| Epica | Epica Er stand auf, nach tausenden versuchen hatte er es endlich geschafft. Er stand. Doch die Schmerzen zwangen ihn wieder auf die knie. Er drohte wieder zu fallen, konnte sich aber gerade noch losreissen und lief davon. Er floh vor den Qualen und dem Leid. Er lief durch die ewige Dunkelheit, so schnell er konnte. Er lief eine endlos erscheinende Zeit. Bis er eines Tages merkte dass die Schmerzen nicht mehr so schlimm waren. Er blieb stehen, hatte immer noch angst ins wanken zu kommen und wieder zu fallen, aber er stand. Er stand in der Dunkelheit, spürte nichts mehr. War er tot? Wieso fühlte er sich so sehr leer? Ihm war es egal. Die Schmerzen waren weg. Doch wo war er? Er hatte sich verlaufen. Er sah sich um, doch in der Dunkelheit konnte er nichts erkennen. Er ging weiter, mußte nicht mehr laufen, die Leere blieb. Es verstrichen Jahre, ohne dass er es merkte. Er ging immer weiter, Schritt für Schritt. Dann sah er plötzlich ein Licht. Er lief darauf zu. Vor ihm schwebte ein Engel. Der Engel strahlte ihn an. Er hatte noch nie so etwas wunderschönes gesehen.Oder doch? Und er konnte sich wegen der Jahrelangen Dunkelheit nicht daran errinern? Der Engel sprach zu ihm und jedes seiner Worte klang so wunderschön dass er in den Bann des Engels gezogen wurde und ihm verfiel. Bewundernd sah er die vollkommene Schönheit an. Plötzlich flog der Engel auf ihn zu, packte ihn und flog mit ihm davon. Was für ein wundervolles Gefühl, endlich wieder zu fliegen. Aber wieso wieder? War er schon mal geflogen? Er konnte sich nicht errinern. Er genoss es durch die Wolken in Richtung der Sterne zu fliegen und er wußte auf einmal was diese Leere war die ihn so lange verfolgt hatte. Die Einsamkeit. Denn jetzt, wo er beim Engel war, war die Leere weg. Und alles was passiert war, war unwichtig. Die Qualen und das Leid vergangener Tage war vergessen. Alles war wunderschön. Er war erhellt durch das Licht des Engels und er war endlich glücklich. So flogen sie immer höher und er konnte sein Glück kaum fassen, als der Engel plötzlich den Griff ganz langsam lockerte, so dass er es nicht merkte und als er ihn dann loslies war der Schock sehr groß. Und er fiel wieder der Erde entgegen, er wußte er würde den Aufprall wohl nicht überleben. Wieso ist er blos so hoch geflogen? Und dann der Aufprall. Tiefe Schmerzen zerrissen ihn wieder. Auch die alten Wunden waren wieder aufgebrochen.Er war noch am Leben. Wär er doch blos gestorben. Aus seinen Augen rann statt der Tränen warmes,rotes Blut. Sein Herz, das er so lange gepflegt hatte, das wieder zusammengewachsen war, war wieder zerbrochen. Er konnte sich nicht bewegen. Jede kleinste Bewegung schmerzte, selbst das Atmen fiel ihm schwer. Er wollte aufstehen, doch es ging nicht. Er lag wieder in der Dunkelheit . Und er wird ewig liegenbleiben. Wenn er jemals aufstehen würde, würde er doch nur wieder fallen. Auch wenn irgendwann mal die Wunden wieder verheilt sein werden, ist es nicht besser liegenzubleiben?, anstatt wieder zu fliegen und dann wohl wieder den Aufprall verkraften zu müssen? (07.01.2004) |
| Epica | *Ich Vermisse...* Ich vermisse mein Leben, mein Leben bist du ohne dich bin ich nichts Ich vermisse mein Licht Mein Licht bist du ich lebe in der Dunkelheit Ich vermisse meine Seele Meine Seele hast du Ich fühle nur schmerzen Ich vermisse mein Herz Mein Herz hast du Es schlägt nur für dich Ich vermisse meine Gedanken Meine Gedanken sind bei dir Die Sehnsucht quält mich Ich vermisse die Wärme Die wärme gibst du Ich fühle nur kälte Ich vermisse meine Liebste Meine Liebste bist du Ich liebe dich (09.10.2003 Für meine Sandra) |
| Epica | *Der Tag an dem die Hoffnung starb* Lachende, laute Menschen begrüßen das neue Jahr Du an meiner Seite, ist das Leben nicht wunderbar? Deine Augen, dein Lachen, der Moment ist so schön Wieso müssen solche Augenblicke immer so schnell vergehen? Einsam und verloren blicke ich mich um Da steh ich ganz alleine, alles um mich ist stumm Nur mein Herz es schreit, was soll es sonst machen? tot ist die Hoffnung, die Liebe und das Lachen (07.01.2004) |
| Epica | Ich lebte in der Dunkelheit war einsam und verloren als du in mein Leben trattst, da ward ich neu geboren Erleuchtet deines lichts dachte ich nicht daran das jedes Licht auch blenden kann Nur etwas Wärme ersehnte ich in dieser doch so kalten Welt wollte endlich einmal glücklich sein, dazu brauchte ich kein Geld nur du und deine Liebe hätten mich erretten können aber keiner auf der Welt tat mir dieses gönnen Ich machte den Fehler zu hoffen, verfiel dem Traum sogar dass ich es selbst gar glaubte, dass das Leben ist wunderbar aber es war nur der Schein, der mir etwas Freude schenkte welcher meine Traurigkeit kurz vor der Realität ablenkte Nun hat sie mich eingeholt die harte Wirklichkeit ich werde wieder trauern in unendlicher Einsamkeit alles scheint so sinnlos, wieso bin ich am leben? entschwindet mir die kraft sogar nach meinem Glück zu streben nur schmerzen gesehen, vor angst erfüllt wieder von dunkler Kälte umhüllt bleibt mir außer dem Traum nichts mehr ich fühl mich einsam, verloren und leer (11.01.2004) |
| Epica | *Leben?* Was ist Leben? Wann lebt man? Reicht es schon wenn das Herz Blut durch den Körper pumpt? Lebt man dann schon? Oder muß auch das Gehirn arbeiten? Lebt man erst wenn man fühlt? Wenn man den Schmerz fühlt ist man doch am leben, oder? Ich fühle ihn, trotzdem komme ich mir tot vor. Ohne Leben gibt es keinen tot. Aber wo ist die Grenze? Ist sie rein biologisch? Oder bin ich tot, weil ich aufgegeben habe? Werde ich jemals Leben? Bin ich am Leben? Hab ich jemals gelebt? Was ist leben? (11.01.04) |
| Epica | *Einsamkeit* Will die Augen nicht mehr öffnen habe angst davor zu sehen wie die nächsten langen Stunden wieder in Einsamkeit vergehen Keine Kraft mehr zu kämpfen, meinen Leiden zu entkommen schon zu viel erlebt, zu lange im Tränenmeer geschwommen in dem Meer, welches nie vertrocknet,von mir geweint Millionen schmerzvoller Tränen, zu Fluten vereint die welt scheint zerstört, die Hoffnung verschwunden der Traum vom Leben, nur vom Schmerz erfunden kein Mut und kein Wille, das Spiel des Lebens ist verloren doch ists meine Schuld ,weil ich dir ewige Liebe geschworen alles verloren, am Ende bleibt nur Einsamkeit und die Errinnerung an eine längst vergangene Zeit (11.01.04) |
| Epica | *Blick in meiner tiefen Selbst* Ich lasse meinen Blick umherschweifen, doch sehe ich nichts als Wüste. Öde und verlassen, ohne Vegetation die an das Leben errinert, welches einst hier pulsierte, in einem schönen Wald, voller bunter Blumen und hoher Bäume. Lang ist es her, dass sie sich ausbreitete und alles in den tot riss, was einst leuchtend blühte. unaufhaltsam, und eiskalt zerstört sie das Leben. Einzig eine schwarze Rose blieb von der Pracht sie steht einsam, mitten im nichts. Doch kann aus ihr neues Leben entstehen wenn sie die Macht der Liebe spürt. Nur dann wird der Boden wieder fruchtbar und kann der Wald wieder wachsen. Aber auch sie fängt langsam an zu welken denn diese Macht ist ihr fremd. Und auch diese einsame Rose wird vergehen, denn alles Leben wird irgendwann verschwinden denn noch unbarmherziger als die Wüste in mir, ist einzig der Lauf der Zeit . (12.01.04) |
| Epica | *Schwarze Gedanken* Jeden Tag muß ich daran denken ...auf dem Weg zur Uni... da ist sie wieder die lange Gerade etwa 400m, 100 km/h reichen dann der Wald, hunderte Bäume die scharfe Kurve, kommt immer näher auch diesmal drehe ich am Lenkrad. Jeden Tag muß ich daran denken, doch meine Gegenwehr sinkt langsam (16.01.04) ihr könnt mir hier [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=26246[/url] schreiben wie ihr die Sachen die ich hier in die Welt setze findet... |
| Epica | *Ergeben* Nichts mehr was mich hier noch hält in diesem grausamen Leben weil meine Welt langsam zerfällt ich spür ich hab mich längst ergeben du gabst einst meinem Leben Sinn liest mich hoffen, mein Herz strahlen nun ist wieder alles hin spüre nur noch Schreckensqualen schlimmer werden meine Schmerzen jede Sekunde tut so weh schwächer wird der Schein der Kerzen weil ich keine Zukunft seh was soll ich tun, mich zu befreien? bin nur noch Schatten, ohne Kraft nicht mal mehr fähig laut zu schreien in mir ein Loch der Trauer klafft Andere haben Angst vor dem Tod ich habe Angst zu leben du warst einst Rettung aus der Not ich weiß ich hab mich längst ergeben (17.01.04) |
| Epica | *Das Ende* Lange gekämpft durch dieses Leben immer wieder aufgestanden lange gehofft gequält gewartet auf eine bessere Zeit... doch nur Kälte gespürt, kein Licht gesehen nur Schmerzen... der Wille verschwunden die Kraft verbraucht die Hoffnung nur ein Traum... Leere füllt meine Seele keine Tränen mehr ich spüre es, bald ist alles vorbei... |
| Epica | Narben,verschieden tief, nicht sichtbar, außer du liest in meinen augen... Täglich kommen neue dazu, doch die die sie mir zufügen merken es nicht Wie sollten sie auch? Sie sehen nur die Maske die ich für sie aufsetze... die ich für mich aufsetze, weil ich angst habe zu sehen wer ich bin, wie ich bin... wochen, monate vergehen bis diese wieder verheilen, doch nur wenigen sekunden genügen damit sie aufreißen... selbstzerstörerisch lege ich mit Hand an, verletze mich selbst, weil ich merke dass ich mich hasse. Irgendwann sind sie tief genug, dann hab ichs geschafft... |
| Epica | The desert Once there was a desert, spread inside of me It brought pain and sorrow,my brutal enemy It took all my power,left me close to death Everything did hurt ,even taking breath Now another desert makes my heart beat fast It gives me hope and strength,heals me of my past Like beatiful Oasis,two eyes, they look at me There’s nothing in this world which I like more to see Because of fear I do not tell,what my heart really feels Afraid I am, if you leave me, my future I would yield What if you turn to a desert,that gnaws my life away? Lost I will be and my hope will at last go astray |
| Epica | Ich liege auf dem Boden winde mich kann nicht atmen zusammengekauert Tränen fließen kalt Diese Schmerzen Wieso hören sie nicht auf? Bitte keuchender Husten Ich schlag um mich verkrampft es tut so weh mein Herz raus hier frei sein wie nur? |
| Epica | Ich schließe die Augen und sehe dein Gesicht Tränen begleiten meine Gedanken Errinerungen an die Zeit mit dir Dein Lachen ließ mein Herz strahlen Dein Anblick verzauberte mich stets aufs neue Jede Sekunde mit dir meine Erfüllung Leider erkennen wir erst was wir hatten wenn wir es vermissen |
| Epica | [SIZE=3]Der Wurm[/SIZE] Du hast ihn mir eingepflanzt,mit deinen worten „es ist aus“ er ist tief in meinem herzen und bahnt sich fressend seinen weg durch mich hindurch... ich fühle nur Leere... Der Wurm verursacht sie....Er höhlt mich aus,sättigt seinen Hunger an meinem Fleisch...das atmen fällt schwer...ich winde mich...ich spüre jeden kleinen biß...er wird immer dicker...wo er war bleibt ein kaltes nichts...irgendwann wird er vielleicht Müde sein und schlafen,wenn ich glück habe für immer.Nur Schmetterlinge sind in der Lage diese Leere zu füllen, sie geben kraft,vielleicht etwas Hoffnung...oft haben sie schon geholfen,auch wenn sie mich sicherlich nie mehr vollständig ausfüllen werden,aber sie wecken auch den Wurm...Es ist ein unaufhaltsamer Teufelskreis... denn nur dadurch dass die Schmetterlinge in uns sind,kommt auch der Wurm, und der gewinnt am Ende immer... |
| Epica | Ich kann nicht schlafen...schon mehrere Nächte nicht...Übelkeit und Kopfschmerzen quälen mich...ich sitze da und starre ins nichts...jegliche Kraft und Wille sind abhandengekommen... So vergeht die zeit...mir kommt der gedanke was zu essen...den Luxus hab ich mir schon seit drei Tagen nicht gegönnt...ich hab nichts runtergekriegt...das erklärt die Bauchschmerzen die mich bei jeder Bewegung zusammenzucken lassen...ich entschließe mich eine Tiefkühlpizza vom nächsten Supermarkt zu holen...sie hab ich natürlich dabei,für den Fall dass ich es endlich schaffe...das Tageslicht schmerzt als ich hinaustrette...der Anblick von Menschen läßt mich erschauern...“was machst du noch hier?“ frag ich mich...schnell in den Supermarkt...die kalte Pizza unterm Arm,stell ich mich an die Kasse...meine roten Augen, von Tränen und von mangelnden Schlaf gezeichnet, ziehen Blicke auf sich ...ich versuch sie zu ignorieren...eine Frau mit einem Kinderwagen stellt sich an eine Kasse nebenan...ich sehe das Baby...ich wäre gerne mal Vater geworden schießt es mir durch den Kopf...ich fühle mich plötzlich fehl am Platz...ich gehöre hier nicht hin...ich würde gerne schreien,ich kann kaum atmen...meine Brust verkrampft sich...ich blicke das kleine Kind an...es lächelt mir zu...es hat mein Mitgefühl...denn man kann keinem wünschen in der heutigen Zeit geboren zu werden...während Tränen meine Wangen benässen ziehe ich sie, steck sie in meinen Mund und drück ab...überall warmes rotes Blut,nach einem kurzen Moment entsetzter Stille,lautes Geschrei...das Baby weint, doch ich höre schon längst nicht mehr...ich bin frei... |
| Epica | will sterben nie mehr weinen keine Schmerzen mehr keine Sorgen fort sein erlöst |
| Epica | Tritt mich! Stoß das Messer in die Brust! Laß mich bluten! Verletze mich! Schrei mich an! Köpfe mich! Hasse mich! Ich werde nie so sein wie du mich willst |
| Epica | Deine Art kotzt mich an, Ich hasse dich! Immer wieder die Frage, wieso verfolgst du mich? Eine beschissene Witzfigur, mehr bist du nicht sieh dich blos mal an, dein Scherbengesicht. Es ist meine Freude dich leiden zu sehen Wenn du dich windest will ich gar nicht mehr gehen Wie gerne würd ich Dein Blut vom Messer wischen, dir Schmerzen bereiten ohne schlechtes Gewissen Stirb endlich! Dann bin ich frei du treibst mich zum wahnsinn wie sehn ich herbei, den Tag der Erlösung, wenn nach meinem Blick in einen Spiegel niemand schaut mehr zurück |
| Epica | Wieso? Wieso muß das immer so sein? wieso endet alles immer darin dass Tränen fließen und dass Suizidgedanken immer deutlichere Formen annehmen... was bringt die Zukunft? lohnt es sich noch? ändern wird sich nichts... alles ist halt relativ...der Blickwinkel zählt...aber egal wie man es betrachtet, diesmal gibts kein entrinnen... wie lange hält es noch aus? selbst das tapferste Herz bricht irgendwann ein, leistet keinen Widerstand mehr... wieso ist man so wie man ist? ich wär gern einer von ihnen...von denen die blind sind, die nur mit Augen sehen...vielleicht bin ich ja auch blind...nur ich seh es nicht... vielleicht bin ich taub, und höre die leitende Stimme nicht... gefangen bin ich,in den Schranken die einem vom Leben auferlegt werden...nur wenn man sich früh genug erhebt und kämpft ist es möglich zu überleben... die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt! es ist zu spät... |
| Epica | Die allergrößte Kunst ist, sein Leben zu vollenden, ohne jemals den Drang zu verspüren mit der nächstbesten Axt auf sich einzuschlagen |
| Epica | Klaffende leere Kopfleere sinnlos, monoton alles vorbei? Oder erst der Anfang? Einsamkeit Gedanken , sinnlos Warum? Will ich noch? Wieder hier...wo auch sonst In meiner Welt Müde. Ich war weg. Ich wollte weg. Oder nicht? Zurückgekehrt, kalt leer blut, mein blut ich sehe den weg den weg hinaus ein lächeln ich wende mich ab tiefer hinein in meine Welt Niemand folgt Unsicher dunkel Schreie doch wessen? Meine? Nichts Nichts wird sich ändern Bis das der tod mich scheidet laß mich raus hilfe ich werde erdrückt laß mich,ich will weg nein, ich laß dich nicht bis das der tod uns scheidet ich bin du du bist ich du gehörst mir, du gehörst hierher wir sind vereint ewig nie wirst du entkommen ich hole dich her, immer und immer ich finde dich, egal wo du bist du gehörst her, ich gehöre her du bist ich wir sind eins hilfe raus, nur weg hier werd ich verrückt? bin ich krank? nein, sind wir nicht dein leben ist mein ich hab dich gefunden du gehörst mir bis das der tod dich scheidet |
| Epica | Hab keine angst gleich ist es vorbei nur ein schritt ein schritt bis zur ewigkeit ich wollte schon immer fliegen die arme ausbreiten sich fallenlassen wie im traum du verlierst den boden unter den füßen du fällst obwohl du still liegst als ob deine seele fällt ein vogel im nächsten Leben keine gedanken keine sorgen nur fliegen ausgebreitete arme geschlossene augen nur einen schritt getan der windzug des fallens die gute alte erdgravitation die erde kommt näher eigentlich nähere ich mich ihr den Lichtern entgegen die sterne und die brücke im rücken das wars also adieu |
| Epica | Triste fin sie ist wieder da unbemerkt hat sie sich angeschlichen mich in ihren bann gezogen angst,kälte tonnenschwere auf der brust, ich hab dir das schwert gereicht du hast zugestossen das herz durchbohrt mir den letzten rest kraft geraubt den willen genommen durch haß ersetzt haß auf mich triste destin selber schuld ich hätte es ändern können doch hab ichs nicht wollt ich nicht? sinnlose gedanken sinnlose qualen ist nicht alles sinnlos? mit jedem anfang beginnt ein ende so ist die natur meine natur sinnlos bald ist es soweit der letzte weg ich seh ihn vor mir sah ihn oft... anstatt umzudrehen den weg zurückzugehen bleib ich stehen wie bin ich hergekommen? ist stets die frage jedes mal stehe ich ein stückchen näher näher an ihr ich sehe sie die letzte hürde ich gehe keinen schritt ich bleibe stehen als wäre es mir neu, gehen zu können als wäre ich gelähmt oft bin ich aufgewacht ihre existenz vergessen den weg bis ich wieder dort stehe ein stückchen näher an ihr der hürde bald werde ich sie mit ausgestrecktem arm berühren können dann ihre kälte spüren sie wird mich zur verzweiflung bringen mir die sicht nehmen den verstand rauben bis es keinen platz mehr gibt kein schritt mehr möglich irgendwann werde ich sie nehmen das erscheint klar und dann? die letzte ruhe? |
| Epica | Ich rufe dich Du hörst mich nicht Ich sehe dich in meinem Herzen eine Träne fließt bleibt nicht allein ein richtger Fluß bahnt seinen Weg der Atem schwer die Brust verkrampft mein Arm gestreckt berührt dich nicht es ist so kalt so leer in mir die Dunkelheit umhüllt mich wo bist du nur? Hörst du mich nicht? Ich sehe dich doch vor mir Komm her zu mir Ich wache auf Ich schreie nach Erlösung Wie kann es sein? Wie soll es gehen? Ich winde mich vor Schmerzen Gefangen bin ich In der Welt Die ich für mich erschuf Denn ohne dich erlischt das Licht Der Wille er ist fort |
| Epica | Mediale Gewalt macht unsere Herzen kalt. Keine Liebe, kein halt nur ein Funke Hoffnung. Das trockene Gras fängt Feuer. Feuer,Teuer Ungeheuer... Hier brennen, dort ertrinken im Konsumwirrwarr versinken. So ist sie, unsere Welt, hier zählt nur das eine: Geld. Die Scheinchen scheinen den Blick zu benebeln. Wir folgen dem Schein zum besseren Sein. Das Leben genießen, in vollen Zügen. Ein tiefer Zug bleibt nicht genug. Weltmeisterschafft im Verletzen, jeder macht mit, alle sind gut. Darin. Mitgefühl? Es ist zu kühl, nicht cool. Cool ist wer schlägt. Meine Uhr ist Cool. Sie schlägt weil sie es muß. Dreckige Luft. Lunge brennt. Sauerstoff ist zuversicht. Darum ist verzicht schlicht schlecht. Unser Leben bleibt ungerächt. Vorerst. Mensch, ändere dich Kritik---> [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=26246[/url] |
| Epica | Ein müder Blick richtung Spiegel ein Nicken... immerhin... du hast es probiert... ich drücke ab ... |
| Epica | Verwirrt, bin ich Irre oder irre ich mich? Herr Wirt, einmal vergiftet werden bitte! Danke Was ist blos los? Ich will nach links doch geh ich nach rechts. Eigentlich gehe ich geradeaus, ich merke nur nichts mehr. Es ist hell, also gähne ich. ich habe Hunger also schlafe ich. Unlogisch... Gedankenlos... immer nur Nieten... scheiß Gedankenlose... doch bin ich auch eine... Niete... einsam, alleine... Perspektivlos, zum halben Preis weil es nicht anders geht... weil es gar nicht geht... das Leben schleicht... schleppt sich kriechend vorran eine zähe Masse... wie ausgekotzte pechschwarze Gummibärchen... ein dilatantes Fluid... echt toll... tollwütig... mit Schaum vorm Mund... beiße ich mich... dann rasier ich mich fertig... hoffend... dass die klinge verrutscht... doch nichts bleibt.. nur Verwirrung |
| Epica | Das Leben spricht Hallo du...da bin ich. Will doch sehen wie es dir geht...du bist mir doch einer der Liebsten. Ich amüsier mich immer köstlich wenn ich dich sehe, wie du es immer wieder probierst und doch scheiterst. Wie du Tränen verschwendest...denkst du es hilft zu weinen du Weichei? Du bist so erbärmlich. Was? Du willst dass ich dich verlasse? Du willst sterben? Das ich nicht lache, den gefallen tue ich dir nicht. So leicht kommst du nicht davon. Ich hab noch viel vor mit dir. Außerdem würdest du mir fehlen. Halt still, ich will dir eben das Herz rausreißen...gut so...und nun schütte ich es aus. Was haben wir denn da? Das ist ja wie geschenke auspacken an weihnachten.. Wo kommt das stückchen hoffnung da auf einmal her? Respekt!! ich habe dich wohl unterschätzt... Hoffnung ist was ganz feines...vor allem mit Kartoffeln in einer Blut-Tränen sauce...lecker...und was ist das? Der Wunsch geliebt zu werden? Soll das ein scherz sein? Hey...das kannst du doch nicht ernst meinen...den respekt von grade nehme ich zurück...du spinnst...sieh dich doch mal an...du bist eine Laune der Natur...wie so etwas wie du überhaupt existieren kann frag ich mich...und dann so ein wunsch...mensch...bitte realistisch bleiben... naja...ich verzeihe dir...mal schauen was wir da noch alles haben...was sehe ich da? Kraft,Mut Träume...nicht schlecht...das wird ein festmahl...mhmhmmh...lecker...keine angst...du kriegst auch etwas von mir...kann dich ja nicht mit diesem loch im herzen umherirren lassen...hier...ein bißchen selbsthass, suizidgedanken...und das beste Liebe...ich sehe du hast viel liebe.naja noch ein bißchen mehr schadet nicht...denn wie heißt es so schön? Nur wer hoch fliegt fällt auch tief...und wenn du es mal irgendwie schaffen solltest hoch zu kommen werde ich ein wind sein der dich immer höher hebt, bis an den äußersten rand des universums, dann laße ich dich los...das wird ein spaß...und ich werde dafür sorgen dass du nicht auf dem grund aufschlägst, sondern in einen vulkan fällst, damit du schön verglühst...ich will dich leiden sehen, sehen wie du dich vor schmerz windest...denn deshalb bist du ja hier...zu meiner belustigung...eigentlich dürfte ich dir dies gar nicht erzählen...ihr sucht ja schon lange nach dem Grund warum ihr lebt...aber wie gesagt, ich mag dich...die anderen sind schwer zu knacken, da kann ich mich nicht austoben...bei dir kann ich meiner kreativität freien lauf lassen...was sehe ich da? Du hast schon ein bißchen was von deiner Vergangenheit verdrängt und vergessen...ich gebe mir mühe dir faszinierende begebenheiten zu servieren und du huldigst dem gar nicht...du vergisst das so einfach...nun...da muß ich mir eine strafe überlegen...ein bißchen chaos hier, ein bißchen sorgen, ach was solls...mächtige sorgen und kummer...ich will dich traurig sehen...so daß jeder atemzug weh tut...ich werde dich innerlich zerdrücken so daß du den wunsch hast zu platzen...ach ja das macht spaß...wie ich sehe weinst du...du weichei...ein nichtsnutz bist du...das gefällt mir... ich sehe du bist schon fast am ende...jetzt laße ich dich leiden...doch ich komme wieder...hier noch dein herz...sodele...alles gut zugeschnürrt und fertig bist du...hey...mach nicht so ein gesicht...wir sehen uns bald wieder...vielleicht wirst du es ja wieder schaffen dass ich mir ein wenig Hoffnungseintopf machen kann? Naja...ich laße dich jetzt mal wieder raus...aber vergiss nicht, ich beobachte dich...und ich kann jederzeit eingreifen wenn du probierst nicht nach meinen regeln zu spielen. Jetzt lauf schon los...was für ein feines kerlchen das doch ist... |
| Epica | verloren zerschmettert alleine nicht einmal Tränen übrig Versager des Lebens schmerzen nur schmerzen kehle zugeschnürrt brust zerdrückt seele verdammt keine wahl mehr muß mich erlösen |
| Epica | Und so liege ich wieder da... der geschundene Körper und die verletzte Seele suchen ruhe, doch finden sie keine...ich starre an die decke...Gedanken aus vergangenen Tagen im Geist...warum blos? warum ich? ich beginne durchzudrehen...die brust ist schwer...ich verkrampfe...kaum atmen...ein tiefer erdrückender schmerz...ich will schreien, doch nichts ertönt, ich will weinen, alles rauslassen, doch keine Träne will hinaus in die Nacht...ich winde mich...die minütlichen Blicke zur Uhr immer aufs neue entsetzt...die Zeit steht still...steht still und lacht mich aus...ich beginne mir weh zu tun...doch kein kratzen, schlagen oder schneiden bringen erlösung, nichtmal linderung...so liege ich da, immernoch...die ewigkeit komprimiert in einer nacht...und morgen gehts weiter...hoffnungslos...schlaflos |
| Epica | Ich segle durch das Leben doch fehlt der Hafen den ich ansteuern kann ziellos treibe ich umher fehlt der Wind, dann fehlt der Mut weht der Wind, dann wird das Meer unruhig ein Unwetter zieht auf riesige Wellen ergreifen mich spielen mit mir ich kann mich nicht wehren der Natur ausgeliefert sie werfen mich um ich beginne langsam zu sinken ich gehe unter ein Wrack im Meer des Lebens |
| Epica | Es wird Zeit... letztendlich das Spiel ist aus der Vorhang fällt bald das Ende |
| Epica | Halte die Zeit an... der moment soll ewig währen... die unendliche tiefe deiner augen... deine nähe... du liegst in meinen armen... unendlichkeit umhüllt uns... wir breiten die arme aus... wir fliegen... hinfort... fort von dieser welt... greif nach den sternen... sorglos... glücklich... wir sind vereint... bis in alle Ewigkeit ich liebe dich! |
| Epica | Ungeduld... bald muß doch endlich einer kommen... warte schon so lange... da...da ist einer... ein paar schnelle schritte... der fahrer probiert noch zu bremsen, aber zu spät... erschrocken springt er aus seinem lastwagen... den tränen nahe und schockiert... doch als er den blick meiner augen aus den resten meines gesichtes sieht, versteht er und lächelt... “gern geschehen” |
| Epica | Vorhang auf... rererererererererere... immer wieder hier... und warum? Wegen ihm... er trägt meine klamotten er liegt neben dir er ist da, an meiner stelle Was kann ich tun? Ich will weg von dir will dich nie mehr wieder sehen will nur dass alles aufhört... aber ich kann nicht... dafür liebe ich dich zu sehr... meine liebe frisst mich auf... in deiner nähe bin ich zuhause kann ich lachen, habe ich kraft bin ich fort spüre ich angst quälende, lähmende.. du hast allem Sinn gegeben... ich stehe an einer kreuzung... wohin wirst du mich stossen? Ich sehe den einen weg... die letzte chance... wir werden eins verschmelzen, schweben in richtung himmel für immer vereint... die anderen wege erzählen von schrecken leid... zerfall... ich habe angst... ich weiß nicht ... wie lange die kraft reicht... was bleibt ist die utopie... die letzte hoffnung... noch ist nichts zuende.. noch werde ich kämpfen... für dich... für uns... aber jede bewegung der zeiger macht mich schwächer... |
| Epica | Wer spielt muß damit rechnen zu verlieren weint nicht um mich ich bin schon lange tot |
| Epica | Niedergeschlagen... immer nur niederschläge... die Frage nach dem sinn... schien geklärt... doch nun zerläuft es... das bild was ich mir ausmalte... durch meine tränen... durch mich selbst... habe es probiert... aber nicht verstanden... doch nun fügt es sich zusammen... das neue bild... gemalt vom leben... real... ich bin mein feind... ich bin schuld... das bild zeigt mich... alleine... festgekettet... mit narben übersäht... meine rechte hand würgt mich... meine linke jagd mir monoton ein messer in die brust... mein verstand dreht durch... überfordert... ich wollte zu viel... jetzt hab ich nichts... die frage lautet, wieso? grinsend antwortet der mann im spiegel weil du es nicht verdienst... du darfst nicht glücklich sein... und das wirst du nie... dafür sorge ich... fühle mich krank... krank im geiste... die gedanken verworren.... ausweglos... müde... irgendwann läßt die kraft nach... was wenn irgendwann gleich ist? vorwürfe... hass... kein klarkommen.. ich blicke raus... erkenne nicht ob tag oder nacht... ich sehe gesichter... bewegte lippen... höre nichts... nur die stimme... in mir... die mich beschimpft... eine stimme die mich mit worten schlägt... verprügelt... mich halbtot liegenläßt... ohne abwehrkraft... ohne willen... ein krüpel... mehr nicht |
| Epica | Kein du mehr kein ich... verschmolzen zum WIR pure,reine Liebe Leidenschaftlich eng umschlungen für immer dich zu berühren deine haut an meiner zu spüren deinen atem... dein Körper schmiegt sich an mich... Augen... strahlend... zeugen von vollkommenheit Blicke... verlaufen, ineinander... zwei herzen.. schlagen im Takt zwei seelen vereint die Welt gehört uns nichts wird uns trennen unbesiegbare Liebe des Lebens Sinn... trauriger unerfüllter Traum |
| Epica | Ich balanciere auf dem Seil... hoch oben ... nicht gesichert... Wind und Kälte rauben mir die Kraft... ich schwanke... unsicher... ein Wunsch sich einfach fallen lassen aufgeben.. gebe ihm nicht nach... Tränen in den Augen... blei an den Füßen... atemlos... kurz vorm absturz... das Ziel... die andere Seite... ich hoffe... DICH zu finden... vom Herzen getrieben... der Verstand ausgeschaltet... das seil droht zu reissen... ...es reisst... verliere den halt... ein tiefer sturz... ein aufprall kriege ihn nicht mit... bin längst tot... innerlich... ...aber noch hält es... stück um stück... ich kämpfe mich voran... kraftlos... innerlich ausgelaugt... nur die Hoffnung, erleuchtet den Weg... da... da ist sie... die andere Seite... freudentränen.. der Erleichterung... alles wird gut... nur noch ein schritt.. das Ziel ist erreicht... ich blicke mich um doch finde ich dich nicht... verzweifelt suche ich... immer und immer wieder... doch alles war vergeblich... du bist nicht da... ich springe... ein tiefer sturz... ein aufprall kriege ihn nicht mit... bin längst tot... innerlich... ...aber noch hält es... stück um stück... ich kämpfe mich voran... kraftlos... innerlich ausgelaugt... nur die Hoffnung, erleuchtet den Weg... da... da ist sie... die andere Seite... freudentränen.. der Erleichterung... alles wird gut... nur noch ein schritt.. das Ziel ist erreicht... da bist du... du hast auf mich gewartet.. du fällst mir um den Hals... es ist alles so schön... wie ich es mir erträumt habe... alles ist so... ich wache auf... die realität stürzt auf mich ein... zerdrückt mich... ich kappe das seil... mache eine schlinge um meinen hals... das andere ende um den baum... ich springe vom stuhl... ein kurzes Zappeln... vorbei... |
| Epica | Die großen Lose gezogen... aussichtslos... perspektivlos... trostlos... überall lodern Flammen... mein Leben brennt... nur ein löchriger Eimer... und ein Brunnen... doch was zum löschen bleibt wenn ich den Eimer hochgekurbelt habe ist nur ein tropfen, den die Flammen lachend aufsaugen... überall brennt es... nur das Feuer in mir droht zu erlöschen... keine wahl... nur eine Möglichkeit... ich zünde mich an... irgendwann erreicht das Feuer mein inneres... die Lösung? |
| Epica | Es gibt keinen! Lange hatte er sich gefragt worin der sinn des lebens besteht. Nun hatte er endlich die antwort auf die Frage gefunden. Und er lebte glücklich und zufrieden bis zu seinem Lebensende... die restlichen 3 minuten... |
| Epica | Die Tür Sie tauchte zum ersten mal auf, da war ich 17. Kurz nach dem Unfall. Die Komplexe, der Selbsthass, Schuld und Trauer haben sie erschaffen. Doch damals war die Tür fest verschlossen, auch wenn ich ständig darüber nachdenken mußte, ich wäre nie über die Schwelle getreten. Mit der Zeit verblasste sie und ich vergass um ihre existenz...bis ich 23 war...da ging alles ganz schnell...sie tauchte wieder auf und kurz nach ihrer rückkehr begann sie sich zu öffnen. Dann Neujahr 2004. Die Tür war halbgeöffnet, da machte Sie sie ganz auf und ich stürmte drauf los. Kurz bevor ich hindurchtrat blickte ich mich um. Doch ich war mir sicher...hier gibt es nichts mehr...ich war mit einem Bein schon hindurch, als eine ältere Dame mich zurückzog...ich lief weg...die Tür immer neben mir...sie fing auch an mit mir zu reden...komm...du willst es doch...ich blieb im folgenden stark...und schaffte es sie zu schließen...aber ich schaffte es nie sie verschwinden zu lassen...aber mit der zeit konnte man damit leben...nur seit kurzem ist sie wieder geöffnet...und eben dies macht mir angst...denn es keimt reue auf, dass ich damals nicht die andere seite betrat...die Tür ist offen...sie probiert mich hineinzuziehen...anzulocken...sie saugt mich auf sich zu...ich klammere mich fest an allem was ich finde...aber die kraft reicht nicht um dem sog standzuhalten...langsam rutsche ich der geöffneten tür entgegen... |
| Epica | Das was keinen anfang fand, dennoch so ernst war ist vorbei... auch wenn du was anderes sagst... kraftloses häufchen... nichts anderes bin ich mehr... ich trete ein... tränenreiches Tränenreich deine Meere werd ich füllen... ein sprung in die fluten auf dass meine Lungen sich füllen... ertrunken in meinem Tränenmeer... ist doch eh egal |
| Epica | Nehmt euch in acht...ein teufel muß ich sein...da ich es nicht wert bin geliebt zu werden...kommt mir nicht zu nahe...ich bringe nur unheil...das sogenannte leben scheißt auf mich...also werde ich dieses mal zurückscheißen und ihm zeigen dass es nichts wert ist, daß ich darauf verzichten kann...ich war immer nett und lieb zu allen...weil ich dachte dass sei das richtige...weil ich dachte das würde mir helfen,mit allem klar zu kommen...sachen zu verarbeiten...und freunde zu haben...aber das sogenannte leben lehrt : "sei dir selbst das wichtigste, sonst kommst du unter meiner herrschaft nicht klar!"...und so ist es...ich kriege nichts mehr hin...einfach am ende der kräfte...der letzte funken wille und hoffnung...der auch nur auf realitätsverdrängung basierte, ist nun erloschen...was bleibt ist dunkles entsetzen...eine zerfetzte seele...ein verstand der sagt "ich wußte es, aber du mußtest ja unbedingt auf deine gefühle hören..." ja, gefühle...brechreiz, atemnot,erdrückt werden,krämpfe...das fühle ich...alles ist leer...sinnlos...ich bin den sinn los...wieso?...weil ich ein teufel sein muß...das schicksal spielte wohl poker mit dem unglück und hat mein leben eingesetzt und verloren...ja, so ist das...ein dämon bin ich...warum sollte gott sich sonst abwenden? verdammt...in alle ewigkeit...ich sollte dädalus und ikarus nachahmen...nur ohne wachsflügel...ich sollte fallschirmspringen,ohne schirm...während eines formel 1 rennens auf der bahn joggen...die messerschärfe an mir testen...oder in einem experiment zeigen dass meine arme doch besser brennen als die beine... ich sollte mir nen punkt auf die stirn machen und mit der pistole zielschießübungen...wieso kann ich nicht einfach tot umfallen...ich kenne liebe menschen, die so gestorben sind, und so viel hinterlassen...wieso müßen die sterben? wieso MUß ich leben? wenn man die ungerechtigkeit durch das Leben dividiert, erhält man eine 1...aber ich will nicht den eindruck erwecken ich würde hier jammern...oh nein...das ist alles nur eine feststellung... das Leben liefert tag für tag neuen zundstoff für meine selbstmordbombe...ich schreibe hier nicht wieder dass ich mich umbringen werde...ooooh...rettet mich...alles ist sooo scheiße...oh nein...bei meinem glück würde ohnehin irgendwas schief laufen bei dem versuch...im grunde bin ich heute schon gestorben...wenn ich ehrlich bin...bin ich schon lange tod...aber das verdrängen hat mich wenigstens träumen lassen am leben zu sein...und nun bleibt nichts mehr...genau das bin ich...nichts...lieber gott...falls es dich gibt...dann laß mich morgen nicht wieder aufwachen...ich will das alles nicht mehr sehen...bitte... |
| Epica | Nobelpreisverleihung, ich komme...rein phänomenologisch betrachtet habe ich 2 dinge bewiesen...erstens...es gibt gott nicht, da ich aufgewacht bin...zweitens...bin ich heute früh in einer blutlache aufgewacht...das einschlafen fiel natürlich schwer...aber irgendwann passierte es doch...auf jeden fall bin ich um 4 uhr aufgewacht..und überall blut...ich hatte nasenbluten...ich kann mich nicht erinnern jemals nasenbluten gehabt zu haben...nur einmal...ich kann mich nicht genau entsinnen wann das war...aber wenn wir davon ausgehen dass die situation ähnlich war, und noch das prinzip meines alten physik lehrers nehmen "einmal ist keinmal, und zweimal ist immer", dann dürfte dies der bewei sein, dass wenn die seele stirbt, dies mit nasenbluten einhergeht...mancheiner mag sagen...watt redet der fürn scheiß...aber beweist mir das gegenteil.... |
| Epica | Niemand sieht die tränen... niemanden kümmert es... ob lebendig oder tod... kein unterschied... unerhörte hilfeschreie... zerfressen... alles egal... |
| Epica | Der erste Gedanke bist du... wo du wohl bist? wie es dir grad geht? warum bist du nicht bei mir? tränen brechen aus mir raus... längst habe ich aufgegeben mich dagegen zu wehren.. ich will bei dir sein... will dich in den arm nehmen und an mich drücken könnte dich stunden lang angucken während du schläfst... dich streicheln... deine nähe ist mein zuhause... dein lachen meine sonne... deine stimme meine atemluft... du bist mein leben... ein heimatloses leben... in trister kalter dunkelheit... erstickend... du bist nicht da... ein törichter gedanke war es zu glauben dass du ausgerechnet mich liebst... wer bin ich schon... nur ein kleines einsames herz das um erlösung fleht... ungehört... hilfos trostlos... mein letzter gedanke du |
| Epica | Du hast gewonnen... ich gebe auf...du hast mich immer wieder auf die knie gezwungen...mich sogar zu boden geschleudert...aber ich bin immer wieder aufgestanden... nun, da ich wacklig stehe, will ich einfach nicht mehr, es geht nicht mehr...ich werd mich von alleine auf den Boden legen und nicht mehr aufstehen |