| Valnar | [IMG]http://www.beepworld.de/memberdateien/members24/dark-loft/kouenbotichuufuku.jpg[/IMG] Eine schwarze Rose Wunderschön, verträumt Die Blätter wehen leicht über den Boden Die frische Briese des Windes weht durch mein Haar Ein wunderbares Gefühl Ein Gefühl das ich nie wieder missen möchte In meinem Kopf spukt noch die süßliche Melodie Es ist nun schon ein paar Jahre her Als wir zusammen über diese Felder tanzten Heute sitze ich voller Demut hier Denke an die vergangene Zeit Denke an Dich Denke daran wir glücklich wir damals waren Wenn ich heute in mein Herz schaue Dann empfinde ich doch nur Trauer und Schmerz Denn es vergeht kaum ein Tag wo ich Dich nicht besuchen komme Es vergeht kaum ein Tag wo ich nicht an deinem Grabe stehe Es vergeht kaum ein Tag wo ich Dir nicht eine schwarze Rose hinlege Und im stillen Gedenken in mich kehre Durch diese Rose bekomme ich auch ständig dies Gefühl Dies Gefühl mich verletzen zu müssen Und dann läuft wieder das dunkelrote Blut über mein ganzen Körper Die schwarze Rose - die Manifestation all meiner Angst und Trauer Trauer um Dich, mein Engel, Angst davor was in all den Jahre noch passieren kann Ja, heute ist gar ein schöner Tag zum sterben Aber warum sollte ich denn aufgeben? Sicher, ich wäre dann bei Dir Doch hat das Leben auch schöne Seiten Musik, Literatur und die Natur All das könnte ich nicht mehr haben wenn ich bei Dir bin Heute sitze ich auf diesen Hügel und denke an Dich Heute war ich wieder an Deinem Grab Habe dir eine schwarze Rose mit meinem Blut hingelegt Als Zeichen meiner Liebe Meiner Hingabe, meiner Gefühle Ich sitze heute auf diesen Hügel und denke nach vorn Ja, ich war an Deinem Grab - doch war es heut das letzte mal! |
| Valnar | [IMG]http://www.beepworld.de/memberdateien/members24/dark-loft/angel.jpg[/IMG] Enemy Du beobachtest mich Doch siehst Du nicht mein Gesicht Du folgst mir auf Schritt und Tritt Und doch, du wirst mich nicht einholen Wir bewegen uns im Kreis Du bist mein Feind Und alles was wir haben sind die Hassgefühle für einander Ich beobachte Dich Dein Gesicht sehe ich nicht Ich folge Dir Doch näher komme ich nicht Ich bewege mich so schnell es geht Der Teufel hinter mir Und Du vor mir Du bist mein Feind Und alles was wir haben sind Lügen, Intoleranz und doch auch Gleichgültigkeit Du schlägst mich Ich bleibe ruhig Du schlägst mich wieder Ich geh' zu Boden Ich kann mich nicht bewegen Die Schmerzen sind zu viel In Deinen Augen sehe ich nicht Genugtuung Sondern den Wunsch nach mehr Du trittst mich Ich fange an zu bluten Und immer weiter geht die einseitige Gewalt Irgendwann schaue ich zu Dir hoch Mit glitzernden Augen und einem blutverschmierten Gesicht Nein, besiegen wirst Du mich nicht Heute nicht Und Morgen erst recht nicht Du bist mein Feind Und alles was wir besitzen ist der eigene Pein Und wieder bewegen wir uns im Kreise Der Teufel hinter Dir Diesmal schlage ich Dich Und die Spirale der Gewalt wird immer weiter rotieren Solange wir Feinde sind bekämpfen wir uns Für heute und in aller Ewigkeit Denn es wird nie einen Sieger geben solange die Feinde ein und dieselbe Personen sind Ja, du bist mein Feind Und alles was wir für einander übrig haben sind Hassgefühle den anderen gegenüber |
| Valnar | [IMG]http://www.beepworld.de/memberdateien/members24/dark-loft/broken_wings.jpg[/IMG] Zwei Sprachen Ich sitze auf einer Bank und denke mal wieder nach Vor mir liegt ein kleiner See mit ein paar Enten, die diesen Sommer hier leben Ich höre das quaken dieser kleinen Geschöpfe Für Menschen eine Sprache, die unverständlich scheint Scheinbar durcheinander und ohne jeden Sinn verständigen sich diese Tiere Ich stehe mitten im Zentrum einer Großstadt Um mich herum überall Menschen Das einzige was ich höre? Stimmen die durcheinander scheinen und die Motoren der Autos Für Enten sicherlich eine Sprache, die störend und sinnlos scheint Vielleicht sollte man sich an dieser Stelle die Überlegung gönnen, nach der Frage welche Sprache stilvoller und intelligenter ist Diese lieblichen Enten oder die monströsen Autos gepaart mit der Arroganz der Menschen Doch scheint es mir an dieser Stelle doch sinnlos darüber nachzudenken Denn zum Glück existieren diese Enten – leider aber auch die Autos Macht es nicht vielmehr Sinn über die Tatsache nachzudenken, dass die Sprache der Enten viel interessanter scheint? Sicher, ich verstehe diese Sprache nicht, doch dass macht es ja gerade aus Ich verstehe nicht, wenn sich die Enten miteinander behagen Ich bekomme all die Beleidigungen erst gar nicht mit Nein, wenn ich an diesem See sitze höre ich nur das Rauschen des Wasser Das quaken der Enten und vielleicht auch den Gesang der Vögel Ich kann versinken und mir Gedanken machen An diesem Ort finde ich meine Ruhe Und ich kann richtig glücklich sein Stattdessen im Stadtzentrum, dort ist auch alles etwas lauter Doch zugleich auch hässlicher Hier verstehe ich wenn man sich anpöbelt, ohne jeden Grund Hier verspüre ich denn gegenseitigen Hass und die Arroganz Wofür es auch keinen Grund zu geben scheint Nein, hier kann ich nicht glücklich sein Vielmehr fühle ich mich genervt Kein Wunder das all die Menschen so aggressiv sind Bei dieser Umgebung die ganze Zeit Vielleicht ist das der Grund warum ich mich an diesem See so wohl fühle? Wie dem auch sei, nachfolgend stellt man doch eine Weisheit fest, die wohl immer passen wird Eine Weisheit die ich auf meinem Weg mitnehme Wie schön es doch wieder ist seinen Kopf arbeiten zu lassen und nicht dahin zu vegetieren Dank meiner Überlegungen und Gedanken bin ich nun um folgendes reicher geworden: Manchmal ist die Sprache am schönsten, die man nicht verstehen kann! |
| Valnar | [IMG]http://www.beepworld.de/memberdateien/members24/dark-loft/18.jpg[/IMG] So tanzten wir Es war schon lang her Da waren wir vereint Es war schon lang her Da waren wir eins Heute stehe ich vor den Trümmern unsrer Liebe Heute stehe ich vor den Scherben unsrer Leidenschaft So tanzten wir Bis in den Sonnenaufgang Kinder der Nacht waren wir Und wir tanzten, getränkt in unsrer Liebe Tanzen will ich noch einmal Doch wird es nie passieren Wird es nie wieder real Heute sitze ich hier Denke nach über das, was war Ich sehe die Trümmer unsrer Liebe Ich fühle den Pein, der in mir herrscht Noch nie hab ich so geliebt Noch nie wurd ich so verletzt So tanzten wir Bis in den Sonnenaufgang Kinder der Nacht waren wir Und wir tanzten, getränkt in unsrer Liebe Tanzen will ich noch einmal Doch wird es nie passieren Wird es nie wieder real |
| Valnar | [IMG]http://www.beepworld.de/memberdateien/members24/dark-loft/iactatio_1.jpg[/IMG] Getränkt im anatomischen Dumpfsinn Viele Augen schauen auf Dich Voll von Neugier Und voll von perverser Geilheit Du gibst Dich diesen Augen hin Diesen durchbohrenden und durchdringenden Augen Schließlich ist es Dein Job Aber willst Du es denn auch wirklich? Getränkt im anatomischen Dumpfsinn geben sich die Menschen ihrer Dummheit hin Getränkt im anatomischen Dumpfsinn lüstern Menschen Dingen nach, die sie nie bekommen werden Der Himmel ist in einer Mischung aus schwarz und schimmrigen dunkelblau getränkt Die Straßen sind erhellt von Licht, Werbung und Autoscheinwerfern Neongelb hier, Rot da, rosa und lila dort „Sie machen die Nacht zum Tag!“ sagte Lestat einst Und wie ich hier auf einen kleinen Waldhügel sitze und das ganze Schauspiel beobachte Frage ich mich auch: „Warum das ganze?“ Getränkt im anatomischen Dumpfsinn fliehen die Menschen vor der Natur Getränkt im anatomischen Dumpfsinn verändern die Menschen nur zu gern ihre Umwelt Setz dich irgendwo hin In einem Kaufhaus oder in einer Einkaufspassage Beobachte dabei das statische Verhalten dieser Menschheit Schauen sich an mit Blicken getränkt aus Ignoranz, Neid, Wut, Hass und Misstrauen Jeder für sich allein kämpfend um sein Überleben Doch sehen alle diese Menschen gleich aus Gleiche Hosen, gleiche Pullover und gleiche Jacken Ist dies nicht trivial? Trotz das alle in Hass und Neid ertränken passen sie sich äußerlich an Getränkt im anatomischen Dumpfsinn fliehen die Menschen vor sich selbst in einer künstlich erschaffenen Welt Getränkt im anatomischen Dumpfsinn versagen die Menschen ihrer eigentlichen Natur von Individualismus und Zusammenhalt Wahrlich, Menschen müssen noch sehr viel lernen! Die Antwort auf die Frage ob der Mensch sich irgendwann selbst definieren kann bleibt dabei aber aus Traurig? Nein, traurig ist dies nicht Vielmehr soll es die Erkenntnis näher bringen das nicht jeder vollkommen sein kann und Fehler besitzt Die Frage ist dabei aber nur wer in wem die Fehler sieht... |
| Valnar | Bittersüßer Traum 1. Strophe Einsam laufe ich über diese Straße Die Sonne brennt mit ihrer Intensität nieder Meine Augen blicken geradeaus - anscheinend leer Doch in Gedanken bin ich nur bei Dir Und wie ich so weiterschreite Sehe ich inmitten der Wüste dein Gesicht flackern Vor meinen geistigen Auge - getrügt von meiner Phantasie Aber ich weiß, in Gedanken bist Du bei mir Refrain Manchmal hilft der Glauben über den Schmerz Doch dann wird man in die Realität gezogen Und stellt erschrocken fest Das alles nur und bittersüßer Traum war 2. Strophe Der frische Wind weht um mich herum Meine Augen erblicken all die Menschen Doch nehme ich sie nicht richtig war Suche ich nach Dir In diesem Dschungel des Haßes und der Ignoranz Graue Farbtöne formen den Alltag der meisten Menschen Denken Sie doch den Schlüssel des Glücks gefunden zu haben Doch tief im Innern wissen sie um diese Fiktion Es ist schwer loszulassen Von der Fiktion des Glückes wie auch der Gefühle Refrain Manchmal hilft der Glauben über den Schmerz Doch dann wird man in die Realität gezogen Und stellt erschrocken fest Das alles nur und bittersüßer Traum war 3. Strophe Ich sitze in diesem großen Zimmer Noch immer riecht alles nach Dir Trotz der vielen Möbel kommt mir alles so verlassen vor Denn der vermeintliche Sinn endete als du fortgingst Als Du in die andere Welt heimkehrtest Und den sicheren Hafen für immer verlassen hast Wenn ich ein paar Fragen hätte Die ich all den Göttern stellen könnte Wären diese wohl sehr leicht gewählt Warum ist es so schwer mich von dir zu trennen? Warum lässt sich der Schmerz nicht überwinden Und mich in meinen Tränen allein? Refrain Manchmal hilft der Glauben über den Schmerz Doch dann wird man in die Realität gezogen Und stellt erschrocken fest Das alles nur und bittersüßer Traum war 4. Strophe Die Sterne strahlen über diese Straße Keine Frage - bald bin ich da Nach diesem langen Weg der Erinnerungen Werde ich sobald in deinen Armen liegen Doch so langsam wird mir klar das dieser Weg falsch ist Ein Trugbild unter vielen Eine Phatamorgana Wie all die anderen vermeindlichen Wege auch Refrain Manchmal hilft der Glauben über das Leben hinweg Doch dann wird man in die Realität gezogen Und stellt erschrocken fest Das alles nur und bittersüßer Traum war |
| Valnar | Neuinterpredation: T The hardes part is the night 1. Strophe An diesem Platz der Einsamkeit sitze ich und denke an Dich Lange haben wir uns nicht mehr gesehen doch denke ich an Dich Meine Gedanken drehen sich um Deine Stimme und dessen Geschichten Wie würden diese heute wohl aussehen? Refrain: Inmitten dieser Stadt bei Nacht Stehe ich im Regen und schreie meinen Schmerz heraus Denn der härteste Teil ist die Nacht Die Nacht indem man allein und einsam ist 2. Strophe Allein tanze ich durch die Gassen des Wahnsinns Meines persönlichen Wahnsinns Denn wahnsinnig bin ich nach der Liebe zu Dir Die Liebe welche Du mir verwehrst Refrain: Inmitten dieser Stadt bei Nacht Stehe ich im Regen und schreie meinen Schmerz heraus Denn der härteste Teil ist die Nacht Die Nacht indem man allein und einsam ist 3. Strophe Endlich komme ich zur Ruhe und zu Besinnung Erst jetzt realisiere ich richig den Verlust und den Schmerz Ich winde mich auf dieser verregneten und einsamen Straße Und fange an zu den Sternen zu schreien Inspiriert von: Bon Jovi - "The hardest part ist the night" (1985) |
| Valnar | Käfig der Leidenschaft 1. Strophe: Nackt umwunden liege ich hier Auf den Bett - bestehend aus Rosenblüten Ich schaue den Himmel entgegen Und denke dabei nur an Dich Refrain: Die Sterne scheinen auf mich herab Geben mir zu verstehen, dass Du in einer anderen Welt bist Das wir uns erst im nächsten Leben sehen Und ich gefangen bleibe in einem Käfig der Leidenschaft 2. Strophe Der Mond war stets mein Wegweiser Und Du warst immer eine Schwester für mich Mehr noch - Du hast alles positive auf dieser Welt verkörpert Und jetzt in diesem Augenblick liege ich allein Refrain: Die Sterne scheinen auf mich herab Geben mir zu verstehen, dass Du in einer anderen Welt bist Das wir uns erst im nächsten Leben sehen Und ich gefangen bleibe in einem Käfig der Leidenschaft 3. Strophe Ich erinnere mich an vergangen Tage Wie wir gemeinsam im Angesicht des Mondes unserer Spiele spielten Die Lust wie eine Droge über uns kam Uns unserer Leidenschaft aufoperungsvoll hingaben Refrain: Die Sterne scheinen auf mich herab Geben mir zu verstehen, dass Du in einer anderen Welt bist Das wir uns erst im nächsten Leben sehen Und ich gefangen bleibe in einem Käfig der Leidenschaft 4. Strophe Heute sind die Lieder längst gesunden Die Tänze schon vor langer Zeit getanzt Was bleibt ist die Erinnerung Inmitten diesem Käfiger der Leidenschaft |
| Valnar | Blood / Wind / Omega Diesen Augenblick habe ich schon lange herbeigesehnt Auge im Auge stehen wir uns gegenüber Dein Blut läuft frisch über mein ansonsten glänzendes Schwert Meine Tränen laufen über deine silbrigen Messer Unser Schweiß spritzt uns gegenseitig ins Gesicht Deine blauen Augen blitzen kurz auf und schon geht es wieder los Du stürmst auf mich zu und rammst mir das Messer in meine Rippe Doch mein Schwert bahnt sich den Weg zu Deiner Leber Nun verlieren wir beide viel Blut - so das der Sand rot wird Die Sonne prallt immer heftiger auf unser herab Geschwächt stehen wir uns gegenüber Mit einer Mischung aus Dreck und Blut beschmiert Treue hast Du eins Deinem Vaterland geschworen So wie ich einst das Versprechen gab dies Land zu befreien Unsere Pferde liegen schon längst tot auf den Boden Und der Augenblick kommt immer näher Ich nehme mit letzter Kraft mein Schwert und stoße es in deinen Bauch Du wirfst mit letzter Kraft deine Messer in meine Kehle Beide sacken wir zu Boden Und wir fühlen die letzten Sekunden unseres Lebens Das Lächeln eines kleinen Kindes - das Lachen einer fröhlichen Frau Das Anstoßen mit meinen Freunden bei einem meiner Geburtstage Die Früchte meiner Gedanken und Gefühle All dies sehe ich an mir vorbeiziehen - wie ein lauer Herbstwind Die wunderbare Musik einer lieben Freundin höre ich in meinen Ohr Mein Leben war erfüllt - bis ich Dich traf Mein anderes Ich In Dir habe ich jemanden gefunden Den ich voller Herzen hassen konnte Und nun liegen wir hier und es geht zu ende |
| Valnar | Superior Mechanika Dunkelsilber, grau - schimmrige und monotone Farben bestimmen diese Welt Ich sitze hier - den Kopf nach unten gerichtet Gedemütigt von der Welt - gedemütigt von diesem System Die Blumen um mich herum haben keine Farben und keinen Geruch Ich fühle weder wärme noch kälte Eine simple kleine Welt in der ich hier geraten bin Es gibt keine Geschmäcker Es gibt kein Denken Es gibt keine Liebe Und doch halte ich es hier aus - Tag für Tag Der Mensch ist nicht mehr länger Mensch Vielmehr ist er eine alte Maschine Durchfgefressen von Maden, Würmern und Maden Die Schläuche sind alt und löchrig Aus den Kabel zucken die letzten Stromfunken Keine Frage - die Menschheit hat ihren Zenit überschritten Die Menschheit wurde nun lahmgelegt von ihren eigenen Kinder Den Maschinen und der künstlichen Intelligenz Jede Rettung kam zu spät Jedes Umdenken bewirkte nur das Gegenteil Nun beherrschen unsere Kinder diese Welt Voller Logik und Rationalität Mechanisch und vorprogrammiert Ich sitze hier - den Kopf nach unten gerichtet und in einer Zwangsjacke Von einem dekadenten Zeitalter in die nächst schlimmere |