| Sepulcrum | [U]Kerzenschein[/U] Ich sitz vor rotem Kerzenschein fühl mich so allein und will nicht aufgeben will nach meinem Weg leben Um den Nullpunkt zu finden mich an das höchste Ziel zu binden Doch die Menschheit ist verloren wär ich doch nie geboren doch jetzt muss ich hier sein allein im kalten Kerzenschein |
| Sepulcrum | [U]Mein schwarzer Traum[/U] Du warst einst der Traum der tiefsten Nacht der stets die wahrste Hoffnung mir gemacht doch zu sehen die reale Gestalt traf mich ins Hirn voller Gewalt die Worte fehlten, die Sprache ging fort doch wars die prallste Wohltat am besten Ort Nun bist du real mein ewiger Traum den ich mir konnt vorstellen kaum du ziehst mich stets in deinen Bann wies die Realität so selten kann im Leben warns die schönsten Stunden als ich mich in deiner Welt befunden Du stands so plötzlich da vorm Augenschein als geflüchtet ist der letzte Sonnenschein das schwarze Gewand umhüllte dich du hattest sofort gefangen mich mit deinem Blick so fest, so kalt verlor mein Leben jeden halt Doch nach der Wahrheit erstem Kuss wusst ich, dass ich dich missen muss denn du solltest mich nur weisen stets den richt'gen Weg zu reisen und das ich nicht aufgeben soll zu streben den dunklen, ruhigen Weg zu leben Nun scheint der Traum wieder jener zu sein und die schöne Zeit war klein Doch diese wenigen Stunden bleiben immer meiner schwarzen Weisheit letzter Schimmer und bevor ich dich vermissen muss erinner ich mich an meines Traumes einz'gen Kuss [I]Nie werd ich den Tag vergessen als mein größter Traum endlich Wahrheit wurde und ich diese dunkle charakterstarke Gestalt kennenlernte, welche meinen Geist aufblühen ließ und meine Gedanken nicht mehr loslässt[/I] |
| Sepulcrum | [U]Friedhof[/U] Leise hörst du das Rauschen der Blätter wie ein Wind zieht durch den Wald Du hörst das leise Rufen wie Nachtwind gar so kalt. Do bist du stets alleine und los von jeder Plag' am Ort der letzten Ruhe bei Nacht wirds hier zum Tag Die Finsternis umschlingt dein Herz die Ruhe lässt dich leben wenn nur der Tod am Leben ist wirst du vor Frieden schweben Selbstlos lauschst du den Klagen die dir dringen in dein Hirn und saugst auf die Todeskälte die dich lässt fast erfriern' Nur Wehmut erfüllt die Sinne dir und strebt im hellsten Ton um zu helfen dir zum besten Leben bis zum Tod, dem einz'gen Lohn |
| Sepulcrum | [U]Einsamkeit[/U] Dunkle Flecken, tiefer Hass Der Blick starrt voll Wut die Haut vor Druck ganz blass und die Augen rot wie Blut Der Mensch will nichts mehr von der Welt fühlt sich allein und missverstanden weil jeder nicht von einem hält wie Dreck versäucht und abgestanden So krass und abnormal So dumm und primitiv Die Wut steigt stets und wird fatal wo's doch einst so glücklich lief Wars gestern nicht noch wunderbar und alles stimmte ihn zufrieden die Gegenwart schien sonnenklar und hat plötzlich nur noch Wut zu bieten Warum will keiner ihn verstehen von denen die nur folgen können die laufen ohne zu sehen und nur glauben den ach so schönen Kommt Hass und Wut Kommt Schmerz und Übelkeit fühlt man sich krank und gar nicht gut schuld ist nur die Einsamkeit |
| Sepulcrum | [U]Wolfsfreund[/U] Es scheint der Mond im vollen Glanz Es schweigt der Wald Ist's nun ein Heulen im höchsten Klang das durch die Blätter schallt. Graue Flecken flüchten deinem Blick zu schnell fürs menschlich' Geschick doch spürst du ihre Nähe klar die Freiheit der Wölfe so wunderbar Ach wie gern wärst du der erste Mann der dem Rudel folgen kann statt sie zu jagen, sie zu morden bist du der Wölfe Freund geworden |
| Sepulcrum | [U]Schmerz[/U] Schmerz durchströmt dein kaltes Herz im Dunkel dass dir scheint doch musst du kontern all dem Schmerz den du so oft verweint Dich drängts zum ersten Schritt den zu gehen du nicht wagst doch musst du folgen dem Schicksalstritt weil du sonst ewig klagst Lass dich nicht zwingen was zu tun was du von dir aus nicht magst entscheide deinen Weg nun weil du dich sonst ewig plagst Folge deines Willens Lied mach Gebrauch von deinem Herz wink dem Zwang zum Abschied und grüß nochmal den Schmerz Die Fesseln die sie dir gaben werden locker und verlieren Halt Der Wunsch zum Tod wird sterben und du wirst leben bald |
| Sepulcrum | [U]Völkerhass[/U] Der Hass durchströmt die Welt Er lässt die Menschen erzittern lässt Vulkane brodeln und den Boden beben Doch ihn zu bremsen fällt uns schwer denn keiner will verlieren Sie geben Hass zurück und besiegeln den Untergang Der Mensch ist nicht fähig den Kompromiss zu finden Völker zu einen und Frieden zu stiften Also lasst uns beten dass der Hass eines Tages untergeht und mit ihm diese bereits verseuchte Welt damit die nächste Welt im Frieden entsteht |
| Sepulcrum | [U]Apokalypse[/U] Dunkle Blätter fallen uns vor die Augen die Zeit drängt uns vorwärts unsre Zeit nähert sich dem Ende das die Bedrohung bald vollendet Nur eines Menschens Entscheidung aus finstrem Hass bringt den einen ihren großen Sieg und der Welt den Untergang! |
| Sepulcrum | Freundschaft Trauer in meinen Gedanken Frust in meinem Herz Gefüllt mit all dem Schmerz Möchte ich dir trotzdem danken So schnell wie der Wind Wenn er bläst von Osten Wird es unsre Freundschaft kosten Denn wir sind wie wir sind! |
| Sepulcrum | Was soll ich tun? Wo ist alles geblieben? Waren wir nicht Freunde gewesen? Soll es das Ende sein? Ist das Gemeinsame vorbei? Wie Blätter fallen Träume Der Wind weht sie umher Und neue Träume wachsen nach Der Frust hat sie erzeugt Wohin führt den Weg mich jetzt Sag mir: Was soll ich tun? Einfach aufstehen und weiterziehen? Als hätte ich nichts zu verlieren? Soll ich der Straße folgen? Soll ich wenden? Soll ich den anderen einfach nachgehen? Sag mir: Was soll ich tun? Ich hatte Ziele, hatte Träume Doch scheiterte ich kläglich Und nun glitzert der Staub auf dem Vergangenen Sag mir: Was soll ich tun? Ich weiß wohin ich muss Doch den Weg kenn ich nicht Soll ich alle Kosten auf mich nehmen? Sag mir: Was soll ich tun? Wenn ich doch nur jemand hätte Jemand der mich mitnimmt Der mir die Richtung zeigt Damit ich sein kann wie ich bin |
| Sepulcrum | [U]Drachen[/U] Wie ein Windhauch ziehen sie vorbei wir spüren kaum den Schlag der Flügel Hoch oben über den Wolken sind sie frei kennen weder Zwang noch Zügel Die Augen leuchten im tiefsten rot Und die Glut schießt aus ihrem Rachen Sind sie schon lange tot? oder werden sie wieder erwachen? Die schönsten Wesen aller Zeiten könnten uns bringen die größte Qual Sind sie Freunde uns, oder lassen sie uns Leiden? Denke drüber nach, du hast die Wahl! |
| Sepulcrum | [U]Die Wiederkehr[/U] Leere Tage zählte mein Verstand kraftlos lebte ich dahin Ließ mich gleiten auf dem Schein ging hinfort mit den Andern Geblendet war mein Darsein von dem Lächeln der Verlornen Zweifel breiteten sich aus weckten unerwünschte Möglichkeiten Die Ungewissheit zog sich um den Hals ließ die schöne Welt erzittern Doch plötzlich kam der tiefe Fall zurück ins heimische Gebiet Die so vermisste Traurigkeit findet nun den Weg nach Hause Verschwommene Schatten nehmen Formen an reanimieren vergessene Wünsche Schließlich nähert sich die Dunkelheit Die Vollendung steht bevor Schon bald beginnt die Ernte und das Fest der Wiederkehr |
| Sepulcrum | [U]Herbst[/U] Kühler Wind und feuchter Nebel Zieht durch Wald und Feld kalter Schauer durchzíeht das Land Trübe Tage kehren ein in des Menschens täglich Leben Unsanfte Trübheit und traurige Gedanken schleichen in die menschlich Herzen Dunkelheit verziert die Sicht Die Sonne ist erneut vergangen und mit ihr der Schein der Wärme |
| Sepulcrum | [U]Verlassen[/U] Geblendet von unzählbaren Fassaden Geleitet von tausend Lügen Niemand erkennt die vergessene Wahrheit Alleine unter Millionen Verlassen von der Welt die mich wohl nie versteht |
| Sepulcrum | [U]Kraftlos[/U] Regentropfen, sanft wie Tränen, fallen lautlos herab Still und harmlos Tropfen meines Lebens, kalt und leer Ein Gewitter des Schmerzes sticht in meine Seele Ich fühl mich tot, vom Glück verlassen und hilflos Müde vom Kampf gegen die Leere braucht die Seele ihre ruhe. |
| Sepulcrum | [U]Seele in Ketten[/U] Nur ein Blick In Gedanken verloren In Erinnerungen vertieft Aus verlorenen Gefühlen heraus Nur ein Moment Ein Wink des Schicksals Ein Zeiger zurück zum Vergessenen Wieder hinein ins Tal der Tränen Nur eine Seele Die endlich in Freiheit lebte Doch durch einen Blick, einen Moment Die alten Ketten fest am Leibe trägt! |
| Sepulcrum | [u]Glücksmoment[/u] Unscheinbar kommt dieses strahlende Licht Ein Funktenstoß verlorener Gefühle längst gelöschtes Feuer beginnt zu glühen Leben in einem müden, grauschwarzen Herzen ein Moment vergessenen Glücks die Hoffnung greifend atmet es auf Heiße Küsse wecken den leblosen Körper lassen ihn schweben in grenzenlosen Höhen schnell ist alles Leid vergessen Doch lebt es nur den einen Moment schnell ist der Fall zurück in die Tiefe hart der Schmerz der endgültigen Einmaligkeit Was bleibt ist die schreiende Hoffnung nach mehr dieser traumhaften Momente Minuten der Wärme, der Liebe und des Glücks |
| Sepulcrum | [u]Die Weiten des Lebens[/u] Einsam auf dem Weg Stets in Richtung Erfüllung erschöpft und doch Zufrieden erfüllt mit Zuversicht Der Weg führt weiter ungewiss laufend und doch nicht zweifelnd tiefer durch das Dunkel in die Weiten des Lebens |
| Sepulcrum | [U]Die Wahrheit des Herzens[/U] Wie konntest du gehen? Wie konntest du mich zurück lassen? Wolltest du sie nicht sehen? Die Wahrheit der Liebe, das Ende des Hassens! Warum warst du so kalt? Warum so undurchschaubar? War es wegen mir? War es Angst? Seh noch heute die Tränen ganz klar. Wo bist du nun verblieben? Wo schlägt jetzt dein Herz? Aus meiner Seele wurdest du nie vertrieben Und dein ist auch mein Schmerz Hast du mich wirklich schon vergessen? Unsere gemeinsamen Stunden? Ist nichts mehr übrig? Hör auf die Wahrheit des Herzens! Die Zeit ist nun gekommen um die Fassade zu lösen den Schritt zu tun, dich zu suchen Den du bist die Wahrheit meines Herzens |
| Sepulcrum | [U]Lebensschiff[/U] Wilde Wellen schlagen fest schütteln das Boot das starke Holz bleibt standhaft doch groß ist die Not Die Matrosen rennen kreuz und quer ziellos und verwirrt Der Kapitän verlässt das Ruder er hat sich im Weg geirrt Nun schwimmt es ohne Ziel verliert an Halt Mein Boot wird bald versinken ins tiefe Wasser, tot und kalt |
| Sepulcrum | [u]Leb' Wohl[/u] Lebe Wohl mein Kind Hasse mich für meine Feigheit verachte meine Dummheit und betrete eine bessere Welt |
| Sepulcrum | [u]Mein Leben[/u] Du bist mein Leben Lässt mich weinen Lässt mich schreien Lässt mich lieben Du bist mein Licht Scheinst in mein Dunkel Erhellst mein Darsein Bringst Farbe in das tiefe Grau Du bist mein Herz Lässt mich schweben Lässt mich fühlen Lässt mich leben Du bist so viel für mich Doch so weit weg Möcht dich endlich fangen Verzweifeln will ich nicht |
| Sepulcrum | [u]Am Ende[/u] Grauer Schleier verdeckt die Sicht Der Weg ist vertrübt Zitternd kniet er nieder vor der Tür Suchend nach dem Schlüssel Doch Gesucht von der Verzweiflung Angsterfüllt legt er sich auf den Boden Erschöpft von allen Qualen Gegangen ist die Hoffnung die ihn hierher geführt Nur weinen möchte er Loslassen und vergessen |
| Sepulcrum | [u]Bote der Nacht[/u] Grausam schleichend seh ich dich kommen nur ein Moment, ein schwarzer Fleck feuchtgrauer Nebel folgt deiner Gestalt ein Schaudern durchzieht mich langsam Hilflos bleib ich stehen. Soll ich fliehen? Flüchten vor dem Schicksal? Die Neugier brennt wie tausend Feuer Wieder dieses dunkle Wesen dieser Schatten der Nacht ständig näher kommend langsam, schweigend. Ich höre nur noch meinen Atem Die Neugier wird zur Angst ein kalter Schauer lässt die Seele erfriern ist es schon soweit? Alles ist aus. Es wird schwarz Ich sehe diese dünne, knochige Hand Bote der Nacht lass mir noch Zeit gib mir die Tage, diese Welt zu verbessern und hol mich heim wenn mein Herz versagt! |
| Sepulcrum | [u]Der Mantel der Zeit[/u] Das stumme Ticken der Uhr reißt mich aus düsteren Träumen der schwarze Mantel der Zeit legt sich über meine Gestalt Hilflos zappelt mein müder Körper ich schlag die zarte Hand gegen die stählerne Mauer Das Schicksal lacht lautlos hält mich fest und lässt mich leiden Verzerrte Bilder schwirren vor den Augen Gesichter von früher klagen mich an mit schreienden Blicke schlagen sie zu wehrlos bin ich, nicht mal die Augen vermag ich zu schließen Das quälende Spiel des Schicksals es wird nicht aufhören, will mich zerdrücken Ein grausames Zusammenspiel der Mächte die Kraft von Zeit, Hirn und krankem Verstand! |
| Sepulcrum | [u]Liebeskrank[/u] So stehe ich nun wieder hier an dem Platz der schon vergessen schien. und bin vertieft in Erinnerungen Wieder und wieder scheitern meine Versuche wollte mit Gedanken Dinge bewegen durch Wände sehen und zu dir sprechen Alles ist geblieben. Der selbe Weg, das gleiche Ziel Als wäre keine Zeit vergangen, keine Lücke zwischen uns. Diese hilflosen Gedanken führen immer zurück Zurück nach früher, zurück zu dir in unsere gemeinsame Vergangenheit! |
| Sepulcrum | [u]Nachtschwärmer[/u] Durch tiefe, schwarze Wälder möcht ich wandern den kalten Nebel berühren immer weiterziehen im Genuss des Sternenhimmels die Nacht erleben und versinken Wie ein Windhauch durchschwärme ich die Nacht alleine mit all der Ruhe keine Menschen die mich ansehen und verletzen Nur ich , mein Gefühl und die Macht der Nacht |
| Sepulcrum | [u]Müder Körper[/u] Graue Flecken schwirren vor den Augen ein müder Körper beginnt zu schwanken Im Kopf kämpft die Erinnerung das Herz weint vor Einsamkeit Tapfer bleibt der Körper standhaft stets weiter voran wandernd gequält von den Bissen des Schicksals und getäuscht von der gescheiterten Menschheit Seine feuchten Augen suchen nach Zuflucht einem Ort der Wärme und Erholung er hält Ausschau nach den wahren Menschen sucht die Rettung in der Liebe Doch das Herz ist voller Trauer zuviel Leid über Jahre verteilt wenig Hoffnung fühlt der müde Körper doch sein Weg führt weiter. Voran ins Ungewisse. |
| Sepulcrum | [u]Im April[/u] Es waren schöne Frühlingstage Der Nebel lichtete sich Sonnenstrahlen ließen Gefühle erwachen Unbekannte Augen sahen mich an Ein wunderschönes Lächeln ließ mich schmelzen So plötzlich war sie da. Diese Wärme, dieses Strahlen in unseren Gesichtern Wunderbare April Tage Einfach nur verliebt sein Heute frag ich mich Wo kamen diese Wolken her? Diese Zweifel, sie waren deutlich spürbar Es lag in der Luft man konnt es fühlen, konnt es riechen Der Tag ist gekommen Ein Mai Tag war es. Es regnete Erst Regentropfen, dann bittere Tränen Verschwunden warst du! Ein Brief sagte mir Auf Wiedersehen Gelesene Worte zertrümmerten mein Herz Nicht ziehen lassen konnt ich dich Nie werd ich das Es waren keine Gründe, keine Wahrheiten Ich möchte dich noch soviel fragen. Wo bist du nur? Tiefe Stiche Meine Füße schmerzen Bin zu weit gewandert. Immer weiter. Die endlose Suche nach dir. Umkehren nützt nichts mehr. Schon so oft wollt ich mich umdrehen. Einfach gehen. Weg von dir. Dich vergessen Wie konnt ich dir nur mein Herz schenken? Jede Spur führt an dir vorbei. Komm zurück zu mir. Ich schrei es immer wieder. Bitte komm zurück. Ich leide immer mehr. Alles scheint so aussichtslos. Plötzlich ist auch die Hoffnung verschwunden. Die Sonne wird schwarz. Der Wille ist gebrochen. Die Tränen färben sich rot Die Füße werden taub. Das Licht geht aus. Die Ruhe ist wieder da Alles schön ruhig und schwarz. Fühle mich endlich frei! Wie damals Im April! |
| Sepulcrum | [u]Gegen die Mauer[/u] Schmerzen und Leid zerdrücken deinen Kopf zerfressen deine Seele bezwingen deinen Willen Den Willen nach Leben die Hoffnung auf Licht auf bessere Zeiten den Glauben an das Gute Versuche der Befreiung Sie scheitern kläglich Jeder Schritt schlägt fehl und führt ins Bodenlose Immer wieder dieser Kampf hundert Schläge gegen die Mauer gegen die Wand der Sorgen Erst wenn sie zerbricht wirst du sehen was sich dahinter verbirgt! |
| Sepulcrum | [u]Schreiendes Herz[/u] Lasst mich nicht so leiden Belastet nicht die belastete Seele Schmerz erfüllt mein Darsein Der Herz schreit , das Hirn weint Ich weiß nicht mehr wohin Wo soll ich die Wut ablagern Die Sorgen zerfressen alles Gute Niemals war ich so allein Es ist unglaublich trüb Das Leben und das Glück Verdunkelt durch Trauer und Schmerz In dem Moment der Verzweiflung Bin ich denn so veloren? Muss ich denn alles verkraften müssen? Das Leben gab mir diese schmerzhafte Aufgabe Gab mir ein Hirn das denkt, und eine Seele die stirbt! |
| Sepulcrum | [u]Hilf Mir![/u] Alleine bin ich Mit mir selbst und meinen Gedanken Mit der Vergangenheit die mich festhält Keiner weiß es Zu oft hab ich mich verstellt gelogen und Gefühle verborgen Das Leid das mich zerfrisst ich wollte es verdrängen doch bin ich gescheitert immer und immer wieder Hilflos krieche ich weiter suchend nach dem Ausweg hoffend auf das Wunder Wenn ich es doch wenigstens zeigen könnte Die Tür schließt sich bald ein halbes Jahr Leid ein zerbrochenes Herz ein letzter Hilfeschrei Stille! |
| Sepulcrum | [u]Sanftes Trommeln[/u] Laute Musik und viele Freunde Ein Tag der Freude und des Glücks Alle sind zusammengekommen um zu feiern Sorgen werden weggespült und Tränen vergessen. Gemeinsam schreiten wir in ein neues Jahr In Tage der Zuversicht und der Hoffnung. Viel Wein und lustige Spiele die Nacht schreitet voran ein sanftes Trommel weckt den geblendeten Geist dichter Nebel zieht auf, dahinter bist du Gerade noch vergessen und aufgegeben doch jetzt klar und sichtbar. Tiefe Wunden und brennender Schmerz der Beginn der Flucht ein schneller Lauf, fort von allem doch das Trommeln wird lauter, bleibt bestehen Nun stehe ich in diesem neuen Jahr doch ich trete auf der Stelle! |
| Sepulcrum | [u]Unsterblich[/u] Nur eine Sekunde steh ich vor dir Nur ein Moment in deiner Nähe Nur ein Blick in deine Augen Erinnerungen durchfluten mein Herz vergessener Schmerz zerdrückt mich Ungewissheit breitet sich aus Meine Liebe zu dir ist unbeschreiblich doch ist sie verloren Sie ist unvergünglich aber die Hoffnung ist gestorben Wütend ziehe ich davon Hasse mich für meine Dummheit Hasse dich für deine Entscheidung Hass! Weil ich mich niemals ändern werde Und weil ich es dir einfach nicht sagen kann dass ich dich immernoch so unsterblich liebe! |
| Sepulcrum | [u]Was übrig ist..[/u] Es ist ein Scherbenhaufen der noch übrig ist Es ist eine leere Hülle die nach Hilfe ruft Es ist ein toter Körper der ziellos umher wandert Es ist ein Herz ohne Gefühl das auf dich wartet Es ist eine zerstörte Seele die nach dir ruft Es ist ein sterbender Mensch den du aus mir gemacht hast Es ist das Ende das mich empfängt |
| Sepulcrum | [u]Wir - Eine allnächtliche Leidenschaft[/u] Die schönsten Stunden lassen mich leben Ich bin erfüllt von Hoffnung nächtliche Bilder durchfluten die Sinne führen mich zu dir vereinen uns. Klar seh' ich deine Augen spüre dein Gesicht in meinen Händen fühle deine Wärme in meinem Herzen Langersehnte Augenblicke endlich wieder vereint. Überall sind wir zusammen Niemand mehr der uns zerstören kann die Freiheit der wahren Liebe lebt in uns für alle Ewigkeit Nie wieder lass ich dich gehen doch wieder bist du verschwunden.... Der Morgen hat begonnen und reißt uns auseinander Nur noch verschwommen sehe ich wie du mir entgleitest Ich ziehe nun los in den Tag.... doch ich komme wieder... heute Nacht! |
| Sepulcrum | [u]Tag und Nacht[/u] Ein neuer Tag bricht an... ein weiterer Schritt weg von Erinnerung Der nächste Tag in dieser Welt voller Sorgen Nur ein Tag wie jeder andere nichts ist anders Eine neue Nacht bricht an... wieder voller Hoffnung vertieft in Erinnerung Die nächste Nacht in meiner Welt voller Zuversicht Nur eine Nacht wie jede andere alles bleibt bestehen |
| Sepulcrum | [u]Maskenball[/u] Trompeten begrüßen mich ein Mann mit Maske lacht mir zu. Voller Hoffnung trete ich ein..... Maskenmenschen feiern und tanzen, frei von jedem Leid der Welt denn Masken weinen nicht... Erfreut ziehe ich meine Maske auf, will mit ihnen lachen und feiern doch ist sie zu klein für mich.... Traurig muss ich weiterziehen Einsam werd ich bleiben und nie ein Teil des Maskenballs! |
| Sepulcrum | [u]Wahrheiten und Träume[/u] Alleine in der Dunkelheit und verlassen vom Glück lebe ich dahin Eingeholt von Erinnerungen und gefoltert in der Gegenwart leide ich endlos Hoffnungslos und Einsam und doch voller Zuversicht liebe ich dich Von einer anderen Welt ganz woanders träume ich genußvoll Leben in besseren Zeiten auf wahre Träume hoffe ich zutiefst |
| Sepulcrum | [u]Nachtflug[/u] Ein Flügelschlag bin hoch oben über dir wiedermal ein Flug durch die Nacht Einsame Straßen unter meinen Augen Leere Augen sehen mich an überall herrscht nur die Dunkelheit Es ist ein heimisches Gefühl umgeben von dem Nichts der Nacht Gedanken bewegen sich im Kopf Ein Berg der Sehnsucht wächst ich bin am Ziel der Reise dieses strahlende Licht blendet meine Augen! |
| Sepulcrum | [u]Das Tor der Realität[/u] Ich gehe durch das Tor der Realität Gedachte Bilder streicheln mein Haupt Unwahre Zärtlichkeit tötet meine Einsamkeit Ich verschmelze in deinen Augen Dein Anblick in schwarz gehüllt Meine Hände durchtrennen die Transparenz Unreal und wunderschön bist du auch wenn nur Augen dich berühren Eine endlose Fantasie immer wieder wiederholt Bald bist du verschwunden um wieder zurückzukehren Ein trauriger Ablauf nächtlicher Bilder die Endlosschleife tiefen Schmerzes heute Nacht muss es enden begleite mich zurück durch das Tor der Realität |
| Sepulcrum | [u]Für Immer??[/u] Ein Moment Eine Sekunde Ein Blick zu dir....erwidert Halten wollte ich dich meine Hand zu dir strecken dich nur kurz berühren Hast du mich erkannt? Warst du auch so voller Sehnsucht? Wirst du dein Versprechen halten? Deine Worte der ewigen Liebe? Für immer WIR! Egal was zwischen uns ist!? Zu lange habe ich geweint Gehasst habe ich den Zwang der uns einst entzweit Ich ziehe nun los um dich zurückzuholen zurück zu mir |
| Sepulcrum | [u]Kampf der Herzen[/u] Ein dunkler Wald zu später Stund Wieder erklingen die Hörner die Königin ist in Gefahr Krieger in rotem Gewand Verteidiger ihrer Majestät erwarten den Feind. Gleich sind sie da in schönster Gewandung reiten sie die tapferen Heldinnen Gekommen um ihn zu stehlen den begrabenen Schatz um eine Seele zu befreien Ein Schlachtfeld liegt vor ihnen übersäht mit leeren Körpern Hüllen aller tapferen Heldinnen Trotz all dem Mut dem Kampf der wahren Herzen liegen sie nun am Boden Der Schatz bleibt begraben in kaltem Boden, ganz allein wartet weiter auf die Rettung |
| Sepulcrum | [u]Verhasstes Leid[/u] Wieder kommt das blutige Messer Ein Schnitt durch Herz und Seele ein trauernder Gedanke bleibt übrig Wieder Schmerz vor meinen Augen Tränen in meinem Blick ich hasse mich für meine Tat Wieder hab ich es getan Ich verteile mein verhasstes Leid ein gebrochenes Herz das Herzen bricht! |
| Sepulcrum | [u]Mein Engel[/u] Einen schwarzen Engel wünsch ich mir ein Engel der Liebe der mein Herz erwärmt ein Engel der Leidenschaft der meine Gefühle weckt ein Engel der Wahrheit der meine Seele liebt ein Engel der Befreiung der alles vergessen macht |
| Sepulcrum | [u]Der einsame Vogel[/u] Freudiges Gezwitscher klingt durch das offene Fenster Laute des Waldes hallen herein Die Flügel des jungen Vogels schlagen aufgeregt umher fröhlich lauschend sitzt er da gehüllt in buntes Federkleid Draussen fliegen sie vorbei Frei wie der Wind ein Leben in Freiheit welch schöner Gedanke Nun sind sie vorbeigezogen der Jungvogel wendet seine Augen vom Fenster So nah ist die Freiheit aber unerreichbar Traurig betrachtet er seinen Käfig... |
| Sepulcrum | [u]Traumspiegel[/u] Ein Knecht der Sehnsucht bin ich Ewig gebunden an die tote Liebe Gefangen in der Zwietracht meiner Seele Ein kleines Fenster an der Decke lässt mich blicken in die Welt ich sehe den Engelsschwarm Kommt her ihr Engel Rettet meine Seele Vernichtet den Schmerz der Einsamkeit Alleine komm ich niemals raus Jeder versuch schlägt fehl ich möchte dich endlich hassen! Doch bestraft mich der Glanz deines hübschen Gesicht im Spiegel meiner Träume Wieder bin ich dir verfallen nicht real bist du vor meinen Augen doch umklammerst du mein Herz |
| Sepulcrum | [u]Die Goldene Vase[/u] Eine Goldene Vase auf einem kleinen Tisch Verlassen steht sie da gefüllt mit schwarzem Wein Das Kreischen der Sägeblätter das Knacken sterbenden Holzes der kleine Tisch fällt nieder das Leiden ist vorbei Ein Scherbenhaufen auf dem Boden ist alles was verbleibt daneben in den Kacheln versickert der schwarze Wein |
| Sepulcrum | [u]Mein weißes Licht[/u] Einsam lieg ich auf der grünen Decke weit draussen im verlassenen Land Ruhig atme ich die Stille ein Das Tageslicht wurd längst verdrängt Traurig beobachte ich die Nacht Kleine, treue Sterne lachen mir zu Ihr Leuchten lässt mich versinken so gleite ich fort in Erinnerungen Ein leichtes Strahlen öffnet meine Augen weißes Licht durchströmt meinen Körper Hoffnung durchflutet die trauernde Seele und Liebe erwärmt das kalte Herz! Schnell erhebe ich mich vom Boden möcht es fangen, das weiße Licht Ich brauche es, will wieder leben! Doch kann ich es nicht kriegen Nun sinke ich langsam zu Boden Wo ist es hin? Mein weißes Licht! weiß nicht wo ich suchen soll doch ich muss es finden in der trüben Welt |
| Sepulcrum | [u]Mein Engel II[/u] Strahlend blaue Augen leuchten mir zu der Engel breitet seine Flügel aus Verzweifelt kämpft der Zwiespalt im Herzen Die Nähe des Engels lässt mich träumen Warm und wohlbehütet - zu Hause Lass mich nie wieder los!! Doch da sind immer diese Schmerzen Nadelstiche in offenen Wunden Verschwinde Engel! Lass mich leiden! Nein! Bleibe Hier! Hilf mir! Du bist die Salbe für meine Wunden doch werden sie jemals verheilen? |
| Sepulcrum | [u]Zwiespalt[/u] Alleine möcht ich sein Auf dich warten und den Tag der uns vereint [i]Sterben möcht ich endlich kann nicht länger warten, bin am Ende[/i] [b]Vergessen möcht ich dich endlich mein Leben weiterleben[/b] Niemals werd ich dich aus meinen Gedanken löschen immer sind wir in meinem Kopf vereint [i]Ich kann nicht leben ohne dich, du machst mich kaputt ich halt es nicht mehr aus ich will nicht mehr[/i] [b]Verschwinde aus meinem Kopf, lass mich leben Ich möchte neu anfangen, versteh das doch[/b] Ich weiß das du mich nicht vergessen wirst Ich brauche dich auf ewig - Ich liebe dich [i]Ich glaube du hast mich vergessen Nun bin ich verloren, ich will sterben - Ich hasse mich[/i] [b]Ich werde dich vergessen so wie du mich vergessen hast Ich weiß wohin ich muss, weg von dir - Ich hasse dich![/b] |
| Sepulcrum | [u]Lieblos - Leblos[/u] Eine scharfe Klinge Geformt aus Liebe und Leid Zerfetzt Haut und Adern Zerbricht die sterbende Seele Hilflos und ohne Ausweg Dem Schmerz ausgeliefert Schnitte dringen tief ins Herz Erneuern Narben von gestern Schmerzen des Wahnsinns Ein zitternder Körper fällt nieder Gefühle schwinden! Nicht fähig zu lieben! |
| Sepulcrum | [u]Unfähig[/u] Wie ein ängstliches Kind gehüllt in eine schwarze Decke liege ich zitternd auf dem Boden Nicht fähig zu lieben Nicht fähig zu leben Wie ein sterbender Traum verdeckt von dichtem Nebel erscheint mir mein Darsein Nicht fähig zu vergessen Nicht fähig zu verstehen Wie ein einsamer Engel zerdrückt von der Vergangenheit spüre ich meine Kräfte schwinden Nicht fähig zu ruhen Nicht fähig zu sterben |
| Sepulcrum | [u]Der Tod im Tal der Freuden[/u] Eine Kette trauriger Momente gefangen in lebloser Einsamkeit. Ein schwarzes Wesen wandert durch ein Tal der Farben. Leere Köpfe prallen aufeinander Ein Wortgefecht nichtssagender Sätze. Das schwarze Wesen schenkt Missachtung verbleibt in bitterer Ruhe. Farbenfrohe Dümmlichkeit stürzt herab im Eifer menschlicher Ignoranz. So zieht der Nebel durch das bunte Tal und darin stirbt unbemerkt ein schwarzes Wesen. |
| Sepulcrum | [u]Was du liebst...[/u] Was du liebst ist eine Maske ein Schein von Freude über der dunklen Hülle meines Darseins Was du liebst ist Fassade doch kennst du nicht die Wahrheit der Schmerz der sich dahinter verbirgt Was du liebst das bin nicht ich Es ist ein Schauspiel meiner selbst Meine Schutzwand vor der Menschheit Wenn ich die Maske ablege und dir meine Sorgen zeige würdest du mir helfen? Wenn die Fassade fällt und die Wahrheit kommt hervor würdest du mich verstehen? Wenn das Schauspiel endet und du mein wahres Ich erkennst würdest du mich lieben? |
| Sepulcrum | [u]Mein zweites Herz[/u] Der langen Nacht folgt grau der Morgen Ein Sonnenstrahl verdrängt die Kält' Ein Schauspiel aus bunten Farben lässt wieder atmen meine Welt Langsam öffnen sich verweinte Augen denn die Hoffnung frisst den Schmerz Es streckt sich aus mein toter Körper und leise wächst mein zweites Herz |
| Sepulcrum | [u]Nur ein Clown[/u] Er ist dein allerliebster Clown überrollt dich mit Freunde und Glück zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht Er ist einfach wundervoll wird verehrt und geliebt von Massen und trägt das Glück in seinen Händen Begehrt wird er wie Diamanten Herzensberge liegen zu seinen Füßen Die Liebe fliegt ihm entgegen Doch ist er nur ein einsamer Clown der sich versteckt unter einer Maske denn dahinter ruht ein Meer aus Tränen |
| Sepulcrum | [u]Verzaubert[/u] Von meinen Klängen getragen stetig in den neuen Morgen keinen Mut den Schritt zu wagen zu vertraut sind mir die Sorgen Nasse Augen sehen das Unsichtbare traurig weinend in schwarzem Licht verloren scheint das einzig' wahre doch sterben will die Hoffnung nicht Begleiterin durch die ew'ge Nacht stetig wandernd an meiner Seit' verzaubert wie von Wundermacht bermerk ich vor Liebe nicht das Leid |
| Sepulcrum | [u]In das Dunkel[/u] Wenn die goldne Kugel spät ergraut und die Helligkeit dem Dunkel weicht ein kleines Kind gen Himmel schaut voller furcht, und schaudert leicht Begeistert von den kleinen Punkten die tanzen um den grauen Kreis so herrlich ihm entgegen funkeln es befördern ins Gedankenreich Fröhlich lächelnd folgt's der Spur das wahre Heim ist nicht mehr weit richtig glücklich wird es nur im tiefen Tal der Dunkelheit |
| Sepulcrum | [u]Freier Fall[/u] Stetig sinkt der Drang nach Leben in den Tagen ohne dich Kann es eine Heilung geben? ein gutes Ende auch für mich? Bald schon fall ich in die Schlucht nur deine Hand , die mich noch hält bis meine Liebe, meine Sucht mit mir in die Tiefe fällt |
| Sepulcrum | [u]Tod der Lügen[/u] Der starke Durst nach Wahrheit schlägt mir auf den Magen all die Lügen dieser Menschheit kann ich nicht mehr ertragen Hässliche Falschspieler bezwingen mit gezinkten Karten bauen aus dem Leben anderer einen duftend, blauen Garten Verwundet und voller Schmerzen möcht' ich all die Lügner bluten sehn sie sind der Tod in meinem Herzen und werden mit mir in die Hölle gehn |
| Sepulcrum | [u]Der letzte Weg[/u] Müde Füße taub von langer Wanderung betreten nun den schmalen Grat auf dem Weg zurück Müde Augen trüb von 1000 Tränenschauern erblicken nun das Ziel das Ende einer langen Reise Müdes Darsein gequält von liebeskranker Last ersehnt nun die letzte Hoffnung den Tod noch zu vertreiben |
| Sepulcrum | [u]Gläserne Freundschaft[/u] Die Freundschaft ist wie eine Glasscheibe sie erscheint uns klar und fest doch geht man achtlos mit ihr um zerbricht sie in Sekundenschnelle |
| Sepulcrum | [u]Wirre Stimmen[/u] Es tobt die Hoffnung in langen Nächten ungezähmt in meiner Brust Sie steht in hartem Kampfe gegen all die Hassarmeen geformt aus all den Lebensfrust Wirre Stimmen wecken den vom Leid geplagten Geist wenn er ruht in tiefer Nacht Bald ist diese Schlacht beendet die Entscheidung wird gefällt und das Schicksal wird vollbracht |
| Sepulcrum | [u]Sonnenaufgang[/u] Einst ließ mich dein Anblick schweben trieb mich fort auf ferne Platze nur mit dir alleine wollt ich leben du warst der teuerste aller Schätze Doch das Schicksal riss tiefe Wunden in meine Seele , in mein Herz dein Anblick war verschwunden geblieben war nur der Schmerz Doch nach all dem Hoffen, all dem Sehnen leuchtet mir nun wieder dein Strahlen wird all das nun von neuem geschehen? Oder sind vorbei die Schmerzen und die Qualen |
| Sepulcrum | [u]Mein Leben für dich[/u] Wieder sammeln sich die Geister in dem Dunkel meiner Seele Niemand sieht sie Niemand spürt sie Nur meine Gefühle sprechen ihre Sprache Wieder spiegeln sich die Bilder in der Finsternis meines Darseins Niemand fühlt sie Niemand bemerkt sie Nur meine Hoffnung erkennt die Wahrheit Wieder leuchten mir die Farben die einst mein Herz erleuchteten Niemand kennt sie Niemand liebt sie Nur mein Leben möchte ich ihr schenken |
| Sepulcrum | [u]Flammenwesen[/u] Ein menschlich Wesen, ertränkt in Flammen schwimmt voran durch Feuerszungen taumelnd greift es nach glühendheißen Gedanken und vergeht in wildbrennender Wut Wütend tanzen Flammen vor den roten Augen peitschen Hass in das brennende Gehirn nun wandert es auf blutigen Pfaden bis nur noch schwarzer Rauch übrig bleibt |
| Sepulcrum | [u]Falsches Herz[/u] Hasserfüllt überschlagen sich die Lügen täuschende Worte von dummen Zungen um erst mich und nun alle zu betrügen nur wenn ich schweig' ist es dir gelungen Deine Intrigen werd ich zerschlagen genauso wie dein falsches Herz und freu mich dich zu Grabe zu tragen denn dir gebührt mein ganzer Schmerz |
| Sepulcrum | [u]Nachttraum[/u] Wohin der Wind auch führt leuchten hell die Sterne im Dunkel das die Welt berührt erscheint ganz nah das ferne Mit leichtem Säuseln weht ein Hauch vorbei an einem kalten Ohr kleine Vögel dringen in den Bauch und singen wie ein Engelschor Sanfte Gedanken hinter geschlossenen Lidern ein Farbenspiel in tiefster Nacht wird es Sehnsucht nur erwidern oder hat es die Liebe mitgebracht In meinem Dunkel bin ich gerne um zu schweben in unsere Welt unter dem Leuchten der Sterne wo einzig nur die Liebe zählt |
| Sepulcrum | [u]Ein Herz[/u] Glücklich und zufrieden schlägt ein Herz fliegt hinfort mit Schmetterlingen weit entfernt von Hass und Schmerz erfüllt mit all den schönen Dingen Zweifelnd und ängstlich schlägt ein Herz verdrängt die Freude und das Glück langsam schleichend kommt der Schmerz und bringt die Düsternis zurück Einsam und verlassen schlägt ein Herz gehüllt in Kälte und Erinnerung spürt einzig nur noch diesen Schmerz geprägt von Hass und Enttäuschung |
| Sepulcrum | [u]Bis zum letzten Morgen[/u] Schwarze Schatten folgen mir Schmerzen und Leid tief verankert Leben und Tod als Fragenspiel Rätsel in Zukunft und Vergangenheit Mein Schicksal ist der Mörder Der Schlächter meiner Seele Der Jäger meines Leibes Die Klinge an der Vehne Jedes Licht nur Illusion Jeder Strahl nur reiner Schmerz Blinde Augen sehen tot. Verbrannte Hoffnung leerer Herzen Lustlos in den Morgen Müde wandernd durch den Tag Bis die letzte graue Sonne am Himmel einsam untergeht |
| Sepulcrum | [u]Mein Engel III[/u] Alleine war ich ewiglich Nun halt ich deine Hand - geliebter Engel - wanderte durch Schmerzen eh ich dich endlich fand Du hast sie geheilt all meine Wunden - geliebter Engel - durch unsere Liebe ist jedes Leid verschwunden Nun flieg nicht fort! Bleib bei mir! - geliebter Engel - Wie soll ich noch alleine leben? Mein Herz gehört dir! |
| Sepulcrum | [u]Die schwarze Rose[/u] Leise wächst die schwarze Rose. Der Balsam und das Gift. Ein wachsendes Leben. Der Stiel - ein Langer Weg Ein Lebenslauf ins Ungewisse Gespickt mit Dornen. Die Dornen - Schmerzen und Schicksalsschläge Schwer sie zu ertragen doch unvermeidlich Die Blüten - Das Ziel des Weges Spenden Liebe und Wärme. Den Platz der ewigen Ruhe |
| Sepulcrum | [u]Der Tod[/u] Es bricht herein die tiefe Nacht Stumm und schwarz ruht die Welt ein lodernd Feuer wird entfacht wenn das Licht in sich zusammenfällt verbrennt lautlos das menschlich' Leben lässt sie leiden in der Stille bis sie schweigend sich ergeben dies ist des Todes einz'ger Wille |
| Sepulcrum | [u]Ein Glühen[/u] Einst durch menschlich' Hand ein Glühen war geboren Niemand ahnt die Schand' dass alles war verloren Das Glühen wuchs zum Funken bis Feuer dann daraus entstand wurde zu einem bösen Halunken einem glutheißen Brand Die Hitze konnt nur böses tun bis genug Schaden sie erreicht und in einer schwarzen Wolke nun zurück zum blauen Himmel schleicht |
| Sepulcrum | [u]Mein kleiner dunkler Ort[/u] Vergessen hab ich nie den Ort meiner Tränen der Platz von Trost und Trauer Schwarze Halle meiner Seele kalte Heimat meines Herzens ach hab ich dich vermisst Mein kleiner dunkler Ort du Zuflucht meiner Gedanken ich kehre zu dir zurück |
| Sepulcrum | [u]Der schwarze Krieger[/u] Einsam durch das Mondlicht wandert der schwarze Krieger keine Sonne mehr in Sicht die Nacht ist der ew'ge Sieger Die kühle Stille hat er gerne in seiner so vertrauten Nacht seine Freunde sind die Sterne die stets Hoffnung ihm gemacht Hoffnung auf den neuen Morgen der Glück zu ihm bringt und alle Tränen, alle Sorgen auslöscht und verschlingt |