| unnormal Soul | An alle > Blume gleich Menschen, sprich dies ist eine Metaphor Also,wie erklär ich es............... Die einsame Blume Heute ist mal wieder ein wunderschöner Tag. Überall sieht man glückliche und lebensfreudige Wesen. Ich komme gerade von der Arbeit und trage die Schaufel auf meiner Schulter. Die Sonne strahlt durch die Zweige und der ganz Waldweg ist erfühlt von den verschiedensten Düften. Ich glaube ich bin glücklich. Eigentlich bin ich nie glücklich, da ich immer wenn andere Blumen leiden ich direkt direkt mitleide, und mir dann alle leidtun und mir immer fragen aufkommen, wieso das ganze Leben so traurig ist......... Ich liebe die Blumenwelt. Ich liebe die geheimnisvollen Wüstenblumen aus dem Süden, die vielen freundlichen des Ostens, und die großen des Nordens. Im Westen ist ein großes Gewässer, doch ich denke dahinter befinden sich bestimmt auch viele Blumen. Bis jetzt habe ich aber leider noch keine Gegenliebe gekriegt...... Während ich so laufe sage ich in voller Hingabe zu Gott: „Lass mich der Baum sein, auf dessen Ästen die Lasten der Menschheit liegen und lass alle Menschen frei von Sorgen sein und sich wie junge Vögel in den klaren Himmel erheben. Doch ich bitte dich darum, dass nur eine einzige Person bei mir bleibt und mich liebt. Bitte schick mir die Person, mit der ich alle Lasten ertragen kann und ich sogar trotz aller momentanen und kommenden Qualen glücklich Leben kann.“ Als ich meine Augen nun, nachdem ich mein Angebot(Gebet?) an Gott getätig habe, öffne, befinde ich mich vor einer Weggablung und ich erblicke dass vollkommene Wesen. Vor mir befindet sich die schönste Blume die ich je gesehen hab. Für mich ist sie perfekt und es scheint als wäre sie ein Engel, und während ich sie nun weiter so bestaune, steckt schon längst der Pfeil des (engel der liebe), in meinem Herzen. Anscheind hat Gott seinen Teil der Abmachung eingehalten und nun bin ich bereit meinen zu erfühlen. So sei es, und trotz aller Qualen die ich erleben werde, bin ich glücklich und voller Freude.......... Plötzlich erblicke ich jedoch eine zweite Blume neben meinem „Engel“. Ihre Halme berühren sich sachte und ihre Blüten streicheln sich gegenseitig. Sie sind so nah beieinander, dass man meinen kann, dass ihre Wurzeln zusammen sind. Sie scheinen glücklich zu sein ohne mich. Ich knie nieder und frage meinen „Engel“ ob wir zusammensein könnten, wer weiß ob sie wirklich glücklich vergeben ist? Fragen kostet ja nichts. Sie antworte mir mit einem lächeln: „Ich habe dich sehr gerne, aber ich bin schon vergeben und glücklich. Ich liebe meinen Freund. Aber wer weiß wie es in 10 monaten, 20 monaten oder in 10 Jahren aussieht?“ Dies war nun mein Schicksal. Ich ging einige Schritte und setzte mich in den dunklen Schatten eines Baumes, auf dessen Ästen viele Vögel sahsen, welche mich friedlich musterten.......... Hier sahs ich nun. Alleine! Die Welt hat mich zurückgewiesen. Man will mich nicht. Man brauch mich nicht und hab das Gefühl überflüssig zu sein. Die einzigste Sache die mir was bedeutet ist, hat es ohne mich besser. Aber sie hat Recht, wer weiß wie es bald aussieht. Ich starre auf die beiden glücklichen Blumen und konnte das gesagte nicht wirklich verkraften. Ich glaubte nicht an das was sie sagte. Gott hat sie mir gegeben und ich bin bereit die ganz Welt für meine Opferung zu „erlösen“. Ich möchte doch nur, dass alle Blumen glücklich sind..... Ich liebe die Blumen und nichts würde mir mehr gefallen, als wenn ich alle glücklich sehen würde, aber eine einzigste, nämlich mein „Engel“, soll mit mir glücklich sein. Aber anscheind will man das nicht! Gott mag mich nicht. Er will das ich leide. Das Leben geht seinen Weg ohne mich. So sahs ich nun hier im dunklen Schatten, die Schaufel neben mir im Gras, und wartete darauf das mein „Engel“ rüberkommt und mit mir glücklich wird. Ich wartete und wartete. Meine Haare wurden immer länger und auch mein schön gepflegter kurzer Bart wurde zu einem struppigen etwas. Aber all diese äußeren Werte bedeuten mir nichts, selbst meine Umgebung und mein Umfeld bedeutet mir nichts,denn nichts konnte mich glücklich machen. Es gibt nur eine Sache die mir wichtig ist und mit der ich glücklich werden könnte. Ich wartete und wartete. Sie kam aber nicht.......... Man muss mich wirklich hassen. Ich hasse mich ja sogar selber, dafür das ich manchmal Sachen tue, die ich eigentlich gar nicht beabsichtige, aber dies ist eine andere Geschichte. Anscheinend mag und liebt mich niemand. ICH HASSE SIE ALLE! Diese undankbaren Blumen. Ich bin nun einmal hier und daran kann man nix ändern. Wenn man mir nicht etwas Gegenliebe zeigt, warum soll ich dann lieben und zu allen nett sein ? Nach langer Zeit, und ewigem warten, reichte es mir nun. Ich nahm meine Schaufel, mit der ich vor langer Zeit friedlich gearbeitet hatte, und mache die paar Schritte auf die beiden Blumen zu. Sie beide lächeln mich an und freuen sich anscheinend. Wieso, weiß ich nicht. Ich hole mit meiner Schaufel aus und schlage einmal fest zu. Direkt waren beide Halme verknittert und die Blüte war angebrochen. Nun holte ich immer wieder aus und lies alles raus. Am Ende war nichts mehr übrig, nun stehe ich alleine hier. Ich sehe keinen Sinn, in gar nichts............. Und nun sagt mir, bin wirklich ich es, der an allem Schuld ist ? Ja ? Oder ist es auch die Schuld anderer Wesen oder Mächte ??? Was kann ich tun ? Helft mir, denn ich weiß es nicht......... ......................................................................................................... Zur Erläuterung: Ich bin im Moment im echten Leben in der Szene, wo ich unter dem Baum sitze und warte. Ich warte jeden Tag darauf, dass die große Liebe zu mir kommt. Sie soll sich von ihren scheiß Freund trennen, damit wir mehr als scheiß Freunde seien können. Ich möcht mit ihr glücklich sein. Ich habe Gott diese Angebot wirklich gemacht und es steht noch ..... Das Ende ist nur eine Form von vielen, wie es ausgehen kann...... Helft mir den Weg zu finden welcher richtig ist, egal ob böse oder gut. P.S: Der Text entstand heute innerhalb von 20 min. Ich konnte fast alles so herunter schreiben, da ich schon so oft über dieses Problem nachgedacht hab... Das einzige was etwas schwierig war, war der „Blume“ einen eigenen Charakter zu verleihen. Ich werde den Text auf jeden Fall noch einmal überarbeiten und erweitern.... Wer interesse hat, bald den erweiterten Text zu lesen, der kann mir eine PN schicken....... |
| Amy | Hallo... Dein Text fasziniert und berührt mich. Blumen. An sich ein Wort das ich mit Kitsch verbinde, dessen Klang ich nicht mag, und dennoch... Mit deinem "Angebot" hast du wohl auch deine eigene Last auf dich genommen. Aber wieso solltest du leiden? Es gibt Geschenke, die erfordern keinen Preis. Ich wünsche dir Mut, und Kraft. DEn Mut, mit dem warten aufzuhören (was nicht bedeutet, dass du mit dem Lieben aufhören sollst) und die Kraft, sie an der Seite eines anderen zu sehn. Amy |