| Astarothe | Es ist dunkel. Es ist kalt und dunkel. Ich gehe durch die Straßen meiner Stadt, und das fahle Sonnenlicht scheint auf mich herab, ohne mich zu erreichen. Ich blicke mich um und sehe Menschen, doch ich gehe nicht mit ihnen als einer von ihnen, ich wandele bloß unter ihnen. Wie ein farbloser Fleck in einem Zeichentrickfilm. Aber eigentlich sind eher sie das schwarz- weiße, und ich die Farbe. Eine verwaschene, triste, und dreckige Farbe, dennoch bin ich anders als sie. Ich bin eine andere Spezies. Tag für Tag umgeben sie mich, und doch fühle ich mich einsam. Ich könnte behaupten ich sei besser als sie, dass sie unter mir stehen und nicht auf einem Level mit mir sind, doch das wäre ungerecht. Sie können nichts dafür, was sie sind. Einige vielleicht, doch das sind die wenigsten. Ich blicke sie an, und sehe tote Menschen. Ihr Körper lebt, aber ihr Geist ist tot. Sie haben jegliches Denken abgestellt, um in Frieden in diese Welt hier zu passen, und sich um nichts mehr Gedanken machen zu müssen. Sie machen es sich einfach. Fragt man sie nach ihrer Meinung, setzen sie einem ein 100% politisch korrektes, keinen Menschen verletzendes, völlig insubstanzielles Klischee vor, von dessen Aussage oder Inhalt sie nicht die leiseste Ahnung haben. Versucht man sie zu erwecken, ihnen die Augen zu öffnen, wenden sie sich ab oder betäuben ihren Geist mit Drogen und Alkohol. Diese Menschen leben nicht, sie existieren. Sie verstecken sich hinter der Fassade eines geordneten Lebens; Schule mit guten Noten abschließen, einen erfolgreichen Beruf ergreifen, Geld verdienen, eine Familie gründen, und dann ihr Leben still und ruhig zu Ende leben, ohne zu merken wieviel sie dabei verdrängen oder wegwerfen. Sie geben sich oberflächlich mit anderen Leuten ab, die ihnen mit der selben Scheinheiligkeit begegnen, wie sie ihnen, bilden sich ein die wahre Bedeutung der Liebe zu kennen, obwohl sie sich aus bloßem Anerkennungwunsch von anderen lediglich den bestaussehendesten Menschen nehmen, der ihnen grade über den Weg läuft. Dann sehen sie ihren Erfolg, genießen ihre Leistung, und halten ihr Leben für vollkommen und sich für glücklich. Aber das sind sie nicht, und tief in ihrem Innern ist dieses Wissen vergraben, und bildet das letzte Hindernis, das sie dazu bringt, selbst wenn alle ihre banalen Ziele erreicht sind, sich trotz des Glückes leer zu fühlen und dann zu beginnen sich zu langweilen und sich leer zu fühlen. Sie wissen nicht, dass sie für das völlige Glück Tiefe in ihrem Leben brauchen. Tiefgehende emotionale Bindungen, und Fragen über das Leben. Sie kennen nur ihre oberflächliche Fassade und ihr scheinbares Glück. Aber was genau hindert sie am glücklich sein? Warum sind sie es nicht? Weil es ohne Nacht keinen Morgen gibt, ohne Regen keine Sonne, und ohne Schmerz und Enttäuschung kein Glück. Wie wollen sie ihr Glück erkennen, wenn sie keinen Schmerz, keinen Gegensatz kennen, weil sie ihn verdrängen um ihn nicht zu empfinden? Und sie kennen keinen Schmerz, kein Leid, kennen keine Einsamkeit. Nichts wissen sie von diesem Gefühl, das tief innen an einem zehrt, einen verschlingt. Ich kenne dieses Gefühl, denn ich bin einsam. Jedes weitere Mal, wenn ich einen weiteren dieser toten Menschen sehe, macht es mich traurig. Tief in meinem Inneren spüre ich dieses Stechen in meinem Magen, spüre wie die Kälte meinen Körper und meinen Geist erfüllt und mich innerlich erschaudern lässt. Es steckt soviel Potential in einem menschliche Leben, doch warum nur sind bloß so wenige dazu fähig, es zu erkennen und zu pflegen? Leute sehen mich abwertend an, weil ich anders bin und halten sich für etwas Besseres, doch ihre Blicke treffen mich nicht, denn was wissen sie schon von Liebe, Schmerz und Tod? |
| Astarothe | Wie wollen Menschen wissen, dass sie leben und lieben, und dass sie das mit Wärme und Licht erfüllt, wenn sie nie zuvor die kalte, trostlose und dunkle Seite gesehen haben, und gelernt haben mit ihr zu leben und sie zu schätzen? Das Problem, das die meisten Menschen haben, ist Langeweile. Sie bringen es nicht fertig, allein mit ihren Gedanken zu sein, also ist es zum Beispiel schon ein riesiges Problem, wenn dieses Wochenende keine Party ist, bei der man sich wieder mit Alkohol den Kopf zuknallen und alles vergessen könnte. Jeden Streit mit einem ihrer oberflächlichen Scheinfreunde, der höchstwahrscheinlich sowieso durch Neid, Eifersucht oder bloßes Mißverstehen ausgelöst wurde, und der sie nun bedrückt. Aber was wissen diese Leute von dem beklemmenden Gefühl der Angst, von der Hilflosigkeit und der Verzweiflung, die man fühlt, wenn man mit seinen Gedanken alleine und ihnen ausgeliefert ist. Von dem Konflikt in einem selber, dass man denken will, und muss, um alles zu verarbeiten, und vielleicht einen kleinen Funken Hoffnung zu finden, den man braucht, um den nächsten Tag zu überstehen, und gleichzeitig Angst davor hat, dass die Gedanken ausser Kontrolle geraten und dich mit deinen tiefsten Ängsten konfrontieren, und sie dir Dimensionen anzeigen, deren Last dich erbarmungslos zermalmt. Tag um Tag ringe ich mit mir, um die Unlust zu überwinden, und das zu tun, was die Gesellschaft von mir erwartet, doch es ist schwer, denn schon wenn ich die erste Person sehe, die mir begegnet, werden alle meine Hoffnungsfunken vertrieben, und ich sehe wieder keinen Sinn in dem Ganzen. Ich will, mir meines Lebens bewusst, Dinge verändern, und Leute aus ihrer toten Welt herausziehen, doch ich weiß nicht wie. Ich möchte sie beeinflussen, durch meine Texte und meine Geschichten, sie zum Denken anregen, doch es ist schwerer als man denkt, denn eigentlich ist mein Leben durch unsere Gesellschaft sowieso schon vorherbestimmt. Wie alle werde ich zur Schule gehen, danach einen kleinen Beruf ergreifen, eine Familie gründen und dann ruhig und unauffällig den Löffel abgeben....nicht auffällig werden, einfach vor mich hin vegetieren und ohne, dass es irgend jemand merkt sterben. Ich sitze hier und habe das Radio an, und wundere mich immer wieder über diese bittere Ironie des Zufalls. Das was ich höre, ist das was ich hier lang und breit darlege, was ich denke. Ich lege meine Gedanken in die Hände von Menschen die dies lesen, und hoffe, sie in irgendeiner Art in der Wahrnehmung ihrer Umwelt zu beeinflussen, damit vielleicht nicht alles letztendlich doch so ist, wie Chester Bennington es mir grade immer und immer wieder entgegen schreit..... " I tried so hard and got so far, but in the end it doesn't even matter. I had to fall, to lose it all , but in the end it doesn't even matter......." Er hat es geschafft die Möglichkeit zu haben, allen Menschen etwas mitzuteilen durch seine Musik, und tut dies in klaren, verständlichen Texten, doch selbst das verstehen die Menschen kaum, weil sie in zu kleinen Dimensionen denken. Sie beziehen Lieder auf Liebe, auf Beziehungen, und übersehen dabei all die Lebensweisheit, all das, was ein geschlagener Mensch, der es geschafft hat nun versucht mitzuteilen. Aber so will ich das nicht, ich will nicht missverstanden werden, bei dem was ich tue oder schreibe, doch vor allem will ich nicht vergessen werden, ich will etwas hinterlassen. Ein Menschenleben ist so kurz und bedeutungslos, doch ich will nicht, dass das was ich tue bedeutungslos und sinnlos ist. Ich will etwas erleben, etwas Außergewöhnliches tun, meinem Leben einen Sinn geben. Der Sinn den ich im Leben finde, ist zu versuchen, Menschen etwas zu vermitteln, doch es ist schwer. Es gibt so viele Dinge in diesem Leben, die es zu tun, zu erleben und zu erreichen gäbe, doch wie? Mein Leben ist eine einzige Ansammlung von Verboten, Regeln, und Einschränkungen, aus denen ich nicht ausbrechen kann. Ich will mein Leben dem Schreiben widmen, dem einzigen das es vermag mir Kraft zu spenden, mich zu beruhigen, mir Sicherheit zu geben, und mich in dieser Welt aufrecht zu erhalten, doch nicht einmal das ist mir möglich. Mir ist es nicht einmal möglich, meine Gedanken und Ideen festzuhalten, meine Inspiration auszunutzen. Statt dessen werde ich in eine Form gesteckt, die mich zurecht machen und mir jegliche Individualität rauben soll. Ich soll Zeit, Zeit die ich zum Schreiben, zum Denken und zum Lieben nutzen könnte, auf Dinge verschwenden, die mich später nie wieder beschäftigen werden, die für mich völlig egal und nutzlos sind, und mir jetzt Lebenszeit und Nerven rauben. Ich habe soviel Inspiration in mir die ich verwirklichen möchte, doch ich bin in Ketten gelegt, wie alle anderen auch. Doch ich bin wach und spüre diese Ketten, will mich von ihnen losreißen, aber ich bin zu schwach, und es sind zu wenige, die ebenfalls wach sind, und sich mit mir von den Fesseln befreien wollen. Wir sind zu schwach, zu ausgelaugt, und zu desillusioniert, um uns zu dem Schlag zusammen zu tun, der die Ketten sprengen würde. Also fristen wir unser Leben in einer Art melancholischer Lethargie, und begegnen allen Menschen mit Kälte und Dunkelheit, da die Hoffnungen, sie ändern zu können immer und immer wieder zerschmettert wurden, und jeder Rückschlag, und jeder misslungene Versuch, diese Menschen zu lieben, und ihnen Einblick in eine andere, unsere Welt zu geben, es immer schwerer macht, sich noch einmal aufzuraffen und ein kleines, flackerndes Licht zu suchen. Wenn Menschen mich und mein Äußeres sehen, blicken sie auf meine Seele, auf all das, was diese Welt aus ihr gemacht hat. Und das, was sie sehen ist Schwarz. Meine Gedanken, meine Gefühle, mein Äußeres, die Welt um mich herum, und jeder Tag ist schwarz, und niemand wird mich je in dieser Dunkelheit sehen. Nichts wird von mir bleiben, .....Nichts......... .....doch selbst das Nichts ist schwarz......... |
| Arahilion | hi astarothe.. was für ein zufall, dass du das hier heute reinschreibst, wo ich mich all das auch gefragt habe. [QUOTE]Sie wissen nicht, dass sie für das völlige Glück Tiefe in ihrem Leben brauchen. Tiefgehende emotionale Bindungen, und Fragen über das Leben. Sie kennen nur ihre oberflächliche Fassade und ihr scheinbares Glück. Aber was genau hindert sie am glücklich sein? Warum sind sie es nicht?[/QUOTE] hmm, dennoch sind sie viel glücklicher als ich es bin, und wenn ich dich richtig verstanden habe du bist. [QUOTE]Wir sind zu schwach, zu ausgelaugt, und zu desillusioniert, um uns zu dem Schlag zusammen zu tun, der die Ketten sprengen würde.[/QUOTE] wir sind einfach zu wenige. man was für ein seltsamer tag, neben so vielen merkwürdigen dingen, auch noch jemand der fast die gleichen gdanken niederschreibt, wie ich sie heute verpürt habe... wow |
| NeoForseti | Freiheit, wie wenige genießen sie, Die meisten müssen sich mit dem Schatten und dem Worte begnügen, Macht die Rechnung unter den Völkern der Erde, Werdet ihr nicht beim zehntausendsten Prozent Freiheit finden, Nirgends sind die Bewohner der Erde zufrieden und nirgends können sie es sein. Doch ihr, ihr Unwissenden, Ihr, denen der Himmel bloß schlichten Menschenverstand und keinen forschenden, grübelnden Geist gab, Ihr schleicht den Pfad eures Lebens dahin, weint oder lacht, Ihr lasst euch, um eure Ruhe zu haben, feste Meinungen einpfropfen, die ihr mit der Zeit selber glaubt. ..... Weil euer Horizont nicht weit reicht seht ihr nicht viel vom Unrecht, Von der Unordnung der Welt nur kleine Stücke, die euch nicht berühren, ehe sie euch auf den Schädel fallen, Wie wäre ich glücklich, könnte ich all meine Erfahrungen von mir werfen, meine Gefühle abstumpfen und meinen Horizont so weit wie möglich einengen, Könnt ich sein wie ihr, Ich wäre doppelt glücklich, Das wäre das Himmelreich. Barbara Rossa - Belphegor Anmerkung: ...Das wäre das Himmelreich Ist es so?.... |
| Astarothe | @NeoForseti: Also auch wenn ich manchmal überlege wie so viele andere einfach taub und dumm zu werden und alle meine Gedanken zu ignorieren, ich komme immer zu dem Entschluss dass ich die Last lieber trage als oberflächlich zu werden.......für mich wäre das andere nicht das Himmelreich. (@Arahilion: Es ist doch immer wieder auf eine angenehme Weise beruhigend und angenehm zu hören dass man sich solche Gedanken nicht als einzige macht :) ) |
| Pelloquin | [quote]Ich sitze hier und habe das Radio an, und wundere mich immer wieder über diese bittere Ironie des Zufalls. Das was ich höre, ist das was ich hier lang und breit darlege, was ich denke. Ich lege meine Gedanken in die Hände von Menschen die dies lesen, und hoffe, sie in irgendeiner Art in der Wahrnehmung ihrer Umwelt zu beeinflussen, damit vielleicht nicht alles letztendlich doch so ist, wie Chester Bennington es mir grade immer und immer wieder entgegen schreit..... " I tried so hard and got so far, but in the end it doesn't even matter. I had to fall, to lose it all , but in the end it doesn't even matter......."[/quote] [quote]man was für ein seltsamer tag, neben so vielen merkwürdigen dingen, auch noch jemand der fast die gleichen gdanken niederschreibt, wie ich sie heute verpürt habe... wow[/quote] Bin zufällig hier hingekommen. Nachdem ich Betäubung gesucht und nirgends gefunden habe, hat es mich einmal mehr ins Netz gezogen. Habe deine Postings gelese, Astarothe, und – fast wie in Trance lief ich zu meiner CD-Kiste und legte ein Lied ein, das ich lange Zeit schon nicht mehr gehört habe. Konnte es nicht mehr anhören, weil es so sehr weh getan hat. Habe Betäubung gesucht um zu vergessen. Aber jetzt da ich deine Zeilen (und die der anderen) lese, will ich mich nicht mehr betäuben. Gebe mich dem Schmerz hin. Erinnere mich… WE WERE NEUROPHOBIC AND PERFECT THE DAY WE LOST OUR SOULS MABE WE WEREN’T SO HUMAN AND IF WE CRY WE WILL RUST AND I WAS A HAND GRENADE THAT NEVER STOPPED EXPLODING YOU WERE AUTOMATIC AND AS HOLLOW AS THE ‘ O ’ IN GOD I AM NEVER GONNA BE THE ONE FOR YOU I AM NEVER GONNA SAVE THE WORLD FROM YOU BUT THEY’LL NEVER BE GOOD TO YOU OR BAD TO YOU THEY’LL NEVER BE ANYTHING ANYTHING AT ALL YOU WERE MY MECHANICAL BRIDE YOU WERE PHENOBARBIDOLL A MANNIQUEEN OF DEPRESSION WITH THE FACE OF A DEAD STAR AND I WAS A HAND GRENADE THAT NEVER STOPPED EXPLODING YOU WERE AUTOMATIC AND AS HOLLOW AS THE ‘ O ’ IN GOD I AM NEVER GONNA BE THE ONE FOR YOU I AM NEVER GONNA SAVE THE WORLD FROM YOU BUT THEY’LL NEVER BE GOOD TO YOU OR BAD TO YOU THEY’LL NEVER BE ANYTHING ANYTHING AT ALL THIS ISN’T ME I’M NOT MECHANICAL I’M JUST A BOY PLAYING SUICIDE KING (Marilyn Manson, [i]“Mechanical Animals”[/i]) Es ist so merkwürdig… Ich bin erst seit wenigen Tagen hier, aber… Hier, wo es scheinbar so dunkel ist, da… glimmt etwas. Ganz unmerklich, kaum spürbar. Es ist etwas, woran ich kaum noch zu glauben wagte. [quote]Ich möchte sie beeinflussen, durch meine Texte und meine Geschichten, sie zum Denken anregen, doch es ist schwerer als man denkt, denn eigentlich ist mein Leben durch unsere Gesellschaft sowieso schon vorherbestimmt. Wie alle werde ich zur Schule gehen, danach einen kleinen Beruf ergreifen, eine Familie gründen und dann ruhig und unauffällig den Löffel abgeben....nicht auffällig werden, einfach vor mich hin vegetieren und ohne, dass es irgend jemand merkt sterben.[/quote] Ich bin nun 26 Jahre alt. Ich habe bis zu einem gewissen Punkt genau die Karriere gemacht, von der du gesprochen hast. Bin vom Gymnasium geflogen nach der 9. (War zu schlecht, habe zuviel geträumt, habe innere Emmigration betrieben, um den ANDEREN zu entfliehen), habe dann auf einer kaufmännischen Privatschule meine mittlere Reife gemacht, und in einem Altersheim Bürokaufmann gelernt. Da lernte ich viele Namen und Zahlen kennen, die irgendwann austauschbar wurden, weil es nicht wirklich eine Rolle spielte, wer sich dahinter verbarg. Zuletzt war es meine Aufgabe, Akten einzusortieren, von Leuten, die neu hinzugekommen sind, und Akten auszusortieren von Leuten, die … gegangen waren. Ich kam mir ein bißchen vor wie auf einem Bahnhof. Leute kamen und gingen. Warteten. Auf ihren letzten Zug. Wie ich so da sass und ein- und aussortierte, wurde mir klar, dass ich mich eines Tages auch hier wiederfinden würde. Wartend. Irgendwas ist dann in mir kaputtgegangen. Aber vielleicht ist es auch erst erwacht und hat seine Flügel ausgebreitet. In dieser Zeit hatte ich einen lustigen Ohrwurm von jener bereits erwähnten Band. Ein gar zu garstiges Lied, die Drums hallen noch jetzt in meinen Ohren… HE’S THE ANGEL WITH THE SCABBED WINGS HARD-DRUG FACE, WANT TO POWDER HIS NOSE HE WILL DEFLOWER THE FRESHEST CROP DRY UP ALL THE WOMBS WITH HIS ROCK AND ROLL SORES [b]DEAD IS WHAT HE IS, HE DOES WHAT HE PLEASE THE THINGS THAT HE HAS YOU NEVER WANT TO SEE…[/b] Und dann liess ich einfach los. Lächelnd. Wurde untragbar. Wurde schwarz… Und endlich schrieb ich einen Text. Mein Manifest. Mein Glaubensbekenntnis… ;) Grausam laut und unablässig eine Maschine dröhnt, die Seelen zermahlend Leben verhöhnt. Ratternd die Maschine ihre Räder dreht, so seelenlos so seelenlos, doch ein einzel’ Sandkorn bloß dazwischen springt und die Maschin’ ins Stocken bringt auf dass niemals mehr Maschinenlärm die Still’ durchdringt… [die Still’ durchdringt Maschinenlärm die Still’ durchdringt Maschinenlärm ] So das Monstrum knirschend, kreischend mit dem Tode ringt bis der Lärm erstirbt, die Räder steh’n und in aller Ruh’ nachdenken… [b][size=4]Der Tod der Maschine [Augen für die Blinden][/size][/b] [quote]Ich will, mir meines Lebens bewusst, Dinge verändern, und Leute aus ihrer toten Welt herausziehen[/quote] [quote]Ich lege meine Gedanken in die Hände von Menschen die dies lesen, und hoffe, sie in irgendeiner Art in der Wahrnehmung ihrer Umwelt zu beeinflussen, damit vielleicht nicht alles letztendlich doch so ist, wie Chester Bennington es mir grade immer und immer wieder entgegen schreit.....[/quote] Ich habe eine Glocke gehört (und es war nicht die jenseits des Styx) [i]Ihr[/i] habt sie laut geschlagen. So lasst mich über alle Abgründe hinweg meine Hand euch reichen und euch sagen Lasst’s uns wagen Lasst uns - lasst uns… [i]Licht ins Dunkel tragen…[/i] Was dort glimmt, ist nicht Hoffnung, nein, es ist soviel mehr. Es ist GEWISSHEIT. Gewissheit, dass ich nicht allein bin… Seid gegrüßt, Astarothe, Arahilion, NeoForseti Grimmig lächelnd, doch voller Hoffnung: Daniel aka Pelloquin |