| Daydreamer | willkommen in meinem labyrinth... ...folge der roten spur... ------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------- an einen ort den du nicht kennst verschlägt mich heut mein erster flug das gräserland es wogt im wind die wellen singen ihre lieder ich lausche dem und fühl mich gut der wind trägt mich von allem fort... die wolken lass ich unter mir die sterne sind zum greifen nah die sonne wärmt und brennt sogar doch schmerz ist unbedeutend und plötzlich stoppt der jähe stieg die welt steht für sekunden ich dreh mich um und falle gar es zieht mich schnell nach unten und durch die wolken rase ich die sterne,sie verblassen ich hör der wellen jubelschrei sie werden mich nun fassen der aufprall raubte mir die luft ich bin kaum noch am leben der leim der schwingen schmolz zu früh nun gut,dann sterb ich eben und in der wellen sanfter hand sinke ich nun nieder die welt ist blau,zum letzten mal das meer,es hat mich wieder... (1.april 2004) |
| Daydreamer | ich sitze davor unbemerkt von meinem gegenüber und mir selbst. doch verstohlen werfe ich immer wieder einen blick darauf. ich hoffe, dass das display leuchtet und das bekannte klingeln endlich ertönt doch jedes klingeln ist das falsche jedes leuchten bist nicht du ich möchte doch nur von dir hören lesen wissen was du tust sagst liest hörst fühlst ... nur ein einziges zeichen denn ich fühle mich schuldig verantwortlich für dein abruptes nicht-melden ohne grund ohne gefühl ? und wieder leuchtet das display auf... vielleicht jetzt? vielleicht du? |
| Daydreamer | rauchschwaden bedecken den boden die wände hüllen alles in ein gespenstisches licht dazwischen die schemen einer tanzenden menge bewegen sich zuckend im grün-roten licht musik ist in allem, in jedem und mir die bässe vibrieren das blut rauscht ... ...ich frier... der leichte schweißfilm auf allen leibern wird immer wieder neu verrührt ich spüre die rhythmen bin zum tanzen verführt die musik pulsiert und schwappt durch die gänge ich zwänge mich vorbei verfluche die enge und doch kann ich frei sein in diesem gedräng` ich kann endlich fühlen an was ich denk` es gibt keine richtung jede zeit ist hier still nichts ist mehr wichtig keiner weiß,was er will doch jeder will jeden und sex liegt im raum so wandelt sich plötzlich alles zum alptraum ich will nur noch fliehen und dem hier entkommen ich sinke zu boden sehe nur noch verschwommen ich ahne die szenen sage kein wort die menge sie tobt man amusiert sich dort es ist wieder samstag und die woche vorbei die üblichen feiern ich zähle bis drei dann richt`ich mich auf verlasse den saal hole die jacke das wars wiedermal der alptraum er endet und ich tus mit ihm ich falle ins bett will nie wieder hin doch nächste woche beginnt der tanz von vorn` die zeit wird verschwendet genau wie mein zorn... (03. april 2004) |
| Daydreamer | und wieder stehe ich vor der macht und grüße sie auf meine weise ich steh davor und sehe sie und ihre ew`gen kreise. die wiederkehr, sie geht mir nah und mischt sich in mein denken eine jede scheint mir einzig gar ich möchte mich ihr schenken. ich möchte teil des ganzen sein, mich ständig neu drapieren und auf des grundes strudel dann zu neuer schönheit reparieren. ich wäre dann so klar und rein und voll von inn`rem frieden, zum ganzen würde ich gehörn und energie verströmen. doch statt dessen steh ich hier als mensch mit meinen schwächen; die fehler sind zum greifen nah, die stärken fast vergessen. ach,könnt`ich doch die welle sein, die in dem meer nun mündet! das leben verstehen und erkennen, worauf jedes geheimnis sich gründet. der wind, er schwindet, das segel flieht, ich kann mich nicht mehr halten! ich stürze fast und falle gar in die arme der gewalten. ich kann nicht sein, was ich gewünscht, weil ich es nicht ertrage ich schwimm zurück zum fernen strand, vielleicht am nächsten tage... (02.april 2004) ---------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------ ein gänsekiel ein tintenfass ich hör der feder sanfte stimme sie spricht mich an und trägt den geist hinauf zu neuer höhe. sie spricht zu mir von großen kriegen, von ehre, ruhm und altem glanz, von starken männern, weisen frauen und von ball und tanz. von königen erzählt sie mir und von deren reichen, vom heldentod, vom liebesglück und von guten zeichen. doch auch das böse zeigt sie mir und spricht von untergängen, von krieg und schlachten und vom tod, den viele seelen fanden. von mord, intrige,neid und hass weiß sie zu berichten; das schlechte am menschen,immer da, es gibt genug geschichten. und auch die zukunft ist nicht fremd, es sind ja alles kreise. sie spricht unermüdlich, flüstert nur, lenkt auf ihre weise. denn meine hand führt sich von selbst über weiße seiten, ohne zögern schaffe ich meine eignen welten. doch des lehrers stimme ruft mich zurück in grelle,helle räume... realität ohne zuversicht, dahin sind alle träume... (05.april 2004) ---------------------------------------------------------------- ---------------------------------------------------------------- ich gebe zu,ich habe mich in deinem licht verloren. der schimmer deiner augen - er hat mich neu geboren. deine nähe tat mir gut, ich konnte neu erblühen, und die hitze deiner haut sie wollte mich verglühen... deine stimme,sanft wie je, heilte meine wunden, und unter deinen fingerspitzen hab ich mich selbst gefunden... ich dachte schon wir wären freunde die das leben eng vereint, ich irrte mich, das hattest du anders wohl gemeint. was blieb mir da als schnell zu fliehen vor der wärme deiner haut? ich gebe zu, ich habe nur ein neues luftschloss mir gebaut... (*?*) |
| Daydreamer | komm schon,kühler glitzernder schnee, bedecke meine tränen reinige mein herz lasse gedanken erfrieren... einzelne flocken reichen nicht ich brauche mehr... warte darauf und die zeit verrinnt wie honig süß... als die kerze erlischt ist es zeit zu gehen doch der weg ist so weit und das aufstehen so schwer... ach,könnte ich doch liegen bleiben in der weißen pracht für länger... für immer...? (januar 2003) ------------------------------------------------- ------------------------------------------------- "verräter!" brüllst du mir entgegen. "heuchler! Lügner!" so schreist du mich an. jeden morgen... jeden abend... tag für tag. es fällt mir immer schwerer, dich anzusehen... deine hässliche fratze, die armselige grimasse... es ist zeit,dich zu zerstören! als die scherben fallen ist deine höhnisch lachende miene in jeder einzelnen zu sehen. ich weiß,ich kann dir nicht entkommen... dir,meinem spiegelbild... (februar 2003) |
| Daydreamer | "man ist ist für seine Rose verantwortlich", sprachst du und deine dornen bohrten sich durch meine haut. "du musst mir nur vertrauen", sagtest du während die schmerzen mich betäubten... nach einiger zeit wußte ich den schmerz zu schätzen... doch wie jede rose, so welktest auch du dahin... jetzt bist du nur noch ein schemen, ein glanzloses abbild deiner selbst. unfähig zu verletzten... ...und damit all deiner stärke beraubt... (21.02.2003) ______________________________________ >>>ein kleiner tod<<< zwischen deine schulterblätter passt ein messer und ein kuss doch es tut mir leid zu sagen, dass ich dich nun töten muss. lästig ist mir deine nähe und die wärme deiner haut. viel zu lange,liebster freund, hab ich dir zu sehr vertraut. zwischen deine linken rippen, die ich viel zu oft liebkost`, bohre ich den silber schimmer, den ich lange bei mir trug. deiner augen sanften blick durchbohrt der helle stahl; um deine schreie zu erdrücken, küss ich dich ein letztes mal. du schaffst mir nun nicht länger schmerzen. meine augen glänzen matt. und es tut mir leid zu sagen, dass ich dich getötet hab`.... (*?*) (anmerkung: die erste strophe ist von deine_lakeien geklaut,ich gebs ja zu...titel:wer feige ist...) |
| Daydreamer | der zug des lebens hält vor mir -ich stehe stumm daneben. die reisenden-sie winken mir, die taschentücher schweben... noch immer sind die fenster offen, hände und köpfe klar zu sehen. fast scheint es mir ich könnte hoffen, endlich vielmehr zu verstehen... doch abschiedsworte klingen schwach durch die leere halle, das echo schwingt dem traurig nach denn wer soll ihnen lauschen? sie meinen mich und sehen nicht das, was ich wohl heute bin: ein trübes lächeln, ein stumpfer blick, ein blasses schemen, ein dummer wicht... sie alle schloss ich in mein herz sie alle liebt`ich mal, vertrieben von dumpfem schmerz und meiner inn`ren qual... die gesichter verschwimmen in meinem hirn doch ein jedes hat seine geschichte, ich wünschte, von ihnen bliebe mehr als eines dieser gedichte... doch der zug des lebens rollt nun an und die fenster werden zugemacht. die stimmen verstummen auf einen schlag und ich hab das letzte mal gelacht... zaghaft heb ich noch den arm und winke fernen geistern... der zug des lebens ließ mich da. ich muss mein leben meistern. der letzte signalton vergeht im wind, der zug löst sich im nichts nun auf... ich erwache wieder als scheues kind und ein neuer tag nimmt seinen lauf... (21. april 2004) |
| Daydreamer | >>> Schwimmbewegungen<<< Wieder gleite ich durch schwarze Meere die Hitze durchdringt jedes Fühlen in mir... Das Denken betäubt vom ziellosen Schwimmen und vom Geruch, den alles verströmt... Lautlos dreh ich meine Runden Gedanken fließen wirr umher, sie bilden Kriese, bilden Blasen, platzen - existieren nicht mehr... Ein dunkler Schatten fällt auf mich ich tauche tief hinab doch etwas trifft mit leisem Platschen ich sinke in mein heißes Grab... Die Last beginnt nun doch zu schwinden, langsam wird die Luft mir knapp, mühsam gelangt nach oben zurück, alle Glieder sind warm und schlapp... Doch die Gefahr ist nicht vorüber, etwas Weißes nähert sich schon mir... ein Entkommen ist nicht möglich, wieder geht es viel zu schnell... Der Strudel zieht mich bald nach unten ich falle, schwebe, sinke tief... Die Luft entweicht aus meinen Lungen, das Meer verschwimmt zu sanftem Braun, die Hitze ist nun nur noch Wärme, und alle Furcht verliert sich gar... Ich möchte ewig weiterschweben... auf dem Boden - eng gezwängt und Gedanken voller Weite und Gefühle - dicht gedrängt... Ein Lächeln kräuselt meine Lippen alles ist so schön im Hier, da bohrt sich Schmerz in meine Rippen, das Leben weicht hinfort von mir... Das Meer zerbricht in dunkle Scherben´, die Umwelt ist nun wieder klar... Ich schau noch immer in die Tasse, der Kaffee ist noch immer da..... (27. April 2004) __________________________________________ __________________________________________ >>>Reingefallen<<< Herzensbrecher brechen Herzen, sprechen Worte nur zum Scherzen. Naive Wesen wie du und ich machen sich schnell lächerlich. Glauben schnell gesagten Worten, folgen zu den fernen Orten, die der Mensch uns präsentiert, mit Berechnung hat kreiert. Besichtigen schon Raum um Raum in dem Schloß aus uns`rem Traum, Böses scheint so völlig fremd, Euphorie herrscht ungehemmt. Doch ein Blick durchs Fenster zeigt, was der Mensch uns da verschweigt: In der Luft hängt alles gar, nichts ist wirklich wunderbar! Die Seifenblase zerplatzt erneut, wiedermal zu früh gefreut! wiedermal zu früh gelacht, wiedermal nicht nachgedacht... (12. Mai 2004) (ich hätte es besser wissen müssen...und im grunde wußte ich es auch..."es gibt keine liebe auf dieser welt!"...nicht bei dir...und erst recht nicht für mich...und ich habe es doch gewußt) |
| Daydreamer | von den nächten wieder eine die ich ganz allein beweine gelesen nur ein einzges wort gedanken eilen zu dem ort zu dem ort, den ich kurz sah an dem ich nur ein paarmal war... zu dem ort, der dir gehört dort, wo ich dich hab gestört... deine stimme klingt in meinen ohren so vertraut,bevor verloren... so geliebt, bevor die sprache zerstörte unsre kleine arche... oh könnte ich doch spüren heute, dass ich dir noch viel bedeute! doch unsere beiden verschiedenen welten werden nicht länger als eine gelten, und alles, was wir wichtig fanden, wir vergehen, wird versanden... noch einmal deine nähe spüren, noch einmal deine haut berühren... nur einmal noch so bei dir sein, doch ich bin hier und ganz allein... (verbotene gedanken...und doch dringen sie zu mir durch...von zeit zu zeit...in nächten wie dieser...wenn ich mich erinnere und sehe, was ich vermasselt habe, weil ich zu viel wollte und dir die freiheit nahm, zu tun, was dir gefällt...ich engte dich ein...verzeih mir..nur noch dieses eine mal..bitte...doch es ist bereits zu spät...leider....) (20. mai 2004) |
| Daydreamer | "sei fröhlich", raunen sie die eiswürfel in meinem glas ich halte es gegen das licht wie ein glitzernder kristall bricht sich die sonne im crushed ice des mojito der abend bricht an es wird kühler das wievielte glas? ich habe aufgehört zu zählen... der rusty nail windet sich zwischen meinen magenwänden wie glühendes metall und der velvet hammer pulsiert in meinem hirn wiederholt den einen satz: "sei fröhlich" sei fröh lich ! das lachen um mich her tönt leise müde ohne tiefe oder höre ich es nur so, weil ich selbst genauso lache? die antwort ertrinkt in einem neuen schluck... der elephant ist pink geworden diesmal keinen blauen schlümpfe an der kreuzung und meine doch die männchen in grün wir sind aufgebrochen ziehen immer richtung sonne die längst unterging vom mond abgelöst nächtliche irrwanderer ziehen durch die straßen wer seid ihr? woher kommt ihr? wir sind es... wen ich auch frage, was wir tun die antwort verhallt ungehört wir ziehen einfach weiter... bis der morgen beginnt oder der alkoholfluß endet... was auch immer passiert... ich wünscht, ich wäre nicht dabei... (15. Juni 2004) |
| Daydreamer | aus den wänden meiner mauer bildet sich ein labyrinth in mir ich bin schuld-der wirre erbauer schließe mich so aus vor mir der putz der mauern blättert da alles wirkt so öd und alt die tapete nimmt man nicht mehr wahr und der wind pfeift kalt doch auf den mauern sieht man worte gedankenfetzen, schnell verwischt wechseln immer ihre orte auch wenn nachts das licht erlischt noch immer suche ich den hebel um sie einmal auszublenden finde weder schalter, knebel sie huschen weiter an den wänden... schneller, seit ich wieder mit dir rede drehen sie nun ihre kreise vorher waren sie sanft und träge friedlich war gar ihre reise doch nun schäumen sie auf wie gischt im rauhen meer ich nehme es gerne in kauf die zeit ohne dich war so leer doch sie bilden worte die ich nicht lesen will ich flehe sie an-diese sorte: "seid doch bitte still!!!" doch sie lachen nur über meine verzweiflungstat verfolgen weiter stur ihren weg und bleiben hart was soll ich tun wenn sie nicht aufhören sich zu drehn? wie kann ich ruhn wenn sie nicht endlich stille stehn? (15. Juli 2004) (die gedanken hören nicht auf sich zu drehen...schreiben deinen namen...zeichnen dein gesicht...und ich weiß nicht warum...warum bist du so wichtig?...zu viele fragen...zu viele gedanken...zu viel müll im kopf...zeit zum schlafen...wenn ich es denn könnte...gute nacht) |
| Daydreamer | die steinerne fassade wie ein fels im meer gefühle unterdrücken nie fiel es mir schwer im inneren der mauern zeichnet kreide an die wand. und jedes wort von unseren lippen wird geheimnisvoll gebannt doch viele worte die von dir kamen befinden sich längst dort unter anderem namen die kreide setzt nur noch haken schreibt kaum ein wort noch hin nur ich steh allein davor und suche nach dem sinn warum präsentiert sich mir die zeit in endlosschleifen? ein neuer namen, ein neues gesicht so vieles gleich, wer kanns begreifen? suche ich nach menschen die mir solches sagen? oder suchen sie nach mir muss ich mich fragen? ist es gar schicksal, mit wem man in kontakt gerät? kann ich es noch ändern? ist es längst zu spät????? (17. Juli 2004) (die endlosschleife dreht sich weiter...was ist überhaupt echt in dieser welt?wenn gefühle es nicht sind...wenn menschen es nicht sind...was ist es dann? ist alles nur illusion? ein immer wiederkehrender alptraum? wann werde ich mich zum aufwachen zwingen können? und wann werde ich endlich begreifen...?) |
| Daydreamer | wiedermal nur einsamkeit statt geborgenheit -------------------------------------------------------- täglich seh ich menschen gehen, rennen, laufen, hasten, stehen vor mir oder an mir vorbei, im grunde ist es einerlei... die stimmen sind oft laut und munter, manchmal auch leise oder still, zu mir schaut kaum einer hinunter, denn jeder weiß wohl, was er will. und wer sollt mich schon wollen? sie sehen mich im rinnstein liegen, wenn um mich rum nur blätter tollen und manchmal ein paar Fliegen... einst wurde ich geliebt von einem mann doch die erinnerung schmeckt schal schließlich war er es auch dann der mich fortwarf, er brachte die qual. danach wurde ich noch so manches mal vom dreckig-kalten boden aufgelesen. doch nie war ich erneut die erste wahl bin schnell wieder am boden gewesen. auch jüngst war ich wieder in einem bett und dachte es könnte von dauer sein... doch er sagte nur: du bist ganz nett und warf mich zurück, nun bin ich allein. ein trostpreis bin ich, nicht viel mehr doch niemand findet trost bei mir. bin ein einsamer, schwarzer teddybär, so traurig und leer-nur ein weitres zotteltier... mir fehlt ein knopf, zerzaust der pelz und auch das futter ist zu sehen... regen umspült mich wie brandung den fels noch werde ich nicht untergehen! (18. Juli 2004, 6:00 - 6:25) (der trostpreis, der im müll landet...der kaputte teddybär...egal welches bild: immer zweite wahl...man gewöhnt sich ja an alles *seufz*) |
| Daydreamer | die nacht hüllt beide schützend ein während die worte versiegen... und eine träne-glitzernd doch klein bleibt in ihren wimpern liegen. jedes wort zerstört bloß das was zwischen ihnen einst war nicht weit entfernt von blankem hass die freundschaft macht sich rar... wie kann sie auch bleiben bei diesen beiden die sich hier so sinnlos aufs ärgste streiten? sind die beiden es wert so zu leiden? kann er nicht einfach weiterreiten immer richtung abendsonne und gönnen den zwei menschenkindern ihre langersehnte wonne? muss er es denn so verhindern? doch der streit, er ist kein richter, er kann nichts dagegen... er ist aber auch kein schlichter, wenn sich die gefühle bewegen... diese zwei menschen mit ihrer not sind es die sich fürchten voreinander... sie bringen einander den schmerzenden tod sind zwei ängstliche sternenwandrer... sie sehnten sich so nach liebe, nach glück, doch als sie es beieinander fanden zogen sie sich schnell wieder in sich zurück nahmen sich vor, woanders zu landen... die traurigste geschichte, die die welt je sah ist diese von dem beschriebenen pseudo-paar... (20. Juli 2004) (rennen wir nicht alle vor etwas davon? doch wenn wir vor der liebe davonlaufen, was bleibt dann noch? wenn keine liebe im herzen entsteht, wie trist und grau wirkt die welt dann? wie kann man leben, ohne das leben zu lieben? wie kann man weitermachen, wenn die liebe nicht in einem wohnt?...was machen wir bloß ohne liebe?) |
| Daydreamer | meinen musen ------------------ lasst mich von den beiden erzählen, die ich in mein herz geschlossen, die mich nun mit schmerzen quälen, doch einst mit küssen übergossen... die beiden kennen einander nicht, sind verschieden wie tag und nacht... doch beide erstrahlen in hellem licht, sind glänzend, schillernd in ihrer pracht... in worte fassen kann ich keinen von beiden, weder charakter, noch äußeres,noch der stimmen klang... ich hab zwar unter ihnen beiden zu leiden, doch der schmerz ist auch für sie ein zwang... denn dadurch, dass sie mich kennen, zerbrechen sie selbst immer mehr... kann ich`s da verübeln, dass sie rennen? der schmerz ist auch hinter ihnen her... wir drei, wir sind doch alle voller sorgen, suchen abstand...nähe...es ist verrückt... fürchten einander, fürchten das morgen, laufen davon, ohne einen blick zurück... denn ein blick zurück zerstört die welt, in der zu leben wir uns nur erträumen... sieh nur einmal zurück: nichts, was dich hält, nur ein einsames kind in leeren räumen... tief in mein herz hatte ich euch gesperrt, euch mit liebe, hoffnung und träumen genährt, euch damit unter druck gesetzt und unter zwang... bis ihr ausgebrochen seid aus mir...irgendwann... ohne euch ist`s schwer weiterzumachen... ihr seid mein traum, mein lenkender stern... ihr seid mein leben, seid mein lachen... doch wir sind uns längst viel zu fern... ihr seid meine musen, ihr ward mein glück, weil ich euch so liebte, bleibt nur der schmerz zurück... (...so vieles falsch gemacht...und nie dazugelernt...angst zu verletzten...angst, verletzt zu werden...angst vor enttäuschung...oder zu enttäuschen...angst davor, angst zu haben...und noch immer völlig verwirrt...) |
| Daydreamer | letzte nacht da träumte ich ich hätte einen traum als marionette sah ich mich und hing an einem baum denn meine vielen fäden sie hatten sich verfangen wie soll ich drüber reden? ich hab nun dort gehangen... ich zappelte und zuckte ich wand mich hin und her ich hampelte und ruckte und pendelte nur so daher... erschöpfung brach bald auch herein ich wollte mich in mein schicksal ergeben schließlich hing ich auch dort allein wer kann denn so schon leben? doch plötzlich leuchtete der mond viel heller und neben mir blitzte etwas auf ich schaute hin, auf einem teller lag ein messer mit silbernem knauf ich griff danach so schnell es ging und schnitt die fäden durch! das war das letzte mal, dass ich so hing! vorbei ists mit der furcht! das dacht` ich bevor ich zu fallen begann der sturz-er wollt nicht enden! doch als ich endlich unten lag dann hielt ich die fäden in meinen händen... ich hatte es überlebt und hab`s verstanden: man muss nur die angst überwinden! dann wird man meist wohl sicher landen und viele sorgen werden schwinden... erst jetzt merkte ich, dass mich keine fäden mehr halten ich bin frei und kann mich nicht mehr verfangen! ich kann nun endlich wieder schalten und walten kann endlich nach jahren zu leben anfangen! ich bewege den kopf, die arme, die beine der neue spielraum gefällt mir sehr gut ich bin hier zwar noch immer alleine doch jetzt habe ich neuen mut! wenig später schlug ich die augen auf und draußen schien die sonne... einer neuer tag nahm wieder seinen lauf frei sein und leben-welche wonne!!! (it can`t rain all the time...) |
| Daydreamer | wie soll ich es beginnen? du weißt, ich werde gehen und ganz tief in dir drinnen kannst du mich vielleicht verstehen... die letzten beide jahre waren wirklich hart und wenn es mir irgendwie möglich wäre, dann hätte ich es dir gerne erspart. doch vieles kam uns in die quere... du warst gefangen in deinem schmerz und fühltest dich wohl oft allein dich so zu sehen brach mir fast das herz doch konnte auch ich nicht bei dir sein die worte zwischen uns-sie glichen klingen wir kreuzen sie schon viel zu lang... es wird uns nur noch mehr schmerzen bringen ich hoffe du verstehst es irgendwann ich muss nun gehen-um meinetwillen auch wenn der schmerz noch immer bleibt ich kann nicht deine tränen stillen ich hoffe, dir hilft irgendwann die zeit... ja, es schmerzt auch mir von dir zu gehen ich wünscht`es würde was andres geben doch ich kann es nicht weiter mitansehen und muss mein eignes leben leben... ich weiß schon jetzt, du wirst mich verfluchen mir sagen, ich lasse dich schon wieder im stich aber begreif es doch, ich muss mein glück versuchen und bei dir finde ich es wohl eher nicht... glaubst du mir wenn ich dir sage wie leid mir das alles tut? ich wünsche dir bessre tage und wieder neuen mut glaub mir, es wird leichter mit jeder stunde irgendwann wirst auch du wieder sonne sehen dann schließt sich bei dir hoffentlich die große wunde doch bitte verzeih mir - ich muss jetzt gehen... denn dein schmerz kann nicht der meine werden versteh doch,ich kann nunmal auch nichts dafür ich kann nicht länger mich selbst gefährden... verzeih bitte...verschließ nicht den weg zur tür... ich werde nun gehen - bitte lass mich los... lass mich, es bringt nichts, wenn du mich hälst wir finden beieinander doch keinen trost... doch irgendwann vielleicht in uns selbst... ich gehe nun - ein letztes goodbye ich weiß, wir werden uns wiedersehen... bitte...lass mich einfach vorbei denn ich muss nun endlich gehen....... (und ich weiß, so einfach wirst du mich wohl nicht gehen lassen...und doch: du kannst mich nicht hindern...) |
| Daydreamer | guten abend, lass mich von mir berichten: jeden tag töte ich wieder einen drachen es klingt wie eine von diesen geschichten, glaub mir, ich würd auch gern drüber lachen... in der dunkelheit die glasigen augen beobachten mich und zerren an mir sind bereit, mich auszusaugen denn jede nacht bist du auch hier... du läufst umher in diesen räumen die mir sind nun völlig fremd ich erwache schreiend aus diesen träumen, weiß, dass etwas dich noch hemmt.. doch beginnt der tag und mit ihm dein leben dann wirst du aktiv, dein feuer raucht es zwingt mich jeden tag, mich neu zu erheben ein gefühl, dass niemand braucht du suchst mich in meinem kühlen zimmer du suchst mich in allen räumen hier... schon von weitem tönt dein gewimmer ach weiche doch bitte hinfort von mir! jahrelang habe ich mich kaum gerührt habe gehofft, dass es von selbst besser wird doch du hast täglich dein feuer gespürt, es tut mir leid, ich hab mich geirrt. seit einiger zeit nahm ich ihn auf - den kampf, ich bot dir parole mit meinem licht doch kam ich kaum an gegen deinem dampf und besser wurde es sicherlich nicht. doch nun habe ich mein schwert gezogen versuche dich so auf abstand zu halten der alte kampf ist nun fast ausgewogen meine energie kann sich jetzt auch entfalten.. jeder tag endet mit einem patt wir beide tragen wunden davon wir fühlen uns abends beide matt ich muss sagen: es hat keiner gewon`... doch manches mal da habe ich die macht, manches mal schlage ich dich zurück denn oftmals gibst du nicht mehr acht verlierst an boden ein ganzes stück... dann kann ich sagen: über den drachen mein sieg doch die nacht verbring ich schlaflos dann denn am nächsten tag beginnt ein neuer krieg und es dauert schon seit monaten an... ein drachentöter bin ich trotzdem wohl doch von stolz gibt es in mir keine spur ich fühle mich oft so leer und hohl bin doch fast täglich der verlierer nur... und doch tut es mir weh, dich zu verletzen es vergrößert deinen zorn ja bloß magst du auch noch so sehr gegen mich hetzen ientsprang ich doch einst aus deinem schoß... (ein täglicher kampf...es gibt keine sieger, nur verlierer...und doch muss ich dich von mir fern halten...ich habe keine noblen gründe... es geht nur einfach um mich...denn ich muss kämpfen, um nicht unterzugehen...und es wird mit jedem tag ein wenig mehr routine...und irgendwann wird dein feuer mich vielleicht nicht mehr verletzen können...vielleicht...) |
| Daydreamer | die vergangenheit-ein kreuzworträtsel, von dessen unendlich vielen kästchen fast jedes ist noch leer... ich hab so viel verdrängt und manches auch vergessen und die erinnerung an das vergangene fällt schwer... die gegenwart ein hochseil voll mit scherben ein jeder schritt könnte der letzte sein... und doch: ich will noch nicht sterben! nur ist das dasein manchmal voller pein. die schmerzen, die jeder schritt mir schafft sie nehm ich nur noch am rande wahr, doch was mich fast hat dahingerafft das ist mir auch heut noch nicht klar... manche sagen, mir fehlt das lachen andere sprechen über mein gewicht wieder andere von anderen sachen doch niemand sieht mein wahres gesicht es ist nicht so,dass träume fehlen oder die freude tief in mir... die dinge, die mich wirklich quälen schieb ich weit hinfort von hier... ich schreibe sie auf weiße oder schwarze seiten auf karos,linien,mauern-alles mit tieferen sinn dort können sie sich gefahrlos verbreiten denn niemand verirrt sich wohl je dort hin doch auch ich dreh selten meine runden dort zu diesem verlassenen,dunklen ort ich habe die welt als so schön empfunden, verliere über die schatten kein wort wen wundert es da, dass die zukunft gleicht einem abbruchhaus mit flackerndem licht dessen trister schein nicht weit reicht... zu mir gelangt er nämlich nicht... (grundidee aus heywood goulds buch "cocktail") (wenn man nicht weiß woher man kommt...wer man ist...wie kann man dann weitergehen???) |
| Daydreamer | lange war ich nicht an diesem ort das dichten - es fiel mir schwer ich lag auf dem bett, trieb von allem fort und wollte mich regen nie mehr so vergingen die tage und stunden die zeit lief klebrig, doch schnell habe mich zwischen monstern befunden es wurde einfach nicht hell fast dunkel war es um mich her kein wort drang vor zu mir auch kein fühlen und das hirn wie leer ich wußte nichts, war ich noch hier? so haarte ich aus die ganzen nächte wartete bewegungslos in meinem bett alle träume glichen dunklen schächten die monster um mich rum-dick und fett doch irgendwann hörte ich von ferne vielleicht soetwas wie vogelsang??? etwas in mir rührte sich gerne doch erinnerte sich nicht an den klang ich blickte zum fenster-der spiegelnden nacht die mich so lange hatte angeschaut war dort draußen etwa ein licht erwacht? oh ja,ich seh`s : der morgen graut!!! ich streifte den staub von meinem kleid und kroch langsam zum fenster hin es wurde hell- es ging fort das leid und ich weiß wieder wo ich bin die zeit des wartens schien so lang und doch waren es nur wochen mir war zu lange angst und bang ich habe mich feige verkrochen das licht des tages bringt nun neuen mut ich öffne das fenster und fühle mich gut vielleicht muss man manchmal in sich sinken um nicht an der welt draußen zu ertrinken? (23.10.2004) (nur mal so...nur fließende bilder) |
| Daydreamer | unfähig zu dichten... nicht ein einziges wort könnte beschreiben was ich fühle... oder zu fühlen glaube denn ich fühle mich auf einmal so leer so sinnlos wo ist der sinn? die letzten monate ging es doch! ich hatte langsam das tal verlassen konnte die sonne wiedersehen und hörte der vögel gesang... und jetzt? jetzt ist die welt doch wieder grau geworden... der abgrund liegt vor mir dunkel schwarz habe ich hierfür gekämpft? bin ich durch die wüste meines ichs geirrt, nur um erneut in diesen bdenlosen abgrund zu blicken? nein! nein, so haben wir nicht gewettet!!! und je länger ich hier stehe... je länger ich dort hineinblicke... desto klarer wird es mir: ich kann mich immer noch umdrehen... ich kann meine richtung ändern! und der stolz weist mir den weg... jetzt schaffe ich das, was ich sonst nie schaffte: ich drehe mich einfach weg. ich gehe einen neuen weg... ich weiß wieder nicht, wohin er mich führen wird... welche hindernisse er birgt... aber dem abgrund bin ich entronnen. ha! zumindest für diesesmal... zumindest für heute... zumindest jetzt... (25.11.2004) (nicht immer muss man tief sinken...irgendwann scheint man tatsächlich zu lernen,sich selbst vorher aufzufangen. erstaunlich!) |
| Daydreamer | die haut wie weißes porzellan so sitzt sie dort im zimmer... sie ist gerade erst hergefahren und möchte doch gehen - wie immer. er steht vor ihr, umarmt sie gar - sie ist fast davor zurückgewichen - erzählt, was zwischen ihnen alles war und es klingt wie alte geschichten dabei ist es nur ein paar tage her einhundert lange stunden da fühlte sie sich nicht so leer sie hatte ihr glück gefunden... er spricht davon wie leid es ihm tut aber dass er nun glücklich sei und wünscht ihr danach neuen mut doch dabei ist es längst einerlei sie trägt weiterhin ihr kaltes porzellangesicht und er fährt seinem glück nun entgegen... er sieht auch ihre fließenden tränen nicht, denn sie steht jetzt draußen im regen... (28.10.2004) (...und manchmal tut es einfach nur weh...=( ) |
| Daydreamer | es war müll!gedanken, die nur zeit vergeuden und unnütz sind... daher gelöscht! |
| Daydreamer | verzeih mir meine lügen von letzter nacht es war der verstand, der über mich wacht ich wollte nicht sagen, was ich gesagt doch du hast zu viel tiefes gefragt... ob ich es kenne, das kribbeln der haut? sofort wurden bei mir neue mauern gebaut ich sagte nein, um dich nicht zu verletzen doch es war eine lüge von den billigen plätzen. ob du mir wichtiger warst als jeder zuvor? ich log dich an und schmipfte dich tor doch auch hier hattest du mal wieder recht ich log dir ins gesicht und fühlte mich schlecht ob ich drüber hinwegkomme?ja, jederzeit. sieh mich doch an, ich bin zu neuem bereit! du sahst mir wohl an, dass ich hier log und eine neue lüge aus meinem ärmel zog. ob ich dich noch liebe? nein keine spur. denn meine gefühle waren oberflächlicher natur. niemand glaubte mir, erst recht nicht du doch du liest mich reden und hörtest mir zu ich vermisse dich nicht,die zeit war zwar wie ein traum doch träume enden, schaffen platz für neuen raum und stillstand ist nicht gut, er bedeutet nur tod... das war der punkt, an dem ich wirklich alle belog ich belog mich selbst und deshalb auch dich ich bitte dich nur, richte nicht über mich es war keine absicht und nicht böse gemeint denn innerlich habe ich nur noch geweint du solltest nicht sehen, wie traurig ich bin und so hielt ich dich mit schlechten lügen hin ich wollte stark wirken und nicht wie ein kind dem träne um träne aus dem auge rinnt... doch so wurde nur deutlicher, wie schlecht es mir ging es tut mir leid, dass ich dir ständig nur sorgen bring` ich wollte dich nicht belügen und tat es doch ich kann nur hoffen, du magst mich trotzdem noch wir sind nun nur noch freunde, auch wenn es mir nicht gefällt ich werde nicht die sein, die dich von deinem glück fernhält! denn du hast gefunden, wonach du dich hast lange gesehnt ich freu mich für dich, es ist keine lüge sei hier noch erwähnt! denn dass du endlich glücklich bist liegt mir wirklich am herzen auch wenn du es nicht bei mir fandst und ich jetzt nur schmerzen. ich weiß, die zeit wird mir helfen, zu lindern diese wunden dir gehts gut und mein herz wird schon wieder gesunden... (28.10.2004) (ich habe dich und mich belogen...solche gefühle wie bei dir habe ich vorher kaum gekannt...umso schwieriger ist es, von ihnen wieder loszukommen...aber ich freue mich, dass wir noch freunde sind...ich möchte dich nicht verlieren...geh deinen weg, mein großer, und genieße das glück...du hast es dir wirklich verdient) |
| Daydreamer | heute morgen lag ich einige stunden lang da und starrte die weiße decke über mir an es gab nichts was wirklich schien oder wahr und alles um mich war formlos und zerrann ich zwang mich schließlich aufzustehen der weg, er führte mich nicht weit ich konnte gerade so zum rechner gehen denn auch hier war unwichtig die zeit ich starrte den bildschirm an und er mich auch die zeit war unsichtbar, sie floß nur so dahin ich wußte nicht mehr, was ich will und brauch ich weiß nicht mal genau, wer ich eigentlich bin ich weiß nicht, was ich will und was ich erträume, denn alle meine träume waren später nur schäume und all meine sehnsucht, sie fand keinen platz ich trag sie daher in mir als kostbaren schatz. ich dachte ich brauch dich - und tat es wohl mal es war zu der zeit, als mein weg war sehr schmal du warst meine zuflucht, ein sicherer ort doch nun bin ich sicher, kann allein fort. du warst immer für mich da, als ich nicht wußte wohin vielleicht war das die form von liebe, die ich fühle tief drin? vielleicht lag ich falsch und die gefühle sagen mir nur: hier fühlst du dich gut, von hass und angst keine spur? verliebt heißt doch nähe, geborgenheit, vertrauen und wärme... vielleicht schlief ich einfach an deiner seite so gerne? vielleicht spürte ich einfach gern die wärme deiner haut? vielleicht habe ich mir meinen eigenen fallstrick gebaut? vielleicht wars nie liebe und nie verliebt sein, vielleicht war ich froh, bei dir war ich nicht mehr allein du schriest mich nicht an und verletztest mich niemals vielleicht bekam ich einfach alles in den falschen hals? vielleicht versuchte ich gefühle zu nennen als schutz für mich? vielelicht waren wir nur freunde und verliebt war ich nicht...? (28.10.2004) (vielleicht habe ich einfach zu viel interpretiert? vielleicht dachte ich, es müsste so sein?vielleicht vermisse ich momentan auch einfach nur all die wärme, nähe, geborgenheit und all das vertrauen, das ich bei dir fühlen durfte...?vielleicht habe ich einfach nur angst, dich als freund zu verlieren?vielleicht war ich nie wirklich verliebt in dich? ich weiß es nicht...wenn wir jetzt miteinander reden, dann bin ich nervös---aber ich habe weder das gefühl, dass ich dich "zurück" haben möchte noch das gefühl, dass es jemals anders zwischen uns gewesen sein könnte als jetzt...oder versuche ich nur, mich erneut zu belügen? ich weiß es nicht..........*seufz*) |
| Daydreamer | in mir streiten sich zwei gestalten ich weiß nicht, welcher ich glauben soll sie sind seid tagen nur am walten so langsam habe ich die nase voll die eine seite spricht von liebe und vom traum die andere von freundschaft und körpern im raum die eine seite sagt mir: lass ihn nicht gehn die andere sagt: lass ihn doch einfach stehn und ich will ihn nicht fassen doch auch nicht lassen ich möchte die freundschaft, doch sie wollen mehr aus streit ziehen sie ihre kraft fallen übereinander her sie meinen, sie tun es nur für mich, doch der, der entscheidet, bin immer noch ich! leise werden da plötzlich beide stimmen, drohen ganz langsam zu verschwimmen sie verlieren ihr macht und ihre gewalt ich kann wieder denken rational und kalt ich überdenke all das, was sie mich fühlen ließen es droht mir fast meine laune zu verdrißen ich hab so viel unsinn gesagt und so viel geweint dabei wars nicht nötig, wird sind noch immer vereint. wir sind noch immer freunde und waren es davor auch, das ist erstmal alles, was ich momentan brauch ich hab ihn sehr lieb, und wenn ich es hier gesteh na und, was solls, das tut doch keinem weh die letzten tage, sie waren voll vertaner zeit, ich glaub, ich weiß, was ich will-es ist soweit! jetzt kann ich die dinge wieder ordnen gehen und morgen mit einem lächeln aufstehen... (28.10.2004) (manchmal muss man sich von allem freimachen, was die sicht vernebeln könnte...und dann erkennt man manchmal das, was man eigentlich schon längst wußte: die wahreheit für einen selbst) |
| Daydreamer | als ich vor deiner tür stand gestern nacht wäre ich am liebsten wieder gegangen doch du hast gewartet und sie aufgemacht hast mich in deinen armen aufgefangen bei leiser musik in deinem raum fühlte ich mich unwohl, wollte fort es kam mir vor wie ein seltsamer traum und du hast mich mit blicken durchbohrt wir gingen in die stadt durch leere gassen wie gerne wäre ich nun davongerannt doch du begannst mich sanft anzufassen und hielst bald auch meine kalte hand wir spielten dann dort im dunklen zwielicht der klang der kugeln, wie donnerstoß ich wollte gehen, doch ich ging nicht und du zogst mich sanft auf deinen schoß wir gingen nach hause in meine wände schauten die filme im fernsehen an du hieltst ständig meine hände sahst so nahe an mir dran... du merktst schnell, dass etwas nicht stimmt nahmst mich in den arm und batest darum es dir zu erzählen, was mich verstimmt doch ich sah dich an und blieb nur stumm du wolltest mich küssen, ich sprang auf ging zum fenster und sah die sterne du kamst mir nach, sahst zu mir auf fragtest: hast du mich gerne??? ich drehte mich um, nickte ganz sacht und musste die tränen herunterringen du nahmst mich in den arm, hast gelacht sagtest du wolltest mich zu nichts zwingen du hieltst mich sanft fest, sahst mir ins gesicht und flüstertest leise: "bitte geh nicht..." damit nahmst du von mir das ganze gewicht ich weiß nicht warum, doch nun gehe ich nicht ich konnte mich dir öffnen seit dieser nacht denn du hast mich einfach verstanden ich weiß nicht, was du hast gemacht doch nun sind zwischen uns die banden ich habe dich enttäuscht und verletzt es tut mir leid, bitte glaube es mir es war keine absicht, ich weiß es jetzt ich hatte einfach nur angst vor dir angst vor verletzung und vor vertrauen, furcht vor glück und meinem gefühl das ließ mich ständig neue mauern bauen deshalb war ich zu dir bisher so kühl... (18.11.2004) (ein kläglicher erklärungsversuch...doch ich kann es nicht erklären...ich hatte einfach das bedürfnis zu gehen und ich weiß, dass es dich verletzt hat...es war keine böse absicht...ich konnte nicht anders...ich hatte angst, dir psychisch zu nahe zu kommen oder dass du mir zu nahe kommen könntest...doch nichts dergleichen geschah...und das ist gut zu wissen...ich danke dir, dass du so reagiert hast...hättest du anders reagiert, wäre alles anders gekommen...danke...) |
| Daydreamer | ich weiß, ich will gehen doch kannst du es sehen? verrät mich mein lachen, mein blick oder tarnt mich mein üblicher trick? ich will gehen, doch das ohne schmerz du siehst mich an, suchst nach dem herz, doch du kannst es nicht finden, sagst es mir: ist mein herz ein stein, an dem ich selbst gefrier? du spürst die kälte, siehst den hauch vor meinem mund als ich mich zu dir beuge und wir beide uns küssen wund. doch du klammerst dich fest an mich, mit klauen und zähnen ich werde gehen, muss ich das wirklich noch erwähnen? warum ich gehe, fragt dein trauriges gesicht ich würde es dir sagen, doch ich weiß es nicht. du gabst mir nähe, hoffnung und wärme als dank zerre ich nun an deinem gedärme es tut mir leid...doch ich kann es nicht lassen ich sehe schon das glück nach mir fassen doch wenn es ich kriegt, dann gehöre ich dir und du könntest machen, was du willst mit mir ich flüchte aus angst vor diesem glück sieh mich nicht an, ich kehre nie zurück... (25.november 2004) (und wieder ist der drang zu gehen so groß...und wieder kämpfe ich dagegen an und weiß doch, dass ich gehen werde...um dich zu schützen...um mich zu schützen...vielelicht kann ich es dir irgendwann erklären...vielleicht verstehe ich es irgendwann selbst...für den moment bitte ich dich nur um eins: verzeih mir...denn es tut mir aufrichtig leid) |
| Daydreamer | ich blieb bei dir so manche nacht ich blieb bei dir in meinem traum was hast du mit mir gemacht? wieso verließ ich nicht den raum? statt dessen fand ich ruhe dort wo ich sie nie erwarten wollt ich glaubte von dir jedes wort das glück schien mir so hold ich stürze mich hinein so war der plan einmal doch das kann nicht sein ich bin mir selbst die pein denn noch immer schrecke ich zurück fürchte mich vor falschem schritt aus angst, zu verlieren, was mich entzückt verpasste ich dir so manchen tritt es tut mir leid, wie ich mich gebe es tut mir leid, dass ich hart erschein verzeih, dass ich nicht rosa schwebe und mich schäme wenn ich wein... es gibt so viel, was ich sagen soll mein herz quillt schon fast über doch das bestimmt in mir das moll und ich schweige lieber drüber denn ich fürchte mich vor erneutem schmerz davor, wieder zu fallen - viele meter tief bitte glaube mir, es ist kein scherz ich fürchte die geister, die ich rief... und doch kann es nicht anders sein denn ich schloß dich längst ins herz es fühlt sich gut an bei dir zu verweiln also riskier ich wohl wieder den schmerz...? (21. 01. 2005) (manchmal glaubt man eine wahl zu haben, die keine mehr ist...ich bin schon zu tief drin, um auszusteigen...und will es im grunde auch nicht mehr...manchmal muss man wohl riskieren, um gewinnen zu können...auch wenn ich wahnsinnige angst davor habe...) |
| Daydreamer | flackernde berührungen im dämmerlicht will ich es wagen oder lieber nicht? will ich es lassen oder lasse ich dich? wirst du verstehen, siehst du in mich? kann ich mich wirklich fallenlassen? wirst du mich dann vorm boden fassen oder siehst du zu, wie ich dann sinke und in dem was ist, langsam ertrinke? kann ich es wagen, mich in dir zu verlieren? wirst du an meiner hülle nicht gar erfrieren oder erkennst du die wärme in meinem herz verborgen hinter all dem aufgestautem schmerz? verletzt habe ich dich schon so manches mal, sah in deinen augen die kaum verborgene qual es tut mir leid...doch wie gehst du damit um? angst zu fragen, deshalb bleibe ich stumm du leidest wegen mir, das seh ich dir an denkst du, dass es sich ändern kann? bist du bereit zu warten, hast du geduld? wenn ja, stehe ich tief in deiner schuld denn ich möchte mich dir öffnen jeden tag! das ist der gedanke, den ich nicht ertrag... und zu verlieren, was gerade entsteht doch zöger ich noch länger, ist es zu spät..... (21.01.2005) (nachtgedanken...traumgleich...wenn alles dunkel wird, werden die wahren gedanken klarer...wenn die hüllen fallen, fällt die lüge mit ihnen...ich sehe klarer...der weg ist etwas deutlicher geworden...sehen wir also, wohin er führen wird...und doch: jeder schritt ist ein kampf gegen die angst...) |
| Daydreamer | leise kriecht die altbekannte kälte in mir hinauf dachte, ich wär sie los- wie kam ich nur darauf?!? es geht mir gut, das dachte ich zumindest immer doch die zweifel an allem werden wieder schlimmer ich frage mich, ob das alles wahr sein darf und kann oder ob es wieder enden wird - eines tages, irgendwann... woher dieses gefühl stammt, ich weiß es leider nicht doch ich fühle mich gefangen im nahezu perfekten licht vielleicht ist alles zu perfekt und ich komme nicht klar wenn da kein schmerz ist, wo er sonst doch immer war... doch kann man sich so sehr gewöhnen an den schmerz dass man ihn vermisst, wenn er fort ist aus dem herz? bin ich nur glücklich, wenn etwas im leben nicht stimmt? oder was ist es sonst, was mir die freude am leben nimmt? ich suche die antworten schon seit so langer zeit... vielleicht finde ich sie nie, bin noch nicht so weit... und vielleicht ist es so, dass ich mich erst dran gewöhnen muss dass das leben einem nicht immer setzt das messer an die brust. an sich bin ich doch froh, dass die leere in mir vergeht und vielleicht so der schmerz auch langsam verweht... doch jede änderung und entwicklung hat ihren preis drum warte ich nun wohl ab, was das für mich heißt ... (09.02.2004) (vielleicht muss man sich wirklich daran gewöhnen, glücklich zu sein...?) |
| Daydreamer | du gibst mir nähe,die ich lang vermisst doch was nützt es, wenn da der schatten ist? ein schatten, vielmehr gar ein dunkler hauch du verstehst es wohl nicht - wie denn auch? dieser schatten gehört zu meinem leben er hat mir eben dieses einmal gegeben und versucht nun, die freude auszusaugen aus deinem, meinem glück...es kann nicht taugen du siehst es manchmal in meinen augen licht das nicht verlischt, doch öfters dann bricht wenn ich daran denke, was ist, wird und war dann sind meine glücklichen gedanken so rar einst zeigtest du mir, wie es ist zu fliegen doch jetzt schein ich am boden zu liegen am boden wegen des anrufs von irgendwoher meine gedanken sind verschwommen und leer wie kann ich dich noch glücklich machen wenn ich fürchte, ich verlern das lachen? wie kannst du mich noch zu lieben glauben wenn eisige tränen unseren atem rauben? ich habe angst zu werden, wie ich einmal war doch das schlimmste daran ist für mich gar dass ich dich verletzen könnte mit meiner art und dadurch zerstören, was ist noch so zart wie kann ich es verantworten, mit dir zu teilen meinen schmerz? oder gar bei dir verweilen? ich will dir nicht den abgrund zeigen, sondern der sonne licht! so bitte sag mir ehrlich: sollen ich gehen oder nicht?? (18.05.2005) (sobald gefühle im spiel sind, ist man fähig zu verletzen... ich will es nicht, aber ich fürchte ich tue es schon längst durch das, was ich an problemen mit mir herumtrage...du kannst es nicht verstehen, denn du hast sowas nie erlebt...und doch hälst du zu mir, so gut du kannst...doch ich fürchte, dich damit herunter zu ziehen...noch bist du voller licht, doch manchmal habe ich das gefühl, dass dein "leuchten" schwächer wird, wenn du mit mir zusammen bist...ich sollte verantwortung übernehmen und gehen...doch ich möchte dich nicht verlieren...was soll ich also tun?) |
| Daydreamer | ich kam nur vorbei um goodbye zu sagen und blieb doch da, weil ich nicht anders konnte ich verfing mich in den dornen meiner selbst eingesperrt in gefühlen und gedanken und du hielst mich im arm, wischtest meine tränen die blutig aus dem herz und den augen rannen beiseite durch deine nähe, deine wärme... ich blieb um zu gehen und kam nicht voran... wollte dich vor mir schützen und verletzte dich umso mehr nun bin ich gegangen und weiß nicht warum eine zweite chance nichts verdienst du mehr und doch ich kann nicht zurück der bruch ist zu hart zu schwer ich vermisse dich trotzdem oder jetzt um so mehr und dabei ließ ich dich doch niemals nie an mich heran weil ich mich fürchtete vor dir...vor mir... ...vor uns... ich bin gegangen und will doch zurück die zeit drehen bis vor dem punkt als ich die tür endgültig schloss doch es wäre falsch ich würde dir nur wehtun und doch loslassen fällt schwer ich kann es nicht will es nicht und tat es doch weil es wohl richtig war auch wenn es schmerzt und tränen still rinnen ohne ziel ohne zweck ohne etwas zu ändern... (29.08.2005) (verzeih...vergib mir...bitte...irgendwann... ich zerstörte was so schön begann weil ich zu kalt war und du zu warm wobei ich dir diese wärme fast nahm...) |
| Daydreamer | ich wollte dich schützen, doch es mißlang denn seit ich ging, ist mir angst und bang´ immer wieder kehren meine gedanken zurück wärme mich selbst am dem verlorenen glück. letzte nacht war es als sei es nie anders gewesen, du hast alles in meinen traurigen augen gelesen von denen ich dachte sie wären voller stärke doch deine berührung vernichtete meine werke als deine hand auf meiner lag-kurz nur- bahnte sich unmerklich eine tränenspur die ich zittern wegwischte-sahst du das? denn du nahmst meine hand:sie war nass deine augen zogen mich aus bis auf das herz wie konntest du es finden unter all dem schmerz? du hast mich angesehen und ließt mir keine wahl, ich musste farbe bekennen, es war eine qual. ja, ich bereue noch heute, dass ich damals gegangen bin werfe mich dir weinend zu den füßen knieend hin was willst du noch hören? was soll ich noch sagen? ich kann den schmerz doch selbst kaum ertragen! ich vermisse dich sehr in jeder sekunde kratze an der nicht heilenden wunde flüstere des nachts deinen namen lass mich gehen, hab erbarmen! doch du willst, dass ich weiterspreche auch wenn ich daran vielleicht zerbreche ich vermisse dich besonders in der nacht was hat denn liebe bloß für eine macht?!? denn als ich ging wollte ich nie von liebe sprechen dachte, ich könnte jederzeit mit dir brechen dass mich die vergangenheit so einholt jeden tag, das ist es, was ich absolut nicht ertrag! ich würde dich so gerne bitten: komm zurück doch dein blick wird kalt und warnt vor diesem stück und so stehen wir voreinander: beide kalt und hart ich würde etwas sagen...doch ich habe es uns erspart. und so gehen wir auseinander: nichts wurde gesagt denn einen schritt aufeinander zu zu machen, hat keiner gewagt. und wagen wird es wohl leider nie einer von uns beiden also lass uns weiterziehn und still für uns selber leiden.... (es gibt momente, da bereut man....doch auch diese momente gehen vorbei...irgendwann...^^) |
| Daydreamer | wieder bin ich hier und wollte es doch nicht aber es ist wohl eine ärgerliche pflicht ab und an ins vergangene zu schauen um dann etwas neues zu erbauen ich habe geschworen nie wieder dunkel zu sein versuchte mein glück in ganz anderen reihen nun bin ich zurück und weiß auch wieso meine gedanken sind längst nicht mehr froh hinter dem rollo verkriecht sich der graue morgen doch in meinem kopf spuken ganz andere sorgen ich kam schließlich hierher um antworten zu finden, nicht um mich erneut ans dunkle zu binden doch die zigarette in meiner hand ist mittlerweile schon fast verbrannt und das dunkle fällt wieder über mich her mich loszureißen fällt mir schon schwer dies ist nicht mehr meine welt, mein heim doch ich spüre ihn in mir, den dunklen keim er fleht mich an hier zu bleiben er hofft, dann erneut zu treiben gestern war ich noch in neon gehüllt am boden liegt es nun zerknüllt nie wieder wollte ich das schwarze fassen doch etwas in mir kann es nicht lassen (kampf licht gegen finsternis....ich wollte nie wieder an themen rühren, an denen ich gerade rühre....aber ich hoffe, ich habe genug abstand gewonnen) |
| Daydreamer | ich bin es, dein kopfgespenst ein gedanke, den du sehr gut kennst ich bin nur hier um dich zu quälen wie so oft- ich vergaß zu zählen jede nacht suche ich dich heim ich bin in dir, ein dunkler keim ich bin es, die böse saat in dir bald schon gehörst du ganz mir ich paare mich mit deiner schlimmsten angst wissend, dass du nichts machen kannst du bist mir ausgeliefert nacht für nacht ha, hast du das je von mir gedacht? ich lasse dich keinen moment in ruh schaue dir in jeder sekunde genau zu du kannst nichts tun, ich bleibe hier bald gibt es kein ich und du, nur wir schreie, laufe, weine, renne vor mir fort ich finde dich an jedem einzelnen ort bedenke, ich bin immer da, wo du auch bist etwas, dass du besser niemals vergisst freunde dich mit mir an, gib dich mir hin du weißt genau, dass ich der stärkere bin! wehre dich nicht, es tut auch kaum weh und hoffe nicht darauf, dass ich geh ich werde dich niemals gehen lassen gib es auf, du kriegst mich nie zu fassen ich bin immer da, egal wo und wann ich bin dein kopfgespenst, das alles kann und soll ich dir etwas verraten? es gibt noch andere meiner arten ich bin nicht allein-egal was du jetzt auch denkst da du jeden tag einem neuen das leben schenkst du produzierst uns selbst-erschreckt es dich? aus ängsten und zweifeln gebarst du mich! es gibt brüder aus sorge und schwestern aus not und solche aus liebe, doch die sind fast tot jedes gefühl schafft ein neues gespenst das du dann bald beim namen nennst dieser name hält uns wach und am leben und du dachtest immer, uns würde es nicht geben du bist die mutter, der vater-beides in einem dank dir können wir in dir keimen und uns zu töten dauert lang drum fang gar nicht erst an wir sind die macht und du bist es nicht wir sind alles und du ein kleiner wicht wir bringen dich um leben und verstand wegen uns schlägst du gegen die wand doch sortiere uns, um zu schlafen denn nur so kannst du uns strafen! |
| Daydreamer | kopf und stolz verbünden sich stellen die sache vor gericht das herz verteidigt was geschah doch aussicht auf erfolg ist rar "er behandelt uns sehr schlecht!" "aber er hat sein eigenes gefecht!" "er meldet sich nur, wenn er es will!" "aber er bleibt zwischenzeitlich nicht still!" "er nutzt uns aus um befriedigung zu erlangen!" "er ist hinter seinen kalten mauern gefangen!" "er hat keine gefühle für uns, spielt es nur!" "er kann es nicht sagen, ich glaube dem schwur!" "herz, sieh es ein, wir sind ein lustobjekt für diesen mann!" "nein, das sehe ich nicht ein, weil ich es nicht kann!" "wie kannst du ihm glauben, er behandelt uns wie eine puppe, die man beiseite legt, wenn man keine lust mehr hat..." "verstand und stolz, das ist mir doch wirklich völlig schnuppe, ich liebe ihn, er setzt mich damit immer wieder schachmatt." "das wissen wir, herz, doch du musst bedenken: wir können uns ihm nicht schenken. er gibt vor uns zu mögen, doch alles was bleibt ist ein treffen wenn es ihm passt, verschwendete zeit!" "es ist keine verschwendetet zeit, ich liebe ihn sehr und mit jedem tag, der vergeht, wird es etwas mehr. ich liebe ihn, das muss euch wirklich genügen ihr wißt,er würde uns doch niemals betrügen!" "er betrog uns eins und er betrügt uns wieder es ist nur eine frage der zeit horch, man hört vorm fenster schon die lieder, bald ist er wieder soweit!" sieh hin,das herz droht zu erliegen, ich wüschte so, es würde siegen doch die argumente gehen ihm langsam aus ich erwarte den tod der liebe mit ein`gem graus.--. (17.11.2006 noch kämpfen sie.....^^) |