| Demira | Für alle, die einen Kommentar zu meinen Werken abgeben möchten, [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=27105]hier klicken[/URL] Als denn, viel Spaß beim Lesen meiner Werke! [COLOR=deeppink][U]ICH[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Gläsrige, starre Augen Ich blicke sie an Bin das ich? Die Schminke verschmiert Nun mehr schwarze Schlieren Die an den Wangen herunterlaufen Ich schaue das Spiegelbild an Ich schaue in meine eigenen Augen Die sich dort spiegeln Augen voller Hass Augen voller Sensucht Sehnsucht nach der Dunkelheit Wann ist die Zeit endlich da?[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]ENTTÄUSCHUNG[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Große Augen voller Trauer Leise Tränen fließen lässt Eine unsichtbare Mauer Mich davon trennt was Leben ist Noch vor kurzem war ich glücklich Und doch - es war abzusehn - Hast du keine Zeit mehr für mich Ließt mich einfach im Regen steh'n Blitze zucken, Donner grollt Suchend ich dreh mich um nach dir Große Mächte, wisst ihr was ihr wollt? Liebe, komm zurück zu mir![/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]TRAUER[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Und von Tränen gebrochen Liegt mein Herz darnieder Zerschlagen in tausend Stücke Von blutigen Tränen Die ich aus Schmerz weinte Und von Schmerzen erstickt Stirbt jegliches Gefühl in mir Ermordet von tausend Qualen Die ich durch dich erlitt Und wieder wird es dauern Wird lange Zeit vergehen Ehe mein Herz geheilt ist Meine Schmerzen gelindert sind Warum?[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]DAS INNERSTE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Schwarz - Ich sehe mich um und alles, was ich sehe Ist dieses unendliche Dunkel aus, dem ich komme Und soweit meine Augen auch zu sehen vermögen, Ergreifen sie doch nichts Als diese undurchdringliche Dunkelheit Die mich umgibt Schmerz - Ich kehre in mich und versuche Ein Gefühl der Hoffnung zu finden Aber alles, was in mir ist Ist dieser unbändige Schmerz der Sehnsucht Der mich erfüllt Hass - Ich sehe in den Spiegel und entdecke eine Fremde Deren Augen den unbändigen Hass Einer Geächteten wiederspiegeln Und ich weiß, ich bin es selbst Leere - Ich versuche zu fühlen und zu finden Aber da ist nichts Nur diese schmerzende Leere Des dunklen Hasses Tief in meiner Seele[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]BITTERSÜSSE MELANCHOLIE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Und wieder einmal das selbe Spiel Trauer steigt auf, aus der Tiefe meines Herzens Bittersüße Melancholie strömt durch all meine Glieder Lähmt den Geist, lähmt meine Gedanken Tief in meinen Gedanken versunken Sitze ich am Meer der Tränen Starr, regungslos und blicke hinaus Doch erfassen meine Augen nichts Denn geblendet sind sie vom Schmerz des Vergessens Bittersüße Melancholie, die mich auffrisst Meine Seele verläßt den geschundenen Körper Ich schaue mir selbst beim Sterben zu Und erkenne nicht, dass es doch nur der Tod der Seele ist Leblos und unwirrklich liege ich zwischen den Welten Noch lebend, noch tot Bittersüße Melancholie, die mich getötet hat[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]WAHNSINN[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Dunkle Schatten, rote Tränen Schwarzes Licht durch Wolken schimmert Hoffnungloses, graues Sehnen Wissend, dass es sich verschlimmert Dicke Tropfen brennenden Regen Vernichtend auf uns nieder geht Und die Frag' nach Gottes Segen Isoliert in jedem Kopfe steht Wieder geht eine Nacht zur Neige Wieder Stunden des Schreckens durchgangen Aus dem Dunkel des Wahns ich steige Und höre noch, was meine Ahnen einst sangen[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]DER TAG[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Klingt ein Flüstern durch den Morgen Leis auf Nebels Schwingen schwebt Und die Sonn' nimmt alle Sorgen Langsam ihren Kreislauf webt Klingt ein Flüstern hier am Tage Leis der Sonne Hitze klagt Kühle Bächlein fließen wage Hör' nur, was das Rauschen sagt Klingt ein Flüstern kühl am Abend Aus der Vögel Ruheschall Die sich an der Sonne labend Zur Ruh begeben überall Klingt ein Flüstern durch die Stille In der Nachten Mondenschein Erzählt von Träumen und dem Wille Niemals mehr allein zu sein[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]LIED DES LEBENS[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Für jeden von uns klingt ein Lied des Lebens Für jeden aus der Welten Stimmgewirr Ein Lied, das wir nicht können weitergeben Welches festgezurrt an uns wie Geschirr Von Geburt an weht unser Lied durch die Luft Getragen vom Wind des Schicksals, der Fragen Jeden Tag eine neue Strophe ausruft Die uns sagt, was wir in uns'rem Leben zu tragen Und wenn das Ende dann vor dir steht Das letzte Stück wir gemeinsam geh'n Bis das Lied des Lebens darnieder weht Stillschweigend sagt 'Auf Wiederseh'n'[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]WAS IST ZEIT[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Was ist eigentlich Zeit? Ein Augenblick Ein Glockenschlag Tausend Jahre wie ein Tag? Was ist eigentlich Zeit? Noch gestern, noch heut Gerade jetzt Erlebt irgendjemand sie bis zu letzt? Was ist eigentlich Zeit? Wo ist Zeit Ist sie heute schon vorbei Oder unendlich wie das All? Was ist eigentlich Zeit? Etwas Kostbares Viel zu knapp zum Verschenken Daran sollten wir immer denken[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]DIE SÜSSE DROGE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Schließe die Augen, kann's nicht vergessen Geb' mich ihr hin, die Sucht soll mich fressen Hab' ich mit ihm hier noch gestern gesessen Schließe die Augen, kann's nicht vergessen Das liebliche Mittel, das mein Ich so zerwühlte Als ich mich frei, völlig losgelöst fühlte Als mich das Licht ganz in Wohlgefall'n hüllte Das liebliche Mittel, das mein Ich so zerwühlte So sah ich denn nun, wir sind zusammengeschweißt Und dein Fehlen mich jetzt umso mehr beißt Ich bin süchtig nach dir, dass du es weißt Oh du süße Droge, die du Manuel heißt[/COLOR] (dieses Gedicht ist meinem geliebten Freund gewidmet, Februar 2003) |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]OHNE TITEL V[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Da steh' ich nun Unaufhörlich prasselt der Regen auf mich nieder Unermüdlich, erbarmungslos, Tropfen um Tropfen Und wo noch vor wenigen Minuten die Sonne schien Verdecken jetzt Wolken den blauen HImmel Dicke Wolken, graue Wolken Wolken der Trauer Wolken der Angst Angst vor den eigenen Gefühlen Wie soll es jetzt weitergeh'n Drückend liegt die Last des Schmerzes auf mir Schmerzen der Liebe Schmerzen der Angst Angst, zurückzublicken und zu seh'n Zu seh'n, was hätte sein können Was hätte sein können, wenn das Herz stärker gewesen wäre Als der Verstand Nun bleibt nur noch der Schmerz Die Leere des Alleinseins Ausgehölt und voller Tränen stehe ich da Aber weinen kann ich nicht Denn zu groß sind die Wunden Zu tief haben sie sich in mein Herz gefressen Es hätte alles so schön sein können Aber es war wieder einmal eine einzige Enttäuschung Und zum Schluss bleibt mir doch nur eins, Das, was am Schluss immer bleibt: Warum?[/COLOR] |
| Demira | [I]Eine kleine Geschichte[/I] [COLOR=deeppink][U]DAS ENDE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]"Nein, mach' jetzt nicht die Augen auf!" Sie lag da. Um sie herum nichts. Kein Mensch, kein Tier, gar nichts. Was war mit ihr gescheh'n? Wirre Bilder schossen wie Blitze durch ihren Kopf. Zusammenhanglos und doch drehten sie sich alle um ein und dasselbe. Was war gescheh'n; was hatten die mit ihr gemacht, was hatte SIE getan? Es wäre alles so einfach gewesen. Es hatte nicht einmal weh getan, als sie sich das Messer in den Bauch gestossen hatte. Ein klein wenig mehr Zeit und es wäre vorbei gewesen! Doch dann kamen sie. Menschen - zu viele Menschen. Sie zogen ihr das Messer aus dem Leib, entweihten den Ort, den sie zum Sterben vorbereitet hatte. Dann Bewegung; sie brachten sie weg. Ein Esel, ein Esel schrie "Iaiaiaiaia..." Dann noch mehr Menschen. Sie brachten sie in einen kalten, kahlen Raum und fummelten an ihrem Arm herum. Dann nichts mehr. Als ihr Bewusstsein weider kehrte, war sie an zahlreiche Geräte angeschlossen. Da lag sie. Die hatten sie am Sterben gehindert! "Du kannst immer noch vollenden, was sie die zerstören wollten!" Langsam tasteten ihre Finger nach der Nadel, die sie vom Tod trennte. Es erschieh'n ihr, als ob es eine Ewigkeit dauern würde, als hätte sie nicht mehr genug Kraft, um es zu Ende zu bringen. Doch letztendlich war ihr Wunsch nach der wohligen Dunkelheit des Todes stärker als alles andere. Plötzlich ein lautes Piepen. Menschen kamen, riefen aufgeregt durcheinander, riefen sie beim Namen. Dann war alles still; nichts mehr, nur diese endlose Dunkelheit, in der sie sich geborgen fühlte.[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]EIN KLEINER VERS[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Was gestern war, was heute ist, Das wissen viele Menschen nicht Doch wird mit klar in dieser Zeit Hat jeder seine Wirrklichkeit Und siehst du mich und fragst nur wer Dann sag ich dich nun siehe her Ich bin ein Kind der Dunkelheit Dessen Seele nach Vergeltung schreit[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]AUF MESSERS SCHNEIDE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Wohltuender Schmerz in mir Ich fühl, wie das Messer mir das Fleisch zerfrisst Wie das Blut aus den Adern fließt Abgeschirmt von Rest Lebe ich in meiner eigenen Welt Eine Welt voller Schmerzen Aus der es kein Entkommen gibt Auf Messer Schneide wandle ich Zeiten der Einsamkeit entgegen Zeiten der totalen Isolation So werde ich schweben im Gefühl des Vergessens Bis mich eines Tages der Tod erlöst[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]OHNE TITEL II[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Stumme Augen, große Trauer Worte, die ich dir will sagen Doch das Schweigen, eine Mauer Die zu durchbrechen ich nicht kann wagen Falsches Lachen, große Trauer Gefühle, die ich dir will sagen Doch das Schweigen, eine Mauer Die zu druchbrechen ich nicht kann wagen Leises Weinen, große Trauer Sag mir, wann kann's ich dir sagen Doch das Schweigen, eine Mauer Gott, ich kann's nicht mehr ertragen[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]VERLASSEN[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Und als ich den Blick gen Himmel richte, Sehe ich das Meer aus schwarzen Tränen Die als Regen auf die Erde fallen Warum nur hast du das getan? Hattest du Angst um mich? Nein, dann hättest du mich nicht allein zurückgelassen Wolltest du mich schützen? Nein, dann hättest du mich nicht allein zurückgelassen Was nur bewog dich dazu, Diesem Leben den Rücken zu kehren Siehst du jetzt die Tränen Die vom Himmel fallen? Sie tränken die schwarze Erde deines Grabes Vor dem ich jetzt steh Warum hast du mich allein gelassen? Konntest du nicht immer zu mir kommen War ich nicht immer für dich da? Siehst du jetzt erst die Tränen Die ich um deinen Verlust vergieße? Warum hast du mich allein gelassen? War ich es dir nicht wert Oder konntest du es einfach nicht mehr aushalten? Ich werde es nicht verstehen Und Schmerz beißt mir das Herz entzwei Was soll ich jetzt nur machen ohne dich? Wer soll mich wärmen Wenn mir die Kälte dieser Welt das Blut gefrieren lässt? Wer soll mich jetzt auffangen, Wenn ich wieder falle aus Angst vor dieser Welt? Wer soll mich trösten Wenn ich wieder weine um diese Welt? Warum hast du mich allein gelassen?[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]DAS LETZTE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Und das Letzte, was ich sehe Bevor diese Welt untergeht Ist das Lächeln auf deinen Lippen Welches ich mit in den Tod nehmen werde[/COLOR] [I]kurz und schmerzlos flogen mir dies vier zeilen in den kopf und ich kam nicht drum rum und musste sie einfach aufschreiben[/I] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]VERTRAUEN[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Eisiger Wind fährt mir ins Gesicht Zerschneidet mir das Herz Den Grund für meine Trauer kennst du nicht Viel tiefer als der Schmerz Ein Leben ohne dich nicht vorstellbar Doch wie solls weitergehn So eingezwengt, so unnahbar So seh ich dich dort stehn Die Trauer tief, die Angst ist groß Kannst du es nicht erkennen Ein unaufhörlicher Tränenstoß Lässt meine Seele brennen Die Flammen hoch, die Flammen heiß So stehe ich im Regen Doch ist es das, was ich nicht weiß Wo du dich sträubst dagegen Nur helfen will ich dir, versteh mich doch Niemals würd ich dich verletzen Und ich versuche es auch immer noch Doch du weißt es nicht zu schätzen Was soll ich noch tun, dass du mir vertraust Versucht hab ich schon so vieles Doch sehe ich, wenn du mich anschaust Tust du's nur aufgrund des Spieles Nun stehe ich hier und frage mich Wie soll's nun weitergeh'n Die Liebe so groß, die Angst fürchterlich Ich kann es nicht verstehen Ich bitte dich doch nur um dies Eine Ist das zu viel verlangt Zum Schluss bleibe ich wieder alleine Die Frage verläuft sich im Sand Willst du mir nicht sagen, was dich bedrückt Ist dein Vertrauen so gering Diese ständige Frage macht verrückt Raten ist nun mal nicht mein Ding Ich will dir helfen um jeden Preis Warum lässt du es nicht zu Doch erst jetzt wird mir klar, was ich lange schon weiß Es ist nun einmal so Vielleicht eines Tages wird die Zeit doch siegen Und du kannst mir vertraun Bis dahin wird meine Welt in Trümmer liegen Und zu Ende ist der Traum Ob ich ewig warte kann ich dir nicht sagen Ich bitte dich zu verstehn Auf zu dünnes Eis werde ich mich nicht wagen Und lasse dich deshalb gehn[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]NACH DEM INNEREN KRIEG[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Oh große Trauer! Vernichtet ist das, was einmal meine Seele war Zerstört ist das, was einmal mein Geist war Ins Chaos gestürzt ist das, was einmal meine Psyche war Zerbrochen in tausend Stücke ist das, was einmal mein Herz war Im Dunkel versunken ist das, was einmal Ich war Oh große Trauer![/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]KREISLAUF[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Ich habe es wieder getan Erneut griff ich zum Messer Erneut schnitt ich mir tiefe Wunden in mein Fleisch Erneut habe ich geweint Als ich sah, was ich getan hatte Ich habe es wieder getan Erneut habe ich die Wunden versteckt Erneut habe ich gelogen Erneut habe ich mein Sehnen Mich zu schneiden verleugnet Ich habe es wieder getan Erneut hasse ich mich für das, was ich tat Erneut könnte ich mich für meine Feigheit töten Erneut weiß ich nicht mehr Wie es jetzt weitergehen soll[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]DAS NICHTS[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Nichts- Ist das wirrklich alles Was in mir ist? Bin ich denn nicht mehr Als diese kleine Silbe? Bin ich denn nicht mehr Als ein Wort ohne Bedeutung? Nichts- Ist das wirrklich alles Wozu ich im Stande bin Zu fühlen? Ist da denn nicht mehr Als diese kleine Silbe? Ist da denn nicht mehr Als ein Wort ohne Bedeutung? Nichts- Ist das wirrklich alles Was ich sehe? Sehe ich denn nicht mehr Als diese kleine Silbe? Sehe ich denn nicht mehr Als ein Wort ohne Bedeutung? Nichts- Ist das wirrklich alles?[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]IMMER DAS GLEICHE[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Was soll ich nun tun Wenn man wieder einmal sieht wie das Was man erreicht hatte Einfach wieder hinter einem In der Dunkelheit verschwindet Wird es denn ewig so weitergehn? Werde ich mir immer wieder Und wieder alles zerstören Das ich mir mühsam aufbaute? Werde ich nie lernen Auch einmal nein zu sagen? Werde ich nicht gerade dadruch Das, was ich am meisten liebe Wieder einmal verlieren? Warum kann ich diesen Kreis nicht druchbrechen Ich fliehe schon mein ganzes Leben Vor der Dunkelheit, vor mir selbst Vor allem, was mich umgibt Und immer wenn ich denke Ich habe es überstanden Ich kann kämpfen ohne zu fliehen Fängt alles wieder von vorne an[/COLOR] |
| Demira | [COLOR=deeppink][U]OHNE TITEL VI[/U][/COLOR] [COLOR=teal]Warum nur? Warum ist alles so anders geworden? Gehört die Veränderung so unausweichlich dazu? Ich will das nicht! Etwas steht zwischen uns Eine kleine Sache nur Doch scheint sie unüberwindbar für uns zu sein Warum nur? Warum kann ich dir nicht mehr glauben? Du hast mich doch nicht belogen Doch Augen sagen mehr als Worte Und mir sagten sie "Es ist nicht wahr" Warum nur? Warum kann es nicht sein wie immer? Ist es denn ein Verbrechen, Wenn ich mich nach deiner Liebe sehne? Warum nur? Ich will, dass es aufhört. Ich will, dass du mir zuhörst Wenn ich dir sage, Dass ich dich Liebe Warum nur? Hab ich mich denn so schuldig gemacht? Warum nur? Ich weiß es nicht[/COLOR] |
| Demira | [u][color=deeppink]DAS ENDE EINES VOLKES[/color][/u] [color=teal]Weg; alle sind sie fort Verschwunden im Sumpf des Vergessens Nichts erinnert mehr an sie Und wo noch Schutt und Asche liegen Werden bald wilde Rosen Die letzten Spuren ihrer Vergangenheit verschlingen Und Raum und Zeit werden - Gleich dem stummen Zeugen, der darniederliegt - Still um das verlorene Königreich trauern Weg; alle sind sie fort Und bald werde auch ich nichts sein, Als ein Flüstern, das - vom Wind getragen - Am Ende einer Ära ins Vergessen eintaucht Gleich jenen vergangenen Völkern Deren Glanz vom Dunkel der Zeit Verschlungen wurde Eingebettet in die Ewigkeit der Erinnerung[/color] |
| Demira | [color=deeppink][u]VERWANDLUNG[/u][/color] [color=teal]Schreie in der Nacht Die durch die Straßen hallen Ich bin heute erwacht Und weiß, ich werde fallen Ich sehe mich von oben Eine geschundene Gestalt Mein Leben ist verdorben Die Seele nackt und kalt Ich kann jetzt nichts mehr wagen Was tu ich denn noch hier Mein Herz hört auf zu schlagen Entfesselt ist das Tier Die Kräfte sind geschwunden Kann widersteh'n nicht mehr Ich hab mich lang gewunden Doch ferner schon ist's her Lang schon ist sie verflogen Die Macht die in mir wohnt Jetzt liege ich am Boden Und werde nicht verschont Das Tier es hüllt mich ein Ganz leis und unscheinbar Nichts wird dann noch sein Von dem was einmal war Ich habe mich ergeben Zu spät zurück zu geh'n Vorbei mein altes Leben Die Zeit, sie bleibt nicht steh'n Das Tier es frisst mich auf Bald werde ich es sein Das Drama nimmt sein' Lauf Und ich bin ganz allein Die Schmerzen tief in mir Zerfressen meinen Geist Warum nur jetzt und hier Du weißt doch, was es heißt Werd' mich mit ihm verbinden Das Tier, das in mir wohnt Sie werden alle schwinden Und keiner wird verschont[/color] |
| Demira | [u][color=deeppink]INNERES CHAOS[/color][/u] [color=teal]Was ist das? Aufgewühlt und fassungslos stehe ich da Hilflos ausgeliefert, den Gefühlen Die aus meinem Herzen aufsteigen Unfähig, mich dagegen zu wehrern Noch verstehe ich es nicht Was da mit mir geschieht Ist das ein Test Schweige, dummes Herz, schweige Beklemmendes Gefühl der Verwirrung Brennend die Seele Was mache ich? Entzweit Geist und Herz Dieses brennende Gefühl in mir Weiß nicht genau, was es ist, Kanns nicht zuordnen Was hast du mit mir gemacht? War es gewollt oder nur ein Versehen Werde zu dir hingezogen Und bin machtlos dagegen[/color] |
| Demira | [u][color=deeppink]DAS ENDE DER WELT[/color][/u] [color=teal]Und nun sieh: Die Welt wird verderben Und wo heute noch grüne Auen die Waldränder säumen Werden heiße Winde alles verbrennen Und die Leere wird alles verschlucken: Die rote Erde, vom Blut getränkt; Die verletzten Sellen, schreiend vor Qual; Die verdorrten Bäume, Gerippe ohne Leben Und es wird sein das Ende von allem Und alles wird sein in jenem Ende Und aus dem Chaos auferstehen wird sie Und sie wird legen über uns Das Siegel des Vergessens[/color] |
| Demira | [color=deeppink][u]AM ENDE ANGEKOMMEN[/u][/color] [color=teal]Sinnloses Dahinströmen Ein Fluss des Vergessens Schnell, unbarmherzig Erfasst mich, Drückt mich in seine Tiefen Und nimmt mich mit sich An einen Ort, weit jenseits dieses Seins Weit jenseits der Vergessens Nichts ist mehr, wie es war, Alles ist anders Von seinem warmen Wasser lass ich mich umschmeicheln Lass mich tragen von seinen sanften Wellen Einsam und doch nicht allein Ich schaue freudig einem neuen Leben entgegen Dort draußen, weit jenseits dieser Welt Denn jetzt erst kann ich loslassen Loslassen von all dem Schmerz All der Enttäuschung Ich liebe dich noch immer Deshalb nehme ich dich mit in meine neue Welt Mit in mein neues Leben Als eine Erinnerung Die ich nie vergessen werde[/color] |
| Demira | [u][color=deeppink]WAS SIE SEHEN[/color][/u] [color=teal]Sie sehen mich an Doch was sehen sie? Eine junge Frau, Glücklich wie nie. Sie sehen mich an Doch was sehen sie? Helle Augen Die vor Glück überlaufen. Sie sehen mich an Doch was sehen sie? Ein strahlendes Lächeln Das alle verzückt Sie sehen mich an Und das sollten sie sehen: Eine undeutliche Gestalt, Nicht im Reinen mit sich selbst. Sie sehen mich an Und das sollten sie sehen: Tränenüberströmte Augen Stumpf vor Trauer Sie sehen mich an Und das sollten sie sehen: Ein von Trauer zerfressenes Gesicht Hinter einer Maske verborgen[/color] |
| Demira | [color=deeppink][b]DAS GEDICHT OHNE NAMEN[/b][/color] [color=teal]Stille in der Nacht Am Himmel steht der Mond Der mit seinem fahlen Licht Die Wipfel der Bäume erhellt Ich stehe hier, am Anfang des Pfades Der sich von meinem bisherigen Leben Fort in die Dunkelheit schlängelt Hinter mir steht noch ein blasser Streifen Eines fernen Tages, Der einst mein Leben war. Doch das ist nicht mehr Verschluckt wurde er von der heraufziehenden Dunkelheit Verdrängt von der Stille Die nun in mir und um mir herrscht Was soll nun werden? Geht jetzt alles wieder von vorne los? Ich ertrage dieses ständige hin und her nicht mehr! Ich möchte nicht mehr hin und hergerissen sein Zwischen zwei Welten die mich gefangen halten Noch stetig in einer der beiden verweilen Ich will teilen können und beide Welten lieben und leben Ich will nicht mehr traurig sein müssen Weil die Einsamkeit und die Sehnsucht mir das Herz zerreist Ich will nicht mehr immer nur das eine in mir fühlen Leere Also was soll ich jetzt tun? Ich schaue mich um Das Licht, das einst hinter mir war Ist nur noch ein schmaler Streifen am Horizont Der nur erahnen lässt Dass dort noch vor kurzem die Sonne schien Ich drehe mich um Der Weg vor mir liegt im Dunkeln Nichts offenbart sich mir als die Stille der Nacht Und die Dunkelheit, die den Pfad umgibt Ich sehe den Mond hoch über mir Die Sterne, die am nächtlichen Firnament leuchten Langsam fange ich an zu laufen[/color] |
| Demira | [COLOR=deeppink]OHNE TITEL VII[/COLOR] [COLOR=teal]Schmerz, der mir das Herz zerreißt Weil meine Seele stirbt Ist die Wahrheit nur eine Lüge Oder ist es die Lüge, die Wahrheit ist Ist es sie, die alles verschleiert, In der ich mich wahrnehme, Wie in einem Spiegel, der alles verzerrt? Wo ich bin, da existiert keine Liebe Und wo die Liebe ist Da werde ich hasserfüllt zu Grunde gehen Einst konnte ich sie fühlen Wie sie heiß in mir brannte Nun ist sie verschwunden Wie Sand, der durch meine Finger rieselt Und nicht in der Lage, sie festzuhalten Muss ich mit ansehen, Wie sie mit dir in der Dunkelheit verschwindet Was bleibt, ist das, was zum Schluss immer bleibt: Der Schmerz und die Trauer Nur diesmal wird nichts bleiben, was zu heilen wäre Denn gestorben ist all das in mir So bleibe und wandle ich auf dieser Welt Leer und hohl Bis mein Körper meiner Seele in den Tod folgt[/COLOR] |
| Demira | [Color=deeppink]DU, DER DU MIR UNBEKANNT BIST[/Color] [COLOR=teal] Ich habe dich im Traum gesehen. Es war Nacht, Der Sommerregen sprengte die dürstende Erde Ich lag im nassen Gras Der Regen war warm auf meiner Haut Und mit den Wolken dahintreibend Lies ich meine Gedanken schweifen Du hast einfach nur dagestanden – Bewegungslos und still – Und hast mich angeschaut Ich sah dir in die Augen und sah das Meer Ein Ozean voller Leben Der mich ganz in sich aufnimmt Um mich mit seiner Wärme zu behüten Ich sah dir in die Augen und sah das Feuer Stark und heiß, Sich gegen alles stellend, Was auch immer unser Glück gefährden will Noch immer bist du still Aber du musst auch nichts sagen Du reichst mir deine Hand Und wie selbstverständlich Führst du mich hinaus In die Warme Sommernacht Ja, so habe ich dich im Traum gesehen Irgendwo da draußen bist du Ich weiß, du wirst mich finden Und mich wie im Traum in die Nacht führen In die Morgendämmerung In ein neues Leben mit dir Und ich freue mich schon jetzt Auf den Tag, an dem wir uns kennenlernen Wer auch immer du bist. [/COLOR] |
| Demira | Folgendes kommt dabei heraus, wenn ich mich mal wieder vom Stress überrollt fühle und versuche eben diesen abzubauen. [COLOR=deeppink]GEDANKENKLUMPEN[/COLOR] [COLOR=teal]Eingekerkert und schmorend in den verlassenen Gängen meines Schädels Gedanken unkontrollierbar und ungeordnet Tod, Tod, Tod jenen, die blind und taub sind zu sehen und zu hören Wer Augen und Ohren hat, der benutze sie auch Herrgott so kann es nicht weitergehen Es fließt und fließt, gleitet uns aus den Händen Zu spät, zu spät, zu spät Wenn die Welt um uns zusammenbricht sind die Chancen, etwas zu ändern vertan Wir fressen und saufen und ersticken uns selbst mit unserer Trauer, unserem Selbstmitleid Schrei, schrei, schrei Schrei so laut du kannst, schrei sie hinaus, die Wut, die Trauer, den Hass Schrei alles hinaus, bis du dich leer und hohl fühlst und dann fang endlich an zu leben. Es ist egal womit, nur fang an, fang an, fang an. TU ENDLICH WAS!!!!![/COLOR] |