| Weltenbummler | Die brücke von der ich euch erzählen möchte ist eine alte eisenbahnbrücke, auf einer schon lange nichtmehr genutzen bahnstrecke durch die dörfer hier. geht man vom ende des dorfes zum alten bahnhof und dann auf die gleise um ihnen dann gen westen zu folgen, so kommt man nach einem halben kilometer und zei kurven durch die felder, an gärten mit obstbäumen und gartenlauben vorbei zu dieser brücke. sie führt über einen kleinen fluss, genannt "aue", wie sicherlich viele andere kleine flüsschen auch. _____________________________________ an dem tag,-ja, auch nciht zeitlos ist meine geschichte,- von dem ich euch erzählen möchte, schien die sonne, er ist etwa 1 monat her. die ähren leuchteten in der sonne die sich in ihnen haarigen enden verfing, und der wind schaukelte sie sanft hin und her, sodass es schien als sei das kornfeld ein meer aus grünem golde. unter mir floss der kleine bach dahin, und ich schmiss steine hinein, um dann die ringe auf dem wasser zu beobachteten, wie sie sich um die stelle auszubreiten, immer weiter, immermehr ringe, bis sie ans ufer stiessen, und ringe zurückgeschlagen wurden, bis in die fussmitte, und der wind kräuselte das wasser. ____________________________________ und ich sah zu dem wald, der sich weiter fort über den berg erstreckte, und dachte daran wie schön ich es als kleines kind wohl gefunden hätte auf dei bäume zu sehen die von der sonne golden angeleuchtet wurden. und ich dachte daran wie ich als kleies mädchen sicher staunend die augen aufgerissen hätte, und mich über die schönhei der goldenen sonne gefreut hätte die auf die ähren fiel. und ich versuchte mich zu freuen, zu wundern, glücklichzusein. und erst in diesem moment merkte ich, wie schwer es mir schon fiel mich über die einfache schönheit der welt zu freuen, mich überhaubt zu feuen. und ich dachte das ich als kind sicher geweint hätte, hätte ich gemerkt das mit die gabe mich zu freuen genomen worden war, doch ich musste feststellen, das ich das trauern anscheinend verlernt hatte, und die sonne ging unter, und es wrde dunkel, die illusion der schönheit der alten ronstigen brücke- aufimmer verblasst, nie gesehen, nie gewesen. bummler |
| Loup de nuit | Freude und Trauer sind Gefühle, die in unserer hektischen Zeit einfach deshalb kaum noch fühlbar sind, weil wir eben diese Zeit derer sie bedürfen kaum noch opfern können. Wenn die Zeit zur Betrachtung fehlt und oft genug (leider) auch oder gerade die Zeit zur Reflexion verkümmert diese Fähigkeit anscheinend. Nutze jeden freien Augenblick bewusst, dann lässt sich das Fühlen von Freude und Trauer sicher wiederfinden, denn Du suchst es ja. Wirklich bedauern kann ich nur die, die nicht fähig sind diesen Verlust zu bemerken...:( Hoffentlich hast Du bald Erfolg. Loup |