| Lord Pyrus | [color=green][i]Der Raum wurde abgedunkelt Die Kerzen erhellen den Raum Der Schlüssel passt ins Schloss dahinter, bekanntes unbekanntes Die Pforten öffnen sich Der Text wird herausgeschnitten Die Worte sind dort wo sie fehlen In einer Lücke, die doch nicht leer ist Surrealität bedeutet hier nur die Wirklichkeit Der Geruch dieses neuen altbekannten Schrittes Die Worte werden eingefügt In die Menge der Buchstaben, dort, wo die Lücke ist [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=12241]Der Thread der Kritik[/url] Für viele vielleicht nur das sehen des Unbekannten Doch ist auch dies altbekannt, das Gefühl Und doch die Warnung, gewarnt zu sein Willkommen in der Anderswelt wo alles neu ist, und für viele altbekannt Gesetze existieren nicht Denn Regeln sind nur da, um nicht da zu sein Willkommen am Abgrund deines selbst? meines selbst? unseres selbst? Fall den Abgrund nicht hinauf denn nur wer an ihm wandern kann, kann im Abgrund etwas anderes sehen Willkommen...[/color][/i] |
| Lord Pyrus | [i]Anderswelt Wir Nicht-Menschen in dieser Welt Normale Gesetze gibt es nicht, nichts was uns hält Wir steigen Hochhäuser hinauf Nur um oben der Erde näher zu sein So gibt es Merkwürdigkeiten zuhauf Denn dies ist eine andere Form des Sein Wir atmen die Erde Und schwimmen in der Luft Ein einzelner ist eine Herde den die Zukunft manchmal zurück ruft Wir gehen auf dem Wasser Und reden in Rätseln Wenn wir in der hellen Nacht Unsere Häuser anlassen Um darin zu frieren Sehen wir zu unseren Haustieren Hinauf, um zu sehen wie sie daliegen Direkt an der Decke, wo auch unsere Blumen stehen Und die Winde von oben und von unten herab wehen Wir machen unsere Zigaretten Mit einem erdigen Wind aus Wir gewinnen alle Wetten Und atmen zufrieden die pure Erde Unserer Zigarette Bis wir sie zum Anfang entgegenschreiten Und die Zigarette an der Wand anzünden Wir erfahren von dem Tod unserer Feinde Und nehmen unsre Hände in die Beine Um so schnell wie möglich auf den Friedhof zu fahren Um dort mit Glückstränen übersäht von neuem zu erfahren, Wie ein alter befreundeter Mensch in seine Mutter zurück kehrt Denn dies ist die Anderswelt Kein Gesetz, das mich abhält Dinge wirklich zu sehen, wie anders sie auch sind denn selbst hier fühle ich sie gehen Die Flugzeuge, die sonst nur im Wasser sind Die Bank gibt uns ihr Geld Und die Polizisten zerstören die Welt Schneller, als wir sie aufbauen können Alles läuft Rückwärts, was die Uhr wohl davon hält? Doch wir können uns nicht besinnen Jemals von der Uhr weggeschaut zu haben Jedes mal wenn wir wegschauen, wir Zeit gewinnen Um uns an unseren schmerzhaften Glücksgefühlen zu laben Wir ziehen aus unseren Mündern unser Mahl Um es dann mit Messer und Gabel zusammen zu setzen Realität? Ja, gestern war das mal Müssen wir unsere Messer im Wasser stumpf wetzen Wir legen es zurück in unseren Backofen, so kalt Und lassen es frieren vor Hitze, ganz normal halt Und dann wir dem wohlgeformten Stück Geben wir ihm seinen Tod zurück Und lassen es beim Händler wieder in die Gefangenschaft Er zieht sein Schwert aus dessen Flügel in den Schaft Und legt ihnen wieder ihre Leinen an Damit frei in Gefangenschaft Fangen sie wieder fröhlich zu weinen an Und um keine freie Zeit zu haben, damit wir nichts vergessen Und unsere Notizzettel den Bäumen zurückzugeben Die Wälder wachsen, ein konstantes Klima Mit unserem gesättigten Hungergefühl geht es uns prima Wir laufen auf unseren Händen Zu unserer Freizeit Und fangen an Antworten zu senden Die wir von fremden Menschen bekommen – nur unweit Von unserer Wiese, unsrer freien Zeit entfernt Wo ein jeder Mensch alles von neuem verlernt Wir steigen als Babys aus unseren Gräbern Die mit Luft gefüllt sind, und der Wind in unseren Bädern Lässt und wohlig anspannen Wir waschen uns den Dreck ins Gesicht Und sehen vor lauter Helligkeit den dunklen Tag nicht Denn dies hier ist die Anderswelt Durchbrechen der Gesetze, was uns hält? Dies ist unsre Phantasie, dort wo alles möglich ist Nur leider gibt es so manchen, der das hier wieder vergisst Sonderbar, und verwirrend zu gleich Macht es diesen Worten nicht gerade leicht Wie wunderbar kann Phantasie doch sein Und schreiend fangen wir wieder an leise zu sein Mit den Worten „Das kann doch falsch sein!“ In der Anderswelt, wo niemanden auch nur ein Gesetz davon abhält Anders zu denken, in anderen Wegen, um dort an völligem Neuland anzulegen. In der Anderswelt...[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Alles was ich wollte war dazu sitzen an deinem bett in dein gesicht zu sehn während du schläfst dein glückliches lächeln zu sehen während du schläfst deine hand zu spüren die meine festhält dich atmen zu hören doch ist es zerbrochen, noch bevor ich das durfte war es zuviel verlangt?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Die Kerzen entflammen Die Zeit ist erstickt Der Hass und die Wut flammen empor Die Lage verzwickt Die Narben schauen hervor Das streichen über diese Ansammlung Von Knochen, Fleisch und Blut Der innere Schrei an die Engel, eine Warnung Bitte schaut mir nicht zu, so voller Wut So voller Hass, so voller Trauer Schaut nicht zu, wie ich diese Mauer Auf die ich mühsam geklettert bin Wieder aus Agonie heruntergesprungen bin Feuer, Wachs, Tränen, Blut Nichts erstickt meine Wut Der Schmerz liegt auf der Lauer Und ich heiße ihn willkommen voller Trauer Selbst diese Zeilen... Blut- und tränenverwischt Doch mich und meine Schmerzen sieht man nicht Nichts von mir...[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Engelsgleiche Phantasie Wenn wir soweit sind, breiten wir unsere Flügel aus Und wollen, wie viele von uns, ganz hoch hinaus Nur um die Welt von oben zu sehen Wie Könige der Lüfte über allem zu schweben Und so niemandem eine Chance zum Angriff zu geben Haben alle lange auf so einen Moment geharrt, wenn unsere Freiheit uns selbst bestimmt und wir im Einklang unsrer Gefühle, die so gut verwahrt nur noch wir selbst in den Lüften sind Wir gleiten durch die Lüfte – die Wolken nahezu unendlich weich Und sind Herrscher des Himmels – geradezu engelsgleich Wie himmlische Propheten, wachen wir dann über unsere Welt In der uns absolut nichts von irgendetwas abhält Unsere Welt, unsere Gesetze, unsere Phantasie Zu stören wagt man uns dann nie Denn wir sind die Hüter der Gefühle, die, die immer da sind Wir beschützen jedes Leben, jedes noch so kleine Kind Weil wir ein Teil von allem das uns umgibt sind Und so ist auch alles was uns umgibt ein Teil unseres Seins Eine himmlische Einheit, fernab jedem bekannten Daseins Heute sind wir nur ein Schatten unserer Selbst Darauf wartend, unsere Flügel wieder auszubreiten Und dann, in Gedanken an unser aller Selbst Unsere eigenen Phantasie erneut auszuweiten So entstehen neue Wolken, durch die wir gleiten Nur um uns einen eigenen Weg durch den Himmel zu bereiten Wer sind wir im Schatten dieser Wirklichkeit? Wartende Gestalten, doch sind wir erst bereit Dann erheben wir unsere Flügel, lassen unsere Phantasie frei Als Musiker, Künstler, Poeten, wir sind alle dabei In unserem eigenen Himmel den Platz der Ruhe zu finden Dort wo niemand uns verletzen kann und unsere Gedanken sich verbinden Allein in unserer Phantasie, wo alles möglich ist Nur dort entsteht unsere Art des Himmels, unser Garten Eden Dort wo alles möglich ist, Zukunft war eben Vergangenheit jetzt, Gegenwart schon lange vorbei Auf alles gesetzt, und gar nichts verloren, holen wir unsere Kräfte herbei Besondere Gaben machen uns aus, die nicht viele Menschen haben Und so können wir uns an den guten Gefühlen laben Wir genießen jeden Moment, bis wir erholt von all der Unklarheit Wir langsam wieder landen, doch in dieser Wirklichkeit nur unweit Von dem Platz entfernt, an dem wir zu fliegen begannen Und allein deswegen kann uns niemand verbannen Denn wir sind die Hüter des Himmels, die, die immer da sind Wir beschützen uns selbst und alles was uns wichtig ist Keiner von uns je vergisst, wie schön es doch in diesem Himmel ist In unserer Phantasie, wo wir die Grenzen brechen und die Welt neu erschaffen Können wir unserem eigenen Selbst neue Wege zum Erkunden schaffen So sind wir Kundschafter, Erschaffer und Vernichter zugleich In unsrer Phantasie – das Gefühl ist engelsgleich[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Silberstaub-Tornado Hitze allüberall, wo ist die nächste Oase In der Nacht entsteht eine bräunliche Vase Direkt in unserer Nähe, wir schauen hinauf Und sehen die Erde sich in die Lüfte erheben Ein Tornado steigt auf Und die Erde beginnt zu beben Im Mondenschein sieht dieser Tornado So silbrig glänzend aus So zieht er seine Wege Der Silberstaub Tornado Wir schauen ihm nach Unser Feuer ist erloschen Wie er – ganz gemach Zur nächsten Oase kommt angekrochen Die Palmen biegen sich unter seiner Macht Und in dem glitzernden Sand Den er aufwirbelt, entsteht eine neue Art der Nacht Das Mondlicht bricht sich in dem Sand So verteilt er das seltsamste Licht über das ganze Land Er nähert sich immer mehr der Oase Der silbrige Glanz begibt sich nun in eine Phase Die unbekannt für unsere Augen bisher war Das Wasser der Oase begibt sich mit in den Tornado Und bricht das Mondenlicht noch mehr, doch wo Ist der Rest der Oase hin? Wir stehen mitten in der Oase, mitten im Auge des Tornados Inmitten dieser Silbervase Erstaunt über die Ruhe im Chaos Der Silberstaub um uns herum Wirkt nur noch beeindruckend auf uns Wir machen uns keine Sorgen mehr über unser Leben Denn wir spüren noch nicht einmal die Erde beben Wir zünden unser Feuer erneut an Um zu sehen, was der Tornado damit macht Er zieht das Feuer in sich auf Wo ist sie bloß hin, die finstere Nacht? Inmitten dieses brennenden Silberstaub Tornados Der anscheinend mit sich selbst kämpft Denn das Wasser der Oase löscht das Feuer immer wieder So bekriegt er sich selbst, und wir stehen mitten drin Wissen nicht wann er aufhört, wissen nicht wohin Wir gehen können, in dieser Nacht Deren Seltsamkeit der Tornado unübertroffen macht[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Deine Stimme „Es tut mir leid“ Meine Sinne „Nein – mir tut es leid“ Ein leises Ciao Die Hoffnung erloschen Der Schmerz ist erwacht Die Taste gedrückt Vor Agonie zitternd – nichts hörend So laut ist die Musik, das ich mich flüsternd höre verlassen kann ich mich jetzt nur noch auf meinen Schmerz Der ist immer da, der ist niemals weg Wenn er auf Party ist, bin ich auch dabei Und so zerreist es mich wieder, zweierlei Die Musik wird immer lauter Die Verzweiflung schreit Mein Körper weint Emotionen der Stärke eines Wüstenorkans Wahrnehmungen getrübt Die Zeilen suchen ihren Weg Doch nie ins Glück? Du bist schon tot, so sehr das du es selbst schon merkst Zerrissen, Zerbrochen, Schlechtes Gewissen, Erstochen Mein zerbrochenes Herz hat mich selbst zerrissen Die Party beginnt Die Lichter auf mich Ein Flammendes Dachgeschoss erwartet mich Was wird diesmal heißer Der Raum oder mein Schmerz???[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Tausend Nächte Die Welt zerbricht um mich herum Selbst die Uhren formen sich krum Warum ist es so und nicht andersrum Alles was ich wissen will – warum? Beobachte die Kerzen in all ihrer Stille Lasse das Wachs auf meine Hände tropfen Gerötet sind sie, doch in mir ist immer noch der Wille Mehr davon zu fühlen, Tropfen für Tropfen Bis kurz vor die Schnitte, meine letzte Grenze Der Tod zückt auch so seine Sense Unter Tränen nur noch Trance Wo war die kleine Chance Die ich mir in tausenden dieser Nächten herbeigewünscht hab?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Alpträume, Schmerzen Verlieren des Herzen Verlieren der Seele Das durchschneiden der Kehle In jedem einzelnen Traum Der Wahnsinn Der Alltag Wo Zeit nie existierte Existiert seine Phantasie Das letzte was bleibt Die letzte Art der Freiheit Ansonsten bleibt nur Einsamkeit Dem Eremiten, der nie einer sein wollte Ausgegrenzt, verstoßen? Sein eigener Käfig Sein eigener Spiegel Sein eigenes Grab[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Neue Welten Bin sozusagen frisch verliebt Und hab nicht gedacht, das es so was gibt Mir macht es Freude, es zu sehen Und gleichzeitig bin ich zu Tode betrübt Ich sehe die Bilder, die ich gemacht habe Und ich spüre wie ich mich an dieser Fähigkeit labe Doch hat auch sie Schattenseiten, wie jede Gabe Und vielleicht trag ich mich selbst so wieder zu Grabe Seltsames Hoheitsgefühl, der Höhepunkt meiner Kreativität Noch lange ist es nicht ausgeschöpft, doch die Intensität Dieser Gaben macht mir selbst zu schaffen Ich spüre das Leben, wie es durch die Bilder dringt Wie es mir in jeder meiner Zeilen gelingt Einen Moment des Lebens einzufangen So bin ich verliebt, in eine neue Phantasie Und richtig auszuschöpfen, wage ich es nie? Ein Teil der neuen Welten, die ich auf meiner Reise Am Abgrund erkunde, auf die gleiche wundersame Weise Als würden Engel mit mir auf meinen Wegen gehen Ich sehe die Dinge, die durch meine Gabe Meine Kreativität, meine Phantasie, durch mich selbst Entstanden sind, aber in andrer Blickweise mir selbst Fast schon weh tun, schmerzen... Mein eigenes verwirktes Leben ich in diesen Dingen sehe Und so frage ich mich, werde ich jemals wieder leben können? Ich wünsch es mir so sehr Ich sehne mich so sehr danach Vielleicht ist dies ein neuer Weg...[/i] In Andacht an Mesh - Friends like these |
| Lord Pyrus | [i]Wüstensturm orkan der stürme über der wüste des lebens ohne sinn tobt er vor sich hin zerstört so manche oasen ich sehe ihn in der ferne sehe wie er auf die nächste oase zueilt und weiss was dort ist ich stehe selbst in dieser oase und der sturm eilt auf mich zu ich spüre den wind, doch ich kann stehen bleiben... der sturm umfängt mich umweht die oase und plötzlich ist stille ich schaue um mich herum im auge des sturms totenstille angenehm kühl nicht mehr so heiss wie in der wüste doch hält der zustand nicht lange an diese oase wird von dem sturm nicht zerstört doch muss ich mich entscheiden verlasse ich die oase oder bleibe ich hier? bleibe ich hier? bei dir? in dieser oase? in dem auge des sturms? glaube ich an uns? kann ich noch mit reinem gewissen ja sagen? kann ich noch mit reinem gewissen etwas entscheiden? ich brauche eine entscheidung, mein leben gerät ausser kontrolle der sturm zerstört die oase in die ich mich geflüchtet habe wenn ich nicht bald mich entscheide an meinem herz spür ich wie einer weitere wand bröckelt ich weiss sie wird zusammen brechen und mein herz wird dann wund da liegen wie jetzt die oase in dem sturm nur mit einem geziehlten stechen bringt mich der sturm dann um und die oase stirbt mit mir wer wird dann da sein wenn mein herz wund da liegt? du? du hast mich in soviel reingeritten in soviele probleme? bist du es den ich wirklich hasse? bist du es, oh spiegelbild im wasser der oase? hast du den sturm herbeigerufen?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Spiegelbild Spiegel, hör auf dich selbst zu zeigen Lass dich untergehen in diesen Reigen Dein Anblick bringt dich zum Wahnsinn Doch noch viel schlimmer ist die Leere in dir drin Tränen der Einsamkeit Bittere Erkenntnis, was hast du getan Ist es mit dir nun auch so weit? Die letzte Lösung zieht mich in den Bann Selbst in tausend Scherben Siehst du dich nur selbst Und in deinem Arm die Kerben Du kannst diesen Anblick nicht ertragen Welchen Schritt kannst du noch wagen Tausend Spiegel starren dich an Und wieder zieht dich die Leere in den Bann Du schreist vor Verzweiflung Und der Spiegel reflektiert die Schreie nur auf dich Und selbst ich halte diese Schreie nicht mehr aus Meine eigenen gespiegelten Schmerzen ruinieren mich Und wieder dringt eine Träne der Einsamkeit heraus Aus diesem Spiegelbild, die Einsamkeit der Scherben Wieder dringt Blut aus Tausenden von Kerben Lasst mich raus auf eine Weise Nein schreie ich nur noch ganz leise Siegelbild, oh Spiegelbild Wieso tue ich mir das immer an? Ich habe kein Schild mehr Mit dem ich mich schützen kann Spiegelbild, schau mich nicht so an Du weißt das ich das nicht ertragen kann Du weißt ich will nur noch frei sein Warum bist du es? Du weißt ich will nicht einsam sein Du weißt ich will glücklich sein Bist du es denn, Spiegelbild? Spiegelbild, schau mich nicht so traurig an Du weißt das ich nicht so leben kann[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Gefangene Freiheit Schaut ihn doch nur an Diesen für euch so seltsamen Mann Habt ihr ihn gefragt, ob er das will? Vor lauter Trauer ist er totenstill Führt ihn jedes mal zu eurer Belustigung vor Und sperrt ihn dann wieder weg Er schaut traurig zum Himmel empor Und immer mehr fällt er selbst von sich weg Umherstreifend in seinem eigenen Gefängnis Die Enge ist für ihn keine Bedrängnis Nein, sie schnürt ihm die Luft zum atmen ab Mit seinen Gefühlen ging es schon lange bergab Bis er wieder vor dem Spiegel steht Und nur in seine eigenen traurigen Augen blicken kann Er hat wohl seine letzte Chance verlebt Und seine toten Augen ziehen ihn erneut in den Bann Die Gefangenschaft in der Öffentlichkeit Frei unter allen anderen, doch so weit Wie andere schon vor ihm gingen, war er noch nicht Bis auch er den Spiegel zerbricht Und in den Scherben des Spiegels der Öffentlichkeit Sich entscheidet und seiner ganz eigenen Freiheit Den Weg bereitet[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Ein Nachtspaziergang Hab mich danach gesehnt Doch meine Welt hat mich zu schnell eingeholt Dort, wo ich eigentlich schon nicht mehr war Wurde von dem abgehalten Was ich wollte Bekam die Chance auf eine andere Weise zu fliehen Dorthin, wo Flucht nutzlos war So war ich für einige Zeit ganz woanders Ja die Erinnerungen haben gut getan Doch jede einzelne war ein Stich in mein Herz Kleiner Stich, doch die blutende Wunde schliesst sich nicht Jetzt öffnen sich wieder die Pforten Und der Schlüssel passt mal wieder ins Schloss Die Leere in den Texten Doch das Wissen Das das ungelesene schon oft gelesen wurde Naivität? Eine Krankheit, die doch manchmal hilfreich sein kann Der Text wird wieder eingefügt Und wieder einmal steht zwischen den Zeilen mehr. Hatte so einiges vor Doch wurde abgehalten Einiges konnte ich abwehren Doch hat mich dann die eigene Abwehr angegriffen Wie ein Kleinkrieg, so fühle ich mich hier Und noch lange ist der Sturm nicht vorbei Denn er fängt jetzt da an, wo er aufgehört hat Dort, wo vieles steht, was der Sturm bereits zerstört hat[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Frightened, scared Did anyone dared ‘bout what happened to me ‘bout what happened to you and you never thought I could survive the storm that fought around me you thought that I wont get another chance in my life you thought the storm would destroy me so here I am back again harmed, but not dead wiser, and a little more dread in my heart, but can you see can you see how free my heart and my soul is like a heavenly kiss can you see you, man in the mirror? You look at me Frightened, scared As if you wouldn’t know Who I am Time doesn’t matter You don’t care about it Maybe it would be better But you don’t know it You want to get out You want to get free Look at me I am free so here I am back again harmed, but not dead wiser, and a little more dread in my heart, but can you see can you see how free my heart and my soul is like a heavenly kiss can you see you, man in the mirror? You look at me Full of hate Full of sorrow I know who you are I can see your scars On your arms I can see the tears In your face I can see You want to return to a place You want to fall back But the twinkle in your eyes You still pray You still hope You are free, too As free as you want to be You, man in the mirror[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Realisation - oder doch nicht? Das Verstehen der eigenen Macht Krabbelt den eigenen Körper hinauf Die Gänsehaut, inmitten dieser Nacht Die Stütze fehlt nun, bleib stehen oder lauf! Das Verstehen der eigenen Kapazitäten Die Realisation der eigenen Kraft Himmel und Hölle in tausend Realitäten Der Kampf um der Phantasien Saft Kryptisch verborgene Klarheit Gradgebogene Verbogene Wahrheit Nun ist es endgültig an der falsch gestellten Zeit So kurz wie der Weg auch ist, er ist viel zu weit Doch bestreitbar, das einzige was zählt Es ist wahr, das nicht vorhandene gewählt[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Wenn Himmel und Hölle in Bewegung sind. Die Lichter sind ausgegangen Die Wahrheit ist gebannt Nun ist das Kämpfen anzusagen Die Gefahr ist erkannt In den Lügen spiegelt sich die Wahrheit wieder Nichts wird so sein wie es mal war Und sogar die freundlichsten Menschen sind einem zuwider Sogar die Schmerzen sind da Der erste Stein fehlt in der Mauer Und sogar die Schmerzen liegen auf der Lauer Um die eigenen Feinde zu besiegen Nun herrscht Krieg in den eigenen Riegen Es wird langsam Zeit, die entscheidende Schlacht zu kämpfen Und auf diese Weise des Lebens Schmerzen zu dämpfen Himmel und Hölle werden in Bewegung gesetzt Vor Wut und Trauer fängt der Boden an zu beben Der letzte Schrei der Schmerzen hat euch alle entsetzt Nun heißt es wegrennen oder leben Die Würfel sind gefallen Das Schlachtfeld bestimmt Inmitten dieser Hallen Entscheidet sich wer gewinnt In der Halle der Engel, auf dem eigenen Weg Wird der Kampf begonnen, mit heiligen Waffen Denn nur dort, auf diesem ganz dünnen Steg Umringt vor Wunden die seit Jahren klaffen Fängt die Erde nicht an zu beben Der Himmel bricht auf Die Klarheit überrennt die verschlafenen Gefühle Der Traum wird Wirklichkeit Jetzt ist es an der Zeit in eigenen Wunden zu wühle’ Denn nun ist es endgültig soweit Die Welt gerät aus der Bahn Endlich sind die Armeen bereit Und alles verfällt dem Wahn Jetzt wird nicht mehr zugesehen Nun werden nur noch Taten gesehen Und Untätigkeit treibt einen auch nur noch voran Es gibt kein zurück, denn alles ist in diesem Bann Der alles und nichts verändern kann Das was voran treibt, der seltsamste Wind Wenn Himmel und Hölle in Bewegung sind.[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Wenn die Anderswelt in Bewegung gerät Also sind die Würfel nun endgültig gefallen Nun fangen Himmel und Hölle mit dem Fegefeuer an Nichts kann sie mehr aufhalten, wie sie zusammen prallen Die Erde fängt an zu beben, und selbst die Wahrheit ist drauf und dran Auseinander zu brechen, in dem Fegefeuer der Welten Wir fallen nach oben, das Wasser fließt bergauf Dinge die normal geschehen, sind nur noch sehr selten Alles geht in gar nichts auf Die Winde treiben die Seltenheit bergab Das Leben setzt Mutter Erde schachmatt Die Wand beginnt zu brechen Die Sonne geht vom Himmel her auf Die Orkane des Lebens wehen wie wild Und selbst die Dämonen steigen bergauf Das feurige Wasser malt ein neues Bild Festgehalten werden die Gedanken, unverständlich Alles ist in Bewegung, stillstehend verständlich Der erste Schritt ist getan Das finale Projekt der Anderswelt läuft nun an Und nichts wird es aufhalten, denn selbst die Engel sind gerüstet Um das alte Leben zu zerspalten Die einstige Halle, die so verwüstet Fängt nun zu leben an Die Engelschöre singen ihr Lied Nichts ist zu erklären, was nun geschieht Das Schiff der Hoffnung läuft in der Kathedrale ein Eingetaucht in Licht, der wässrige Grund Die Narben verblassen, die Wunden gehen ein Himmel und Hölle schließen ihren Bund Die Kathedrale der Engel wird restauriert Doch ist noch lange nicht alles getan Die Veränderungen fangen erst an Kein einziger Schritt wird bereut Selbst die Apokalypse ist heilend geworden Denn sie bedeutet nur erneut Das Veränderungen vorgenommen wurden Also ist es nun soweit, alles deutet darauf hin Selbst die Engel rufen sich in den Sinn Das es nun wieder etwas gibt, und der Glaube daran Das finale Projekt der Anderswelt läuft nun an[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Neuland (Der erste Blick) Die ersten Schritte sind getan Wie ein neu geborenes Kind So manch bekannter Wahn Verlor sich schon im Wind Blut und Tränen fließen immer noch Sogar unter den Engeln gab es Verluste Doch wollen immer noch alle ganz hoch Dort hin, ganz nah an der Gefühle Kruste Die nun langsam aufzubrechen scheint Schmerzen fallen zum Himmel hinab Dort wo selbst der Teufel weint Liegt bekanntes Land schon weit ab Das Neuland, auf dem die Schlacht wütet Ruhe ist eingekehrt, in dem lauten Gewühle So langsam fühlt sich jeder hier wohl behütet Der Wind ganz sachte, ohne den Sturm der Gefühle Doch formt sich der Orkan unerwartet Überrascht, doch wissend, hat niemand gewartet Sofort aufzubrechen, in das erforschte Unbekannte Wo selbst der Taifun ist eine Verwandte Die ersten Verluste, die ersten Rückschläge Es gibt kein zurück mehr, zuviel ist in Bewegung Und so gerät jeder Schritt, den ich erwäge In den Wind der unbekannten Begegnung Die Gänsehaut vor den totgesagten Gaben Die ersten Zweifel scherzen Sehr viel weiter innen begraben im tiefsten aller Herzen führt der Weg direkt darauf zu Die Rückschläge schmerzen Und die Wunden gehen noch lange nicht zu Schleichend treibt sich alles voran Und zieht auf dies Weise noch mehr an Das helfend, doch auch tödlich sein kann Doch vielleicht befreit es auch vom erlösten Bann[/i] |
| Lord Pyrus | [i]"Genug ist zu wenig" (Des Kämpfers Sturm) Die ersten Energien sind geweckt Die Kreativität der Phantasie wächst Tief unten im obersten Erdreich versteckt Ungesehen eine Wurzel des Baumes des Lebens wächst Gefeuert wird aus allen Rohren Der Kampf ist noch lange nicht vorbei Gute Gefühle, tief verworren langsam schweben die mächtigsten Engel herbei Es reicht so langsam mit diesem Schmerz Unterschätzt wurde viel zu lange dieses Herz Das noch weiß wie all die Gefühle sind Hingebung, Kreative Lust, der Sommerwind Die ungreifbare Freiheit lässt sich wieder fühlen Sogar mit Freude lässt sich in den Schmerzen wühlen Der Sturm der einst alles Leben zerstörte Reiht sich nun langsam in den eigenen Reihen ein Um so das was ihn einst verwirrte In Ordnung zu bringen, nie wieder wird es so sein Wie die Zukunft bereits ungeschrieben steht Fängt der Tod an zu leben, selbst der Teufel versteht Das die Hölle nur sein eigenes Reich ist Und das selbst der Himmel mal die Heimat gewesen ist Ziel auf die allerhöchstens Emotionen Kein Blick zurück, in solchen Situationen Gilt nur noch zu kämpfen, in diesem Blutwahn Entsteht überall ungesehen eine neue Bahn Es gibt viel zu verlieren, doch noch mehr gibt es zu gewinnen Nichts wird mehr so sein wie es war Die Schäden gravieren Und das Blut fängt an zu gerinnen Kein neues Blut wird mehr fließen, Im Nebel wird es klar Genug ist zu wenig, sonst wird es wieder wie es war[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Das Eins der Widersprüche Nun reicht es endlich Die kreativen Energien Vereinigen sich Zu den mächtigsten Synergien Dem Puzzle fehlt kaum noch ein Teil Die Schwerter schneiden sich nicht mehr selbst entzwei Die magischsten Kräfte beginnen zu wehen Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt Man kann soweit wie man will sehen Und nur die Pflanzen sähen, die man selbst gesetzt Der Tornado, der einst aus Silberstaub bestand Fängt an zu häuten sein Gewand Taucht sich in den See des Feen - Staubes ein Taifun der Magien, mit einem heilsamen Schreien Die ganze Welt gerät ins Eins Der Mond steuert seinen Teil des Seins Dem Taifun der Feen hinzu Gülden glänzend, kommt die Ruhe dazu Die das Chaos des Taifuns entstehen lässt Nicht mehr länger ist das Chaos vernichtend Nein, alle Grenzen sind außer Kraft gesetzt Denn selbst dieses Bild wird in einen Zustand versetzt Der der reinen Magie der Phantasie anverwandt ist Und die so schnell bei niemandem vergessen ist So setzt sich der Taifun am Ufer zur Rast Der Ozean des Lebens glänzt im Mondenlicht Und selbst der Tod, der sonst so verhasst Gesellt sich dem Bild hinzu, doch nicht Um zu vernichten, nein, er hört dem Taifun zu Wie er leise sein Lied der seichten Winde singt Der Tod steuert musisierend seinen Teil hinzu Eine seltsame Melodie des Ungehörten erklingt Dort, wo alle Grenzen, nur für einen Moment Völlig außer Kraft gesetzt sind Umringt von den Engelschören Sehen sie die Sonne zum Mond hinunter gehen Singend sie sich schwören Noch mehr von den Anderswelten unerkundet zu sehen[/i] |
| Lord Pyrus | wie habe ich es dir gesagt? "die ersten schritte in richtung vertonung sind getan" - ja, die ersten schritte. doch selbst in den Anderswelten wandere ich immernoch am Abgrund... und das weisst du... dies hier sind immernoch meine Zeilen... und eine Reise in die Anderswelten beinhaltet leider auch für andere das Wandern am Abgrund.... [i]„Miss-Tonung“ Das Kerzenmeer entflammt Der Vollmond singt sein Lied Zeit und Wirklichkeit, gebannt Der Moment, den es nicht gibt? Die Konstruktion kommt zum Vorschein Der Stahl glänzt vor Phantasie Die Ruhe des Momentes kann nicht sein Schaffst du es denn nie? Seele, zieh dich bitte zurück Das hier wird sonst zu schmerzhaft für dich Lass – nur für einen Augenblick Die Gefühle zur Ruhe kommen, es ist doch gut für dich Die Saiten werden gestimmt Und mit ihnen die Wirklichkeit Absolute Ruhe, friedlich gesinnt Bald sind alle Teile bereit Gedanken durchstreifen das Kerzenmeer Wie tausend gleiche Söhne Sie rufen die ersten Engel her Und leise erklingen die ersten Töne Seele, bleib doch bitte zurück Tödlich für dich ist dieser Augenblick Ich weiß, du willst sie fühlen Doch fängst du dann an alles aufzuwühlen Umarme mich, lass mich jetzt nicht allein Denn dies hier soll nur für dich sein Der Moment der absoluten Stille Alles wartet, alles ist bereit Der klein wachsende Wille Und selbst die Engel sind soweit Ein letztes Mal lass ich dich, Seele Auftauchen, schnür mir ein letztes mal die Kehle Zeig mir deine Trauer, genieß diesen Augenblick Genieß es, wie sie über unsre Wange streicht Hör ein letztes Mal ihre Stimme Es ist soweit, das Pensum reicht Die Schärfung aller Sinne Die Töne erklingen und formen sich Die Gitarre verschmilzt mit der Welt Die Kerzen sind Zeugen, dies ist nur für dich Es gibt nichts, was mich noch abhält Instabile feste Formen sind gefunden Alles verdunkelt, das Gewitter beginnt Zeit fängt an sich selbst zu überrunden Die einst stabile Sicherheit verrinnt Stimmen erklingen, Seele will zurück Du weißt doch was es bedeutet Die Hand vollführt ihr letztes Kunststück Der Takt ist vorhanden, ungedeutet Der Einsatz des Textes beginnt Die Strophe, nie auswendig gelernt verrinnt Als würde Seele sie seit Jahren schreien Leise steigt ihr vom Himmel herab Und formt um uns eure Magie Die ersten Kerzen gehen bergab Getrennte Welten gab es nie Der Gewitter formt sich, den Sturm zu erwähnen Fast alle Kerzen sind aus, lasst sie doch bitte an! Die Hand findet ihren Weg, genau wie die Tränen Die die Gitarre anfängt zu weinen, Seele bleib dran Die Blitze schlagen ein Die Bilder von dir formen sich, von deinem Blick Schmerzen ballen sich zusammen Die Stärke wird unerträglich, Seele bleib doch zurück! Hör auf zu weinen, wir sind zusammen Engel, warum machst du das? Warum singst du mit? Blutige Tränen steigen zur Gitarre hinauf Der Schmerz mutiert zu Agonie, verschönt Nein, Seele, du gibst hier nicht auf Der noch nie gesungene Refrain ertönt [Break-up] Fallen Angel, hear my cry Fallen Angel, why you die? No Angel does, so why your try? My Fallen Angel, why you die? [/break-up] warum singst du mit? Lass es bitte, sing nicht mit Die Saiten weinen schon zu sehr Seh meine blutigen Tränen, ich kann nicht mehr Die Schreie erklingen, der Sturm zieht über mich her Deine Bilder vor meinen Augen Die erloschenen Kerzen stimmen in die abrupte Stille ein Seele beruhig dich, hör auf zu schreien, hör auf zu schreien Herz, lass das Stechen sein, bitte Schmerz, komm nicht rein Blutige Tränen, warum schon wieder? Deine Hand streicht über meine Wange „Daniel, wat hat du?“ Stoppt die Klänge, stoppt das sein Lasst die Phantasie so laut schreien Wie sie will, die Grenzen brechen Kein Gefühl, das wiederholte stechen „Daniel?“ Willst du mich zerstören oder hilfst du meiner Seele Lockre doch nur den Strick um meine Kehle Hör auf in ihnen rum zu wühlen, zerstöre nicht den Baum Seele, lass doch den Gefühlen, ihren wohlverdienten Raum Hier zwischen diesen Stühlen, ist das für dich nur ein Alptraum Hör auf in ihnen rum zu wühlen, lass den Erinnerungen ihren Raum Die Kerzen sind erloschen Der Wille hat sich verkrochen Selbst die Stille hat sich gebrochen Auch die Dämonen weinen Und die Wolken scheinen Keine Tränen mehr zu haben Eine letzte blutige Träne Und das letzte heut Nacht, das ich dir erwähne „Ich hab dich, Sonja - und meine Seele wieder“[/i] |
| Lord Pyrus | [i] Erkenntnis eines anderen Lebens Auf den Bildern biegt sich die Wirklichkeit Zurück bleibt uns beiden nur die Erinnerung Der große Traum von dieser Glückseligkeit Liegt von hier aus in zu großer Entfernung Schweigend schnell schaust du dir die Bilder an Ja, das waren wir, damals, es war eine schöne Zeit Doch nun sitzt du vor mir und ich sehe den Mann Wir teilten eine lange Zeit voller seltsamster Gemeinsamkeit Geredet haben wir nicht lange über diesen Augenblick Gescherzt, gelacht, doch holt uns niemand mehr das zurück Was wir dort erlebten, selbst wenn wollen wir es nicht Denn vieles rückte sich nach diesem Moment in ein Licht Das vieles nicht mehr gut aussehen ließ Alle die dort waren, reden nicht mehr gerne darüber Dort, wo so manche Feindschaft auf Liebe stieß Doch heute, hier und jetzt, ist es egal, worüber Es war nur ein kurzer Moment, und der kommt nicht wieder Doch bereuen wir beide hier nichts, denn es ist gut, so wie es ist damals erkannten wir was uns lieb und was uns zuwider Diese Erkenntnis zählt heute nur, wenn sie in Vergessenheit geraten ist Gegenwärtige Vergangenheit Wir alle wussten, was das damals bedeutete Der Anfang vom Ende der Gemeinsamkeit Die so mancher von uns auch als Liebe deutete Du weißt mehr als so manch anderer, was damals mit mir geschah Ja, nicht alles, doch die Veränderungen hast du bemerkt Ich schaue nicht mehr trauernd auf sie zurück, das was ich in ihr sah War ein Trugbild, der Hass darauf hat sich nur noch verstärkt Und diesen Hass teilst du, den du hast meine Schmerzen damals gesehen Immer wenn es dazu kam, das wir sie gemeinsam sehen Wir erinnern uns immer noch gern, wie wir damals voller Mut Erkannten, das niemand diese Zeit zurück holt, diese Welten Haben jede Chance genutzt, und bereuen auch heute nichts in unserer Demut Auch du, mein Freund, bist immernoch Teil meiner Anderswelten[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Der Schlund der Abgründe Die Töne verschlucken sich gegenseitig In ihrem Klang geht die Musik unter Die auf dem Papier gesungen spiegelseitig Mit dem Feuer fließt herunter Die Uhren drehen sich nach innen Zeiger zeigen in sich selbst Menschen starren raus dort drinnen Bizarres erklärt sich selbst Die Würfel steigen in die Hände Kerzen brennen nach in sich hinein Herunter gebaut werden die Wände Unkontrolliert nur zum Schein Steigen Papierdrachen zur Erde herab Und laufen dort ihre Kreise In Richtung der Fackel desorientieren sie sich Neue Welt auf bizarre Weise Und du, wo denkst du verlierst du dich? Im Spiegel, der dir deine Seele zeigt Auf dem gradesten Weg, absolut verzweigt Auf der Gewinnerspur verlierst du mehr und mehr Und nimmt aus der Phantasie schon viel zu viel her Schnell fließen die Uhren die Wände gemächlich hinauf Und der Mittelpunkt der Erde steigt zum Himmel herauf Scheuklappen erweitern die Sicht Und bei Tageshelle sieht ein Mensch nicht Zeig mir den Platz, wo blinde Menschen sehen Und Taube die Klänge der Musik genießen Dort wo einbeinige auf zwei Beinen gehen Und Tote Bäume erneut sprießen Komm dorthin, wo die Sekunden wehen Und wo die Waffen in sich selbst schießen Steine werden grau angestrichen Das Wasser wird blau angemalt Mahlzeiten kochen mit jedem Bissen Geld macht sich selbst bezahlt Liebe steigt mit dem Unwissen Der Hass auf das erfreulichste Eine Untat für das gute Gewissen Ja, neue Liebe wäre das erfreulichste Zeig mir den Platz, an dem Wirklichkeit ein Traum Hebe den Schatz, tief vergraben in des Lebens Baum Und ich zeig dir den Abgrund Dieser Welten Zeige dir den hungrig satten Schlund Der Augen der Anderswelten[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Es läuft wohl etwas schief. Erste Erfolge sind auf der Liste verbucht Die eigene Waffe mit Kerben versehen Weiterhin wird alles abgesucht Doch ist’s Zeit auch weiter zu sehen Und so wird die Erkenntnis dann ein Feind Und man fragt sich, was sie wohl gemeint Hat mit dem lebe oder sterbe Erst in der eigenen Kriegsherde Dann plötzlich auf Feindesseite? Doch kommen dort in unbekannter Weite Noch ganz andere Probleme auf einen zu Viele Schranken wurden gehoben Die Fähigkeiten sind nun fast ohne grenzen frei So muss man die Erkenntnis schon loben Aber spaltet sich daran so manches entzwei Es war am Anfang so einiges von Vorteil Doch verwandelt es sich nun, dank der Erkenntnis In einen äußerst schweren Nachteil Und Heilung wird zur schmerzenden Bekenntnis So ist das Wandeln am Abgrund Zwar interessant mit an zu sehen Aber frägt man dann schon nach dem grund Warum die winde nicht dorthin wehen Und nicht nur die Phantasie ist frei, nein mit ihr sind auch zweierlei Kreativität und der Wille Ziehen hinter sich die Stille In der dann zu offen zu bemerken ist Das wohl doch mehr befreit worden ist So läuft die Erkenntnis wohl schon Amok Hass und Abneigung bilden dann den Smog Der die Erkenntnis schützend umgibt Und die Einsamkeit bringt sich selbst mit Laden sie sich alle auf ihre eigene Party ein Und lassen die Kontrolle im Selbstzweifel allein Noch ist nicht aller Tage Abend Denn so lange die Dinge trabend Vor sich hin und für sich zusammen bleiben Gibt’s noch unbekannte schritte die mir verbleiben[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Segen? Lasst die Uhren in sich selbst verschwinden Hier stimmt irgendetwas nicht Mit einer Helligkeit die so manch anderen erblinden Lässt, ist es etwas, das sich selbst zerbricht So helfen die Feen anscheinend immer wieder weiter Zeigen Dinge hervor, die sich nicht selbst aufzeigen lassen Und bringen Geschichten zusammen, die viel zu heiter In der Überraschung wirken, in den Einsatz der Massen Der Nachrichten, die anscheinend viel zu gut Und viel zu unvorbereitet eintrafen Drauf vorbereitet, ja, mir geht’s trotzdem noch nicht gut Seit wann gibt’s denn gute strafen? Belassen wir es bei den ungeschriebenen Tatsachen Und bringen wieder einen schritt vor hinter uns In welche Richtung, stets unbekannt bekannte Sachen Doch noch lange nicht verraten sie uns Die Engel sind nun doch in den Kampf verstrickt Und anscheinend ist die Lage schon so verzwickt Das sie sonderlich tief fliegen Runter mit den Köpfen, sie wollen siegen Unwissend, aber trotzdem bekannt Noch ist die Kontrolle in der eigenen Hand Schau doch nur, wie sie über allem schweben Hat sich da wer entschlossen zu leben? Die Gefallenen stehen wieder auf Ein Schritt zurück, ein Tritt vor, und lauf Stürzen sich in immer neuere bekannte Welten Der Blutwahn hier ist so häufig selten Das man meint, der Boden selbst würde sich bewegen Um so noch inniger die tiefen Höhen zu erleben, ein Segen?[/i] |
| Lord Pyrus | pausengag? sicherlich nicht... doch den tieferen sinn zu erkennen, überlasse ich jedem allein, der/die das hier liest.... [i]Zirkus der Lustigkeit Willkommen im Zirkus der Lustigkeit Na, sind wir denn auch alle bereit Mit unseren Kettensägen Spaß zu haben? Sich an den Tönen zu laben? So spielt der traurige Clown sein fröhliches Lied Es herrscht eine Bombenstimmung Gerade dann, als die Manege in den Kugelhagel geriet Tanzen war seine Bestimmung Die Löwen feilen sich ihre Zähne spitz Während der Dompteur sich selbst dressiert Ganz oben auf dem Drahtseilsitz am schweben Kämpft die Schwertschluckerin um ihr Leben Auf dem kleinen Auto der anderen Rotnasen Die sich am Schiessstand in den kleinen Vasen Versteckt haben, die Luft wird bleihaltig Ein lautes Geräusch, es kracht gewaltig Die Rotnasen begraben unter Tonnen von süßem Damit können sie sich endlich mal ihr Leben versüßen Der Direktor ist gut verstaut in der Kanone Grüß uns den Mars, Hr. von und zu Harsch Und Skrupel? Wenn dann lieber ohne Steckten im die Tänzerinnen ne Rakete in den Arsch Das wird dann wohl ein sehr weiter Flug Auf Wieder sehn Mister Direx, machen sie es gut! Der Feuerschlucker hat wohl zuviel geschluckt Besoffen kauert er in der Ecke, doch überall wo er hin spuckt Ein Flammenmeer entsteht Die Feuerwehr ist zur Stelle Den Clowns das Wasser ausgeht Lösch mal mit der Nasen Quelle Ein Feuer, dann weißt du wie’s daneben geht So heizen sie sich gegenseitig ihre Stimmung an Die Trapezkünstler zwängen sich auf ihr Motorrad Und fahren ihr dünnes Seil viel zu schnell bergab Der Löwe im Kochgewand wetzt sich sein Messer Erst Zahnpflege, dann noch was gegrilltes, das wird immer besser Der Dompteur ließ sich ebenfalls nicht mehr blicken Nach seinem Sprung durchs Feuerrad – Tasty fried Chicken Die Kamele stehen in der Ecke und rauchen eine Und man lässt jetzt auch den fröhlichen Clown von der Leine An der er viel zu lang gehangen hat, hoch oben im Zirkuszelt Das nun leider zusammenbricht, das Ende der Welt? War doch klar, das der Clown wieder alles vergurken muss Zum Abschied für ihn, des Feuerschluckers Todeskuss[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Die Ironie der Klinge Betrachte die erste Klinge in meiner Hand Noch ist sie nicht bereit, den Kampf zu gewinnen Noch fehlt ein Stück absolutes Neuland Aber selbst die Zeit ist aufgehalten worden vorm zerrinnen Doch ist bereits diese Klinge von einer seltenen Schönheit Und auch wenn ich es nicht so sehe, schon zu mehr bereit Als sie eigentlich gedacht war, das Projekt wurde zur Basis Und so geraten einige Dinge in die merkwürdigste Stasis Ich lasse die Klinge sich selbst entzwei schneiden Obwohl mein Werk, so ist sie noch zu instabil Doch hätte sie schon größere Kriege für sich entscheiden Können, sie war lange nicht so labil Wie ich sie hier vielleicht für dich beschreibe Allein diese Klinge hat Tote auferstehen lassen Und die Anderswelt fand eine neue Bleibe Ja, die Klinge war für einige schon mehr als scharf genug, Doch für mich noch an die, die sie gerichtet ist ein Betrug Manche Schwerter halte ich bewusst im Verborgenen Denn noch sind sie hier bei mir im Geborgenen Ich kann sie zwar mit Routine führen Doch können sie noch nicht das berühren Was die Vorboten, die ersten Klingen bereits taten Nein, ich muss nicht mehr auf einen Zeitpunkt warten Denn egal wann ich beginne sie einzusetzen Werden sie fast alles ganz von alleine zerfetzen[/i] |
| Lord Pyrus | Wie lang? Fragt mich nicht. Denn ich weiss es nicht. Vielleicht auf ewig? Vielleicht nur kurz... vielleicht ist auch eine entscheidung gefallen. ich weiss es nicht. Fragt auch nicht nach dem Warum, denn hauptsache ist: [i]Lass es gut sein Was verlangt ihr da von mir? Ich kann das nicht tun Denkt ihr denn ernsthaft das hilft mir? Gute Gefühle ruhen Ich habe keine andere Wahl Doch kann ich das nicht machen Die Anderswelt wird kahl Und die Schmerzen fangen an aufzulachen Ich kann doch nicht das zerstören Das mir geholfen hat soweit zu gehen Was würde ich mir verwehren Aber wie weit würden die Schmerzen sonst gehen? Die Lebens Quelle öffnet sich Und ihr Wasser läuft langsam ihre Bahn Willkommen zurück, es war eh lächerlich Kommst nicht raus aus diesem Wahn Schau allem zu, wie es langsam zerfällt Schau dem Feuer zu, das mich umschlossen hält Und mich doch nicht verbrennen kann Schau in den Spiegel und verzweifle daran Alles läuft wieder rückwärts, willkommen zurück Lösch die Erinnerungen und verlier dich im Augenblick Der so lange dein zuhause war, wehr dich nicht, lass es einfach geschehen Denn um hier rauszukommen half weder kämpfen, noch bitten und flehen Die letzten Erinnerungen gehen im Feuer unter Das Feuer friert ein, der Eisberg gewinnt Das Wasser läuft wieder altbekannt den Berg hinunter Zusammen mit Chancen, wie die Zeit verrinnt Lassen wir es so weiter laufen, es ist nur noch egal Das was vor kurzem noch war ist nun nur noch trivial Schließ die Pforten und geh wieder in altem Schema Gesteh dir doch ein, dass es soweit kommt, war dir klar Lass die Klingen auf ewig ruhen, vergiss was du getan hast Breche die Brücken ab, lass die Anderswelt sich verlieren Du hast nichts Falsches gemacht, doch die viel zu große Last Des brennenden Eisbergs ist unerträglich, die Schäden gravieren Und niemand kann dir noch helfen, lass sich alles verlieren Kehrt so schnell wie möglich zurück, tausend Kriegsherden aus den Anderswelten Bitte werft nicht zurück euren Blick, fangt an zu sterben, denn auch in diesen Welten Wart ihr nicht richtig aufgehoben, geht wieder dahin zurück wo ihr hergekommen seid Immerhin kann man euch für loben, das ihr versucht habt zu kämpfen, nur ward ihr nicht gefeit Die Pforten sind geschlossen, vielleicht war es falscher Mut Ein leises Geständnis, ja mir ging es in den letzten Tagen gut Doch hilft das alles am Ende wohl doch nicht Denn schließlich an sich selbst es zerbricht Bauen wir nichts mehr von vorne auf Lass den Schmerzen doch freien Lauf Und gebe endlich diese aberwitzige Hoffnung auf Das alles besser wird Lass es doch so sein, wie es ist[/i] |
| Lord Pyrus | nur kurz. danke, N., für deine Hilfe. Du hast eine besondere Stelle in meinem Leben - in meinem Wesen - eingenommen und ich hoffe, das ich dir auch auf eine ähnliche Weise mal helfen kann. Für dich da sein kann. So wie ich dir, so bist auch du mir eine sehr gute Freundin geworden. Danke... Zurück, zwar nicht ganz unversehrt. Doch nun heißt es: [i]Sprengt die Flammen Sprengt das sein Sprengt die Flammen Lasst es nicht mehr sein Soll es sich doch verbannen Sprengt die Wahrheit in tausend Fetzen Die Engel sind zurückgekehrt Und niemand wird sich mehr hier widersetzen Denn der Weg ist in sich gekehrt Die Klingen sind bereit Es wird sonderlich betont Nun ist es also endlich soweit Fallen Angel ist fast vertont Die mächtigsten Kräfte sprengen die Pforten der Anderswelt Nichts mehr, was den Blutwahn der Krieger aufhält Ich lass nicht mehr zu, dass ihr das hier stoppt Denn mir ging es zu gut, als das Ich noch mal diesen Fehler mache Nun gilt nur noch eins, es wird geschockt Bis zum ende dieser wild umfangenen ruhigeren Sache Sprengt das Sein in aber Millionen Fetzen Noch nicht mal die Flammen werden verletzen Denn das flammende Inferno steht nun auf meinen Seiten Und auch ich fange an, in den unbekannten Angriff zu reiten Meine Klingen können tödlich, aber auch heilsam sein Lässt du dich drauf ein? Die Pforten stehen offen, die Anderswelt gibt sich blühend preis Die Kräfte stehen geschlossen Und auf eine völlig unbekannte weis’ Tritt ein, und lass die Anderswelt auf ihre Art Zu einer neuen Erfahrung deinerseits werden Setzt die Millionen von Kriegern in Fahrt Dieser Kampf wird gewonnen werden Noch ist alles veränderbar in seiner Stabilität Baut es auf, das Kriegsgerät Nun gilt nur noch, zu kämpfen Ungetrübt, ohne etwas zu dämpfen Als wir begannen Hieß es nur noch: Sprengt die Flammen![/i] |
| Lord Pyrus | *leise lächelt* pass auf, N. ... , zieh dich nicht selbst so herunter, wenn du sagst, du könntest das nicht. Das Geheimniss hast du anscheinend entdeckt. Wir beide beginnen doch nicht etwa eine Art des Rollentauschs, indem ich dir die Wunder der Anderswelten zeige, obwohl du so oft mir ebenfalls Wunder gezeigt hast - in einer Welt, die damals für mich so fremd war? Ich gratuliere euch, mylady *sich verneigt* Ihr fragt warum? Nun, ich denke, das ihr das selbst erkennen werdet ... doch nicht nur da, wo ihr hin blickt... [i]Relative Perspektive Alles ist eine Ansichtssache In diesen den unsrigen Welten Bleiben wir intensiv ruhig bei der Sache Da hier für uns ganz andere Gesetze gelten Wenn die Welt sich aus den Fugen reißt Und droht einen zu erdrücken Kann es auch sein, das sie sich selbst beweist Veränderungen können auch glücken So wohnen so manche von uns im Herzen des Sturms Verwaschen ist der Blick nach außen hin Der Blick in den Abgrund aus Sicht dieses Turms Indem wir uns lyrisch befinden, stiehlt uns den Sinn Der uns manchmal sagt, was die Klarheit bedeutet Doch nur so mancher von uns vermag durch die verwaschene Optik Etwas zu sehen, das sich nur manchmal herausdeutet Es ist nicht das was wir im Sturm sehen, manchmal eher ein Knick in der Optik Wenn wir von seltsamen Anderem reden Das wir gegenseitig nur verstehen Und wir so anfangen, Dinge zu beleben Die uns unklar, wenn das Wehen Der Winde uns erfasst Manchmal mag dieses Gefühl verhasst Sein, doch vergesse bitte nicht Das die Kontrolle, der Blickpunkt des Chaos Meist bei uns liegt und nicht In der Welt oder in anderen Personen Ungeklärt müssen wir uns manchmal schonen Im Sturm erscheinen so manche Dinge unwirklich Doch sind sie manchmal näher als dort, wo sie sich ballen Wenn du willst, wird der Sturm durchsichtig für dich Bei der Wahl zwischen A oder B, kann auch das „Oder“ fallen Lass dich nicht erschlagen von deiner eigenen Welt Du weißt noch lange nicht, was sie noch alles für dich bereit hält Du selbst redest von Blindheit, die manch anderen befangen macht auch du hast schon oft auf deine Weise über den Abgrund gelacht Ruf dir in Erinnerung, es ist deine Welt, dein Leben, dein Standpunkt Den du vertrittst, auch so gerät alles für andere in einen relativen Blickpunkt[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Schiff des Grauens Fahrt zu hoher See Ringsum nur das Flammenmeer Das ich seh’ Weit am Horizont das Leuchtspeer Das mir den Weg Zu einem neuen Leck im Herzen weist Nur der neue Weg Der mir mal wieder alles entzwei reißt? Die unbeirrten Schreie aus dem Bug Nicht dorthin steuern, es ist genug! Doch brach das Ruder schon als wir in See stachen Und auf den Segeln breiten sie sich aus, die Blutlachen Den Späher hat es schon lange weggefegt In den Flammen des Meeres ist er untergegangen Seine Freudenschreie haben des Kapitäns Herz belegt Und der nahm sich kurzerhand selbst gefangen Der Wahnsinn greift auf dem Schiff um Und es scheint so als käme niemand drum rum Die Hälfte der Besatzung verließ schon das Schiff Das weite Meer zu lieben hatten sie erfahren Doch als sie sahen, das das rasiermesserscharfe Riff Auf das wir zu treiben, von flammenden Gefahren Überseht ist, flohen sie wie die Ratten vom Deck Nach der vollen Breitseite schlug das Schiff leck Mord und Totschlag auf dem unteren Deck Niemand kümmert sich noch einen Dreck Darum, ob das Überleben sicher gestellt ist Vielleicht ist verliebt sein doch nicht so schlimm? Der Proviant schon lange ausgegangen ist Einzig freier Überlebender hier, rückt in den Sinn Angeblich ist das Schiff noch unter Kontrolle Vielleicht hängt der Kurs an der eigenen Rolle So geht es mit der Hoffnung bergauf oder wieder bergab Genau wie das Schiff auf den Wellen springt Dem wilden Sturm ausgeliefert, tanzend in die Fluten hinab Dem Temperament, entfernt das unbekannte singt Das Flammenmeer züngelt empor Was geht aus dieser seltsamen Art noch hervor?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Wie die Zeit vergeht? Schau auf den Zeiger der Sekunden Unermüdlich dabei die Minuten zu überrunden Als letzter in diesen rennenden Runden Vor sich hin kriechend die Stunden Die Zahlen fliehen vor des Zeigers Hinweis Schwarzes Ziffernblatt, wo einst weiß Die Sekunden ticken nach innen hin Und die Stunden fragen sich nach ihrem Sinn Gekrümmte Zeiger vertauschen die Zahlen Die Striche der Sekunden erleiden Qualen Während die Zahnräder beginnen, sich zu zermalen Und die Zeit anfängt, sich selbst auszumalen Die Zeiger ticken den Rand entlang Gemeinsam verspüren sie nicht mehr den Drang Nur aus der Mitte heraus zu zeigen Bis dorthin, wo sich ihre Wege verzweigen Die Sekunden zählen sich nicht mehr allein Dicke Zeiger schlagen Hacken Minuten fragen sich nach dem Grund für ihr Sein Und die Uhr wickelt sich in ihr Laken Zahlen tanzen auf der Uhr wild herum Und selbst das Zählwerk zählt krumm Immer links herum steht Die Zeit, wie die Uhr vergeht...[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Momente (01/05/03) Höre mal wieder die Musik Im Bauch formt sich das altbekannte Gefühl Auf anderen Zeiten schweift mein Blick So verwirrt die Zeiten sind, in denen ich wühl’ Genieße euer Dasein Wenn ihr wüsstet, wie oft ich danach mich sehnte Ungehört damals mein Schrein Und ungelesen die Zeilen, in denen ich euch erwähnte So wie jetzt von euch auch… Denke an die Zukunft Weiß es liegt noch sehr viel vor mir Rote Hoffnung liegt bei dir Blaue Gedanken formen sich Schwarz mir wird, denke ich an dich Lila wird das Gefühl der Sehnsucht Viel sagend im Grünen gesucht Der Wasserfall der Erkenntnis spiegelt Nun auch das gute, das auftaucht Aus der Höhle dahinter, die einst versiegelt Aus des Schmerzens Meer, das gute aufgetaucht Die Flammen des Altbekannten züngeln empor Der Wunsch nicht erwischt zu werden geht hervor Doch kann ich mich nicht dagegen wehren So wie kaum ein Mensch sich wehrt Was würde ich mir dann auch verwehren? Wenn sich der Schatten das Licht verwehrt?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Eisberg Glitzernd gelten die Blicke ihm als Zölle Ungeschmolzen majestätisch steht er da Die warme Kälte des Eisbergs der Hölle Wird hierzulande zur größten Gefahr In ihm eingeschlossen, Schmerzen und Qual Eine Berührung stellt den Menschen vor die Wahl Sein eigenes Paradies aufzugeben Oder alles zu entflammen und zu leben So wissen viele nicht von den Wundern der Unterwelt Und blicken fasziniert tief in das Eis Es mag ja sein, doch ist es nicht das was ihn abhält Die Augen seiner Opfer zu verwandeln als Beweis Manche treten nach der ersten Berührung zurück Und versuchen verzweifelt abzuwenden ihren Blick Doch längst gefangen sind sie von seiner Schönheit Und bald gänzlich gefangen von seiner Einsamkeit Inmitten des Eisberges selbst am Leben gehalten Und so beginnend, gute Gefühle aus zu schalten Nur wenige sahen auf ihn herab Und schmolzen mit ihren Blicken das Eis Nur wenige tanzten auf ihm hinab Um ihn zu verringern, als Liebesbeweis Wärmten sich an seinem Eis, um selbst nicht zu erfrieren Doch nun die oberste Schicht des Berges sie zieren Haben viel zu sehr unterschätzt, was ihn ausmacht Gingen nicht achtsam genug damit um Haben stellenweise sogar über ihn gelacht Sogar noch, als er sie um den Verstand gebracht Tief verschlossen in diesem Berg der Eiszeit Schlägt ein paradiesisches Herz Und erzählt von Liebe, Leben und Freiheit Fernab von jeglichem Schmerz Manche konnten tief hinein blicken Einige konnten ihre Schreie hinein schicken Und nur wenige tauen dort an diesem Platz auf Viele gaben den Kampf jedoch schnell auf Zerschellte Geschosse am Fuß des Eisbergs Bei der Berührung zerfetzt wurde ihr Herz Das Feuer bricht sich in seinem Wesen in aller Grelle Doch kennt ihn kaum noch jemand, den Eisberg der Hölle[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Verschmelzung? Blitze schlagen ein Die Realität wird zu Recht gerückt Lauter wird das Schreien Konzentriert suchend schweift der Blick Die Anderswelt kehrt ein Der Moment der Stille ist näher gekommen Verschmelzung des Sein Die Kriege des Chaos, wild, doch besonnen Himmelskörper kehren heim Der Sturm hat nun doch begonnen Die Waffen der Anderswelt rücken ein Die Konzentration in der Absicht, Die Engel stehen vollzählig bereit Glaub mir, so direkt dachte ich’s mir nicht Nicht so, das alles bereits soweit Doch die direkten Zeichen nehmen die Sicht Auf das altbekannte, bin ich denn gefeit? Das Bekannte verfällt in Surrealitäten Alle Schritte sind bereit zu gehen Zu den Pflanzen, die wir säten Wir können noch nicht soweit sehen Bei all der Masse an Hilfsgeräten Und all den Stürmen, die hier wehen Kontrolle bricht aus Der Regen setzt ein Lass das Chaos raus Ist doch viel zu rein Hol die Klingen heraus Denn nun kehrt die Anderswelt ein[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Murmelspiel Glänzend Hart, unendlich in der Tiefe Wiege ich die Kugel in meiner Hand ab Erinnere mich daran, als sie das letzte Mal lief und schaue immer tiefer in die Kugel hinab Ihr Schimmern so tief wie ein eigenes Universum In ihr fängt sich die Welt an zu spiegeln, selbst Zeit wird krumm Reflektiert meine Augen und doch noch wesentlich mehr Lernt in meiner Hand fliegen und fallen, wünscht sich so sehr Endlich losgelassen zu werden Frei irgendwohin zu rollen Vielleicht in andere der Kugelherden Wir beide sind es, die das wollen Senke meine Hand zum Boden hinab Majestätisch beginnt sie sich zu bewegen Bricht los, mit stärkster Kraft weit ab Stößt die Bahnen um, mit dem willen zu leben Fange an zu erkennen, neben ihr rollen noch andere Majestätisch, fast beschützend Hör sie leise flüstern, "in neuen Gefilden ich wandere So neu und doch so verwirrend" Bleibt direkt vor einer anderen Murmel stehen Die Begleiterkugel zieht sich funkelnd zurück Und versucht, tiefer in die neue Kugel hineinzusehen Prüfend wird mein Blick Milchig abblockend, doch irgendwo anziehend Bewegt sich die Neue Murmel nicht vom Fleck Ists zu dunkel für sie um klar zu sehen? Kämpft mit sich selbst, mit allem, will nur noch weg Wie die Chaos-Murmel in innersten Ungereimtheiten Je länger sie sich anschauen, um so mehr Gemeinsamkeiten Begleiterkugel steht am Rand, glänzt in wohl freudiger Pracht Der Geruch der provozierten Neugierde sich breit macht Der Moment ist wieder eingekehrt, Kugel will mehr sehen In dieser neuen, weit ab stehenden doch verwunderlichen Beide Murmeln so versehrt, das sie öfter in sich selbst gehen Chaos Kugel so verwirrt, des Öfteren schon ausgewichen ja sogar versteckt doch immer wieder zurückgekehrt, hat die neugierde neu entdeckt Beobachte die beiden Murmeln in aller Stille Was wächst im Chaos, doch nicht etwa der Wille Noch tiefer zu schauen, bis in alle Tiefen Für dich gab’s schon Momente mit ihr, die zu gut liefen Komm zurück, altbekanntes Chaos-rund Zeig mir dein Funkeln aus nächster Nähe Dachte erst, deine Farbe wäre von einer tiefen Wund’ Seltsam rötlich ich durch diese Murmel sehe Viel zu altbekannt Doch neuerdings so unbekannt Ist dieser Farbton, den ich dort sehe Ob ich wieder einen Fehler begehe?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Die kuschelnde Hölle Öffne die Tore in diese feurig rote Grelle Beginne in dieser Welt zu wandeln Cerberus empfängt mich, in aller Schnelle Eilt zu mir, um bei mir anzubandeln Ich streichle ihm durch sein feuriges Kleid Er erkennt mich als alten Wanderer durch diese Welt Entfernt sehe ich mein Ziel, es ist nicht mehr weit Und selbst der Teufel mich nicht davon abhält Begrüßt mich mit einem Handschlag unter Freunden Lange hab ich versucht das alles zu verleumden So gehen wir mit Cerberus ein Stück über die Klippen Vor der Höhlen bleiben sie stehen, um nicht zurück zu kippen Ein freundliches Lächeln muntert mich auf Und zum letzten Mal schaue ich die Hölle hinauf Schreite langsam in dieses Gebiet Das jeder Dämon immer mied Nur ich nicht, für alle anderen ist es zu herb Hinter der Ecke, majestätisch der Eisberg Auch er empfängt mich mit offenen Einblick Bis hin zu seinem Herz, dem größten Missgeschick? Berühre sein Antlitz, streichle ihn sanft Dort wo ich ihn berühre entsteht Wasserdampf Nur mein ich versetzt mich in diese Zwangslagen Selbst der Teufel würde sich nicht soweit wagen Greife in die Tasche, nehme das frisch schlagende Herz Und schmettere es gegen die Wand des Eisbergs Die Murmeln erlöschen, die Hölle ist vergessen Selbst dieser Eisberg würde sich nicht mit mir messen Doch das Herz zersplittert nicht an seiner Wand Langsam vereisend schließt er es in sein Land Sehe ein letztes Mal, wie es in dem Eis schlägt Kurz bevor auch das in Vergessenheit gerät Ein letztes Mal schaue ich tief in ihn hinein Und leise höre ich tief heraus mein eigenes Schreien Wende mich zum Gehen um, der Eisberg wächst wieder Und auf dem Weg hinaus geht Eisregen danieder Teufel persönlich schaut mich bestürzt traurig an Und Cerberus kuschelt sich tröstend an mich heran Gehe meinen Weg mit ihm hinaus Es war viel zu schnell zu früh, stellt sich heraus Drücke mich ein letztes Mal tröstend in sein brennendes Fell Und schließe die Pforten hinter ihm, empfangen werde ich von dem Grell Der Schlachten der Anderswelten, dort wo noch nichts entschieden ist Und das Begraben dieser Hoffnung zu oft nie stattgefunden ist Engel empfangen mich, schauen mich verdutzt an Traurig schüttle ich den Kopf, fangt wieder zu kämpfen an Denn noch ist nichts entschieden Es gab da nur eine Sache, die wir mieden Und die liegt nun begraben im Innern des Eisbergs Demütig leise widme ich mich dem weinenden Herz Morgen ist er vergessen, der heuer Dunkelheit Schmerz[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Eiswüste (Liebe) Die Kälte hat wunderbar das getan Was ich von ihr wollte Diese ungewöhnliche Form von Wahn Der ich meinen Respekt zollte Reagiere gefühllos auf das was du mir sagst Doch dringt deine Liebe viel zu tief in mich ein Drehst die Dinge so, dass du nie darüber klagst Wenn ich vor lauter Wärme anfange zu schreien Wunderbar erfüllt das alles seinen Zweck In deinen Augen ist es nur eine Frage der Zeit Wenn du wüsstest, ich bin schon lange darüber hinweg Und ich gehe nie wieder so weit Ich wandle in der Eiswüste, tanz du von mir aus in der Sonne Ich brauche kein Glück, erzähl mir von deinem voller Wonne Dein Glück bereitet mir zwar Schmerzen, aber mich nicht dazu Glaub doch was du willst, du hörst mir schon lange nicht mehr zu Verändere das Lied, mach die Freiheit relativ Treib das Spiel so lange, bis ich ganz tief Am Boden meiner Welt liege, voller Schmerz Verstehe endlich, ich habe kein Herz Und selbst wenn ich eins hätte Hast du keinen Platz darin Zeig mir deine Liebe zu mir Erzähl mir, wie schön es ist Der Glaube, du wirst geliebt – von mir Das Wort allein schon vergessen ist Was man nicht kennt, kann man nicht fühlen Und du wirst nichts finden, hör auf damit zu spielen Beiß mich, zerstör mich, liebe mich Mein Hass wird nur noch größer durch dich Die Wut reicht jetzt schon um so manches zu zerstören Dir werde ich nicht mehr die Chance hier gewähren Irgendetwas in mir zu heilen Wirst weiter dort verweilen Irgendwo unter der Sonne Stehe im Regen, bin mit ihm anverwandt Wesen wie ich sind dir nicht bekannt Redest davon, einige zu kennen Kannst aber keinen beim Namen nennen Noch nicht mal mich Helfe mir, zeig mir was Leben heißt, bau den Hass in mir auf Deine Sonne scheint nur für dich Versuch mich doch zu zähmen, rutsch auf dem Eis aus Ich hoffe du stirbst daran Denn erst dann hast du es wirklich geschafft Wenn mein Wesen meine Freiheit hasst[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Die Galerie des freien Falls der Galerie Alles löst sich Raus aus diesem Rahmen Beginnt zu fallen Die Zeit hört auf zu lahmen In der Stille wird die Musik ruhiger Und mit ihr frieren die Gefühle ein Laute Stille – freier Fall Schließt sich das Schloss selbst ein? Selbst der Sand der Wüsten beginnt zu schweben Fallend zum Boden aufzusteigen Sieht es so aus, das erhoffte gute Leben? Bilder beginnen sich zu zeigen Die Galerie füllt sich langsam Abstrakte, seltsame Bilder Die Freak-Show wird eröffnet Nur diesmal ohne Schilder Die Zukunft übt Gymnastik Verrenkt sich ächzend unter der Maschinerie Rot färbt sich das Plastik Die Fragen nach Veränderungen kommen nie Das Leben friert ein Um mich herum – Freier Fall Zurück im alten Element Die Galerie verschluckt den Schall Wie lang stehst du noch hier? Galerie des freien Falls Wann beginnst du zu fallen – hier? Zerstör die Momente Und lande sacht In deinem grabe – freier Fall Das du dir selbst gemacht Zeiten sind festgelegt Allein das Gefühl Wann wird damit los gelegt? Im tosenden Gewühl Des Freien Falls der Galerie[/i] |
| Lord Pyrus | Wer sich noch an das Gedicht "Anderswelt" erinnern kann, wird sich sicherlich fragen - grade bei diesem Wetter - ob und wenn ja wie es in der Anderswelt regnet... [i]Andersregen Spaziergang im eigenen Haus Jedoch stellt sich heraus Es wird immer heller Die Wolken brechen auf Die Dunkelheit wird greller Schauen zum Boden hinauf Das Einsetzen des Andersregens Der Sand steigt zum Himmel empor Unterstellen ist vergebens Ziehen unsere Jacken aus, kommen hervor Sonst werden wir noch bis auf die Haut trocken Einige von uns beginnen im Regen zu frohlocken Genießen die Trockenheit Feuer steigt in die wenigen Wolken Das Gewitter ist soweit Der stille Donner hat nur uns gegolten Uns Nicht-Menschen in der Anderswelt Willkommen in diesem Andersregen Fang an, dich aus deinem Unterstand zu bewegen Sonst wirst du trocken bis auf die Haut Wozu haben wir schließlich den Himmel gebaut? Alles ist nur eine Sache der Ansicht Glaub es oder glaub es nicht Egal was deine Vorstellung aufhält Es ändert nichts – dies ist die Anderswelt Das Gewitter beginnt zu tosen Überall blitzt das Feuer vom Boden auf Und als würde er es sich auslosen Ist der Donner ohrenbetäubend still drauf Wir hören fast gar nichts vor lauter Lautlosigkeit In unseren Ohren pfeift sie wie wild Einige von uns stehen zu allem bereit Und sind fasziniert von diesem Bild Bereiten sich auf einen Spaziergang vor Legen ihr Regenschild auf den Boden Doch als die Blitze anfange sich auszutoben Überlegen es sich die wenigen wieder In ihr Haus zu gehen Um dort nach dem Rechten zu sehen Jeder Schaden an unseren Häusern, der noch so graviert Wird von diesem Andersregen fast sofort repariert Zahlt die Versicherung uns das Chaos das entsteht? Wenn der Wind uns das Dach aufs Haus weht? Willkommen in diesem Andersregen Fang an, dich aus deinem Unterstand zu bewegen Sonst wirst du trocken bis auf die Haut Wozu haben wir schließlich den Himmel gebaut? Alles ist nur eine Sache der Ansicht Glaub es oder glaub es nicht Egal was deine Vorstellung aufhält Es ändert nichts – dies ist die Anderswelt[/i] |
| Lord Pyrus | [i]The unique Loner Like Devotion sounds his cry Beneath the World of Sorrow they die Beyond the Ocean, the desert nearby Confused Aggression passes by May the heart of thee be his destiny? May your Happiness kill them? He don’t feel like he wants to be free Keeps on being satisfied as your killing thee Watching how lucky they are Feeling it makes you yelp Luck everywhere so far But nothing for you, no help Can’t sleep beneath these lies Can’t watch these stupid tries To keep him up, to help him stay alive All these Words nothing, without his dice Hope, Sorrow, and Lies in between Again and again, the same old Theme Can’t look at all the loved doubles Can’t breathe beneath the married couples Won’t hear your luck again Only the last Echo in his den Don’t blame it on him, it is not his destiny Maybe you remember as you’ve seen how free the soul, luck, the heart are How unique the Feelings are And how unique this loner is Forgotten every good emotion is[/i] |
| Lord Pyrus | Mal was längeres... ich hoffe niemand hier wird schnell paranoid? [i]Verirrte Flucht Der Spaziergang im Wald Zur Erholung, zum Nachdenken gedacht Seit Stunden ohne Halt Schon lange keine Rast mehr gemacht Die klare Luft, das feucht-kühle Klima Macht den Moment wunderbar Der Regen setzt ein Und noch lange wird nicht ans zurückgehen gedacht Es geht noch tiefer in den Wald hinein Pfade werden verworrener, kaum ein Schritt wurde zuvor hier gemacht Die Natur in ihrer unberührten Form Mit der Tiefsinnigkeit des Grünen Verletzend ist hier kein einziger Dorn Es sei denn, man will sich mit einem rühmen Nebel zieht auf im dunkelsten Wald Kein klarer Pfad ist zu erkennen Der Weg zurück? Seit langem machst du halt Und fängt vor Angst an zu rennen Die Bäume zeigen ihre Gesichter Spürst dein Herz im ganzen Körper schlagen Renn weiter, der Wald wird lichter Wirst du dich auf diese Lichtung wagen? Lichtung der Dunkelheit Kein einziger Ton Wohin du blickst, weit und breit Nur der Dunkelheit Sohn Die Angst, die du in dir hochkommen spürst Um dich herum beginnt der Wald zu lachen Erstarrt vor Schreck du dich keinen Meter rührst Fang an zu laufen, irgendwas zu machen! Wirst du verfolgt, ist jemand hinter dir? Verirrt in der Ungewissheit Tu etwas gegen die Angst in dir! Gänsehaut macht sich breit Die Kälte wird zum Feind Egal wie weit du rennst Denn so wie es scheint Gibt’s keinen Weg raus, den du kennst Weißt nicht wo du stehst Weißt nicht wo du bist Weißt nicht wo du gehst Weißt nicht wo „hier“ ist Renn so schnell es geht Hör deinen Schritten zu Und dem Wind, der dir ins Gesicht weht Du bist nicht allein, lass es nicht zu Kommst wieder auf diese Lichtung Fängst zu schreien an vor Verzweiflung Die Tränen vermischen sich mit dem Regen Und für einen Moment kannst du dich nicht bewegen Dort im Gebüsch, wer ist dort? Renn so schnell du kannst, sie sind hinter dir! Lauf einfach von hier fort Vor wem fliehst du eigentlich, vor dir? Die Fratzen in den Bäumen Ein höhnisches Lachen Blut beginnt sie zu säumen Kannst gar nichts mehr machen Die Luft wird ungenießbar Dein Körper will nicht mehr Auf einen Schlag wird dir klar Du bist allein, es kommt niemand her Der dich holt, dich sucht, dich vermisst Bist du verloren, bis du dein Leben vergisst? Das Lachen betäubt deine Ohren Dunkelheit umfängt dich Fühlst dich nur noch verloren Schrei, niemand hört dich! Versteck dich so gut du kannst Lass nicht zu, dass du dich übermannst Deine Angst, deine Verzweiflung Die Schmerzen in dir drin An diesem Ort gibt es keine Genesung Wie du dir dachtest, dein Sinn Verloren in der nassen Dunkelheit Ist es die Wärme der Schmerzen Die über dich kommt? Ein Riss in deinem Herzen? Oder jemand, der zu dir kommt? Der Wald beginnt sich zu endlich lichten Rennst immer noch, als sind sie hinter dir her Das Mondlicht weiß dein Zeitgefühl zu vernichten Willst nicht zurück schauen, doch warum ist alles so leer? Wo ist der Wald hin, aus dem du geflohen bist? Nur ein lachender Feuerball, der hinter dir ist Die Bäume sind nieder gebrannt Die Feuerwalze hat den Wald überrannt Lauf, lauf, lauf! Und gib nie auf Er verfolgt dich immer noch Was machst du eigentlich hier? Bitte glaube mir doch Es ist nur dein Schatten hinter dir Nur ein Fiebertraum Schau herum, in deinem Raum Du bist in Sicherheit, geborgen Und kannst dich selbst versorgen Es war nur ein Fiebertraum Doch erkläre mir Was macht dann dieser Baum Mitten in dir?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Schattenkabinett Mitten in der Lichter Quellen Schlagen Schatten ihre Wellen Schwimmen hier und fliegen dort lebendig an einem ganz andren Ort So schalte das Licht der Spiegel ein Und lass die Flut in den Raum hinein Kein Schatten flieht vor diesem Wahn Ziehen leise überall ihre Bahn Das Licht der Schatten wird blendend Viel zu viel Energie verschwendend Stehst da und starrst auf dein Spiegelbild Ist nur das was euch trennt, dieses Schild Verschwindend, deutlich unklarer Wird die Sicht immer rarer Schatten fliegen über den Spiegel Rauschen wild durch das Wirrwarr Nimm den einen losen Ziegel Beend’ , was dir so unklar war Schau den Schatten des Ziegels zu Wie sie wild durch den Raum fliegen Lass diesen Wahnsinn nicht länger zu Fang an, die Schatten zu besiegen Im Flug beobachtest du den Ziegel Zerstörerisch gerichtet auf den Spiegel Doch hält er mitten im Flug an Stehend in der Luft, kein Faden dran Beginnt zu verschwinden Fängst du an zu erblinden? Spiegelbild verschwunden Dreht es doch selbst schon seine Runden Überall in diesem Raum Realistischer Untraum Schaust weiter aus dem Spiegel raus Bist schon längst dahinter gekommen Leuchtest du dein Selbst aus? Hast den Schatten der Spiegel erklommen Stehst auf dessen andrer Seite Blickst in des Raums unendlich Weite Du, Schatten der Bilder im Spiegel Wer warf auf dich den Ziegel?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Des Eisbergs Klingen Legt die Bomben Haltet eure Klappen Sprengt die Plomben Und vernichtet den Schatten Hört die süße Stimme singen Die Knochen berichten vom Blut Dies ist die Nacht der Klingen Dies ist die Nacht der grenzenlosen Wut Blind führe ich aus dem Herzen Das Schwert an euch entlang Blind fühle ich eure Schmerzen Taub höre ich der Schmerzen Klang Verbrenne in mir alle Gedanken Feuer ist nichts gegen dieses Grauen Öffne für den Eisberg alle Schranken In meinen Augen, bloß nichts aufbauen Lasst alles so sein wie es sich nun zeigt Der süßen Zerstörung anheim gefallen Bis sich euer Eins nun auch entzweit Und eure Schreie hier schallen Während ich still in der Halle steh Ringsum niemand den ich seh Der Klingen Blut steht noch nicht still Wie gern ich sie doch gegen mich richten will Fahre langsam jede Wunde nach Psychisch und so gern körperlich Reiß alles auf – welche Schmach! Wohl tuend innerlich Das Lächeln auf meinen Lippen Meine Augen eingefroren Beginn ich vor Kälte umzukippen? Wurde im Eisberg geboren Genieße die Kälte auf meiner Haut Oder dem kärglichen Rest der noch verweilt Hab beim Schneiden zu geschaut Wie sich die Haut abzufallen beeilt Wieder mal fließt alles hinein Die Verbände halten nicht Lassen das Blut in den Körper rein Bis die Wunde zerbricht Beginnt Die Wut aus mir zu saugen Gibt’s nichts, was es auf hält? Wischt mir den Spiegel von den Augen Und zeigt mir die blühende Welt All die Wunden die psychisch mehr als aufgerissen Seicht tropfende Narben doch will sie jetzt nicht missen Denn noch sind meine Lippen vor Kälte blau Und die Gefühle eingefroren Vor Schreck ich den neuen Schutz aufbau Ein Neuer Eisberg ist geboren[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Andersgefühl Also treffen die Gefühle wieder ein Wohltuend zu wissen, doch am liebsten unwissend Laufen sie wieder ein In den Hafen, der längst untergegangen Die Schmerzen sind wieder zurück Schmeißen ihre Party in meinen Gedanken Dort wo alles bis eben erstrahlte In der Sonne, die sich verfinsterte Ich kann nichts dafür Bin sensibel und zerbrechlich geworden Die Wunden sind nicht abgeheilt Heilung wurde nur für die gesunde Haut versprochen Wieder einmal ziehe ich mich zurück Nicht hier, ich kann kaum noch Unvergessen, das dies die Anderswelt ist Und genug seit neuestem zu wenig ist Das Trommelfeuer der Apokalypse Wieder mal ein lauer Sommerregen Jeder der meine Schmerzen hätte wäre schon tot Und so gehe auch ich wieder unter Was ist das für ein Gefühl? Seltsam, doch erwartet Passiert noch mal was neues? Verwandelt sich ein Planet in eine Nova? Ich bin selbst daran schuld Doch im Moment hält es mich ab Von Dingen, die niemand an mir wieder sehen will Dort, wo das Abgehaltene doch schon längst Tradition geworden ist Du kannst genauso wenig was dafür Du weißt es ja noch nicht mal Niemand kann es nachvollziehen Geschrieben in Millionen Zeilen Das einzige Gefühl das ich kenne Bringt mich zum Lachen, wenn ich andere höre Wo sie doch gar nicht wissen wie es wirklich ist Die Hölle, in der man sich näher kommt Warte auf den Todesstoss Ist denn niemand dazu fähig? In Gedanken tausend mal versetzt Und nur wieder die Wunden verletzt Gebe so langsam die Hoffnung auf Du müsstest bereits die Schritte erkannt haben Hast du anscheinend nicht Auf einem Pfad, der von der Dunkelheit erleuchtet ist Das einzige was zählt In den tausend unwichtig gewordenen Dingen Lass es gut sein Dort, wo es nicht mehr besser geht[/i] |
| Lord Pyrus | ein halbwegs älteres gedicht, doch in einiger hinsicht passend... [i]Was hab ich verbrochen Fühle mich wie ausgebrannt Hab ich so etwas doch noch nie gekannt Nun hab ich’s hinter mir Wie einige sagen Doch leise sage ich mir Es kommen noch mehr Sachen zu tragen Alle Pläne die geschmiedet Können an dieser Sache scheitern Ein Gedanke siedet Was mach ich wenn sie sich erweitern? Bin nicht Herr darüber Kann es nicht kontrollieren Sterbe ich? Aber worüber Wird mein Weg dorthin führen? Die Antworten fallen nur langsam auf mich hinab Habe mit Lücken meiner Erinnerung zu kämpfen Lücken meines Bewusstseins – schau ich tief hinab Kommen sie wieder hoch und tausenden Krämpfen Wusste ich die Nachrichten schon bevor sie ausgesprochen Nun geht es also mehr in die Richtung Ich wünschte ich hätte mich damals verkrochen Hinter Lügen, das wäre auch eine Bewegung Und so bewegt sich wieder etwas Doch nicht in die Richtung die gut für mich ist Ich kann nichts dagegen tun, klar geworden das ist Was hab ich verbrochen…. WAS?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Curiosity Aufgerissen Zusammen gesetzt Das Gewissen Vom Volk gehetzt Apokalypse In Ordnung gebracht Die Würze Liegt in der Ironie der Macht Neue Flammen Steigen vom Haupte empor Versucht zu verbannen Was längst geht hervor Kuriosität In der erklärten Realität Doch nichts bewerten Ein Schrei Entsetzen Zweierlei Weiter hetzen Zeit stoppt nie Auch nicht hier In der Anomalie Für euch gibt’s kein wir Zusammenfassungen Die gedruckten Lügen Sorgen nicht für Spannungen Die Öffentlichkeit zu rügen Die Wahrheit Wie eine Sache der Perspektive Bald soweit? Wer ergreift heute noch Initiative? Aufgerissen In Ordnung gebracht Das Gewissen Liegt in der Ironie der Macht Apokalypse Zusammen gesetzt Die Würze Vom Volk gehetzt [/i] |
| Lord Pyrus | [i]Die hassende Liebe Bist die Zerstörerin der Welten geworden Unter deinem Befehl tausend Horden Die du gegen mich in die Schlacht hast geführt Doch kein einziges Schwert hat mich berührt So sehe ich das Chaos in den unteren Gräben Vernichte ungewiss dir treu ergebene Leben Doch trotzdem bleibst du stehen Ungerührt von der Schlacht Selbst wenn des Schmerzens Winde wehen Hast du deinen Einsatz gemacht Beobachte deine Kühle, suchend nach einem Loch In deiner Verteidigung, was dich zum fallen bringen würde Entdecke ich irgendwann denn eine? Doch Das Problem an der Schlacht ist die eigentliche Hürde Stichst blind zu, unwissend doch verführerisch Wunderst dich über Taktiken, wunderst dich über mich Hast meine Klingen radikal ohne Gefühle gestutzt Doch die Pause in meinem eigenen Blut hab ich genutzt Und nun steh ich wieder vor dir Auge um Auge, Zahn um Zahn Doch eines sage ich dir Ganz andre Wege nimmt der Wahn Der in meinen Adern fließt Und aus dem bis noch vor kurzer Zeit Die Blutfontäne sprießt Aber nun ist die Verwüstung so weit Mit gefrorenem Blick und eiskalten Händen Sperre ich dich zurück In deinen eigenen vier Wänden Widme dir keinen Blick Hast mich zu viel zahlen lassen Wofür selbst die Mauern dich hassen Schwing deine Klingen ein aller letztes Mal Das Gefühl etwas zu erreichen gönne ich dir So wird dein eigener Kampf für dich zur Qual Aber mit ein wenig Glück schneide ich dir Die Kehle öfter durch, als irgendeine Zahl Und so wiederum hilfst du mir Willkommen im Spiegel deiner eigenen Horden Ziehen gegen dich, was ist aus deiner Macht geworden Die du über so einige Teile meiner selbst hattest Wunderst dich noch, während du ermattest Und in dem Taumel deines Untergangs glücklich bist Ein Untergang, der dir gegönnt worden ist[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Seit du… Wie prophezeit. Mal wieder. Wie immer. Nichts ändert sich. Gar nichts. Endlosschleife. Seit du… Aber die Chancen. Die Hoffnung. Alles. Die Gefühle in meiner Stimme. Lange war das alles schon nicht mehr so stark. Die Fähigkeiten. Seit du… Besuch. Schmerzen. Hagelsturm. Das Projekt läuft an. Vernichtung. Und trotz allem… Ist selbst die Apokalypse ein Witz. Seit du… Die Teile fügen sich zusammen. Deine Anwesenheit wird stärker. Was passiert, wenn…? Wir beide wissen es. Kommt es soweit, war es alle Schmerzen wert. Ein und für alle mal. Steine. Sand. Wind. Grün. Ruhe. Du. Bist nicht dort. Ganz wo anders. Doch war es wichtig. Du bist der Anfang. Die Chance. Sonnenaufgang. Nur einmal. Seit du… Deine Stimme. Meine Träume. Heiße Tränen. Kalte Emotionen. Schüchternheit. Seit du… Rote Rosen. Schwarze Schatten. Grüne Seele. Schreie. Das Spiegelbild fehlt. Die Ruhe. Äußerlich gegeben. Sogar zu sehr. Blockiert. Selbst den Weg versperrt. Besser so. Nicht mehr. Genug ist zu wenig. Die Blockaden weggesprengt. Noch während der Vorbereitung. Jeden Tag mehr und mehr sterben. Seit keine Grenzen mehr da sind. Gnade bringt uns nicht weiter. Die Erinnerungen. Wunderschön. Deine Augen. Deine Haare. Das Gefühl. Deine Gedanken. Deine Seele. Lachen. Verständnis. Hilfe. Berührung. Du. Sehnsucht. Und jetzt? Nur noch Hoffnung. Seit du… Es ändert sich was. Sogar du kannst es spüren. Die ersten Schritte sind getan. Vieles ist in die richtige Richtung gelenkt. Anderswelt. Hagelsturm. Fallen Angel. Ich vermisse dich. [/i] |
| Lord Pyrus | Das 50ste Gedicht... das ist doch mal ein Grund zu feiern! [i]Eine höllische Party Sonneuntergang, die Nacht bricht herein Und pünktlich tritt er meine Hintertür ein Der erste Dämon ist angekommen Hätte er nicht einfach klopfen können? Grinsend sucht er sich den Alkohol Auf eine höllische Party, zum Wohl! Lasse den ersten Gast mit seiner Tüte Chips zurück Und nehme den nächsten Gast in den höllischen Empfang Werfe auf eine Uhr an der Wand meinen Blick Pünktlich auf die Sekunde, nehme ich Gevatter Tod in Empfang Steht im Flur, lehnt seine Sense an die Wand Und lobt zugleich sein neues Gewand Allwetterdicht, wie er meint Hat wohl schon vor gesoffen, wie mir scheint Nehme ihm sachte seine Kutte ab Und lege sie für ihn auf einem staubigen Schrank ab Schaue ihm leise zu, wie er fröhlich schreiend ins Zimmer rennt Und seinen alten Freund den Dämon freudig begrüßt Herzallerliebst die beiden an zu schauen sind, doch wie nennt Sich der nächste Gast, der natürlich absolut versüßt Im Abendkleid vor meine Türe steht? Klopft er mir lachend auf die Schulter, meint er hat sich gut verkleidet Doch in mir regt sich ein Gefühl, das den Teufel im Kleid bemitleidet Feurig zischend grillt er sogleich im Garten das Essen Immer mehr Gäste trudeln ein zu ganz verschiedenen Anlässen Um dem alten Teufel mal zu sagen wie gut er grillen kann Oder um Ratschläge zum Nahkampf zu bekommen – natürlich vom Sensemann So fehlt zur perfekten höllischen Party nicht mehr viel Bis auf das Curry – war Gevatter Tod dann doch zuviel Rennt Feuer speiend schnell ins Bad Und erschreckt wie immer vor dem Spiegel, in dem sich sein Abbild aufbaut Wie oft haben wir’s ihm schon gesagt? Er muss mehr essen, er ist ja mehr Knochen als Haut Als plötzlich mehrere Wesen gegen die Fensterscheibe fliegen Nicht auch das noch, werden die Hexen es denn nie hinkriegen Endlich mal das offene Fenster an zu visieren Cerberus lacht ihnen zu, wie sie sich erneut bis auf die Falten genieren Und dann anfangen, auf den Tischen zu tanzen Alle machen mit, selbst ihre Kopfwanzen Wir prosten ihnen lachend zu Doch fehlt noch einer, aber nanu? Steht der böse Zauberer weinend draußen weit ab Und regt sich drüber auf, das er wieder keine kriegt ab Weise ihm freundlich auf eine Dame hin Die ihm schon lange ist im Sinn Dabei war er doch schon so nah Einen Abend mit der Dämonen-Domina So feiern alle bis der letzte absauft Und zur Feier des Tages wird der Tod getauft In 50 Litern bestem Wein Der fühlt sich ne Weile jetzt nicht mehr allein So neigt sich die Party dem Ende zu Geh keinen Schritt! Schau ihnen doch mal zu Wie sie friedlich ineinander kuschelnd da liegen Und versuchen, ihren angefeierten Rausch zu besiegen So etwas gab es schon lange nicht, genauer gesagt noch nie Selbst für des Satan's Schergen war es eine höllische Party Besonders für den Teufel, der sich grad einigelt in Cerberus Flausch Was muß er wohl für einen Kater haben, nach seinem exzentrischen Rausch?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Alone Momente der Zeit verfliegen Versuch ich noch Mit restlicher Euphorie das Gefühl zu besiegen Doch zu groß ist dieses Loch Stürze erneut hinein Und merke noch im fallen Nicht schlecht allein zu sein Niemand zum festkrallen Wer hat Zeit, wer ist da? Niemand wird mir langsam klar Ein altes Gefühl wird wahrnehmbar Hoffte es wird nicht wieder wahr Momente der Zweisamkeit So ungreifbar In mitten der Einsamkeit Ist so viel anderes ganz nah Lass mich erneut in die Warteschleife legen Ich wünschte ich könnte das mit mein Sein Nichts würde sich in den Welten regen Nur für eine Zeit lieber nichts als allein Wer hat Zeit, wer ist da? Niemand wird mir langsam klar Ein altes Gefühl wird wahrnehmbar Hoffte es wird nicht wieder wahr Gedanken richten sich auf eine einzige Frage Die unbeantwortet hier im Raum verweilt Wieso ist dieses Gefühl wie eine Plage Die immer wieder kommt, egal was ich sage Gewohntheit macht sich breit, die Routine stellt sich ein Bis sie erneut ist wieder so weit Zerrissen worden zu sein Wer ist da, wer hat Zeit? Hoffe es wird nicht wieder wahr Dachte es kommt nicht wieder so weit Doch wird es nun wieder wahrnehmbar Wer hat Zeit, wer ist da? Niemand wird mir langsam klar Ein altes Gefühl wird wahrnehmbar Hoffe es wird nicht wieder wahr[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Entstehende Frage Verwischt die Realität bis zu Unkenntlichkeit In den Stürmen der Welt ist es wieder so weit Die Grenzen zu erforschen, die eh nicht das sind Bewegen sich immer weiter durch den Wind Der in meinen Sinnen tobt Und das Gefühl in alle Himmel lobt Gänsehaut erforscht den eigenen Körper Während weit entfernt ein Himmelskörper In die eigene Seele einschlägt Die Tränen aus den Augen bewegt Das Gefühl ist engelsgleich Lass es nie wieder enden Fühlt sich an, als wär man reich Und will es einfach nicht beenden Texte werden aus dem Boden gestampft Bis auch der letzte Funken verdampft Im Krater der neu erfunden Dazu bewegt, ihn zu erkunden Hoch gelobt und fallen gelassen Werden Gefühle von der Leine gelassen Frei wildernd im ganzen Land Das vom ersten Blick her schon so bekannt Die Rätsel werden eingeflochten Höhepunkte suchen ihresgleichen Der Kampf der Gedanken wird ausgefochten Bis auch die letzten Ideen entweichen Was wird geschehen Ist dieser Ansturm zu Ende Wenn die Winde nicht mehr wehen? Geht dann auch mit mir zu Ende?[/i] |
| Lord Pyrus | [i] Spiegelnder Wasserstrudel Betrachte den Ozean in seiner Ruhe Entdecke – tief versunken Die aller letzte Schatztruhe Tauche nicht hinab, lass mich nicht unken Fata Morgana in den tiefen der See Und überall wohin ich blick Ist nur blaue Wüste die ich seh Kein einz’ges Missgeschick Kein Sturm, kein gar nichts Lass die Stürme zur Probe hinaus Betrachte die Schlacht Was ist das nur für ein Augenschmaus Was hab ich nur gemacht? Zücke die Klingen und schneide die Wolken entzwei Gute Hoffnung ist mir heute einerlei Das blaue Meer liegt vor mir Keine Flammen, kein Gewitter Noch nicht mal ein Orkan, den ich witter Ein Blitz zuckt herab Schneidet meine Seele Ich schau an mir hinab Greif mir an meine Kehle Nur die Wunden die schon lange da Frag mich nicht groß was das eben war Halt mich fest und sehe den Sturm aufkommen Nicht in mir merke ich schnell genug Nein eher im Spiegel, der benommen Dahin treibend im Meer, übt seinen Betrug An der von Bord gegangenen Mannschaft Verschlingt gaukelnd so jede Landschaft Und auch die, die vor lauter Hoffnung weiter schwimmen Will sie nicht retten, sind sie denn alle von Sinnen? Lass es einerlei sein Was soll denn groß passieren Springt doch in den Spiegel hinein Bis die Schäden in euch gravieren Verschluckt spiegelnd den Ozean Ein riesiger Strudel zieht seine Bahn In seinen Sogen Spiegelnde Wogen In seinem Auge, scheinbar ein Ziegel Schwimmt der seltsame Spiegel Zeigt alles um sich herum, sogar das eigene Schiff Und zeigt auch ein nicht vorhandenes Riff Ein Flammenmeer, wo gar keins ist Etwas, was schon längst vergessen ist Der Spiegel verschluckt sich selbst Die Wassermassen saugen sich selbst ins unendliche Tief Und aus lauter Ferne hört man sich selbst Als ob man lauthals verzweifelt um Vergebung rief[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Meinen wohlgehütetsten Schatz hier klaut ihr mir? Hab euer Eingreifen nicht herbeigerufen Was wollt ihr von mir? Geht ihr jetzt auch gegen mich an? Hüter meiner Wahlheimat? Ist es doch alles was ich noch habe... Und nun zwingt ihr mich dazu Zu zu sehen, wie er untergeht mein gehüteter Schatz Vom Winde verweht War dies vielleicht mein letzer Satz? Noch lange nicht...[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Zwischen den Fronten (Der Kreis schließt sich) Stille Ohne Sinn Treibend Und der Wille? Fokussiert Ohne Beachtung Hat es dich Interessiert? Schwerter blitzen auf Schreie erklingen Dein Blut Lauf, Lauf, Lauf! Ich hab dir was versprochen Inmitten einer Nacht In der du warst so zerbrochen Hab ich dir klar gemacht Das du eine Linie bist Die keiner meiner Feinde überschreitet Fairness dann vergessen ist Und sich mein Feldzug ausweitet Ich lasse dich nie und nimmer nicht fallen Bist du doch noch alles was ich habe Genieße es wie du beginnst dich an mir fest zu krallen Wunden entstehen, mitunter eine Gabe Die du von mir bekommen hast In der Nacht, als du verzweifelt geschrieen hast Egal was passiert Du bist der letzte Engel hier Egal was mir passiert Du bleibst hier! Himmel und Hölle haben sich los gerissen Haben Blut geleckt, sich in dir verbissen Freunde werden Feinde Schatten zu Lichtgestalten Und in deiner Gemeinde Lass ich keine Gnade walten So sehe ich sie schon kommen Und wende mich besonnen Um dich zu schützen gegen sie Der verhasste Kreis schließt sich Fragst noch leise „Wer sind sie?“ Im nächsten Moment beginnt der Angriff auf dich Noch ist Stille über dem Schlachtfeld Und im Gegensatz zu andern Gibt es hier keinen Held Du kannst hier nicht grenzenlos wandern Bald ist es wieder soweit Dann wird’s für uns eine lange Nacht Frage mich schon, seit Anbeginn unsrer Zeit Was haben wir beide eigentlich gemacht?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Alptraum (Gewitter) Der Verzweiflung anheim gefallen Ohne eine Chance sich erneut festzukrallen Hoffnungslosigkeit macht sich breit Die Flammen züngeln empor, es ist soweit Das Dachgeschoss steht in Flammen In stummen Schreien versuche ich noch Die Agonie und die Wunden zu verbannen Doch viel zu tief ist dieses Loch Die Schritte erklingen Kerzen sind Zeugen der Versuche Hoffnung ein zu bringen Auf dem Weg-Gesuche Kerzen brechen sich in Millionen ihrer selbst Spiegelt das Messer doch alles wieder Die Reflektion schreit, hilf mir bevor du mich abhältst Und heißt mich Willkommen… mal wieder Tränen verdunsten auf ihrem Weg zum Boden Als würde man gen Himmel weinen Beginnen die Kerzen die Gefühle zu roden Schärfe reißt sich von seinen Leinen Schuld nimmt Überhand Eiseskälte, Druck und Verzweiflung Führen langsam meine Hand In ein Gebiet der umgekehrten Heilung Ein vorletzter Schrei erklingt Verzweifelt bittend um Vergebung Höre dem Schmerz zu, wie er singt Auf seinem Weg zur Erlösung Mich anflehend um seine Freiheit Wieso kam es nur wieder so weit? Biblisch bahnt sich das Messer Seinen Weg durch das Meer der Haut In diesem Schmerz geht’s mir nicht besser Hatte ein Teil von mir doch so darauf gebaut Des Lebens Saft fließt aus mir hinaus Als hätte er sich längst etwas Besseres erschaut Und will nur noch aus dem Wrack raus Das in dieser Nacht nach Außen schaut Die Schläge fangen an zu versetzen Der Kerzen fester Flüssigkeit Danieder fließend die Haut zu benetzen Ein Farbenspiel der Schmerzlichkeit Blutergüsse zeugen Von viel zu hoher Befreitheit Alles fängt an zu erzeugen Der Schmerzen purer Blindheit Blitze durchzucken den eigenen Leib Tränenregen stürmt brausend Hagelnde Schmerzen ohne Zeit Donnernde Agonie durchdringt sausend Der Träume süßer Zärtlichkeit Worte fallen den Gedankenhimmel hinab Tränen bilden am Boden tausend Scherben Wachs verfestigt sich zu einer Hand Schreie beginnen sich zu beerben Führen liebevoll in das andere Land Blut tropft stetig hinab Donnernd vereinigen es sich am Boden Blau werdend fließt es nicht ab Lassen eine Wasserlache am Boden Der Blitze grelles Sein Erhellt das so finstre Dachgeschoss Wo eben war noch Kerzenschein Der stetig Wachs auf Hände goss Verwunderte Schritte hallen Donner verwandelt sich in lauter werdenden Krach Erbarmungslos da nieder knallen Des Regens Bluttropfen – ganz gemach Ein lauter Schrei Im todesruhigen Raum Gewittriges Allerlei Verwandelt es in einen Traum Donner lässt den Leib plötzlich zusammen zucken Hochschreckend beginnend an den Armen zu jucken Kein Tropen Blut aus keinen Wunden Langsam beginnen die Tropfen zu bekunden Des Traumes seltsame Wirklichkeit Ein Fenster – offen so weit Zittrige Hände schließen die Pforte Mit Tagesausblick auf so seltsame Orte Im Spiegel erscheint nur für einen Moment Der vermeidliche Traum, der langsam verbrennt // Schlaf ich denn nur noch ein um Alpträume zu haben?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Nun ist es also soweit Bald zählt nicht mehr das was zählt Die Hoffnung und auch die Verzweiflung Sind aber dennoch selbst gewählt Stimmungen in den letzten Tagen So seltsam verstimmt Doch muss ich diese Schritte wagen Damit mein ich sich besinnt Genug ist also zu wenig Und Gnade bringt uns wirklich nicht weiter? Unwichtiges wird wichtig Das Ungesehene rückt ins Blickfeld Galerien die absichtlich leer blieben Füllen sich mit Gedanken Was stehen blieb um Chaos zu erzeugen Setzt sich nun in Bewegung Der Sturm der Erkenntnis fokussiert sich Vergessene Zeit spielt nun wieder ihre Rolle Selbst Engel fliegen mit In das bereits erforschte unbekannte Selbst du kommst mit Mein Seraphim... Bleibst nicht zurück In dieser unwichtig wichtigen Zeit Doch ist in diesem altbekannten Ein Gedanke, ein Weg Der gänzlich unerforscht Und auch noch unbekannt Weißt du um die Bedeutung, Seraphim? Von so bedeutender Unwichtigkeit Doch was passiert wenn… Der alte Anker aufgeben wird? Was ist…? Was dann…? Was passiert…? Was wenn…? Der Sonnenaufgang doch keine Lüge ist…? Und du…? Seraphim…? Wieso kommst du mit…?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Himmelfahrtskommando Wie Feuer breiten sich die Gefühle aus Und wie Wasser will es nur noch raus Bald treibt der Wind auch den letzten Halt hinaus Bewegt sich die Erde bereits jetzt vor Graus Flammen lodern empor Der Eisberg meldet sich zurück Engel lugen hervor Und schenken der Welt ihren Blick Das flammende Geschoss ist bereit Loszujagen, rigoros Egal wo hin ich blicke, das Chaos ist soweit Ein Himmelfahrtskommando Schlachten bleiben mitten im Tumult stehen Die Momente der Ruhe kehren ein Schweifende Blicke die doch gar nichts sehen Ruhe vor dem Sturm stellt sich ein Das Licht am anderen Ende der Welt Als Markierung dieser Scheibe Gibt es nichts mehr was es zurück hält In dieser flammenden Bleibe Alles ist bereits darauf gefeit Anders bleibend ist es nun mal so Ein flammendes Geschoss ist bereit Die Reise – ein Himmelfahrtskommando Hervor preschend die Gefühle ernährend Fühlt sich jetzt bereits an wie ein Feuersturm Einlass in so manche Tiefen gewährend Fällt vielleicht so manch Schmerzes Turm Aufgeworfene Fragen auch ein Geständnis Zum Vorboten ist sie geworden, die Erkenntnis Bald formt er sich, der reisende Tornado Und wird zu einem Himmelfahrtskommando Zukunft kommt der Gegenwart entgegen Um ihr eine neue Hoffnung zu geben Sind die Waffen auch noch so verwegen Wird dies der Kampf um deren Leben Engel lugen in voller Besetzung hervor Und schenken dem was passiert ihren Blick Sogar der Eisberg lugt empor Was wird nur aus diesem Missgeschick Die Antwort, unklar, doch zu fühlen rigoros Das Himmelfahrtskommando[/i] |
| Lord Pyrus | [color=green][i]Rundblick (Zwischenspiel) Angsterfüllte Blicke noch vor einigen Tagen Ungewissheit, wo jetzt Sicherheit und Geborgenheit herrscht Wohlgefühl? Mag sein... Doch noch ist nicht alles getan Von dem, was noch zu tun ist... Neue Definitionen Dessen, was so lange Keine Defintion hatte definiert undefiniert Der Blick schweift umher Gefühle breiten sich aus Unveränderte Veränderungen in dieser altbekannten neuen Welt Aussicht verführerisch, verlockend betörend, doch auch gefährlich birgt sie doch so viele Unebenheiten Horizont zurückweichend so wie auch die befreundeten Feindesherden Seltsam... ist doch so vieles nicht passiert... Was hätte passieren sollen... doch das was passiert ist, ist passiert... Neue Sonne ein kurzer Blick Dunkel, doch eine Ausstrahlung Keine Berührung... Weiter um mich blickend, blind sehend wortlos sprechend eiskalt fühlend taub hörend und unberührt berührend... Was für ein Ausblick.... [/i][/color] |
| Lord Pyrus | (Inspiriert durch München und den Menschen, mit denen ich dort einige Zeit verbringen konnte...) [i]Genug ist zu wenig genug ist zu wenig genug ist zu wenig und um mich herum sind alle so lebendig wie wird es wohl werden wie ist es wohl jetzt von niemandem verfolgt und erst recht nicht gehetzt entscheidungen fallen die wolken hinab ohne chancen sich festzukrallen in mir geht es bergab direkt zum kern des eisbergs ohne zwischenstopp und bei all dem schmerz dies wird kein flopp entusiasmus ist etwas großartiges weiss man doch nicht wie man ihn nutzt sind diese gefühle etwas neuartiges? werden wohl gänzlich genutzt genug ist zu wenig genug ist zu wenig und um mich herum werde ich auch bald lebendig?[/i] |
| Lord Pyrus | Dieses Gedicht ist dir gewidmet, N., wo du doch schon Teil meiner Anderswelt wurdest. Es war dein Wunsch, dieses Gedicht hier zu lesen, also setze ich es auch für dich hier rein. Streichel den Raben mal von mir... und pass auf, nicht das das kleine Biest noch weg fliegt! ;-) [i]Andersrabe Geborgen in tiefer Ruhe schwimmt dieser kahn Wie eine lebende Schatztruhe inmitten des Ozean Insel auch von anderen genannt birgt er doch so manches land das unberührt von menschendhand Sich entwickelt bis zum Rand der doch so kleinen eigenen Scheibe aber immernoch ist eine bleibe für so manches tier was bisher von vielen ungesehn deren gedanken sich um ihre kleine welt drehen Nahrung bringt das weite Meer für die Tiere nur von irgend woher ist es doch nicht wichtig, woher es kommt eher was die insel noch so alles bekommt So strahlt die Insel in aller Pracht die für viele so unbegreifbar Und doch birgt sie eine besondere Macht macht es für manche schon recht klar Beschützt wird diese besondere Inselart von einer sehr seltenen Vogelart noch nie gesehen auf der weiten Welt die eigene Insel die sie dort hält bewachen, beschützen, erfreuen sich an ihr und wollen einfach nicht fort von ihr Doch kann ihre Liebe auch gefährlich werden wenn die insel eingenommen wird so traut sich keine der feindesherden sie einzunehmen, zu gefährlich es wird Vor Gefühlen der besonderen Art sind diese Raben rot gefärbt Begeben sich manchmal selbst in Fahrt was sich fast von selbst erklärt So fliegen über der Insel die roten Andersraben die sich stets an dem was sie beschützen laben helfen, sehen, fühlen und verstehen doch auch gefährliche Winde wehen lassen können sie also leg dich nicht mit ihnen an tu das niemals nie ("quoth the raven: "nevermore!"") ... ... ... Und Manchmal Nur Manchmal Sind sie ein Denkmal für ganz besondere Wesen Die fernab dieser Insel doch noch so viel weiter lesen Besuchen selten und wie von Geisterhand doch auch manchmal das Menschenland...[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Das Chaos setzt ein Die Mächte werden entfesselt Werden sie etwas verändern? In Richtungen, die endlich mal nicht bekannt sind? Unklar schwebend Ist alles im freien Fall Verlieren? Was denn noch? Vorschläge unterbreitet Ein seltsames Gefühl Angst Und doch Aufregung Die Klingen mögen fertig geschmiedet sein Doch was nutzt dem Schwertkämpfer Die mächtigste Klinge Wenn er nicht mit ihr umgehen kann Ab jetzt gilt nur noch mehr Genug ist zu wenig Gnade bringt uns nicht weiter Denn Stillstand ist der Tod Hab lang genug geschlafen Viel zu lange Angst gehabt Und jetzt? Wie wacht man auf? Alles beginnt mit einer Entscheidung Wirklich? Hatte ich doch immer Probleme… War dies eine Entscheidung? Wird es etwas ändern? Das einsetzende Chaos? Ist alles im freien Fall, was noch nicht gefallen ist? Oder ist dies alles nur ein Traum? Alles beginnt mit einer Entscheidung…[/i] |
| Lord Pyrus | ironischerweise vermag dieses gedicht mit dem letzten zusammen zu passen, chronologisch gesehen wurde dieses aber zu erst geschrieben. und auch hier mal wieder: Inspiriert durch meine "Erlebnisse" in München. [i]Invertierter Abgrund Der Abgrund des Seins erstreckt sich von hier bis hin zum Ende des Lichtscheins und geht noch weiter für... ...sie? Tief hinein blickend Spüren anderer Gefühle Rosen weg knickend In Eissplittern ich wühle Zeig mir das Licht das anderes verschlingt zeig mir den Schmerz der von sich selbst singt Führ mich dahin Wo mein Eisberg noch nie war Zeig ihm tief drin Das eigene Licht - glasklar Schreie hallen den Abgrund hinauf Bis zum Rande an dem ich lauf Höre sie in jeder einzelnen Nacht Hab ich das alles nurfür sie gemacht? So ist die erste Entscheidung anscheinend schon gefallen Muss nur noch aufhören mich an Resten fest zu krallen Die doch eh schon verloren sind, viel zu arg verschollen muss ich wohl dem eigenen monument jetzt respekt zollen? Ich tu dies nicht für dich Weder noch für sie Ich tue dies nur für mich aber lass dich nie niemals... im stich Die Schritte sind vollführt Der Gang unaufhaltbar Werden hier Gefühle gekürt ganz egal was eben noch war Das Symbol sondersgleichen in andere Hände gebracht werden sie nicht dieser Macht weichen Viel zu... groß ist diese Macht Zeig mir das Licht das anderes verschlingt zeig mir den Schmerz der von sich selbst singt Führ mich dahin Wo mein Eisberg noch nie war Zeig ihm tief drin Das eigene Licht - glasklar[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Der sich richtende Aufbruch Das Geräusch ohrenbetäubend Der Anblick monumental Der Auswirkung sich immer noch sträubend Was ist, was wird, was war einmal? Im Chaos verliert sich die Zeit Selbst Gefühle erstarren Die Winde fühlen sich also soweit Den Sturm zu offenbaren Seltsam still ist es geworden Kurz vor dem großen Knall? Schau doch, diese Horden Strotzen dem vernichtenden Schall Die letzten Energien Sind nun also auch angetreten Zu Formen Synergien Um die ich lang’ musst’ beten… Die Ruhe vor dem Sturm Legt sich über die rauchende Ruine danieder Bald kehrt der ersehnte Feuersturm Der eig’nen Freiheit wieder Doch ist die Stille drückend Zu sehen, wie sich das innerste versammelt An einen Platz entrückend Der wohl auch vor meiner selbst versteckt Leere erhebt grüßend die Hand Zu Richten der Wellen Mir zeigend ein leergefegtes Land Mit gar unentdeckten Quellen Ein Rest Schmerz ballt sich in mir zusammen Auszuführen den verräterischen Erstschlag Um die eig’ne Freiheit endgültig zu bannen Ein Traum, was niemand hier vermag Betäubt verzweifelnd an der Stille Dülcht gar so übles einem Wille Der all dies doch einst in Marsch setzte Und so den Schmerz tödlich verletzte Doch soll es keinen Weg geben Der zurück in die Ruinen lockt Und meinen Sinn angeblich meinetwegen Erneut zurück zu ziehen mich verlockt Rauchend erhebt sich ein Heer Zu reisen an das lebende Meer Das einst ausgestorben brach lag Und nichts neues zu versprechen vermag So oft hat sich die Erde bewegt Unter diesen den meinigen Füßen Zusammenbrechend hat sich etwas geregt Das sonst gezwungen für gutes zu büßen Explosionen erklingen Spürst du diesen Schall? Um Eis von Eis weg zu bringen Zu verringern den tödlichen Wall In der Schmiede tanzt das wildeste Feuer So langsam werdend ungeheuer Der Tanz im Regen Vollzieht sich vielleicht Zum Sinn sich zu bewegen Engelsgleich leicht Sehnsucht nach Sonne und Wärme Liegt in unendlich’ Einsamkeit weiter Ferne Vorgeführt wurde der Beweis Das es zu fühlen ich immer noch weiß Erkenntnis fließt nun ein Ich bin einsam, doch nicht ganz allein Doch ist’s auch diese Einsamkeit Die an mir zehrend seelenweit Einst mächt’ge Bänder ruiniert Und so den Missestand moniert Träume wenden sich nun selten Manchmal leise auch in gutes Der Erkenntnis kleiner Schwester Ist nun also auch aufgewacht Vielleicht zu beeinflussen das noch so ungeführte Ruder Gute Hoffnung hat man ihr zum Namen gemacht Noch ist viel zu tun Doch kann ich in dieser Leere nicht run Bis der Kollaps gekommen ist Und Freude vergessen ist so wie vielleicht auch jetzt noch Ein immer während schwarzes Loch? Doch liegt etwas in der Luft - So gar intressanten Geruchs des sich selbst richtenden Aufbruchs[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Untitled Donner erklingt Blitze zucken hinab Der Schmerz singt Beleuchtetes Grab Sachte meldet die Klinge Ihren Anspruch auf Besitz So sehr ich mit mir ringe Umso mehr wird es zum Witz Hilfe schreiend zucke ich zurück Schenke verzweifelt allem einen letzten Blick Die Ruhe kehrt ein, Der Moment kehrt wieder Zurück in sein Heim Leise lässt sich das Metall nieder Will rein in die Wärme Der schützenden Haut Hat doch in so weiter Ferne Sich ein eigen Heim gebaut An unbekannten Stellen Verbindet sich Metall mit meiner Seele Ein weinender Trauerkloß Bildet sich in meiner Kehle Die Schmerzen schreien auf Der Körper weint vor Glück Die Klinge sehnt sich bereits jetzt Wieder zur Haut zurück Das Blut rinnt nur langsam Traut sich kaum heraus Einladend die Schläge Trau dich und komm raus! Zeit ist vergessen Genauso wie mein Selbst für den Augenblick Hingegeben den Schmerzen Nun gibt es keinen Weg zurück Willkommen erneut Klinge meiner Gefühle Im selben Moment bereut Indem ich in den Wunden wühle Gierig nach den Tränen suche Die mein Körper so laut weint Beständig ich mich verfluche Bis meine Augen sich ausgeweint Erschöpft quäle ich mich Erneut in den Schlaf Zwischen den donnernden Blitzen Bis zum nächsten mal – hoffe ich Bereits jetzt tut es mir leid Was ich in diesem Wahn tat Doch bin ich wieder viel zu weit Zusammenbrechend gerat Ich in das Kreuzfeuer der Emotionen Doch noch kann ich mich Und meinen Körper schonen Wie lang geht das noch? Wann breche ich endgültig zusammen? Wie lange kann ich noch Diese Sehnsucht bannen?[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Die Ruhe vor dem Sturm Seltsame Neuzeitstimmung Durchflutet meinen Geist Ist es doch mehr die Endzeitstimmung Und ich weiß, was das heißt So manch Entscheidung fiel viel zu spät Und fand so keinen Platz mehr In dieser von mir verhassten Realität Nun hilft nichts anderes mehr Verzweifelt versuche ich Ein paar Reste aufzuklauben Zu verschließen innerlich Ich muss daran glauben Erneut packe ich meine Sachen Gibt es denn keinen Weg zurück? Was könnt ich bloß noch machen? Nichts – nicht in diesem Augenblick Doch muss ich denn das alles erneut mit ansehen? Hörst du nicht mein Flehen? Lass mich gehen, lass mich gehen! Zu sehr spüre ich den Orkan anwehen Es wird sogar mir jetzt viel zu viel Ich weiß wohin diese Reise geht Ich weiß was alles passieren wird Alles was war, bald nicht mehr zählt So vieles, das mir noch im Kopf herumschwirrt Doch ist dieser Weg wohl doch nun gewählt Abstrusum, Widersprüchlichkeit Machte ihren Weg hierfür bereit Begeistert wird niemand davon sein Es tut mir leid was ich zu tun gezwungen bin Wenn ihr es nicht schafft, dann lasst mich allein Warne ich euch alle noch einmal vor Ich bin bereits einmal diesen Weg gegangen Doch geht hier noch mehr hervor Mit Tränen in den Augen und einem rot weinenden Leib beginnt es mich nun auszulaugen bald ist die Hölle soweit Muss ich das alle so mit ansehen? Hörst du denn nicht mein Flehen? Lass mich bitte, bitte gehen! Zu sehr spüre ich den Orkan anwehen…[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Trauriger Blick in die Sterne So seltsam fühlt sich die Stille an Bequem und freundlich zieht sie mich in ihren Bann Lege meinen Kopf auf den so schweren Schoß Des Bettes, doch ohne Schlaf in diesem Schloss Füllt sich das Glas mit dem Elixier der Augen Die Lautstärke beginnt mich auszulaugen Der Boden tropft von rotem Wein Hinein in den grünen Kerzenschein Schillernd blau zeigen sich die Kräne Die stolz erhaben wie tödliche Schwäne Ruhig daneben liegend nichts von sich weisen Und in ihrem Schmerz Knoten kreisen Lachend erheben sich die Schmerzen Um vom Aufbau der Ruine zu scherzen Still lächelnd ruhend den Gefühlen Den Untergang der Gedanken zu bekunden Manche sitzen gelassen neben den Stühlen Die so nahe drehten ihre Runden Im himmelblauen Meer der Nacht Wo ist bloß die Farbe hin? Was hat das helle Licht nur gemacht? Wieso ist es so warm hier drin? Das Licht zerbricht Der Boden fällt weg Bitte, bitte nicht Rühr dich nicht vom Fleck Das Feuer der Träume erlischt Um aufzuwachen in der Einsamkeit Der einst so laute Schrei leise verwischt Verdrängt die Stille alles soweit Weg in die Nahe Ferne Trauriger Blick in die Sterne[/i] |
| Lord Pyrus | Als ich diesen Text schrieb, wollte ich ihn nicht hier veröffentlichen. Mittlerweile und auf Grund einiger Geschehnisse - so finde ich - sollte auch dieser Text hier stehen. Sicherlich mag dieser Text dem ein oder anderen Wanderer hier ein etwas schwer zu begehendes Stück weg sein, doch schliesslich... ist alles eine Sache der Wahrnehmung. Und dies hier ist nunmal die Anderswelt. [i]Verfolgungsjagd Eine Nacht in der Dunkelheit So geht es mal wieder auf einen Nachtspaziergang Höre Schritte hinter mir, erstarre mitten im Gang Ein freundliches Lächeln kommt mir entgegen Die Sense geschultert, die Kapuze zurück geworfen Und nur wegen der schwülen Nacht wegen Hat er sich die Kutte auch nur umgeworfen Freundlich reiche ich ihm die Hand Versucht einmal an mir zu zerren Dir folg ich noch nicht in dein Land Denn noch kann ich dich verzerren So laufen wir beide andächtig in die Nacht hinein Rede mit ihm über seine letzte Ernte Und leise seufzt auch er in sich hinein Bis man Schreie hört, weit entfernte Eilt schnell von mir fort Zu einem anderen schrecklichen Ort Bereit wieder einmal zu zu schlagen Wer stellst sich ihm in den Weg, wer würde es wagen? Nach ein paar Momenten der Stille Weht ein kalter Wind über meine Schulter Blicke ihm entgegen, durch seine Brille Und klopfe ihm sachte auf die Schulter Sehe seine heimliche Freude unter den Tränen Heute gab es keine Ernte zu erwähnen So werde ich wieder zu einem der ihm zuhört Gevatter Schnitter, der sich selbst soviel verwehrt Gönnen uns einen Schluck Wasser Hauptsache tödlich für den Tod Doch bleicher geht es nicht mehr als blasser Verzweifelt bis zu seinem Tod Der wohl nie kommen mag So laufen wir brüderlich einen weiten Weg dahin Lachen zusammen, reden, machen die Nacht zum Tag Doch jeder Spaziergang einmal endet Und bevor er geht er sich ein letztes mal umwendet Umarmt mich, fast als wären wir sehr nahe verwandt Klopfe mir sachte auf die Schulter Reißt einen Witz auf meine Kosten, der mir schon bekannt Streife seine Hand langsam von meiner Schulter Knöpfe seine Kutte zu, stülpe ihm die Kapuze über Und reiche ihm seine Sense wieder rüber Verwirrt blickt er mich an, hab sie ihm geklaut Und spüre wieder mal, wie sich die Ironie aufbaut Gehe 5 Schritte langsam zurück Und schenke ihm einen letzten tiefgehenden Blick Bis wir langsam beginnen herunter zu zählen Und so wieder den üblichen Weg wählen Gevatter Tod sprintet hinter mir her Jagt mich, will mich kriegen, wünscht es sich so sehr Erreiche vor ihm mein Haus Und auch für heute ists mit der Verfolgungsjagd aus Lächelnd zwinkert er mir zu Und lässt mich wieder für eine Weile in Ruhe Gevatter Tod auf seiner Verfolgungsjagd Ist es sein eigenen Tod, den er jagt?[/i] |
| Lord Pyrus | [i][color=green] Die Gefühle vermehren sich Zwischen der Stille der Zeit Der Moment erscheint So lang wie ein Atemzug Die Vielfalt offenbart sich Versprechen rücken in den Sinn Würde gern dieses brechen Doch kann es nicht im inneren Die Wunder der irdischen Technik Offenbaren ihren Weg In die himmlischen Gefühle Hoffnungslose Romantik? Das erste Mal Seit langer Zeit Das Gefühl Äonen weit Freude? Gefühle? Du? Warum? Fragen über Fragen Und auch du kannst nicht antworten Nicht jetzt… Zeit verblasst wie Worte Zwischen den Zeilen des Seins Stille kehrt in den Gedanken ein Die eben noch gen Himmel flogen Die Heiligkeit des Moments Jagt durch meine Sinne Ein seelenweiter Genuss Kurz bevor der Körper wieder in diese Welt muss Wie kann man sprechen? Für kurze Zeit vergessen Dein Atmen Erinnert mich daran, es auch wieder selbst zu tun Unruhige Geborgenheit breitet sich aus Vertrauen vertieft sich immer mehr Hilfe rufend Schreie ich ohne Ton Nehme deine Hilfe an Vertrauen Grenzen überschreitend Siegel brechend Wandere ich über die Leichen Meiner Seele Freiheit ist erneut erwacht Engelsgleiche Gefühle Intensive Spuren zeigen wir Unsere Seelen kratzen aneinander Doch sträube ich mich noch Wenn selbst banale Dinge Die nur die Stille brechen sollen Wichtig werden Wird die Wahrnehmung neu geschrieben Eine leichte Form von Glück In dieser Ehrlichkeit Dir gegenüber Obwohl du nichts davon merkst Ist es meine Freiheit Meine Seele Wie weit wirst du es zulassen? Wie weit geht deine Ehrlichkeit? Beim nächsten Mal Heiße ich dich willkommen Mit Körper und Seele Und meiner Freiheit Willkommen… [/color] dedicated to a... special person... though i don't know what i should do with you, i've enjoyed this moment ... and i hope that there will be some more of these special moments... thank you... [/i] |
| Lord Pyrus | [i]Zerissene Worte Worte dringen an mein Ohr Ich höre hin Und höre weg Dringen ein in meinen Geist Höre hin Und höre weg Gesprochene Stiche verletzen mich Und wieder hör’ ich hin und weg Eine Stimme erklingt im Wirrwarr Ich schaue weg und höre hin Worte dringen an ihr Ohr Sie hört hin Und sie hört weg Buchstaben dringen in ihr Auge Sie schaut hin Und sie hört zu Ein Wort So süß und klein So unbedeutend Sei schaut weg Und sie hört weg Ein Schockeffekt Frieden… Stille… Eine andere Stimme dringt an mein Ohr Ich höre hin Und höre zu Lass das Stechen in meinen Geist zu Und schaue hin Und höre zu Ein Name erklingt Und ich höre weg Der so berühmte Schockeffekt Frieden… Stille… Wo seid ihr hin? Sehnsucht schaut zu Doch ich schaue weg Ich will das nicht Diesen Herzensfleck Geht es auch ohne? Bitte nicht… Ich will davon weg Und höre zu Will weg hören Was soll das werden? Wo führt es hin? Ich will da hin Und bleibe weg Für dich bleibe ich lieber Der Herzensschreck Denn das ist vielleicht besser Als wenn du der meine wärst. [/i] Never call a person special as long as the person doesn't deserve to be called special. I prefer to stay blind folded than letting you cruse through my eyes. But still i stay here with open eyes. |
| Lord Pyrus | Ich kann mir nicht helfen, aber dieses Gedicht hier schmeckt mir nur all zu bitter süß. Ironischerweise ist "schmecken" hier auch wirklich auf den eigentlichen Sinn bezogen, den wohl so jeder kennt. Und vielleicht - nur vielleicht - erkennt sich ja so manch ein Wanderer in diesem Spiegel... [i]Erkenntnis, erkenne dich doch selbst! Wenn man vor lauter Gedanken Nicht mehr einschlafen kann Die Reue und der Schmerz einen Tief hinab ziehen Dann glaubt man doch so gerne daran An Vergebung, Freude… Soviel Hoffnung setzt man daran Nicht zu ertrinken In diesem Meer der Gefühle Doch hat dies denn alles einen Sinn Ohne das höchste der Gefühle? Das Haupt in Demut dem Boden zu geneigt In der Hoffnung, jemand würde kommen Jemand, der einem alles zeigt Alles, was einem einst genommen Ich spreche mit Schmerzen Und nähre mich von der Qual Die überquillt in meinem Herzen Ich wünschte ich hätte eine andere Wahl So genügsam und still bin ich nun Das mir nur ein kleines Lächeln reichen würde Doch im Moment kann ich nichts dafür tun Nichts, was nicht ein anderer auch für mich tun würde Unter Engeln aufgewachsen Hineingezogen in die Stadt Mit dem Zwang erwachsen Der dort des Kindes statt Nun ist, keine Wahl und kein zurück Niemand schenkt mir diesen Augenblick Als alles leuchtend anmutig Erhaben stolz der Freiheit war Und nichts so niederträchtig Falsch, der Lüge eig’ne Sünde war So schwierig ist es geworden zu lieben An Plätzen, die doch nie hier blieben Als Träume und Wünsche sich aneinander schmiegten Um so das Graue zu besiegen Getrieben von einer so verdammten Macht Die mir immer wieder raubt die Nacht Die ich doch so sehr liebe Erklär mir doch, was hat man mit mir gemacht Wenn mir noch nicht mal die Dunkelheit bliebe? In den Schatten der Bäume lauern die Erinnerungen Als alles geriet in wunderbare Schwingungen Wenn nur bestimmte Worte ausgesprochen Doch auch die haben sich in mir verkrochen Lass ab von dem, was einst ist Und widme dich der Vergessenheit Schaue in die Zukunft, weißt du denn was ist Wenn alles gerät in die Vergangenheit? Oh süße Erkenntnis Erkenne dich doch bitte selbst Hilf mir doch zum Verständnis Meiner eigenen selbst[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Stille? Die Stille der Hitze Drückend, erschlagend Die Leere des Geistes Nichts wagend Hitze ist ein Gefühl, eine Wahrnehmung Die man wie vieles umgehen kann Und vielleicht kurzweilig zur Genesung Den Spieß umdrehen kann Frieren wenn andere schwitzen Selbst die Stille kann für sich selbst sprechen Genauso wie auch Stumpfheit stechen Kann, wenn man es denn so fühlen will Redselig, schweigend, bleibt man still Ist es Stille, die sich ausbreitet? Oder ist nur so viel schon gesagt Das man sich kaum noch zu sprechen wagt? Dann, wenn die Luft laut schweigend ihren Weg bereitet? Manchmal mag es so schwer fallen Sich an diesen Gedankengängen zu krallen Zu denken, wie schief es auch sein mag Gar ihn umzudrehen – den Ehrentag Der meist doch nur die Schmerzen bringt Wo leise die Erkenntnis singt Unfähig den Worten den Weg zu weisen Kann man sie auch mit der Stille speisen Die zwischen so manchen Dingen liegt - Wenn das stille Wort siegt – In einer anderen Sprache Einer anderen Art des Sprechens Der Erde blauer Blutlache Wohl wissend des ewigen Stechens Ist’s doch auch Stille, die zu sprechen vermag Unverhofft, an diesem jenen Tag[/i] [SIZE=1]Mir ist erst später aufgefallen, das der Text zweierlei Bedeutung hat, in einem gewissen Sinne mag er auch Diva gewidmet sein...[/SIZE] |
| Lord Pyrus | [i]Auferstehung der Kämpfe Chaosmagneten formieren sich Spürbar bereits hier Im kartographierten Nirgendwo Das irgendwo zwischen den Sternen hängt Als Auge ausgesandt Das nichts sieht Und in diesem Nirgendwo Wo so viel geschieht Nur blind alles sehen kann Waffenruhe kehrt ein In der Dunkelheit der Seele Die Sinne entfalten sich Grenzenlos den Besitzer überragend Wo doch gar nichts ist Mitten hier im Nirgendwo Zwischen Himmel und Hölle Ist genug zu wenig Und Stillstand nur der Tod Gefühle sprühen Funken Macht entmachtet sich Wasser beginnt zu brennen Ganz im Sinnesrausch Blockaden niedergerissen Wälle zerstört Die Ruine der begrenzten Macht Zur flammenden Zerstörung schick gemacht Blitze verlieben sich in die Erde Des Donners süße Erschütterung Im Gleichschritt marsch! Die ersten Heere Gekommen zur freundlichen Zerstörung Die Kämpfe leben auf In den verbrannten Gassen dieser Stadt Schreie erklingen aus toten Körpern Getrocknetes Blut fließt den Himmel hinauf Wandelnd auf Leichen Der Himmel schwarz, keine Sterne mehr Freude wendet sich bestürzt ab Liebe schneidet sich die Adern auf Der Freiheit Kopf fällt hinab Am Galgen hängt sich der Schmerz auf Sogar der Tod begeht Selbstmord In diesem Nichts, das doch ein Hort Der letzten Hoffnung ist… Chaos?[/i] |
| Lord Pyrus | Es wird Zeit, nicht wahr? [i]Schlusspunkt Mit Worten gesprochen Mit Schmerzen geschrieben Mit Blut unterzeichnet Keine Wunde gemieden Mit Tönen gezeichnet Mit Willen gelacht Mit Chaos erweitert Und mehr aus der Sache gemacht Das Gewitter baut sich auf Donner berührt die Erde Ein Mensch bäumt sich auf Gegen die Feindesherde Die Schlacht beginnt Hier und jetzt Quasi neu besinnt Doch nicht neu verletzt Noch greifen die Fesseln nicht Alles in der Schwebe Noch berührt es mich nicht Auf das sich etwas bewege! Es reicht mit den Punkten der Unentschlossenheit Bald ist das selbst gekochte Süppchen soweit Die Realität zu verändern Um sie zum Guten zu wenden Mit Entscheidungen vermacht Mit Freude gelacht Dank den Sinnen unvergessen Vom Leben besessen Lass mich leben, Gott verdammt! Ein neuer Wille ist entbrannt Lass doch die Welt zu Grunde gehen! Ich will die Fesseln nicht mehr sehen! Lass mich endlich, endlich frei! Spreng das Chaos auch entzwei! Reiß alles mit was unbewegt ist Damit später nichts vergessen worden ist Schreib die Wunden nun danieder Geb’ der Schmerzen Wahrheit wieder Lasse Narben entstehen Wo Wunden waren zu sehen Reib die letzten Zeilen wund Und setze den ersten Schlusspunkt [/i] [SIZE=24].[/SIZE] Doch noch... Noch ist das Chaos nicht vorbei... |
| Lord Pyrus | [i]Ruhe – vor dem Sturm? Der Magen krampft sich zusammen In der Luft liegt eine besondere Spannung Auf eine seltsame Weise bangen In dieser neu bekannten Neuzeitstimmung Was kommen wird ist ungewiss Neue Welten wurden entdeckt Auf das ich die alten auch ja nicht miss Und ein neuer Wille sich endlich weckt Die Ruhe vor dem Sturm? Oder nur die eigene Ruhe? Eine Art Drehwurm In dieser neuen Schatztruhe Was wird passieren, wird sie aufgetreten Nun muss man also nicht mehr darum beten Das Veränderungen ihren Platz in dieser Welt nehmen Und alt bekannte Schmerzen hier mich nicht mehr lähmen Die Worte pulsieren in der Umgebung Alles bewegt sich in dieser Stimmung Kein leiser Schrei nach Vergebung Eher das Verlangen nach neuer Heilung Ein Neuer Weg Ein Neues Sein? Der dünne Steg Ist kein Träumelein Hoffnung macht sich breit Die Luft wird durch Adrenalin ersetzt Ist es nun also soweit? Das sich auch der Rest in Bewegung setzt? Schweigend laufe ich zum Kern der Aufregung Mit meinem Körper ist auch meine Seele in Bewegung Ein Einklang könnte man sagen, wenn man es denn so will Und vielleicht aus Angst wird sogar der Rest der Welt still Gedanken rasen spürbar durch feste Gegenstände Zerreißen den scheinbaren Sinn der Realität Reißen nun auch danieder die letzte großen Wände Damit alles endlich in Bewegung gerät Der Startschuss fällt Die Schlusspunkte sind gesetzt Entscheidungen gefällt Und hoffentlich nicht erneut dabei verletzt Es wird Zeit Zeit die Wirklichkeit zu verbiegen Ist es auch soweit Auszusprechen, was lange verschwiegen? Blicke wenden sich um Strahlend der Neuanfang Wende dich nicht um! Denn es dauert nicht mehr lang…[/i] |
| Lord Pyrus | Etwas älter, doch (mal wieder) sehr treffend, finde ich... [i]Freisein Im Moment des Mondes Offenbart sich die Freiheit Das Glück des Momentes Schneidet die Sichel Schmerz und Glück entzwei Ein letztes Mal Segne ich den Weg Der vor mir liegt Egal wie es weiter geht Ich bin wieder wach Die Fackel senkt sich Dem Boden entgegen Die Luft brennt Die Seele schreit Das Feuer ist entzündet Schmerzen der Gefühle Im Feuer der Leidenschaft Mit Schmerzen ich noch da kühle Wo ich bald fliehen werde – aus dieser Gefangenschaft Die Sonne senkt sich Aus Erfurcht dem Boden entgegen Bald wird sie sich Dem Glück entgegen heben Auch du zeigst mir nun Meine Freiheit Und ich werde den Teufel tun Sie wieder zu verlieren Ich will frei sein Meine Freiheit wieder haben… Ich zücke meine Waffen Mir reicht es Genießend jeden Augenblick Leben!!! Lass mich leben!!! Ich will frei sein!!! Und wenn ich darum kämpfen muss Dann lass es eben so sein Lass Himmel und Hölle erzittern Was dachtet ihr denn zu was ich fähig bin? Ich habe nichts verlernt Ich habe nichts vergessen Und ich habe erst recht nicht vergessen Was es für mich bedeutet Frei zu sein!!![/i] [SIZE=1]... irgendwie schon seltsam, nicht wahr? eine parallelität war gar nicht angestrebt... alles ist eine sache der wahrnehmung, nicht wahr?[/SIZE] |
| Lord Pyrus | ... manchmal ist die aussicht von einer Klippe aus wirklich atemberaubend, aber wie sieht das eigentlich in der Anderswelt aus? [i]Die Andersklippe Im Zwielicht stehen wir manchmal da Und beobachten Schauspiele, die so wunderbar Das wir kaum beschreiben können, was wir sehen - Wenn nur die Feuerwinde um uns herum wehen So geht die Sonne langsam danieder Durch die durchsichtige Erde Ein neuer Tag beginnt mal wieder Auf das er einfach anders werde! Auf den höchsten Klippen stehend Zum Meer aus Erde hinaussehend Entdecken wir in diesem Zwielicht So manchen Traum, doch wollen wir ihn nicht Was soll denn diese seltsame Welt In der die Sonne über dem Meer aufgeht? Was ist das nur was uns hier hält? Und was soll ein Wind, der durch die Luft weht? Doch haben wir uns erst einmal umgewandt Und blicken wieder auf das undurchsichtige Meer Auf dem so manches Feuer schon gebrannt Wünschen wir das zuhause um nichts nicht sehnlicher Und haben immer wieder die Orientierung gesucht Auf dem Weg über diese undurchsichtigen Erden-Flüssigkeit Dessen Himmel darunter schon so manchmal verflucht Ein letztes mal blicken wir zurück, in diese Endlichkeit Wo der Horizont der Erde auf den des Feuers trifft Und das Licht des strahlenden Wassers erneut bricht Wie seltsam wirkt die Anderswelt doch von der Andersklippe Man könnte manchmal meinen, jemand nimmt uns auf die Schippe Wasser, in dem man schwimmen kann? Erde, auf der man einfach laufen kann? Feuer das manchmal alles verbrennt? Und Gefühle manchmal einfach so benennt? Ja, Gott der du da hinten bist, du nimmst uns auf die Schippe Zu seltsam wirkt diese Welt hier von der Andersklippe Beim Wandern über die Wurzeln des Baums Der stolz nach unten gewachsen ist Fragen wir uns doch manchmal nach dem Sinn des Glaubens Wer sagt, das unten da vorne ist? Die Wurzeln ragen nach Nahrung suchend zur Erde empor Welche fernab da oben ihre Wolkenberge hat Und manchmal, manchmal taucht ein Mensch hervor Der unter Andersmenschen vielleicht nichts verloren hat Doch dann kehren wir zurück zu den Andersklippen Und fragen uns so manch klare Sachen Während wir an einer Tasse kaltem Feuer nippen Wie wir ernsthaft über das andere lachen Hinunterblickend zu den Sternen in diesen Stunden Von Bekanntem träumend wollen wir mehr erfahren Möchten wir auf einer Reise das alles erkunden Ja, mit einem Schiff den seltsamen Boden befahren Der mit seinen Fluten wellengroß Brandet auf einer neuen Klippe Träumend, treibend, schwerelos auf der Andersklippe[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Krieg des Feuers Die Einladungen sind verschickt Das Tränenmeer Wurde mit Flammen beglückt Will noch mehr Bis alles in den Flammen erstickt Das brennende Tränenmeer Vermischen sich mit dem Blut Der Tränen der ungebändigten Wut Die bitterheißen Tränen der Schmerzen Das heißeste Blut direkt aus dem Herzen Alles geht in diesen Flammen auf Es reicht nun ein für alle mal Bis ich auf dem brennenden Weg lauf Getroffen wurde nur eine Wahl Nun geht der Krieg des Feuers los Auf das die kleinste Chance groß Und der größte Feind nur noch klein wirkt Bis man sich das eigene Wasser verwirkt Auch ausgebrannte Ruinen der eigenen Stadt Werden in Napalm getaucht, ich hab es satt Das hier nur noch die anderen regieren Lieber leben als dahin zu vegetieren! Der Lavastrom des Wut-Vulkans Taucht alles in das Licht des Blutwahns Wo Wege nur noch Flammen sind Und selbst der Wind nur Feuer bringt Ist nichts mehr so wie es mal war Und alles nur noch sonderbar Das Feuer rast wie wild umher Holt alles brennbare sofort hierher! Blick auf des Eisbergs Antlitz Ein Feuerriese im Flammenwitz Nicht schmelzend, doch brennend Seht zu, mein Herz brennt! Nur noch stehend, nicht weg rennend Bis man das Böse mit Namen nennt! Du hast dir diesen Weg ausgesucht! Nun spüre meine Flammen! Alles verzehrend, sogar die Flucht Sie lassen sich nicht verbannen Bis ich das Gegenfeuer lege Und das Feuerwerk des Feuers sich selbst ernennt Bis alles, wirklich alles, im Feuersturm verbrennt! Sprengt die Flammen![/i] |
| Lord Pyrus | [i]Gegensatz ins Nichts… Dinge wurden angedeutet In einer Form, die unverfälscht Unausgesprochen das ausgesprochene In der Leere wieder gibt Wenn Nähe zu etwas wird Das weiter reicht als der Entfernteste Abstand Und Vertrauen sich in Kampfesspuren zeigt Werden Fesseln nichtig Losgelöst ohne Absicht Von der Absicht, losgelöst zu sein Wenn Freiheit ihre Wegen geht Wird das Leben lebenswert Wenn Tage mit Freude beginnen Und Stille die Zeit anhält Wenn eine Träne Schönheit offenbart Und selbst die Luft den Atem anhält Ist nichts mehr so wie es war Es bleibt alles immer anders Die Richtigkeit des Projekts Projiziert seine Falschheit an die Wand Das Spektrum der Perspektiven Blickt auf das eigene Spektrum Die Fähigkeiten rücken zusammen Um getrennte Wege zu gehen Die Verwirrung nimmt zu Wo das zunehmende einst verwirrt war Die Flammen sprengend Haut versengend Das Feuer missachtend Über die Gefahr lachend Wird den Gefahren gestrotzt Die Grenzen ziehen Wo dann die Schmerzen trotz Der Schmerzen fliehen Im Raum des nichtigen Gegengewichts Wird das einst so leere Nichts Mit Nichts gefüllt, was wichtig ist So Trivial die Fülle geworden ist Die Fragen stellen sich in den Raum Erschaffen so einen neuen Traum Wo die Wolkensteine im Firmament fehlen Werden immer die ersehnten Gefühle fehlen Wo einst der Himmel Brandspuren trug War es an der Zeit, das er zurück schlug Um zu rächen, was einst genommen Aus des Wolkenmeeres großer Schar Im Meer der tausend Sonnen Wird unwichtig, was einst unwichtig war Der Gegensatz ins nichts Vollführt seine Tanz-Akrobatik Ist das nichts eines Gewichts Das alles brennend mit sich zieht[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Sternenaugenmeer Wenn des Himmels Sternenmeer Beginnt sich abzurunden Und in 2 Augen einvernommen Schönheit zu bekunden Zeit negierend, verloren im Moment Der über ewige Stunden Keine Zeit mehr anerkennt Wenn Worte sanft ausgesprochen Balsam der Seele geworden sind Die Neugier unausgefochten Wild umherstreifend wie ein kleines Kind Gefühle und Gedanken verflochten Nahe Worte nicht mehr schmerzend sind Wenn Schönheit so nahe erscheint Das Musik die Woge der Begeisterung Wie die Macht der Worte scheint Ist es die vertraute Form der Heilung Die Wiedergabe des heiß ersehnten Den Zeilen wert, die erwähnten Was Bitterkeit und Schmerz nur zeigt Wo sonst doch noch so viel mehr ist Mitten in den Gedanken der Weg abzweigt Die Sehnsucht nach so vielem zeigt… Wenn Vertrauen den Weg aufzeigt Zu bisher ungetrauter Nähe Und der Wille der Gedanken zeigt Das es das Gefühl genauso sähe Wo Einklang eine Meinung baut Die alle guten Träume näher kommen lässt Das Unterbewusstsein sich mehr traut Als es sonst so oft zulässt Wenn deine Nähe aus dem Traum Sich versetzt in den realen Raum Und lang ersehntes, oft erfragtes Vom Vertrauen vereinnahmt wird Ist es wie etwas so oft besagtes Wenn die letzte Schranke geöffnet wird Wanderin zwischen meinen Welten Blick über meine Schwingen Auf die Schönheit dieser Welten Wo neue Formen nun erklingen Lass die Nähe noch näher kommen Auf deiner Erkundungsreise Beginnend, dich hier zu sonnen In diesem Licht auf neue Weise Zeig den Welten so manches Leben Helf dem Himmel, sich zu bewegen Blicke leise über das Meer Direkt in mein Sternenaugenmeer[/i] [b]...Dir gewidmet...[/b] |
| Lord Pyrus | [i][color=green] Hörst du? Öffne deine Arme Hörst du sie singen? Da oben, in der kalten Dunkelheit Der unendlich hellen Wärme? Es wird Zeit Wofür? Nur für Sekundenteile aufzutauchen Aus dem Ozean, der sich Leben nennt Die Bereitschaft steigt Und mit ihr alle Sinne Hoch oben ins Firmament Wo ein Stein bereits in der Mauer fehlt Was wird kommen? Was wird sein? Was war? Nur das, was jetzt ist Alle Fähigkeiten formieren sich In unbekannter Schönheit Die so selten gesehen Wenn die Winde des Atemstillstands über die Erde wehen Wofür ist das Leben gut? Bald wird es wieder eine Antwort geben Dort oben, wo sie singend dahinschweben Fernab ab von der brennenden Wut In den letzten Atemzügen Wird alles vorbereitet Für die mächtigste Himmelfahrt Für das eigene Leben Nicht mehr lange Dann ist der Schritt getan Und neue Fragen offenbaren sich In den gestellten Antworten Öffne deine Arme Hörst du sie singen? Hörst du wie die Menschen Voller Spannung klingen? [/i][/color] |
| Lord Pyrus | [i]Wofür ist das Leben gut? Bejubelt diejenigen die es schaffen In diesem Meer nur einmal klar zu sehen Die, die glücklich umher schwimmen Und sich nicht auf das schlechte besinnen Beneidet die, die etwas aufbauen In diesen Wellen die alles verschlingen Und hoch erhaben auf ihrem Schiff Nur von dem schönen Wetter singen Bemitleidet die, die Schiffbruch erleiden Und in den Strudel der Vergessenheit geraten sind Die, die einst vielleicht noch größeres taten Und in Herzen nie vergessen worden sind Doch sag mir Wofür ist das Leben gut Hat man doch nichts davon Ist man ein Kämpfer mit großem Mut Oder läuft man nur davon? Stellt man sich, in dem man verschwindet Oder läuft man weg, wenn man sich stellt Ruft man sich alles in Gedanken wenn man sich besinnt Oder ist es die Gedankenwelt die einen aufhält? Was wäre ein letzter Kuss Bevor man von dieser Welt gehen muss Wenn alles nur noch nichtig scheint Und man Licht in der Dunkelheit verneint Bring all deine Gaben, alles was dich hält Mit auf dieses blutige Schlachtfeld Was andere Leben nennen würden Wären nicht diese Dornenhürden Doch sag mir Wofür ist das Leben gut Meint man doch, nichts davon zu haben Alleine mit der ganzen Wut Ohne sich an irgendetwas zu laben Ist doch das, was einst so wichtig Doch ganz betrachtet mehr als nichtig Wofür ist das Leben gut Wird doch kein Fortschritt anerkannt Wofür ist das Leben gut Wenn man fremd ist in diesem Land? Wofür ist das Leben gut?[/i] |
| Lord Pyrus | [i][COLOR=green]Es wird fühlbar... spürst du es schon?[/COLOR] Unaufhörlich sind die Wege Zwischen den geheiligsten Siegeln hindurch Über die Grenzen des Glaubens hinweg Tief hinein in das Tal des Vertrauens Wieder einmal regnet es Entscheidungen Bald wird in einem Regen von Schlusspunkten Neuer Glauben, Neues Leben geformt Die aus derselben Schmiede stammen wie die letzten Die Augen schärfen sich Siehst du die Welt vor Spannung vibrieren? Wie seltsam erscheint sie doch gerade jetzt In einer Skurrilität, die sich Menschheit nennt So benennen sie Helden Sprechen von Courage Führen den Mut Als der Menschen größte Tugend Nennen es heilige Mächte Gottgleiche Kräfte Die doch nur das Objektive sind Das sich in sich selbst verliert Und zur Subjektivität deklariert Die Narben am Rücken schmerzen Sie beginnen aufzureißen Wie viele Nächte noch in diesem Blut? Die Fähigkeiten wachen auf Nur für diesen einen Moment Wenn kein Mensch auf Erden die Zeit mehr anerkennt Und der Menschheit Skurrilität Wird wieder einmal von neuem belegt Wenn sie sich in Sekunden verlieren Während die Engel ungestört fliegen dürfen Ungesehen, unbedacht, ungefühlt Doch unbesiegbar Langsam beginnen die Schritte Immer lauter der Gänsehaut entgegen Wenn die Tradition fortgeführt wird Nein, sogar weitergegeben Wenn der Himmel die Erde berührt Und der Flug einem Tauchen gleich kommt Wenn die Wunden aufgerissen sind Und die Flügel sich grenzenlos ausbreiten Nur für Sekunden lang in diesem Moment Wenn fast niemand die Engel beachtet In den Gefühlen aufzugehen Und so die Geburt von etwas neuem einzuleiten Wenn alle Menschen ihre Augen schließen Fernab eines Gedankens sind Wenn sich die Wächter des Lichts einfinden Um mit den Engeln zu fliegen Ja, selbst das Licht sich öffnet Und die anmutig schönen Taten ein Echo bereiten Ist Freigang des Himmels auf der Erde [COLOR=green]Es ist jetzt schon fühlbar...[/COLOR][/i] |
| Lord Pyrus | [i]Der Regen der Schlusspunkte Die Zeit reifen lassen Mit Blick auf die Uhr Nie in Vergessenheit geraten lassen Den heiligen Schwur Mit Taten vollführt Mit Worten gemieden Die Königin der Nacht gekürt Und mit Gefühlen unterschieden Die Grenzen gezogen Um sie wieder einzureißen In des Spiels ewigen Wogen Immer wieder hinein zu beißen Feuerkreise lodern hell Im ewigen Wasserfall Wo einst Licht so grell Unterdrückt nun der Schall Die einstigen Schreie der Dunkelheit Es reicht mit der Belassenheit Verbiegt sich alles in den Flammen Um so nichts als belassen zu verbannen Lass es leben, Gott verdammt! Nichts wird hier einfach so verbannt Alles, alles steht in Brand Im Feuer, das sich Leben nannt’ Wirf die Fesseln weit von dir Zeig die Schwingen, rat ich dir Lass nichts unversucht Bis dich der Tag heimsucht Und der Regen sich ergießend über deine Wunden Beginnend neu zu formen – Die Ära von Schlusspunkten Wo Stille einst, der laute Knall Die Implosion des Schwebens Und Wille nun, der weite Schall Die Explosion des Lebens Mit der Schrift des Wesens gezeichnet Wo Töne, Texte und Gefühl Das Meer der Gefühle nur bereichert Im ewig tosenden Gewühl Taucht noch mehr aus diesem Meer Gebe nichts mehr davon her Klänge, Schriften – Melodien Bis die Realität anfängt zu fliehen In lodernder Entscheidung Ja selbst im Nirgendwo Lebendiger Beweisung Engelsgleiches Echo Genieß das Sprudeln dieser Quellen Geh unter in den Feuerwellen Schreib tausend Zeilen nun danieder Geb’ die neue Realität wieder Und reibe weiter über die Wunde Im Regen der Schlusspunkte[/i] |
| Lord Pyrus | [i]Nightwalk Egal ist es geworden Wie unkontrollierbar die Flammen sind In diesem Änderungswahn Ist alles neue wohl willkommen Die Zeit wird ausgerottet Bis auf den letzten Baum Bis nichts mehr dahin trottet Im viel zu großen Feuersaum Nichts ist mehr so wie es war Selbst die Dunkelheit zeigt sich klar Um erneut an einer Kreuzung zu stehen… Welcher Weg? Der, von dem du kommst? Du kannst ihn nicht beschreiten. Der linke - Bekannt, durch Dunkelheit führend, um in Stück weiter hinten den alten Weg zu finden Der rechte - unbekannt, ungesehen Das Ende ist nicht abzusehen Und in der kalten Dunkelheit Liegt eine Spur von Bösartigkeit Geradeaus - Bevorzugter Weg Doch mit der neuen Würze Immer mehr durch immer mehr Mauern Alles oder alles, genug ist zu wenig Und dann irgendwo weiter hinten Sich selbst zu finden Im Mondlicht sieht alles so friedlich aus Die Stille wirkt ohrenbetäubend Und soweit ich auch hinaus blicke Ist die Wirkung leicht sträubend Egal wie viele Flüche ich in die Nacht schicke Es ist so oder so bald aus Doch für mehr als eine Sache lohnt sich all das So wandelst du zurück Stolz darauf, zwischen den Welten zu wandern Am Rande des Abgrunds Zwischen Wahn- und Frohsinn Wo führt dich dein Weg noch hin? Vorbei an Welten Sagt mir ihr Sterne, wusstet ihr denn schon Bald kennt ein Engel hier unten die Tradition Und nichts wird mehr so sein wie es war In der eiskalten Nacht – die doch so glasklar So manch Veränderung hat mitgebracht Mit Kriegesmut zurückgekehrt Zeig den Welten, was du kannst Bring alles in ein Lot Lass nichts zurück, lass nichts stehen Denn Stillstand ist und bleibt der Tod[/i] |
| Lord Pyrus | [SIZE=1] ... Hast du etwa gedacht die Anderswelt ist ausgestorben ... ? Nein ... [/SIZE] [i]Anderssterne Manchmal in unserer hellen Nacht Fliehen wir von allem das wir gemacht Nach drinnen um uns abzulenken Und unsere Blicke den Sternen zu schenken Die so tief unter uns scheinen Das wir manchmal meinen Als hätten sie eine eigene Welt Die sie von gar nichts abhält So dunkel strahlen sie in dieser Helle Die sich in dieser Erdenwelle Fast doch wie eine regnerische Nacht Im Boden da oben doch bemerkbar macht Und bewegt sich einer in aller Schnelle Fast untergehend in dieser grellen Helle Ist uns angedacht uns zu bedanken Für alle Wünsche die wir ihm verdanken So blicken wir hoch in die weite Ferne Wenn tief unten strahlend die Anderssterne Ihr Firmament für uns verschließen Damit wir sie noch mehr genießen Hab nur gut Acht, denn in so manch täglicher Nacht Wurde jemand von uns schon zum Andersstern gemacht Sie scheinen da oben im Boden umher zu laufen Sich manchmal treffend um neue Sterne zu taufen Und manchmal zeigt sich auch die Sternenstadt Die sich in dieser Helle in Dunkelheit so satt Scheinbar versucht sich an der Helle zu laben Dann lohnt sich für uns wieder das Schattenbaden Wenn sich das Firmament für uns verschließt, und ein jeder den Blick hinunter zu den Sternen genießt Und solltest du irgendwann mal die Andersschnuppe sehen, denk daran und vergiss ja nicht dich zu bedanken Für all die Wünsche die von ihnen zu uns wehen Und denk auch an die Geschichten die sich um sie ranken So sollen sie einen Wolkenhimmel haben, der nicht im Boden Manchmal einen Blick zu den Sternen offenbart, die aber oben Sein sollen, auch wenn es so seltsam klingen mag Ist es genau wie das Märchen vom hellen Tag So blicken wir hoch in die weite Ferne Wenn tief unten strahlend die Anderssterne Ihr Firmament für uns verschließen Damit wir sie noch mehr genießen Hab nur gut Acht, denn in so manch täglicher Nacht Wurde jemand von uns schon zum Andersstern gemacht Wenn wir weit weg von alldem was wir gemacht Nach drinnen wieder fliehen und doch gerne Hinein nach unten schauen in dieser hellen Nacht Erblicken wir manchmal die kalten dunklen Anderssterne[/i] [SIZE=1]... und behaupte jetzt ja nicht, es wäre nicht fühlbar ...[/SIZE] |
| Lord Pyrus | [i][color=green]Die üble Schönheit Schönheit ist das Übel In seinem bittersten Gewand Über die Bühne hinweg Geführt von Menschenhand Und aus der ewigen Dunkelheit Erschallt ein lautes wirres Lachen Überflutet mit Sichtbarkeit Zum Gespött der Welt sich machend[/color] [color=seagreen]Leidenschaft sind die Tränen Die die Schönheit weint Von allen missachtet Kein Wort ist gut gemeint Inmitten von diesem Trauerspiel Ist selbst Atmen schon zuviel[/color] [color=limegreen]Ekel ist das Schluchzen Das aus der Kehle der Leidenschaft drängt Und sich in den Hals der Schönheit zwängt Um nur noch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten Bis die Menschen die Bühne verwalten[/color] [color=seagreen]Das Flüstern ist die Verzweiflung Die sich im Schluchzen des Ekels versteckt Und jeden Ton der Freude Mit der verschluckenden Stille verdreckt[/color] [color=green]Das Lachen ist der Applaus der üblen Schönheit im bitteren Gewand die Tränen der Leidenschaft weint und im Schluchzen des Ekels Vor Verzweiflung nur noch flüstert[/color][/i] |
| Lord Pyrus | [i]Wünschenswertes Weihnachten Die Kinderherzen flehen Nach einem einzigen Zeitpunkt Nur noch Geschenke sehen Reiben sich die Äuglein wund Und um keinen Streit zu provozieren Feiern alle ernst besonnen Damit sie nicht das Gefühl verlieren Das sie doch nie ernst genommen Und in dem Wirr der Lichterkerzen Schlagen kleine Kinderherzen Bei einem Wort das ein Ende setzt Wenn die Bescherung kommt zuletzt Im Lichterschein wird ausgepackt Und wieder mal nur leise gedacht Das man sich das doch gar nicht gewünscht hat Und schweigt in fröhlicher Andacht Im Kerzenschein wird leise gesungen Wo andere sich zu Boden rungen Das Blut klebt bereits an der Wand Von der eig’nen Mutterhand Sag, Kind, freust du dich nicht? Respektierst du das Fest nicht? Die Grosseltern streiten sich um Trivialitäten Die Eltern weinen vor Schmerz Wird es denn je ein fröhliches Weihnachten geben Sehen nicht das Kinderherz Das leise in kaum hörbarem Knacken Vor Trauer und Verzweiflung zerbricht Hat sich geschnitten an den Kranzzacken Und selbst die Großeltern sehen es nicht Liegen schon am Boden im blutigen Kampf Bis der alte Opa erleidet den Herzkrampf Das Schreien ist groß, das Kind wird angeschrien Will es doch nur noch weg von hier fliehen Die Oma blutet aus so manchen Wunden Wurde von ihrem Mann geschunden Die Mutter steht nur noch starr da Dem Vater geht ein Kronleuchter auf Das es wohl die falsche Frau fürs Leben war Die Beine in der Hand nimmt er reissaus Und mittendrin das kleine Kind Weiß weder ein noch aus Es will nur noch ganz geschwind Aus diesem Leben raus So ist das Rot der Weihnachtszeit Schon lange nicht mehr die Wärme Sondern die der blutigen Zerstrittenheit Im tosenden keifenden Gelärme Der eigenen Eltern, im eigenen Heim Was ist zu hause? Lasst das Kind doch allein… Und des kleinen Kinderherzens Traum Von weißer Weihnacht Geht unter im brennenden Weihnachtsbaum Inmitten dieser einsamen Nacht Denn dann erkennt so manches Kind, das Begriffe wie "Lieben" eben doch nur Worte sind Und ich steh außen vor betrachte den Kirchenchor der von fröhlichen Weihnachten singt Und ignorierend fröhlich klingt Wenn die Stimmung schon längst danieder kommen schmerzliche Weihnachten immer wieder[/i] [SIZE=1]Es ist schwer, in dieser Zeit wirklich glückliche Kinderaugen zu finden. [color=green]Jetzt ist es mehr als fühlbar... spürst du die Schmerzen? Hörst du die Schreie?[/color][/SIZE] |
| Lord Pyrus | [SIZE=1]Mancher Teil der Anderswelt hat sich schon in dieser Welt eingefunden...[/SIZE] [i]Anderssonne Wo manche gerne Schattenbaden Und wir uns immer wieder gerne an ihr laben Sind ihre Schatten überall Der Anderssonne erster Strahl Fällt auf unsere Anderswelt Alles im Schatten erhellt Sich durch ihr wunderschönes Antlitz Die Erde ist ihr Wohnsitz So scheint sie dunkel aus der Erde heraus Zeigt uns immer die Anderszeit an Wenn sie untergeht, kommen wir heraus Und beten die Anderssonne an Werden langsam so schön bleich Wenn wir lange in ihren Schatten baden Und ihre Strahlen so schön weich Sich an unseren Anderskörpern laben Und jeden unserer Körperflecke Wird von ihr in Schatten eingehüllt Wie eine große schwarze Decke Hat sich unser Leben doch damit gefüllt Können ohne diese Sonne nicht mehr sein Wären wir dann doch viel zu hell und allein Wo manche gerne Schattenbaden In ihren Strahlen voller Wonne Sich an den Schatten endlos laben Scheint nur unsere Anderssonne Nur wenn sie aufgehend im Horizont verschwindet Haben wir doch nichts, das unsere Sicht behindert Beginnt doch dann, was keiner von uns mag Die Dunkelheit in der helllichten Nacht Doch bald bringt sie wieder unseren dunklen Tag In dem wir uns zu Sonnenanbetern gemacht Betrachten wir sie doch so gern mit unseren Augen Während die Anderswinde um uns herum saugen Wo manche gerne Schattenbaden In ihren Strahlen voller Wonne Sich an den Schatten endlos laben Scheint nur unsere Anderssonne Und manchmal scheint sie doch so nah Mit klaren Brillen blicken wir dann hinauf Sehen in ihrer Dunkelheit ihre Corona Und lassen den Dingen hier ihren Lauf Sind gefesselt von ihrer Schönheit Von ihrem Schein, so tief und weit Sind ihre Schatten unsere Lebensikonen Das wir nicht mal unsere Augen schonen Und blicken dann mit so viel Wonne In die strahlend dunkle Anderssonne[/i] [SIZE=1]... nicht wahr? Wie wahr, wie wahr...[/SIZE] |
| Lord Pyrus | [I][COLOR=green]Gezeitenwechsel Jahr um Jahr Schritt für Schritt Zeit um Zeit Und Wort um Wort Wie wird es sein Wie war es wohl Wie fängt es an Wie geht es voran Und wie geht es zu Ende Kampf um Kampf Schlusspunkt um Schlusspunkt Feuer mit Feuer Bis aufs Blut Wünsche, Gedanken, Träume Auf das ich ja nichts versäume Was die Zeit zu bringen mag Den zeit- und atemlosen Tag Ein Lächeln auf den Lippen Die Schwingen weit ausgebreitet Die Wunden heilend Und eine Träne der Freude In dem Moment In dem keine Zeit sich anerkennt Dann ist der Moment gekommen Traditionen weiter zu reichen Und den Himmelsschwur zu begehen Zusammen mit einem neuen Weg Genug ist zu wenig Wenn Stillstand der Tod ist Gnade bringt uns nicht weiter Ist doch alles eine Sachen der Wahrnehmung Also sprengen wir die Flammen Denn jedes Glück ist das Kämpfen wert Nur so lässt es sich leben Nur so lässt es sich frei sein[/I][/COLOR] |
| Lord Pyrus | Vorweg sei gesagt, das dieses Stück nur durch den Gefallen an Cloud's [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=24422]"morbiden Späßen"[/url] enstanden ist - und durch so manch Adaption. Ich danke cloud an dieser Stelle für die Revitalisierung meiner Morbidität - 30 Tage sind viel zu lang um so etwas ruhen zu lassen! [i]Lustspiel Mir schreit deine wilde Lust ins Ohr Wenn Säfte wie im Regen fließen Dring in dich ein und gehe hart vor Um das Bad noch mehr zu genießen Die Härte und die Arroganz Diktieren laut das Schauerspiel Bin dir gewidmet voll und ganz Für den Akt - ja, unser Ziel Doch fließt es zu stark an dieser Vene Dein kleines Herz rast viel zu sehr Das ich mich nur nach Frieden sehne Kleine, gib mir meine Arbeit her! So graust es noch im kalten Schrank Wenn dein blasser Teint dich so erotisch macht Und deine Augen, schmerzhaft erkrankt Dunkler geworden sind als draußen die Nacht Doch nehmen wir uns das einmal zu Herzen Mit solchen Dingen sollte man nicht scherzen! Sie gehört schließlich nicht zu den niederen Tieren Denken sie daran, wenn sie ihre Freundin konservieren[/i] |
| Lord Pyrus | Manche würden jetzt sagen: "hier mal wieder ein lebenszeichen von mir" - doch ich stelle beide Wörter im Moment in Frage. [i]Leere Manchmal, bevor er schlafen geht Betrachtet er am Himmel die Sterne Egal wohin seine Blick auch weht Kommt er nie in zu weite Ferne So steht die Zeit mal wieder still In All der Freude und Helle die ihn umgibt Hat er so oft das Gefühl das es nichts mehr da draußen für ihn gibt Was würde ich tun Wenn ich so wäre wie ich gern sein würde Soviel würde ich machen Wenn ich so wäre wie ich gern sein würde Sie betrachtet gerne die Menschen In Bus, Auto und in der Bahn Betrachtet ihre merkwürdigen Grenzen Und ihren alltäglichen Wahn Und immer wenn die Masse still steht Ist sie diejenige, die weiter geht Und doch so sehr die Leere fühlt Als wäre jeder Gedanke fort gespült Was würde ich tun Wenn ich so wäre wie ich gern sein würde Soviel würde ich machen Wenn ich so wäre wie ich gern sein würde Bis spät nachts liegt er meist wach Und sehnt sich die Gedanken bei Die einst wie ein wilder Bach In ihm flossen, zeitenfrei Immer wieder steht er auf Um die Sterne zu betrachten Sieht der Dinge lauf Und vergisst, auf soviel zu achten Und ohne sein Wissen gerät sein Blick Auf ein und denselben Stern Auf den ein anderer zur selben Zeit blickt Ob aus Verzweiflung oder gern Oder vor lauter Leere nach oben blickt Genau wie er zu diesem Stern Was würde ich tun Wenn ich so wäre wie ich gern sein würde Soviel würde ich machen Wenn ich so wäre wie ich gern sein würde Was würde ich dafür geben Endlich so zu sein wie ich gern wäre Doch was würde ich tun Wenn es dann auch nur Leere wäre?[/i] |
| Lord Pyrus | [SIZE=1]sage nie nie...[/SIZE] [i]Eden Die Bäume erstrecken Ihre natürliche Perversion Und ihre Äste sich bedecken Mit einer Blätter – Legion Die kampfbereit der Sonne gegenüber stand Und doch so lange unverschämt im Aste sich geborgen versteht Bis der Ast sich selbst vergrämt Und gebrochen da nieder fällt Das Leben pfeift aus allen Ecken In seinem edelsten Gewand eingehüllt Versucht es die Wunden zu bedecken Die es sich selbst so aufgewühlt Ein Ritsch, ein Ratsch, die Kälte offenbar Zeigt einstig wachsendes nun so klar das es nach Wärme schreit und siedend heiß verbacken wird Vögel schreien aus vollen Kehlen Bekunden laut ihre Rückkehr Und niemand will sie hier verfehlen Auf dem Weg zur Heimkehr So ist der Weg für manche gar Von einer Stille stets erfüllt Wo alle Vögel sonderbar Vom Tode stets umhüllt Ein leichtes Lächeln auf den Lippen Beginnt ein Kind im Frühlingslied Mit den Füßen auf und ab zu wippen Bis man es dem Boden entzieht Fallend zwischen Regentropfen Zerbrochen gar die Lüge bricht Als wär der Lebenstropfen Von des Kindes Dürre nicht Aufgefangen worden Sondern zerbrochen So dreht die Mutter den Wasserhahn zu Begräbt ihre Kinder unter dem Abfluss Gibt immer wieder Zucker zum Teig hinzu Als wäre es Mitleid im Überfluss Ein Mann wandelt voller Wonne Genießend stets der warmen Strahlen Immer näher an die so warme Sonne Unbedacht oh seiner Qualen Bis ein hoher Ton die Stimme bricht Eine Klingel Bereitschaft verkündet Und endlich das Essen im Napf so riecht Als hätt es sich selbst entzündet Beim Griff zum Essen dacht er noch Das es so gesund und lecker roch Ein Schall durchdringt die Stille Die Explosion im Erdgeschoss So ist dies der Garten Eden Auf dem Planeten Gottes Der immer hier war und sein würde Hier [b]In meinem Kühlschrank[/b][/i] [SIZE=1](perhaps it will be re-edited soon... but i doubt it.)[/SIZE] |
| Lord Pyrus | [SIZE=1]mein puls sagt ich lebe noch...[/SIZE] [i]Wenn die Welt endet Rauschen tobt durch brennende Städte Erzählt von einer letzten großen Wette Mit hohem Einsatz, tödlich gar Alles aufs Spiel setztend - Was da jemals war!!! Aus dem Anker gerissen Weit ab vom rettenden Ufer Und ohne ein Gewissen Verfällt die Stadt der Engel In die alten Trümmer Wenn die Welt endet Was würden wir nur tun? Die Zeit ward verschwendet Vom Gift der Zeit so nass Und alles was bleibt - Ist der tiefste Hass Man wird dich fort tragen Wird dich ehren Dir nach tragen Alles verwehren Und nie verzeihen Was du da je getan Wenn die Welt endet Und irgendwann auf den letzten Trümmern An den Grenzen der letzten Stadt Findet dann in deinem verzweifelten Wimmern Die blutigste Form der Rache statt Wenn du als Gott dich wähnst Und doch nicht weiter denkst Wenn du auch tobst - Gutes gelobst Verzweifelt schreist Du dich zerreisst Das Ich um Gnade fleht Bis auch es vergeht Im Wrack deiner Seele Mit Blut in der Kehle Ist alles was du liebst verendet Wenn deine Welt endet Man wird dich weit fort tragen Wird dich ewig ehren Dir nach tragen, nie verzeihend Was würdest du abwehren Am Ende der Welt? Das Leben verlebt Wenn gar nichts bleibt Die Energie vergeht In den rauchenden Ruinen Dann hast du alles verschwendet WENN DIE WELT ENDET[/i] |
| Lord Pyrus | [SIZE=1]Nicht jede/r mag es verstehen, nicht jede/r nachfühlen - aber das ist ja nichts neues mehr...[/SIZE] [i]Breathe Das Entsetzen halt noch durch den Raum Als wäre es eingefroren Und als käme dieser eine lange Traum Noch lange nicht ungeschoren Von den blühenden Ländern weg Von der Karte weißem Fleck „Was wenn?“ steht überall geschrieben als wäre diese Frage an der Wand stets der Sinn des Lebens geblieben geschrieben von göttlicher Hand Lieder besingen das Unfassbare Der Schönheit erster Atemzug Als wäre es das einzige Wahre Des Glücks der erste Flug „Wenn ich nur einen Wunsch hätte nur einen einzigen wichtigen Hoffte ich, das er nicht so wie ich ist Hoffte ich, das er versteht Das er dieses seine Leben nehmen kann Und selbst führen kann Und das er die Welt begrüßen könnte Mit offenen Armen“ Das Grollen der Gefühle zerfetzt den Lebenstraum Und ersetzt das Nichts mit einem neuen Raum Der klinisch weiß das Leben zeigt Wenn alles sich vor Demut verneigt Die Schreie hallen weit daher Gebären das Gefühl In der Ekstase immer mehr Bis alles totenstill Der letzten Frage Respekt zollt Als wäre alles ungewollt Der Raum formt sich aus Schreien Bringt alles wieder in die Reihen Die Ungewissheit stets betonen Auf die Fragen zeigend schonen Das, was doch so wichtig ist Zwischen den Zeilen Zwischen den Noten Zwischen den Engeln Zwischen den Boten Verboten einst, diese eine Gabe Am ersten Tag der Stürme Nun dar gebracht als Opfergabe Vor dem Einsturz aller Türme Vor dem Einsturz meines Seins Und dem werden eines anderen.[/i] Für die, die ich nie erblickte – doch so oft bei ihnen war. |
| Lord Pyrus | Leben nach der Hoffnung Haben all die Funken sich gelohnt War all die Mühe es wert Wurdest du von Leid verschont An deinem eig’nen Krisenherd? Brennt das Feuer immer noch? Wie geht es dir eigentlich? Was hast du nur getan? Friere nicht… Sag mir, mein Freund Gibt es ein Leben nach der Hoffnung? Oder ist, mein Freund Die Leere der Lohn der Erwartung? In all der Zeit der Leere Mit all den Bürden Dieser Schwere Bei allen Hürden Die Trägheit in deinen Gliedern Hat sie dich schon aufgefressen? Zeigt sei dir was geworden ist Oder bringt die Zeit dich um? Schau wie alles älter wird Bis nichts mehr, nichts mehr wichtig wird Und so sage mir doch endlich Gibt es ein Leben nach der Hoffnung Oder ist doch so tief innerlich Die Leere die letzte Erwartung Die Asche die dein Feuer gebar Verstreut in tausend Wege Als ob nie ein Funken in dir war Nie sich Leben in dir regte Denn auch die schönste Erinnerung Ist ein Gefühl das schnell verfliegt Doch anders ist die große Hoffnung Die schnell alles besiegt Und dich zum größten Helden Deiner kleinen Welt macht Dich alles vergessen lässt Und für einen Moment glücklich macht Bevor die Entscheidung fällt Und mit ihr vielleicht du? Oder doch nur eine andere Hoffnung? Gibt es ein Leben nach der Hoffnung? Einen einzigen winzigen Moment Der ohne Hoffnung sich schamlos Vielleicht sogar wie Glück sich nennt? Sie bleibt die Nahrung in der Dunkelheit Und das einzige Wunder dieser Welt Denn geht selbst am Ende aller Zeit Die Hoffnung auch zu Grunde So wird sie doch durch sich selbst Von neuem wieder geboren Doch eins weißt auch du, mein Freund, immer noch nicht Gibt es ein Leben nach der Hoffnung – oder nicht? [size=1]Ich bin immer noch da...[/size] |
| Lord Pyrus | Der Wettermann Ich habe meine Finger nicht nur, um sie anderen zu zeigen. Ich habe meine Ohren nicht nur, um anderen zu zu hören. Und ich habe nicht meine Stimme, um sie stumm zu halten. Was für ein Idiot bist du nur? Vielleicht bin ich nur ein Wettermann Vor einer grauen Karte Der Mann, der nur von Regen reden kann Von einer fremden Warte Ich habe meine Arme nicht, um sie ruhen zu lassen. Ich habe meine Augen nicht, um sie nur sehen zu lassen. Und ich habe nicht mein Wesen, um es verwesen zu lassen. Was für ein Idiot bist du nur? Vielleicht bin ich nur ein Wettermann Vor einer grauen Karte Der Mann, der nur von Regen reden kann Von einer fremden Warte Doch gehöre ich dann aber auch zu jenen Die bildhaft sagen, was andere sich ersehnen Ich habe meinen Glauben nicht, um für andere zu glauben Ich habe nicht meine Phantasie, um sie auf einen Punkt zu richten. Ich bin nicht wer ich bin, um jemand anderes zu sein. Sag mir, was für ein, Sag es mir, was für ein, Was für ein Idiot bist du nur? Ich bin auch nur ein Wettermann Vor einer großen Karte Der nur von Wetter reden kann Von einer fremden Warte Der weit von sich die Wahrheit weißt Als wär sie nicht zu ertragen Und jeder Zustand hier Es wert, sich zu beklagen Ich bin wie jeder ein Wettermann Der von dem Wetter spricht Doch unterm Himmel wandeln kann Damit er nicht vergisst Bin ich doch nicht nur ein Wettermann [SIZE=1]Danke, D. - für die lang vermisste Inspiration und die kleine Jam-Session. Und erst Recht für das Gefühl, das mir das höchste.[/SIZE] |
| Lord Pyrus | [COLOR=red]Totgesagte leben länger[/COLOR] [i][color=darkred] Was war nur los die letzten Tage Was war nur los die letzte Zeit Was geschah, als ich mich wagte Fort zu denken, ganz ganz weit Als wär es nimmer wegzudenken Was dereinst so fern geschah Und wäre nicht mehr umzulenken Was man auf sich zukommen sah Lang genug wurde gewartet Und das eig'ne Selbst entartet Lang genug wurd's tot geschwiegen In des Himmels hohen Riegen War es stets des Kämpfens wert Und wird es immer sein Denn selbst wenn man nicht unversehrt Kehrt doch jeder einmal heim Verhindert hast du alles gar Bist satt es dir mit an zu sehen Machst dich und die Gefühle rar Als wär böses mit dir geschehen Doch glaube stets dem Henkersmann und deinem Totensänger Zerr dreimal kräftig an deinem Strang Denn Totgesagte leben länger! Totgesagte leben länger, bis zum nächsten Wiedersehen Totgesagte leben länger, auch wenn sie mal von dir gehen Totgesagte leben länger, selbst auf der letzten Planke Totgesagte leben länger, sie sprengen so manche Schranke Nun stoss erneut in dieses Horn wohl an, es ist des Krieges Zeit Für immer dar des Endes Zorn Die Totgesagten sind bereit Und sehnen sich schon lang dir die Ehre hier zu geben Auf deinem letzten Gang Zu deinem neuen Leben Des Krieges Tanz entfacht das Ich, wohl an, es spielt der Totensänger Bis aller Schein von dir verblich denn Totgesagte leben länger Er spielt ein Lied vom Wiedersehen Von fernem Ort und ferner Zeit wo Winde der Gezeiten wehen Sie tragen dein Blut meilenweit Gerochen haben's die Gestalten die den Zorn der Rache tragen Und wie die Axt im Walde walten Das Feuer nun auch dir zu tragen Was bringt dir noch die letzte Tarnung Bei dieser leis gesproch'nen Warnung:[/i] [color=red] Glaube uns, oh Glaube uns wir können dich schon lange sehen Glaube uns, oh Glaube uns Wir werden dir entgegen stehen Glaube uns, oh Glaube uns Die Rache wird bald unser sein Glaube uns, oh Glaube uns Bald stehst du für dich allein Wir treffen uns zwei Mal im Leben und nächste Mal wird es für dich gar keine Deckung geben![/color] [i]Nun stoss erneut in dieses Horn wohl an, es ist des Krieges Zeit Für immer dar des Endes Zorn Die Totgesagten sind bereit Und sehnen sich schon lang dir die Ehre hier zu geben Auf deinem letzten Gang Zu deinem neuen Leben Totgesagte leben länger, bis zum nächsten Wiedersehen Totgesagte leben länger, und auch wenn sie mal von dir gehen Totgesagte leben länger, Du kannst sie nicht verbannen Totgesagte leben länger, Und sprengen alle Flammen![/color][/i] |