| Feuer | Der Sommer ist verbrannt. Und von seinem glühenden Farben ist nichts geblieben als fahles nicht-tot sein. Buntes Herbstlaub, wie übrig gebliebene Dekoration eines längst vergangenen Festes, hängt vergessen an Bäumen, die ihre eigenen Skelette sind. Wir haben dieses Fest, diesen Sommer, gefeiert und dabei vergessen, daß nichts einen Anspruch auf Ewigkeit hat. Wir glaubten unseren Worten - und glauben sie noch. Wir zitieren nicht mehr Rilke, sondern uns. Setzen denkend gegen: 'der Sommer war sehr gross' 'war es das?' War es das wirklich? War das wirklich? War? Was wird aus der Asche des Sommers? Ich halte sie in meinen Händen und träume. Und sehe noch einmal den Sommer. Und dein Gesicht. Und weiss, daß es nicht der Sommer war der an mir verbrannte. Was wird aus der Asche? |
| Yriah | .....Asche verstreut sich im Wind, wird davongetragen, bleibt auf der Erde liegen, wo sie sich mit ihr vermischt und der Erschaffung neuen Lebens dient..... Im nächsten Sommer........ Alles ist vergänglich. Alles wird neu erschaffen. ......So ist der Kreislauf....... Danke für Deine Worte, Feuer...... Sie haben mich tief berührt.......... Liebe Grüße, Yriah |
| Engelskriegerin | Die toten Überreste ermöglichen einen neuen Sommer, der sich dann wiederum für den nächsten opfert.. Wunderschön dein Text.. Ehrlich. |
| Abendrot | Wie konnten wir so blind sein, werden wir fragen, und weiter in die Dunkelheit rennen, während wir immer nur zurück schauen. danke, dass du diese schönen worte mit uns geteilt hast. ich habe sie mir auf der festplatte gespeichert. ach ja... ich sehe, da zitiert jmd robert frost in der signatur. kennst du das gedicht ganz, oder gehörst du zu diesen "dead poets society" anhängern? |