich gehe nie wieder so weit

Ich wandle in der Eiswüste, tanz du von mir aus in der Sonne
Ich brauche kein Glück, erzähl mir von deinem voller Wonne
Dein Glück bereitet mir zwar Schmerzen, aber mich nicht dazu
Glaub doch was du willst, du hörst mir schon lange nicht mehr zu
Verändere das Lied, mach die Freiheit relativ
Treib das Spiel so lange, bis ich ganz tief
Am Boden meiner Welt liege, voller Schmerz
Verstehe endlich, ich habe kein Herz
Und selbst wenn ich eins hätte
Hast du keinen Platz darin

Zeig mir deine Liebe zu mir
Erzähl mir, wie schön es ist
Der Glaube, du wirst geliebt – von mir
Das Wort allein schon vergessen ist
Was man nicht kennt, kann man nicht fühlen
Und du wirst nichts finden, hör auf damit zu spielen
Beiß mich, zerstör mich, liebe mich
Mein Hass wird nur noch größer durch dich
Die Wut reicht jetzt schon um so manches zu zerstören
Dir werde ich nicht mehr die Chance hier gewähren
Irgendetwas in mir zu heilen
Wirst weiter dort verweilen
Irgendwo unter der Sonne

Stehe im Regen, bin mit ihm anverwandt
Wesen wie ich sind dir nicht bekannt
Redest davon, einige zu kennen
Kannst aber keinen beim Namen nennen
Noch nicht mal mich
Helfe mir, zeig mir was Leben heißt, bau den Hass in mir auf
Deine Sonne scheint nur für dich
Versuch mich doch zu zähmen, rutsch auf dem Eis aus
Ich hoffe du stirbst daran
Denn erst dann hast du es wirklich geschafft
Wenn mein Wesen meine Freiheit hasst[/i]
Lord Pyrus[i]Die Galerie des freien Falls der Galerie

Alles löst sich
Raus aus diesem Rahmen
Beginnt zu fallen
Die Zeit hört auf zu lahmen

In der Stille wird die Musik ruhiger
Und mit ihr frieren die Gefühle ein
Laute Stille – freier Fall
Schließt sich das Schloss selbst ein?

Selbst der Sand der Wüsten beginnt zu schweben
Fallend zum Boden aufzusteigen
Sieht es so aus, das erhoffte gute Leben?
Bilder beginnen sich zu zeigen

Die Galerie füllt sich langsam
Abstrakte, seltsame Bilder
Die Freak-Show wird eröffnet
Nur diesmal ohne Schilder

Die Zukunft übt Gymnastik
Verrenkt sich ächzend unter der Maschinerie
Rot färbt sich das Plastik
Die Fragen nach Veränderungen kommen nie

Das Leben friert ein
Um mich herum – Freier Fall
Zurück im alten Element
Die Galerie verschluckt den Schall

Wie lang stehst du noch hier?
Galerie des freien Falls
Wann beginnst du zu fallen – hier?
Zerstör die Momente
Und lande sacht
In deinem grabe – freier Fall
Das du dir selbst gemacht

Zeiten sind festgelegt
Allein das Gefühl
Wann wird damit los gelegt?
Im tosenden Gewühl
Des Freien Falls der Galerie[/i]
Lord PyrusWer sich noch an das Gedicht "Anderswelt" erinnern kann, wird sich sicherlich fragen - grade bei diesem Wetter - ob und wenn ja wie es in der Anderswelt regnet...

[i]Andersregen

Spaziergang im eigenen Haus
Jedoch stellt sich heraus
Es wird immer heller
Die Wolken brechen auf
Die Dunkelheit wird greller
Schauen zum Boden hinauf

Das Einsetzen des Andersregens
Der Sand steigt zum Himmel empor
Unterstellen ist vergebens
Ziehen unsere Jacken aus, kommen hervor
Sonst werden wir noch bis auf die Haut trocken
Einige von uns beginnen im Regen zu frohlocken
Genießen die Trockenheit
Feuer steigt in die wenigen Wolken
Das Gewitter ist soweit
Der stille Donner hat nur uns gegolten
Uns Nicht-Menschen in der Anderswelt

Willkommen in diesem Andersregen
Fang an, dich aus deinem Unterstand zu bewegen
Sonst wirst du trocken bis auf die Haut
Wozu haben wir schließlich den Himmel gebaut?
Alles ist nur eine Sache der Ansicht
Glaub es oder glaub es nicht
Egal was deine Vorstellung aufhält
Es ändert nichts – dies ist die Anderswelt

Das Gewitter beginnt zu tosen
Überall blitzt das Feuer vom Boden auf
Und als würde er es sich auslosen
Ist der Donner ohrenbetäubend still drauf
Wir hören fast gar nichts vor lauter Lautlosigkeit
In unseren Ohren pfeift sie wie wild
Einige von uns stehen zu allem bereit
Und sind fasziniert von diesem Bild
Bereiten sich auf einen Spaziergang vor
Legen ihr Regenschild auf den Boden
Doch als die Blitze anfange sich auszutoben
Überlegen es sich die wenigen wieder
In ihr Haus zu gehen
Um dort nach dem Rechten zu sehen
Jeder Schaden an unseren Häusern, der noch so graviert
Wird von diesem Andersregen fast sofort repariert
Zahlt die Versicherung uns das Chaos das entsteht?
Wenn der Wind uns das Dach aufs Haus weht?

Willkommen in diesem Andersregen
Fang an, dich aus deinem Unterstand zu bewegen
Sonst wirst du trocken bis auf die Haut
Wozu haben wir schließlich den Himmel gebaut?
Alles ist nur eine Sache der Ansicht
Glaub es oder glaub es nicht
Egal was deine Vorstellung aufhält
Es ändert nichts – dies ist die Anderswelt[/i]
Lord Pyrus[i]The unique Loner

Like Devotion sounds his cry
Beneath the World of Sorrow they die
Beyond the Ocean, the desert nearby
Confused Aggression passes by

May the heart of thee be his destiny?
May your Happiness kill them?
He don’t feel like he wants to be free
Keeps on being satisfied as your killing thee

Watching how lucky they are
Feeling it makes you yelp
Luck everywhere so far
But nothing for you, no help

Can’t sleep beneath these lies
Can’t watch these stupid tries
To keep him up, to help him stay alive
All these Words nothing, without his dice
Hope, Sorrow, and Lies in between
Again and again, the same old Theme

Can’t look at all the loved doubles
Can’t breathe beneath the married couples
Won’t hear your luck again
Only the last Echo in his den

Don’t blame it on him, it is not his destiny
Maybe you remember as you’ve seen how free
the soul, luck, the heart are
How unique the Feelings are
And how unique this loner is
Forgotten every good emotion is[/i]
Lord PyrusMal was längeres... ich hoffe niemand hier wird schnell paranoid?

[i]Verirrte Flucht

Der Spaziergang im Wald
Zur Erholung, zum Nachdenken gedacht
Seit Stunden ohne Halt
Schon lange keine Rast mehr gemacht
Die klare Luft, das feucht-kühle Klima
Macht den Moment wunderbar
Der Regen setzt ein
Und noch lange wird nicht ans zurückgehen gedacht
Es geht noch tiefer in den Wald hinein
Pfade werden verworrener, kaum ein Schritt wurde zuvor hier gemacht

Die Natur in ihrer unberührten Form
Mit der Tiefsinnigkeit des Grünen
Verletzend ist hier kein einziger Dorn
Es sei denn, man will sich mit einem rühmen

Nebel zieht auf im dunkelsten Wald
Kein klarer Pfad ist zu erkennen
Der Weg zurück? Seit langem machst du halt
Und fängt vor Angst an zu rennen
Die Bäume zeigen ihre Gesichter
Spürst dein Herz im ganzen Körper schlagen
Renn weiter, der Wald wird lichter
Wirst du dich auf diese Lichtung wagen?

Lichtung der Dunkelheit
Kein einziger Ton
Wohin du blickst, weit und breit
Nur der Dunkelheit Sohn
Die Angst, die du in dir hochkommen spürst
Um dich herum beginnt der Wald zu lachen
Erstarrt vor Schreck du dich keinen Meter rührst
Fang an zu laufen, irgendwas zu machen!
Wirst du verfolgt, ist jemand hinter dir?
Verirrt in der Ungewissheit
Tu etwas gegen die Angst in dir!
Gänsehaut macht sich breit

Die Kälte wird zum Feind
Egal wie weit du rennst
Denn so wie es scheint
Gibt’s keinen Weg raus, den du kennst

Weißt nicht wo du stehst
Weißt nicht wo du bist
Weißt nicht wo du gehst
Weißt nicht wo „hier“ ist

Renn so schnell es geht
Hör deinen Schritten zu
Und dem Wind, der dir ins Gesicht weht
Du bist nicht allein, lass es nicht zu
Kommst wieder auf diese Lichtung
Fängst zu schreien an vor Verzweiflung
Die Tränen vermischen sich mit dem Regen
Und für einen Moment kannst du dich nicht bewegen
Dort im Gebüsch, wer ist dort?
Renn so schnell du kannst, sie sind hinter dir!
Lauf einfach von hier fort
Vor wem fliehst du eigentlich, vor dir?
Die Fratzen in den Bäumen
Ein höhnisches Lachen
Blut beginnt sie zu säumen
Kannst gar nichts mehr machen
Die Luft wird ungenießbar
Dein Körper will nicht mehr
Auf einen Schlag wird dir klar
Du bist allein, es kommt niemand her
Der dich holt, dich sucht, dich vermisst
Bist du verloren, bis du dein Leben vergisst?

Das Lachen betäubt deine Ohren
Dunkelheit umfängt dich
Fühlst dich nur noch verloren
Schrei, niemand hört dich!

Versteck dich so gut du kannst
Lass nicht zu, dass du dich übermannst
Deine Angst, deine Verzweiflung
Die Schmerzen in dir drin
An diesem Ort gibt es keine Genesung
Wie du dir dachtest, dein Sinn
Verloren in der nassen Dunkelheit
Ist es die Wärme der Schmerzen
Die über dich kommt?
Ein Riss in deinem Herzen?
Oder jemand, der zu dir kommt?

Der Wald beginnt sich zu endlich lichten
Rennst immer noch, als sind sie hinter dir her
Das Mondlicht weiß dein Zeitgefühl zu vernichten
Willst nicht zurück schauen, doch warum ist alles so leer?
Wo ist der Wald hin, aus dem du geflohen bist?
Nur ein lachender Feuerball, der hinter dir ist
Die Bäume sind nieder gebrannt
Die Feuerwalze hat den Wald überrannt

Lauf, lauf, lauf!
Und gib nie auf
Er verfolgt dich immer noch
Was machst du eigentlich hier?
Bitte glaube mir doch
Es ist nur dein Schatten hinter dir
Nur ein Fiebertraum
Schau herum, in deinem Raum
Du bist in Sicherheit, geborgen
Und kannst dich selbst versorgen

Es war nur ein Fiebertraum
Doch erkläre mir
Was macht dann dieser Baum
Mitten in dir?[/i]
Lord Pyrus[i]Schattenkabinett

Mitten in der Lichter Quellen
Schlagen Schatten ihre Wellen
Schwimmen hier und fliegen dort
lebendig an einem ganz andren Ort
So schalte das Licht der Spiegel ein
Und lass die Flut in den Raum hinein
Kein Schatten flieht vor diesem Wahn
Ziehen leise überall ihre Bahn

Das Licht der Schatten wird blendend
Viel zu viel Energie verschwendend
Stehst da und starrst auf dein Spiegelbild
Ist nur das was euch trennt, dieses Schild
Verschwindend, deutlich unklarer
Wird die Sicht immer rarer

Schatten fliegen über den Spiegel
Rauschen wild durch das Wirrwarr
Nimm den einen losen Ziegel
Beend’ , was dir so unklar war
Schau den Schatten des Ziegels zu
Wie sie wild durch den Raum fliegen
Lass diesen Wahnsinn nicht länger zu
Fang an, die Schatten zu besiegen

Im Flug beobachtest du den Ziegel
Zerstörerisch gerichtet auf den Spiegel
Doch hält er mitten im Flug an
Stehend in der Luft, kein Faden dran
Beginnt zu verschwinden
Fängst du an zu erblinden?

Spiegelbild verschwunden
Dreht es doch selbst schon seine Runden
Überall in diesem Raum
Realistischer Untraum

Schaust weiter aus dem Spiegel raus
Bist schon längst dahinter gekommen
Leuchtest du dein Selbst aus?
Hast den Schatten der Spiegel erklommen
Stehst auf dessen andrer Seite
Blickst in des Raums unendlich Weite
Du, Schatten der Bilder im Spiegel
Wer warf auf dich den Ziegel?[/i]
Lord Pyrus[i]Des Eisbergs Klingen

Legt die Bomben
Haltet eure Klappen
Sprengt die Plomben
Und vernichtet den Schatten

Hört die süße Stimme singen
Die Knochen berichten vom Blut
Dies ist die Nacht der Klingen
Dies ist die Nacht der grenzenlosen Wut

Blind führe ich aus dem Herzen
Das Schwert an euch entlang
Blind fühle ich eure Schmerzen
Taub höre ich der Schmerzen Klang
Verbrenne in mir alle Gedanken
Feuer ist nichts gegen dieses Grauen
Öffne für den Eisberg alle Schranken
In meinen Augen, bloß nichts aufbauen

Lasst alles so sein wie es sich nun zeigt
Der süßen Zerstörung anheim gefallen
Bis sich euer Eins nun auch entzweit
Und eure Schreie hier schallen
Während ich still in der Halle steh
Ringsum niemand den ich seh
Der Klingen Blut steht noch nicht still
Wie gern ich sie doch gegen mich richten will

Fahre langsam jede Wunde nach
Psychisch und so gern körperlich
Reiß alles auf – welche Schmach!
Wohl tuend innerlich
Das Lächeln auf meinen Lippen
Meine Augen eingefroren
Beginn ich vor Kälte umzukippen?
Wurde im Eisberg geboren
Genieße die Kälte auf meiner Haut
Oder dem kärglichen Rest der noch verweilt
Hab beim Schneiden zu geschaut
Wie sich die Haut abzufallen beeilt

Wieder mal fließt alles hinein
Die Verbände halten nicht
Lassen das Blut in den Körper rein
Bis die Wunde zerbricht
Beginnt Die Wut aus mir zu saugen
Gibt’s nichts, was es auf hält?
Wischt mir den Spiegel von den Augen
Und zeigt mir die blühende Welt
All die Wunden die psychisch mehr als aufgerissen
Seicht tropfende Narben doch will sie jetzt nicht missen
Denn noch sind meine Lippen vor Kälte blau
Und die Gefühle eingefroren
Vor Schreck ich den neuen Schutz aufbau
Ein Neuer Eisberg ist geboren[/i]
Lord Pyrus[i]Andersgefühl

Also treffen die Gefühle wieder ein
Wohltuend zu wissen, doch am liebsten unwissend
Laufen sie wieder ein
In den Hafen, der längst untergegangen

Die Schmerzen sind wieder zurück
Schmeißen ihre Party in meinen Gedanken
Dort wo alles bis eben erstrahlte
In der Sonne, die sich verfinsterte

Ich kann nichts dafür
Bin sensibel und zerbrechlich geworden
Die Wunden sind nicht abgeheilt
Heilung wurde nur für die gesunde Haut versprochen

Wieder einmal ziehe ich mich zurück
Nicht hier, ich kann kaum noch
Unvergessen, das dies die Anderswelt ist
Und genug seit neuestem zu wenig ist

Das Trommelfeuer der Apokalypse
Wieder mal ein lauer Sommerregen
Jeder der meine Schmerzen hätte wäre schon tot
Und so gehe auch ich wieder unter

Was ist das für ein Gefühl?
Seltsam, doch erwartet
Passiert noch mal was neues?
Verwandelt sich ein Planet in eine Nova?

Ich bin selbst daran schuld
Doch im Moment hält es mich ab
Von Dingen, die niemand an mir wieder sehen will
Dort, wo das Abgehaltene doch schon längst Tradition geworden ist

Du kannst genauso wenig was dafür
Du weißt es ja noch nicht mal
Niemand kann es nachvollziehen
Geschrieben in Millionen Zeilen

Das einzige Gefühl das ich kenne
Bringt mich zum Lachen, wenn ich andere höre
Wo sie doch gar nicht wissen wie es wirklich ist
Die Hölle, in der man sich näher kommt

Warte auf den Todesstoss
Ist denn niemand dazu fähig?
In Gedanken tausend mal versetzt
Und nur wieder die Wunden verletzt

Gebe so langsam die Hoffnung auf
Du müsstest bereits die Schritte erkannt haben
Hast du anscheinend nicht
Auf einem Pfad, der von der Dunkelheit erleuchtet ist

Das einzige was zählt
In den tausend unwichtig gewordenen Dingen
Lass es gut sein
Dort, wo es nicht mehr besser geht[/i]
Lord Pyrusein halbwegs älteres gedicht, doch in einiger hinsicht passend...

[i]Was hab ich verbrochen

Fühle mich wie ausgebrannt
Hab ich so etwas doch noch nie gekannt
Nun hab ich’s hinter mir
Wie einige sagen
Doch leise sage ich mir
Es kommen noch mehr Sachen zu tragen

Alle Pläne die geschmiedet
Können an dieser Sache scheitern
Ein Gedanke siedet
Was mach ich wenn sie sich erweitern?
Bin nicht Herr darüber
Kann es nicht kontrollieren
Sterbe ich? Aber worüber
Wird mein Weg dorthin führen?

Die Antworten fallen nur langsam auf mich hinab
Habe mit Lücken meiner Erinnerung zu kämpfen
Lücken meines Bewusstseins – schau ich tief hinab
Kommen sie wieder hoch und tausenden Krämpfen
Wusste ich die Nachrichten schon bevor sie ausgesprochen
Nun geht es also mehr in die Richtung
Ich wünschte ich hätte mich damals verkrochen
Hinter Lügen, das wäre auch eine Bewegung

Und so bewegt sich wieder etwas
Doch nicht in die Richtung die gut für mich ist
Ich kann nichts dagegen tun, klar geworden das ist
Was hab ich verbrochen…. WAS?[/i]
Lord Pyrus[i]Curiosity

Aufgerissen
Zusammen gesetzt
Das Gewissen
Vom Volk gehetzt

Apokalypse
In Ordnung gebracht
Die Würze
Liegt in der Ironie der Macht

Neue Flammen
Steigen vom Haupte empor
Versucht zu verbannen
Was längst geht hervor

Kuriosität
In der erklärten
Realität
Doch nichts bewerten

Ein Schrei
Entsetzen
Zweierlei
Weiter hetzen

Zeit stoppt nie
Auch nicht hier
In der Anomalie
Für euch gibt’s kein wir

Zusammenfassungen
Die gedruckten Lügen
Sorgen nicht für Spannungen
Die Öffentlichkeit zu rügen

Die Wahrheit
Wie eine Sache der Perspektive
Bald soweit?
Wer ergreift heute noch Initiative?

Aufgerissen
In Ordnung gebracht
Das Gewissen
Liegt in der Ironie der Macht

Apokalypse
Zusammen gesetzt
Die Würze
Vom Volk gehetzt [/i]
Lord Pyrus[i]Die hassende Liebe

Bist die Zerstörerin der Welten geworden
Unter deinem Befehl tausend Horden
Die du gegen mich in die Schlacht hast geführt
Doch kein einziges Schwert hat mich berührt

So sehe ich das Chaos in den unteren Gräben
Vernichte ungewiss dir treu ergebene Leben
Doch trotzdem bleibst du stehen
Ungerührt von der Schlacht
Selbst wenn des Schmerzens Winde wehen
Hast du deinen Einsatz gemacht

Beobachte deine Kühle, suchend nach einem Loch
In deiner Verteidigung, was dich zum fallen bringen würde
Entdecke ich irgendwann denn eine? Doch
Das Problem an der Schlacht ist die eigentliche Hürde

Stichst blind zu, unwissend doch verführerisch
Wunderst dich über Taktiken, wunderst dich über mich
Hast meine Klingen radikal ohne Gefühle gestutzt
Doch die Pause in meinem eigenen Blut hab ich genutzt

Und nun steh ich wieder vor dir
Auge um Auge, Zahn um Zahn
Doch eines sage ich dir
Ganz andre Wege nimmt der Wahn
Der in meinen Adern fließt
Und aus dem bis noch vor kurzer Zeit
Die Blutfontäne sprießt
Aber nun ist die Verwüstung so weit

Mit gefrorenem Blick und eiskalten Händen
Sperre ich dich zurück
In deinen eigenen vier Wänden
Widme dir keinen Blick
Hast mich zu viel zahlen lassen
Wofür selbst die Mauern dich hassen

Schwing deine Klingen ein aller letztes Mal
Das Gefühl etwas zu erreichen gönne ich dir
So wird dein eigener Kampf für dich zur Qual
Aber mit ein wenig Glück schneide ich dir
Die Kehle öfter durch, als irgendeine Zahl
Und so wiederum hilfst du mir

Willkommen im Spiegel deiner eigenen Horden
Ziehen gegen dich, was ist aus deiner Macht geworden
Die du über so einige Teile meiner selbst hattest
Wunderst dich noch, während du ermattest
Und in dem Taumel deines Untergangs glücklich bist
Ein Untergang, der dir gegönnt worden ist[/i]
Lord Pyrus[i]Seit du…

Wie prophezeit.
Mal wieder.
Wie immer.
Nichts ändert sich.
Gar nichts.
Endlosschleife.
Seit du…

Aber die Chancen.
Die Hoffnung.
Alles.
Die Gefühle in meiner Stimme.
Lange war das alles schon nicht mehr so stark.
Die Fähigkeiten.
Seit du…

Besuch.
Schmerzen.
Hagelsturm.
Das Projekt läuft an.
Vernichtung.
Und trotz allem…
Ist selbst die Apokalypse ein Witz.
Seit du…

Die Teile fügen sich zusammen.
Deine Anwesenheit wird stärker.
Was passiert, wenn…?
Wir beide wissen es.
Kommt es soweit, war es alle Schmerzen wert.
Ein und für alle mal.

Steine.
Sand.
Wind.
Grün.
Ruhe.
Du.
Bist nicht dort.
Ganz wo anders.
Doch war es wichtig.
Du bist der Anfang.

Die Chance.
Sonnenaufgang.
Nur einmal.
Seit du…

Deine Stimme.
Meine Träume.
Heiße Tränen.
Kalte Emotionen.
Schüchternheit.
Seit du…

Rote Rosen.
Schwarze Schatten.
Grüne Seele.
Schreie.
Das Spiegelbild fehlt.
Die Ruhe.
Äußerlich gegeben.
Sogar zu sehr.
Blockiert.

Selbst den Weg versperrt.
Besser so.
Nicht mehr.
Genug ist zu wenig.
Die Blockaden weggesprengt.
Noch während der Vorbereitung.
Jeden Tag mehr und mehr sterben.
Seit keine Grenzen mehr da sind.
Gnade bringt uns nicht weiter.

Die Erinnerungen.
Wunderschön.
Deine Augen.
Deine Haare.
Das Gefühl.
Deine Gedanken.
Deine Seele.
Lachen.
Verständnis.
Hilfe.
Berührung.
Du.
Sehnsucht.
Und jetzt?
Nur noch Hoffnung.
Seit du…

Es ändert sich was.
Sogar du kannst es spüren.
Die ersten Schritte sind getan.
Vieles ist in die richtige Richtung gelenkt.
Anderswelt.
Hagelsturm.
Fallen Angel.

Ich vermisse dich. [/i]
Lord PyrusDas 50ste Gedicht... das ist doch mal ein Grund zu feiern!

[i]Eine höllische Party

Sonneuntergang, die Nacht bricht herein
Und pünktlich tritt er meine Hintertür ein
Der erste Dämon ist angekommen
Hätte er nicht einfach klopfen können?
Grinsend sucht er sich den Alkohol
Auf eine höllische Party, zum Wohl!

Lasse den ersten Gast mit seiner Tüte Chips zurück
Und nehme den nächsten Gast in den höllischen Empfang
Werfe auf eine Uhr an der Wand meinen Blick
Pünktlich auf die Sekunde, nehme ich Gevatter Tod in Empfang
Steht im Flur, lehnt seine Sense an die Wand
Und lobt zugleich sein neues Gewand
Allwetterdicht, wie er meint
Hat wohl schon vor gesoffen, wie mir scheint
Nehme ihm sachte seine Kutte ab
Und lege sie für ihn auf einem staubigen Schrank ab
Schaue ihm leise zu, wie er fröhlich schreiend ins Zimmer rennt
Und seinen alten Freund den Dämon freudig begrüßt
Herzallerliebst die beiden an zu schauen sind, doch wie nennt
Sich der nächste Gast, der natürlich absolut versüßt
Im Abendkleid vor meine Türe steht?

Klopft er mir lachend auf die Schulter, meint er hat sich gut verkleidet
Doch in mir regt sich ein Gefühl, das den Teufel im Kleid bemitleidet
Feurig zischend grillt er sogleich im Garten das Essen
Immer mehr Gäste trudeln ein zu ganz verschiedenen Anlässen
Um dem alten Teufel mal zu sagen wie gut er grillen kann
Oder um Ratschläge zum Nahkampf zu bekommen – natürlich vom Sensemann
So fehlt zur perfekten höllischen Party nicht mehr viel
Bis auf das Curry – war Gevatter Tod dann doch zuviel
Rennt Feuer speiend schnell ins Bad
Und erschreckt wie immer vor dem Spiegel, in dem sich sein Abbild aufbaut
Wie oft haben wir’s ihm schon gesagt?
Er muss mehr essen, er ist ja mehr Knochen als Haut
Als plötzlich mehrere Wesen gegen die Fensterscheibe fliegen
Nicht auch das noch, werden die Hexen es denn nie hinkriegen
Endlich mal das offene Fenster an zu visieren
Cerberus lacht ihnen zu, wie sie sich erneut bis auf die Falten genieren
Und dann anfangen, auf den Tischen zu tanzen
Alle machen mit, selbst ihre Kopfwanzen
Wir prosten ihnen lachend zu
Doch fehlt noch einer, aber nanu?
Steht der böse Zauberer weinend draußen weit ab
Und regt sich drüber auf, das er wieder keine kriegt ab
Weise ihm freundlich auf eine Dame hin
Die ihm schon lange ist im Sinn
Dabei war er doch schon so nah
Einen Abend mit der Dämonen-Domina

So feiern alle bis der letzte absauft
Und zur Feier des Tages wird der Tod getauft
In 50 Litern bestem Wein
Der fühlt sich ne Weile jetzt nicht mehr allein

So neigt sich die Party dem Ende zu
Geh keinen Schritt! Schau ihnen doch mal zu
Wie sie friedlich ineinander kuschelnd da liegen
Und versuchen, ihren angefeierten Rausch zu besiegen
So etwas gab es schon lange nicht, genauer gesagt noch nie
Selbst für des Satan's Schergen war es eine höllische Party
Besonders für den Teufel, der sich grad einigelt in Cerberus Flausch
Was muß er wohl für einen Kater haben, nach seinem exzentrischen Rausch?[/i]
Lord Pyrus[i]Alone

Momente der Zeit verfliegen
Versuch ich noch
Mit restlicher Euphorie das Gefühl zu besiegen
Doch zu groß ist dieses Loch

Stürze erneut hinein
Und merke noch im fallen
Nicht schlecht allein zu sein
Niemand zum festkrallen

Wer hat Zeit, wer ist da?
Niemand wird mir langsam klar
Ein altes Gefühl wird wahrnehmbar
Hoffte es wird nicht wieder wahr

Momente der Zweisamkeit
So ungreifbar
In mitten der Einsamkeit
Ist so viel anderes ganz nah

Lass mich erneut in die Warteschleife legen
Ich wünschte ich könnte das mit mein Sein
Nichts würde sich in den Welten regen
Nur für eine Zeit lieber nichts als allein

Wer hat Zeit, wer ist da?
Niemand wird mir langsam klar
Ein altes Gefühl wird wahrnehmbar
Hoffte es wird nicht wieder wahr

Gedanken richten sich auf eine einzige Frage
Die unbeantwortet hier im Raum verweilt
Wieso ist dieses Gefühl wie eine Plage
Die immer wieder kommt, egal was ich sage

Gewohntheit macht sich breit,
die Routine stellt sich ein
Bis sie erneut ist wieder so weit
Zerrissen worden zu sein

Wer ist da, wer hat Zeit?
Hoffe es wird nicht wieder wahr
Dachte es kommt nicht wieder so weit
Doch wird es nun wieder wahrnehmbar

Wer hat Zeit, wer ist da?
Niemand wird mir langsam klar
Ein altes Gefühl wird wahrnehmbar
Hoffe es wird nicht wieder wahr[/i]
Lord Pyrus[i]Entstehende Frage

Verwischt die Realität bis zu Unkenntlichkeit
In den Stürmen der Welt ist es wieder so weit
Die Grenzen zu erforschen, die eh nicht das sind
Bewegen sich immer weiter durch den Wind
Der in meinen Sinnen tobt
Und das Gefühl in alle Himmel lobt

Gänsehaut erforscht den eigenen Körper
Während weit entfernt ein Himmelskörper
In die eigene Seele einschlägt
Die Tränen aus den Augen bewegt
Das Gefühl ist engelsgleich
Lass es nie wieder enden
Fühlt sich an, als wär man reich
Und will es einfach nicht beenden

Texte werden aus dem Boden gestampft
Bis auch der letzte Funken verdampft
Im Krater der neu erfunden
Dazu bewegt, ihn zu erkunden
Hoch gelobt und fallen gelassen
Werden Gefühle von der Leine gelassen
Frei wildernd im ganzen Land
Das vom ersten Blick her schon so bekannt

Die Rätsel werden eingeflochten
Höhepunkte suchen ihresgleichen
Der Kampf der Gedanken wird ausgefochten
Bis auch die letzten Ideen entweichen

Was wird geschehen
Ist dieser Ansturm zu Ende
Wenn die Winde nicht mehr wehen?
Geht dann auch mit mir zu Ende?[/i]
Lord Pyrus[i]
Spiegelnder Wasserstrudel

Betrachte den Ozean in seiner Ruhe
Entdecke – tief versunken
Die aller letzte Schatztruhe
Tauche nicht hinab, lass mich nicht unken
Fata Morgana in den tiefen der See
Und überall wohin ich blick
Ist nur blaue Wüste die ich seh
Kein einz’ges Missgeschick
Kein Sturm, kein gar nichts

Lass die Stürme zur Probe hinaus
Betrachte die Schlacht
Was ist das nur für ein Augenschmaus
Was hab ich nur gemacht?
Zücke die Klingen und schneide die Wolken entzwei
Gute Hoffnung ist mir heute einerlei
Das blaue Meer liegt vor mir
Keine Flammen, kein Gewitter
Noch nicht mal ein Orkan, den ich witter

Ein Blitz zuckt herab
Schneidet meine Seele
Ich schau an mir hinab
Greif mir an meine Kehle
Nur die Wunden die schon lange da
Frag mich nicht groß was das eben war
Halt mich fest und sehe den Sturm aufkommen
Nicht in mir merke ich schnell genug
Nein eher im Spiegel, der benommen
Dahin treibend im Meer, übt seinen Betrug
An der von Bord gegangenen Mannschaft
Verschlingt gaukelnd so jede Landschaft
Und auch die, die vor lauter Hoffnung weiter schwimmen
Will sie nicht retten, sind sie denn alle von Sinnen?

Lass es einerlei sein
Was soll denn groß passieren
Springt doch in den Spiegel hinein
Bis die Schäden in euch gravieren

Verschluckt spiegelnd den Ozean
Ein riesiger Strudel zieht seine Bahn
In seinen Sogen
Spiegelnde Wogen
In seinem Auge, scheinbar ein Ziegel
Schwimmt der seltsame Spiegel
Zeigt alles um sich herum, sogar das eigene Schiff
Und zeigt auch ein nicht vorhandenes Riff
Ein Flammenmeer, wo gar keins ist
Etwas, was schon längst vergessen ist
Der Spiegel verschluckt sich selbst
Die Wassermassen saugen sich selbst ins unendliche Tief
Und aus lauter Ferne hört man sich selbst
Als ob man lauthals verzweifelt um Vergebung rief[/i]
Lord Pyrus[i]Meinen wohlgehütetsten Schatz
hier
klaut ihr
mir?

Hab euer Eingreifen nicht herbeigerufen
Was wollt ihr von mir?

Geht ihr jetzt auch gegen mich an?
Hüter meiner Wahlheimat?

Ist es doch alles was ich noch habe...
Und nun zwingt ihr mich dazu
Zu zu sehen, wie er untergeht
mein gehüteter Schatz
Vom Winde verweht
War dies vielleicht mein letzer Satz?
Noch lange nicht...[/i]
Lord Pyrus[i]Zwischen den Fronten
(Der Kreis schließt sich)

Stille
Ohne Sinn
Treibend
Und der Wille?

Fokussiert
Ohne Beachtung
Hat es dich
Interessiert?

Schwerter blitzen auf
Schreie erklingen
Dein Blut
Lauf, Lauf, Lauf!

Ich hab dir was versprochen
Inmitten einer Nacht
In der du warst so zerbrochen
Hab ich dir klar gemacht
Das du eine Linie bist
Die keiner meiner Feinde überschreitet
Fairness dann vergessen ist
Und sich mein Feldzug ausweitet
Ich lasse dich nie und nimmer nicht fallen
Bist du doch noch alles was ich habe
Genieße es wie du beginnst dich an mir fest zu krallen
Wunden entstehen, mitunter eine Gabe
Die du von mir bekommen hast
In der Nacht, als du verzweifelt geschrieen hast

Egal was passiert
Du bist der letzte Engel hier
Egal was mir passiert
Du bleibst hier!

Himmel und Hölle haben sich los gerissen
Haben Blut geleckt, sich in dir verbissen
Freunde werden Feinde
Schatten zu Lichtgestalten
Und in deiner Gemeinde
Lass ich keine Gnade walten

So sehe ich sie schon kommen
Und wende mich besonnen
Um dich zu schützen gegen sie
Der verhasste Kreis schließt sich
Fragst noch leise „Wer sind sie?“
Im nächsten Moment beginnt der Angriff auf dich

Noch ist Stille über dem Schlachtfeld
Und im Gegensatz zu andern
Gibt es hier keinen Held
Du kannst hier nicht grenzenlos wandern

Bald ist es wieder soweit
Dann wird’s für uns eine lange Nacht
Frage mich schon, seit Anbeginn unsrer Zeit
Was haben wir beide eigentlich gemacht?[/i]
Lord Pyrus[i]Alptraum (Gewitter)

Der Verzweiflung anheim gefallen
Ohne eine Chance sich erneut festzukrallen
Hoffnungslosigkeit macht sich breit
Die Flammen züngeln empor, es ist soweit
Das Dachgeschoss steht in Flammen
In stummen Schreien versuche ich noch
Die Agonie und die Wunden zu verbannen
Doch viel zu tief ist dieses Loch

Die Schritte erklingen
Kerzen sind Zeugen der Versuche
Hoffnung ein zu bringen
Auf dem Weg-Gesuche

Kerzen brechen sich in Millionen ihrer selbst
Spiegelt das Messer doch alles wieder
Die Reflektion schreit, hilf mir bevor du mich abhältst
Und heißt mich Willkommen… mal wieder
Tränen verdunsten auf ihrem Weg zum Boden
Als würde man gen Himmel weinen
Beginnen die Kerzen die Gefühle zu roden
Schärfe reißt sich von seinen Leinen

Schuld nimmt Überhand
Eiseskälte, Druck und Verzweiflung
Führen langsam meine Hand
In ein Gebiet der umgekehrten Heilung
Ein vorletzter Schrei erklingt
Verzweifelt bittend um Vergebung
Höre dem Schmerz zu, wie er singt
Auf seinem Weg zur Erlösung
Mich anflehend um seine Freiheit
Wieso kam es nur wieder so weit?

Biblisch bahnt sich das Messer
Seinen Weg durch das Meer der Haut
In diesem Schmerz geht’s mir nicht besser
Hatte ein Teil von mir doch so darauf gebaut
Des Lebens Saft fließt aus mir hinaus
Als hätte er sich längst etwas Besseres erschaut
Und will nur noch aus dem Wrack raus
Das in dieser Nacht nach Außen schaut

Die Schläge fangen an zu versetzen
Der Kerzen fester Flüssigkeit
Danieder fließend die Haut zu benetzen
Ein Farbenspiel der Schmerzlichkeit
Blutergüsse zeugen
Von viel zu hoher Befreitheit
Alles fängt an zu erzeugen
Der Schmerzen purer Blindheit

Blitze durchzucken den eigenen Leib
Tränenregen stürmt brausend
Hagelnde Schmerzen ohne Zeit
Donnernde Agonie durchdringt sausend
Der Träume süßer Zärtlichkeit
Worte fallen den Gedankenhimmel hinab

Tränen bilden am Boden tausend Scherben
Wachs verfestigt sich zu einer Hand
Schreie beginnen sich zu beerben
Führen liebevoll in das andere Land
Blut tropft stetig hinab
Donnernd vereinigen es sich am Boden
Blau werdend fließt es nicht ab
Lassen eine Wasserlache am Boden

Der Blitze grelles Sein
Erhellt das so finstre Dachgeschoss
Wo eben war noch Kerzenschein
Der stetig Wachs auf Hände goss
Verwunderte Schritte hallen
Donner verwandelt sich in lauter werdenden Krach
Erbarmungslos da nieder knallen
Des Regens Bluttropfen – ganz gemach

Ein lauter Schrei
Im todesruhigen Raum
Gewittriges Allerlei
Verwandelt es in einen Traum
Donner lässt den Leib plötzlich zusammen zucken
Hochschreckend beginnend an den Armen zu jucken
Kein Tropen Blut aus keinen Wunden
Langsam beginnen die Tropfen zu bekunden
Des Traumes seltsame Wirklichkeit
Ein Fenster – offen so weit

Zittrige Hände schließen die Pforte
Mit Tagesausblick auf so seltsame Orte
Im Spiegel erscheint nur für einen Moment
Der vermeidliche Traum, der langsam verbrennt


// Schlaf ich denn nur noch ein um Alpträume zu haben?[/i]
Lord Pyrus[i]Nun ist es also soweit
Bald zählt nicht mehr das was zählt
Die Hoffnung und auch die Verzweiflung
Sind aber dennoch selbst gewählt

Stimmungen in den letzten Tagen
So seltsam verstimmt
Doch muss ich diese Schritte wagen
Damit mein ich sich besinnt

Genug ist also zu wenig
Und Gnade bringt uns wirklich nicht weiter?
Unwichtiges wird wichtig
Das Ungesehene rückt ins Blickfeld

Galerien die absichtlich leer blieben
Füllen sich mit Gedanken
Was stehen blieb um Chaos zu erzeugen
Setzt sich nun in Bewegung

Der Sturm der Erkenntnis fokussiert sich
Vergessene Zeit spielt nun wieder ihre Rolle
Selbst Engel fliegen mit
In das bereits erforschte unbekannte

Selbst du kommst mit
Mein Seraphim...
Bleibst nicht zurück
In dieser unwichtig wichtigen Zeit

Doch ist in diesem altbekannten
Ein Gedanke, ein Weg
Der gänzlich unerforscht
Und auch noch unbekannt

Weißt du um die Bedeutung, Seraphim?
Von so bedeutender Unwichtigkeit
Doch was passiert wenn…
Der alte Anker aufgeben wird?

Was ist…?
Was dann…?
Was passiert…?
Was wenn…?

Der Sonnenaufgang doch keine Lüge ist…?
Und du…?
Seraphim…?
Wieso kommst du mit…?[/i]
Lord Pyrus[i]Himmelfahrtskommando

Wie Feuer breiten sich die Gefühle aus
Und wie Wasser will es nur noch raus
Bald treibt der Wind auch den letzten Halt hinaus
Bewegt sich die Erde bereits jetzt vor Graus

Flammen lodern empor
Der Eisberg meldet sich zurück
Engel lugen hervor
Und schenken der Welt ihren Blick

Das flammende Geschoss ist bereit
Loszujagen, rigoros
Egal wo hin ich blicke, das Chaos ist soweit
Ein Himmelfahrtskommando

Schlachten bleiben mitten im Tumult stehen
Die Momente der Ruhe kehren ein
Schweifende Blicke die doch gar nichts sehen
Ruhe vor dem Sturm stellt sich ein

Das Licht am anderen Ende der Welt
Als Markierung dieser Scheibe
Gibt es nichts mehr was es zurück hält
In dieser flammenden Bleibe

Alles ist bereits darauf gefeit
Anders bleibend ist es nun mal so
Ein flammendes Geschoss ist bereit
Die Reise – ein Himmelfahrtskommando

Hervor preschend die Gefühle ernährend
Fühlt sich jetzt bereits an wie ein Feuersturm
Einlass in so manche Tiefen gewährend
Fällt vielleicht so manch Schmerzes Turm
Aufgeworfene Fragen auch ein Geständnis
Zum Vorboten ist sie geworden, die Erkenntnis
Bald formt er sich, der reisende Tornado
Und wird zu einem Himmelfahrtskommando

Zukunft kommt der Gegenwart entgegen
Um ihr eine neue Hoffnung zu geben
Sind die Waffen auch noch so verwegen
Wird dies der Kampf um deren Leben

Engel lugen in voller Besetzung hervor
Und schenken dem was passiert ihren Blick
Sogar der Eisberg lugt empor
Was wird nur aus diesem Missgeschick
Die Antwort, unklar, doch zu fühlen rigoros
Das Himmelfahrtskommando[/i]
Lord Pyrus[color=green][i]Rundblick (Zwischenspiel)

Angsterfüllte Blicke
noch vor einigen Tagen
Ungewissheit, wo jetzt
Sicherheit und Geborgenheit herrscht

Wohlgefühl?
Mag sein...
Doch noch ist nicht alles getan
Von dem, was noch zu tun ist...

Neue Definitionen
Dessen, was so lange
Keine Defintion hatte
definiert undefiniert

Der Blick schweift umher
Gefühle breiten sich aus
Unveränderte Veränderungen
in dieser altbekannten neuen Welt

Aussicht
verführerisch, verlockend
betörend, doch auch gefährlich
birgt sie doch so viele Unebenheiten

Horizont
zurückweichend
so wie auch
die befreundeten Feindesherden

Seltsam...
ist doch so vieles nicht passiert...
Was hätte passieren sollen...
doch das was passiert ist, ist passiert...

Neue Sonne
ein kurzer Blick
Dunkel, doch eine Ausstrahlung
Keine Berührung...

Weiter um mich blickend,
blind sehend
wortlos sprechend
eiskalt fühlend
taub hörend
und unberührt berührend...

Was für ein Ausblick....
[/i][/color]
Lord Pyrus(Inspiriert durch München und den Menschen, mit denen ich dort einige Zeit verbringen konnte...)

[i]Genug ist zu wenig

genug ist zu wenig
genug ist zu wenig
und um mich herum
sind alle so lebendig

wie wird es wohl werden
wie ist es wohl jetzt
von niemandem verfolgt
und erst recht nicht gehetzt

entscheidungen fallen
die wolken hinab
ohne chancen sich festzukrallen
in mir geht es bergab

direkt zum kern des eisbergs
ohne zwischenstopp
und bei all dem schmerz
dies wird kein flopp

entusiasmus ist etwas großartiges
weiss man doch nicht wie man ihn nutzt
sind diese gefühle etwas neuartiges?
werden wohl gänzlich genutzt

genug ist zu wenig
genug ist zu wenig
und um mich herum
werde ich auch bald lebendig?[/i]
Lord PyrusDieses Gedicht ist dir gewidmet, N., wo du doch schon Teil meiner Anderswelt wurdest. Es war dein Wunsch, dieses Gedicht hier zu lesen, also setze ich es auch für dich hier rein.

Streichel den Raben mal von mir... und pass auf, nicht das das kleine Biest noch weg fliegt! ;-)

[i]Andersrabe

Geborgen in tiefer Ruhe
schwimmt dieser kahn
Wie eine lebende Schatztruhe
inmitten des Ozean

Insel auch von anderen genannt
birgt er doch so manches land
das unberührt von menschendhand
Sich entwickelt bis zum Rand
der doch so kleinen eigenen Scheibe
aber immernoch ist eine bleibe
für so manches tier was bisher von vielen ungesehn
deren gedanken sich um ihre kleine welt drehen

Nahrung bringt das weite Meer
für die Tiere nur von irgend woher
ist es doch nicht wichtig, woher es kommt
eher was die insel noch so alles bekommt
So strahlt die Insel in aller Pracht
die für viele so unbegreifbar
Und doch birgt sie eine besondere Macht
macht es für manche schon recht klar

Beschützt wird diese besondere Inselart
von einer sehr seltenen Vogelart
noch nie gesehen auf der weiten Welt
die eigene Insel die sie dort hält
bewachen, beschützen, erfreuen sich an ihr
und wollen einfach nicht fort von ihr
Doch kann ihre Liebe auch gefährlich werden
wenn die insel eingenommen wird
so traut sich keine der feindesherden
sie einzunehmen, zu gefährlich es wird

Vor Gefühlen der besonderen Art
sind diese Raben rot gefärbt
Begeben sich manchmal selbst in Fahrt
was sich fast von selbst erklärt

So fliegen über der Insel die roten Andersraben
die sich stets an dem was sie beschützen laben
helfen, sehen, fühlen und verstehen
doch auch gefährliche Winde wehen
lassen können sie
also leg dich nicht mit ihnen an
tu das niemals nie
("quoth the raven: "nevermore!"")

... ... ...

Und Manchmal
Nur Manchmal
Sind sie ein Denkmal
für ganz besondere Wesen
Die fernab dieser Insel
doch noch so viel weiter lesen
Besuchen selten und wie von Geisterhand
doch auch manchmal das Menschenland...[/i]
Lord Pyrus[i]Das Chaos setzt ein
Die Mächte werden entfesselt
Werden sie etwas verändern?
In Richtungen, die endlich mal nicht bekannt sind?

Unklar schwebend
Ist alles im freien Fall
Verlieren?
Was denn noch?

Vorschläge unterbreitet
Ein seltsames Gefühl
Angst
Und doch Aufregung

Die Klingen mögen fertig geschmiedet sein
Doch was nutzt dem Schwertkämpfer
Die mächtigste Klinge
Wenn er nicht mit ihr umgehen kann

Ab jetzt gilt nur noch mehr
Genug ist zu wenig
Gnade bringt uns nicht weiter
Denn Stillstand ist der Tod

Hab lang genug geschlafen
Viel zu lange Angst gehabt
Und jetzt?
Wie wacht man auf?

Alles beginnt mit einer Entscheidung
Wirklich?
Hatte ich doch immer Probleme…
War dies eine Entscheidung?

Wird es etwas ändern?
Das einsetzende Chaos?
Ist alles im freien Fall,
was noch nicht gefallen ist?

Oder ist dies alles nur ein Traum?
Alles beginnt mit einer Entscheidung…[/i]
Lord Pyrusironischerweise vermag dieses gedicht mit dem letzten zusammen zu passen, chronologisch gesehen wurde dieses aber zu erst geschrieben.

und auch hier mal wieder: Inspiriert durch meine "Erlebnisse" in München.

[i]Invertierter Abgrund

Der Abgrund des Seins
erstreckt sich von hier
bis hin zum Ende des Lichtscheins
und geht noch weiter für...
...sie?

Tief hinein blickend
Spüren anderer Gefühle
Rosen weg knickend
In Eissplittern ich wühle

Zeig mir das Licht
das anderes verschlingt
zeig mir den Schmerz
der von sich selbst singt
Führ mich dahin
Wo mein Eisberg noch nie war
Zeig ihm tief drin
Das eigene Licht - glasklar

Schreie hallen den Abgrund hinauf
Bis zum Rande an dem ich lauf
Höre sie in jeder einzelnen Nacht
Hab ich das alles nurfür sie gemacht?

So ist die erste Entscheidung anscheinend schon gefallen
Muss nur noch aufhören mich an Resten fest zu krallen
Die doch eh schon verloren sind, viel zu arg verschollen
muss ich wohl dem eigenen monument jetzt respekt zollen?

Ich tu dies nicht für dich
Weder noch für sie
Ich tue dies nur für mich
aber lass dich nie
niemals... im stich

Die Schritte sind vollführt
Der Gang unaufhaltbar
Werden hier Gefühle gekürt
ganz egal was eben noch war

Das Symbol sondersgleichen
in andere Hände gebracht
werden sie nicht dieser Macht weichen
Viel zu... groß ist diese Macht

Zeig mir das Licht
das anderes verschlingt
zeig mir den Schmerz
der von sich selbst singt
Führ mich dahin
Wo mein Eisberg noch nie war
Zeig ihm tief drin
Das eigene Licht - glasklar[/i]
Lord Pyrus[i]Der sich richtende Aufbruch

Das Geräusch ohrenbetäubend
Der Anblick monumental
Der Auswirkung sich immer noch sträubend
Was ist, was wird, was war einmal?
Im Chaos verliert sich die Zeit
Selbst Gefühle erstarren
Die Winde fühlen sich also soweit
Den Sturm zu offenbaren

Seltsam still ist es geworden
Kurz vor dem großen Knall?
Schau doch, diese Horden
Strotzen dem vernichtenden Schall
Die letzten Energien
Sind nun also auch angetreten
Zu Formen Synergien
Um die ich lang’ musst’ beten…

Die Ruhe vor dem Sturm
Legt sich über die rauchende Ruine danieder
Bald kehrt der ersehnte Feuersturm
Der eig’nen Freiheit wieder

Doch ist die Stille drückend
Zu sehen, wie sich das innerste versammelt
An einen Platz entrückend
Der wohl auch vor meiner selbst versteckt
Leere erhebt grüßend die Hand
Zu Richten der Wellen
Mir zeigend ein leergefegtes Land
Mit gar unentdeckten Quellen

Ein Rest Schmerz ballt sich in mir zusammen
Auszuführen den verräterischen Erstschlag
Um die eig’ne Freiheit endgültig zu bannen
Ein Traum, was niemand hier vermag
Betäubt verzweifelnd an der Stille
Dülcht gar so übles einem Wille
Der all dies doch einst in Marsch setzte
Und so den Schmerz tödlich verletzte
Doch soll es keinen Weg geben
Der zurück in die Ruinen lockt
Und meinen Sinn angeblich meinetwegen
Erneut zurück zu ziehen mich verlockt
Rauchend erhebt sich ein Heer
Zu reisen an das lebende Meer
Das einst ausgestorben brach lag
Und nichts neues zu versprechen vermag

So oft hat sich die Erde bewegt
Unter diesen den meinigen Füßen
Zusammenbrechend hat sich etwas geregt
Das sonst gezwungen für gutes zu büßen

Explosionen erklingen
Spürst du diesen Schall?
Um Eis von Eis weg zu bringen
Zu verringern den tödlichen Wall
In der Schmiede tanzt das wildeste Feuer
So langsam werdend ungeheuer

Der Tanz im Regen
Vollzieht sich vielleicht
Zum Sinn sich zu bewegen
Engelsgleich leicht

Sehnsucht nach Sonne und Wärme
Liegt in unendlich’ Einsamkeit weiter Ferne
Vorgeführt wurde der Beweis
Das es zu fühlen ich immer noch weiß
Erkenntnis fließt nun ein
Ich bin einsam, doch nicht ganz allein
Doch ist’s auch diese Einsamkeit
Die an mir zehrend seelenweit
Einst mächt’ge Bänder ruiniert
Und so den Missestand moniert

Träume wenden sich nun selten
Manchmal leise auch in gutes
Der Erkenntnis kleiner Schwester
Ist nun also auch aufgewacht
Vielleicht zu beeinflussen das noch so ungeführte Ruder
Gute Hoffnung hat man ihr zum Namen gemacht

Noch ist viel zu tun
Doch kann ich in dieser Leere nicht run
Bis der Kollaps gekommen ist
Und Freude vergessen ist
so wie vielleicht auch jetzt noch
Ein immer während schwarzes Loch?

Doch liegt etwas in der Luft
- So gar intressanten Geruchs
des sich selbst richtenden Aufbruchs[/i]
Lord Pyrus[i]Untitled

Donner erklingt
Blitze zucken hinab
Der Schmerz singt
Beleuchtetes Grab
Sachte meldet die Klinge
Ihren Anspruch auf Besitz
So sehr ich mit mir ringe
Umso mehr wird es zum Witz

Hilfe schreiend zucke ich zurück
Schenke verzweifelt allem einen letzten Blick
Die Ruhe kehrt ein,
Der Moment kehrt wieder
Zurück in sein Heim
Leise lässt sich das Metall nieder
Will rein in die Wärme
Der schützenden Haut
Hat doch in so weiter Ferne
Sich ein eigen Heim gebaut
An unbekannten Stellen
Verbindet sich Metall mit meiner Seele
Ein weinender Trauerkloß
Bildet sich in meiner Kehle
Die Schmerzen schreien auf
Der Körper weint vor Glück
Die Klinge sehnt sich bereits jetzt
Wieder zur Haut zurück

Das Blut rinnt nur langsam
Traut sich kaum heraus
Einladend die Schläge
Trau dich und komm raus!

Zeit ist vergessen
Genauso wie mein Selbst für den Augenblick
Hingegeben den Schmerzen
Nun gibt es keinen Weg zurück
Willkommen erneut
Klinge meiner Gefühle
Im selben Moment bereut
Indem ich in den Wunden wühle
Gierig nach den Tränen suche
Die mein Körper so laut weint
Beständig ich mich verfluche
Bis meine Augen sich ausgeweint

Erschöpft quäle ich mich
Erneut in den Schlaf
Zwischen den donnernden Blitzen
Bis zum nächsten mal – hoffe ich

Bereits jetzt tut es mir leid
Was ich in diesem Wahn tat
Doch bin ich wieder viel zu weit
Zusammenbrechend gerat
Ich in das Kreuzfeuer der Emotionen
Doch noch kann ich mich
Und meinen Körper schonen
Wie lang geht das noch?
Wann breche ich endgültig zusammen?
Wie lange kann ich noch
Diese Sehnsucht bannen?[/i]
Lord Pyrus[i]Die Ruhe vor dem Sturm

Seltsame Neuzeitstimmung
Durchflutet meinen Geist
Ist es doch mehr die Endzeitstimmung
Und ich weiß, was das heißt
So manch Entscheidung fiel viel zu spät
Und fand so keinen Platz mehr
In dieser von mir verhassten Realität
Nun hilft nichts anderes mehr

Verzweifelt versuche ich
Ein paar Reste aufzuklauben
Zu verschließen innerlich
Ich muss daran glauben
Erneut packe ich meine Sachen
Gibt es denn keinen Weg zurück?
Was könnt ich bloß noch machen?
Nichts – nicht in diesem Augenblick

Doch muss ich denn das alles erneut mit ansehen?
Hörst du nicht mein Flehen?
Lass mich gehen, lass mich gehen!
Zu sehr spüre ich den Orkan anwehen

Es wird sogar mir jetzt viel zu viel
Ich weiß wohin diese Reise geht
Ich weiß was alles passieren wird
Alles was war, bald nicht mehr zählt
So vieles, das mir noch im Kopf herumschwirrt
Doch ist dieser Weg wohl doch nun gewählt

Abstrusum, Widersprüchlichkeit
Machte ihren Weg hierfür bereit
Begeistert wird niemand davon sein
Es tut mir leid was ich zu tun gezwungen bin
Wenn ihr es nicht schafft, dann lasst mich allein
Warne ich euch alle noch einmal vor
Ich bin bereits einmal diesen Weg gegangen
Doch geht hier noch mehr hervor

Mit Tränen in den Augen
und einem rot weinenden Leib
beginnt es mich nun auszulaugen
bald ist die Hölle soweit

Muss ich das alle so mit ansehen?
Hörst du denn nicht mein Flehen?
Lass mich bitte, bitte gehen!
Zu sehr spüre ich den Orkan anwehen…[/i]
Lord Pyrus[i]Trauriger Blick in die Sterne

So seltsam fühlt sich die Stille an
Bequem und freundlich zieht sie mich in ihren Bann
Lege meinen Kopf auf den so schweren Schoß
Des Bettes, doch ohne Schlaf in diesem Schloss
Füllt sich das Glas mit dem Elixier der Augen
Die Lautstärke beginnt mich auszulaugen

Der Boden tropft von rotem Wein
Hinein in den grünen Kerzenschein
Schillernd blau zeigen sich die Kräne
Die stolz erhaben wie tödliche Schwäne
Ruhig daneben liegend nichts von sich weisen
Und in ihrem Schmerz Knoten kreisen

Lachend erheben sich die Schmerzen
Um vom Aufbau der Ruine zu scherzen
Still lächelnd ruhend den Gefühlen
Den Untergang der Gedanken zu bekunden
Manche sitzen gelassen neben den Stühlen
Die so nahe drehten ihre Runden
Im himmelblauen Meer der Nacht
Wo ist bloß die Farbe hin?
Was hat das helle Licht nur gemacht?
Wieso ist es so warm hier drin?
Das Licht zerbricht
Der Boden fällt weg
Bitte, bitte nicht
Rühr dich nicht vom Fleck

Das Feuer der Träume erlischt
Um aufzuwachen in der Einsamkeit
Der einst so laute Schrei leise verwischt
Verdrängt die Stille alles soweit
Weg in die Nahe Ferne
Trauriger Blick in die Sterne[/i]
Lord PyrusAls ich diesen Text schrieb, wollte ich ihn nicht hier veröffentlichen. Mittlerweile und auf Grund einiger Geschehnisse - so finde ich - sollte auch dieser Text hier stehen. Sicherlich mag dieser Text dem ein oder anderen Wanderer hier ein etwas schwer zu begehendes Stück weg sein, doch schliesslich... ist alles eine Sache der Wahrnehmung. Und dies hier ist nunmal die Anderswelt.

[i]Verfolgungsjagd

Eine Nacht in der Dunkelheit

So geht es mal wieder auf einen Nachtspaziergang
Höre Schritte hinter mir, erstarre mitten im Gang
Ein freundliches Lächeln kommt mir entgegen
Die Sense geschultert, die Kapuze zurück geworfen
Und nur wegen der schwülen Nacht wegen
Hat er sich die Kutte auch nur umgeworfen

Freundlich reiche ich ihm die Hand
Versucht einmal an mir zu zerren
Dir folg ich noch nicht in dein Land
Denn noch kann ich dich verzerren

So laufen wir beide andächtig in die Nacht hinein
Rede mit ihm über seine letzte Ernte
Und leise seufzt auch er in sich hinein
Bis man Schreie hört, weit entfernte
Eilt schnell von mir fort
Zu einem anderen schrecklichen Ort
Bereit wieder einmal zu zu schlagen
Wer stellst sich ihm in den Weg, wer würde es wagen?

Nach ein paar Momenten der Stille
Weht ein kalter Wind über meine Schulter
Blicke ihm entgegen, durch seine Brille
Und klopfe ihm sachte auf die Schulter
Sehe seine heimliche Freude unter den Tränen
Heute gab es keine Ernte zu erwähnen
So werde ich wieder zu einem der ihm zuhört
Gevatter Schnitter, der sich selbst soviel verwehrt
Gönnen uns einen Schluck Wasser
Hauptsache tödlich für den Tod
Doch bleicher geht es nicht mehr als blasser
Verzweifelt bis zu seinem Tod
Der wohl nie kommen mag
So laufen wir brüderlich einen weiten Weg dahin
Lachen zusammen, reden, machen die Nacht zum Tag

Doch jeder Spaziergang einmal endet
Und bevor er geht er sich ein letztes mal umwendet
Umarmt mich, fast als wären wir sehr nahe verwandt
Klopfe mir sachte auf die Schulter
Reißt einen Witz auf meine Kosten, der mir schon bekannt
Streife seine Hand langsam von meiner Schulter
Knöpfe seine Kutte zu, stülpe ihm die Kapuze über
Und reiche ihm seine Sense wieder rüber
Verwirrt blickt er mich an, hab sie ihm geklaut
Und spüre wieder mal, wie sich die Ironie aufbaut

Gehe 5 Schritte langsam zurück
Und schenke ihm einen letzten tiefgehenden Blick
Bis wir langsam beginnen herunter zu zählen
Und so wieder den üblichen Weg wählen
Gevatter Tod sprintet hinter mir her
Jagt mich, will mich kriegen, wünscht es sich so sehr
Erreiche vor ihm mein Haus
Und auch für heute ists mit der Verfolgungsjagd aus
Lächelnd zwinkert er mir zu
Und lässt mich wieder für eine Weile in Ruhe
Gevatter Tod auf seiner Verfolgungsjagd
Ist es sein eigenen Tod, den er jagt?[/i]
Lord Pyrus[i][color=green]
Die Gefühle vermehren sich
Zwischen der Stille der Zeit
Der Moment erscheint
So lang wie ein Atemzug
Die Vielfalt offenbart sich
Versprechen rücken in den Sinn
Würde gern dieses brechen
Doch kann es nicht im inneren

Die Wunder der irdischen Technik
Offenbaren ihren Weg
In die himmlischen Gefühle
Hoffnungslose Romantik?

Das erste Mal
Seit langer Zeit
Das Gefühl
Äonen weit
Freude? Gefühle? Du?
Warum?
Fragen über Fragen
Und auch du kannst nicht antworten
Nicht jetzt…

Zeit verblasst wie Worte
Zwischen den Zeilen des Seins
Stille kehrt in den Gedanken ein
Die eben noch gen Himmel flogen

Die Heiligkeit des Moments
Jagt durch meine Sinne
Ein seelenweiter Genuss
Kurz bevor der Körper wieder in diese Welt muss
Wie kann man sprechen?
Für kurze Zeit vergessen
Dein Atmen
Erinnert mich daran, es auch wieder selbst zu tun

Unruhige Geborgenheit breitet sich aus
Vertrauen vertieft sich immer mehr
Hilfe rufend
Schreie ich ohne Ton
Nehme deine Hilfe an
Vertrauen

Grenzen überschreitend
Siegel brechend
Wandere ich über die Leichen
Meiner Seele
Freiheit ist erneut erwacht
Engelsgleiche Gefühle
Intensive Spuren zeigen wir
Unsere Seelen kratzen aneinander
Doch sträube ich mich noch

Wenn selbst banale Dinge
Die nur die Stille brechen sollen
Wichtig werden
Wird die Wahrnehmung neu geschrieben

Eine leichte Form von Glück
In dieser Ehrlichkeit
Dir gegenüber
Obwohl du nichts davon merkst
Ist es meine Freiheit
Meine Seele

Wie weit wirst du es zulassen?
Wie weit geht deine Ehrlichkeit?
Beim nächsten Mal
Heiße ich dich willkommen
Mit Körper und Seele
Und meiner Freiheit
Willkommen…
[/color]

dedicated to a... special person...
though i don't know what i should do with you, i've enjoyed this moment ... and i hope that there will be some more of these special moments...
thank you...
[/i]
Lord Pyrus[i]Zerissene Worte

Worte dringen an mein Ohr
Ich höre hin
Und höre weg
Dringen ein in meinen Geist
Höre hin
Und höre weg

Gesprochene Stiche verletzen mich
Und wieder hör’ ich hin und weg
Eine Stimme erklingt im Wirrwarr
Ich schaue weg und höre hin

Worte dringen an ihr Ohr
Sie hört hin
Und sie hört weg
Buchstaben dringen in ihr Auge
Sie schaut hin
Und sie hört zu

Ein Wort
So süß und klein
So unbedeutend
Sei schaut weg
Und sie hört weg
Ein Schockeffekt
Frieden…
Stille…

Eine andere Stimme dringt an mein Ohr
Ich höre hin
Und höre zu
Lass das Stechen in meinen Geist zu
Und schaue hin
Und höre zu
Ein Name erklingt
Und ich höre weg
Der so berühmte Schockeffekt
Frieden…
Stille…
Wo seid ihr hin?

Sehnsucht schaut zu
Doch ich schaue weg
Ich will das nicht
Diesen Herzensfleck
Geht es auch ohne? Bitte nicht…
Ich will davon weg
Und höre zu
Will weg hören
Was soll das werden?
Wo führt es hin?
Ich will da hin
Und bleibe weg
Für dich bleibe ich lieber
Der Herzensschreck
Denn das ist vielleicht besser
Als wenn du der meine wärst.
[/i]

Never call a person special as long as the person doesn't deserve to be called special. I prefer to stay blind folded than letting you cruse through my eyes. But still i stay here with open eyes.
Lord PyrusIch kann mir nicht helfen, aber dieses Gedicht hier schmeckt mir nur all zu bitter süß. Ironischerweise ist "schmecken" hier auch wirklich auf den eigentlichen Sinn bezogen, den wohl so jeder kennt. Und vielleicht - nur vielleicht - erkennt sich ja so manch ein Wanderer in diesem Spiegel...

[i]Erkenntnis, erkenne dich doch selbst!

Wenn man vor lauter Gedanken
Nicht mehr einschlafen kann
Die Reue und der Schmerz einen
Tief hinab ziehen
Dann glaubt man doch so gerne daran
An Vergebung, Freude…
Soviel Hoffnung setzt man daran
Nicht zu ertrinken
In diesem Meer der Gefühle
Doch hat dies denn alles einen Sinn
Ohne das höchste der Gefühle?

Das Haupt in Demut dem Boden zu geneigt
In der Hoffnung, jemand würde kommen
Jemand, der einem alles zeigt
Alles, was einem einst genommen

Ich spreche mit Schmerzen
Und nähre mich von der Qual
Die überquillt in meinem Herzen
Ich wünschte ich hätte eine andere Wahl
So genügsam und still bin ich nun
Das mir nur ein kleines Lächeln reichen würde
Doch im Moment kann ich nichts dafür tun
Nichts, was nicht ein anderer auch für mich tun würde

Unter Engeln aufgewachsen
Hineingezogen in die Stadt
Mit dem Zwang erwachsen
Der dort des Kindes statt
Nun ist, keine Wahl und kein zurück
Niemand schenkt mir diesen Augenblick
Als alles leuchtend anmutig
Erhaben stolz der Freiheit war
Und nichts so niederträchtig
Falsch, der Lüge eig’ne Sünde war

So schwierig ist es geworden zu lieben
An Plätzen, die doch nie hier blieben
Als Träume und Wünsche sich aneinander schmiegten
Um so das Graue zu besiegen
Getrieben von einer so verdammten Macht
Die mir immer wieder raubt die Nacht
Die ich doch so sehr liebe
Erklär mir doch, was hat man mit mir gemacht
Wenn mir noch nicht mal die Dunkelheit bliebe?

In den Schatten der Bäume lauern die Erinnerungen
Als alles geriet in wunderbare Schwingungen
Wenn nur bestimmte Worte ausgesprochen
Doch auch die haben sich in mir verkrochen
Lass ab von dem, was einst ist
Und widme dich der Vergessenheit
Schaue in die Zukunft, weißt du denn was ist
Wenn alles gerät in die Vergangenheit?
Oh süße Erkenntnis
Erkenne dich doch bitte selbst
Hilf mir doch zum Verständnis
Meiner eigenen selbst[/i]
Lord Pyrus[i]Stille?

Die Stille der Hitze
Drückend, erschlagend
Die Leere des Geistes
Nichts wagend

Hitze ist ein Gefühl, eine Wahrnehmung
Die man wie vieles umgehen kann
Und vielleicht kurzweilig zur Genesung
Den Spieß umdrehen kann
Frieren wenn andere schwitzen

Selbst die Stille kann für sich selbst sprechen
Genauso wie auch Stumpfheit stechen
Kann, wenn man es denn so fühlen will
Redselig, schweigend, bleibt man still

Ist es Stille, die sich ausbreitet?
Oder ist nur so viel schon gesagt
Das man sich kaum noch zu sprechen wagt?
Dann, wenn die Luft laut schweigend ihren Weg bereitet?

Manchmal mag es so schwer fallen
Sich an diesen Gedankengängen zu krallen
Zu denken, wie schief es auch sein mag
Gar ihn umzudrehen – den Ehrentag
Der meist doch nur die Schmerzen bringt
Wo leise die Erkenntnis singt

Unfähig den Worten den Weg zu weisen
Kann man sie auch mit der Stille speisen
Die zwischen so manchen Dingen liegt
- Wenn das stille Wort siegt –
In einer anderen Sprache
Einer anderen Art des Sprechens
Der Erde blauer Blutlache
Wohl wissend des ewigen Stechens
Ist’s doch auch Stille, die zu sprechen vermag
Unverhofft, an diesem jenen Tag[/i]

[SIZE=1]Mir ist erst später aufgefallen,
das der Text zweierlei Bedeutung hat,
in einem gewissen Sinne mag er auch
Diva gewidmet sein...[/SIZE]
Lord Pyrus[i]Auferstehung der Kämpfe

Chaosmagneten formieren sich
Spürbar bereits hier
Im kartographierten Nirgendwo
Das irgendwo zwischen den Sternen hängt
Als Auge ausgesandt
Das nichts sieht
Und in diesem Nirgendwo
Wo so viel geschieht
Nur blind alles sehen kann

Waffenruhe kehrt ein
In der Dunkelheit der Seele
Die Sinne entfalten sich
Grenzenlos den Besitzer überragend
Wo doch gar nichts ist

Mitten hier im Nirgendwo
Zwischen Himmel und Hölle
Ist genug zu wenig
Und Stillstand nur der Tod

Gefühle sprühen Funken
Macht entmachtet sich
Wasser beginnt zu brennen
Ganz im Sinnesrausch
Blockaden niedergerissen
Wälle zerstört
Die Ruine der begrenzten Macht
Zur flammenden Zerstörung schick gemacht

Blitze verlieben sich in die Erde
Des Donners süße Erschütterung
Im Gleichschritt marsch! Die ersten Heere
Gekommen zur freundlichen Zerstörung

Die Kämpfe leben auf
In den verbrannten Gassen dieser Stadt
Schreie erklingen aus toten Körpern
Getrocknetes Blut fließt den Himmel hinauf
Wandelnd auf Leichen

Der Himmel schwarz, keine Sterne mehr
Freude wendet sich bestürzt ab
Liebe schneidet sich die Adern auf
Der Freiheit Kopf fällt hinab
Am Galgen hängt sich der Schmerz auf
Sogar der Tod begeht Selbstmord
In diesem Nichts, das doch ein Hort
Der letzten Hoffnung ist…

Chaos?[/i]
Lord PyrusEs wird Zeit, nicht wahr?

[i]Schlusspunkt

Mit Worten gesprochen
Mit Schmerzen geschrieben
Mit Blut unterzeichnet
Keine Wunde gemieden

Mit Tönen gezeichnet
Mit Willen gelacht
Mit Chaos erweitert
Und mehr aus der Sache gemacht

Das Gewitter baut sich auf
Donner berührt die Erde
Ein Mensch bäumt sich auf
Gegen die Feindesherde
Die Schlacht beginnt
Hier und jetzt
Quasi neu besinnt
Doch nicht neu verletzt

Noch greifen die Fesseln nicht
Alles in der Schwebe
Noch berührt es mich nicht
Auf das sich etwas bewege!
Es reicht mit den Punkten der Unentschlossenheit
Bald ist das selbst gekochte Süppchen soweit
Die Realität zu verändern
Um sie zum Guten zu wenden

Mit Entscheidungen vermacht
Mit Freude gelacht
Dank den Sinnen unvergessen
Vom Leben besessen

Lass mich leben, Gott verdammt!
Ein neuer Wille ist entbrannt
Lass doch die Welt zu Grunde gehen!
Ich will die Fesseln nicht mehr sehen!
Lass mich endlich, endlich frei!
Spreng das Chaos auch entzwei!
Reiß alles mit was unbewegt ist
Damit später nichts vergessen worden ist

Schreib die Wunden nun danieder
Geb’ der Schmerzen Wahrheit wieder
Lasse Narben entstehen
Wo Wunden waren zu sehen
Reib die letzten Zeilen wund
Und setze den ersten Schlusspunkt
[/i]
[SIZE=24].[/SIZE]


Doch noch... Noch ist das Chaos nicht vorbei...
Lord Pyrus[i]Ruhe – vor dem Sturm?

Der Magen krampft sich zusammen
In der Luft liegt eine besondere Spannung
Auf eine seltsame Weise bangen
In dieser neu bekannten Neuzeitstimmung
Was kommen wird ist ungewiss
Neue Welten wurden entdeckt
Auf das ich die alten auch ja nicht miss
Und ein neuer Wille sich endlich weckt

Die Ruhe vor dem Sturm?
Oder nur die eigene Ruhe?
Eine Art Drehwurm
In dieser neuen Schatztruhe
Was wird passieren, wird sie aufgetreten
Nun muss man also nicht mehr darum beten
Das Veränderungen ihren Platz in dieser Welt nehmen
Und alt bekannte Schmerzen hier mich nicht mehr lähmen

Die Worte pulsieren in der Umgebung
Alles bewegt sich in dieser Stimmung
Kein leiser Schrei nach Vergebung
Eher das Verlangen nach neuer Heilung
Ein Neuer Weg
Ein Neues Sein?
Der dünne Steg
Ist kein Träumelein

Hoffnung macht sich breit
Die Luft wird durch Adrenalin ersetzt
Ist es nun also soweit?
Das sich auch der Rest in Bewegung setzt?

Schweigend laufe ich zum Kern der Aufregung
Mit meinem Körper ist auch meine Seele in Bewegung
Ein Einklang könnte man sagen, wenn man es denn so will
Und vielleicht aus Angst wird sogar der Rest der Welt still
Gedanken rasen spürbar durch feste Gegenstände
Zerreißen den scheinbaren Sinn der Realität
Reißen nun auch danieder die letzte großen Wände
Damit alles endlich in Bewegung gerät

Der Startschuss fällt
Die Schlusspunkte sind gesetzt
Entscheidungen gefällt
Und hoffentlich nicht erneut dabei verletzt

Es wird Zeit
Zeit die Wirklichkeit zu verbiegen
Ist es auch soweit
Auszusprechen, was lange verschwiegen?

Blicke wenden sich um
Strahlend der Neuanfang
Wende dich nicht um!
Denn es dauert nicht mehr lang…[/i]
Lord PyrusEtwas älter, doch (mal wieder) sehr treffend, finde ich...

[i]Freisein

Im Moment des Mondes
Offenbart sich die Freiheit
Das Glück des Momentes
Schneidet die Sichel Schmerz und Glück entzwei

Ein letztes Mal
Segne ich den Weg
Der vor mir liegt
Egal wie es weiter geht
Ich bin wieder wach
Die Fackel senkt sich
Dem Boden entgegen
Die Luft brennt
Die Seele schreit
Das Feuer ist entzündet

Schmerzen der Gefühle
Im Feuer der Leidenschaft
Mit Schmerzen ich noch da kühle
Wo ich bald fliehen werde
– aus dieser Gefangenschaft

Die Sonne senkt sich
Aus Erfurcht dem Boden entgegen
Bald wird sie sich
Dem Glück entgegen heben

Auch du zeigst mir nun
Meine Freiheit
Und ich werde den Teufel tun
Sie wieder zu verlieren
Ich will frei sein
Meine Freiheit wieder haben…
Ich zücke meine Waffen
Mir reicht es
Genießend jeden Augenblick
Leben!!! Lass mich leben!!!
Ich will frei sein!!!

Und wenn ich darum kämpfen muss
Dann lass es eben so sein
Lass Himmel und Hölle erzittern
Was dachtet ihr denn zu was ich fähig bin?
Ich habe nichts verlernt
Ich habe nichts vergessen
Und ich habe erst recht nicht vergessen
Was es für mich bedeutet
Frei zu sein!!![/i]

[SIZE=1]... irgendwie schon seltsam, nicht wahr? eine parallelität war gar nicht angestrebt...
alles ist eine sache der wahrnehmung, nicht wahr?[/SIZE]
Lord Pyrus... manchmal ist die aussicht von einer Klippe aus wirklich atemberaubend, aber wie sieht das eigentlich in der Anderswelt aus?

[i]Die Andersklippe

Im Zwielicht stehen wir manchmal da
Und beobachten Schauspiele, die so wunderbar
Das wir kaum beschreiben können, was wir sehen
- Wenn nur die Feuerwinde um uns herum wehen

So geht die Sonne langsam danieder
Durch die durchsichtige Erde
Ein neuer Tag beginnt mal wieder
Auf das er einfach anders werde!
Auf den höchsten Klippen stehend
Zum Meer aus Erde hinaussehend
Entdecken wir in diesem Zwielicht
So manchen Traum, doch wollen wir ihn nicht

Was soll denn diese seltsame Welt
In der die Sonne über dem Meer aufgeht?
Was ist das nur was uns hier hält?
Und was soll ein Wind, der durch die Luft weht?

Doch haben wir uns erst einmal umgewandt
Und blicken wieder auf das undurchsichtige Meer
Auf dem so manches Feuer schon gebrannt
Wünschen wir das zuhause um nichts nicht sehnlicher
Und haben immer wieder die Orientierung gesucht
Auf dem Weg über diese undurchsichtigen Erden-Flüssigkeit
Dessen Himmel darunter schon so manchmal verflucht
Ein letztes mal blicken wir zurück, in diese Endlichkeit
Wo der Horizont der Erde auf den des Feuers trifft
Und das Licht des strahlenden Wassers erneut bricht

Wie seltsam wirkt die Anderswelt doch von der Andersklippe
Man könnte manchmal meinen, jemand nimmt uns auf die Schippe
Wasser, in dem man schwimmen kann?
Erde, auf der man einfach laufen kann?
Feuer das manchmal alles verbrennt?
Und Gefühle manchmal einfach so benennt?
Ja, Gott der du da hinten bist, du nimmst uns auf die Schippe
Zu seltsam wirkt diese Welt hier von der Andersklippe

Beim Wandern über die Wurzeln des Baums
Der stolz nach unten gewachsen ist
Fragen wir uns doch manchmal nach dem Sinn des Glaubens
Wer sagt, das unten da vorne ist?
Die Wurzeln ragen nach Nahrung suchend zur Erde empor
Welche fernab da oben ihre Wolkenberge hat
Und manchmal, manchmal taucht ein Mensch hervor
Der unter Andersmenschen vielleicht nichts verloren hat

Doch dann kehren wir zurück zu den Andersklippen
Und fragen uns so manch klare Sachen
Während wir an einer Tasse kaltem Feuer nippen
Wie wir ernsthaft über das andere lachen
Hinunterblickend zu den Sternen in diesen Stunden
Von Bekanntem träumend wollen wir mehr erfahren
Möchten wir auf einer Reise das alles erkunden
Ja, mit einem Schiff den seltsamen Boden befahren
Der mit seinen Fluten wellengroß
Brandet auf einer neuen Klippe
Träumend, treibend, schwerelos
auf der Andersklippe[/i]
Lord Pyrus[i]Krieg des Feuers

Die Einladungen sind verschickt
Das Tränenmeer
Wurde mit Flammen beglückt
Will noch mehr
Bis alles in den Flammen erstickt
Das brennende Tränenmeer

Vermischen sich mit dem Blut
Der Tränen der ungebändigten Wut
Die bitterheißen Tränen der Schmerzen
Das heißeste Blut direkt aus dem Herzen
Alles geht in diesen Flammen auf
Es reicht nun ein für alle mal
Bis ich auf dem brennenden Weg lauf
Getroffen wurde nur eine Wahl

Nun geht der Krieg des Feuers los
Auf das die kleinste Chance groß
Und der größte Feind nur noch klein wirkt
Bis man sich das eigene Wasser verwirkt

Auch ausgebrannte Ruinen der eigenen Stadt
Werden in Napalm getaucht, ich hab es satt
Das hier nur noch die anderen regieren
Lieber leben als dahin zu vegetieren!

Der Lavastrom des Wut-Vulkans
Taucht alles in das Licht des Blutwahns
Wo Wege nur noch Flammen sind
Und selbst der Wind nur Feuer bringt
Ist nichts mehr so wie es mal war
Und alles nur noch sonderbar

Das Feuer rast wie wild umher
Holt alles brennbare sofort hierher!
Blick auf des Eisbergs Antlitz
Ein Feuerriese im Flammenwitz
Nicht schmelzend, doch brennend
Seht zu, mein Herz brennt!
Nur noch stehend, nicht weg rennend
Bis man das Böse mit Namen nennt!

Du hast dir diesen Weg ausgesucht!
Nun spüre meine Flammen!
Alles verzehrend, sogar die Flucht
Sie lassen sich nicht verbannen
Bis ich das Gegenfeuer lege
Und das Feuerwerk des Feuers sich selbst ernennt
Bis alles, wirklich alles, im Feuersturm verbrennt!

Sprengt die Flammen![/i]
Lord Pyrus[i]Gegensatz ins Nichts…

Dinge wurden angedeutet
In einer Form, die unverfälscht
Unausgesprochen das ausgesprochene
In der Leere wieder gibt

Wenn Nähe zu etwas wird
Das weiter reicht als der Entfernteste Abstand
Und Vertrauen sich in Kampfesspuren zeigt
Werden Fesseln nichtig

Losgelöst ohne Absicht
Von der Absicht, losgelöst zu sein
Wenn Freiheit ihre Wegen geht
Wird das Leben lebenswert

Wenn Tage mit Freude beginnen
Und Stille die Zeit anhält
Wenn eine Träne Schönheit offenbart
Und selbst die Luft den Atem anhält
Ist nichts mehr so wie es war
Es bleibt alles immer anders

Die Richtigkeit des Projekts
Projiziert seine Falschheit an die Wand
Das Spektrum der Perspektiven
Blickt auf das eigene Spektrum
Die Fähigkeiten rücken zusammen
Um getrennte Wege zu gehen
Die Verwirrung nimmt zu
Wo das zunehmende einst verwirrt war

Die Flammen sprengend
Haut versengend
Das Feuer missachtend
Über die Gefahr lachend
Wird den Gefahren gestrotzt
Die Grenzen ziehen
Wo dann die Schmerzen trotz
Der Schmerzen fliehen
Im Raum des nichtigen Gegengewichts
Wird das einst so leere Nichts
Mit Nichts gefüllt, was wichtig ist
So Trivial die Fülle geworden ist
Die Fragen stellen sich in den Raum
Erschaffen so einen neuen Traum
Wo die Wolkensteine im Firmament fehlen
Werden immer die ersehnten Gefühle fehlen
Wo einst der Himmel Brandspuren trug
War es an der Zeit, das er zurück schlug
Um zu rächen, was einst genommen
Aus des Wolkenmeeres großer Schar
Im Meer der tausend Sonnen
Wird unwichtig, was einst unwichtig war

Der Gegensatz ins nichts
Vollführt seine Tanz-Akrobatik
Ist das nichts eines Gewichts
Das alles brennend mit sich zieht[/i]
Lord Pyrus[i]Sternenaugenmeer

Wenn des Himmels Sternenmeer
Beginnt sich abzurunden
Und in 2 Augen einvernommen
Schönheit zu bekunden
Zeit negierend, verloren im Moment
Der über ewige Stunden
Keine Zeit mehr anerkennt

Wenn Worte sanft ausgesprochen
Balsam der Seele geworden sind
Die Neugier unausgefochten
Wild umherstreifend wie ein kleines Kind
Gefühle und Gedanken verflochten
Nahe Worte nicht mehr schmerzend sind

Wenn Schönheit so nahe erscheint
Das Musik die Woge der Begeisterung
Wie die Macht der Worte scheint
Ist es die vertraute Form der Heilung
Die Wiedergabe des heiß ersehnten
Den Zeilen wert, die erwähnten
Was Bitterkeit und Schmerz nur zeigt
Wo sonst doch noch so viel mehr ist
Mitten in den Gedanken der Weg abzweigt
Die Sehnsucht nach so vielem zeigt…

Wenn Vertrauen den Weg aufzeigt
Zu bisher ungetrauter Nähe
Und der Wille der Gedanken zeigt
Das es das Gefühl genauso sähe
Wo Einklang eine Meinung baut
Die alle guten Träume näher kommen lässt
Das Unterbewusstsein sich mehr traut
Als es sonst so oft zulässt

Wenn deine Nähe aus dem Traum
Sich versetzt in den realen Raum
Und lang ersehntes, oft erfragtes
Vom Vertrauen vereinnahmt wird
Ist es wie etwas so oft besagtes
Wenn die letzte Schranke geöffnet wird

Wanderin zwischen meinen Welten
Blick über meine Schwingen
Auf die Schönheit dieser Welten
Wo neue Formen nun erklingen
Lass die Nähe noch näher kommen
Auf deiner Erkundungsreise
Beginnend, dich hier zu sonnen
In diesem Licht auf neue Weise
Zeig den Welten so manches Leben
Helf dem Himmel, sich zu bewegen
Blicke leise über das Meer
Direkt in mein Sternenaugenmeer[/i]

[b]...Dir gewidmet...[/b]
Lord Pyrus[i][color=green]

Hörst du?

Öffne deine Arme
Hörst du sie singen?
Da oben, in der kalten Dunkelheit
Der unendlich hellen Wärme?

Es wird Zeit
Wofür?
Nur für Sekundenteile aufzutauchen
Aus dem Ozean, der sich Leben nennt

Die Bereitschaft steigt
Und mit ihr alle Sinne
Hoch oben ins Firmament
Wo ein Stein bereits in der Mauer fehlt

Was wird kommen?
Was wird sein?
Was war?
Nur das, was jetzt ist

Alle Fähigkeiten formieren sich
In unbekannter Schönheit
Die so selten gesehen
Wenn die Winde des Atemstillstands über die Erde wehen

Wofür ist das Leben gut?
Bald wird es wieder eine Antwort geben
Dort oben, wo sie singend dahinschweben
Fernab ab von der brennenden Wut

In den letzten Atemzügen
Wird alles vorbereitet
Für die mächtigste Himmelfahrt
Für das eigene Leben
Nicht mehr lange
Dann ist der Schritt getan
Und neue Fragen offenbaren sich
In den gestellten Antworten

Öffne deine Arme
Hörst du sie singen?
Hörst du wie die Menschen
Voller Spannung klingen?
[/i][/color]
Lord Pyrus[i]Wofür ist das Leben gut?

Bejubelt diejenigen die es schaffen
In diesem Meer nur einmal klar zu sehen
Die, die glücklich umher schwimmen
Und sich nicht auf das schlechte besinnen

Beneidet die, die etwas aufbauen
In diesen Wellen die alles verschlingen
Und hoch erhaben auf ihrem Schiff
Nur von dem schönen Wetter singen

Bemitleidet die, die Schiffbruch erleiden
Und in den Strudel der Vergessenheit geraten sind
Die, die einst vielleicht noch größeres taten
Und in Herzen nie vergessen worden sind

Doch sag mir
Wofür ist das Leben gut
Hat man doch nichts davon
Ist man ein Kämpfer mit großem Mut
Oder läuft man nur davon?
Stellt man sich, in dem man verschwindet
Oder läuft man weg, wenn man sich stellt
Ruft man sich alles in Gedanken wenn man sich besinnt
Oder ist es die Gedankenwelt die einen aufhält?

Was wäre ein letzter Kuss
Bevor man von dieser Welt gehen muss
Wenn alles nur noch nichtig scheint
Und man Licht in der Dunkelheit verneint
Bring all deine Gaben, alles was dich hält
Mit auf dieses blutige Schlachtfeld
Was andere Leben nennen würden
Wären nicht diese Dornenhürden

Doch sag mir
Wofür ist das Leben gut
Meint man doch, nichts davon zu haben
Alleine mit der ganzen Wut
Ohne sich an irgendetwas zu laben
Ist doch das, was einst so wichtig
Doch ganz betrachtet mehr als nichtig
Wofür ist das Leben gut
Wird doch kein Fortschritt anerkannt
Wofür ist das Leben gut
Wenn man fremd ist in diesem Land?

Wofür ist das Leben gut?[/i]
Lord Pyrus[i][COLOR=green]Es wird fühlbar... spürst du es schon?[/COLOR]

Unaufhörlich sind die Wege
Zwischen den geheiligsten Siegeln hindurch
Über die Grenzen des Glaubens hinweg
Tief hinein in das Tal des Vertrauens

Wieder einmal regnet es Entscheidungen
Bald wird in einem Regen von Schlusspunkten
Neuer Glauben, Neues Leben geformt
Die aus derselben Schmiede stammen wie die letzten

Die Augen schärfen sich
Siehst du die Welt vor Spannung vibrieren?
Wie seltsam erscheint sie doch gerade jetzt
In einer Skurrilität, die sich Menschheit nennt

So benennen sie Helden
Sprechen von Courage
Führen den Mut
Als der Menschen größte Tugend
Nennen es heilige Mächte
Gottgleiche Kräfte
Die doch nur das Objektive sind
Das sich in sich selbst verliert
Und zur Subjektivität deklariert

Die Narben am Rücken schmerzen
Sie beginnen aufzureißen
Wie viele Nächte noch in diesem Blut?
Die Fähigkeiten wachen auf
Nur für diesen einen Moment
Wenn kein Mensch auf Erden die Zeit mehr anerkennt
Und der Menschheit Skurrilität
Wird wieder einmal von neuem belegt
Wenn sie sich in Sekunden verlieren
Während die Engel ungestört fliegen dürfen
Ungesehen, unbedacht, ungefühlt
Doch unbesiegbar

Langsam beginnen die Schritte
Immer lauter der Gänsehaut entgegen
Wenn die Tradition fortgeführt wird
Nein, sogar weitergegeben
Wenn der Himmel die Erde berührt
Und der Flug einem Tauchen gleich kommt
Wenn die Wunden aufgerissen sind
Und die Flügel sich grenzenlos ausbreiten
Nur für Sekunden lang in diesem Moment
Wenn fast niemand die Engel beachtet
In den Gefühlen aufzugehen
Und so die Geburt von etwas neuem einzuleiten
Wenn alle Menschen ihre Augen schließen
Fernab eines Gedankens sind
Wenn sich die Wächter des Lichts einfinden
Um mit den Engeln zu fliegen
Ja, selbst das Licht sich öffnet
Und die anmutig schönen Taten ein Echo bereiten
Ist Freigang des Himmels auf der Erde

[COLOR=green]Es ist jetzt schon fühlbar...[/COLOR][/i]
Lord Pyrus[i]Der Regen der Schlusspunkte

Die Zeit reifen lassen
Mit Blick auf die Uhr
Nie in Vergessenheit geraten lassen
Den heiligen Schwur

Mit Taten vollführt
Mit Worten gemieden
Die Königin der Nacht gekürt
Und mit Gefühlen unterschieden

Die Grenzen gezogen
Um sie wieder einzureißen
In des Spiels ewigen Wogen
Immer wieder hinein zu beißen

Feuerkreise lodern hell
Im ewigen Wasserfall
Wo einst Licht so grell
Unterdrückt nun der Schall
Die einstigen Schreie der Dunkelheit
Es reicht mit der Belassenheit
Verbiegt sich alles in den Flammen
Um so nichts als belassen zu verbannen

Lass es leben, Gott verdammt!
Nichts wird hier einfach so verbannt
Alles, alles steht in Brand
Im Feuer, das sich Leben nannt’
Wirf die Fesseln weit von dir
Zeig die Schwingen, rat ich dir
Lass nichts unversucht
Bis dich der Tag heimsucht
Und der Regen sich ergießend über deine Wunden
Beginnend neu zu formen – Die Ära von Schlusspunkten

Wo Stille einst, der laute Knall
Die Implosion des Schwebens
Und Wille nun, der weite Schall
Die Explosion des Lebens

Mit der Schrift des Wesens gezeichnet
Wo Töne, Texte und Gefühl
Das Meer der Gefühle nur bereichert
Im ewig tosenden Gewühl
Taucht noch mehr aus diesem Meer
Gebe nichts mehr davon her
Klänge, Schriften – Melodien
Bis die Realität anfängt zu fliehen
In lodernder Entscheidung
Ja selbst im Nirgendwo
Lebendiger Beweisung
Engelsgleiches Echo

Genieß das Sprudeln dieser Quellen
Geh unter in den Feuerwellen
Schreib tausend Zeilen nun danieder
Geb’ die neue Realität wieder
Und reibe weiter über die Wunde
Im Regen der Schlusspunkte[/i]
Lord Pyrus[i]Nightwalk

Egal ist es geworden
Wie unkontrollierbar die Flammen sind
In diesem Änderungswahn
Ist alles neue wohl willkommen

Die Zeit wird ausgerottet
Bis auf den letzten Baum
Bis nichts mehr dahin trottet
Im viel zu großen Feuersaum
Nichts ist mehr so wie es war
Selbst die Dunkelheit zeigt sich klar
Um erneut an einer Kreuzung zu stehen…

Welcher Weg?

Der, von dem du kommst?
Du kannst ihn nicht beschreiten.

Der linke
- Bekannt, durch Dunkelheit führend, um
in Stück weiter hinten
den alten Weg zu finden

Der rechte
- unbekannt, ungesehen
Das Ende ist nicht abzusehen
Und in der kalten Dunkelheit
Liegt eine Spur von Bösartigkeit

Geradeaus
- Bevorzugter Weg
Doch mit der neuen Würze
Immer mehr durch immer mehr Mauern
Alles oder alles, genug ist zu wenig
Und dann irgendwo weiter hinten
Sich selbst zu finden

Im Mondlicht sieht alles so friedlich aus
Die Stille wirkt ohrenbetäubend
Und soweit ich auch hinaus blicke
Ist die Wirkung leicht sträubend
Egal wie viele Flüche ich in die Nacht schicke
Es ist so oder so bald aus
Doch für mehr als eine Sache lohnt sich all das
So wandelst du zurück
Stolz darauf, zwischen den Welten zu wandern
Am Rande des Abgrunds
Zwischen Wahn- und Frohsinn
Wo führt dich dein Weg noch hin?
Vorbei an Welten
Sagt mir ihr Sterne, wusstet ihr denn schon
Bald kennt ein Engel hier unten die Tradition
Und nichts wird mehr so sein wie es war
In der eiskalten Nacht – die doch so glasklar
So manch Veränderung hat mitgebracht
Mit Kriegesmut zurückgekehrt
Zeig den Welten, was du kannst
Bring alles in ein Lot
Lass nichts zurück, lass nichts stehen
Denn Stillstand ist und bleibt der Tod[/i]
Lord Pyrus[SIZE=1] ... Hast du etwa gedacht die Anderswelt ist ausgestorben ... ? Nein ... [/SIZE]

[i]Anderssterne

Manchmal in unserer hellen Nacht
Fliehen wir von allem das wir gemacht
Nach drinnen um uns abzulenken
Und unsere Blicke den Sternen zu schenken
Die so tief unter uns scheinen
Das wir manchmal meinen
Als hätten sie eine eigene Welt
Die sie von gar nichts abhält

So dunkel strahlen sie in dieser Helle
Die sich in dieser Erdenwelle
Fast doch wie eine regnerische Nacht
Im Boden da oben doch bemerkbar macht
Und bewegt sich einer in aller Schnelle
Fast untergehend in dieser grellen Helle
Ist uns angedacht uns zu bedanken
Für alle Wünsche die wir ihm verdanken

So blicken wir hoch in die weite Ferne
Wenn tief unten strahlend die Anderssterne
Ihr Firmament für uns verschließen
Damit wir sie noch mehr genießen
Hab nur gut Acht, denn in so manch täglicher Nacht
Wurde jemand von uns schon zum Andersstern gemacht

Sie scheinen da oben im Boden umher zu laufen
Sich manchmal treffend um neue Sterne zu taufen
Und manchmal zeigt sich auch die Sternenstadt
Die sich in dieser Helle in Dunkelheit so satt
Scheinbar versucht sich an der Helle zu laben
Dann lohnt sich für uns wieder das Schattenbaden
Wenn sich das Firmament für uns verschließt,
und ein jeder den Blick hinunter zu den Sternen genießt

Und solltest du irgendwann mal die Andersschnuppe sehen,
denk daran und vergiss ja nicht dich zu bedanken
Für all die Wünsche die von ihnen zu uns wehen
Und denk auch an die Geschichten die sich um sie ranken
So sollen sie einen Wolkenhimmel haben, der nicht im Boden
Manchmal einen Blick zu den Sternen offenbart, die aber oben
Sein sollen, auch wenn es so seltsam klingen mag
Ist es genau wie das Märchen vom hellen Tag

So blicken wir hoch in die weite Ferne
Wenn tief unten strahlend die Anderssterne
Ihr Firmament für uns verschließen
Damit wir sie noch mehr genießen
Hab nur gut Acht, denn in so manch täglicher Nacht
Wurde jemand von uns schon zum Andersstern gemacht

Wenn wir weit weg von alldem was wir gemacht
Nach drinnen wieder fliehen und doch gerne
Hinein nach unten schauen in dieser hellen Nacht
Erblicken wir manchmal die kalten dunklen Anderssterne[/i]

[SIZE=1]... und behaupte jetzt ja nicht, es wäre nicht fühlbar ...[/SIZE]
Lord Pyrus[i][color=green]Die üble Schönheit

Schönheit ist das Übel
In seinem bittersten Gewand
Über die Bühne hinweg
Geführt von Menschenhand
Und aus der ewigen Dunkelheit
Erschallt ein lautes wirres Lachen
Überflutet mit Sichtbarkeit
Zum Gespött der Welt sich machend[/color]

[color=seagreen]Leidenschaft sind die Tränen
Die die Schönheit weint
Von allen missachtet
Kein Wort ist gut gemeint
Inmitten von diesem Trauerspiel
Ist selbst Atmen schon zuviel[/color]

[color=limegreen]Ekel ist das Schluchzen
Das aus der Kehle der Leidenschaft drängt
Und sich in den Hals der Schönheit zwängt
Um nur noch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten
Bis die Menschen die Bühne verwalten[/color]

[color=seagreen]Das Flüstern ist die Verzweiflung
Die sich im Schluchzen des Ekels versteckt
Und jeden Ton der Freude
Mit der verschluckenden Stille verdreckt[/color]

[color=green]Das Lachen ist der Applaus
der üblen Schönheit im bitteren Gewand
die Tränen der Leidenschaft weint
und im Schluchzen des Ekels
Vor Verzweiflung nur noch flüstert[/color][/i]
Lord Pyrus[i]Wünschenswertes Weihnachten

Die Kinderherzen flehen
Nach einem einzigen Zeitpunkt
Nur noch Geschenke sehen
Reiben sich die Äuglein wund

Und um keinen Streit zu provozieren
Feiern alle ernst besonnen
Damit sie nicht das Gefühl verlieren
Das sie doch nie ernst genommen
Und in dem Wirr der Lichterkerzen
Schlagen kleine Kinderherzen
Bei einem Wort das ein Ende setzt
Wenn die Bescherung kommt zuletzt
Im Lichterschein wird ausgepackt
Und wieder mal nur leise gedacht
Das man sich das doch gar nicht gewünscht hat
Und schweigt in fröhlicher Andacht

Im Kerzenschein wird leise gesungen
Wo andere sich zu Boden rungen
Das Blut klebt bereits an der Wand
Von der eig’nen Mutterhand
Sag, Kind, freust du dich nicht?
Respektierst du das Fest nicht?
Die Grosseltern streiten sich um Trivialitäten
Die Eltern weinen vor Schmerz
Wird es denn je ein fröhliches Weihnachten geben
Sehen nicht das Kinderherz
Das leise in kaum hörbarem Knacken
Vor Trauer und Verzweiflung zerbricht
Hat sich geschnitten an den Kranzzacken
Und selbst die Großeltern sehen es nicht
Liegen schon am Boden im blutigen Kampf
Bis der alte Opa erleidet den Herzkrampf
Das Schreien ist groß, das Kind wird angeschrien
Will es doch nur noch weg von hier fliehen
Die Oma blutet aus so manchen Wunden
Wurde von ihrem Mann geschunden
Die Mutter steht nur noch starr da
Dem Vater geht ein Kronleuchter auf
Das es wohl die falsche Frau fürs Leben war
Die Beine in der Hand nimmt er reissaus

Und mittendrin das kleine Kind
Weiß weder ein noch aus
Es will nur noch ganz geschwind
Aus diesem Leben raus

So ist das Rot der Weihnachtszeit
Schon lange nicht mehr die Wärme
Sondern die der blutigen Zerstrittenheit
Im tosenden keifenden Gelärme
Der eigenen Eltern, im eigenen Heim
Was ist zu hause? Lasst das Kind doch allein…
Und des kleinen Kinderherzens Traum
Von weißer Weihnacht
Geht unter im brennenden Weihnachtsbaum
Inmitten dieser einsamen Nacht

Denn dann erkennt so manches Kind,
das Begriffe wie "Lieben" eben doch nur Worte sind
Und ich steh außen vor
betrachte den Kirchenchor
der von fröhlichen Weihnachten singt
Und ignorierend fröhlich klingt
Wenn die Stimmung schon längst danieder
kommen schmerzliche Weihnachten immer wieder[/i]

[SIZE=1]Es ist schwer, in dieser Zeit wirklich glückliche Kinderaugen zu finden.

[color=green]Jetzt ist es mehr als fühlbar... spürst du die Schmerzen? Hörst du die Schreie?[/color][/SIZE]
Lord Pyrus[SIZE=1]Mancher Teil der Anderswelt hat sich schon in dieser Welt eingefunden...[/SIZE]

[i]Anderssonne

Wo manche gerne Schattenbaden
Und wir uns immer wieder gerne an ihr laben
Sind ihre Schatten überall
Der Anderssonne erster Strahl
Fällt auf unsere Anderswelt
Alles im Schatten erhellt
Sich durch ihr wunderschönes Antlitz
Die Erde ist ihr Wohnsitz

So scheint sie dunkel aus der Erde heraus
Zeigt uns immer die Anderszeit an
Wenn sie untergeht, kommen wir heraus
Und beten die Anderssonne an
Werden langsam so schön bleich
Wenn wir lange in ihren Schatten baden
Und ihre Strahlen so schön weich
Sich an unseren Anderskörpern laben
Und jeden unserer Körperflecke
Wird von ihr in Schatten eingehüllt
Wie eine große schwarze Decke
Hat sich unser Leben doch damit gefüllt
Können ohne diese Sonne nicht mehr sein
Wären wir dann doch viel zu hell und allein

Wo manche gerne Schattenbaden
In ihren Strahlen voller Wonne
Sich an den Schatten endlos laben
Scheint nur unsere Anderssonne

Nur wenn sie aufgehend im Horizont verschwindet
Haben wir doch nichts, das unsere Sicht behindert
Beginnt doch dann, was keiner von uns mag
Die Dunkelheit in der helllichten Nacht
Doch bald bringt sie wieder unseren dunklen Tag
In dem wir uns zu Sonnenanbetern gemacht
Betrachten wir sie doch so gern mit unseren Augen
Während die Anderswinde um uns herum saugen

Wo manche gerne Schattenbaden
In ihren Strahlen voller Wonne
Sich an den Schatten endlos laben
Scheint nur unsere Anderssonne

Und manchmal scheint sie doch so nah
Mit klaren Brillen blicken wir dann hinauf
Sehen in ihrer Dunkelheit ihre Corona
Und lassen den Dingen hier ihren Lauf
Sind gefesselt von ihrer Schönheit
Von ihrem Schein, so tief und weit
Sind ihre Schatten unsere Lebensikonen
Das wir nicht mal unsere Augen schonen
Und blicken dann mit so viel Wonne
In die strahlend dunkle Anderssonne[/i]

[SIZE=1]... nicht wahr? Wie wahr, wie wahr...[/SIZE]
Lord Pyrus[I][COLOR=green]Gezeitenwechsel

Jahr um Jahr
Schritt für Schritt
Zeit um Zeit
Und Wort um Wort

Wie wird es sein
Wie war es wohl
Wie fängt es an
Wie geht es voran
Und wie geht es zu Ende

Kampf um Kampf
Schlusspunkt um Schlusspunkt
Feuer mit Feuer
Bis aufs Blut

Wünsche, Gedanken, Träume
Auf das ich ja nichts versäume
Was die Zeit zu bringen mag
Den zeit- und atemlosen Tag

Ein Lächeln auf den Lippen
Die Schwingen weit ausgebreitet
Die Wunden heilend
Und eine Träne der Freude
In dem Moment
In dem keine Zeit sich anerkennt

Dann ist der Moment gekommen
Traditionen weiter zu reichen
Und den Himmelsschwur zu begehen
Zusammen mit einem neuen Weg

Genug ist zu wenig
Wenn Stillstand der Tod ist
Gnade bringt uns nicht weiter
Ist doch alles eine Sachen der Wahrnehmung
Also sprengen wir die Flammen
Denn jedes Glück ist das Kämpfen wert
Nur so lässt es sich leben
Nur so lässt es sich frei sein[/I][/COLOR]
Lord PyrusVorweg sei gesagt, das dieses Stück nur durch den Gefallen an Cloud's [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=24422]"morbiden Späßen"[/url] enstanden ist - und durch so manch Adaption. Ich danke cloud an dieser Stelle für die Revitalisierung meiner Morbidität - 30 Tage sind viel zu lang um so etwas ruhen zu lassen!

[i]Lustspiel

Mir schreit deine wilde Lust ins Ohr
Wenn Säfte wie im Regen fließen
Dring in dich ein und gehe hart vor
Um das Bad noch mehr zu genießen
Die Härte und die Arroganz
Diktieren laut das Schauerspiel
Bin dir gewidmet voll und ganz
Für den Akt - ja, unser Ziel
Doch fließt es zu stark an dieser Vene
Dein kleines Herz rast viel zu sehr
Das ich mich nur nach Frieden sehne
Kleine, gib mir meine Arbeit her!
So graust es noch im kalten Schrank
Wenn dein blasser Teint dich so erotisch macht
Und deine Augen, schmerzhaft erkrankt
Dunkler geworden sind als draußen die Nacht
Doch nehmen wir uns das einmal zu Herzen
Mit solchen Dingen sollte man nicht scherzen!
Sie gehört schließlich nicht zu den niederen Tieren
Denken sie daran, wenn sie ihre Freundin konservieren[/i]
Lord PyrusManche würden jetzt sagen: "hier mal wieder ein lebenszeichen von mir" - doch ich stelle beide Wörter im Moment in Frage.

[i]Leere

Manchmal, bevor er schlafen geht
Betrachtet er am Himmel die Sterne
Egal wohin seine Blick auch weht
Kommt er nie in zu weite Ferne

So steht die Zeit mal wieder still
In All der Freude und Helle die ihn umgibt
Hat er so oft das Gefühl
das es nichts mehr da draußen für ihn gibt

Was würde ich tun
Wenn ich so wäre
wie ich gern sein würde
Soviel würde ich machen
Wenn ich so wäre
wie ich gern sein würde

Sie betrachtet gerne die Menschen
In Bus, Auto und in der Bahn
Betrachtet ihre merkwürdigen Grenzen
Und ihren alltäglichen Wahn

Und immer wenn die Masse still steht
Ist sie diejenige, die weiter geht
Und doch so sehr die Leere fühlt
Als wäre jeder Gedanke fort gespült

Was würde ich tun
Wenn ich so wäre
wie ich gern sein würde
Soviel würde ich machen
Wenn ich so wäre
wie ich gern sein würde

Bis spät nachts liegt er meist wach
Und sehnt sich die Gedanken bei
Die einst wie ein wilder Bach
In ihm flossen, zeitenfrei

Immer wieder steht er auf
Um die Sterne zu betrachten
Sieht der Dinge lauf
Und vergisst, auf soviel zu achten

Und ohne sein Wissen gerät sein Blick
Auf ein und denselben Stern
Auf den ein anderer zur selben Zeit blickt
Ob aus Verzweiflung oder gern
Oder vor lauter Leere nach oben blickt
Genau wie er zu diesem Stern

Was würde ich tun
Wenn ich so wäre
wie ich gern sein würde
Soviel würde ich machen
Wenn ich so wäre
wie ich gern sein würde
Was würde ich dafür geben
Endlich so zu sein
wie ich gern wäre

Doch was würde ich tun
Wenn es dann auch nur Leere wäre?[/i]
Lord Pyrus[SIZE=1]sage nie nie...[/SIZE]

[i]Eden

Die Bäume erstrecken
Ihre natürliche Perversion
Und ihre Äste sich bedecken
Mit einer Blätter – Legion
Die kampfbereit der Sonne gegenüber stand
Und doch so lange unverschämt
im Aste sich geborgen versteht
Bis der Ast sich selbst vergrämt
Und gebrochen da nieder fällt

Das Leben pfeift aus allen Ecken
In seinem edelsten Gewand eingehüllt
Versucht es die Wunden zu bedecken
Die es sich selbst so aufgewühlt
Ein Ritsch, ein Ratsch, die Kälte offenbar
Zeigt einstig wachsendes nun so klar
das es nach Wärme schreit
und siedend heiß verbacken wird

Vögel schreien aus vollen Kehlen
Bekunden laut ihre Rückkehr
Und niemand will sie hier verfehlen
Auf dem Weg zur Heimkehr
So ist der Weg für manche gar
Von einer Stille stets erfüllt
Wo alle Vögel sonderbar
Vom Tode stets umhüllt

Ein leichtes Lächeln auf den Lippen
Beginnt ein Kind im Frühlingslied
Mit den Füßen auf und ab zu wippen
Bis man es dem Boden entzieht
Fallend zwischen Regentropfen
Zerbrochen gar die Lüge bricht
Als wär der Lebenstropfen
Von des Kindes Dürre nicht
Aufgefangen worden
Sondern zerbrochen

So dreht die Mutter den Wasserhahn zu
Begräbt ihre Kinder unter dem Abfluss
Gibt immer wieder Zucker zum Teig hinzu
Als wäre es Mitleid im Überfluss

Ein Mann wandelt voller Wonne
Genießend stets der warmen Strahlen
Immer näher an die so warme Sonne
Unbedacht oh seiner Qualen
Bis ein hoher Ton die Stimme bricht
Eine Klingel Bereitschaft verkündet
Und endlich das Essen im Napf so riecht
Als hätt es sich selbst entzündet
Beim Griff zum Essen dacht er noch
Das es so gesund und lecker roch
Ein Schall durchdringt die Stille
Die Explosion im Erdgeschoss

So ist dies der Garten Eden
Auf dem Planeten Gottes
Der immer hier war und sein würde
Hier
[b]In meinem Kühlschrank[/b][/i]




[SIZE=1](perhaps it will be re-edited soon... but i doubt it.)[/SIZE]
Lord Pyrus[SIZE=1]mein puls sagt ich lebe noch...[/SIZE]

[i]Wenn die Welt endet

Rauschen tobt durch brennende Städte
Erzählt von einer letzten großen Wette
Mit hohem Einsatz, tödlich gar
Alles aufs Spiel setztend
- Was da jemals war!!!

Aus dem Anker gerissen
Weit ab vom rettenden Ufer
Und ohne ein Gewissen
Verfällt die Stadt der Engel
In die alten Trümmer

Wenn die Welt endet
Was würden wir nur tun?
Die Zeit ward verschwendet
Vom Gift der Zeit so nass
Und alles was bleibt
- Ist der tiefste Hass

Man wird dich fort tragen
Wird dich ehren
Dir nach tragen
Alles verwehren
Und nie verzeihen
Was du da je getan
Wenn die Welt endet

Und irgendwann auf den letzten Trümmern
An den Grenzen der letzten Stadt
Findet dann in deinem verzweifelten Wimmern
Die blutigste Form der Rache statt

Wenn du als Gott dich wähnst
Und doch nicht weiter denkst
Wenn du auch tobst
- Gutes gelobst
Verzweifelt schreist
Du dich zerreisst
Das Ich um Gnade fleht
Bis auch es vergeht
Im Wrack deiner Seele
Mit Blut in der Kehle
Ist alles was du liebst verendet
Wenn deine Welt endet

Man wird dich weit fort tragen
Wird dich ewig ehren
Dir nach tragen, nie verzeihend
Was würdest du abwehren
Am Ende der Welt?
Das Leben verlebt
Wenn gar nichts bleibt
Die Energie vergeht
In den rauchenden Ruinen
Dann hast du alles verschwendet
WENN DIE WELT ENDET[/i]
Lord Pyrus[SIZE=1]Nicht jede/r mag es verstehen, nicht jede/r nachfühlen - aber das ist ja nichts neues mehr...[/SIZE]

[i]Breathe

Das Entsetzen halt noch durch den Raum
Als wäre es eingefroren
Und als käme dieser eine lange Traum
Noch lange nicht ungeschoren
Von den blühenden Ländern weg
Von der Karte weißem Fleck

„Was wenn?“ steht überall geschrieben
als wäre diese Frage an der Wand
stets der Sinn des Lebens geblieben
geschrieben von göttlicher Hand

Lieder besingen das Unfassbare
Der Schönheit erster Atemzug
Als wäre es das einzige Wahre
Des Glücks der erste Flug

„Wenn ich nur einen Wunsch hätte
nur einen einzigen wichtigen
Hoffte ich, das er nicht so wie ich ist
Hoffte ich, das er versteht
Das er dieses seine Leben nehmen kann
Und selbst führen kann
Und das er die Welt begrüßen könnte
Mit offenen Armen“

Das Grollen der Gefühle zerfetzt den Lebenstraum
Und ersetzt das Nichts mit einem neuen Raum
Der klinisch weiß das Leben zeigt
Wenn alles sich vor Demut verneigt
Die Schreie hallen weit daher
Gebären das Gefühl
In der Ekstase immer mehr
Bis alles totenstill
Der letzten Frage Respekt zollt
Als wäre alles ungewollt

Der Raum formt sich aus Schreien
Bringt alles wieder in die Reihen
Die Ungewissheit stets betonen
Auf die Fragen zeigend schonen
Das, was doch so wichtig ist
Zwischen den Zeilen
Zwischen den Noten
Zwischen den Engeln
Zwischen den Boten
Verboten einst, diese eine Gabe
Am ersten Tag der Stürme
Nun dar gebracht als Opfergabe
Vor dem Einsturz aller Türme

Vor dem Einsturz meines Seins
Und dem werden eines anderen.[/i]

Für die, die ich nie erblickte – doch so oft bei ihnen war.
Lord PyrusLeben nach der Hoffnung

Haben all die Funken sich gelohnt
War all die Mühe es wert
Wurdest du von Leid verschont
An deinem eig’nen Krisenherd?

Brennt das Feuer immer noch?
Wie geht es dir eigentlich?
Was hast du nur getan?
Friere nicht…

Sag mir, mein Freund
Gibt es ein Leben nach der Hoffnung?
Oder ist, mein Freund
Die Leere der Lohn der Erwartung?

In all der Zeit der Leere
Mit all den Bürden
Dieser Schwere
Bei allen Hürden
Die Trägheit in deinen Gliedern
Hat sie dich schon aufgefressen?
Zeigt sei dir was geworden ist
Oder bringt die Zeit dich um?
Schau wie alles älter wird
Bis nichts mehr, nichts mehr wichtig wird

Und so sage mir doch endlich
Gibt es ein Leben nach der Hoffnung
Oder ist doch so tief innerlich
Die Leere die letzte Erwartung
Die Asche die dein Feuer gebar
Verstreut in tausend Wege
Als ob nie ein Funken in dir war
Nie sich Leben in dir regte

Denn auch die schönste Erinnerung
Ist ein Gefühl das schnell verfliegt
Doch anders ist die große Hoffnung
Die schnell alles besiegt
Und dich zum größten Helden
Deiner kleinen Welt macht
Dich alles vergessen lässt
Und für einen Moment glücklich macht
Bevor die Entscheidung fällt

Und mit ihr vielleicht du?
Oder doch nur eine andere Hoffnung?

Gibt es ein Leben nach der Hoffnung?
Einen einzigen winzigen Moment
Der ohne Hoffnung sich schamlos
Vielleicht sogar wie Glück sich nennt?
Sie bleibt die Nahrung in der Dunkelheit
Und das einzige Wunder dieser Welt
Denn geht selbst am Ende aller Zeit
Die Hoffnung auch zu Grunde
So wird sie doch durch sich selbst
Von neuem wieder geboren
Doch eins weißt auch du, mein Freund, immer noch nicht
Gibt es ein Leben nach der Hoffnung – oder nicht?



[size=1]Ich bin immer noch da...[/size]
Lord PyrusDer Wettermann

Ich habe meine Finger nicht nur,
um sie anderen zu zeigen.
Ich habe meine Ohren nicht nur,
um anderen zu zu hören.
Und ich habe nicht meine Stimme,
um sie stumm zu halten.

Was für ein Idiot bist du nur?

Vielleicht bin ich nur ein Wettermann
Vor einer grauen Karte
Der Mann, der nur von Regen reden kann
Von einer fremden Warte

Ich habe meine Arme nicht,
um sie ruhen zu lassen.
Ich habe meine Augen nicht,
um sie nur sehen zu lassen.
Und ich habe nicht mein Wesen,
um es verwesen zu lassen.

Was für ein Idiot bist du nur?

Vielleicht bin ich nur ein Wettermann
Vor einer grauen Karte
Der Mann, der nur von Regen reden kann
Von einer fremden Warte
Doch gehöre ich dann aber auch zu jenen
Die bildhaft sagen, was andere sich ersehnen

Ich habe meinen Glauben nicht,
um für andere zu glauben
Ich habe nicht meine Phantasie,
um sie auf einen Punkt zu richten.
Ich bin nicht wer ich bin,
um jemand anderes zu sein.

Sag mir, was für ein,
Sag es mir, was für ein,
Was für ein Idiot bist du nur?

Ich bin auch nur ein Wettermann
Vor einer großen Karte
Der nur von Wetter reden kann
Von einer fremden Warte
Der weit von sich die Wahrheit weißt
Als wär sie nicht zu ertragen
Und jeder Zustand hier
Es wert, sich zu beklagen
Ich bin wie jeder ein Wettermann
Der von dem Wetter spricht
Doch unterm Himmel wandeln kann
Damit er nicht vergisst
Bin ich doch nicht nur ein Wettermann

[SIZE=1]Danke, D.
- für die lang vermisste Inspiration und die kleine Jam-Session.
Und erst Recht für das Gefühl, das mir das höchste.[/SIZE]
Lord Pyrus[COLOR=red]Totgesagte leben länger[/COLOR]
[i][color=darkred]

Was war nur los die letzten Tage
Was war nur los die letzte Zeit
Was geschah, als ich mich wagte
Fort zu denken, ganz ganz weit

Als wär es nimmer wegzudenken
Was dereinst so fern geschah
Und wäre nicht mehr umzulenken
Was man auf sich zukommen sah

Lang genug wurde gewartet
Und das eig'ne Selbst entartet
Lang genug wurd's tot geschwiegen
In des Himmels hohen Riegen
War es stets des Kämpfens wert
Und wird es immer sein
Denn selbst wenn man nicht unversehrt
Kehrt doch jeder einmal heim

Verhindert hast du alles gar
Bist satt es dir mit an zu sehen
Machst dich und die Gefühle rar
Als wär böses mit dir geschehen
Doch glaube stets dem Henkersmann
und deinem Totensänger
Zerr dreimal kräftig an deinem Strang
Denn Totgesagte leben länger!

Totgesagte leben länger,
bis zum nächsten Wiedersehen
Totgesagte leben länger,
auch wenn sie mal von dir gehen
Totgesagte leben länger,
selbst auf der letzten Planke
Totgesagte leben länger,
sie sprengen so manche Schranke

Nun stoss erneut in dieses Horn
wohl an, es ist des Krieges Zeit
Für immer dar des Endes Zorn
Die Totgesagten sind bereit
Und sehnen sich schon lang
dir die Ehre hier zu geben
Auf deinem letzten Gang
Zu deinem neuen Leben

Des Krieges Tanz entfacht das Ich,
wohl an, es spielt der Totensänger
Bis aller Schein von dir verblich
denn Totgesagte leben länger
Er spielt ein Lied vom Wiedersehen
Von fernem Ort und ferner Zeit
wo Winde der Gezeiten wehen
Sie tragen dein Blut meilenweit

Gerochen haben's die Gestalten
die den Zorn der Rache tragen
Und wie die Axt im Walde walten
Das Feuer nun auch dir zu tragen
Was bringt dir noch die letzte Tarnung
Bei dieser leis gesproch'nen Warnung:[/i]
[color=red]
Glaube uns, oh Glaube uns
wir können dich schon lange sehen
Glaube uns, oh Glaube uns
Wir werden dir entgegen stehen
Glaube uns, oh Glaube uns
Die Rache wird bald unser sein
Glaube uns, oh Glaube uns
Bald stehst du für dich allein
Wir treffen uns zwei Mal im Leben
und nächste Mal wird es
für dich gar keine Deckung geben![/color]

[i]Nun stoss erneut in dieses Horn
wohl an, es ist des Krieges Zeit
Für immer dar des Endes Zorn
Die Totgesagten sind bereit
Und sehnen sich schon lang
dir die Ehre hier zu geben
Auf deinem letzten Gang
Zu deinem neuen Leben

Totgesagte leben länger,
bis zum nächsten Wiedersehen
Totgesagte leben länger,
und auch wenn sie mal von dir gehen
Totgesagte leben länger,
Du kannst sie nicht verbannen
Totgesagte leben länger,
Und sprengen alle Flammen![/color][/i]

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