| Scheol | Es ist leicht zu sagen das die Zeit weiter geht. Es ist leicht zu behaupten alles hätte einen Sinn, doch das hat es nicht, jedenfalls erkenne ich keinen. Kennst du das Gefühl neben dir zu stehen? Kennst du das Gefühl über dir zu schweben? Dich zu beobachten bei allem was du tust? Du schreist zu dir: "HÖR AUF!" doch du tust es nicht. Du bist der Beobachter deines Filmes. Alles scheint nicht real und doch so schrecklich. Weiter oben, über mir, schwebe ich und beobachte mich während ich diesen Text schreibe. Ich schaue mir traurig entgegen und frage mich was aus mir geworden ist. Als Kind war es noch leicht, keine Sorgen, alles schien fröhlich. Der Tag war heller und die Nacht war magisch, das Gras doch grüner und die Blumen hatten Farben. Doch schaue ich nun raus scheint alles grau, der Tag ist trist wie die Nacht und alles hat seine Magie verloren. Doch manchmal, unwillkürlich kommt das Gefühl des Kindseins zurück. Man fühlt wie man als Kind gefühlt hatte, nur für diesen Augenblick und fragt sich, warum heute alles anders ist. Eine Welle nostalgischer Gefühle kommet in mir hoch wenn ich mich daran erinner. Doch nun bin ich das Publikum in meinen eigenen Schwarz/Weiss Film. Irgendwie fehlt mir der Bezug zur Realität noch mehr als früher. Es scheint alles so angepasst, in jeder verdammten Situation. Wenn ich mir Gedanken über unsere Umwelt mache und den Fernseh einschalte könnte ich auf alles Wetten das dort ein Bericht über den Regenwald läuft. Denke ich, das ich gerade diese Ruhe brauche kommt irgendjemand in mein Zimmer. Wenn ich mir vorstelle das der Tag mal glatt laufen soll passiert unter Garantie irgendwas, was diesen Wunsch zerstört. Warum? Es ist alles wie ein Skript, läuft alles nach einem Schema ab. Wieso? Wieder stehe ich neben mir, und beobachte mich beim Rauchen und Schreiben. Ich kann mich nicht lenken, meine Gedanken reagieren ganz anders wie mein Körper und meine Gefühlswelt. Das bringt mich wieder zu dem Schluß dass das Leben nicht real sein kann weil alles zu perfekt auf einander abgestimmt ist und ich mich selbst nicht lenken kann. Was ist das? Wieder zerdrücke ich die abgerauchte Kippe und lege meinen Kopf auf die Knie und frage mich die selbe Frage nocheinmal. Doch ich finde keine Antwort... |
| cora | Ein Gefühl der Hilfosigkeit sich so zu sehen. Es ändern zu wollen aber es scheint als sei man machtlos. So kenne ich dieses Gefühl von leere nur zu gut. Doch hast du es nicht schon herausgefunden was vielleicht der SChlüssel zu dieser Machtlosigkeit für diese Leere ist? Kind sein, simpel denken wie wir es einst gemacht haben als wir noch Kinder waren. Mit jener Verspieltheit das Leben sehen. Unkomplizierte Dinge nicht Kompliziert zu sehen. Für unsere Wünsche leben und nicht zu vergessen was es heißt einen Traum zu haben? Dr WEg dort hin ist versteckt tief in unserer seele doch er ist nich unerreichbar. Cora |
| Sneaky | Kein Zurück / Wolfsheim Es gibt kein` Weg zurück Weißt du noch wie´s war Kinderzeit, wunderbar Die Welt ist bunt und schön Bis du irgendwann begreifst, Dass nicht jeder Abschied heißt Es gibt auch ein Wiederseh´n. Immer vorwärts, Schritt um Schritt Es gibt kein` Weg zurück Was jetzt ist wird nie mehr ungescheh´n Die Zeit läuft uns davon Was getan ist ist getan Was jetzt ist wird nie mehr so gescheh´n. Es gibt kein` Weg zurück Es gibt kein` Weg zurück Ein Wort zu viel im Zorn gesagt Einen Schritt zu weit nach vorn gewagt Schon ist es vorbei Was auch immer jetzt getan Was ich gesagt hab ist gesagt Was wie ewig schien ist schon Vergangenheit. Es gibt kein` Weg zurück Es gibt kein` Weg zurück Ach und könnt´ich doch nur ein einz´ges mal Die Uhren rückwärts dreh´n Denn wie viel von dem was ich heute weiß Hätt´ich lieber nie geseh´n. Es gibt kein` Weg zurück Es gibt kein` Weg zurück Es gibt kein` Weg zurück Dein Leben dreht sich nur im Kreis So voll von weggeworfener Zeit Deine Träume schiebst du endlos vor dir her Du willst noch leben irgendwann Doch wenn nicht heute, wann denn dann? Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lang gelebt. Ach und könnt´ich doch nur ein einz´ges mal Die Uhren rückwärts dreh´n Denn wie viel von dem was ich heute weiß Hätt´ich lieber nie geseh´n. |
| Scheol | Keine Tränen, das sagte er sich, denn es waren schon genug vergeudet. Kein Schmerz, den will er nicht, doch hat er nur Frieden bedeutet. Kein Schrei, doch schreit innerlich, und verdrängt um alles zu vergessen. Kein Leid, denn das kennt er nicht, doch hatte stets in ihm gesessen. Kein Verlangen, das hat er nicht, doch war immer sehr am sehnen. Keine Trauer, im Gesicht, doch liegt der Schlüssel in den Tränen. Denn ist der See nur einmal leer, zieht er Spuren in den Sand, den Schlüssel finden wird dann schwer, und die Türe mit ihm auch verschwand, eigentlich ist alles klein, doch groß wenn man darüber denkt, die Leere, sie müsst' nicht sein, aber sie ist was mich drängt, so will ich auch nur dies' eine mal, mein Haupt zu den Sternen richten, das Strecken wird mir eine Qual, doch möcht' ich Glück im Leben sichten, doch unbedeutent ist mein Schmerz, zu schnell verträumt wirkt mein Gesicht, und wehleidig scheint mir mein Herz, den wirklich schlecht geht es mir nicht, was ist es nun das in mir brennt, mich müde macht und mich disst, das nicht einmal die Freude kennt, und jede Form von Glück vermisst? Zu gut scheint es mir gehen, das ich nur noch Trauer seh', und Freuden in mir Qualen sähen, und ich um meine Tränen fleh'... Der Schlüssel scheinen sei zu sein, doch manchmal trügt mich nur der Schein, Sicherheit kann mir niemand geben, nicht in diesem schönen Leben... Mir geht es eigentlich gut, doch warum heult in mir dieses Gefühl so laut das ich taub werde? Ich meine, mir geht es wirklich nicht schlecht, warum bin ich trotzdem so? Kann sein das ich ernste Probleme habe, aber ich sehe sie nicht. Und wenn ich sie nicht sehe können sie mich auch nicht belasten, jedenfalls nicht bewusst. Aber diese Leere geht nicht weg, und sie ist bewusst. Wenn es mir doch gut geht....WARUM? Ich schäme mich richtig für diese Gefühle weil ich einfach Menschen kenne denen es wirklich dreckig geht. Selbst hier auf dem Board gibt es schonmal hunderte denen es schlechter geht als mir. Und bevor ich mich 10mal wiederhole belasse ich es dabei... |