| Dark Will | You’re calling me But I pay no attention ’Cause you won’t understand ‘Cause I’m not coming back I run away from everythin’ Don’t wanna stand it anymore You were so strong I’m still to weak The world has changed And I still need you ‘round My longing’s gonna kill me Where are you now, love? I can’t work anymore ‘Cause every painting Of mine shows your face This beautiful lovely face |
| Dark Will | Kommt auf leisen Schwingen, Wird den Tod dir bringen. Ein Engel der Nacht Brutal handelt mit seiner Macht. Er will es nicht, das verhasste Sonnenlicht. Drum fürchtet er den Tag, Ihn verbringt im Sarg. Solange er wohl ruht, Bis ihn ruft das Blut. Trinkt den Saft so rot Du bist so gut wie tot. |
| Dark Will | Gefallener Engel Ich sehe einen gefallenen Engel vor mir. Er steht dort auf dem Bürgersteig, während geschäftige Passanten an ihm vorbeigehen. Ich kann seine weißen Flügel sehen. Die anderen Leute scheinen sie nicht zu bemerken. Aus dunklen Augen schaut er mich an. Sein schönes Gesicht ist von Trauer verzerrt. Sein zerzaustes schwarzes Haar fällt ihm über die Schultern. Was würde er antworten, früge ich ihn nach Gott? Würde er mir dennoch erzählen wie herrlich der Allmächtige sei? Ich möchte weinen, weil Gott zulässt, dass ein Engel auf Erden wandelt. |
| Dark Will | Hoffnung Will stand von seinem Platz auf und wankte zum Fenster, um besser sehen zu können. Dort im Garten saß Alex und zählte immer und immer wieder die Münzen aus seiner Gürteltasche. Irgend- wann hob er den Kopf und schaute zu Will hoch. "Es reicht!", formte der Junge mit den Lippen, worauf ein breites Grinsen folgte. "Es reicht, Bruder!", schrie er jetzt. "Jetzt kann ich in die Stadt gehen und Medizin kaufen! Du wirst wieder gesund!" Will nickte Alex mit einem Lächeln zu. Dann entfernte er sich wieder vom Fenster und legte sich auf das Bett. Es gab keine Medizin für seine Krankheit. Er würde nicht gesund. Doch solange sein kleiner Bruder Hoffnung hatte, teilte er diese Hoffnung. |