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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Lebensgedanken
JimmyVoice[b]Und du fällst [/b]

Du suchst den Weg,
Aus deiner Einsamkeit.
Du suchst den Weg
Zur Zweisamkeit.

Du suchst, du gehst.
Du fluchst, du stehst.
Stehst am Abgrund.
Einen Schritt noch

Und du fällst und fällst.
Tiefer und tiefer.

Niemand da.
Niemand reicht dir
Seine Hand.
Nichts zu halten

Und du fällst und fällst.
Tiefer und tiefer.

Bis du aufschlägst.

Du bist gefallen,
Deine Rufe verhallen.
Keine Zweisamkeit,
Nur stille Einsamkeit.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]HERZSCHMERZ![/b]

Warum tut es so weh!
Obwohl ich dich doch liebe
Und du mir viel bedeutest.
Warum tut es so weh?
Warum tut es verdammt noch mal so weh?

SCHMERZ! -
HERZ! -
HERZSCHMERZ!

Warum tut es so weh!
Obwohl ich an dich glaube
Und mein Herz an dich denkt.
Warum tut es so weh?
Warum tut es verdammt noch mal so weh?

SCHMERZ! -
HERZ! -
HERZSCHMERZ!

Warum tut es so weh!
Obwohl ich nicht will,
Doch es ist wohl vorbei.
Warum tut es so weh?
Warum tut es verdammt noch mal so weh?

SCHMERZ! -
HERZ! -
HERZSCHMERZ!

Es tut so weh!
War es das? Keine Chance?
Sag doch was!
Bitte, Bitte sag doch was!
Es tut so weh!
Es tut verdammt noch mal so weh!

SCHMERZ! -
HERZ! -
HERZSCHMERZ!

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Seelenschmerz [/b]

Ich schrei’ laut,
Meine Wut hinaus.
In die Welt derer,
Die beurteil'n, bewerten und verurteil'n.
Die nicht versteh'n, dass deren Leben
Nicht über and'rer steht.

Ich schrei’ laut,
Meinen Schmerz hinaus. -
In die Welt derer,
Die nicht fühlen, denken und begreifen wollen.
Die gestorben sind, obwohl sie noch leben.

Ich schrei’ laut, um die ander'n aufzuwecken.
Ich schrei’ laut, um die ander'n aufzuschrecken.

Ich schrei’ laut -
Ich hab' viel zulange -
Still geweint.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Am Sterbebett [/b]

Ich sitz an deinem Sterbebett,
Du schläfst friedlich.
Ich halte deine Hand,
Will diese nicht mehr loslassen.

Meine Gedanken sind bei dir!
Ich frage mich:
Wo bist du jetzt? -
Schon in der and'ren Welt?

Kannst du hören, was ich sage?
Kannst du fühlen, was ich denke?
Ja, dass kannst du! -
Ich weiß es einfach!

Wenn ich schweige
Vergeht die Zeit.
Wir sind auch ohne Worte
Miteinander verbunden.

Ich will nicht das du gehst!
Doch ich weiß, dass du es wirst.
Ich will dich hier behalten,
Doch der and're Ort wartet schon.

Ich sitz an deinem Sterbebett und weiß
Dass ich dich gehen lassen muss,
Weil ich dich liebe.

Du schläfst bald für immer!
Doch du bleibst in meinem Herzen,
In meinen Gedanken,
In meinen Erinnerungen
An all die schönen Stunden mit dir.

Nun bist du tot!
Ich dachte es wäre grausam,
Doch alles ist friedlich!
Diese Stille -
Hatte ich nicht erwartet.

Du bist gegangen,
Weil ich dich loslassen konnte.
-
So sollte es sein!

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Seelenwanderung[/b]

Ich wandere in meiner Seele.
Es riecht modrig, ja es stinkt.
Kein Gang ist beleuchtet, alles dunkel.
Ich fühle mich in ihr verloren.
Sie ist so fern, obwohl sie nah bei mir ist.
Ein Teil meiner selbst soll sie sein,
Und doch ist sie mir unbekannt.

Ich wandere in meiner Seele.
Ich suche einen Lichtblick,
Einen Ausweg. Raus aus ihr.
Aber, ich habe mich verlaufen.
Hab’ sie verloren, finde sie nicht.
Ich bin in ihr, aber wo ist sie?
Wo bin ich? Wo stehe ich?

Ich wandere in meiner Seele.
Habe Angst, Angst vor dieser Seele.
Angst für immer in ihr verloren zu sein.

Aus dem Nichts,
Spricht die Seele:
Mir geht es so wie dir!

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Die Reise[/b]

Vor langer Zeit, begann meine Reise.
Eine Reise, durch viele Leben,
Viele Welten, viele Zeitzonen.

Ich bin gewandert,
Habe gerastet
Und bin weiter gezogen.

Mal hab ich gesucht.
Mal hab ich gefunden.
Mal blieb ich kurz.
Mal blieb ich lang.

Ich weiß nicht, wann sie begann.
Ich weiß nicht, wann sie endet.
Ich weiß nur, ich gehe im Kreis.

Ein Kreis dessen Anfang
Und Ende unbekannt.
Irgendwo ist der Ausgang,
Sehen werd ich ihn irgendwann.

Dann brech’ ich aus
Und ruhe in der Ewigkeit.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Du arme Seele [/b]

Du arme Seele,
Glaubst kommst aus dem Nichts -
Siehst nicht deinen Weg,
Von der Leere ins Licht.

Du arme Seele,
Suchst in der Vergangenheit,
Deine Zukunft -
Siehst nicht, dass du Gefangener
Deiner Gegenwart bist.

Du arme Seele,
Glaubst musst Leiden,
Weil ein and'rer es will -
Siehst nicht, dass nur du selbst
Deine Leiden schaffst.

Du arme Seele,
Fühlst dich allein und verloren -
Siehst nicht, dass and're Seelen
Fühlen wie du.

Du arme Seele,
Glaubst, bist eine arme Seele -
Siehst nicht, wie reich an Erfahrungen
Du geworden bist.

Suche dich nicht,
Des Finden wegen!
Finde dich nicht,
Des Suchen wegen!
Existiere,
Um deiner Seele wegen!

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Hingerafft[/b]

Drinnen im Herzen ist ewige Nacht.
Die Seele verfinstert meine Gefühle,
Hab’ seit Jahren nicht mehr gelacht.
In meinem Leben ist eisige Kühle.

Warum nur muss ich so leiden?
Gelähmt sind meine Sinne!
Welch’ böse Taten - tut man mir ankreiden?
In meinem Kopf krabbelt eine Spinne!

Sie umwebt meine Gedanken,
Spinnt sie Stück für Stück ein.
Werd’ noch zum irren Kranken,
Will einfach nicht mehr sein!

Hab das Messer in der Hand,
Wollte nur Kartoffeln schälen.
Blut spritzt an die Wand,
Nun muss ich mich nicht mehr quälen.

Erwache aus dem Traum,
Den ich Tausende Mal erlitt.
Find mich wieder - in einem kalten Raum.
Bei der Pulsader schmerzt der Schnitt.

Ich träumte nicht. Ich tat's wirklich!
Hab's endlich geschafft!
Plötzlich fühl ich mich schrecklich.
Oh weh! - Ich hab mich hingerafft.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)

P.S. Die Ich-Form hat nichts mit mir zu tun
JimmyVoice[b]Wahrheit[/b]

Du hörst dich gerne and'ren deine Meinung sagen,
Doch in Wahrheit, kannst du sie selbst nicht ertragen.

Du nennst es Selbstschutz und in Wahrheit,
Ist es eine Selbstlüge mehr nicht!

Nach außen tust du so als wärst du stark,
Doch in Wahrheit, bist du innerlich schwach.

Du nennst es Selbstschutz und in Wahrheit,
Ist es eine Selbstlüge mehr nicht!

Du verletzt andere, bevor sie dich verletzen,
Doch in Wahrheit, verletzt du dich selbst.

Du nennst es Selbstschutz und in Wahrheit,
Ist es eine Selbstlüge mehr nicht!

Das was du bist, so haben die anderen dich gemacht,
Doch in Wahrheit hast du dich selber so gedacht.

Du nennst es Selbstschutz und in Wahrheit,
Ist es eine Selbstlüge mehr nicht!

Du willst nicht mehr leben, weil das Leben dich nicht will,
Doch in Wahrheit, willst du nicht mehr leben,
Weil du dieses Leben nicht annehmen willst.

Du nennst es Selbstschutz und in Wahrheit,
Ist es eine Selbstlüge mehr nicht!

Hör auf dich zu beschützen! Hör auf dich zu belügen!
Hör auf dich zu beweinen! Hör auf dich zu hassen!

Lebe dein Leben das dir gegeben, du musst dich ihm nicht ergeben.
Lebe dein Leben das dir gegeben, du musst dich nur selber erleben.

In Wahrheit lebst du allein, die anderen sind nur deine Begleiter. Alles was du bist, bist du weil du bist.

In Wahrheit bist du Selber die Wahrheit,
Mit all deinen Selbstlügen aus Selbstschutz!

Den Rest der Wahrheit, erkennst du am Ende deines Lebens.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Stillstand in der Bewegung [/b]

Ref.:
Die Welt um mich,
Sie dreht sich nicht.
Sie dreht sich schon,
Doch nicht um dich.
Stillstand in der Bewegung.

Verlorene Gefühle, in meinen Gedanken.
In Worte fassen, kann ich sie nicht.
Mein Schrei zerspringt, in tausend Scherben.
Zerbrochenes Glück, am Boden zerstört.
Nichts mehr zu sagen, nur noch zu schweigen.

Mit dem Rücken an der Wand,
Blick in die Zukunft.
Die Vergangenheit los werden.
Will weglaufen,
Doch ich komm' nicht weg.

Bin nicht wirklich, vorwärts gekommen,
Renne und stehe doch am Fleck.
Alles nur in Zeitlupe,
Standbild – Eingefroren – Nutzlos.
Bin am Ende, des Anfangs angekommen.

Die Zeit steht Still.
Ich rannte, doch zurück.
Alles ist Wirklichkeit,
Der Traum ist ewig.
Bin wach und schlafe doch.

Die Sinnlosigkeit im Sinn.
Die Lüge in der Wahrheit.
Die Schwäche in der Stärke.
Das Ich im Sein.
Alles verschwommen, zu Eins.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Bin ich oder bin ich nicht?[/b]

Bin ich oder bin ich nicht?
Geformt vom Licht?
Von der Dunkelheit?
Gemacht von mir?
Von anderen?

Bin ich oder bin ich nicht?
Entstanden durch euer Leben?
Euren Handlungen?
Eurem Wissen?

Bin ich oder bin ich nicht?
Entstanden durch meinem Leben?
Meinen Handlungen?
Meinem Wissen?

Bin nicht das Produkt anderer!
Ich bin's - Durch mich selbst!

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Das Blutende Herz [/b]

Herz zugeschnürt.
Seele weint.
Vermisse dich!

Gedanken nur bei dir.
Gefühle auf Traurigkeit.
Brauche dich!

Liebe ist wunderbar.
Liebe ist grausam.
Danke für diese Erfahrungen!

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Schicksalssammler[/b]

Ich sammle Schicksale
Und Erfahrungen.
Eigene und von anderen.

Mit jedem Schicksal,
Jeder Erfahrung,
Komme ich der Wahrheit
Des Lebens näher.

Stück für Stück,
Wird das Puzzle
Des Seins,
Zu einem Bild.

Ein Bild, bestehend aus
Guten und schlechten Erfahrungen,
Aus Wissen und Unwissenheit.

Stück für Stück, werd‘ ich's weitergeben.
Vom letzten zum jetzigen
Und zum zukünftigem Leben.
Bis ich aufhöre,
In Schicksale zu wandeln.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Der Nebel des Vergessens[/b]

Der Nebel des Vergessens,
Umschließt meine Seele.
Der Schleier des Unwissens,
Umringt meine Gedanken.

Ich weiß nichts mehr,
Habe mal alles gewusst.
Die Erinnerung ist erblasst,
Meine Handlungen schlagen zurück.

Ich wollte vergessen.
Alles hinter mir lassen.
Nichts sollte bleiben,
Doch alles ist da.

Wer und was ich war - Ist egal.
Bedeutung hatte - Was ich tat.
Ich bin das Opfer - Weil ich Täter war.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Die Wunden...[/b]

Geschlagen, Getreten, Missbraucht...
Die Wunden des Körpers sind verheilt.
Verloren, Vergessen, Verdrängt...
Die Narben der Seele sind blutgetränkt.

Du wolltest vergessen, was geschah,
Doch im Unterbewusstsein ist alles noch nah.
Erinnerst dich an all deine Schmerzen,
Die tief eingebrannt sind, in deinem Herzen.

Noch immer fühlst du dich schwach,
So wie damals, als alles begann.
Du wirst es begreifen, irgendwann,
Nicht du, sie waren willensschwach.

© 2003 by Ingo Borm(JimmyVoice)
JimmyVoice[b]Im Lichte der Dunkelheit[/b]

Im Lichte der Dunkelheit,
Spiegeln sich keine Schatten.
Alles verlor'n, was sie hatten.
Gelöst, von aller Geborgenheit.

Im Lichte der Dunkelheit,
Fast verschwunden im Halbschatten,
Wird das Ich beinahe ermatten.
Vorbei, mit der alten Gewohnheit.

Zu Ende das Erdenleben,
Bevor es richtig begann,
Vermissen sie das Menschenleben.

Werden zu einem Haustyrann.
Für lange Zeit im Geisterleben,
Bis sie versteh'n, irgendwann.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Geboren - Gelebt - Gestorben[/b]

Geboren in der Vergangenheit
Leben wir uns're Gegenwart.
Immer auf der Suche
Nach der Zukunft.

Gelebt in der Gegenwart
Vergessen wir uns're Vergangenheit.
Immer auf dem Sprung
In die Zukunft.

Gestorben in der Zukunft
Beginnen wir uns're Vergangenheit.
Immer auf der Stelle
Bis in die Gegenwart.

Dahin wo alles begann!
Dahin wo alles endet!
Der Kreis kennt keine Zeit!
Die Gegenwart
Beginnt immer neu!

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Keinen Sinn? [/b]

Die Vergangenheit kommt immer wieder.
Wir singen die gleichen Lieder.
Die Melodie ist immer neu, der Text, der Sinn
Bleibt ewig gleich.

Doch verstand ich ihn bis heute nimmer,
Muss ich's ewig hören, für immer?
Solange bis ich ihn verstehe?
Bis der Sinn verständlich wird?

Der Text ist einfach, ist banal;
Die Einfachheit, sie ist genial.
Es ist nicht kompliziert,
Wir denken nur komplex.

Doch dürfen wir den Text nicht denken,
Wir müssen uns're Gefühle darauf lenken.
Der Gedanke zerstört das Gefühl
Und der wahre Sinn wird dadurch verschleiert.


© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Der Tod ist voller Traurigkeit[/b]

Der Tod ist voller Traurigkeit.
Er will doch keinem etwas böses tun.
Er sucht nur Freunde
Die sich freuen,
Dass er da ist.

Der Tod ist voller Traurigkeit.
Niemand begrüßt ihn
Wenn er da ist.
Alle freuen sich
Wenn er draußen bleibt.
Er ist nicht willkommen,
Dass macht ihn einsam.

Der Tod ist voller Traurigkeit..
Alle fürchten sich vor ihm,
Dabei tut er doch nur seine Pflicht!
Er will ja nicht - Er muss!

Der Tod ist voller Traurigkeit.
Er hat beschlossen fern zu bleiben -
Jetzt ist er fort -
Niemand stirbt mehr - Und nun?

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Gefallener Engel[/b]

Gefallener Engel,
Am Boden zerstört.
Die Flügel gebrochen,
Der Hilflosigkeit ausgesetzt.
Blickt verzweifelt gen Himmel.

Auf die Erde gekommen,
Um and'ren zu helfen.
Sie haben dich erwartet,
Haben dich herbei gebeten.
Sie brauchten dich dringend.

Gefallener Engel,
Wartet auf Hilfe.
Niemand eilt herbei.
Sieht dich keiner?
Glaubt keiner wirklich an dich?

Auf die Erde gekommen
Um Hilfe zu geben.
Brauchst nun selber Unterstützung -
Fühlst dich allein gelassen.
Niemand, niemand kann dich hören.

Gefallener Engel,
Verbittert, wütend, enttäuscht -
Alle verlangen nur und wollen nehmen.
Niemand gibt dir seine wahre Liebe.

Armer Engel,
Wärst du nur
Im Himmel geblieben.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Weder Lyrik, noch Prosa[/b]

Meine Gedichte erzählen Geschichten,
Geschichten zum Nachdenken.
Sie erscheinen traurig,
Erscheinen als ein Teil von mir,
Doch sind sie niemals mein Ganzes.

Die meisten Gedichte reimen sich nicht,
Erscheinen für viele im falschen Licht.
Denken, ich wäre unglücklich.
Denken, ich wäre verbittert.
Denken, mein Leben wäre ein Scherbenhaufen.

Ja! Ich war unglücklich.
Ja! Ich war verbittert.
Nein! Es ist kein Scherbenhaufen.

Das jetzige Leben hat mich stark gemacht.
Es hat mich verändert.
Bin nicht der, der ich mal war.
Ohne dieses Leben,
Würde ich nicht so schreiben können.

Denkt nicht über mich nach.
Erfassen werdet ihr mich niemals.
Meine Geschichten sind nur ein Teil,
Dieses momentanen Lebens
Und niemals das Ganze
Aller meiner Leben.

Bin nicht Lyrik,
Bin nicht Prosa.
Ich bin Nichts von allem.
Bin nur ein Gedankengang
In Strophenform.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Kontrolle (Verloren)[/b]

Ich habe alles unter Kontrolle!
Hatte ich gedacht,
D‘rum habe ich viel
Nach außen gelacht.

Ich wollte meine Traurigkeit
Und meine Gefühle kontrollier'n.
Nur um mich nicht zu verlier'n.

Ich hatte viel über mich nachgedacht
Und habe es kaum nach außen gebracht.
Ich hatte alles unter Kontrolle,
Komme was da wolle.

Die Kontrolle aufgeben habe ich nie gewagt,
D'rum habe ich nicht jeden alles gesagt.
Nun kenne ich dich
Und verliere mich! (Oder die Kontrolle?)

Ich habe vieles in mir verborgen
Und das macht mir Sorgen.
Ich weiß ich kann es wagen
Und dir alles sagen.
Doch kann ich's selber ertragen?

Ich hatte viel über mich nachgedacht
Und habe es kaum nach außen gebracht.
Ich hatte alles unter Kontrolle,
Komme was da wolle.

Nun habe ich die Kontrolle verlor'n
Und merke es nicht.
Stehe ich in einem and'ren Licht?
Bekomme ich eine neue Sicht?

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Die Suche[/b]

Als ich geboren wurde,
Wusste ich nicht wer ich bin.
Jetzt wo ich eine Weile lebe,
Weiß ich es noch immer nicht.
Es gibt keinen Zweifel,
Ich bin hier und ich bin!

Aber wer und was bin ich?
Bin ich Körper?
Geist?
Seele? -
Hier bin ich momentan alles!

Aber was ist Hier?
Meine Vergangenheit?
Meine Gegenwart?
Meine Zukunft? -
Hier bin ich nur Gefangener der Zeit!

Ist der Weg den ich gehe:
Der Anfang?
Das Ende?
Nur die Hälfte? -
Ich bin viele Wege gegangen!

Wenn ich, ich bin,
Warum bin ich,
Der, der ich bin?

Bin ich von Gott gemacht?
Von meinem früh'rem Leben?
Meinem jetzigen?
Von mir Selbst? -
Ich bin das Ziel meines Weges!

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ausruh'n[/b]

Lange gelaufen
Kurz gestanden
Nie geruht
Stille kehrt ein
Ewiger Schlaf
Ausruh'n
In der Ewigkeit

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Sonne im Herzen[/b]

Die Sonne ist untergegangen,
Der Mond ist erwacht.
Trotz dunkler Nacht
Ist mein Herz hell erleuchtet.
Dein Licht brennt in mir
Und möge es für immer scheinen.
Du meine liebste Sonne auf Erden.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Müde [/b]

Das Leben hat mir
Meine Kraft geraubt.
Nur innere Leere,
Keine Zufriedenheit.
Das Leben hat mir
Meine Hoffnung genommen.
Eine Hoffnung,
Die mich am Leben hielt.

Verloren,
Ohne gefunden zu haben -
Hab' ich jemals gesucht? -
Hab' ich jemals gelebt?

Ich lebte nur dahin,
Immer mit der Hoffnung,
Dass da noch was käme,
Dass es besser werde.
Hab' aber nichts getan,
Nur gehofft,
Nur gewartet.
Hab' die Zeit vergeudet,
Sie verstreichen lassen.

Bin müde vom Warten,
Müde von der Hoffnung.
Will nur schlafen,
Für immer schlafen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt -
Bin schon vorher gestorben,
Weil ich nichts tat,
Nur wartete.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Selbstgespräch[/b]

Gib mir ein Zeichen, nur ein kleines.
Gib mir Kraft, nur ein wenig.
Gib mir Mut, nun ein bisschen.
Gib mir Liebe, nur einen Funken davon.

Gib mir einen Gedanken, der mich erfreut.
Gib mir ein Gefühl, das mich erhellt.
Gib mir ein Lächeln, der mich erstrahlt.
Gib mir einen Grund, dich zu erhören.

Ich will nicht viel, bin genügsam.
Ich will nicht fordern, bin gut im nehmen.
Ich verlange nicht, bitte nur um einen Gefallen.
Ich rede nicht mit dir - Rede nur mit mir.

Ich bin der Meister meines Lebens.
Ich bin der Meister meines Glück's.
Ich habe mich geschaffen -
Ich werde mich zerstör'n.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Kleiner Kreislauf (der Liebe und des Lebens)[/b]

Wir haben uns verloren
Und wiedergefunden.
Stehen nun enger beisammen als zuvor.

Wir haben unsere Liebe zerstört
Und haben sie wieder aufgebaut.
Schöner und besser als zuvor.

Man kann nur wiederfinden,
Wenn man verloren hat.
Man kann nur wiederaufbauen,
Was man zerstört hat.

Es gibt immer ein Zurück,
Man muss nur wollen.
Nichts ist wirklich zu Ende,
Man muss den neuen Anfang wollen.

Gefunden, verloren, gefunden.
Aufgebaut, zerstört, aufgebaut.
Lass uns nicht mehr verlieren,
Lass uns nicht mehr zerstören.

Wir brauchen und wir lieben uns.
Wir haben verstanden, weil wir
Verloren und zerstört hatten.
Wir gehen gemeinsam vorwärts,
Besser und enger als zuvor.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Lebe endlich![/b]

Sehnsucht nach dem Tod ist
Eine Sehnsucht nach dem Leben.
Ein Leben frei von Leid,
Frei von Schmerz.
Anders, besser als dieses.

Der Freitod, ein Weg den man gehen muss,
Wenn nichts in Ordnung scheint?
Wenn kein anderer Ausweg mehr zu sehen ist?
Alles getan, um hier neu zu leben?
Ein neues Leben nach dem Tod ,
Das besser ist als jetzt?

Eine Flucht vor sich nur,
Eine Flucht vor dem Handeln.
Fliehe nur, du wirst keine bess’re
Friedlichere Welt finden.
Du hast dafür nichts getan.

Lebe dein Leben, so lange du
Dein Leben, noch leben kannst. -
Erlebe jetzt dein Leben, denn du wirst
Dein Leben nicht überleben. -
Lebe als wär’s dein letzter Tag,
Lebe als wär’s deine letzte Nacht.-
Lebe endlich!

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Der letzte Tag[/b]

Deine Augen still und starr in die Ferne gerichtet,
Dein Mund leicht offen, bettelt nach etwas Luft.
Deine leisen Worte klingen wirr, sprechen von Dingen,
Die nicht von dieser Welt scheinen.

Dein Benehmen gleicht dem eines Kindes.
Alt bist du geworden und doch kehrst du am Ende,
Zu deinem Anfang zurück.
Deine Gedanken sind voll mit alten Erinnerungen.
Erinnerungen an deine Kindheit.
Erinnerungen an die Wurzel deines Lebens,
So als passierte es gerade jetzt.

Plötzlich redest du von deinem Vater, der dich besucht.
Niemand von uns kann ihn sehen. Er ist schon lange tot.
Doch du streckst deine Arme aus, bereit mit ihm zu gehen.
Die Bettdecke wird dir zur Last, sie behindert dich, sie hält dich fest.
Dein Körper fühlt sich kalt an, doch du frierst nicht.

Wirr sollst du sein. Unruhig sollst du sein,
Unruhig weil die Krankheit ihren Preis fordert.
Unruhig bist du, da dir ein neuer unbekannter Weg bevorsteht.
Du bist klarer im Verstand als wir.
Du siehst, was wir noch nicht sehen können.
Für dich ist das Tor zu einer neuen Ebene geöffnet.
Du bist bereit, du wirst gehen, wirst loslassen,
Wirst alles Vergangene hinter dir lassen.

Deine Augen sehen in die neue Welt,
Dein Vater wird dich auf deinen letzten Weg begleiten.
Und wir? - Wir bleiben hier, bleiben in diesem Leben.
Du lässt uns nicht zurück, du gehst nur vor.
Gehst in die Dimension, die für uns noch verschlossen ist. -
Du hast es geschafft

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Anders[/b]

Die Leute sagen er sei anders, er sei nicht wie sie.
Er würde nicht in ihre Gesellschaft passen.
Komisch sei er, verstehen könne man ihn nicht.
Er würde so anders handeln, so unberechenbar sein.
Sie würden gerne sehen, dass er sich anpasst um
In ihrer Mitte ein Teil von Ihnen zu sein.
Sie würden ihn gerne aufnehmen,
Aber er müsse sich natürlich ändern.

Die Leute um ihn sind so anders, sind nicht wie er.
Sie passen nicht zu ihm, er versucht sie ja zu verstehen
Aber sie handeln so engstirnig, sind so was von berechenbar.
Er weiß sie würden ihn gerne in ihrer Mitte aufnehmen,
Doch er will nicht, er will nicht anpassbar sein,
Er will sich nicht ändern, er will nicht in der Masse untergehen.
Sie ändern sich für ihn ja auch nicht.

Jeder geht seinen eigenen Weg, ob mit oder ohne anderen.
Keiner ist wirklich anders als die anderen, jeder ist sich selbst.
Sich ändern heißt nicht sich anpassen.
Jeder ändert sich Tag für Tag, auch ohne die anderen.
Besser ein Einzelgänger zu sein, als in der Gesellschaft anderer unterzugehen.
Angepasste gibt es viele, zu viele die nicht mehr auf sich selber hören.
Manchmal tut es weh, anders zu sein, sich unverstanden zu fühlen.

Es gibt Augenblicke, da will man ein Teil der anderen sein.
Es gibt Augenblicke, da will man nicht anders sein, weil es weh tut.
Es gibt Augenblicke, da will man nur verstanden werden.
Es gibt Augenblicke, da will man dazugehören.
Nur wozu?

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Wut[/b]

Ich bin kleiner und schwächer als du,
Doch schau in meinen Augen.
Sie sind voller Hass,
Sie sind voller Entschlossenheit.
Du standest mir lange genug im Weg
Deine Zeit ist vorbei,
Du hast es nur noch nicht begriffen.

Schau in meine Augen und seh meine Wut,
Schau tief hinein und begreife,
Begreife das Ende deiner Selbstherrlichkeit,
Das Ende deiner Herrschafft.
Seh in meine Augen und höre meine Worte,
Die dich niederbrüllen
Du hast nichts mehr zu sagen,
Du hast bei ihr nichts mehr zu suchen.

Damals war ich schwach, habe zugelassen,
Dass du meinem Glück im Wege standest.
Heute werde ich mit allen Mitteln kämpfen.
Seh in meine Augen und sieh darin dein Ende.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Bald beginnt eine neue Zeit[/b]

Mein Leben ist eingefahren,
Weder vorwärts noch rückwärts.
Stillstand, unbeweglich seit Jahren.
Dahingelebt Tag für Tag, Jahr um Jahr.
Dahingeplätschert die Zeit.
Ändern wollte ich es immer,
Doch es fehlte die Kraft und der Mut.
Es fehlte der Anlass - Es fehlte der richtige Grund.
Es gibt jetzt nichts mehr was mich hier noch hält.

Ja ich fühle es - Bald beginnt eine neue Zeit.
So kann es nicht weitergehen.
Genug an andere gedacht, genug Rücksicht genommen.
Jetzt bin ich dran, nein wir sind dran.
Ich bin bereit alles zu verlassen,
Bereit für den Schlussstrich,
Bereit endlich MEIN Leben zu leben.
Bereit für den Neuanfang - Mit dir.

Ich verlasse nicht viel -
Ich verlasse nur mein altes Leben.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Lass dein Leben laufen[/b]

Gefangen in der Vergangenheit,
Stehst du auf der Stelle,
Immer mit der Angst vor dem Morgen.
Deine Gegenwart empfindest du leidvoll.

Lass los, lass einfach los,
Lass dich fallen, lass dich treiben,
Lass dein Leben laufen -
Es geht weiter, immer weiter.
Sieh nicht rückwärts – Sieh nach vorn.
Morgen ist nicht gestern – Nie mehr!

Die Einsamkeit, sie ist dein Meister.
Die Zweisamkeit, sie macht dir Angst.
Allein - Gefangen in der Stille.
Allein - Willst du doch nicht sein.

Lass los, lass einfach los,
Lass dich fallen, lass dich treiben,
Lass dein Leben laufen -
Es geht weiter, immer weiter.
Sieh nicht rückwärts – Sieh nach vorn.
Morgen ist nicht gestern – Nie mehr!

Dein Leben ist ein Scherbenhaufen,
Dein Schicksal treibt dich in den Wahn.
Willst nicht mehr - Willst aufgeben
Willst alles beenden – Für immer!

Lass los, lass einfach los,
Lass dich fallen, lass dich treiben,
Lass dein Leben laufen -
Es geht weiter, immer weiter.
Sieh nicht rückwärts – Sieh nach vorn.
Morgen ist nicht gestern – Nie mehr!

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Am Rande der Gesellschaft[/b]

Ich gehe die Straße entlang und da seh’ ich sie.
Die Penner, die Obdachlosen,
Die besoffen auf der Straße liegen.
Ich seh' sie am Rande der Gesellschaft,
Einer Gesellschaft die nur Gewinner kennt.
Diese hier haben verloren, haben nichts mehr.
Ich bekomme Mitleid.
Doch ich halte inne und plötzlich
Überkommt mich ein Gedanke;
Ich steh' am Rande,
Am Rande ihrer Gesellschaft.

Ich bin ein Fremder in ihrer Welt,
War in dieser noch nie.
Ich weiß nicht wie es ist,
Auf der Straße zu leben.
Sie wissen mehr von meinem Leben,
Als ich von ihrem.
Sie führten mal ein Leben wie ich,
Mit Wohnung, mit Arbeit, mit Sicherheit.
Mit allem drum und dran.

Keiner von ihnen wollte die Seite wechseln,
Keiner von ihnen wollte alles verlieren.
Keiner von ihnen wollte dieses jetzige Leben.
Keiner von ihnen will angestarrt werden.

Wer bin ich, dass ich über sie richte?
Wer bin ich, dass ich sie verachte?
Wer bin ich?
Bin ein Mensch und habe kurz vergessen,
Dass auch sie Menschen sind.

Wir alle stehen nur am Rande,
Am Rande der Gesellschaft,
Am Rande des Abgrundes.
Verachte nicht die,
Bei denen du auch mal landen könntest.
Wer weiß schon, wo man morgen steht.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Weihnachten (trist und grau)[/b]

Der Baum bleibt ungeschmückt.
Die Geschenke bleiben ungeöffnet.
Die Gans, erkaltet fast unberührt.

Weihnachten wird allein geblieben.
Trist und grau der Heilig Abend,
Einsam und freudlos die folgenden Tage.

Letztes Weihnachten war schön,
Da war der andere noch da.
Geblieben sind die Tränen,
Die man zum Abschied vergoss.
Fast überwunden, ist die Trauer wieder da.

Weihnachten kann so grausam sein.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Eine andere und bessere Welt?[/b]

Die Welt ist schlecht, du möchtest sie ändern,
Indem du die anderen verändern willst.
Du glaubst, wenn die anderen sich ändern,
Wird sich die Welt ändern?
-----------------------------------------------------
Wie willst du andere lieben,
Wenn du dich selbst nicht liebst?
Wie willst du andere verstehen
Wenn du dich selbst nicht verstehst?
Wie willst du anderen helfen,
Wenn du dir selbst nicht helfen willst?
Wie willst du andere ändern,
Wenn du dich selbst nicht ändern kannst?
----------------------------------------------------
Einer allein, kann die Welt nicht verändern.
Ändert sich jeder einzelne,
Dann hat die Welt sich geändert.
Solange jeder bleibt wie er ist,
So bleibt auch diese Welt - Wie sie ist.
----------------------------------------------------
Eine bessere Welt, davon träumt jeder
Eine Welt die so anders ist als diese
Eine Welt ohne Hass, ohne Neid,
Ohne Ungerechtigkeit.
Diese Welt gibt es schon.
Ja sie ist vorhanden,
Nicht hier, nicht diese, nicht unsere.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Auf leisen Schwingen[/b]

Auf leisen Schwingen in die Nacht entflieh'n,
Vorbei an alten Gemäuern in die Ferne zieh'n.
Hinauf zu den Bergen der Weisheit gelangen,
Geradezu in den Hallen der Demut gefangen.

Reisen will ich, in andere Dimensionen.
Rasten will ich, in der Welten Illusionen.
Hinüberziehen, zu des Wahnsinns Randes.
Niederlassen, in des Menschen Verstandes.

Ein Reisender der Zeit bin ich.
Ein Wanderer durch Gezeiten, mehr nich'
Immer in die Zukunft blickend
Der Vergangenheit entrückend

Die Gegenwart kann mich nicht halten,
Tut sie doch nur meine Momente verwalten.
So zieh ich immer weiter, wie ein Zeitenreiter.
Ruhelos und mit Kraft, bis die Ewigkeit geschafft.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Schweigen[/b]

So viele ungesagte Dinge in der Luft.
Das Schweigen - Bedrohlich.

So viele Dinge, die in einem stecken.
Die raus wollen, aber nicht raus können.
So viele Dinge - Ungesagt - Schweigend

Und es SCHMERZT
Schmerzt in der Seele, in der Brust
Es schmerzt im Kopf, in den Gedanken.

So viele ungesagte Dinge
Dinge
Die da sind, die raus wollen
ABER
Nicht raus dürfen.
So viele ungesagte Dinge .

Bedrohlich!
Wie?
Dunkle Wolken übern Haupt.

Das Schweigen,
Ist gelernt.
Das Schweigen,
Ist gewollt.
Das Schweigen,

SCHMERZT mehr,
Als ALL die Dinge die man sagen würde

Das Schweigen,

Ist das einzigste Mittel,
Nichts -
Zu sagen
Und doch zu wissen,
Dass da was ist.

Wir schweigen,

Um uns zu schützen
Und merken nicht,
Dass wir uns damit
Zerstören.

© 2003 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[i]Dies ist nun wirklich ein reiner Text, den ich zur besseren Lesbarkeit etwas in Form brachte[/i]

[b]Anfang einer Begleitung[/b]

Ich betrat sein Zimmer, er schaute mich fragend an.
Ich sah die Frage, in seiner Stirn geschrieben.
Wird er bei meinem Anblick leiden?
Doch ich sah kein Leid, ich sah nur einen Menschen der von „seiner“ Krankheit gezeichnet ist.
Einen Menschen dessen Körper ein anderer war.
Ich versuchte nicht mir vorzustellen, wie dieser Körper einmal aussah, als dieser noch „gesund“ war.

Ich ging auf ihn zu, ganz normal und natürlich und so sprach ich auch mit ihm.
Ich wirkte zwar unsicher, weil ich ihn vorher nicht kannte, aber ich sprach mit ihm wie mit einem alten Bekannten.
Ich sah seine Verwunderung, doch auch hier dachte ich nicht weiter darüber nach.
Wir unterhielten uns und sprachen nicht über seinen jetzigen Zustand.
Es war einfach nicht wichtig.

Natürlich wusste ich das er sterben wird, vielleicht wusste er es auch.
Aber das war in diesem Moment unbedeutend.
Ich ging einfach auf ihn zu und lächelte.
Ich wirkte angespannt, aber nicht traurig.
Ich brachte trotz allem eine gewisse Fröhlichkeit mit rein und er?
Er lächelte zurück.
Das Eis war gebrochen und eine Freundschaft auf Zeit begann.

© 2003 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[b]Ach der Mensch[/b]

Ach der Mensch, der glaubt doch glatt
Er wäre die Krönung der Evolution,
Er wäre die beste Schöpfung Gottes,
Das Nonplusultra der Vollkommenheit.

Ach der Mensch, einfältig und beschränkt
Sehen tut er schlecht, hören noch viel weniger.
Denken, denken kann er - so denkt er.
Doch sein Verstand, eingeschränkt,
Glaubt er doch nur was er sieht.

Ach der Mensch, unwissend ist er geboren -
Viele sterben auch noch so.
Nichts gelernt, nichts verstanden,
Strebt nach Reichtum, nach Macht,
Will nicht sehen, dass er am Ende -
Nichts davon mitnehmen kann.

© 2003 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Entscheiden, immer dieses entscheiden müssen[/b]

Nächtelang kaum geschlafen,
Die Gedanken ließen es nicht zu.
Eine Entscheidung war zu treffen.
Eine wichtige, wichtig für die Zukunft

Eine gewisse Sicherheit war aufzugeben
Eine Sicherheit, die einem nur noch quälte
Alles so belassen? Es doch wagen?
Entscheiden, immer dieses entscheiden müssen.

Die Entscheidung ist getroffen.
Für den Moment, war sie richtig.
Das wichtigste daran:
Endlich wieder schlafen können -
Bis zu einer neuen Entscheidung.

© 2003 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[b]Wachse[/b]

Einfach war mein Leben nicht,
Zuviel gesch'en, was mich nach unten trieb.
Zuviel Leid gespürt und gesehen.
Es gab eine Zeit, da wollte ich nicht mehr,
Wollte nicht mehr in einer Welt sein,
Die mir soviel Last aufgebürdet hatte.
Ich ging nicht, ich blieb und erkannte,
Wenn auch spät, das ich nicht bestraft,
Sondern belohnt wurde.

Ein „junges“ Leben noch und doch soviel Erfahrungen.
Heute kann ich mich in anderen Reinversetzen,
Kann ihnen zuhören, kann sie nehmen wie sie sind.
Mich kann kein Schicksal anderer erschüttern,
Mitleid gegenüber and'ren, kenn ich nicht mehr,
Mitleid mit mir, hatte ich genug.

Es geht weiter, auch wenn man unten ist.
Stelle dich deinem Leid,
Wachse in dem du dein Leben annimmst.
Du wirst nicht bestraft und du bist nicht allein,
Anderen geht es wie dir. Wenn du zu Grunde gehst,
Dann nur, weil du nicht gewillt warst, zu wachsen.
Die anderen können dich aufgegeben haben,
Aber du bist dein Mittelpunkt, nur du kannst selber wachsen,
Wenn du dich deinem Schicksal stellst.

Stelle dich, es lohnt sich.
Hast du keine eigene Kraft, dann hol sie dir.
Es lohnt sich zu bleiben, stärker zu werden.
Es lohnt sich, nicht für andere, nur für dich.

Aufgeben? Aufgeben ist leicht,
Doch der leichte Weg ist nicht immer das beste.
Zu schwach zum kämpfen?
Du bist stark genug, um aufgeben zu können.
Nutze diese Stärke und wachse.
Wachse über dich hinaus!

© 2004 by Ingo Borm(Jimmy Voice)
JimmyVoice[b]Dunkle Träume [/b]

Dunkle Träume beherrschen die Nacht.
Der Alptraum, am Tage verschwunden.
Wiederholt sich, wie eine Endlosschleife.
Immer wiederkehrend um den Schlaf geraubt.

Träume, aus der Tiefe der Dunkelheit.
Träume, die aus der Realität der Seele entspringt.
Träume, das Spiegelbild uns'rer unterdrückten Realität.
Träume sind nur Gefühle, tief in uns drin.

Dunkle Träume, ein seelischer Konflikt.
Etwas ist nicht in Ordnung, etwas liegt in der Luft.
Fürchte dich nicht vor deinen dunklen Träumen.
Löse deine inneren Konflikte, löse deine Ängste.
Irgendwann kommen helle Träume.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ein Jahr endet und beginnt[/b]

Wieder geht ein Jahr vorüber,
In dem sich das Vorgenommene
Nicht erfüllte und das sich
Erfüllte nicht vorgenommen wurde.

Wieder geht ein Jahr vorüber
Das am Anfang lang erschien
Und am Ende doch so kurz war.

Wieder geht ein Jahr vorüber,
Das voller ungenutzter Chancen war
Und Chancen ungenutzt erschienen.

Wieder beginnt ein neues Jahr,
Voller Hoffnung, neuer Chancen
Und wieder endet es wie das Alte?

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]An der Wand (Schwimmen oder untergeh'n)[/b]

Da steh ich nun,
Mit dem Rücken an der Wand.
In die Enge getrieben,
Wie ein hilfloses Reh.
Ängstlich und zitternd,
Der Rückweg abgeschnitten.
Es hilft nur noch,
Die Flucht nach vorn.

Volles Risiko,
Rein in das kalte Wasser,
Schwimmen oder untergeh'n.

© 2004 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[b]Innere Wahrheit[/b]

Die Wahrheit, liegt nicht irgendwo da draußen
Sie wurde mit dir geboren, du hast sie nur
Beim Schreck der Geburt verloren.
Such' sie nicht bei anderen, suche sie bei dir,
Schau' nach innen, schau' bis in deine Seele rein
Die Wahrheit, sie war nie weg -
Sie ist immer in dir gewesen.

© 2004 by Ingo Borm (Jimmy Voice)

[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=21731]Meinung(en) könnt ihr hier hinterlassen[/url]
JimmyVoice[i]So, mal wieder das Tabu-Thema Nr.1 [/i]

[b]Sterben – Darüber spricht man nicht[/b]

Ewig leben, der Traum vieler Menschen
Nie sterben, nie das Ende seh'n
Das Leben zu kostbar, um es zu verlier'n

Das Leben ist nicht immer schön,
Oftmals eine Qual, das Glück nicht da,
Das Schicksal zu grausam,
Das Leben nicht mehr haltbar.

Die einen wollen immer leben,
Da anderen es früh beenden.
So unterschiedlich beide,
Doch so gleich sie sich sind.
Beide reden nicht vom Sterben,
Schweigen sich darüber aus.

Sterben - darüber spricht man nicht.
Man tut es einfach.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoiceGerade erst begonnen, ist er schon beendet,
Unzählige Male geboren und
In der nächsten Sekunde gestorben.
Er kennt keine Zukunft, nur Gegenwart

Oft in Vergessenheit geraten, selten sich an ihn erinnert
Der eine oder andere von ihm bleibt für ewig
Der schönste für lange Zeit, die weniger schönen
Werden in die Verbannung geschickt.
Verdrängt und vergessen.

Wir wollen ihn halten
Und verlieren ihn doch.
Aber keine Angst,
Es kommt immer wieder ein neuer
[b]Moment des Augenblicks[/b]

© 2004 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[i]ich hab das mal wieder reingesetzt :)[/i]
[b]...[/b]

Eine Stille umgibt meine Ohren
Ich fühle eine Leere in mir
Ich merke das ich allein bin
Nicht das ich Einsamkeit spüre
Nein, ich bin nicht einsam
Bin nur allein
Obwohl ich mich nicht allein weiß
Ich denke immer an dich
Nur du bist so weit weg
Es waren und sind noch paar Tage,
Wo wir nicht miteinander reden können
Du fehlst mir so, so unendlich
Ich will diese Tage nicht mehr
Ich will nicht mehr
Das wir uns notgedrungen anschweigen.
Ich will mit dir jeden Tag reden
Ich will dich jeden Tag haben
Du fehlst mir und
Ich liebe dich

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Trauer und Verzweiflung[/b]

Wenn du nicht mehr da bist,
Wird mein Leben trist und leer.
Wenn du nicht mehr da bist,
Weiß ich nicht wie es weiter gehen soll.
Ich Habe mich doch so an dich gewöhnt.

Ich will nicht wissen wie es sein wird,
Wenn du mich verlassen hast.
Verdammt ich will dich nicht verlieren.
Ich will das du bei mir bleibst.
Bitte verabschiede dich nicht einfach so von mir.

Bitte geh nicht.
Bleib hier!
Schlaf' nicht ein,
Verlass mich nicht,
Bitte - Verlass mich nicht.

© 2004 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[b]Ewiges ... ???[/b]

Wie oft schon ist er gefallen,
Der Gedanke an den Tod!?
Wie oft schon haben Menschen
Nach dem Sinn des Lebens gefragt!?
Wie oft schon sind sie, an diesen Gedanken
Und an diesem Sinnieren untergegangen!?

Immer wieder, das gleiche Spiel.
Immer wieder, die gleichen Gedanken.
Immer wieder, die gleiche Frage.

Und wie so oft schon, hat niemand
Die Antwort auf alles gefunden.

Menschen kommen, Menschen gehen.
Doch irgendwie bleibt alles beim Alten.

© 2004 by Ingo Borm (Jimmy Voice)
JimmyVoice[b]Meine and're Welt[/b]

Dies ist meine and're Welt
Die ich nur Auserwählten zeigte
Die ich selbst vor mir verbarg
Die ich innen einsperrte

Du glaubtest, du kennst mich
Hast mich immer lachen geseh'n
Nun siehst du meine and're Welt
Und bist erschüttert? -
Willkommen, in meiner inneren Welt

© 2004 by Ingo Borm (Jimmy Voice)


[i]Für jemanden, der meinte ich solle doch mal was lustiges schreiben,weil ich doch immer so humorvoll bin[/i]
JimmyVoice[b]Bitte sprich zu mir[/b]

Halt mich nicht,
Halt mich nicht hin
Schweige nicht zu lange,
Sag mir was du willst
Lass mich nicht im unklaren,
Sag mir ob du mich noch willst

Keine Angst, dass ich zerbreche
Keine Angst, dass du mich verletzt
Nur sag' was, sprich zu mir

Dein Schweigen zerbricht mich
Dein Schweigen verletzt mich

Sprich, damit ich nicht zerbreche
Sprich, damit ich nicht verletzt bin

Sag was, auch wenn ich
Ein Nein nicht hören will
Bitte, bitte sag was
Lass mich nicht im unklaren
Lass mich nicht endlos zweifeln
Bitte sprich zu mir

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Seelenverwandte[/b]

Es gab mal eine Zeit
Da brauchten wir uns
Gingen gemeinsam
Durch uns’re Zeit

Wir hielten zusammen
Niemand konnte uns trennen
So glaubten wir beide
Irgendwann ging der eine fort
Der and’re blieb zurück

Fortan war Leere in uns zwei
Verloren was zu einem gehört,
So suchten wir uns
In den nächsten Leben
Wir suchten und fanden
Uns lange nicht

Irgendwann nach vieler Leben
In neuen Kleidern,
Äußerlich unerkannt
Kamen uns’re Seelen
Wieder zusammen
Wir wussten nicht
Wir fühlten nur

Fühlten das wir uns kennen
Fühlten das wir uns brauchen
Fühlten das wir Eins waren
Fühlten uns wieder vollständig

Wir sind Seelenverwandte
Die sich nicht immer brauchen
Irgendwann kann der eine
Ohne den and’ren sein

Irgendwann trennen sich beide, doch
Die Trennung hat nicht ewig Bestand
Dann kommt wieder zusammen,
Was zusammen gehört,

Seelenverwandte sind selten
Seelenverwandte erkennen sich immer
Seelenverwandte für alle Ewigkeit
Trifft man sich nicht in diesem Leben
So trifft man sich später - Irgendwann

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ich - Du - Wir?[/b]

Ich bin nicht Du
Du bist nicht Ich
Wir ähneln Uns
Wir unterscheiden Uns

Ich bin Ich
Egal wie Du mich siehst
Du bist Du
Egal wer Ich bin

Jeder ist Einzeln
Jeder ist Eigen
Jeder ist Ich

Zusammengeschlossen zum Wir
Im Gegensatz zum Euch
Ich bin ein Teil von allem
Ich bin ein Ganzes in mir

Die Menschheit - Massenweise Ich

© 2004 by Ingo Borm

[i]P.S. Ich habe die Klein-Großschreiberegel absichtlich außer Kraft gesetzt :)[/i]
JimmyVoice[b]Es soll so sein[/b]

Wo geht mein Leben hin
Wenn ich es nicht gestalte?
Wo führt mich mein Handeln hin,
Wenn ich nicht weiß
Ob richtig oder falsch?

Was soll ich tun,
Wenn ich unsicher bin?
Warum bin ich hier?
Warum das alles?

Ich suche den Sinn
Und finde ihn nicht,
Hab’ ich richtig gesucht?
Der Sinn ist da,
Ich werde ihn finden

Ich hab’ ihn schon gefunden
Ich merkte es nur nicht

Ich liebe das Leben
Mit all seinen Fragen
Ich liebe das Leben
Denn es ist mein Leben
Es ist wie es ist,
Denn es soll so sein
Alles hat seinen Sinn,
Einfach alles!

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Fragen des Lebens[/b]

Wo komm’ ich her?
Wieso bin ich hier?
Wo geh’ ich hin -
Wenn ich nicht mehr bin?

So viele Fragen - So wenig Antworten

Ist mein Leben nur ein Traum?
Mein Dasein nur ne Illusion?
Wann wach’ ich auf?
Wann steh’ ich auf?
Wann geh’ ich endlich zu mir hin?

So viele Fragen - So wenig Antworten

Was ist mein Weg?
Was ist mein Ziel?
Was mein Schicksal?
Was meine Wirklichkeit?

So viele Fragen - So wenig Antworten

Wo komm’ ich her?
Wieso bin ich hier?
Wo geh’ ich hin -
Wenn ich nicht mehr bin?
Wo ist mein Sinn?

So viele Fragen - So wenig Antworten

Wieso? Weshalb? Warum?
Was soll das alles?
Wo ist er?
Was ist er?
Wieso ist er? -
Wann erscheint der Sinn von allem?

Das kann mir niemand sagen,
Kann mich nur selber finden.
Habe meinen Weg zu gehen,
Nur ich allein - Nur ich mit mir,
Nur mit mir allein.

Das alleine ist der Grund,
Das alleine ist der Sinn.
Deswegen lebe ich,
Deswegen leide ich.

Das ist mein Schicksal,
Den kann mir niemand nehmen.

Wann wach ich auf?
Wann steh’ ich auf?
Wann geh’ ich endlich zu mir hin?

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Was ist los?[/b]

Du schweigst!
Du hast immer geschwiegen,
Wenn dir was unangenehm war
Lebst in der Hoffnung,
Das der and’re auch schweigt

Er sagt nichts,
Er weiß nicht
Was er tun soll

Du wolltest etwas überdenken
Wie lange brauchst du?
Zwei Wochen sind her
Überlegst du immer noch?

Du musst eine Antwort gefunden haben
Du kannst sie nur nicht sagen

Lebst in der Hoffnung,
Das ich auch schweige
Was, wenn ich mich melde?

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ich will Ich sein[/b]

Hab’ mich viel zu oft nach euch gerichtet,
Hab’ versucht mich anzupassen.
Hab’ versucht - bei euch Fuß zufassen
Jetzt hab’ ich mein Ich gesichtet.

Lasst mich doch in Ruh’,
Steckt euch selber in die Truh’.
Ich pass' sowieso nirgends rein,
Ich werd’ nie mehr euer Sklave sein.

Hab’ mich lang' genug für euch verbogen,
Ihr seid doch alle so was von verlogen.
Will nicht länger euer Hansel sein,
Von nun ab werd’ ich zum Ego-Schwein.

Lasst mich doch in Ruh’,
Steckt euch selber in die Truh’.
Ich pass' sowieso nirgends rein,
Ich werd’ nie mehr euer Sklave sein.

Ich werd’ mich nie mehr für euch verbiegen.
Ihr werdet mich niemals - niemals kriegen.
Mein Ego wird über eure Köpfe fliegen
Von nun ab werd’ ich über euch siegen.

Lasst mich doch in Ruh’,
Steckt euch selber in die Truh’.
Ich pass' sowieso nirgends rein,
Ich werd’ nie mehr euer Sklave sein.

Hab’ doch lang’ genug an euch gedacht,
Ihr habt lang’ genug über mich gewacht.
Hab' doch lang’ genug auf euch gehört,
Ihr habt mich lang’ genug gestört.

Lasst mich doch in Ruh’,
Steckt euch selber in die Truh’.
Ich pass' sowieso nirgends rein,
Ich werd’ nie mehr euer Sklave sein.

Hab’ mich lange gewunden,
Nun habe ich mich gefunden.
Seht es endlich ein -
ICH WILL ICH SEIN!


© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]In meinem Herzen[/b]

Ich hatte auf dich gewartet - du kamst nicht.
Ich hoffte auf eine Nachricht von dir -
Doch die Nachricht, die ich bekam -
Hörte ich wie in Trance.
Sie war so grausam, sie tat so weh.
Begreifen - begreifen kann ich’s bis heute nicht,
Du kommst nie wieder - nie mehr zu mir.

In meinem Herzen, fließen die Tränen.
In meinem Herzen, ist tiefe Trauer.
In meinem Herzen, tut es so weh.
Es tut so weh, weh, weh

Auf deiner Beerdigung - war ich nicht.
Dein Grab - hab’ ich bis heute nicht besucht
Ich konnte - und kann es einfach nicht.
Du verstehst es - ja ich fühle - du verstehst es.

Der Trost, der mir bleibt - ist zu wissen
Das es dir da oben gut geht.
Der Trost, der mir bleibt - ist zu wissen
Das du über mich wachst.
Der Trost, der mir bleibt - ist zu wissen
Das du auf mich aufpasst.

In der Wohnung steht ein kleiner Altar -
Mit Fotos, auf denen du lachst -
Fotos, auf denen wir glücklich sind.
Jeden Abend zünd’ ich eine Kerze an,
Schließe die Augen - gedenke deiner und weine

Ich vermisse dich - du fehlst mir - fehlst mir so.

In meinem Herzen, trocknen die Tränen.
In meinem Herzen, verblasst die Trauer.
In meinem Herzen, tut es nicht mehr so weh.

In meinem Herzen, bist du nie gegangen.
In meinem Herzen, bist du immer da.
In meinem Herzen, spüre ich dich jeden Tag.
In meinem Herzen, ist deine Liebe lebendig.
In meinem Herzen, lebst du weiter.
In meinem Herzen, sind wir vereint.

Ich werd’ dich nicht vergessen. - Niemals.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Was nun?[/b]

Ich hatte Hoffnung,
Hoffnung in dir,
Hoffnung auf uns.
Ich dachte du bist es.
Dachte endlich hab’ ich Glück.
Ich träumte, träumte von uns.
Erst Recht als ich dich sah.

Es war doch das erste Treffen
Hattest du vielleicht doch
Einen anderen erwartet?
Hab ich etwas nicht erfüllt?
Liegt es an mir?

Du bist es immer noch für mich
Es liegt nicht an mir.
Das glaub ich nicht.
Du solltest mir sagen was nun ist.

Schweige nicht, sei bitte ehrlich zu mir.
Nur dein Schweigen tut mir weh.
Nur dieses Schweigen.
Nur das tut weh.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Existenzlosigkeit[/b]

Willenlos treibe ich im Strudel der Gezeiten.
Ohne Antrieb jeglichen Sinnes.
Ohne Plan. Ohne Ziel.
Gefangener meines Schicksalsstromes.
Hilferufend, doch ungehört und
Ungestört jeglicher Anteilnahme.

Keiner kann mich sehen.
Keiner kann mich hören.
Es ist niemand da.

Langsam beginn’ ich zu begreifen.

Ich existiere nicht.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Innere Eiszeit[/b]

In mir toben Winterstürme,
Eisige Winde vereisen meine Seele.
Ich spüre die Kälte tief in mir drin.
Eiszapfen durchbohren mein Herz.
Die Gefühle eingefroren,

Jeglicher Gedanke eingeschneit.
Innere Eiszeit ist angebrochen und
Kein Sonnenstrahl wird mich jemals erreichen.
Mitten im Sommer eures Lebens -
Bin ich erfroren.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Mal lustig, mal traurig[/b]

Ich bin hin und her gerissen
Da ist mein Humor,
Der mich mal am Leben hielt
Da ist die Traurigkeit
Die mir das Leben zeigte,

Einst waren wir getrennt
Nun sind wir verschmolzen
So bin ich wie das Leben -
Mal lustig, mal traurig.

So wandle ich zwischen Lust und Leid
Immer alles zur rechten Zeit
Ich brauche beides,
Ich lebe beides.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Die Wahrheit über Gott[/b]

Du kniest nieder,
Faltest deine Hände
Fängst an zu beten,

Betest zu Gott,
Bittest das er dich erhört.
Bittest? Nein du flehst ihn an.

Er soll doch gerecht zu dir sein.
Er soll dich doch nicht so leiden lassen.
Er soll dir deinen Weg zeigen.

Dies tust du nun seit Jahren.
Nichts ist geschehen.
Alles beim alten geblieben.

Bis heute hast du auf Gott gehofft.
Doch nichts, nichts hat sich verändert.
Du verlierst deinen Glauben.

Du hast an Gott geglaubt.
Du hast alles für Gott getan.
Du hast dich deinem Gott aufgeopfert.

Doch was hast du für dich getan?
Hast du jemals an dich geglaubt?
Hast du dich jemals auf dir selbst verlassen?

Gott hilf nie - Gott unterstützt nur.
Den Rest - musst du alleine tun.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Hilflos[/b]

Zurückgezogen vom Leben.
Dicht gemacht,
Kein Wort nach außen.
Schweigen,
Eisiges Schweigen.
Probleme bleiben Innen,
Behütet wie ein Geheimnis.

Quälende Selbstvorwürfe.
Schuldgefühle,
Selbstmitleid.
Nutzloses Dasein,
Einsam, mit sich allein.

Plagende Depression.
Wut auf alle.
Wut gegen sich selbst.
Wut, endlose Wut.

Andere abgestoßen
Einfach dicht gemacht,
Niemand kommt ran.

Der Außenstehende versteht nicht -
Kann nicht verstehen -
Kann nicht helfen. -
Reden ist zwecklos,
Hilflos muss er zusehen.

Er kann nur eines:
In den Arm nehmen;
Gemeinsam schweigen;
Gemeinsam weinen.

Zwei Hilflose;
Gemeinsam stark.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Die Geschichte meines Lebens[/b]

Die Geschichte meines Lebens,
Eine Geschichte vom Schicksal.
Von Schmerz und Leid,
Von Lachen und Weinen.

Die Geschichte meines Lebens,
Eine Geschichte von Erfahrungen.
Von Erlebnissen und Einflüssen,
Im Guten wie im Schlechten.

Die Geschichte meines Lebens,
Erzähle ich nicht jeden.
Nicht jeder kann sie verkraften.
Nicht jeder wird sie verstehen.

Die Geschichte meines Lebens
Hat mich zuerst heruntergezogen,
Hat mich zum nachdenken gebracht.
Hat mich rückblickend verändert.

Die Geschichte meines Lebens
Steht zwischen den Zeilen
Meiner Gedichte und
Ist noch lange nicht beendet.

Die Geschichte meines Lebens.
Jeder hat seine eigene,
Jeder ist dadurch verändert worden.
Im positiven wie im negativen Sinne.

Die Geschichte meines Lebens
Ändert sich von Tag zu Tag.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Lasst uns schweigen[/b]

Einsames schweigen -
Keiner da, der mitschweigt.

Brauche niemanden,
Der auf mich einredet.

Brauche niemanden,
Der meint mich zu verstehen.

Ich will nur mit jemanden schweigen.
Schweigend das Leid ertragen.

Reden, reden tun viele -
Vieles wird zerredet.

Warum müsst ihr immer so viel reden?
Warum könnt ihr nicht schweigen?

Lasst uns einfach schweigen -
Gemeinsam die beruhigende Stille auskosten.
Lasst uns einfach gemeinsam schweigen.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice*fiel mir ein, als ich mich ins bett zum schlafen legte*

[b]Wenn es Tag wird[/b]

Wenn es Tag wird -
Gibt es keinen Morgen mehr

Wenn es Tag wird -
Gehört die ewige Nacht mir

Wenn es Tag wird -
Findet man mich leblos am Boden

Wenn es Tag wird -
...

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ohne Titel[/b]

Wer nur auf andere schaut,
Hat sich selbst noch nicht gesehen.
Wer sich selbst kennt,
Verurteilt die anderen nicht.
Er versteht sie.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Sprich leise[/b]

Einst bestieg ich einen Gipfel,
Um einen weisen Mann zu treffen.
Da stand er nun vor mir, so cirka 130 Jahr’.
Damit er mich ja hörte, brüllte ich ihn an:
Hallo, du weiser alter Mann. Kannst du mir sagen,
Wie ich die Weisheit erlangen kann? -
Doch keine Antwort kam. So sagte ich,
Sogar für mich kaum hörbar, ganz leise:
Scheiße.

Der alte Mann räusperte sich und meinte:
Das will ich jetzt nicht gehört haben, mein Junge.
Da staunte ich und verstand es nicht.
Wie kann ein alter Mann, der doch taub sein muss,
Lautes nicht hören und leises versteh’n?
Er lächelte und sprach: Ich werd' es dir erklär’n;

Wenn du so laut brüllst, erschreckst du nur die Leute.
Das was du schreist, stößt nur auf taube Ohren.
Die lauten Worte schmerzen und landen nie im Herzen.
Die leisen Worte erreichen jeden.
D'rum merke dir;
Bist du weise, sprichst du leise.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Kleine Geschichte vom seelischen Loch[/b]

Bin in ein Loch gefallen
Tief und dunkel, keine Sicht
Rufe laut: “Hilfe”
Nichts
Rufe noch einmal, nur lauter
Nichts
Höre auf zu rufen
Keinen Zweck
Beginne mich an das Loch zu gewöhnen
Fühle mich langsam wohl
Richte mich dauerhaft ein
Das Loch wird meine Wohnung

Die Zeit vergeht und plötzlich
Höre ich Schritte, dann eine Stimme:
“Jemand da unten?”
Hab ich geträumt?
Im Dämmerzustand sag ich leise:
“Ja, ich”

Ein Seil wird heruntergelassen
Ich halt’ mich daran fest und rufe:
“Zieh mich hoch”
Die Stimme entgegnet:
“Nein. Ich kann dir dieses Seil
Nur als Hilfe anbieten,
Klettern musst du schon selber!”

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Was ist gescheh’n?[/b]

Die Schwere deiner Gedanken,
Erschlagen dein Gemüt.
Deine Seele ist schon längst,
In den Tränen deiner Gefühle ertrunken.

Hilflosigkeit lähmt deinen Geist.
Dein Lebensmut ist im Nirvana
Der Bedeutungslosigkeit verschwunden.
Du trauerst um deinen Sinn des Da-Seins.

Was ist gescheh’n? - Ich weiß es nicht.
Du weißt es nicht? - Du musst es wissen.
Verschließe dich nicht länger - Öffne dich!

© (Februar) 2004 by Ingo Borm

[i]Das Ende dieses Gedichtes(was ist gescheh'n ... ) stellt sicherlich ein Bruch zum vorhergehenden(dieses Gedichtes) da ... mir fiel ehrlich gesagt auch nichts besseres dann ein[/i]
JimmyVoice[b]Lasst mir meine Fehler[/b]

Perfektion ist nur ein Traum.
Eine unerreichbare Realität.
Ich bin ein Mensch,
Ich muss Fehler machen.
Es sind meine eigenen,
Ich habe sie gemacht.
Ich brauche sie zum lernen.

Lasst mir meine Fehler,
Nur ich muss sie erkennen.
Ihr könnt mich darauf hinweisen.
Doch solange ich ihn selber nicht erkenne,
Solange werde ich ihn auch machen.
Bis ich begreife, bis ich verstehe.

Ich mache Fehler,
Bis ich sie nicht mehr mache.
Ich gebe mir der Illusion,
Keine Fehler mehr zu machen, nicht hin.
Der neue wartet schon.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Seelenlos[/b]

Seelenlos schwebe ich dahin.
Nichts ist in meiner Hülle,
Nur ein leerer Körper.

Einst war sie da, die Seele.
Sie hat mich verlassen,
Hatte es nicht mehr in mir ausgehalten.

Seelenlos funktioniere ich nur noch,
Agiere ohne zu denken,
Reagiere ohne zu fühlen.

Seele, ich bitte dich:
Lass mich nicht allein, komm zurück.
Ich will nicht länger - Seelenlos sein.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Spiegelblick[/b]

Ich blicke in den Spiegel
Und erkenn mich nicht.
Ich sehe ein Gesicht,
Doch verstehe seinen Ausdruck nicht.

Was will mir mein Antlitz zeigen?
Was mir sagen?
Ich verstehe dieses Gesicht einfach nicht.

Es blickt mich an,
Ich schaue in seine Augen.

Diese Augen sind so leer,

Diese Augen sagen nichts mehr.

Ich zerschlage den Spiegel,
Kann mich einfach nicht mehr ertragen.

Zerbrochener Spiegel,
Zerbrochen wie mein Leben?

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Selbst - Verletzendes - Verhalten[/b]

Die Verletzung die ich mir zufüge,
Ist das Sinnbild meiner Peinigung.
Der Schmerz den ich dabei fühle,
Ist nur der Schmerz meiner Seele.
Die Narben auf meiner Haut,
Sind nur die Narben meiner Seele.
Ich verletze mich nicht,
Weil ich den Schmerz liebe.
Ich spüre dabei nur den Schmerz,
Den ich damals erlitt.
Wieder und immer wieder.
Ich brauche diesen Schmerz,
Nur so weiß ich, dass ich lebe.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Offene Fragen[/b]

Ich wandle in meinen Träumen
Komme von einer Illusion in die nächste.
Wo ist sie,
Wo wartest du,
Du meine Realität.

Immer wenn ich glaube
Dich gefunden zu haben,
Wache ich auf.

Bin ich wirklich im Wachzustand?
Träume ich wach zu sein,
Oder wacht der Traum über mich?

Was ist Realität?
Was ist Illusion?
Kann ich die Wirklichkeit jemals finden?

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Du sitzt da[/b]

Du sitzt da,
Fragst dich
Was dein Leben soll.

Du sitzt da,
Grübelst
Nach dem Sinn.

Du sitzt da,
Verstehst nicht
Welchen Zweck alles hat.

Du sitzt da,
Einfach nur schweigend
Und weinst.

Du sitzt da,
Merkst nicht
Das du das alles tun sollst.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Das (vor)bestimmte Leben[/b]

Unser Leben ist vorbestimmt.
Ja wir bestimmen was passiert
Wir entscheiden,
Ohne zu wissen, dass wir entscheiden.

Das was geschah,
Haben wir vor langer Zeit so gewollt.
Unser Leben, ist was wir wollten,
Was wir brauchten. Wir wollen lernen,
Wollen das gelernte anwenden.

Wir haben es so vorbestimmt
Wir ändern jeden Tag uns’re Zukunft.
Wir sterben auch den Tod,
Den wir vor uns’rer Geburt festlegten.

Wir wissen es nur nicht.
Wir wissen so wenig
Und wissen doch so viel.

Wir vergessen, wir müssen vergessen
Wir werden alles wiederfinden,
Weil wir alles verloren haben.

Unser Leben ist vorbestimmt,
Doch wir sind dem Schicksal,
Einer höheren Macht, nicht ausgeliefert.
Wir haben die Wahl,
Wir hatten und haben sie immer

Es gibt nie nur eine Möglichkeit,
Es gibt immer entweder oder
Entweder wir nutzen sie
Oder wir nutzen sie nicht.

Unsere Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft
Haben wir festgelegt.

Nichts ist linear,
Alles kommt wieder.
Ungenutzte Gelegenheiten,
Bieten sich wieder.
Irgendwann, in unserer Zukunft. -
Wir sind unser eigenes Schicksal.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Moral von der Geschicht‘?[/b]

Das Böse haut das Gute eine auf die Fresse.
Das Gute schlägt nicht zurück,
Es lächelt nur. Weiß es doch,
Wenn es zurückschlägt
Ist es nicht mehr das Gute.

Die Moral von der Geschicht?
Das Gute schlägt das Böse nicht.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ohne Anfang[/b]

Lange war der Anfang offen,
Das Ende schon in Sicht.

Wie soll ich loslaufen,
Wenn ich nicht weiß wann?

Wie soll ich mich bewegen,
Wenn ich nicht starte?

Wie soll ich ankommen,
Wenn ich nicht losgehe?

Wie soll ich beenden,
Wenn ich nicht anfange?

Das Ziel war mir schon bekannt,
Als ich den Start noch nicht fand.

Bis ich den Anfang endlich begonnen,
Ist das Ziel schon zerronnen.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Glückliches Leben[/b]

Glückliches Leben
Ist zerbrechlich.
Es zu behalten
Ist schwer.

Glückliches Leben,
Wer will es nicht?
Gelebter Traum
Bricht entzwei.

Glückliches Leben;
Vorbei, war einmal.
Geblieben sind Scherben
Und ein verlorenes Leben.

© (März) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Mein Schicksal[/b]

Entstanden als ICH noch nicht geboren war.
Festgelegt bevor man an mich dachte
Geschaffen in der Linie der Familie
Es war schon da als ich kam.

In das Schicksal geboren
Mit dem Schicksal aufgewachsen
Das Schicksal lebt,
Lebt in und um mir.

Für mich ist es allgegenwärtig
Es war da, als ich kam und
Wird noch sein, wenn ich fort bin.
Es wird besser, ich hab einiges dafür getan.
JimmyVoice[b]Ohne Titel[/b]

Mein Leben, wie ein Fluss
Es plätschert dahin
An der Quelle war es noch glasklar
Weiter weg von dort,
Wurde es immer trüber.
Verschmutzt von der Umwelt,
Versuche ich zu reinigen,
Was noch zu reinigen ist.


© (April) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Warum nur?[/b]

Immer wenn ich glaube, nun kommt das Glück,
Wenn ich mir eine schöne Zukunft ausmale,
Wenn ich denke jetzt wird es gut,
Dann...
Zerschlägt sich alles.

Warum nur zerplatzen meine Träume?

Ich habe Angst,
Angst mir alles schön zu denken
Angst zu glauben, jetzt wird es gut.
Ich könnte mich ergeben, könnte aufgeben.

Ich kann nicht...
Kann nicht aufhören zu hoffen.

Ich sollte es mit kämpfen versuchen.

Bin doch aber nicht der Kämpfertyp
Ich bin es einfach nicht.

So träume und hoffe ich weiter -
Ich zerbreche aber nicht.

© (April) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Der Helfende[/b]

Da sitzt er, der Helfende,
Der schon vieles erfahren hat
Er weiß viel
Er kennt das Leben
Er weiß was zu tun ist.

Leider nur bei anderen,
Bei sich versagt er.

Es ist so leicht anderen zu helfen,
Doch so schwer, sich selber zu helfen.

© (April) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b] Hauch der Liebe[/b]

Ich habe ihn gespürt,
Den Hauch der Liebe.
Diese mollige Wärme,
So zart und wunderbar.
Kurz, doch intensiv.

Schön war’s,
Doch so vergänglich.
Geblieben ist
Einsames schweigen,
Obwohl mein Herz
Noch spricht.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Eine Träne[/b]

Eine Träne, entrinnt meinem Auge.
Einfach so, ohne zu wissen warum.
Sie läuft langsam über die Wange
Und nimmt ihren Weg zum Kinn.

Ich wische sie nicht ab,
Lasse sie gewähren.
Diese Träne wollte raus
Sie war nur für mich bestimmt

Ich weinte diese Träne nicht.
Diese Träne, weinte mich.

© (April) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Hilfe![/b]

Alles Schlechte im Leben
Hab ich mir angetan,
Nur um mich dafür zu hassen.

Hab alles versucht
Um es mir schwer zu tun
Nur damit ich mich beweinen kann.

Ich will leiden,
Will vor Schmerzen schrei’ n
Ich brauche es, damit ich leben kann

Ich will kein Heuchler sein
Keine Liebe vorgaukeln
Will mich nur bejammern,
Beweinen und bemitleiden.

Bisher ging es gut,
Hab mich darin zu Hause gefühlt.
Nun will ich raus,
Raus aus dem Jammertal

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Wiederkehr[/b]

Auferstanden,
Aus der Asche
Der Vergangenheit.

Wiedergeboren,
In eine Welt
Vor der ich floh.

Zurückgekommen,
Um es erneut
Zu versuchen.

Ich dachte
Ich könnte entflieh’ n,
Dachte es wird besser.

Immer wieder neu beginnen.
Immer wieder das Alte erleben.
Immer wieder, immer zu.

Bis ich gelernt habe,
Das Begonnene zu beenden.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Real?[/b]

Die Realität,
Die ich mir erträumte,
Zerbrach
An meiner Scheinwelt,
Die mich aufwachen lies.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm


[i]Hmm, hab überlegt ob ich das weiter ausbauen sollte, aber ich lass das mal so ;)[/i]
JimmyVoice[b]Schuld(ig)[/b]

Meine Schuld hab ich getan,
Nun kann ich gehen -
Könnte -
Wenn ich nur wollte -
Doch ich will nicht.

Will noch sehen -
Wie meine Schuld,
Euch vernichtend
Zu Grabe trägt.

Dann würd ich lachend,
Diese Welt verlassen.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Nach dem Tode[/b]

Nach dem Tode
Werde ich zurückblicken
Und das Leben vermissen

Nicht weil es schön war -
Nein

Vermissen werd ich es,
Da es dann nichts mehr -
Zu verändern gibt.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Abschied[/b]

Gestorben und
Zur Erde gelassen.

Vorbei, gewesen
und verwesen

Zurück blieb Leere
Und ein Grab,
In meinem Herzen.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Nichts bleibt wie es ist ...[/b]

Alle wollen glücklich werden,
Sich Zufriedenheit erschaffen.
Nur so sei das Leben lebenswert.

Doch Werte, welcher Art auch immer,
Verblassen mit der Zeit,
Bleiben nie ewig und verschwinden.

Eben noch da und schon vorbei,
So ist auch das Leben.
Egal, ob glücklich oder nicht.

[b]... Alles ist vergänglich.[/b]


© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Traum verloren[/b]

Verloren der Traum,
Der eben noch in meinem Schlafe war.
Erinnern kann ich mich kaum,
Weiß nur, dass er so lebendig schien.

Beängstigend war er,
Soviel weiß ich noch.
Aufgeschreckt bin ich,
Schweißgebadet aufgestanden.

Erschrocken vom Traum,
Hab ich ihn schnell vergessen.
Will mich nicht an ihn erinnern,
Da er viel zu düster war.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Leere[/b]

Leere in und um mir,
Diese Leere frisst mich auf.

Was wird von mir noch bleiben?
Nichts?
Aufgelöst in Leere?

Keine Ahnung,
Kann nicht denken.
Kann nicht fühlen.
Kann nur Leere spüren.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Keine Ahnung[/b]

Ich geb' mir große Mühe
Nicht mehr an dich zu denken
Ich will vergessen
Doch irgendwie geht es nicht

Eine lange Zeit des Schweigens
Ist durchs Land gezogen
Bin noch immer im Geiste bei dir,
Auch wenn ich mich wohl
Von dir verabschieden muss.

Da du auch schweigst,
Hast du dich sicher
Von mir verabschiedet. -
Nehme ich mal an.

Ach warum nur?
Warum nur,
Mach ich es mir so schwer?

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Freier Wille[/b]

Ach wie gern', würd' ich mich befreien.
Von all den Zwängen, die mir auferlegt.
Von all den Einflüssen, um mir herum.
Von aller Last, auf meinen Schultern.

Ich könnte es,
Hab’ ja einen freien Willen -
Wären da nur nicht
Zwang, Einfluss und Last.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Wie man anscheinend länger lebt[/b]

Langeweile tötet
Die Kurzweiligkeit.

Somit lebe ich länger,
Ohne zu merken,
Dass das Leben
Eigentlich kurz ist.

© (Mai) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Erlösung?[/b]

Ich wär so gern der Retter dieser Welt,
Doch -
Es sind zu viele, die gerettet werden wollen.
Zu viele derer, die gefangen sind.

Gefangen, in der Meinung anderer.
Gefangen, in ihrem Lebensschmerz.
Gefangen, in ihrer Welt des Mitleids.

Sie alle warten auf die Erlösung,
Von all ihren Problemen,
Auf den Retter ihres freudlosen Da - Seins.

Er ist schon lange da,
Schon immer bei ihnen gewesen.
Sie könnten ihn täglich sehen.
Sie müssten nur - in den Spiegel blicken.

© (Juni) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Verbittert[/b]

Schmeiß dein Leben ruhig fort,
Du hast ja so viele davon.

Siehst dich zu falschen Zeit,
Am falschen Ort.
Kannst nicht ertragen, was passiert.

Also einfach davon laufen!
Warum auch etwas ändern.

Beenden und neu beginnen
Kannst du auch,
Ohne diese Welt zu verlassen.

© (Juni) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Normal[/b]

Der Norm entsprechend,
In die Form passend.
Gleich der Masse,
Einheitsbrei -

Das Individuum
Wird einerlei.

© (Juni) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Anfang vom Ende[/b]

Mit der Geburt beginnt das Sterben
Und dazwischen liegt das Leben.
Das bestimmt ist vom Bestreben,

Recht lange Glück zu haben
Und sich daran zu laben
Nur am Ende, liegt man eh im Graben.

© (Juni) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Schatten der Vergangenheit[/b]

Der Schatten der Vergangenheit,
Liegt wie ein Schleier über deine Seele.
Er überdeckt deine Angst vor dem Morgen.
Du kannst nicht vorwärts gehen,
Willst nicht über deinen Schatten springen

Das festhalten am Gestern gibt dir Sicherheit,
Darin fühlst du dich geborgen.
Es ist der Schmerz der dich leben lässt - doch
Der Schatten der Vergangenheit belügt dich -
Du kannst den Schmerz in Liebe wandeln.

© (Juli) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ich bekomm mein Leben... [/b]

Es gibt Zeiten da erfreu ich mich am Leben.
Es läuft einfach alles, wie von selbst.
Bin zufrieden und lass die Zeit plätschern.
Doch immer wieder kommt der Moment,
Wo ich merke, dass es bei mir nicht läuft.
Chancen, Möglichkeiten hatte ich genug,
Doch ich bekomme mein Leben nicht in Griff.
Ich schaff es nicht die Liebe festzuhalten.
Schaff meine Wünsche nicht zu erfüllen.

Ich bekomm mein Leben - Einfach nicht in Griff

© (Juli) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ein Gedanke, der so kam[/b]

In mir ist der Schmerz der Welt.
Alles was man erleiden kann, spüre ich.
Manchmal sind es nur die kleinen Dinge,
Ein anderes mal die volle Wucht.
Alles was ich denke, was ich fühle
Sind anderen wohl bekannt.

In mir ist der Schmerz der Welt.
Das Schicksal aller, in mir vereint.
Mal geh ich zu Boden und steh wieder auf,
Anderes mal bleib ich einfach liegen.
Hole mir Kraft in der Bewegungslosigkeit.
Der Geist ruht nie, der Wille schon.

In mir ist auch die Hoffnung der Welt.
Die Liebe zu den Menschen,
Die Freude am Leben.
Ich lebe das Leben aller.
Ich bin eins in euch und
Ihr seid eins in mir.

© (Juli) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Wertvoll[/b]

Einsam und verlassen,
Steh' ich vor meinem Spiegelbild.
Blicke in leere Augen,
Zerschneide mein Gesicht.

Der Spiegel ist was wert.


© (Juli) 2004 by Ingo Borm

jo, ich nehm Sneakys Vorschlag für das Ende
JimmyVoice[b]Der Freitod und die Leute[/b]

Du bist gegangen -
Freiwillig
Hast keine Nachricht hinterlassen

Dein Tod schmerzt uns -
Nicht nur, weil wir nicht wissen warum
Es tut so weh

Die Leute fragen -
Wollen wissen wie es passiert ist,
Doch kein Beileid kam

Deine Entscheidung ,
Müssen wir akzeptieren -
Nicht die Neugierde der Leute

Lasst uns in Ruh'
Lasst uns einfach trauern

Wenn ihr uns nichts zu sagen habt
Dann schweigt bitte!

© (September) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Abgrund[/b]

Am Abgrund stehend,
Blicke ich in die Tiefe.
Vor mir, ein Nichts
Von absoluter Dunkelheit.
War da ein Licht?

Mit schien es so,
Als wäre da unten,
Ganz unten
Ein Schein von Hoffnung.
War das Einbildung?

Um es herauszufinden,
Sprang ich rein.
Je länger ich fiel,
Stieg meine Angst.
War das mein Schrei?

Unten aufgeschlagen,
Fiel ich in Ohnmacht.
Irgendwann aufgewacht,
Spürte ich Angst.
War ich allein?

Ich öffnete meine Augen,
Es war immer noch dunkel.
Ich glaubte es war ein Traum,
Dachte ich jedenfalls.
War ich etwa tot?

Kein Licht!
Nur Einbildung!
Mein Schrei!
Ich war allein!
Bin tot!

© (September) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Gefallener Engel - 2004[/b]

Gefallener Engel,
Am Boden zerstört.
Die Flügel gebrochen,
Der Hilflosigkeit ausgesetzt.
Blickt verzweifelt gen Himmel.

Auf die Erde gekommen,
Um and'ren zu helfen.
Sie haben dich erwartet,
Haben dich herbei gebeten.
Sie brauchten dich dringend.

Du bist zu weit fort
Von deinem Hort,
Der Geborgenheit.

Gefallener Engel,
Wartet auf Hilfe.
Niemand eilt herbei.
Sieht dich keiner?
Glaubt keiner wirklich an dich?

Auf die Erde gekommen
Um Hilfe zu geben.
Brauchst nun selber Unterstützung -
Fühlst dich allein gelassen.
Niemand, niemand kann dich hören.

Du bist zu weit fort
Von deinem Hort,
Der Geborgenheit.

Gefallener Engel,
Verbittert, wütend, enttäuscht -
Alle verlangen nur
Und wollen nehmen.
Niemand gibt dir seine wahre Liebe.

Armer gefallener Engel,
Wärst du nur -
In deinem Himmel
Geblieben.

© by Ingo Borm

[i]Okay, nur unwesentlich verändert[/i]
JimmyVoice[b]Stillstand[/b]

Du möchtest,
Doch du kannst nicht.

Du willst,
Doch du darfst nicht.

Was bleibt,
Ist Verzweiflung.

© (September) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoiceHmm, nun ist also aus An Gott eine Triologie oder so geworden :D

[b]An Gott[/b]

I.
Wann erwach ich
Aus dem Traum
Das sich Leben nennt?

Sag mir wann -
Sag mir bitte wann.
Doch du schweigst
Und lässt mich im unklaren.
Ich hasse dich dafür.

Wann kehre ich zurück,
In der Mutters Schoß -
Dort wo alles begann?

Sag mir wann -
Sag mir bitte wann.
Doch du schweigst
Und lässt mich im unklaren.
Ich hasse dich dafür.

Wann ist es vorbei?
Wann bin ich frei?
Wann bin ich erlöst?

Sag mir wann -
Sag mir bitte wann.
Doch du schweigst
Und lässt mich im unklaren.
Ich hasse dich dafür.

Ich hasse
Deine Gleichgültigkeit,
Deine Zufriedenheit
Und dein ewiges Schweigen.
Ich hasse dich, weil
Du mich nicht liebst.

II.
Habe deine Botschaft von jemanden erhalten.
Dieses Gedicht hat dich erzürnt.
Du willst wissen warum ich glaube
Du liebst mich nicht.-
Glaube ich es wirklich?
Nein. Ich weiß du liebst mich,
Habe es nur kurz vergessen.

Habe An Gott, nur dahingeschrieben.
Nicht wirklich mich gemeint.
Ich hasse dich nicht.
Du hast mir viel gegeben,
Ich habe es nur nicht sehen können.

Hast mir Gaben gegeben,
Hast mir Geschenke gemacht.
Ich hab' es nicht gesehen,
Weil ich materialistisch dachte.

Deine Zeichen habe ich nicht erkannt.
Hätte nicht denken sollen,
Hätte sie fühlen müssen.
Ich will noch nicht zurückkehren.
Ich will deine Gaben nutzen.

Du lässt mich nicht im Stich.
Du liebst mich, ich liebe dich.
Ich bin dir doch dankbar
Dankbar für alles!

III.
Du hast gesagt,
Du liebst mich
Du hast gesagt,
Du hast mir so viel gegeben
Du warst entzürnt,
Das ich daraus nichts mache.

Ich war gewillt,
Aus deinen Gaben was zu machen,
Doch du unterstützt mich nicht dabei.
Ja, du hast mich allein gelassen.

Ich dachte,
Ich wäre diesmal auf dem richt' gen Weg
Nur war es dieser wohl nicht!
Welchen Weg soll ich denn noch gehen?

Wie kannst du mich lieben,
Wenn du mich nicht unterstützt?

Du siehst, dass ich weine.
Du siehst, dass ich wieder zweifle.

Ich weiß nicht mehr,
Was ich tun soll!

Ich glaube an dich,
Aber du glaubst nicht an mich!

Ich will keine Hilfe von dir!
Ich will von dir doch nur
Unterstützung!
Ich schaff es nicht allein!
Sieh das doch endlich ein!

© 2003/04 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Gedanken, die mich nicht schlafen lassen[/b]

So wie mein Leben jetzt ist
Geht es nicht weiter.
Das ich es ändern muss,
Weiß ich.
Bin ja auch gewillt dazu,
Nur man unterstützt mich nicht.

In meinem Kopf
Funktioniert immer alles wunderbar.
Ich weiß genau, was ich will und
Wie ich es erreichen könnte.
Doch wenn es drauf an kommt,
Bin ich ein Häufchen Elend.

Warum kann ich mich anderen
Nicht so erklären,
Dass sie mich verstehen?
Ich mein damit die,
Die mich nicht kennen.

Ich kann nicht zufrieden sein
Mit dem wie es jetzt ist.
Doch höre ich, ich solle doch,
Nur ich kann nicht.

Dies ist meine Last,
Zu wissen, dass ich besonders bin.
Kein Mensch wie ein anderer,
Einmalig bin ich, ja
Doch was nützt das?

Ich hab' s gewollt
Ich hab' s versucht
Es war nicht genug.
Ich habe versagt,
Wieder mal!

© (10.9.2004) by Ingo Borm
JimmyVoiceDen grauen Teil habe ich heute seperat geschrieben und beim abspeichern merkte ich das ich den Namen Dunkelheit schon hab und hab dann einfach mal beide zusammengefügt und finde das es zueinander passt Oder?


[b]Dunkelheit[/b]

Die tiefe Nacht,
Aus ihr bist du schon lange
Nicht mehr erwacht.
Die Dunkelheit hat für immer

Deine Seele bedeckt
Die Schatten der Vergangenheit
Kannst du nicht sehen,
Da du nicht mehr im Lichte stehst -

Und doch sehnst du dich zurück
Zum Lichte, zum Glanz der alten Tage,
Der nur verblasste -
Weil du nicht mehr strahlen wolltest.

[COLOR=gray]In der Dunkelheit
Existiert kein Licht
Verloschen der Schein
Geblieben ist mein Sein

In mir und um mich ist es düster,
Ist es kalt und Leere macht sich breit
Angst habe ich keine mehr
Ich fühl mich sogar wohl

Das Licht habe ich ja auch nie geseh' n
Die Dunkelheit war schon immer da
Von Anfang an, wo ist nur das Ende?
Will ich es überhaupt beenden?[/COLOR]

© 11.09.2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Mein Hass gegen die Welt[/b]

Mein Hass gegen die Welt,
Lässt jede Nacht zur Folter werden.
Mein Hass gegen die Welt,
Kommt von meiner verletzten Seele.

Mein Hass gegen die Welt,
Wiegt ungeheuer schwer.
Mein Hass gegen die Welt,
Zerstörte den Mut in mir.

Mein Hass gegen die Welt,
Wird nie aufhören.
Mein Hass gegen die Welt,
Sind Schmerzen gegen mich selbst.

Einst hab ich diese Welt geliebt,
Geblieben ist Schmerz,
Unendlicher Schmerz und
Ungeheure Wut gegen alle.

Mein Hass gegen die Welt,
Hat mich zerstört!
Mein Geist ist tot -
Ich lebe nicht mehr!

© by Ingo Borm
JimmyVoiceSo, mal wieder kein Gedicht als solches, sondern halt Gedankengänge.... Im Prinzip schreibe ich ja nur Gedankengänge ;)

[b]Gedankengänge[/b]

Du weißt,
Es ist falsch
Es ist nicht der richtige Weg -
Aber du kannst nicht anders
Glaubst, du musst es so machen
Im Kopf hörst du, wie sie sagen werden;
Dass sie enttäuscht sind,
Es nicht von dir dachten

ABER,
Du konntest nicht anders,
Wusstest es nicht anders.
Ein Hilferuf,
Der unerhört blieb.
Sie verstehen nicht,
Verstehen dich nicht.

Doch! -
Haben sie je versucht dich zu verstehen?
Sie raten dir davon ab,
Weil sie es so nicht tun würden.
Deshalb ist es falsch für sie.
Nicht richtig!
Richtig?
Wer weiß, was richtig ist?
Wer weiß, was falsch ist?
Wer kann dies entscheiden?
Dies bestimmen?

Nichts ist richtig,
Nichts ist falsch.
Alles ist Handeln!
Handeln,
Wie man meint handeln zu müssen.

Alles liegt nur im Auge des Betrachters -
Alles nur eine Frage des Standpunktes.

Die Sicht der Dinge -
Ist nie gleich
Die Sicht der Dinge -
Bestimmt jeder für sich selbst

Richtig oder Falsch!
Wer weiß das schon?
Wer bestimmt es?

Nur die Zukunft, kann die Fragen der Gegenwart beantworten.
Bis dahin ist alles richtig

Kein Falsch,
Kein Fehler,
Nur Handeln.

Lasst mich handeln,
Wie ICH meine,
Handeln zu müssen.

Ihr müsst nicht verstehen.
Niemand verlangt es von euch.
Ihr wollt verstehen?
Könnt ihr es überhaupt?

Lasst es einfach,
Unkommentiert stehen.
Wenn es ein Fehler war,
Dann meiner.

Lasst die Bewertung, meiner Person.
Lasst die Bewertung, meines Handelns.

Was ihr nicht versteht,
Könnt ihr nicht beurteilen.
Tut ihr es doch,
Dann verurteilt ihr nur.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Steh auf![/b]

Du bist in eine Familie geboren,
In dem die Schreie zu Hause sind.
Nur Mord und Totschlag,
Doch ohne Leichen
Von deiner Seele mal abgesehen.

Das Leben kann so gemein sein,
Es haut dir immer wieder eine in die Fresse,
Bis du am Boden liegst und dich nicht mehr rührst.

Steh auf!
Steh auf und schlag zurück!
Wehre dich!
Nimm dein Schicksal in die Hand!
Hier und jetzt!
Oder Nie!

Du hast mal wieder deine Freunde verloren,
Doch wenn du 's richtig überdenkst
Haben sie dich doch nur ausgelacht
Das hat dir weh getan und
Deine Seele schrie vor Schmerz.

Das Leben kann so gemein sein,
Es haut dir immer wieder eine in die Fresse,
Bis du am Boden liegst und dich nicht mehr rührst.

Steh auf!
Steh auf und schlag zurück!
Wehre dich!
Nimm dein Schicksal in die Hand!
Hier und jetzt!
Oder Nie!

Du stellst dein ganzes Leben in Frage
Nur weil es grausam zu dir war.
Hast du etwa nichts gelernt,
oder warst du nicht gewillt dazu?
Merkst du nicht, dass deine Seele
Dies von dir verlangt.

Das Leben kann so gemein sein,
Es haut dir immer wieder eine in die Fresse,
Bis du am Boden liegst und dich nicht mehr rührst.

Steh auf!
Steh auf und schlag zurück!
Wehre dich!
Nimm dein Schicksal in die Hand!
Hier und jetzt!
Oder Nie!

© by Ingo Borm
JimmyVoiceStillstand

Man hat so viele Pläne, Ziele
Will so einiges erreichen,
Das Dämmerlicht erweichen
Immer nach dem Erfolge schiele.

Im Kopf, da ist so alles klar
Weiß genau, wie es geschehen soll
Und alles funktioniert so toll
Nur am Ende, ist man wieder starr.

Das Ziel nicht mehr erreichbar. -

Man sich selber nur im Wege war.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Das Innerste[/b]

In der Nacht bin ich gestorben!
Wieder mal, wie so oft.
Nicht der Körper war tot,
Mein Innerstes ist gegangen.
Es suchte die Stille der Dunkelheit.

Am Morgen bin ich wiedergeboren!
Wie immer, wie so oft
Der Körper lebt noch immer
Mein Innerstes ist wieder da,
Mit Kraft, um im Licht zu bestehen.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Wann kommt das Ende?[/b]

Begonnen -
Nicht beendet

Unfertig -
Nicht perfekt

Unvollkommen -
Nicht abgeschlossen

Das innere Wesen -
Kommt nicht zur Ruhe

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Suche nach Glück[/b]

Ausgezogen,
Um das Glück zu finden -
Kehrte ich zurück

Erfolglos -
Und doch zufrieden -
Mich endlich ausruhen zu können.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Warten auf den Tod[/b]

Ich habe solange auf den Tod gewartet,
Dass ich vergessen habe zu leben.

Als der Tod endlich kam,
Wollte ich mein Leben nachholen.

Der eine kam zu früh,
Das andere kam zu spät.

Tot sein, ohne gelebt zu haben -
Kann es schlimmeres geben?

© 2004 by Ingo Borm

[i]Ich versuch mich mal in kurzen Sachen ;)[/i]
JimmyVoiceDunkelheit
Muss verschwinden
Sonne soll scheinen
Aller Anfang braucht Licht
Erwache!

------------------------------------------

Trauer
Im Herzen
Vergeht alles Sein
Lebendigkeit für immer verloren
Lerne!

------------------------------------------------------

Höre
Deine Seele
Weint vor Schmerz
Schreit aus voller Demut
Tröste!

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoiceLicht
Wirft Schatten
Auf mein Gemüt
Im Glanze meiner Eitelkeit
Untergegangen!

---------------------------------------------

Liebe
Suche ich
Noch nicht gefunden
Aufgeben werd ich nicht
Hoffnung!

--------------------------------------------

Gott
Ist tot
Sein Sein verschwunden
Wiedergeboren in meinem Herzen
Lebendig!

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoiceZeit
Zuwenig davon
Ich brauche mehr
Mehr davon zum Leben
Hast!

-------------------------------------

Mut
Zur Verzweiflung
Lass es raus
Es kann dich befreien
Durchatmen

--------------------------------------

Liebe
Im Herzen
Es pocht unaufhörlich
Wir alle brauchen es
Freude!

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoiceSchwarz
Meine Seele
Sie schläft noch
Ich warte mit ihr
Aufwachen!

-------------------------------------

Blau
Der Himmel
Er leuchtet hell
Ich betrachte ihn lange
Sehnsucht

--------------------------------------

Weiß
Das Licht
Grell, doch freundlich
Es wartet auf uns
Friede!

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Geben und nehmen[/b]

Was
Will ich
Von mir geben
Was von dir nehmen?
Unklar

Wieso
Willst du
Mir alles abnehmen?
Ohne dass du gibst
Unverständnis

Geben
Und nehmen
Ohne zu fordern
Ist so schwer nicht
Gleichberechtigt

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Das Selbst[/b]

Ich glaube nicht mehr -
Die Hoffnung ist verloren,
Doch die Sehnsucht bleibt.

Meine Seele sucht,
Weiterhin die Befreiung,
Indem sie betet.

Ich kann nur lieben
Wenn ich mein Sein erkenne -
Dann sieht mich auch Gott!

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Flügellos[/b]

Gefangen in meinem Zorn
Zogen dunkle Wolken über mich
Sie drohten alles zu zerstören
Plötzlich standest du im Licht

Flügellos schwebe ich daher
Über den Ozean der Liebe
Dein Lächeln zeigte mir den Weg
Vergessen ist alle Wehmut

Flügellos schwebe ich daher
Über den Ozean der Liebe
Losgelöst von aller Last der Welt
Befreit vom Leid der Einsamkeit

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Die auferweckte Seele[/b]

In den Tiefen meiner Seele
Ruht das Verlangen nach Geborgenheit,
Nach Zugehörigkeit und Liebe.

In mir schlummert etwas,
Dass geweckt werden will.
Geweckt und befreit.

Befreit von der Suche,
Von allem das mich belastet.
Frei, ohne jeglichen Zwang

So wache ich auf,
Verlasse meinen Irrweg
Und gehe endlich nach Hause.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Das tat weh![/b]

Was hab ich dir angetan?
Nur gesagt, wie ich dich sehe,
Nur meine Emotion
In Worte gepackt.

Ein Verbrechen an deine Erhabenheit?
Nein, das war es nicht.
Du musstest nur etwas spüren,
Was du immer verdrängt hast.

Die Wucht meiner Worte,
Haben dich getroffen und gelähmt
Deine Reaktion war Verleugnung,
Ich bin ehrlich geblieben.

© (November) 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Selbstfindung[/b]

Ich musste erst
Ganz unten sein,
Um zu bemerken,
Dass es nicht weitergeht

Ich musste erst
Selber erkennen
Wer wirklich Schuld hat
Und wer dies ändern kann.

Nur das ICH,
Kann mich wirklich begreifen.

Nur das ICH,
Kann mich wirklich ändern.

Nur das ICH,
Kann mich wirklich lieben.

Kein anderer,
Nur das ICH allein.

Erst dann,
Habe ICH
Zu mir SELBST
Gefunden.

© 2004 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Ziellos durch die Nacht[/b]

Ziellos, irre ich durch die Nacht
Gedankenverloren, Kälte im Herzen -
Suche ich - was ich verlor

Wahllos, planlos, ohne Orientierung
Nichts mehr in mir - Wer ich bin? -
Weiß ich nicht!

In dieser Nacht, bin ich allein
Und mir ist kalt,
Die Leere erfriert mein Sein!

Ziellos irre ich durch die Nacht
Gedankenverloren, Kälte im Herzen -
Suche ich - was ich verlor

© 2005 by Ingo Borm
JimmyVoice[b]Der Tag ist einfach wunderbar[/b]

Sie liegen wieder am schönen Strand
Die Sonne erhitzt ihre Körper
Das Wasser klar und ruhig
Der Tag ist einfach wunderbar

Sie haben für ihren Urlaub bezahlt
Nutzen die Freiheit der Touristen
Trinken ihre kühlen Getränke
Der Tag ist einfach wunderbar

Sie lassen sich nicht stören
Weder von den Trümmern hinter ihnen -
Noch von dem Leichengeruch in der Luft
Der Tag ist einfach wunderbar

Das der Mensch vergisst - Das ist bekannt
Doch, dass einige so schnell vergessen
Und tun als wäre nichts gescheh’n -
Der Tag ist einfach wunderbar

© (Januar) 2005 by Ingo Borm
(Geschrieben nach dem Tsunami)
JimmyVoiceNach längere Zeit mal wieder was von mir

[b]Eine Welt aus Lügen aufgebaut[/b]

Sie haben sich eine Welt aus Lügen aufgebaut
Stein für Stein die Wahrheit eingemauert
Beharrlich, Stück für Stück,
Bis zur Unerkenntlichkeit
Kein Platz mehr - für Gerechtigkeit.

Ihre Lügen, wurden zu ihren Wahrheiten
Verblendet von sich selbst, vergiften sie die Umwelt
Jeder, der nicht in ihre Welt passt, wird vernichtet
Es sei denn, er wird einer von ihnen
Ich weiß es - ich war einer von denen.

Ich war in einem Kreis gefangen,
Dass ich meine Freunde nannte
Doch nur so lange, bis ich sie erkannte
Die Lügner, die sich nur betrügen
Aber so tun als wären sie die Wahrheit selber.

Ach, wie ich sie hasse, diese verlogene Bande
Freunde wollen sie sein und umschmeicheln sich
Wie toll, wie super, wie aufrichtig zueinander
Sagen jedem, was der andere hören will
Doch hinter der Fassade, zerfleischen sie sich

Ziehen hintenrum einander her
Schön hinter dem Rücken des anderen
Immer mit vorgehaltener Hand
Nur der andere darf es nie erfahren -
Sonst jagt man ihn, aus dem eiligen Land.

Ich bin mir sicher - ja ich weiß es genau
Sie tun nach außen so, als wären sie schlau
Nur tief in sie drin, frisst sie die Verlogenheit auf,
Denn wer sich eine Welt aus Lügen aufbaut
Dessen Welt ist tatsächlich nur grau.

So werden sie eines Tages auseinanderbrechen
Ihre Welt wird daliegen in Schutt und Asche
Nichts ihrer Scheinwelt wird mehr übrig bleiben
Sie werden stehen, vor ihrem Seelenscherbenhaufen
Zerstört! - Von ihren eignen Lügen!
JimmyVoice[b]Der schlimmste Tag in meinem Leben (In Gedenken an dir)[/b]

Nie hätt' ich daran geglaubt,
Dass es je passiert -
Es war einfach nicht vorgeseh'n
Doch du musstest leider geh'n

Der schlimmste Tag in meinem Leben
Ist der - an dem ich dich verlor
Der schlimmste Tag in meinem Leben
Ist der - als ich von deinem Tod erfuhr

In Gedenken an dir:
Ist meine Trauer tief verwurzelt
und im Herzen ist ein Loch
Kann es jemals wieder -
Geschlossen werden?

In Gedenken an dir:
Werde ich das Leben feiern
Ich weiß genau,
Du hättest es gewollt -
Dass ich nicht ständig weine

In Gedenken an dir:
Zünd ich eine Kerze an und
Nur für dich soll sie scheinen,
Dir den Weg beleuchten
Damit du nicht so einsam bist
-----------------------------
Lasst uns eine Kerze anzünden
Für alle die trauern,
Für alle die sich einsam fühlen
Für alle die Wärme brauchen
Im Lichte ist es nicht mehr so schwarz
JimmyVoice[b]Oh Welt[/b]

Oh Welt
Du bist so groß
So weit
Du bist Unendlichkeit

Oh Welt
Ich will dich sehen
Will alles erkennen
Du bist Vielfältigkeit

Oh Welt
Lass mich sehen
Was andere nicht sehen
Ich will dich verschlingen
Ich bin Wissbegierig

Oh Welt
Lass mich spüren
Alles erkennen
Ich bin offen
Du hast Platz in mir

Wir sind EINS!
JimmyVoiceMal was völlig anderes von mir

[b]Blinde Dietlinde an der Linde[/b]

An der Linde
saß ne Blinde
Sie hieß Dietlinde
und war gelinde
gesagt ne Blinde
Namens Dietlinde
an der Linde
und roch an der Rinde
natürlich der, von der Linde
wie ich das jetzt wohl finde?
Ich gieß mir einen hinter die Binde
und verschwinde!
JimmyVoice[B]Der Blick, der alles sagte[/B]

Es gibt tausend liebe Worte
Die man einem sagen kann
Doch es gibt nur einen Blick
Der alles sagt

Ich habe ihn gesehen
Diesen Blick
Ich hab sie gesehen
Diese Augen
Die alles sagten

Ich war wie hypnotisiert
Es hat mich irritiert
So was hatte ich noch nie gespürt
Ich war wie blockiert

Du bist nicht neben mir
Bist an einem andren Ort

Wenn ich die Augen schließe
Dann sehe ich dich
Und deinen Blick,
Der alles sagte

Ich vermisse dich!
JimmyVoice[b]Ich wollte doch nur Liebe[/b]

Als ich dich sah,
War ich entzückt
Ich wollt dich nah,
Hab dich erdrückt
Hab’s viel zu spät bemerkt

Ich wollte dich gewinnen
Doch hab ich dich verlorn
Hab zu hoch gepokert
Hab zuviel riskiert
Nun steh ich hier
Und hab nichts mehr

Ich wollt doch nur,
Dass ich nicht einsam bin
Ich wollt doch nur,
Dass du mich liebst
Ich wollt doch nur,
Dass Beste,
Dass Beste für Uns

Ich wollte dich gewinnen
Doch hab ich dich verlorn
Hab zu hoch gepokert
Hab zuviel riskiert
Nun steh ich hier
Und hab nichts mehr

Wollte unbedingt ein Sieger sein
Nur hab ich übers Ziel geschossen
Bin wieder mal total allein
Ich wollte viel zu viel

2006 by Ingo Borm/JimmyVoice
JimmyVoice[b]Die Suche nach Liebe[/b]

Welchen Sinn hat denn die Liebe
Wenn man keinen hat der Ihn erfüllt
Es heißt du sollst dich selber Lieben
Doch was hat das für nen Zweck?

Sich immer nur alleine lieben
Ist mir auf Dauer nicht genug
Will da draußen jemand haben
Mit dem ich meine Liebe teilen kann

Geh ich raus oder bleib ich hier?
Such ich dich oder such ich nicht?
Will ich die Liebe wirklich finden?
Oder hab ich Angst davor?

Sich immer nur alleine lieben
Ist mir auf Dauer nicht genug
Hab nun jemanden gefunden
Mit dem ich, die Liebe teilen kann

Hatte gar nicht mehr danach gesucht
Auf einmal war sie plötzlich da
Liebe lässt sich nicht erzwingen
Liebe kommt ganz unverhofft

Der Verstand, er ist nur hinderlich
Nur dein Herz, spürt es genau
Liebe kann man nicht erzwingen
Liebe kommt von ganz allein

2006 by JimmyVoice/Ingo Borm
JimmyVoice[b]Du tust mir nur noch weh (Kein Happyend)[/b]

Deine Liebe ist erloschen
Du tust mir nur noch weh
Ich würd dich gern verlassen
Doch ich komm von dir nicht weg
Ich glaub noch immer an die Liebe
Die doch einmal, bei uns war

Weißt du noch am Anfang
Da hast du mich geliebt
Mich auf Händen getragen
Hast alles für mich getan
Deine Liebe war so wunderbar

Deine Liebe ist erloschen.......

Nach dem ersten Schlag
Hast du dich entschuldigt;
Es täte dir Leid und
Käme nicht mehr vor
Mit dir ist irgendwas geschehn
Wirst du wieder wie früher sein?

Deine Liebe ist erloschen.......

Die andern können nicht verstehn
Dass ich bei dir bleibe
Sie wären längst gegangen
Doch ich kann nicht
Komm von dir nicht weg
Bin zu schwach, um allein zu sein

Deine Liebe ist erloschen.......

2006 by Jimmy Voice/Ingo Borm
JimmyVoice[b]Du tust mir nur noch weh (Mit Happyend)[/b]

Meine Liebe ist erloschen
Du tust mir nur noch weh
Ich will dich gern verlassen
Doch ich komm von dir nicht weg
Ich glaub noch immer an die Liebe
Nur bei dir, da seh ich keine mehr

Wieder lieg ich hier am Boden,
Mein Gesicht ganz grün und blau
Mit Füssen hast du mich getreten
Ich hab geweint und du gelacht
Wo ist er geblieben, der Mann
Der du am Anfang warst

Meine Liebe ist erloschen.......

Einmal schon, da war ich fort
Kamst dann zu mir angekrochen
Hast gefleht und hast geflennt
Ne Therapie hast du versprochen
Es sollte wieder so wie früher sein
Doch das ist schon lange her

Meine Liebe ist erloschen.......

Langsam nun hab ich's begriffen,
Dass dies so gar nicht weitergeht
Ich muss mich von dir lösen, denn
Ändern wirst du dich nicht mehr
Hab genug, solang gelitten
Will nun endlich wieder glücklich sein

Meine Liebe zu dir ist erloschen
Du tatest mir nur noch weh
Ich hab dich nun verlassen
Kam endlich von dir weg
Ich glaub noch immer an die Liebe
Denn nicht alle sind so wie du

2006 by Jimmy Voice/Ingo Borm
JimmyVoiceWie bei Du tust mir nur noch weh, hatte ich hier nur die Überschrift, die ein anderer gab und dann daraus etwas gemacht

[b]Das Ende einer Nacht[/b]

Hast mich durch die Nacht geführt
Hab dich im Traum gespürt
Es ist das Ende einer Nacht
In der du über mich gewacht
Ganz nah warst du bei mir
Im Gegenzug war ich bei dir

Wenn ich morgens aufwach
Dann seh ich dich nicht mehr
Der Traum, er ist zu Ende
Geblieben ist die Erinnerung
An unsre schöne Nacht
Im Traum sind wir vereint

Keine Nacht mehr ohne Dich
Im Traum sind wir zusammen
Doch das ist mir nicht genug
Will auch den Tag mit dir verbringen
Sollst immer bei mir sein
Nicht nur im Traum der Nacht

2006 by Jimmy Voice/Ingo Borm
JimmyVoiceAm Kreuze

Jesus am Kreuze
Verraten -Verkauft
Es war nicht der Judas
Es war nicht der Mob
Es war sein Vater
Der liebe Gott

Jesus am Kreuze
Verlassen - Verloren
Er kämpfte für Gott
Und sein Himmelsreich
Am Ende war er allein
Wo blieb nur sein Vaterlein

Jesus am Kreuze
Verzweifelt - Verbittert
Keine Liebe und
Keine Vergebung
Er spürte den Rachedurst
Riesengroß war sein Frust

Spürst du meine Wut?
Blute Vater!
Spürst du meinen Zorn?
Leide Vater!
Spürst du meinen Hass?
Stirb! - Vater! - Stirb!

2006 by Jimmy Voice/Ingo Borm

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