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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Federkiel
shana's ghostVielen Dank, dass ihr hierher gefunden habt....
Für Kritik bin ich immer offen...

Hier der Threat für die Kritik....
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=61452[/url]

Liebe Grüsse
Shana
shana's ghostDer Sturm

Wartend stehe ich hier auf den Klippen und sehe zu.
wie der verdammte Wind sich aufbraust mich zu holen
Kein Schrei wird sich in mir bilden,
meine Lippen werden versiegelt sein
Keine einzige Träne wird sich für dich von meinen Augen lösen
ich gewähre ihnen die Freiheit nicht
Nur ein einziger Schritt
ein Schritt in deine Arme
dann werde ich endlich zu Hause sein
Das Flüstern deiner kalten Stimme
sie zieht mich in ihren Bann
so ruhig
so angenehm
und doch so kalt
Es ist nur ein Schritt
das Leben ist schon lange aus meinen Poren gedrungen
Die letzten Zweifel vergehen im Windhauch
meine Heimat ruft mich zu sich
ich werde erwartet
langsam hebe ich den Fuss
um das Tor zu öffnen
Das Meer züngelt nach ihm
versucht ihn zu erhaschen
Nur ein Schritt
das Leben so vergänglich wie eine Rose
Meine Seele verfallen zu Asche
Kein Schrei dringt über meine Lippen
Keine Träne löst sich aus den Augenwinkeln
So falle ich dem Tod in die Arme
er liebkost mich
wie er es im Leben getan hat
er löst seine Versprechen ein
keine leeren Worte
nur der Tod...
So komme ich zu dir
als verwelkte Rose
als Kalte Asche
nur ich....


Kein Schrei wird über meine Lippen dringen
Keine Träne wird sich in den Augenwinkeln bilden
eine verwelkte Rose spricht nicht
kalte Asche weint nicht
sie werden Stumm über die Schwelle des Todes gleiten
Unbemerkt weichen sie aus dem Leben
in den Nebel der Unendlichkeit
shana's ghostWarum?

Siehst du meine Tränen?
Kannst du ihre Schreie wahrnehmen?
Lange ist es her,
keine Tränen bahnen sich ihren Weg
das Meer schon seit Zeiten der Dürre erlag

Siehst du meine Narben?
Kannst du das Blut schmecken?
Lange ist es her,
kein Blut fliesst in die Freiheit
doch innerlich strömt ein warmer Fluss des Schmerzes

Siehst du mein Zittern?
Kannst du die Kälte spüren?
Lange ist es her,
keine Wärme findet mein Herz
zu beschwerlich ist der Weg in meinen Hort

Siehst du mein Leben?
Kannst du seine verkorksten Wege nachvollziehn?
Lange ist es her,
kaum ein Lächeln ziert mein Gesicht
durch all zu viele Sümpfe musste ich waten

Siehst du mich mit meinen Tränen, den Narben, meinem Zittern, meinem Leben?

Warum stehst du denn noch da?!
shana's ghostEin Weg

Ein Weg in die unendlichen Tiefen der Ungewissheit
Den schon so viele vor mir gefeit
Der Körper, sanft bettet er sich zur Ruh
in des Lebens ewigen Schwur

Schwarze Flügel
lautlos gleiten sie durch meine Nacht
keine Mauern, die sich ihm in den Weg stellen, keine Riegel
der grosse Traum so nun endlich vollbracht

Meine Seele entgleitet dem Körper
verlässt die uns bekannte Horte
unbefangen schwebt sie hinfort
wartet nur auf das von dir ausgesprochene Wort....
shana's ghostWieder zurück

Die Dunkelheit
sanft dringt sie in mich ein
die Ruhe
so unvorstellbar schön
Ich lasse mich von den Wellen der Ewigkeit entführen
in eine Welt
so gefürchtet weil sie so unbekannt
ich dringe in das Leben danach
vor all den Sorgen
der Einsamkeit bin ich hierhin geflohen
habe mich einlullen lassen
doch blind taste ich mich heran
die Dunkelheit beherrscht mich
die Einsamkeit bewacht mich
nichts von Erlösung
dem letzten Frieden
ist wahr
denn jeder schafft sich seine Hölle selbst
und nun?
nun bin ich wieder hier
gerufen von denen die mich lieben
der Schmer des verlassens hat sich in ihren Herzen eingenistet
doch wie lange sie der Alltag in Ruhe lässt
und alles Vergangene wieder zur Gegenwart wird
ist die Ungewissheit in sich selbst
shana's ghostWarten...

Ein Herz
zum x-ten Mal in abertausen von Stücken zersprungen
Kannte es och nur den Schmerz
der vor 6 Jahren in es gedrungen

und doch
immer wieder versucht es zu leben
zu füllen das mittlerweile grosse Loch
die kleinen Glassplitter zusammen zu setzen

die Wahrheit
sie holt mich immer wieder ein
ich bin all dem Schmerz, dem Unglück, nicht mehr lange gefeit
wollte ich doch schon vor einem Jahre dem Tode nahe sein

meine Seele
lange schon hat sie mich verlassen
so warte ich hier in meiner eigenen Leere
und kann es selbst noch nicht fassen

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