| Phoenix1384 | Seid gegrüßt, verehrte Lesende! Ich hoffe, meine Gedichte gefallen euch. Wer mag, kann mir auch sehr sehr gerne Rückmeldungen und Kritik geben. Nach langer Zeit hab ich auch endlich mal den Link zur [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=19889]Kritik[/URL] gesetzt. ;) Ich wünsche euch, geneigte Leserschaft, viel Vergnügen beim Lesen und Kritisieren meiner Werke! [B]Bin ich...?[/B] Schwarz Weiß Bunt Gescheckt oder kariert Lustig heiter Lebensfroh Tief traurig Melancholisch Hab Vorurteile Bin sachlich Lüge und Betrüge Bin Aufrichtig und Ehrlich Ich liebe den Hass Und hasse die Liebe Während ich liebe Und den Hass verachte Bin Verständnissvoll und Arrogant Verbohrt und Einsichtig Strebe nach Macht und Einfluss Und ziehe mich zurück Ich falle mit der Tür Ins Haus Und las mir Zuviel Zeit Bin hektisch Und gemütlich Pedantisch und Chaotisch Bin aufgeklärt, vernünftig Stürmisch und drängend Gedankenvoll und Leidenschaftlich Ich bin alles Und doch wieder Nichts Im Angesicht der Unendlichkeit Des Seins Ich bin Ich-selbst! [SIZE=1]Hamburg, 21.09.2003[/SIZE] |
| Phoenix1384 | [B]Das rettende Ufer[/B] Es war die schönste Kreuzfahrt meines Lebens. Ich sah Dinge und befand mich an Orte, die ich nur aus Geschichten oder Träumen kannte. Für immer wollte ich auf diesem Kurse bleiben. Doch Fortuna ließ das Schiff zerschellen. Es erreichte nie den sicheren Hafen... Nun ringe ich im Meer der Gefühle nach Luft. Ich sehe am nahen Ufer die Einzige, die mich retten könnte. Nur ist sie zu sehr damit beschäftigt, sich aus dem Sand der Vergangeheit zu winden. Ich suche um mich herum nach einer Möglichkeit schneller an das rettende Ufer zu gelangen. Ich wünschte, ich könnte ihr bei ihrem Kampfe beistehen. Doch es reißt mich weiter in die Tiefe. Ich kann nicht zu ihr, egal was ich versuche! Alles was mir bleibt ist die Hoffnung, dass es ihr gelingt die Fesseln der Vergangenheit abzuwerfen und mich vor dem Ertrinken zu bewahren. Oder gelingt es mir am Ende doch noch aus eigener Kraft zu ihr zu kommen und sie zu befreien? [SIZE=1]Hamburg, 18.09.2003[/SIZE] |
| Phoenix1384 | [B]Gefangener des Wartens[/B] Dunkelheit umhüllt mich Kalt... Kriege keine Luft Stickig... Komme nicht vorwärts Nicht zurück Chimären, links und rechts Wo ist mein Engel? Muss fort von hier Qualen... Kann nur verharren Gefangen... [SIZE=1]Hamburg, 04.10.2003[/SIZE] |
| Phoenix1384 | [B]Hier[/B] Ich bin Gekommen aus der Welt Der Einfachen und Geringen. Unzufrieden mit dem was war. Ein Wanderer Auf steinigen Wegen, Einsam, nur manchmal mit Gefährten, Dem Unbekannten entgegen. Im Grenzland Musst du einen Pfad dir wählen, Heißt es. Doch gehe ich abseits der Wege. Unentschieden. Der Welten Schönster Glanz offenbart sich nur von hier. An jenem nebelhaften Ort, Zwischen den Zeiten. Wedel, 07.09.2005 |
| Phoenix1384 | [B]Die Suche nach...[/B] Die Dunkelheit durchstreifend Stolpere ich durch unbekannte Wälder. Büsche, Wurzeln, Stock und Stein. Der Pfad ist fort. Verlassen. Die Zeit vergessend Laufe ich im unsichtbaren Kreis. Gestern, Heute, Morgen sind eins. Der Pfad ist fern. Verstaubt. Den Geistern folgend Gewahre ich der alten Träume. Wissen, Macht, Talent beinahe verkümmert. Der Pfad ist sichtbar. Verloren? Hamburg, 06.09.2005 |
| Phoenix1384 | [B]Zivildienst[/B] Dienst an der Waffe ist für mich Etwas, dass wollt ich nicht. In der Armee lernt man das Töten Und bringt Fremdlinge in Nöten. Dienst am Menschen wählte ich stattdessen, Tut es mich auch fast zerfressen. "Geh mal hier hin, mach mal das!" "Oh guck mal! Der ist nass!" Zum Helfen bin ich da, das stimmt. Auch wenn man mir die Freiheit nimmt. Ich muss alleine zu den Härtefällen Und mir ständig eine Frage stellen. Viele Menschen lernte ich hier kennen, Von jung bis alt, in Elend und Sorge. Helfen ist Berufung, da könnt' ich viele nennen. Doh erkannte ich noch was dieser Tage: Menschen helfen, gut und schön! Sehe viele sinnvol dem nachgehen. Doch oftmals muss ich vieles einfach schlucken, Meine Seele ist fast nur noch am Zucken. Ich kann zwar immer noch was lernen, Doch greif ich lieber zu den Sternen. Ich hab' Respekt vor denen, die das machen, Aber ich möchte endlich wieder lachen... Hamburg, 31.05.2005 |
| Phoenix1384 | [B]Tränen[/B] Von Dunkelheit umhüllt Blicke ich vor mir in das Nichts. Ich versuche zu erkennen Was dort ist, doch ich sehe Nichts. Kein Licht, kein trost, Keine Hoffnung, Nichts. Ich schreie Laut den Ruf der Verzweiflung, doch es hört ihn Niemand. Ich suche neben mir nach Halt, doch steth dort Niemand. Ein Traum zerplatzt, und dann Der Nächste. Warum ist hier Niemand? Mein Herz ist einsam und verlassen, Und übrig bleiben Nichts und Niemand; Nur die Tränen in der Finsternis.. Hamburg, 13.01.2004 |