| Seena | [U]Das Feuer[/U] Es bedarf nur eines Augenblicks. Nur ein Blick. Eine kleine Berührung. Feuer entfacht – – breitet sich aus im Körper von den Händen, die feucht werden über das Herz, dass schneller schlägt, angetrieben von den lechzenden Flammen plötzlich ist da ein Kribbeln eine Glut zwischen den Beinen Ein Verlangen in den Lenden, in den Hüften der Wunsch sich gegen jemanden zu pressen Ein Laut, ein Schrei, ein Wort Ein Traum Eine Flamme schießt durch den Körper versengt den Verstand, fröhnt dem Wahnsinn Hingabe, vollkommene Hilflosigkeit, Verlangen weg von den Flammen, vom Feuer kein Entrinnen, nur der Wunsch seine Haut zu spüren Leidenschaft Die blauen Augen verbrannt Kein Entrinnen [U]Die Tasten des Lebens[/U] Es kann so einfach sein Wir machen es uns doch nur selbst zunichte Wir komplizieren die Dinge Wir machen sie zu einem Problem, das gar nicht vorhanden ist Dabei kann es so einfach sein Es kann so einfach sein – wie der Klang einer Note, das reine, pure Gefühl der Liebe Angeschlagen auf den Tasten des Lebens von einer höheren Macht, einer göttlichen Hand Zuerst beginnt die Seite nur sacht zu schwingen, dann stärker, sie beginnt zu vibrieren Der Schall breitet sich aus, rast durch einen Raum aus Licht, bevor er das Ohr erreicht Wir beginnen zuzuhören Anfangs interessiert, dann leidenschaftlich, dann beinah schon fanatisch Doch dann verklingen die Noten Und genauso verklingt unser Interesse, unsere Leidenschaft Vielleicht sollten wir aufhören immer auf die falschen Töne zu hören Machen wir es uns selbst einfach und lernen wir, Fehler manchmal einfach zu überhören, bevor die Seiten aufhören zu schwingen und wir allein in der Dunkelheit sitzen Vor einem Instrument, das wir weder verstehen, noch spielen können Und niemand ist da, der es uns zeigen könnte Es kann doch so einfach sein. So einfach |
| Seena | [U]Momente[/U] Der Gedanke an dich macht mich traurig. Der Gedanke an dich lässt mich weinen. Der Gedanke an dich schmerzt mich. Es gibt seltene Momente in denen ich lache, wenn ich an dich denke. Momente, in denen ich mit Freude an unsere gemeinsame Zeit denke und weiß, dass mir das niemand nehmen kann. Die Momente, die Erinnerung daran. Ich weiß, das wird auf ewig mein sein, auch wenn du es nicht bist. Ich weiß du liebst sie. Ich weiß, sie ist gut für dich. Ich weiß, sie ist dein wirkliches Leben. Ich weiß, dass auch ich für dich nur eine Erinnerung bin. Ein Moment in deinem Leben, in dem du schwach warst. Ein Moment, in dem du einsam warst und in dem ich gerade gut genug war. In den Momenten, in denen mir das klar wird, beginnt der Gedanke an dich wieder zu schmerzen. Und ich weiß nicht, ob ich noch lebe, oder ob das auch nur ein Moment ist, der vorrüberzieht. Denn im Endeffekt sind es doch nur die Momente die zählen. Der Moment, in dem eine Mutter das erste Mal ihr Neugeborenes in ihren Armen hält. Der Moment, in dem er ihr einen Heiratsantrag macht. Der Moment, in dem ich dich in meinen Armen halte und weiß, dass du nur mir gehörst. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, du warst doch nur ein Moment in meinem Leben. Genauso wie ich nur ein Moment in deinem war. Momente können wunderschön sein. Aber sie können auch weh tun. Und plötzlich lache ich.....plötzlich geht die Sonne auf und der Moment der Einsamkeit ist vorbei. [U]Wenn die Nacht hereinbricht[/U] Langsam bricht die Nacht herein Schleicht heran, lauert dem Tag auf Und ich Ich denke nur, wenn du doch da wärst. Ich bin allein Wenn die Nacht hereinbricht Meine Gedanken schweifen ab werden wirr, werden konfus Und ich Ich denke nur, wenn du mich nur wollen würdest Und ich bin allein Wenn die Nacht hereinbricht Alles Licht weicht aus den Straßen weicht aus den Gärten, weicht aus meinem Herzen Und ich Ich denke nur, wenn ich dich doch nur einmal spüren könnte Doch ich bin allein Wenn die Nacht hereinbricht Alles versinkt in der dunklen Decke der Nacht wird formlos, wird weich Und ich Ich denke nur, wenn du mich doch nur lieben würdest Und noch immer bin ich allein Wenn die Nacht hereinbricht Licht kommt und geht versteckt sich, hat Angst vor den Schatten Und ich Ich denke nur, wenn ich es nur zulassen könnte Trotzdem bin ich allein Wenn die Nacht hereinbricht Kein Hoffnungsschimmer bleibt weder mir, noch dem Licht des Tages Ich frage mich, würde ich es tun? Würde ich mich einfach fallen lassen, wenn Wenn Wenn du es wollen würdest Wenn Wenn die Nacht hereinbricht Wenn alles dunkel wird und lichtlos Wenn alles seine Gestalt und Wichtigkeit verliert Sogar mein Herz. [U]Sieh mich nicht so an[/U] Sieh mich nicht so an Ich weiß, du meinst es nicht ernst Wie kannst du mich nur so ansehen während sie direkt neben dir sitzt Ihr Arm auf deinem Ich wünschte ich wäre es .....aber ich weiß, es ist unmöglich. Bitte sieh mich nicht so an Muss ich bitten, damit du mich endlich loslässt? Du kannst nicht erwarten, dass ich dich liebe und dennoch bist du sicher, dass ich es tue und du hast recht Ich hasse dich ich liebe dich ich hasse es wenn du mich so ansiehst doch noch mehr hasse ich es, wenn du sie so ansiehst Am allermeisten hasse ich mich selbst ich hasse mich, wenn ich deine Blicke erwidere, obwohl ich es nicht will ich hasse mich, wenn ich schwach werde und mich dir hingebe, obwohl ich weiß, dass du es nicht ernst meinst ich weiß, du benutzt mich ich hasse mich dafür, mich benutzen zu lassen Doch ich kann nicht anders Tief in meinem Innern weiß ich, ich möchte, dass du mich so ansiehst. Hör nicht auf mich anzusehen. Bitte, hör niemals auf. [U]Sleeping in my mind[/U] He sleeps in my mind, stays in my body, lies on my tongue. Whenever I want to speak, I just speak him. He creeps up my heart, bites his way through my feelings, lingers in my head. Whenever I want to think, I just think him. Patience. Everybody tells me. Future will bring it. But it’s already here. They wouldn’t know. But He sleeps in my mind. Never letting go, hanging around in my weary mind – stop playing games. I’m tired of having you in my head. Sleeping in my mind. [U]The man, who was an artist[/U] In so many ways you present yourself to me Sometimes you’re an actor – playing a role but also playing with me playing with my feelings, with my hopes and my wishes showing me but masces of yourself only hint imaginations of your own identity so that in the end you nearly forget who you are yourself And then I think I have to hate you But as I think that, at the same time I know, that it is already too late I have fallen in love with you so long ago, it can’t be undone forgotten deleted erased escaped Sometimes you’re a writer – writing down my feelings on sheets of pure desire with ink, won out of my blood with a feather, made out of my trembling flesh well knowing, that your writing touches me like nothing else And then I think I have to reject you But as I think that, at the same time I know, that it is way too late I have wanted you for too long a period in my life there is no return no hope light chance Sometimes you’re the fire – burning me from inside licking on my skin, intoxicating my lungs destroying all chances of having a sight on anything but you sending smoke in my mind, making me blind for life itself and still enjoy it to destroy me filling me with such a heat, I think I have to burn in this very instant scorch and warm me at the same moment And then I think I have to extinguish you, before it is too late But as I think that, at the same time I know it is far too late I won’t ever reach the water to put you out, because I don’t want to reach it I would rather burn for eternity, then to lose you But there are so much injuries blisters wounds Sometimes you are the moon – controlling my tides, sending waves of pleasure over my beach unforseen creating a storm let stars seem invisible, when you extend your kingdom of brightness selfishly over the silky sky enjoy it to be seen by everybody in your full completeness filling me entirely with your light change yourself as well as me sometimes so full, so rich of beauty sometimes thin and pale as threads of a spiders web bathe me in your milky shine and comfort me And then I think I have to leave you But as I think that, at the same time I know, that is has gone too far already I can never leave you and the sun will never reach me again, for I am fully yours my body mind spirit thoughts movements Sometimes you are just a man – getting angry easily, throw dirt at me shove me into the mudd hit me, beat me up turning me upside down making me cry making me lose my only connection to the world making me hide and hate myself And then I think I have to ignore you But as I think that, at the same time I know that it is pointless because I will forgive you anyway because there is no other way of forgiving you, than to love you complete forgiveness understanding comprehension support inspiration And then sometimes you are just you – frightened of my touch, of my kiss of viewing my eyes, examining you afraid of the possibility, that I might look right through you and into your soul that I could touch you in more ways than just with my hand on yours that I might could go further into deep, dark and unexplored landscapes of your own mind exploring your ways of thinking and of doing hurt you but don’t you know that I would never ever hurt you? I don’t blame you be afraid and be frightened you will find out, what I am looking for inside you and you will give it to me for sure I know it is hard to be just yourself but I love you more than I can possibly say and you needn’t be afraid and then........I feel you beside me I feel you pressing against me and I feel your fragility in the way you touch me in the way you whisper my name and hold on to me bury your hands into my hair pressing your hips so hard against mine, that I can hardly make out where I end and you begin but it isn’t necessary of course because you are me I am you we are just what we ought to be, what fate constructed for us And we will be forever Just sometimes you are somebody else, when you change your faces like an artist does but I don’t care I can bear that as long as there are times when you are just you and when you hold me in a way, that tells me how much you love me how much you need me then......we will be forever. And I know suddenly what life is about. It is all about you. You, the man, who was an artist. |
| Seena | Kind der Nacht Ich bin ein Kind der Nacht, küss meine Stirn und leg mich in meine Gruft um zu schlafen – schlafen Bis in die Ewigkeit Ich bin ein Kind der Dunkelheit, verschleiere dich, bevor du vor mich trittst, geh auf die Knie, wenn du mich siehst nimm meine Hand und folge mir Bis in die Ewigkeit Ich bin ein Kind des Todes, kalter Nebel des Todes, hüll mich ein halt mich fest, umarme mich lass mich niemals los Bis in die Ewigkeit Kommt meine Kinder, folgt mir. Bis in die Ewigkeit. The Girl with the red shoes A lonely girl, sitting, gazing gazing out to the sea, wondering about the water where it leads to watching the waves always wild, always free A lonely girl, standing, waiting waiting for something to come something new and fresh something that’s alive something she can believe in There she stands – the breeze flying through her hair playing with her curls with one hand she’s shadowing her eyes in the other hand she holds a red bag There she stands – watching the ocean and aksing herself where her love is. Where’s he gone? Will he come back? Has he ever been here? A lonely little girl, blonde curls, warm eyes, is standing in the salty wind. Her and her red shoes. And she’s looking for her love. Vielleicht Vielleicht bin ich einfach zu dumm. Vielleicht suche ich einfach zu hart nach etwas Wahrem, etwas Richtigem. Vielleicht sollte ich auch einfach aufhören mich selbst auf die Waagschale zu legen. Vielleicht, vielleicht. Es bringt ja nichts, sich darüber Gedanken zu machen, nicht?! Sagt mir das nicht jeder?! Mach dir keine Gedanken, Schätzchen. Sei geduldig. Gib die Hoffnung nicht auf. Verdammt nochmal, ich will nicht mehr. Bin des Wartens so müde. Bin der Enttäuschungen so müde. Bin der falschen Entscheidungen und Wege so müde. Ich verlange es einfach. Ich verlange das Richtige, das Wahre. Jemand, der mich ans Licht führt, der mir die Welt auf eine Weise zeigt, wie ich sie nicht kenne. Vielleicht ist es besser sich darüber keine Gedanken zu machen. Vielleicht haben sie auch unrecht. Vielleicht sollten wir uns Gedanken machen. Vielleicht, vielleicht. |
| Seena | Momente Der Gedanke an dich macht mich traurig. Der Gedanke an dich lässt mich weinen. Der Gedanke an dich schmerzt mich. Es gibt seltene Momente in denen ich lache, wenn ich an dich denke. Momente, in denen ich mit Freude an unsere gemeinsame Zeit denke und weiß, dass mir das niemand nehmen kann. Die Momente, die Erinnerung daran. Ich weiß, das wird auf ewig mein sein, auch wenn du es nicht bist. Ich weiß du liebst sie. Ich weiß, sie ist gut für dich. Ich weiß, sie ist dein wirkliches Leben. Ich weiß, dass auch ich für dich nur eine Erinnerung bin. Ein Moment in deinem Leben, in dem du schwach warst. Ein Moment, in dem du einsam warst und in dem ich gerade gut genug war. In den Momenten, in denen mir das klar wird, beginnt der Gedanke an dich wieder zu schmerzen. Und ich weiß nicht, ob ich noch lebe, oder ob das auch nur ein Moment ist, der vorrüberzieht. Denn im Endeffekt sind es doch nur die Momente die zählen. Der Moment, in dem eine Mutter das erste Mal ihr Neugeborenes in ihren Armen hält. Der Moment, in dem er ihr einen Heiratsantrag macht. Der Moment, in dem ich dich in meinen Armen halte und weiß, dass du nur mir gehörst. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, du warst doch nur ein Moment in meinem Leben. Genauso wie ich nur ein Moment in deinem war. Momente können wunderschön sein. Aber sie können auch weh tun. Und plötzlich lache ich.....plötzlich geht die Sonne auf und der Moment der Einsamkeit ist vorbei. |
| Seena | Hoppla.....sorry, was ich eigentlich schreiben wollte: Manchmal Manchmal denke ich, es wäre das Beste, einfach tot umzufallen und zu sterben Manchmal denke ich, es wäre das Beste, dem ganzen Leiden ein Ende zu setzten Denn was ist das für ein Leben, in dem man Schmerzen haben muss, um zu wissen, dass man überhaupt noch existiert? Denn was soll es bringen hier zu verweilen, wenn doch jegliche Freude in Tränen endet? Manchmal denke ich, ich muss mich selbst töten, um anderen zu zeigen, dass es mich gibt Manchmal denke ich, nur Blut, dass tot und kalt von meinem leblosen Körper tropft, kann den anderen klar machen, dass ich leide Manchmal will ich mir selbst Schmerzen zufügen, um zu beweisen, dass ich wenigstens soviel Kontrolle über mich habe Denn eigentlich ist doch alles nur Nebel und ich weiß, kein Sonnenstrahl kann mich jemals wärmen. Manchmal will ich einfach nur sterben. Doch dann merke ich plötzlich Ich bin doch längst tot |
| Seena | [U]Haunted[/U] An old soul inside of me An ancient spirit haunting my heart Secret thoughts, long forgotten things Voices, speaking to me Bidding me to free them, begging, sobbing Crying voices Screaming voices I'm afraid, afraid of myself I want to run, want to hide I want to shelter in the lap of security Lay in the cave of eternal peace But the wood is endless And they won't let me, they cry Darkness devours me An old soul in my breast They want to have it back They yearn to rip it out of me They long to feast on it No, no they can't have it, never This old soul inside of me Haunted by ancient spirits I will never stop to run This old soul in my breast - [I]It's mine[/I] |
| Seena | [U]Blood on my hands[/U] Blood on my hands a fever, burning shadows everywhere I stand alone Invisible knifes cutting into my venes Shattered pieces of glass falling into my flesh opening my venes Blood on my hands red life upon my fingers I laugh Take it! Take it.... Can’t fight it anymore So tired, so exhausted Want to give in Follow the shadows Diving into their realms of darkness Standing beside him Lord and Lady Queen of Shadows Blood on my hands The vision fades I cry They vanish, grinning, into the corners of darkness [U]Hope[/U] The knife is ready....beside my hand..... I smile....I can almost see them, standing there and mourning over my liveless corpse..... My mother, who finds me in the kitchen, all covered up with my own blood..... Will they miss me? Will they finally see, who I was, when I’m gone?.......the smile fades..... ......no, they won’t. They will never understand...... Will HE miss me? The smell of my hair, the feeling of my skin under his rough fingers, my singing......softly into his ear......only for his ears to hear....me, watching him sleeping, only for my eyes to see..... Will he cries for my loss? Will he even spend a single thought? Will he finally know, I was there? I don’t know, I can’t tell.......too clouded is the path of his mind, it’s impossible to gaze through the mist..... What remains for me is hope. The hope live on in the hearts of those, whom I truly loved..... The hope to live on in the world I always belonged to...... Then there is silence. My heart is mute. My thoughts frozen. My breath ceases. I reach for the knife........pain rushes through me, like a weave, swallowing me, drowning me.. I’m afraid, panicked to death..... Until the pain releases it’s grip and I go free. I smile......I reach out. Reach out for hope. Hope......hope...... |
| Seena | [U]Was ich bin[/U] Schattennebel hüllen mich ein, schwarzer Rauch umschlingt mich. Dunkler Dampf umgarnt mein Haar, setzt sich darin fest. Schwefelgeruch in meiner Nase, Ruß in meiner Lunge. Wo ich bin, das weiß ich nicht – Wohin ich gehe ist mir nicht klar – Woher ich gekommen, vergaß ich – Was ich bin begehre ich nicht zu wissen. Sonnenebel hüllen mich ein, helles Licht umschlingt mich. Weiße Nebelschwaden umgarnen mein Haar, setzten sich darin fest. Blumenduft in meiner Nase, reine Luft in meiner Lunge. Wo ich bin, das fürchte ich zu wissen – Wohin ich gehe kann ich nur vermuten – Woher ich gekommen, wusste ich einst – Was ich bin, wage ich nicht zu fragen. Was ich bin liegt verborgen. Was ich bin war mir einmal klar. Was ich bin ist nun verschwunden. Was ich bin begehre ich nicht zu wassen. Was ich bin wage ich nicht zu fragen. Nur was du bist. [U]Sie war einmal[/U] Sie war einmal und ist nicht mehr flüstern die Stimmen, rauschen die Blätter, wispern die Strahlen des Mondes. Er blickt auf Sucht sie, wird sie niemals finden Sie tanzte, hört er leis den Wald rufen Sie tanze den Reigen des Todes, verschwand in den Schatten. Verzweiflung packt ihn Panisch sieht er sich um Wo ist sie, fragt er laut Gebt sie zurück Wir haben sie nicht geholt, kichern die Stimmen Nein, nein, wir waren es nicht. Sie wollte es selbst so Sie hat gelächelt. Brennende Tränen der Wut auf seinen Wangen Das ist nicht wahr Ich habe sie geliebt Wo ist sie Das hättest du ihr sagen sollen spotten die Bäume Sie wusste es nicht Ihr Herz ist gefroren Nein! Nur Feenstaub erzählt noch von ihr Das rote Haar wirbelte herum, als sie tanzte, erzählt der Wind Schluchzend sinkt er auf die Knie Ich habe sie verloren Was habe ich getan Sie war einmal und ist nicht mehr, singen die Stimmen zum Abschied. |
| Seena | Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte über ein Mädchen. Ihr Name war Schuld. Schuld war stets rastlos, immer auf der Suche nach jemandem, der sie aufnehmen möge. Manchmal fand sie wirklich jemanden, der sie auf sich nahm und dann saß Schuld dem armen Menschen auf den Schultern und kicherte und trommelte mit beiden Händen auf seinen Kopf. Schuld hatte eine kleine Schwester. Ihr Name war Angst. Angst war immer wachsam, immer auf der Hut. Ihre beiden kleinen Mäuse Panik und Hysterie begleiteten sie auf ihren dunklen, stummen Wegen. Manchmal, des Nachts schlich Angst sich in fremde Häuser, schlich sie sich in fremde Köpfe und nistete sich dort ein. Dort wo es dunkel und verlassen war, fühlte Angst sich am wohlsten. Es gab noch eine ältere Schwester. Man nannte sie Wut. Wut war stets ungehalten, immer aufbrausend. Nie ruhig und immer auf der Suche nach Gründen, die sie bestätigt hätten. Ihre guten Freundinnen Betrug und Schmerz halfen ihr dabei. Manchmal fand Wut sich selbst in der Faust eines Mannes wieder, manchmal in dem Geschrei einer Mutter, manchmal in den Tränen einer hintergangenen Frau. Die Mutter aller nannte sich selbst Liebe. Sie war stets gütig, stets lächelte sie Ihre Umarmung war immer warm und tröstend Aus ihrem Schoß entsprangen Schuld, Angst und Wut Liebe verstieß sie, denn sie hatte keinen Platz für sie Sie gebar ein weiteres Kind, welchem sie den Namen Hoffnung gab Doch Hoffnung starb. Und so siechte Liebe dahin Stets trug sie Schuld auf ihren Schultern, denn Hoffnung war gestorben. Stets umarmte sie Angst, denn Hoffnung war nicht mehr da. Stets nährte sie Wut, denn Hoffnung hatte sie allein gelassen. Eines Tages starb auch Liebe Doch ihre Kinder blieben. Die drei Schwestern Schuld, Angst und Wut. [U]Ein letztes Mal[/U] Ein letztes Mal, lass dich küssen Ein letztes Mal, umarme mich Halt mich fest Lass mich wissen, dass du lebst Lass mich wissen, dass du es schaffst Verzweiflung hat uns zusammengeführt Liebe treibt uns auseinander Es hätte nie so werden sollen So war es nicht geplant Und wenn die Liebe stirbt Dann stirbt alles Stirbt alles in dir Dein Licht, deine Kraft Deine Hoffnung Hoffnung, die ich dir gab Hoffnung, die ich dir versprach Ich hab sie dir wieder genommen Vergib mir Bitte vergib mir Ein letztes Mal, vergib mir Lass dich trösten durch die Tatsache, dass ich ebenso leide wie du Ich werde auf ewig die Schuld deiner zerstörten Hoffnung auf meinen geschundenen Schultern tragen Noch denke ich, die Last wird mich erdrücken Das tut sie Ich werde zerbrechen an unseren Erinnerungen Die Erinnerung an unsere Liebe Du hast mir gezeigt wie es ist, geliebt zu werden Dafür bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet Ich werde zerbrechen, ebenso wie unsere Träume und Illusionen Der Traum von einem gemeinsamen Leben Der Traum von einem einzigen Wort, das von Kirchenwänden widerhallt „Ja“ Der Traum von einem Balkon Der Traum von einem Sohn Ein letztes Mal, lass es mich sagen Ich liebe dich Ein letztes Mal, nimm es hin Ein letztes Mal |
| Seena | [B]Shadowhunter[/B] [I]How can I explain? How can I make you understand? Understand, what I did for you? Turned my back on the man I always said was my greatest Love. Left this man. My God, left him....it’s like the sun rising in the west. You never thought it would come this far, did you? Me neither. But it just overwhelmed me. I can’t help it, it feels right. It feels right, Even though something in the corner of my head asks me “Are you sure?” But, yes, I am sure. As sure as can be. Since the moment we met, I knew, that you would change my life. I just didn’t know, you would turn it completely upside down. For the first time in my life I feel really grown-up. You give me the feeling to be equal – something, I never experienced before. Equal to an adult person.....a strange feeling. I left him for you. I left him. Something I couldn’t do for anyone else – But for you. Always remember that, whatever you do. Remember that I gave up everything for you, To find myself anew. To start a new life. Don’t hurt me, Shadowhunter. Don’t leave me. Don’t drop me. Don’t cut me. Imprison me, if you must, But don’t torture me. I’m yours. Value me. Carry me away from the harsh light. You caught the Sparrow, Shadowhunter. You did what no one else was able to do. Now, what are you going to do with me?[/I] |