| Minas Anor | Ein Menschenleben ausgehaucht, schon neigt sich Gras am Hügel. Was unüberwindbar schien, es deucht geschafft. Doch was wirklich in einem gebrochenen Herzen nagt, bleibt dem Blick der Welt verborgen. |
| Minas Anor | Wage zu träumen, Träume sind die Sprache der Seele. Höre genau hin, was sie dir zu sagen hat, und deiner Seele werden Flügel wachsen. |
| Minas Anor | Es ist wichtig, zu reden, aber genau so wichtig ist es, zu schweigen. Es gibt Momente, die nur den Sinnen gehören. Worte würden hier alles zerstören. |
| Minas Anor | Amicus certus in re incerta cernitur - den sicheren Freund erkennt man in unsicherer Lage |
| Minas Anor | Nullum est iam dictum , quod non sit dictum prius - Es gibt kein Wort mehr, das nicht schon früher gesagt ist |
| Minas Anor | Duo cum idem faciunt, non est idem - Wenn zwei dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe |
| Minas Anor | Amantes amentes , hinc illae lacrimae - Verliebt verdreht , daher jede Träne |
| Minas Anor | Mein Freund, die Zeit der Vergangenheit Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln. Was ihr den Geist der Zeiten heißt, Das ist im Grund der Herrn eigener Geist, Indem sich die Zeit spiegelt c Goethes Faust I "Nacht" |
| Minas Anor | Gerade noch standest du vor mir, in deiner ganzen Pracht und Schönheit. Ein leiser Windhauch ließ dich vor meinen Augen vergeh’n. Betroffen halte ich deine Blütenblätter in meiner Hand, atme noch einmal deinen betörenden Duft. Jetzt weiß ich, es wird Winter, und etwas wird bleiben, das mich an dich erinnert. |
| Minas Anor | Das Blau des Himmels strahlt nicht mehr, Sonnenlicht verblaßt, Sommerlaub trägt schwere Trauer und modernd siecht das Gras. Vor müden, tränenfeuchten Augen, die keinen Ausweg seh’n, tun sich stumm die dunk’len Gräber auf und laden gähnend ein zur ewigen Ruh’. |
| Minas Anor | Trenne dich nicht von deinen Illusionen; wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben. |
| Minas Anor | Du bist gegangen, für immer gegangen. Warum? Warum? Warum? Ein Traum ging für uns zu Ende, doch am Himmel leuchtet ein neuer Stern. (ich vermisse dich immernoch sehr, die Zeit die wir hatten war zu kurz, die Zeit die man uns gestohlen hatte zuviel! Esther 12.06.86 - 4.5.1998) |