| Leila | [COLOR=black]______________________[/COLOR]Erloschene Liebe [COLOR=black]______________________[/COLOR]~~~~~~~~~~~ Himmelhochjauchzend, weil ich dich endlich wieder habe. Zu Tode betrübt, weil ich fühle, dass dein Herz nicht mehr voll und ganz bei mir ist. Es war einfach noch nicht unsere Zeit. und jetzt... zu viel ist passiert zu viel wurde gesagt zu tief sind die Wunden zu oft lief alles schief... Nur die Hoffnung hält mich noch hier. falsche... Die vielen schönen Erinnerungen halten uns von der Trennung ab, aber die verblassen. Zu lange sind sie her. Doch keiner von uns will/kann die Kraft aufbringen, seinen Weg allein fortzusetzen. Du hast mich aus der Gefühlskälte herausgeholt, mir meine Maske behutsam abgenommen mir einen Spiegel vorgesetzt, um mir zu zeigen, welch Schönheit verborgen blieb. Ich habe dich die Welt wieder in Farbe sehen lassen, dir sogar völlig neue gezeigt; dir Flügel verliehen. Wieso gibst du mir jetzt das Gefühl, dass das Gesicht wieder hinter die Maske muss, ganz und gar nicht schön ist...? Wieso kann ich dich diese Farben nicht mehr sehen lassen, warum bring ich dich nicht mehr zum fliegen? Wieso ist das Schicksal gegen uns? Warum hat sich der Wind gedreht, stärkt uns nicht mehr den Rücken, sondern schellt uns ins Gesicht... macht jede Vorwärtsbewegung schwer, gar unmöglich? Weswegen gibt es keinen Weg zurück? Ich weiß, es ist vorbei... [I]"Der, der weniger liebt, ist immer der Schwächere[/I] und genau das macht mich kaputt... zu hoffen, dass du mir doch noch deine Liebe zeigst und beweist... doch... hättest du das vor, hättest du es längst getan... Deine Liebe zu mir... erloschen. So verbleibe ich, innerlich weinend, mit Grüßen in die Nacht. Leila |
| Leila | Ausweg... Ich sehne mich nach einem glücklichen Moment... viel ist passiert, gesagt worden, zerbrochen... Das Resultat? Ich bin nicht wieder in die Gleichgültigkeit zurückgefallen... nein - leider nicht. Ein eiskalter Wind weht in meinem leeren Innern. So kalt, dass er weh tut. Ich habe Angst, er könnte mich erfrieren lassen, die Zeit für mich still stehen lassen und es gibt keine Fluchtmöglichkeit... Trotzdem kann ich in der Dunkelheit, weit entfernt, ein Gesicht erkennen... Ich versuche ihm näher zu kommen, doch jeder Schritt ist mühsam und schmerzt. Immer starrer wird mein Körper. Die Angst, ich könnte mein Ziel nicht erreichen, wächst. Ich fühle, das ist meine einzigste Chance, diese eiskalte Leere aus meinem Körper zu vertreiben, meine Ängste loszuwerden, wieder FREI zu sein. Der Schlüssel um wieder LEBEN zu können. Langsam kann ich das Gesicht immer klarer sehen. Und mit jedem bisschen, das ich voranschreite, kommt es mir bekannter vor... Ich kenne diese Person... Ich weiß... ich kenne sie gut... Desto näher ich komme, desto besser kann ich es sehen... Und langsam... erkenne ich einen... Rahmen... einen Rahmen um das Gesicht... Er ist golden - aufwendig verziert. Doch eine Bewegung, die ich aus dem Augenwinkel vernahm, lenkt meine Aufmerksamkeit wieder voll und ganz auf das Gesicht... Ich sehe es an, vergesse den Schmerz für einen Moment und erkenne... ich erkenne... erkenne... MICH... Ein Spiegel... es ist ein Spiegel... und darin... mein Spiegelbild. |
| Leila | Ehrlichkeit! Dein Herz ist erkaltet, dennoch soll ich nicht gehen. Dein Blick ist leer, trotzdem fesselt er mich. Deine Gesten, so lieblos, und auch wieder nicht... Ich muss wissen was du willst! Weißt du auch selbst nicht wonach du suchst. |
| Leila | [COLOR=crimson]Hysterie[/COLOR] Es ist Nacht kalt ich bin allein. Eine Träne wandert über mein Gesicht. viele folgen. Das Schluchzen setzt ein. Das Weinen wird hysterisch. [SIZE=3]E I N [COLOR=black]__[/COLOR] S C H R E I[/SIZE] [I]Wie nahe Liebe und Hass doch an einander liegen... Denn es war die Liebe, die mir Tränen in die Augen trieb. Aber der Hass ließ mich meine Wut herausschreien. Ich fühle mich getäuscht belogen benutzt zutiefst verletzt.[/I] |
| Leila | [COLOR=red][COLOR=black]___________________[/COLOR]Selbsthass [COLOR=black]___________________[/COLOR]~~~~~~~[/COLOR] Selbstzerstörerisch wandelt es auf dem Pfad des Selbstschutzes. Von Hilflosigkeit und Gespenstern getrieben. Panisch schlägt es um sich, verletzt die, die es am Wenigsten verdient hätten. Es hasst sich dafür, doch es gerät alles außer Kontrolle. Triefend vor Selbstmitleid liegt es in seinen Zähren und wartet auf Erlösung. Ich hasse mich dafür. |
| Leila | [COLOR=red][COLOR=black]___________________[/COLOR]Selbsthass II [COLOR=black]___________________[/COLOR]~~~~~~~~[/COLOR] Der Blick getrübt von der Angst. Kann die Realität nicht erkennen. Mein Verstand ausgeschaltet durch die Furcht verdrängt. Es bleibt ein groteskes Bild von dem was ist. Mein Herz geblendet von Illusionen des Wahnsinns hervorgerufen durch den Fieberwahn des Grauens. Ich bin krank. Die Ursache in meiner Umwelt suchend, nicht dort, wo sie zu suchen wäre. In mir. Ich mache mich krank. Zu lange war das Gefühl der Steuermann, mein klarer Verstand vom Tron gestoßen, vertrieben, verbannt und nieder gemacht. Inneres Gleichgewicht ging verloren. Ich habe es gesehen. Mein zweites, entselltes, [I]wahres[?][/I] Gesicht. Die Vernunft in Person verzerrt. Von Hirngespinstern verfolgt, von Ängsten getrieben. Mein Einklang vernichtet Mein Glück verfallen. Meine Welt zerstört. Die Schuld trage ich. |
| Leila | [COLOR=red][COLOR=black]___________________[/COLOR]Selbsthass III [COLOR=black]___________________[/COLOR]~~~~~~~~[/COLOR] [I]Warum hasst du mich so sehr?[/I] Weil du Menschen, die ich wirklich liebe, verletzt. Weil du mich in meinem Selbstmitleid ertränkst. Weil du blind vor Angst nicht sehen kannst was real ist und was nicht. Weil du mein Leben in völliger Geistesumnachtung zerstörst. Weil ich nicht verstehe, warum du tust, was du tust. Rüchsichtslos. Weil nicht du, sondern ich die Schuld trage, da ich weiß, dass du ich bist. |
| Leila | [COLOR=darkblue]Irr|e|[/COLOR] Von schmerzhaften Lektionen des Lebens gekrümmt. Von liebenden Händen wieder aufgerichtet. Immerzu in Tagträumen versunken um ertragen zu können - die Realität. Klar genug ist der Verstand, nieder zu schreiben, was war, was ist, was wahrscheinlich sein wird. Doch bei weitem nicht klar genug, zu sehen, was gesehen werden muss. Von Gefühlen geblendet gibt es nur einen einzigen Gedanken, der immerzu in meinem Kopf ist. |
| Leila | [COLOR=darkblue]Irr|e| II [/COLOR] Er hat eine Gestalt einen Namen ist so real wie ich. So werden Tagträume zu wahren Nachtmahren. Ein Irrgarten der Gefühle. Gier Abscheu Sehnsucht Verachtung Liebe Hass - Ich kann nicht loslassen will es nicht dennoch will ich es auch kann es nicht Bleibt mir denn eine Wahl? Kann nicht zurückholen was schon so lange verloren ging was nicht wirklich zurückkommen zu wollen scheint. Manchmal trügt der Schein... Ach wär es nur so... Das Verlangen frisst mich auf. Ich schlage mir den Kopf ein - vielleicht ist das meine Chance wieder frei zu sein... |
| Leila | [COLOR=purple]Stillstand[/COLOR] Bewegungslos wie gefesselt bleib ich stehn Regungslos Kein Weg führt voran, keiner zurück. Zeit für einen Neuanfang. Doch - der Wille fehlt. So bleibe ich stehn. Der einzige, für mich akzeptable Weg voran, führt mich zurück. Zu Bauten die eingestürzt sind - Ruinen. So bleibe ich stehn. Bewegungslos wie gefesselt Regungslos |
| Leila | [COLOR=crimson][B]L[/B] [I]I[/I] [B]E[/B] [I]B[/I] [B]E[/B][/COLOR] So voller Hoffnung, voller Gefühl steh ich vor dem, der das Herz mir brach, der verursachte das atemlose Ungemach. Doch ist es vielleicht vergebene Müh. An seine Liebe zu appellieren; sich zu offenbaren, um den Liebsten nicht zu verlieren. Fragen winden sich in des Gedanken unendlichen Weiten. Ist sie erloschen oder brennt sie noch - wie in vergangenen Zeiten |
| Leila | Endlich frei Tobender Schmerz schwindet. Atme auf Herz! Kaum ein Gefühl dich noch an das Unheil bindet. Lange genug hast du bereut, dass der Wind sich drehte. Nun öffne deine Augen erneut! Eine leichte Brise. Mein Haar weht im Wind. Genieße die Freiheit, weiß, dass sie nicht mehr entrinnt. |
| Leila | Endlich frei I?I Endlich - ein Lichtschimmer. scheint mir ins Gesicht, verkündet einen Neuanfang. Ohne Gespenster aus vergangenen Zeiten, die mich so lange verfolgten. Endlich - bewege ich mich. VORWÄRTS Wie lange? Wie oft bin ich schon aufgebrochen, neu anzufangen, und wurde doch wieder eingeholt. Zum Scheitern verurteilt - so dachte ich. Dennoch habe ich erkannt, dass mich dieses Monster in Fesseln gelegt hat ~Selbstmitleid~ Endlich - losgerissen. von Ketten, die ich selbst verschuldet habe. Oh, wie sehr ich hoffe endlich - frei zu sein Endgültig. |
| Leila | Von Freiheit geträumt Vor Glück fast zersprungen, sie endlich erlangt zu haben. Doch ständig fest auf dem Boden gestanden. Der Boden - verschwunden. Die Freiheit - verflogen. Das Glück - vergangen. Grausame Welt die mich im Schmerz ertränkt. Ich bin stark, doch sie ist stärker, wirft mich in den dunklen feuchten kalten Kerker- der kein Entkommen verspricht. So sitze ich hier gekrümmt in meiner Hölle, spüre wie mein Wille - bricht. Endlos sind die Worte in meinen Gedanken, meinen Schmerz zu beschreiben. Doch während ich hier von MEINEM Leid berichte, muss ER leiden... Kaum hatte ich Glück und Freiheit errungen, werde ich zum Zusehen gezwungen; Von Stunde zu Stunde- geht mein Liebster immer mehr zu Grunde. |
| Leila | Auf der Suche nach meinem eigenen Glück stürze ich meine Umwelt ins Verderben. Ich wollte nur zufrieden sein, doch nun liegt alles in Scherben. |
| Leila | [COLOR=black]______[/COLOR](¯`’·.¸(¯`’·.¸ V~e~r~d~r~ä~n~g~u~n~g¸.·’´¯)¸.·’´¯) [COLOR=black]__________________[/COLOR]Rastlos wie ein Wirbelsturm [COLOR=black]___________________[/COLOR]fegt sie durch die Länder [COLOR=black]________________[/COLOR]Bewegt sich ununterbrochen fort [COLOR=black]_________________,[/COLOR]ohne zu wissen wo es endet [COLOR=black]________________:[/COLOR]ohne zu wissen wo es begann [COLOR=black]__________________[/COLOR]Eine ewig währende Flucht [COLOR=black]___________________[/COLOR]vor dem Unumgänglichen [COLOR=black]_______________[/COLOR]Perfekte Maskerade trübt die Blicke [COLOR=black]________________,[/COLOR]Ihre Hilfeschreie bleiben stumm [COLOR=black]__________________[/COLOR]Sie selbst nimmt nicht wahr [COLOR=black]_____________________[/COLOR]wie es um sie steht [COLOR=black]________________[/COLOR]Aus Angst in das Loch zu stürzen [COLOR=black]_____________________[/COLOR]leert sie ihren Kopf [COLOR=black]______________________[/COLOR]Sie bleibt stehen [COLOR=black]______________________[/COLOR]bricht zusammen [COLOR=black]______________________[/COLOR]E I N G E H O L T |
| Leila | [FONT=times new roman][COLOR=crimson][I]Ich möchte schreien. Doch kein Schrei der Welt Stellt mein Leid Ausreichend dar. Ich möchte lachen. Doch kein Glück der Welt Besitzt die Reinheit Mein Herz lachen zu lassen. Ich möchte weinen. Doch keine Träne der Welt Erzählt hinreichend Von meiner Trauer. Ich möchte leben. Doch kein Leben der Welt Kann mich von meinem Eigenen erlösen. Alles was mir fehlt, um Schreien Lachen Weinen Leben [COLOR=black]_________[/COLOR]zu können, Ist der Sinn. [/I] [/COLOR] [/FONT] |
| Leila | Tausend und eine Maske Tausend Masken sind gefertigt. Stets ist eine gegenwärtig. Auf ewig zu verbergen, was lang schon liegt in Scherben. Die einzig wahre Maske, einst dies hübsch' Gesicht umfaßte: Mit Augen - die funkeln, wie die Sterne bei Nacht. Einem Mund - der sorglos, wie die Sonne lacht. Das Antlitz einem Kinde glich, bis die Unschuld vor dem Leben wich. Kein Platz für Träume - Illusionen die in dem Mädchenherzen wohnen. Das Leben kam, mit all seiner Härte, dem kleinen Mädchen grausame Realität lehrte.- Das Kind wart zur jungen Frau gemacht welch' fortan besser über ihr Innerstes wacht. Ein Trugbild, geschaffen, das Gesicht zu zieren äußerst mühsam gelingts einen Blick dahinter zu riskieren. Doch eine Müh scheint stets vergeben... das sorglose Glück zurückzuholen welches ihr als Kind gestohlen. Gelingt dies doch nur durch lieben! Wie könnt' die Frau je Liebe erfahren, will sie ihr Herz vor allem Unheil wahren? So bleibt sie allein, bis jemand sie findet, durch dessen Liebe und Wärme das Trugbild schwindet. |
| Leila | [FONT=century gothic][COLOR=royalblue]Märchenhaftes Elfenland Gleich einem Gemälde aus Farben, die nur Träume haben. Bunt schimmernde Wesen tanzen um Blumen und Sträucher, bewegen sich im Rhythmus des Windes Melodie. Wie eine zarte Liebkosung umgibt er sie – während sie umkreisen was lebt, blüht und gedeiht. Inmitten dieses Farbenspiels eine Mädchengestalt umgeben von wirr bewegten, feenhaften Lichtwesen. Gar puppengleiche Perfektion verhüllt vom dunklen Schleier des Schweigens. Doch verbirgt er nicht den makellosen Leib. Welch Schönheit! Welch Augenweide! Die Liebliche aber scheut den Blick. - Obgleich wie geschaffen für dieses einnehmende, berauschende Bild, kauert sie in sich zusammen gefallen vor dem See, dessen Spiegelbild sie noch nie gesehen. [/FONT] [/COLOR] |
| Leila | [FONT=times new roman]Verdrängung ist ein seltsames Spiel. Mal weiß man nichts, dann wieder zu viel. Nicht wissend, warum man Unglück verspürt. Warum man sein Leben leben lässt nicht selbst führt! Warum man nur zusieht, anstatt dabei zu sein. Warum man lächelt, nur um nicht zu schrein. In des Gedanken unendlichen Weiten möcht ich verweilen möcht ich heilen - möcht ich verstehen, was zu verstehen ich derzeit nicht vermag nicht wag - Zurück kehr ich erst hab ich mich selbst besiegt. Wenn nicht der Selbstzweifel, lediglich das Selbst überwiegt. So werde aus Wunsch die Wirklichkeit, wo einst Chaos herrschte, sei nun Ausgeglichenheit. Auf der Reise durch mein innerstes Ich schaffe ich in Schattenwelten. [COLOR=burlywood]LICHT[/COLOR] [/FONT] |