| AngelOfDawn | Schatten Dunkler Schatten hole mich ich warte hole mich heraus aus dieser Welt. Befreie mich lass mich morden die, die es verdient haben. Dunkler Schatten öffne mir die Augen ich bin blind kann die Sonne nicht sehen. Befreie mich aus der Dunkelheit. Dunkler Schatten öffne mir die Ohren ich bin taub kann Musik nicht hören. Befreie mich aus der Stille. Dunkler Schatten öffne mir das Herz ich bin gefühllos kann mich nicht fühlen. Befreie mich aus der Kälte. Dunkler Schatten hole mich will all dies lernen Dunkler Schatten gib mir eine Chance Tod hole mich! --------------------------------------------------------- Verzweiflung Flammender Hass lodernd, brennend, schlimmer als jedes Feuer zerfrisst meinen Körper. Hass, Hass gegen die, die mich verletzen. Hass gegen diese grausame Welt. Habe zu lange gewartet haben zugesehen wie man mein Leben zerstörte, nun ist es zu spät, es ist wieder passiert. Schönes, blankes Messer, gib mir meinen Tod, lösche den Hass und das Leben. Lass mich gehen, lass mich endlich sterben, erlöse mich von diesem Schmerz. Rotes Blut auf heller Haut, es zeigt die Tränen des Herzens. Die Tränen der Seele, still und heimlich geweint. Einsamkeit, Dunkelheit, stiller Schrei nach Licht. Traurige Augen das Messer in der Tasche unbemerkt von allen. Heller Ort voller Blumen ein stummer Schrei das Wasser färbt sich rot. ---------------------------------------------------- Frage Tag fuer Tag hier allein kann es das wirklich sein? Muss ich nicht um zu heiln bei anderen sein? Um zu fuehlen und zu sehn zu verstehn wie die welt verlaeuft muss ich da allein sein? Tag fuer Tag immer allein darf es das denn sein? Muss ich nicht um zu sehen mich mit andren verstehn ------------------------------------------------------- Vollmondstanz Der Tanz beginnt der nach Schmerzen sinnt Sacht umfangen vom Tod der Wein leuchtet so rot Im sanften Walzertakt schreitend zum letzten Akt den Höhepunkt des Stücks dem Finale des Glücks Anmutig sich drehend überall zu sehend sinnlich, erotisch, frivol, mit Augen so hohl mit dem Leben bezahlend dunkles Geheimnis wahrend Königlich gehend in die Mitt bereit zum letzten Schritt Silbern glänzt die Klinge Erquickung sie bringe steht hoch in der Luft mit erdigem Duft saust nieder mit keinem Ton lachend voller Hohn Das Stück ist zuende faltet die Hände verlasst den Ort zum eigenen Hort ------------------------------------------------ Abendgebet Am Abend der Zeit bin ich wieder hier nichts, was mir bleibt als Schmerzen in mir Das Lachen ist gegangen in des Waldes Still hat sich dort aufgehanden mit dem letzen Drill Das Lächeln ist vereist in kalter Grausamkeit die Freude verreist bleibt noch Traurigkeit Am Abend der Zeit in dunkler Nacht alles nach dem Tode schreit der Erlösung gebracht Messer tanzen um mich wie Glühwürmer im Licht erregen am Liebestode sich der dich und mich ersticht. ------------------------------------------ Klingentanz Es ist spät in der Nacht, ich bin die Einzige, die noch wacht, in meiner Hand die Klinge. Süsse Nähe sie mir bringt, Freude sie verspricht. Blut in meinen Ohren klingt, was, wenn sie es bricht? Matt im Kerzenlicht der Schimmer, Ylang - Ylang -Duft, im dunklen Zimmer, erinnert doch zu sehr an Gruft. Bin so alleingelassen, und fürchte mich, dass alle mich hassen, und schlagen ins Gesicht. Ich halte fest die Klinge, weisse Knöchel, mein trauriges Lied ich singe, oder röchel? Doch es geht nicht, sie fährt nieder, meine Seele zerbricht immer wieder.... ----------------------------------------------------- Shattered The cute body the innocent eyes how I love this girl how I love her smile... The monster in me is awakening I am afraid what would it do to this child? I am shattered what can I do to this smile? I feel the longing inside I am helpless how I yearn for her for her innocent smile... The monster is standing up I am reluctant what am I doing now? I am shattered what am I doing to this child? The child is cyring I see her glittering tears kiss them away you sweet girl... The monster is hungry I am powerless what am I doing now? I am shattered what am I doing to this child? I am running away I hate myself the girl lying dead on the floor The monster has eaten her I am disgusted what have I done? I am shattered Hows the devil in my mind? I am going straight home to me dancing with the pistol I loved this little girl... The monster is dead I feel nomore what have I done? I am a sinner but am I forgiven? -------------------------------------------------------- Der Masochist Im Licht der Dunkelheit bin ich zu dir gekommen und du hobst leis' die Hand zu Tilgen den Dämon meiner dunklen Seele. Schweigend sah ich dich an, mit flehender Seele, du färbtes weiss zu blau, nichts wird man mehr sehen, denn die Kleidung verdeckt. Tanz mit mir den Tanz der Schmerzen, vereint sind wir ganz im Herzen Bitte, bitte, flehe ich, erheb' die Hand für mich! Nimm die Peitsche zu Hand, lass sie nieder sausen, gib' es mir, das Elixier, die Schmerzen der Seele zu Ertränken in Pein. Der Schmerz ist gebrochen, geflohen ist der Bann, der mich in die Knie zwang. Meister, ich liebe dich, denn du erlösest mich! Tanz mit mir den Tanz der Schmerzen, vereint sind wir ganz im Herzen Bitte, bitte, flehe ich, erheb' die Hand für mich! ------------------------------------------------------ fortsetzung folgt............. |
| AngelOfDawn | Nachtsicht Dunkel ist es in dieser Nacht leer erscheint mir die Stadt weiss nicht wer ich bin weiss nicht was liebe ist kann ich wirklich glücklich sein? ein einzelner stern scheint für mich ganz allein tränen rinnen heiss meine wangen hinab ich nehm sie mit in das grab das die nacht mit baut so leer und so vertraut weiss nicht wer ich bin weiss nur dass ich so traurig bin kennst du das funkeln der sterne das staunen der kindheit kannst du mit meinen augen sehn und das gesehen verstehn kannst du nicht denn der schein ist für mich allein der bann treibt die schmerzen tief in meine seele hinein ich fühle es im herzen und kann es nicht ertragen silbernes mondlicht mich besieht wie ich schlaftrunken die klippen ersteige mein herz ist gebrochen an des welten einerlei kannst du das kind hier sehen das nach seiner mutter weint? kannst du es schützen die zarte reine seele kannst du den schmerz lindern seine agonie kannst du stahl aufhalten blut der lava gleich sucht sich seinen weg in blumenbeeten das kind tanzt und weint blind macht es der schmerz es sieht den abgrund nicht und faellt.... ------------------------------------------------------- Teufelsbraut Ein Ball aus Haut von Wunden geprägt Ein Ball aus Seele wenig heile Stellen. Ein Gesicht aus Stein blaues Eis blitzt in das Leben. Es ist klar: Sie ist des Teufels Braut. Rote Lippen im Lachen erstarrt Schwarzes Haar als ew'ger Rahmen. Große Brust von Wunden getränkt Breite Hüften von Schlägen blau. Es ist klar: Sie ist des Teufels Braut. Ein Kind sorglos spielend sich seiner kaum bewusst Auch des Priesters nicht der der Verlockung nicht mehr widersteht. Es ist klar: Sie ist des Teufels Braut. Gebete nicht erhört Im Keller die Freudenmaschine ew'ge Dunkelheit und sie schreit Leib und Blut des toten Jesu und sie kommt noch einmal. Es ist klar: Du bist des Teufels Braut. ------------------------------------------------------ Trauer Keine Tränen perlen auf meinem Gesicht doch rote Tränen weint mein Unterarm. Keine Schreie verlassen meinen Mund doch die Nerven schreien auf im Schmerze. Die Seele krümmt sich in unsäglicher Pein doch kein Laut verlässt meine Lippen. Als du gingst fing ich an zu sterben es ging ein teil von mir mit dir in den Tod. Meine Augen brachen als ich die Worte sprach meine Ohren wurden taub als du einfach nicktest. Nun treibt mich der Schmerz in die Welt hinaus Die Frage bleibt ungestellt und kurze Freude stirbt. Als du gingst starb meine Hoffnung und als ich dort lag starb mein Glaube. Wie oft habe ich gehasst und selten geliebt nun die Liebe ging und der Hass mir bleibt... -------------------------------------------------- Sterbezeit Mein Herzschlag zählt die Sekunden Mein Atem verringert die Zeit Mein Blut verkürzt die Stunden Meine Seele ist's die schreit. Die Uhr tickt zur Melodie Die zeit verstreicht zur Ewigkeit Der Verstand nur eine Parodie Die Seele ist's die schreit. Das Blut tropfend zählt das Leben mich selbst opfernd habe ich Zeit zu geben was niemand mir gab nun der Tod mir naht... --------------------------------------------------- Es ist...in... Es ist die Dunkelheit in dieser Schreckensnacht die das Licht der Wahrheit als Funke in uns entfacht Es ist der stille Mond der im Silberwalde hoch über uns thront doch nicht sieht die Müllhalde Es ist die Stille selbst die uns voll erfüllt wenn du meine Hand hältst dieser Weg ins Jenseits führt Wenn wir gehen zu sterben wird unser Erbe verderben von der Welt selbst umgebracht das Feuer der Wahrheit entfacht In dem Licht das uns hat verführt das unsre Augen sticht das im Tode uns berührt In der Sonne selbst geschrieben die Namen wenn du das Urteil fällst gib mir deinen Samen. In dem Krach das Feuer brennt in dieser Nacht die Lüge verbrennt Wenn wir gehen zu sterben wird unser Erbe verderben von der Welt selbst umgebracht das Feuer der Wahrheit entfacht ---------------------------------------------------------------------- Feuer Tanzende Funken ein rotes Kleid in Ehrfurcht erstarrt es tut mir leid dass ich den Tod starb. Lautes Getöse eine Engelsmelodie in Trauer erhoben ich vergesse dich nie im Himmel dort oben. Lähmende Wärme eine Ohnmacht naht in Stille ertragen ich allen hier vergab was sie hatten zu sagen. Brennendes Feuer ein flammendes Gesicht ich verabschiede mich vom gerechten Gericht das die Wahl traf für dich. Bitte um Rueckmeldung |
| AngelOfDawn | freu mich ueber feedback in der text-kritik ecke |