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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: meine gedichte
süßes blutOktobermorgen
Als Kind habe
ich mich immer gefragt
und auch jetzt obwohl ich schon mehr betagt
vermisst ein Vampir die Sonne nicht?
das wohlig warme Tageslicht?
an Oktobermorgen frag ich mich das immer
noch im September schien die Sonne mein Zimmer
in dieser besonderen Zeit ist der Morgen herausstechend trostlos für mich
ein Kind der Sonne wie auf dem Land ein Fisch
wie ein stiller Ruf
für dunkle Morgen man mich nicht schuf
kalt und verschlafen und still
in die Sonne, die noch ruht ich will
ich vermisse sie auch wenn es übertrieben klingt
im Oktober mir so früh kein Vogel singt
klar ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit
doch das Gefühl dieser undefinierbaren Traurigkeit
hält am Morgen mich verschlossen
im Sommer noch habe ich diese Tageszeit besonders genossen
ich verspüre immer nur den Drang
nach dem nahenden Sonnenaufgang.
süßes blutSchlampe:

Ihr nennt mich Schlampe?
Aber was an mir ist denn so „Schlampen-haft“?
Wackle ich zu viel mim Arsch?
Steht auf meinen Titten billig?
Wo ist euer Problem?
War ich jemals unfreundlich zu euch?
Habe ich euch einmal nicht gegrüßt?
Bin ich euch nicht in den Arsch gekrochen?
Oder seit ihr einfach nur neidisch?

Ich sag euch mal eins:
Ich bin keine Schlampe!
Ich bin ein Mensch genau wie ihr!
Denkt ihr ich würde irgendwas an mir ändern, nur weil ihr so ne Scheiße über mich erzählt!
Nein ich ändere mich für niemand!
Ich kennt mich nicht, ihr wisst nicht wie und wer ich bin!
Das weiß keiner nur ich!

Und was ist daran so schlimm, dass ich eben meinen Spaß will?
Selbst wenn es auf kosten anderer geht, so lange ich keinen verletze!
Denn ihr lästert ja auch nur aus Spaß über mich, auf meine kosten!
Also haltet lieber den Mund!

Wenn ich Lust habe mich zu besaufen, dann tue ich das!
Auch wenn es euch nicht passt!
Denn so bin ich eben, ich feiere gerne und wenn ich saufe dann saufe ich!
Wenn ihr das nicht versteht dann kann ich das nicht ändern!

Aber wie würde es euch gefallen, wenn alle jeden Schritt in deinem Leben beobachten?!
Nur darauf warten das ihr einen Fehler macht!
Um sich das Maul über euch zu zerreißen!
Um euch fertig zu machen, bis aufs letzte!

Meint ihr es gefällt mich als Schlampe bezeichnet zu werden?
Nein, aber es kümmert mich nicht wenn ihr so etwas sagt!
Ich weiß wenigstens wer ich bin und habe genug Dinge in meinem Leben die Spaß machen!
Nicht wie ihr, denn wenn ihr nichts anderes könnt als zu lästern muss euer leben trostlos sein!
süßes blutGehen

Du willst gehen,
für immer weg von hier,
zu deiner Freundin ziehen.
Doch ich denke es ist falsch,
denn ich sollte an ihrer stelle sein.
Zu mir solltest du kommen,
wegen mir solltest du alles verlassen.
Aber nein du gehst zu ihr,
zu einem Menschen der dich nicht so kennt wie ich,
zu einer Person die nicht weiß wie du fühlst,
die nicht immer für dich da war,
wenn du traurig warst,
wütend auf etwas,
wenn du fröhlich warst.
Diese Person musste nie mit ansehen,
wie du den größten fehler deines Lebens machst.
Doch ich werde auf dich warten,
auch wenn du nicht zurück schaust.
Ich werde dich weiter lieben,
denn du bist mir wichtig.
Wichtiger als alles andere.
Wichtiger als meine Leben!!
süßes blutich weiss...

liebe kann verletzende sein...
ich weiss das...
ich machs gerade durch...

ich liebe...
und ich verletze...
immer...

ich liebe eine person...
und weiss...
das die person die ich liebe die einzige ist...
ich verliebe mich immer und immer wieder in sie...
aber nur weil ich weiss...
das die person weit weit weg wohnt...
und ich sie warscheinlich nie kriegen könnte...
dann such ich mir eine andere person...
die ich niemals lieben könnte...

ich liebe nur eine...
und diese weiss auch wer gemeint ist...
ich hab sie verletzt...
ganz dolle verletzt...

und die andere person zugleich...

ich bin dumm...
verdammt dumm...

was auch immer ich mache...
ich machs falsch...
ich weiss...
ich bin nicht dafür da um hier zu leben...
süßes blutMein herz weiß nicht

Mein herz weiß nicht, was es tun soll,
soll es lieben oder hassen,
soll ich es einfach fühlen lassen?
Ich weiß nicht und mein Herz auch nicht!
Wann kommt das Licht,
dass ihr versprochen habt?
Ihr fragt welches Licht? – jenes für dass ihr das Versprechen gabt.
Bald, bald wird es kommen...,
jedoch hat die Dunkelheit gewonnen,
sie nahm mir allen Mut
und jetzt fühlt mein Herz bloß Wut.
Die Wut ist groß,
sie ist ein Kloß, in meinem Hals,
der sich nicht runterschlucken lässt.
Wo ist das wohlig warme Nest,
das ihr verspracht?
Wir sind verharrt,
an einer Stelle,
wo diese rießen Welle,
zuschlagen wird,
der Traum zerklirrt,
wie Glas das fällt.
Wir haben zwar kein Geld,
aber wir haben uns
und hätt ich einen Wunsch,
ich würde mir wünschen,
dass mein Herz weiß,
was es fühlen soll.
süßes blutStille Nacht

Die Nacht ist still,
mein Schrei klingt schrill,
ich kann nicht mehr!
Mir ist kalt,
mein schrie hallt,
in der leere meines Herzens.
Wenn ich bedenke,
mein Herz verschenke,
an einen Mann,
der mich nicht lieben kann!
süßes blutKalte Nacht

Kalte Nacht,
einsame dunkle Macht,
die mich umgibt,
mir mein Herz stielt,
nicht von mir lässt,
mir den letzten Rest,
meiner Liebe nimmt,
ich habe Angst vor ihr,
wie ein kleines Kind,
will flüchten,
vor den Gerüchten,
die sie umgeben,
will frei leben,
ganz ohne furcht!
süßes blutNacht

Kalte Nacht,
einsame dunkle Macht,
die mich umgibt,
ich bin verliebt,
in sie und ihre Einsamkeit,
sie scheint so weit,
von hier entfernt,
doch wenn man sie kennen lernt,
ist sie so schön,
doch ist man nicht an sie gewöhnt,
kann sie so kalt und leer sein,
lass diese Leere nie hinein
süßes blutEinsamkeit

Nacht bedeutet Einsamkeit,
Einsamkeit geht unendlich weit,
bald bist du weg,
es zu erfahren, hat mich tief erschreckt,
du willst mich verlassen,
wie zerbrochene Tassen,
sieht mein leben aus,
ich will raus,
aus meinem Körper,
hinauf zum Himmels Pförtner.
Endlich frei sein,
endlich ICH sein!
süßes blutHunger

Ich habe Hunger,
es ist kein wunder,
habe fast nichts gegessen,
bin wie versessen,
darauf endlich dünn zu sein,
nicht fett wie ein Schwein.
Das Hungern gibt mir Macht,
wir haben Nacht.
Ich bin einsam und allein,
Gott ist so gemein,
wieso muss immer mir das passieren,
kann es nicht mehr kontrollieren,
möchte sterben,
endlich ewigen Frieden erwerben!
süßes blutSchmerz

Mein Herz,
fühlt nur noch Schmerz,
fühle mich ungeliebt,
wusste das es so was gibt,
bin so alleine,
will wieder glücklich sein,
will mich nicht einer erlösen,
von all dem bösen,
das mich umgibt,
es stimmt ich habe ihn geliebt!
süßes blutDie sucht

Was soll ich tun,
ich weiß nicht wieso,
aber mir geht's beschissen.
Ich weiß nicht mehr wann ich,
das letzte mal richtig glücklich war,
aber im Moment,
will ich gar nicht glücklich sein,
ich habe mir den weg selber ausgesucht,
bin selber schuld an meiner Lage,
hätte einfach leben müssen,
so wie früher als Kind,
so unbeschwert und sorgenfrei.
Doch jetzt ist es zu spät,
bin gefangen in meinem Körper,
in dem Körper der mir so verhasst,
der wie ein Stein auf meine Seele drückt!
Wieso kann ich nicht aufhören,
wieso muss ich immer weiter hungern,
wieso muss ich mich selber verletzen.
Es gibt mir Macht,
ich liebe sie und ihre Kontrolle.
Wenn ich will,
dann kann ich einfach aufhören zu essen.
Einfach hungern,
solange ich will,
solange bis der Hunger mich übermannt,
ich wieder schwach werde,
alles in mich rein stopfe,
dann über dem Klo hänge,
mir die Seele aus dem Leib kotze,
dann habe ich wieder die Kontrolle verloren,
dafür muss ich mich bestrafen,
also hole ich mein Messer....!
süßes blutschwäche

Ich war wieder schwach,
dafür muss ich mich bestrafen,
ich hole das Messer,
ich setze es am unterarm an,
ich höre mein Herz pochen,
höre das Blut durch meine Adern rinnen,
ich weiß sie sind unten,
ich weiß sie könnten jeden Moment kommen,
also bin ich darauf gefasst.
Darauf jeden Moment die Tür aufschwingen zu sehn,
meine entsetzte Mutter im Türrahmen.
Ich lasse mir Zeit,
viel Zeit um die richtige Stelle aus zu wählen,
da wo mein Arm noch nicht gezeichnet ist,
von Narben oder frischen Wunden.
Ich nehme das Messer,
teste ob es scharf ist.
Ich setze an drücke zu,
ziehe langsam in eine Richtung,
merke einen starken Schmerz,
dann tritt das Blut aus der Wunde,
ich fühle mich der Ohnmacht nahe,
Doch ich setzte schon wieder an.
Nachdem ich genug habe,
nehme ich mir ein Handtuch,
ich wickle es um meinen Arm,
doch bald wird es durch tränkt sein,
durch tränkt mit meinem Blut.
Also nehme ich bin einen Verband,
aus dem Verbandskasten,
ich drücke die Wunden zusammen,
wickele den Verband so feste,
wie möglich um meinen Arm.
Mein Hand wird ganz weiß,
ich lockere den Verband ein wenig.
Ich nehme das blut verschmierte Handtuch,
wasche es von Hand,
so lange bis nur noch wenig Blut daran klebt,
danach bringe ich es in den Keller,
schmeiße die Waschmaschine an,
wenn meine Mama fragt,
sage ich, ich hatte Nasenbluten.
Sie stellt keine Fragen,
bis zur nächsten Bestrafung,
vielleicht, diesmal ein wenig schlimmer.

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