| Freyja | Ich stehe am Fenster. Die Sonne ist schon lange untergegangen, der Mond erhellt die Nacht und mein Zimmer eine Kerze. Wie kann ich in diesem Augenblick anders als an dich zu denken? Du bist so weit weg... Ich weiß, du denkst auch an mich und es ist schön das zu wissen... eines der wenigen schönen Dinge in meinem Leben. Leise Musik dringt mir ans Ohr, langsam, mit einem Text der genau zu uns passt "...keep in mind we're under the same sky and the night is empty for me as for you..." Und dann kommt wieder dieser Schmerz und diese Fragen. Ich kann nicht anders als zu weinen... warum bist du nicht da? Mein Tag war beschissen heute... warum bist du nicht da um mich in den Arm zu nehmen? Um mich zu trösten, um zu sagen "Pia, wir haben ja noch uns", um mich einfach glücklich zu machen indem du bei mir bist? Warum? Weil das Leben mich ärgern will. Jetzt läuft es sowieso schon so schlecht in meinem Leben und das Einzige was mich irgendwie aufmuntert ist so weit weg von mir. Dann kann ich einfach nicht mehr. Die Rasierklinge liegt auf meinem Nachttischkästchen, immer griffbereit... Ich tue das, was ich hasse zu tun und immer wieder tue... Narbe, für Narbe, für Narbe. Warum, Schicksal, warum verarschst du mich nur? |
| Nephthys | Mir geht es auch sehr oft in letzter Zeit so. Die Probleme häufen sich und das Leben wird immer beängstigender. Das einzig Gute, meine Liebe, scheint immer soweit fort, obwohl sie nur wenige Kilometer von mir entfent ist. Mir erscheint es so als wären es tausende. Ich weine immer öfter und Schmerzen überkommen mich. Manchmal wünschte ich, ich könnte mein Herz herausreißen. Ich könnte doch so glücklich sein. Ich bin es auch bis der Schmerz wiederkommt und meine Depressionen mich in die Knie zwingen. Aber ich komme immer wieder hoch und meine Liebste hilft mir dabei. Schon der bloße Gedanke an sie lässt mich lächeln, aber manchmal mit leidvollem Blick. [COLOR=red]Wenn Du das lesen solltest: Ich liebe Dich! Du bist alles, was ich mir je erträumt habe.[/COLOR] |