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  Forum: Nebelpfade
    Thema: Die anderen
LetalisIch gehe durch die Straße, und die Blicke folgen mir, ich frage mich warum. Ich habe nie etwas getan, außer mich getraut so zu sein, wie ich bin.

Doch irgendetwas stört die Welt an mir. Ich kann mir nicht vorstellen was, ich bin eine unscheinbare, schwarz gekleidete Person, die sich nichts weiter wünscht, als in Ruhe gelassen zu werden und ihren Weg gehen zu können. Die anderen wollen mir diesen Wunsch aber nicht erfüllen, obwohl es der einzige große ist. Ich habe keine Angst, das Wort Tod auszusprechen, und fürchte mich nicht vor der Dunkelheit, doch wenn das bemerkt wird, bin ich in ihren Augen ein Depressiver, ein seelisches Wrack, ein Selbstmörder vor dem Absprung.

Ich will doch leben, ganz im Gegenteil! Ich kann nur ihr Leben nicht leben. Sie führen nur Krieg, Krieg gegen eine scheinbare heile Welt, Krieg gegen ihre Nachbarn, Krieg gegen sich selbst. Ich will mich distanzieren, dem Gemetzel entrinnen, doch ich kann nicht, jedes Mal erlebe ich es aufs Neue.

Sie betrachten mich als einen Auswuchs, als etwas Seltsames, das nicht ganz dorthin gehört. Ich kann mich nicht hinter einer Fassade verstecken, ich bin wie ich bin, und das bedeutet anders. Warum, frage ich mich, warum können sie sich nicht abwenden und mich wenigstens tolerieren, die Unscheinbare in der Ecke? Doch es reicht ihnen ja nicht, sie müssen alles andere niederstechen, es vernichten.

So ziehe ich mich zurück, immer mehr und mehr, aber ich will nicht verkümmern. Wohin kann ich noch gehen, wenn mir die Gesellschaft Steine in den Weg legt?

Ich gehe weiter und weiter, auf der Suche wer ich bin, und wo ich hingehen kann, wer mich jemals mag, wie ich bin.
SlartibartfassIch kann nur für mich selbst sprechen, da ich die einzige Person bin, die ich wenigstens zu 10% kenne.
Wenn ich in Ruhe gelassen werden will, dann brauche ich entweder Erholung, oder aber ich bin enttäuscht von der Umwelt und will mich deshalb distanzieren. Den innersten tiefen Wunsch allein zu sein kenne ich nicht. Vielleicht solltest du dich fragen, ob das wirklich dein innerster Wunsch ist, oder ob die Enttäuschung dich dahin gebracht hat, wo du gerade stehst.

Angst vor Dunkelheit haben die wenigsten, Angst vor Ungewißheit aber sehr viele.

Du musst nicht der anderen Leben nachleben. Du musst in dir selbst erkennen was wirklich deine innersten Wünsche und Antriebe sind und in dem Punkt ehrlich zu dir selbst sein.
Mit dem Finger auf andere zu zeigen ist einfach, man kann deren Lebensweg kritisieren, damit lenkt man von sich selbst ab und muss nicht den eigenen Lebensweg kritisch betrachten. Veränderung fängt aber in dir an.

Warum juckt es dich, was die anderen Denken ? Wenn du deren "oberflächlichen" Werte nicht teilst, warum scherst du dich dann um deren Gedanken ? Ich glaube was du wirklich suchst ist das Gegenteil von dem was du tust. Du suchst eher Liebe als Isolation. Aber nur wer lieben kann, kann auch erwarten geliebt zu werden. Und zu lieben lernt man nur, wenn man gelernt hat sich selbst zu lieben und zu akzeptieren.

Wenn du dich selbst nicht kennst, warum lernst du dann nicht von dir selbst ? Warum hörst du nicht auf dein innerstes und lenkst deine Gefühle auf deine Umwelt ?

Das sind Fragen die du dir selbst mal stellen solltest. Ich wünsch dir alles erdenklich Gute.
Schnattchenschön geschrieben..
ich würde sagen, steh zu dem was du glaubs tzu sein..steh zu deinem ich, auch wenn es schwer fällt und nicht jeder toleriert..ich kenne das Gefühl auch..aber ich habe gelernt zu sein wie ich bin, damitiich für mich glücklich bin...nicht jeder muss dich mögen und deine Einstellung verstehen..Haupstsache du fühlst dich so zufrieden mit dir..
Adorealso ich kenne das mit dem alleinsein auch großteils aus den motiven heraus die Slartibartfass genannt hat. aber hin und wieder ist es tatsächlich schön allein zu sein (also für mich zumindest), weil ich manche dinge allein sehr viel besser und intensiver erleben kann - ist irgendwie befreiend/beruhigend.

[QUOTE]Aber nur wer lieben kann, kann auch erwarten geliebt zu werden. Und zu lieben lernt man nur, wenn man gelernt hat sich selbst zu lieben und zu akzeptieren.[/QUOTE]

sehr schöner ausspruch, den ich als kind auch mal zu hören bekommen hab und seither irgendwie immer in meinem kopf (und wahrscheinlich auch im herzen) mit mir mittrage. aber ich muss sagen, dass es oft kein leichtes unterfangen ist mit sich selbst so ganz klar zu kommen. diese harmonie ist weit schwerer zu finden, als ich mir damals vorstellen konnte. manchmal gelingt es und man ist mit sich selbst zufrieden (vielleicht auch im einklang mit der umwelt) und in anderen situationen fühlt man sich in seiner haut eben einfach nur unwohl ...

@Letalis: kleine frage noch zum schluss: wie genau sollte dein "leben" denn aussehen, wie sollte es ablaufen, wenn sie dich alle in ruhe ließen?

ich denke gerade die abwechslung der konfrontation mit sich (beim alleinsein) und den anderen menschen (freunden oder fremden) ist es, was das leben ausmacht ...
LetalisDas ist die Frage, vor deren Antwort ich so etwas wie Angst hab, Adore.

Wenn sie mich in Ruhe lassen, dann würde ich ein tiefes schwarzes Nichts fallen, weil ich nichts mehr zu tun hätte. Ich würde dasitzen und mich fragen, was ich tun soll.

Leider kommt dazu noch das es sehr, sehr wenige Menschen gibt die meine Einsichten teilen. Was es noch zusätzlich erschwert ist, das ich meinem eigentlichen Alter in bestimmten Dingen sehr weit voraus bin, weswegen mich gleichaltrige Jugendliche sehr komisch anschauen, doch die meisten Erwachsenen sehen in mir halt ein Kind. Sicher haben sie schon irgendwo recht aber ich werde immer für klein abgestempelt...

Meine "Freunde" sind zwar Leute, mit denen ich mal meinen Geburtstag feiern kann, aber ich hab schon früh gemerkt, das eine gewisse Tiefe fehlt. Wenn ich versucht habe, ihnen zu erklären das ich anders bin und eben mehr denke und anders handle dann haben sie mich nicht wirklich für voll genommen. Und ich weiß auch, das ich mich eigentlich von ihnen loslösen sollte, aber sie sind die einzigen Menschen die ich so noch habe. Auch wenn ich es nicht gern zugebe, weil es nicht so deutlich zu sehen sein soll, ich hänge sehr an Menschen. Wenn mich jemand drauf anspricht, tu ich zwar immer so, als ob ich ein Einzelgänger bin, aber leider bin ich vom Wesen her vollkommen anders.

Letztendlich liegt es ja an mir, Freunde zu finden aber ich bin einfach dermaßen introvertiert, das ich schon Probleme habe, mich neben jemand fremdes im Zug zu setzen, jemand nach der Uhrzeit zu fragen, und und und. Meistens haben mich meine Freunde angesprochen und nicht umgekehrt. Wie soll ich dann sagen, das ich jemanden ganz nett finde und ihn mag und dazu noch umgekehrt, der mich auch versteht und akzeptiert?

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich mich selbst so verleugne und anders sein will als ich bin, auch wenn ich weiß das es falsch ist und diese Erkenntnis ist schmerzhafter als alle Kritik, die ich von außen ertragen muss. Es richtet einen von innen her zugrunde, aber ich kann nichts tun....
Adoreich kann dir aus meinen persönlichen erfahrungen nur sagen, dass ich mich auch mal so gefühlt habe, darum kann ich dir nur raten:

schließ deine freunde nicht aus deinem leben aus. ich wollte ihnen damals auch immer weißmachen ich wäre "anders", bis ich (nach einem irrelangen) prozess gelernt habe, dass sowohl die kommunikative, (manchmal überdreht) lustige, sinnloses zeug quatschende seite genauso ein teil von mir ist, wie die, die allein sein möchte, über alles mögliche nachdenkt und sich als verhaltensmuster in stille, abgeschiedenheit usw. ausgedrückt hat. bei mir war es bloß immer nur so widersprüchlich (also ist eigentlich bis heute noch hin und wieder so), dass sobald ich (unfreiwillig!) allein bin mir sehnlichst jemanden an meine seiten wünsche, und dann, wenn ich unterwegs bin, hin und wieder auch gerne etwas mehr momente für mich hätte. das ist wohl einfach so. es ist schwer den augenblick immer so zu leben, dass er mit dem momentanen gefühl im einklang ist, aber wenn es dann doch mal so ist, ist das ein wundervolles gefühl.

ganz ohne menschen kann (so gut wie) niemand sein, weil wir doch ständig irgendwie "im rudel" leben (familie, freundeskreis) und das ist meiner ansicht nach auch ganz gut so. aber es ist eben ein unterschied ob ich gespräche mit vertrauten gesichertern führe, oder ob ich mich gegenüber eines völlig fremden wiederfinde und mich mit ihm unterhalten soll. da wird man schon schnell schüchtern, auch wenn man grundsätzlich gesellig ist.

welche tiefe fehlt dir? es ist nämlich in der tat manchmal ganz schön schwer über tiefsinniges zu sprechen, selbst wenn es sich um die freunde handelt, weil man versucht den richtigen moment dafür zu finden und manchmal wartet man lange (mir geht es zumindest oft so).

es ist sehr schmerzlich zu erkennen, dass man sich selbst verleugnet, weil es einfach wider deine natur ist, aber bitte, sei was du bist und wenn du in deinem freundeskreis nicht auf die gewünschte reaktion triffst, versuch sie zu fragen, warum sie dem so skeptisch(?) oder wie auch immer gegenüber stehen. ansonsten war das eigenlich so ziemlich alles, was mir im moment dazu einfällt.

aber darf man noch fragen, wie alt du denn bist (bzgl. 2. absatz)? wenn du noch gesprächsbedarf hast, kannst du dich ja gegebenenfalls bei mir melden :)
Letalis@Adore: sehr sehr jung, allerdings auch nicht zu jung... für wie alt schätzt du mich denn? (danach löse ich das Rätsel auch auf...)

aber das Problem ist auch, das sie alle immer irgendwelche überdrehten Witze gemacht haben, ich davon aber immer ausgeschlossen war... das Problem ist nur, das ich ganz allgemein ernsthaft über Themen reden möchte und sie es nicht wirklich ernst nehmen.

Das sie dem so skeptisch gegenüberstehen ist einfach, weil sie es sich nicht vorstellen können, das ich solche seltsamen Ansichten hab, so verschlossen bin und das ich selbst im Sommer ganz in Schwarz herumlaufe. Ich hab da das Gefühl, das irgendwie immer noch solche Vorurteile gegen mich sind, und so... Zum Beispiel das Thema "Liebe", sie reden über irgendwelche Schwärmereien, und ich sitz daneben und summ vor mich hin, weil ich solche Gespräche echt ätzend finde... Sie versuchen sich nach dem Klischee zu verhalten, ihren Platz in der Gesellschaft so wie sie ist zu finden, sie können nicht verstehen, das ich lieber den unbequemen Weg wähle und dazu stehe, das ich die Gesellschaft "hasse" (so ist es nicht ganz, aber das trifft es denk ich mal ganz gut) und so. Sie wollen Anerkennung, nicht auffallen, ihr Schicksal so hinnehmen wie es ist, damit glücklich werden. Vielleicht können sie das, aber ich kann es nicht....

Jedenfalls würd ich mit ihnen nicht über meine Probleme reden, auch nicht über so etwas wie das hier, und ich kann mich in ihrer Gegenwart einfach nicht wohlfühlen.

Die Tiefe die ich meinte ist einfach, das man ganz allgemein auf derselben Ebene sein kann, das man sich versteht, das man zusammen reden kann, ohne Angst zu haben, das es irgendwie rauskommt, das sich der Gesprächspartner ernsthaft damit beschäftigt, das einem zugehört wird, das man ernst genommen wird, aber das tun sie nicht.

Ich hab mit ihnen nie wirklich über meine Ansichten gesprochen und da sie meine Denkweise nicht kennen und nur mein Äußeres sehen, sagen sie oft, ich wär mal wieder in einer "Grufti-Phase" und belächeln mich im Stillen, und das ist wohl das, was mich am meisten aufregt. Ich weiß genau, das ich mich von den Kindern, die das aus Spaß machen, unterscheide, mein Äußeres soll die innere Seite wiederspiegeln und nicht blindlings provozieren, aber genau das sind Sachen, bei denen sie nicht zuhören werden, weil es ihnen zu tiefsinnig und philosophisch ist.

Aber trotz allem sind sie die einzigen, die wenigstens den Anschein erwecken, das sie etwas mit mir zu tun haben wollen, und das ist mehr, als ich von vielen sagen kann, und weil ich im Grunde zwar sehr gern allein bin, brauche ich trotzdem wie eine Art Rückhalt, das wenn etwas ist, jemand da ist, auf den ich mich verlassen kann und dem ich trauen kann, eben ein echter Freund. Ich glaube nicht mal, das ich wirklich mit ihnen reden kann, aber ich kann mich so wenigstens selbst täuschen und mir einreden, das ich nicht allein bin, auch wenn ich weiß, das es so ist. Damit ich sie nicht auch noch verliere, versuche ich mich so gut wie es geht zurückzuhalten was Gespräche und so betrifft, aber das Ungesagte ist das Schlimmste... das ist auch ein Teil dieser Selbstverleugnung....
Adoretja, das mit dem alter schätzen ist so eine sache (da war ich noch nie gut drin!?:( ) aber ich wills gerne mal versuchen - aber verzeih bitte, wenn es völlig falsch ist! -: tja, da du dich anscheinend in einer phase einer lebens- und selbsfindung befindest würde ich dich so grob irgendwo zwischen 14 und 17 ansiedeln ...

tja, ich habe bis jetzt die erfahrung gemacht, dass es (in meiner umgebung) die perfekten freunde nunmal nicht gibt. hin und wieder kann ich schon über meine probleme sprechen, aber meistens setzen sich nur ich & ich mit den in meinem leben bedeutenden angelegenheiten auseinander - daher bin ich gedanklich oft nicht ganz anwesend selbst, wenn leute mit mir ein gespräch führen (ist wahrscheinlich von meiner seite auch nicht ganz ok, aber so ist's halt) ... meistens schreib ich mir meine gedanken einfach von der seele, völlig egal ob das je jemand liest. rat hole ich manchmal ein, aber letzten endes musst du dir - auch wenn du hundert ratschläge bekommst - doch selbst entscheiden was du bzgl. liebe, leben usw. tun willst, denn sobald du dich nur an tipps orientierst (was du anscheinend sowieso nicht tust, weil du keine möglichkeit dazu hast) wirst du kaum zufrieden sein. soviel dazu.

ich kann leider immer nur von mir ausgehen, weil ich dich ja nicht kenne. ich hatte auch mal eine zeit, da hab ich mich total verschlossen, aber glaub mir, manchmal ist es auch einfach herrlich erleichtern einfach "blödsinn" zu machen und zu reden, aber die ganze zeit über würde ich es auch nicht aushalten. ich bin zu hause dafür sehr ruhig, oft in meinem zimmer oder nachmittags und abends allein unterwegs. wie gesagt ich versuche immer, dass sich alles die waagschale hält.

[QUOTE]Sie wollen Anerkennung, nicht auffallen,[/QUOTE]

vielleicht hast du dich nur vertippt, aber ansonsten ist das doch irgendwie widersprüchlich, oder?

[QUOTE]Die Tiefe die ich meinte ist einfach, das man ganz allgemein auf derselben Ebene sein kann, das man sich versteht, das man zusammen reden kann, ohne Angst zu haben, das es irgendwie rauskommt, das sich der Gesprächspartner ernsthaft damit beschäftigt, das einem zugehört wird, das man ernst genommen wird, aber das tun sie nicht. [/QUOTE]

tut mir echt leid, wenn ich mich heute etwas begriffsstutzig anstelle, aber den absatz durchblicke ich irgendwie nicht so ganz. eine nähere ausführung würde mir sehr helfen um darauf einzugehen.

jaja, das, dass jeder denkt es sei bloß eine "grufti-phase" haben schon viele hier hinter sich (mir inkludiert), aber ich denke nach einiger zeit werden deine freunde schon raffen, dass das nun mal das ist wofür du stehst. bei mir war es anfangs einfach bloß als abwehrmechanismus gedacht bis ich merkte, das es genau das lebensgefühl ist, nachdem ich irgendwie gesucht habe.

ich kann gut nachvollziehen, was du meinst, wenn du sagst dir reicht es einfach, dass jemand "da sein könnte". aber ohne dich zu kränken, möchte ich dir nahelegen diesen gedanken nochmal zu überdenken. ich musste (nachdem ich fast exakt den gleichen ausspruch getätigt hatte) schmerzlich feststellen, dass ich mehr halt und freundschaft brauche, als die bloße "gewissheit". es ist schön, mal gemütlich einen abend mit freunden zu verbringen, mal eine bestätigung zu bekommen, dass sie an einen denken und sich gedanken um einen machen! denn nicht ob sie da sind ist wichtig, denn wie sie dich behandeln ... aber über freundschaft könnte ich dir seitenweise meine erfahrungen und emotionen schildern, darum lasse ich es für den anfang mal auf das hier beruhen.

ich hoffe dir bis jetzt schon mal ein bisschen geholfen zu haben und finde, es positiv, dass du gerade dabei bist, deine ganze lage ins auge zu fassen zu überlegen was sache ist. viele leben ihr leben, ohne je einen gedanken daran zu verschwenden.

also lass den kopf nicht hängen! :)
thanatos4lifeich bin auch der meinung dass du deine freunde in dein leben lassen musst. vielleicht verstehen sie dich ja besser als du denkst.

was die gesellschaft betrifft bin ich auch der meinung dass dir diese vielzahl von menschen egal sein sollte. wenn sie sich das recht herausnehmen dich an deinem aussehen zu verurteilen sind sie keine sekunde in deinem kopf wert. allerdings wirst du sie nicht los. es wird keinen zeitpunkt in deinem leben geben an dem du von allen in ruhe gelassen wirst. selbst wenn sie dich akzeptieren stellen sie forderungen an dich. je älter du wirst um so schlimmer.

was ich aber noch erkenne ist deine angst vor neuen kontakten. sich nicht zu trauen auf andere menschen zu zugehen ist ein großes problem. du kannst diesen zustand nur ändern wenn du an dir arbeitest.

vielleicht hast du aber das glück dass dir eines schönen tages eine person begegnet die das problem erkennt und deshalb auf dich zugeht. wenn du deinem jetzigen freundeskreis deine gefühle nicht offenbaren kannst wird die kluft immer größer. neue bekanntschaften können deshalb sehr aufbauend sein.

außerdem hast du ja kein problem hier mit uns darüber zu reden. natürlich ist durch das internet die privatsphäre geschützt aber es ist doch ein großer schritt seine gedanken zu veröffentlichen. vielleicht findest du sogar hier einen ansprechpartner ;)

ach ja darf ich mich beim altersquiz beteiligen? ich bin darin zwar auch net besonders gut... 15 is mein tipp



dark greez
Letalismit dem Alter liegt ihr gar nicht schlecht im Rennen ihr seid echt nah dran. Auflösen tu ichs aber später...

macht weiter so! ich lieeebe es den anderen Rätsel aufzugeben
Adorewillst leicht lieber noch ein paar weitere schätzungen einholen bevor du damit rausrückst?

aber mein opa pflegt immer zu sagen: man ist so alt wie man sich fühlt! :D (vom äußeren kann man heute sowieso nicht mehr gehen, weil manche einfach älter aussehen, andere einen völlig manipulieren (make-up, klamotten usw. kann auch auf den 1. blick einiges vorgeben)).

also wenn ich versuche was rätselhaft zu machen, kommen mir immer alle gleich auf die schliche, weil ich mich dazu verleiten lasse zu viele tipps zu geben ...
littlelilith136Schätzung..... 13-14-15... Das ist eigentlich die Zeit, in der man wirklich anfängt, ein unabhängiges Selbst zu werden....

So wie du hier über deine Freunde schreibst, so beschreibe ich meine Bekannten. Leute mit denen ich einfach gerne Spaß habe, die aber nichts (absolut nichts) über mich wissen und wo alle Gespräche reine "Oberflächenkratzerei" sind.

Freunde sind wichtig. Richte Freunde zu finden dauert lange und ist schwer. Nicht nur sie zu finden, sondern ihnen auch volles Vertrauen zu schenken. Ich weiß wovon ich spreche. Ich war jahrelang ein Einzelgänger, meine "Freunde" waren meine Hunde, und ich hab mich auch gar nicht nach irgendwelchen Menschen gesehnt, wollte vielmehr meine Ruhe haben. Es hat mir aber nicht geschadet. Ich hab jetzt eine Hand voll Freunde und einen Haufen Bekannte. In meinem Ort bin ich ziemlich bekannt, nicht nur weil ich anders bin.

Die Gesellschaft sollte dir egal sein. Mach dir doch einen Spaß aus den blöden Sprüchen und Blicken von Fremden.

[QUOTE]Ich weiß genau, das ich mich von den Kindern, die das aus Spaß machen, unterscheide, mein Äußeres soll die innere Seite wiederspiegeln und nicht blindlings provozieren, aber genau das sind Sachen, bei denen sie nicht zuhören werden, weil es ihnen zu tiefsinnig und philosophisch ist. [/QUOTE]

Du wirst Leute finden, die auf deiner Wellenlänge sind, glaube mir. Das Leben bringt alle Arten von Menschen mit sich, auch solche. Es liegt aber an dir, auf sie zuzugehen, du kannst dich nicht darauf verlassen, dass sie das tun.

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