| Lain_of_Rlyeh | Vorneweg: schon lange plagt mich das Bedürfnis, einigen Menschen, besonderen Menschen (besonders, weil sie durch ihre Art meine Liebe gewonnen haben und daher für immer mit mir sein werden) zu sagen, wieviel ich ihnen zu verdanken habe und wie dankbar ich dafür bin. Bei einigen von ihnen ist es nicht mehr möglich, weil sie gestorben sind, ich mit ihnen keinen Kontakt mehr habe (und wenn ich ehrlich bin, auch nicht mehr will- dennoch, es gibt darunter einige, die ich nicht vergessen KANN, weil sie mich Dinge gelehrt haben, ohne die ich heute eine Andere wäre) oder ich ganz einfach nicht in der Lage bin, auszusprechen, was ich fühle. Hiermit nutze ich also die einzigartige Chance, meine Gedanken aufzuschreiben und wer weiss, vielleicht habe ich ja irgendwann mal den Mut, dem ein oder anderen dieser wundervollen Menschen diesen Link zu schicken... Nun gut, ich beginne also mit meinem Mann, dem Greif: |
| Lain_of_Rlyeh | Der Greif mein geliebter Mann; auch Thorben genannt Eigentlich will ich dir nur sagen, dass ich dich liebe. Natürlich weisst du das, aber bei all dem, was ich getan habe, dem ganzen Scheissdreck (entschuldigt die Wortwahl) den ich verbockt habe, ist diese Aussage doch mehr als unglaubwürdig geworden. Darum versuche ich ja auch sooft wie möglich, dich zum Lachen zu bringen, weil mich immer noch ein schlechtes Gewissen plagt und ich nicht will, dass du leidest oder dass es dir schlecht geht. Mehr als einmal hast du mich weitermachen lassen, wo ich selbst schon längst aufgegeben hätte. Und immer, wenn mich die Dunkelheit zu erdrücken droht, warst du da und hast mich gehalten- du ahnst ja gar nicht, wie sehr ich das brauche, in deinen Armen zu liegen! Du bist mein ruhiger Pol, du bist mein Gegenstück, das mir doch innerlich ein wenig gleicht. Ich glaube, es tut dir ganz gut, dass ich Chaos in dein Leben bringe, dass ich deinen ruhigen Teich oft mit meinen verrückten Ideen aufwühle, denn unter diesem stillen Wasser verbirgt sich ein Schelm- jemand der gerne lacht, der die Musik liebt (zwar nicht um des Textes Willen, sondern wegen des schönen Klangs) und der so absolut unempfindlich gegen die Einflüsse der Welt ist. Manche Dinge prallen einfach von dir ab- du brauchst keinen Job, um dich selbst zu verwirklichen, sondern weil dir das Geld, das du dafür bekommst, erlaubt, dich deiner Sammelleidenschaft hinzugeben.. Du bist wahrhaft unbeschreiblich, dich muss man erleben, auch wenn sich das schwirig gestaltet, denn du bist so furchtbar scheu und weisst nicht, was du mit Leuten, die du nicht schon seit Ewigkeiten kennst, reden sollst- denn Smalltalk ligt dir nicht. Du sagst lieber nichts, als dass du irgendwas sagst, was dir unwichtig und dumm vorkommt. Du warst immer da und du hast mir soviel gegeben; und ich bin mir nicht sicher, ob ich dir genug geben kann, damit du erkennst, wieviel das ist. Ich wünschte, es wäre so.... Du bist ein Teil von mir und kannst dir meiner Liebe sicher sein Danke Lain/Rei/Aoi oder wie auch immer ich mich gerade nenne |
| Lain_of_Rlyeh | Die Bärin meine Mutter, einzige und heißgeliebte Vermutlich weisst du eh schon alles, was ich hier schreibe, aber dennoch, ich habe das Bedürfnis, der Welt zu sagen, was du alles für mich getan hast. Es ist schon merkwürdig, du kennst mich teilweise besser, als ich mich selbst. Du wusstest, dass ich ein "Gruftie" bin, bevor ich es selbst wusste (nun gut, du hast es nie so genannt, aber ich denke zum Beispiel an die Spitzenhandschuhe, die du mir aus Bulgarien mitgebracht hast und weitere, ähnliche Erlebnisse- du wusstest, in welche Richtung ich mich entwickeln wollte und hast mich dabei unterstützt) Ja, am meisten habe ich dir zu danken, dass du immer da warst und gesagt hast: "Ich vertraue dir. Sei vorsichtig, mit dem, was du tust, weil andere es als falsch auffassen könnten. ICH weiss ja, wie du es meinst, aber nicht die Leute da draußen." Und: "Egal, was passiert, ich bin für dich da." Auch wenn ich als pubertäres Mistkind (ich kann es einfach nicht anders nennen)wirklich nicht einfach war und wir uns in dieser Zeit richtig gezofft haben: ich habe immer gewusst, dass du mich liebst, dass du mein Tun akzeptierst (auch wenn es manchmal nicht einfach war, es zu verstehen). Aber das Wunderbarste ist wohl, dass ich auch ganz genau weiss, dass Du weisst, wie sehr ich dich liebe. In der Schule war es immer komisch, neben den ganzen Freunden und Freundinnen zu stehen und sich mit anhören zu müssen, was sie doch für doofe Eltern haben. Ich stand da immer nur schulterzuckend daneben und wusste nicht genau, was ich dazu sagen sollte. Du hast mir immer alles erlaubt und ich habe das nie ausgenutzt (naja, sagen wir nicht allzu doll ;) ), deswegen musste ich mich nie mit dir über Ausgehzeiten streiten. Einfache Regel: wenn du nach Hause kommst, wann es verabredet war, spricht nix dagegen, das öfter zu tun oder sogar mal länger weg zu bleiben, wenn du Bescheid sagst. Du hast mich immer verteidigt und beschützt- eben wie eine Bärin. Und trotzdem hast du mir den Freiraum gelassen, den ich brauchte, damit ich selbstständig werde. Du hast mich nie mit deiner Liebe erdrückt, im Gegenteil, du hast allzuoft losgelassen, wo es dir selbst vielleicht noch nicht recht war. Ich bin stolz darauf, deine Tochter zu sein und ich bin voller Hoffnung, dass auch du einen Grund hast, stolz auf mich zu sein. Tausend Küsse Andrea |
| Lain_of_Rlyeh | Der schwarze Engel Starkad der Rote; mein Seelenbruder An diesem Punkt wäre es wohl stilechter, wenn ich in poetische Sprache verfallen würde oder aus dem, was ich dir sagen will, am besten gleich ein Lied bastle...ersteres kann ich versuchen, zum Liederschreiben fehlt mir leider immer noch jegliche Begabung... *räusper* So höret denn, stolzes Menschenvolk, vom roten Barden, der sich einen blauen Vogel fing, ihm das Singen beizubringen. Der Vogel, gelehrig und doch voller Trotz und Hass, ob seines Fängers, entbrannte alsbald in ewiger Liebe zur Musik. Der Funke, einmal entzündet, erlosch nimmermehr und sprang über. Wohlgefällige Gedanken setzte Starkad dem Blauvogel in den Kopf, die ihn heilen sollten, denn das Vöglein war an der Welt erkrankt. Dann kam der Tag, der tränenreiche, als es an der Zeit war, den Vogel wieder freizulassen. Nicht mit Schwingen voller Luft, sondern stolzen Fußes - wie sonderbar- ging der Vogel fort, um doch immer wieder zurückzukehren zum Rotmantel, der derweil wohl andere Vögel (oder auch andere Wesen gar?) fing und lehrte.... Naja, was solls, du kannst das halt besser. Neben der Musik darf bei dir aber auch der Genuss anderer Dinge nicht zu kurz kommen- manchmal hatte ich echt schon das Gefühl, du lebst für deinen Bauch ;) . An sich bist du recht unkompliziert: wenn du dir die Finger blutig spielen darfst an deiner "Gitta", genug (vernünftige) Leute zum Zuhören und Mitsingen da sind, die am besten auch ein paar Flaschen Rotwein und bitteschön auch ein paar intelligente Gesprächsbeiträge mitbringen- ja ich glaube, dann kannst du richtig glücklich sein. Auch wenn das so scheint, du bist keineswegs einseitig- jemand, der auf die Idee kommt, Philosophie zu studieren, obwohl er schon längst irgendwo nen netten Arbeitsplatz haben könnte, kann ja aber auch nicht alle Tassen im Schrank haben- und genau dafür verehre ich dich. Auch wenn deine Verrücktheit mehr Methode hat als meine- du schaffst es immer wieder mich zu verwirren und aus dem Konzept zu kriegen, denn dich einordnen- das habe ich schon längst aufgegeben und ich werde mich hüten, für dich ne eigene Schublade zu basteln; die versuchst du dann eh nur wieder zu sprengen.... nichts desto trotz: du bist ein Untergrundrehbell :q Dein Geschöpf Bluebird |
| Lain_of_Rlyeh | Der Werwolf; das bärtige Etwas- "Meister" und Freund Als ich dich kennenlernte, hab ich über dich gelacht; dein Bart war so extrem für mich und doch habe ich schon nach dem ersten Wort von dir dieses Lachen wieder bereut. Mein größter Fehler war, dich zu unterschätzen. Vermutlich habe ich für diesen Fehler schon wieder bezahlt- als Rollenspielmeister hast du dann doch ab und an deine sadistischen Anflüge (Ader kann man das wohl nicht nennen) mitunter auch an mir ausgelebt. Dich zu kennen ist eigentlich schon Geschenk genug. Doch du hast mir ein noch viel größeres Geschenk gemacht, obwohl du es vermtulich gar nicht weisst: du warst es, der mir das Buch mit Lovecrafts Geschichten in die Hand gedrückt hat... und bis heute haben mich seine Geschichten nicht mehr losgelassen (Manchmal, nachts, in der dunkelsten Stunde meiner Träume kann ich die namenlose Stadt sehen- und in meinen Ohren klingt mein Lachen von damals) Du bist untypisch- du bist einfach du selbst, und vermutlich liegt es daran, dass du auch nie ein Wort darüber verloren hast, ob und was du von dieser oder jener fixen Idee meinerseits hälst. Im Gegenteil, du hast dich sogar für meine Meinung zu Themen interessiert, die für mich doch einige Kilometer zu hoch waren- nichts desto trotz, ich mochte diese Diskussionen. Du schaffst es, dass man sich trotz deines überragenden Intellekts niemals dumm vorkommt- auch wenn ich sagen muss, dass ich im Nachhinein nicht weiss, wie du sowas aushälst- liegt es an deinem Humor? Oft brennt es mir in den Fingern, die "Jungs" wieder zusammenzutrommeln und eine gehörig lange Portion Rolenspiel zusammenzubasteln... aber auch ich muss erkennen, dass sich die Zeit gewandelt hat. So bleibt mir zu hoffen, dass der Kontakt zu dir nicht vollständig abreisst und wir noch einige solcher Gespräche haben *verneig-inechtemRespekt* Lain/Grimje-Grischa/Smeagol |