| plitschba | .. erzählt sie von ihrem Leben in der WG. und wie sich über die Jahre der "Spaß steigerte". und was sie so erzählt .., also ich habe mir erlaubt, auf zu schreiben: -------------------Lilly erzählt also: "Lisa verspricht mir, den Aufwasch zu erledigen. Aber gestern fand ich drei zerbrochene Gläser auf dem Balkon, gefrohren und deshalb gesprungen. Es waren meine Gläser, ich könnte Dich erschlagen! Dann habe ich das Wasser im Kocher gelassen, gleichwohl Du mich gebeten hast, Rost zu vermeiden. [[ich stelle mir vor wie Lisa denkt]]: [I]Lilly! Du kleine Schlampe!, hast Du wieder in meinen Büchern gelesen? Du kannst mich nicht an der Nase herum führen, denn ich habe Dir eine Falle gestellt: ich habe die Eckpositionen der Bücher festgehalten, vermessen. Und Du hast in meinen Büchern herum gelesen. Und das Wasser im Kocher hast Du auch wieder gelassen .. Du weißt doch, alles wird rosten! Was denkst Du Dir eigentlich?[/I] Ich denke Lisa wird morgen früh wieder nicht in ihrem Bett liegen. Es ist furchtbar allein zu frühstücken, aber viel schlimmer ist es nicht zu wissen wo sie die Nacht verbracht hat. Ich denke oft, ich entdecke Familie in ihren Augen, und ich möchte mich anlehnen. Lisa, .. wenn Du an früher denkst, ist es schön? " ------------------- Nach solchen Abenden rauche ich schon mal drei vier Zigaretten nach einander auf dem Balkon. Und es stößt mir auf, Tränen stoßen aus mir herauf. Kennt Ihr das? Brrr .. in solchen Fällen hilft es zu duschen. Und dann ab ins Bett.. |
| BO 41 | hmm, ja, das kenne ich, es ist schwer in worte zu fassen, aber dein beispiel trifft es gut. Es ist das Auseinanderlben von guten Freunden, bzw. die Hoffnung, dass einem das selbst nicht passiert. Das mit dem Anlehen ist eine "Errungenschaft" unserer modernen Gesellschaft, in der Waerme und Naehe nicht mehr soviel zaehlen, aber nichtsdestotrotz braucht jeder auch andere Menschen und im Endeffekt ist niemand so ein "harter Kerl", wie es vielleicht von ihm erwartet wird, sondern hoechstens ein einsamer Kerl, wenn er versucht, seiner "Rolle" gerecht zu werden. Da haben es Frauen eindeutig einfacher, da ihnen die Gesellschaft auch Gefuehle udn das offene Zeigen dieser zugesteht, statt sie zu verneinen. @plitschba: Manchmal ist es ganz gut, zu weinen, es tut zwar erst weh, besonders in der Gegenwart von Freunden, aber es befreit auch unheimlich. Ansonsten ist das mit dem Duschen gar nicht schlecht, aber meiner bescheidenen Erfahrung nach hilft Reden viel mehr. |