| sommer*regen | [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?postid=826553#post826553[/url] ich würd mich freuen wenn ich auch mal nen bisschen kritik kriegen würde... :) das copyright aller gedichte liegt bei mir,wenn diese verwendet werden sollen (für was auch immer) bitte nur mit anfrage. |
| sommer*regen | Ich war am strand kniete nieder im weissen sand und blickte hinaus auf das dunkelblaue,krause meer sah den wellen zu,bei ihrem stürmischen spiel vertiefe mich in den erinnerungen an dich und muss mir selbst gestehen dass ich dich noch immer liebe du verliessest mich und rissest eine wunde in meinem herzen auf die nie ganz verheilen wird die erinnerungen mit dir bleiben mir als frohe stunden in meinem herzen,ohne einsamkeit ohne zweifel,du gabst mir kraft so stehe ich auf und wandele auf einsamen wegen mit den füssen durch das wasser in gedanken versunken berühre ich eine muschel,mit ihren spitzen kanten, das blut tropft das fleckchen sand wir rot mein blut fliesst, es verteilt sich im warmen,nassen sand das meer färbt sich rot, dunkelrot,mein herzblut.... die weissen schaumkronen verwandeln sich in schwarze rosen,die auf dem wasser treiben mein körper erhebt sich mit tränen in den augen sage ich der welt lebwohl und gehe meinen weg... hinein in das blutroten Wellen, ertrinke in meinen erinnerungen erinnerungen an dich denn ich liebe dich! |
| sommer*regen | es war nachts etwas klopfte ans fenster ein grausamer schrei durchfuhr die nacht ich erwachte und stand auf das fenster war offen sofort stieg ich auf das fensterbrett und breitete meine flügel aus,sprang.... so glitt ich durch die endlose dunkelheit ein schwarzer rabe auf den schwingen der nacht welche mich umhüllt und mir schutz unter ihrem mantel gewährt schon sahen meine augen das helle ,flackernde licht eines feuers um das schwarze gestalten tanzten mit wirren augen und wehendem haar in der mitte dein toter leib und ich begriff sah das blut welches den boden durchtränkte dieser anblick zerriss mir das herz ich erhob mich von meinem baum auf dem ich hatte platzgenommen und flog zurück war zurück noch bevor am morgen die glocken läuten und verkünden du liessest mich allein |
| sommer*regen | Die Bäume verlier`n ihre Blätter so sitze ich darunter in meinem langen schwarzen Kleid, das schönste das ich besitze und warte auf deine wiederkehr 6 monate ist es her das du mich verlassen hast du sagtest wenn der mond sein gesicht 2 mal wechselt... so wartete ich hier unter diesem baum,unter dem du mir auf bald sagtest doch du kamst nicht brachest dein versprechen und nahmst mir so das Lächeln zweifel überkamen mein herz tränen laufen über mein gesicht benetzen den bleichen,erfrierenden leib der wind weht über das land schüttelt die blätter von den bäumen trägt sie fort,gen süden lässt mich zittern der morgen graut ich erwache aus meinen erinnerungen an deinen letzten kuss eine schneeflocke rieselt vom grauen himmel vermischt sich mit meinen tränen es wird kälter noch immer sitze ich unter meinem baum warte das mir die kälte alle sinne raubt der winter mir seinen eisigen kuss gibt ich in seiner umarmung dir folge.... |
| sommer*regen | Sehnsucht Es war nachts und bitterkalt als ich lief durch den winterwald, auf der suche nach dir dem einzigen grund weshalb ich mir nicht das leben nahm letzten sommer,du hieltest mich davon ab gabst mir kraft erblickte eine Tanne,darunter etwas rotes folgte immer dem blutigen pfad der ich hoffte führt zu dir kleine rote tropfen im weissen schnee unter dessen gewicht die bäume ächzten ich fror,die kälte betäubte meine sinne schlang meinen alten zerschlissenen mantel fester um meinen zitternden leib als ich so weiter ging durch den tiefen schnee hörte ich leises rascheln doch machte ich nicht kehrt lief weiter und weiter immer der roten spur nach stund um stund verging an einer lichtung blieb ich stehen schaute rauf zum klaren morgen himmel sah auf der baumspitze einen raben ahnte schlimmes und lief schneller fand deinen körper auf einer lichtung doch warst du nicht allein ein wunderschönes,zierliches wesen kniete zu deiner rechten im glitzernden, weissen schnee langes pechschwarzes haar fiel ihr über die schultern ihre blauen augen funkelten im morgengrauen wie 2 sterne unendliche schönheit dein kopf lag in ihrem schoß die langen schlanken finger lagen auf deiner brust das gesicht...benetzt mit tränen ihre arme waren zerschnitten spuren von zerbrochenem glas so schaut sie zu mir auf erhebt sich wortlos kehrt mir den rücken und verschwindet fortan sah ich sie nie mehr das weib welches bei dir war.... mit unmenschlicher kraft schleppte ich den erfrierenden Körper aus dem wald.... doch vergessen konnte ich das nie, weder das weib noch deinen anblick ich gab dir mein herz trotzdem zog ich fort durch die lande mit gebrochenem herzen und weinender seele und erzähle das märchen vom bauernknecht,der der pfarrerstochter die unschuld raubte... |
| sommer*regen | Ein kleines durchsichtiges wesen sass in einem Gotteshaus hoch oben bei der Orgel schaute auf die wenigen trauernden Leute und auf den sarg,mit schwarzen rosen bedeckt darin der blasse,geschundene Leichnam einstiger käfig,des kleinen zarten wesens der Pfarrer predigt und erzählt aus vergangenen tagen von dem schmerz des mädchens nur 14 jahre wurde es alt... mit narben auf den armen narben von glasscherben,zerbrochenen bierflaschen und messern nichts dachte sich die seele,weisst du über mich wie ich gelitten hab,zu lebzeiten unter anderen,unter lehrern,mitschülern und depressionen jetzt bin ich frei,frei von jeder angst und pein kann endlich meinen Frieden finden.... das schulterlange hellbraune haar fällt fliessend über ihre schultern, die augen sind geschlossen, sie sieht aus,als würde sie schlafen... es ist auch ein schlaf,dachte die seele, nur wird sie nie wieder erwachen, ganz zu ihrem glück,es kann sie nie wieder jemand so verletzen... wo sie hinkam was sie sagte,alles schien falsch jeder verletzte und verhöhnte sie wo er nur konnte das war zuviel zuviel für ihre kaputte seele,ihr weinendes Herz niemand verstand das die wunden ihres inneren ichs wurden immer wieder aufgerissen niemand konnte ihr helfen... keiner scherte sich drum was sie fühlte das sagt sich ganz einfach wie das normalste der welt bei diesen worten,lief eine silberträne aus den augen des kleinen durchsichtigen wesens,ihrem geiste... langsam schwebte sie runter zu dem sarg sah sich den einstigen käfig der angst und pein nocheinmal an das weisse kleid die dicken haare die narben auf den armen... die bleiche haut die roten und schwarzen rosen um den sarg und legte sich dazu um die letzte ruhe zu finden... |
| sommer*regen | Für Jana-Liebesgeständnis Ich sah dich das erste mal auf einem Faschingsball die musik spielt Körper wiegen sich im Takt verzaubert von der Kleiderpracht so tanzt du mit einer anderen unsere blicke treffen sich Warum,warum mussten sich unsere Wege kreuzen ausgerechnet an diesem Abend? Der abend meiner Verlobung die Musik verstummt der Tanz ist vorbei da kamst du auf mich zu nahmst meine Hand führtest mich raus in den Rosengarten wundershcön duftend herrliche farben so versinkt die sonne hinter den Baumwipfeln ich schloss die augen und atmete tief ein als du mir gabst den ersten kuss "Das darf nicht sein" sprach ich eine träne floss über meine wange "ich will mit dir gehen heute nacht" "so soll es sein" sprachst du "ewige liebe schwör ich dir komm und flieh mit mir" Wir gingen rein, in die Halle zurück zum Fest in der sicheren Gewissheit das ich unter der sternenklaren nacht mit dir weggehen und in den morgenstunden dein sein werde ein Herz werde ich brechen so dachte ich die strafe für uns beide wird sein der tod doch stört es mich nicht weiter alles nehm ich in kauf nur um bei dir zu sein Ich liebe dich....für immer! |
| sommer*regen | Für Jana-Spätsommer Ich war verliebt Ich hasse ihn laufe über grüne auen sehe schmetterlinge, paarweise durch die Luft gleiten schön Bunt sie spielen miteinander so friedlich... laufe weiter über Felder sehe Monblumen leuchtendes Rot Liebe... auf dem Feldweg sitzt eine Maus ein Mäussebussard in den Lüften Herr der Winde schaut mit seinen scharfen augen seinem silberblick voller Hochmut auf uns hinab schnellt herunter Gefahr... er hat sie gepackt der schnabel blitzt in der sonne zwang... In den Wäldern Hirsche röhren durch den Wald bekämpfen sich mit den Geweihen Hass Überall wo ich bin sind gefühle.... Warum? Hilflosigkeit... |
| sommer*regen | Cut Die Beine angewinkelt den Kopf auf die Knie gelegt die Arme verschränkt leise schluchzend das Messer liegt ihr zu Füssen die Klinge blutbeschmiert eine träne rollt ihre Wangen hinab tropft auf die schneide silber blitzend verdünnt den roten lebenssaft bildet eine lache auf dem steinernen Boden sie trägt ein dünnes weisses Kleid blutbefleckt hellbraune Haare fallen ihr über die Schulter verdecken ihr Gesicht aus dunkelgrünen Augen schaut sie traurig blickt auf den linken Arm ein Lächeln huscht über ihre Lippen sieht das Blut fliessen das ist es der zwang....diese belustigung bei dem Anblick kratzt mit ihren langen Fingernägeln durch die offenen Wunden doch fühlt sie nichts mehr einsame Seele im toten Körper gefangen bis ans lebensende erst der dunkle Sarg bringt die erlösung aus dem Hoffnungslosen,traurigen dasein Rote Rosen Rotes Blut schwarzer Sarg süsser Tod endloses Märchen vom inneren Frieden |
| sommer*regen | warum....warum warst du mit mir zusammen? sind es meine grünen augen? der rote mund? die vollen lippen? mein körper? die fliessenden haare? warum warst du bei mir,in jener nacht? als du sagtest du liebst mich,mehr als alles auf der welt schenktest mir rote und schwarze rosen als zeichen gespielter gefühle... versprachst bei mir zu bleiben, was immer auch passiert doch es waren leere worte das gegenteil war die wahrheit doch wer braucht schon wahrheit? grau und trist im alltag die ersten blätter sind verwelkt die blüten sind nicht mehr so leuchtend weder vom tiefen schwarz der nacht,noch vom rot des feuers das sie einst besassen,verlorene schönheit bald braun und verblüht wie die liebe zu mir? hm....endlich gibst du zu,das es mein körper war,den du wolltest doch nun bin ich nicht mehr allein.... |
| sommer*regen | Ich betrat den Raum tiefschwarz sah dich verliebte mich dachte jede nacht an dich stundenlang bis zum sonnen aufgang doch hatte ich mir selbst versprochen ich will das nict nahm das messer kleine rote perlen auf blütenweissen laken wie tränen auf bleicher haut zitternd in der ecke sitzend tieftraurig warum? weil ich dich liebe und nichts mehr weiss wie am ersten tag bis zum sonnenuntergang eisblaue augen pechschwarzes haar haut,weiss wie schnee darauf kleine rote perlen Blut....für dich geflossen |
| sommer*regen | Schwarzes Kleid Schwarzer Gürtel Schwarzer Flügel Langes Schwert unter einer tanne sitzend trauriger anblick schatten seiner selbst einstige schönheit, vergangen gefallener engel hier auf erden eine kleine silberträne aus den augen eines engels fällt auf die lange schmale hand und ist vergessen schon steigt die kühle wintersonne hinter den baumwipfeln auf taucht alles in ihr goldenes licht lässt den schnee wunderschön glitzern wie kleine sterne am weiten himmel so erhebt sich das schwarze wesen breitet seine flügel aus schwarz auf weiss himmel und hölle wahrheit oder lüge so lösen sich die schwingen von dem dünnen engelsleib und schwarze federn fallen zu boden lösen sich im weissen schnee tränen benetzen das gesicht für immer gefangen in der grausamen,tristen welt alleine,unverstanden von den menschen denn engel gehören nicht in diese welt |
| sommer*regen | In meinen Träumen,da bin ich ich in meinem leben trage ich masken keiner kennt mein wahres gesicht niemand,ausser ich verständnisvoll,traurig,wütend doch,wie bin ich wirklich? sanft,rau,verträumt verletzlich und allein? das ist,was ich denke zu sein ich muss lernen zu kämpfen für mein glück muss stark sein,immer lächeln keine gefühle zeigen das ist der fehler lachen über jene,die die wahrheit verdrehn rache schwören,abstumpfen doch dann bin ich wie alle gleiches mit gleichem vergelten ruhe bewahren...es geht nicht mehr tränen laufen über mein gesicht hinterlassen keine spuren wer bin ich? ich weiss es nicht ich bin wie alle,ich will es nicht |
| sommer*regen | süsser,schwarzer tod holst die die leben wollen, lässt die verzweifelten sein bist das ende und der anfang bist so nah und doch so fern lässt mich leiden lässt mich zittern lässt mich warten wie lang noch in der welt,so grausam so bitter und trist... ich bin allein... will nicht leben,sondern sterben soll nicht lachen,sondern weinen keine sonne sehn,sondern den mond nicht fröhlich sein,sondern ein bedrückendes gefühl im herz keine narben sondern fließendes blut augen schliessen,für immer träumen niemals erwachen,ewig träumen rote rosen,spitze dornen erlöse mich von meinem schmerz werd zur roten grossen flut hüll mich ein,nimm mich gefangen will sterben zwischen dornen und wunderschönen roten rosen... |
| sommer*regen | wenn ich könnte wie ich wollte wär ich hart,härter als stein würde keine gefühle zeigen mein gesicht eine starre maske wäre traurig und allein um niemals wieder verletzt zu werden wäre kalt,so kalt wie eis wäre eine eis prinzessin würde nicht lieben sondern nur hassen würde alles erfrieren lassen die ganze welt wäre aus eis keine gefühle zulassen jedes glück zerstören alles leben auslöschen endlich allein sein niemandem glauben,niemandem vertraun ewig leben in schwarzer trauer unendliche eisflächen vor meinem palast |
| sommer*regen | schwarze nacht,schwärzer denn je... nervenkitzel...fallen...für immer was wirst du tun...? wie dich verhalten,wie zu mir stehn...? fragen über fragen...durch die nacht durch das dunkel,durch die stille werde warten,werde sehn,was kommen soll und was gehn... werde fallen,fallen für immer immer tiefer,immer schneller, nichts wird mich auffangen, werde fallen,tief und tiefer werde aufprallen hart und härter werde der wahrheit in ihr schwarzes auge sehn und blutige tränen weinen |
| sommer*regen | was bedeutet tot sein,was erlösung und was schmerz?! der tod ist der wunsch tief in mir die erlösung ist das wissen, nach dem tod nicht mehr zu existieren, frei zu sein,bei den sternen der schmerz ist was einen menschen dazu bewegt den wunsch in sich zu wecken,sterben zu wollen doch warum muss man so fühlen warum nicht nur freude,glück und erfüllung illusionen...trauer,tief und bedrückend tränen,rot wie blut... gedanken,schwarz und dunkel wie die nacht fallen in die tiefe,für immer bis in alle ewigkeit die einzige rettung bist du der mensch den ich verlor und dafür hasse aber auch am meisten liebe fang mich auf trag mich aus dem dunkel bin verloren ohne dich ohne deine berührungen deine liebe deine seele ich will dich will dich sehn,will dich spüren will dich töten dein blut sehn dir wehtun bis zum letzten atemzug will nicht warten,dich nicht lieben nur hassen,und dich verletzen deinen körper verwunden dein blut trinken und dich leiden sehn und zum schluss mit dir zusammen sterben für immer eins sein und die ewigkeit teilen dich dazu zwingen,weil ich ohne dich nicht sein kann... es tut mir so leid |
| sommer*regen | der morgen graut wolken am himmel in deinen augen seh ich das was ich immer suchte doch du hast mich angelogen mich verletzt einen teil von mir sterben lassen drehst dich weg verlässt mich nun sitze ich hier allein und warte auf deine wiederkehr was tust du nun wenn du da bist,seh ich das licht dich verlieren bedeutet für mich,nicht mehr lachen können will diese welt hinter mir lassen nie mehr verletzt werden vergessen und ein anderer mensch werden will fortgehn und hoffen das ich kraft habe um ein anderes leben zu beginnen |
| sommer*regen | ich sitze hier im kerzenschein, schreibe auf mein pergament und denke nach, über uns,dich und mich an die schöne zeit, weiss das ich dich über alles liebe doch da kommt er, mit seinen schwarzen haaren und braunen augen ich weiss,ich werde nicht wiederstehn können der versuchung,so süss und doch so bitter weiss das du der einzige bist, der mann meiner träume, bin verwirrt, weiss das ich ohne dich verloren bin, doch da steht er, ich kann nicht anders, alles fragen der zeit, ich weiss das ich für dich sterben würde doch warum dann diese gefühle? weiss nicht mehr weiter... |
| sommer*regen | Can you see the eyes in the dark? I can,why does nobody believe me? I say the truth I can see the little girl behind you,which wants your life her black hair is blowin in the wind like dark snakes beauty of the night her deepblue eyes look so sad can you feel her cold breathe? she is dead why does nobody believe me? I see things in the dark,which nobody can see I feel the tortured souls-in the dark I can smell the blood-in the dark I hear ghosts screaming my name don´t wanna stay can you feel the wind,he whispers to me I have to stay can´t run away the raindrops fallen down from the grey sky and I have to think about another story I wish I could kill myself and go to heaven lost in this paradise.... |
| sommer*regen | Ich sehe in den Spiegel, doch der Spiegel sieht mich nicht Ich will mich sehn Doch der Spiegel zerbricht Wenn ich am Abgrund stehe wenn ich keine Kraft mehr habe und auf die knie falle, denke ich mir,warum? warum tue ich mir das an? Ich sehe in den Spiegel, doch der Spiegel zerbricht. Die kleinen Kristalle sind verstreut Mein langes Haar weht durch mein Gesicht mein Weg verschwindet ich seh den Spiegel nicht Ich laufe blind durch die Welt Was macht das schon für einen Sinn? Ich sehe in den Spiegel doch der Spiegel sieht mich nicht Ich sehe in den Spiegel hoffnunglos...er zerbricht so stehe ich und gehe so verzweifle ich und lache so bleib ich hier und will doch weg so ist mein Leben trostlos ich liege auf den knien und frage mich,wer bin ich? Ich schaue in den Spiegel doch der Spiegel sieht mich nicht Er ist wie mein inneres Er zerbricht.... |
| sommer*regen | ich gehe durch einsame straßen straßen nur in träumen sonnenuntergang rot wie feuer und rot wie leid erfuhr liebe erfuhr hass erfuhr all das abstrakt glassplitter weißer grund weggeworfenes leben ohne sinn,doch mit verstand abstrakte purpurflüsse lang gezogen,stürmisch fließend erstickt durch vernunft begann mit hass doch der schmerz ist da wird blüten treiben bunt und schön wird verwirrung sein wird für zwietracht stehn wird vernichten alles leben sonnenuntergang rot wie feuer und rot wie leid erfuhr liebe erfuhr hass erfuhr all das doch ist es auch der halt im leben wird der wind auch weiter wehen nützen wird es doch nichts schmerzen tief in mir glassplitter auf dunklem grund alles wandelt im laufe der zeit die purpurnen flüße sind ausgefloßen liegt der letzte hauch frisch wie der erste augenblick über den lippen der welt wird es doch nicht aufhören glassplitter abstrakter augenblick zurückgekehrtes leben ohne sinn,doch mit verstand wärst doch besser weggeblieben.... |
| sommer*regen | der sand der zeit er fließt leise durch das glasgefäß es hat einen kleinen riss der sand der zeit rieselt durch er verschwindet....fällt in andere welten wie sternenstaub wir sitzen auf einer wiese kannst du die sterne sehn? sind sie der weg zu einer besseren zukunft? sieh an ,wie der himmel brennt die engel mit verkohlten flügeln auf die erde fallen, ihr verbranntes gesicht in den händen bergen der riss wird größer der sand der zeit schwindet schneller sieh die wolken... sie brennen lichterloh sieh die glut, fühl die hitze die welt gerät aus den fugen sie versinkt im feuersturm das glasgefäß zerspringt, der sand der zeit wurde verweht, die sterne erlischen, sand fliegt durch die luft, erstickt das feuer zurück bleibt frische,lodernde glut das gefäß ist zersprungen der sand der zeit verweht wird es weitergehn, oder ist es zu spät? |
| sommer*regen | ich will nichts hören nur die welt in bunten farben sehn, und einfach tanzen... alles dreht sich im kreis der farbenstrom,er fließt alles wird eins nd ich will einfach tanzen,tanzen und mich im kreis drehn... ich seh mein leben vor mir als wäre es schon vorbei in diesem strom aus farben ein kleiner tropfen zwischen durchsichtigen wänden mit dem silbernen dorn doch ich will nichts hörn und sehn will die welt nur in bunten farben sehn ich will tanzen...einfach tanzen... doch die schnitte werden sichtbar der farbenstrom fesselt mich und ich tanze kleine perlen auf meiner stirn alles wird dunkel,doch ich tanze ich seh die welt nicht mehr in farben kann nicht mehr tanzen meine beine werden schwer ich erwache aus dem traum alles was bleibt ist der silberne dorn.... |
| sommer*regen | in der ecke mit einer schere in der hand verletz` ich meine seele ich habs nicht anders gekannt ich schneide sie in stücke groß,klein und buntkariert schneide ecken,schneide stücke in schwarz und rot und blau all der schmerz er tropft heraus all die erinnerungen ich schneide sie da raus die fetzen fliegen um mich ich werde dir niemals verzeih`n nur für dich schneide ich in meine seele rein unter dem zeichen des jesus christ das blut tropft vom kreuze die heilige mutter,ich kann sie noch vor mir stehen sehn wie sie fleht und wie sie schreit: ich soll meine seele dem teufel nicht verschreiben doch ist es längst zu spät die leere hülle die sich körper nennt sie ist doch längst des satans dieses bild von gottes hure es bröckelt und entschwindet ich habe gott nun abgeschworn denn gott ist tot,verraten und verkauft nadel und faden nähn die fetzen die mal meine seele warn von neuem wieder zusammen sie wird wieder ganz doch nichts ist wie es war eine seele voll mit flicken voll schnitten und voll narben so erwache ich aus diesem traum schrecken und furcht im gesicht doch neben dem bett liegen fetzen klein und groß und buntkariert |
| sommer*regen | Scherben bringen Glück hast du schon einmal eine Flasche zerschlagen? schon einmal eine Scherbe in deine Haut gegraben? hast du gewusst,was du da tust? warum hast du Schmerz als strafe gesucht? du begibst dich in die Sucht weißt nicht mehr,was du da tust kommst nie mehr davon los liebst den Geruch vom frischen Blut willst sterben und verlierst den Mut man hat dir die Gedanken geklaut,deine Stimme geraubt, hat dir eine Kappe aufgesetzt und dein Gesicht zerfetzt hat dich willenlos gemacht und zur verzweiflung gebracht ich seh dich da im inneren des Spiegels stehn dich kann man nun nicht mehr sehn was haben sie mit dir gemacht? ach spiegelbild,wo ist deine pracht?! |
| sommer*regen | the last dance the last dance come dance with me while i shiver and i cry come and be the one for me the one who will dance with me the last dance for eternity you will be there for me and all the blood and all the pain will be forgotten when the last dance is done into the dark, fear the light show me your scary face inside while I'm sleeping in my room I'll see your madness soon but now i know i'm captured till the morning sun till our last dance is done in my prison full of dreams.. ------------------------------------ wahnsinn in deinen augen in deinen augen wenn ich vor dir steh seh ich den wahnsinn du gehst.. ich erkenn dich nicht wieder so wie früher wärs mir lieber mir so nah und doch so fern und ich muss lernen mit dem wahnsinn in deinen augen umzugeh'n hältst mich in deinem bann was hast du mir bloß angetan hast mich verbogen und verraten mich zerbrochen und gefickt hass und liebe treffen sich und der wahnsinn steht in deinen augen ich tat es viel zu lange stumm folgte ich dem zwange den du mir hast auferlegt ach wie gern würd ich's wagen in deine augen zu seh'n ohne mit dem wahnsinn zu geh'n... -------------------------------------------- die augen so glasig rund in meiner welt zersplittert und bunt plastisch glänzend abgelegt vom staub zerfetzt, vom alter geprägt so war es und wird es immer sein des einen lauf, der ander'n schrein verfault im sand der vergessenheit so verliebt in die traurigkeit wie die tränen rund und schön dein klares,glasiges auge sehn das helle,schwere blau des seins geht schon bald ins vergessen ein ach bitte,verzweifel nicht hörst du nicht wie sie zu dir spricht ihre zarte stimme gebrechlich und sanft wie sie hallt gegen die wand und so geschieht nun was geschehen muss ein letzter blick, ein letzter kuss |