| Amy | Es ist wie immer, ein tägliches Einerlei ohne Grenzen, ohne Schmerzesgrenzen. Nach der Schule sitze ich nur gedankenverloren auf meinem Stuhl und schaue aus dem Fenster... doch alles habe ich schon viel zu oft gesehen, die Häuser auf der anderen Seite der Straße, die Tanne, die ihren Wipfel im Wind wiegt, die Bäume, die sich nicht von der Stelle rühren. Ein sich stetig verändernder Himmel allein zeigt mir die sich drehende Welt, die voranschreitende Zeit. Doch nichts ist von belang für mich, denn jeder Tag ist gleich. Doch soll ich die Schmerzen ertragen, die mir meine Mutter hinzufügt, soll ich mich in den goldenen Käfig einsperren lassen, den mein Freund mir hinstellt? Er ist golden, denn er liebt mich, doch seine Eifersucht zerfrisst mich immer mehr. Wie selten habe ich gelacht in der letzten Zeit, mich gefreut. Es geschieht nichts hier, was soll ich tun? Nur das Wochenende lässt mich ein wenig befreit. Ich gehe zur Schule, konzentriere mich mit Mühe, ich schleppe mich nach Hause mit letzter Willenskraft, ich mache die Hausaufgaben und dann... dann habe ich nur meine Gedanken und mich, meine Liebe und mich, die Zeit und mich... Ich will mehr!!! Ich will die leuchtenden Augen meines Klassenkameraden immer vor mir sehn, mit ihm sprechen, ich will ohne Käfig mit meinem Freund zusammensein, ich will Freunde, die in meiner Nähe sind, eine Familie, die Rücksicht auf sich nimmt, ein Welt, die überlegt... Ist das denn zu viel verlangt? Manchmal quält mich nur ein Gedanke: Ich will nicht sterben. Ich darf nicht sterben. Ich soll es nicht... |
| Weltenbummler | hmm... weiss was du meinst... aber, cih glaube, ja, in dieser welt, in dieser gesellschaft ist das zuviel verlangt. du musst dir deine eigene welt machen, ohne käfig, ohne belangloses einerlei. versuche es. es geht. du musst es nur wollen, hier raus wollen. und... erwarte nciht von den menschen, von keinem, das er dich hierrausholt. aus deinem käfig. das kannst du nur selber. warum solltest du sterben? du gehst ncoh zur schule, bist ncoh jung. bummler |
| Thy Beloved | Jeder gestaltet die Welt, in der er lebt, selbst mit. Glaub dran, das geht, auch wenn immer wieder eine Zeit kommt, in der du das nicht glauben kannst und wo du meinst, nicht mehr weiter zu können. Aber dann kommt auch wieder die Zeit, da ist alles ganz leicht... Dein Problem liegt nicht bei deiner Umwelt, sondern in der Art, wie du sie wahrnimmst. |
| Amy | Ihr habt recht, doch gerade deshalb schreibe ich!!! Ich weiß nicht wie!! Es ist, als wäre ich nicht hier. |