| SchneeKönigin | Hallo ihr Lieben! Ich muss euch jetzt etwas erzählen, was mich sehr bewegt hat. Der Vater einer sehr guten Freundin von mir, ist eine Woche vor den Osterferien gestorben. Seitdem habe ich sehr viel über den Todnachgedacht. Er war einer der fröhlichsten und beständigsten Menschen die ich kannte, er hat wenn ich bei ihnen war immer für uns gekocht, uns Pizza geholt. uns wohin gefahren...und jetzt? jetzt ist er auf einmal weg. Weg aus der wohnung. weg aus der schule (er war lehrer). weg aus der unmittelbaren umgebung. und trotzdem, bis gestern hab ich nicht begriffen was das eigentlich heißt. ich hatte zwar verstanden, dass er weg war, aber ich musste doch nur zum friedhof fahren, und dann war ich doch bei ihm. das taten wir gestern dann auch. wir kauften blumen, sortierten die alten aus und standen eine weile vor dem grab. danach verabschiedeten wir uns und winkten noch einmal. am rückweg saßen wir in der straßenbahn, und sie gab mir ihr handy und bat mich, ihr eine nummer raus zu suchen, also blätterte ich mich durch ihr telefonbuch. hannah, kathi, lisa-schatz,berndi, marc, nadine, laura....und dann....papa handy. für einen kurzen moment dachte ich: wieso ruft sie ihn eigentlich nicht einfach an, wenn sie ihn vermisst? dann spürte ich einen stich im herz und mir viel ein, dass er ja nicht abheben konnte. das er unter der erde ja kein handy hatte, und dass das, was unter der erde lag, das, was wir gerade besucht hatten, ja gar nicht mehr er war. und in dem moment begriff ich, dass wir nie wieder mit ihm reden würden, ihn nie wieder besuchen konnten, ihn nie wieder lachen sehen würden, nie wieder seine spaghetti essen konnten, und ihn nie wieder anrufen konnten, wenn wir etwas brauchten. in dem moment begriff ich, wie tot tot ist, und wie weit weg weg ist. |
| Prometeus | Mir ist es fast genauso gegangen, als vor eniger Zeit die Mutter meines besten Freundes gestorben ist, und jetzt vor kürze als mein Opa gestorben ist. In beiden Fällen waren die ersten Stunden mehr oder weniger ernüchternd und erst danach begriff ich, dass sie niemals wieder kommen. Es ist schlimm wenn man anfängt zu verstehen, dass Menschen mit denen man am selben Tag noch gerdet habe ohne zu ahnen, dass es vorbei sein könnte (war bei der Mutter meines Freundes der Fall) nie wieder kommen werden und das ihre lebensfrohe Art und ihr Lächeln auf immer erloschen sind. Nur gibt es dabei auch etwas postives: Denn so schlimm diese Erfahrungen auch sind, sie lehren die jenigen die weiter Leben neue Gefühle und auch wenn sie unangenehm sind so sind sie ein Teil des daseins und haben ihren Platz genauso wie Freude und Glück. |
| SchneeKönigin | hy! erst mal: danke für deine antwort, bin froh dass sich den text überhaupt jemand durchgelesen hat....er dürfte auch nicht besonders spannend klingen, wenn man so etwas nicht einmal selbst erlebt hat.... stimmt, es ist am allerschlimmsten wenn man den tod nicht absehen kann, wenn man überhaupt keinen zeit hat, sich dauf vorzubereiten....so war es beim vater meiner freundin auch, es war selbstmord. noch eine tatsache die es schwieriger macht, damit klar zukommen. man macht sich vorwürfe, dass man nicht gemerkt hat, wie schlecht es dem anderen ging, man ist noch verletzter und trauriger, weil man weiß dass der verstorbenen die letzten tage, monate, jahre?, seines lebens nicht genossen hat und stumm vor sich hin litt....und man muss sich immer wieder den moment vorstellen, in dem der jenige seinem leben ein ende gesetzt hat....wie oft mir diese vorstellung scho tränen in die augen trieb? ich weiß es nicht...aber ich bin, wie alle menschen, eine verdrängungskünstlerin, also werd ich auch das irgendwann aus meinem gedächnis verbannt haben...ich hoffe, du schaffst es auch... machs gut Eiskuss S. |
| Schattenwesen | Was du schreibst, macht mich sehr traurig... Ist es nicht das Schlimmste, dass man weiß, irgendwann kommt auf jeden Fall der Punkt, an dem man Abschied nehmen muss? Dass der Tod mächtiger ist als jede Liebe dieser Welt... nichts hat Bestand, alles wird irgendwann vorbei sein. [SIZE=1]Das alles klingt ziemlich nichtssagend, ich weiß. Kann meine Gefühle oft nur schwer in Worte fassen...[/SIZE] ~+Schatti+~ |
| herbstliebe | Schattenwesen, wenn du mit "nichts" den tod meinst, hast du recht. er ist wohl das, was ewig beständig ist. liebe kann es auch über den tod hinaus geben, nicht der tod beendet eine liebe. grüsse herbstliebe |
| Gothic_Message | Ja, was ich hier lese macht auch mich sehr traurig. Die Tatsache, dass ich morgen die Nachricht "Deine beste Freundin ist gestroben- es war ein Unfall" oder ähnliche Nachrichten bekommen könnte, macht mich sehr traurig. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen sollte, falls so etwas geschieht. Es ist ja schon schwer für mich, meinen Vater nur alle 2-3 Wochen zu sehen, da meine Eltern seit 2 Jahren getrennt leben. Wenn er tot wäre, was würde ich dann tun? Mir ist es zum Glück noch nicht passiert, dass jemand aus meiner Familie oder ein Bekannter verstorben ist, aber wenn ich solche Beiträge wie eure lese, muss ich immer daran denken, dass morgen schon alles vorbei sein kann. Gruß, Message |
| Crinos | mein beileid .. ich hatte zwar einen taxt verfasst aber der server scheint zu spinnen oder sowas .. alles weg *grummel* der kern war auf jeden fall , es tut zwar immer wider ein bischen weh , wenn wir uns der Verstorbenen erinnern , doch solllte uns das nicht schrecken ihrer zu gedenken und uns dadurch stärker den Lebenden zu widmen , denn immer werden wir uns selbst sagen .. zu kurz ---- |
| Schattenwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i] [B]Schattenwesen, wenn du mit "nichts" den tod meinst, hast du recht. er ist wohl das, was ewig beständig ist. liebe kann es auch über den tod hinaus geben, nicht der tod beendet eine liebe. grüsse herbstliebe [/B][/QUOTE] Ich meinte damit: Liebe kann keinen Menschen vor dem Tod bewahren... |
| Gothic_Message | Liebe kann vor den Tod nicht schützen...wohl wahr... |
| herbstliebe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenwesen [/i] [B]Ich meinte damit: Liebe kann keinen Menschen vor dem Tod bewahren... [/B][/QUOTE] das ist wohl wahr. aber liebe kann auch manchmal vor dem tod bewahren. |
| Deathrose | Hallo Leute! So hart es auch klingen mag, aber der Tod ist stärker als die Liebe. Ich habe es gespürt, meine Mutter...... Keinen Menschen liebt man mehr, ich habe getan, was ich konnte, vor Verzweiflung getrieben, das Letzte und noch mehr gegeben und trotzdem versagt..... Der Tod war stärker..... Deathrose |
| Schattenwesen | [QUOTE]aber liebe kann auch manchmal vor dem tod bewahren.[/QUOTE] Du meinst, der geliebte Mensch lebt weiter in den Herzen derer, die an ihn denken? |
| Cornucopia | hm.......es ist schon wahr, dass es schwer sein kann, zu begreifen was der Tod bedeutet. Sich damit abfinden zu koennen hat auf jeden Fall auch mit dem richtigen Abschiednehmen zu tun.....mein Vater ist schon vor vielen Jahren gestorben, aber ich denke immer noch oft an ihn. Immerhin ist/war er ein wichtiger Teil in meinem Leben und wird es wohl auch bleiben. In einer gewissen Weise haelt meine Liebe ihn also noch fest und quasi am Leben..... |
| herbstliebe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenwesen [/i] [B]Du meinst, der geliebte Mensch lebt weiter in den Herzen derer, die an ihn denken? [/B][/QUOTE] nein, ich meine, dass liebe manchmal auch leben(smut) erhalten kann. |
| Gothic_Message | Das kommt wohl auf die Auslegung an. Aber Liebe kann niemanden davor beschützen, nicht zu sterben, leider. |
| herbstliebe | das stimmt natürlich absolut! |
| Arugarth | Mir ging es vor einen Jahr genauso... Ich aß damals gerade mein Fruestueck als meine Mutter mir sagte das ein Freund von ihr an Akuter Leukemie starb..Nun wie soll ich die Krankheit beschreiben nunja die Krankheit ist vorher nicht nachzuweisen und ploetztlich innerhalb eines Jahres stirbt man daran. Nun es traf mich persoenlich sehr da ich jene Person schon von klein auf kannte und sie eigentlich in meinen Augen schon zur Familie zählte. Ich habe dannach viel ueber den Tod nachgedacht wie schnell man eigentlich sterben konnte ohne sein Leben wirklich auszuleben koennen.Mein Opa starb in einen Alter von 34 Jahren zum Beispiel an ploetzlichen Herzversagen er war gerade mit einen Zug unterwegs da er Lokfuehrer war...Es ist einfach hart wenn man erst begreift wie kurz das Leben ist und dannach erst darauf kommt jede minute nein jeden Atemzug seines Lebens zu genießen... Dunkle Grüße... Arugarth |
| Schattenwesen | [QUOTE]nein, ich meine, dass liebe manchmal auch leben(smut) erhalten kann.[/QUOTE] Das sehe ich auch so. [QUOTE]Aber Liebe kann niemanden davor beschützen, nicht zu sterben, leider.[/QUOTE] Exakt das ist es, was ich die ganze Zeit zu erklären versuche... |
| Gothic_Message | Liebe kann jemanden der totkrank ist und allen Lebensmut verloren hat zwar wieder aufbauen und ihm wieder Hoffnung geben. Sie kann ihn auch im Herzen weiterleben lassen, aber vor dem letztendlichen Tod kann sie niemanden bewahren, so sehr man sich das auch wünscht. Dazu ist die Liebe nicht fähig. Leider. Ich glaube aber, dass man bei Krankheiten, die nur mit dem Tod enden können, wie zum Beispiel Aids, dennoch nicht die Hoffnung aufgeben darf und in dem betroffenen Menschen den Lebensmut erhalten sollte, damit er sich nicht als hilflos empfindet, sondern als geliebten Menschen, der den Anderen trotz seiner Krankheit sehr viel bedeutet und der sich geliebt sehen kann. Ich habe erlebt, dass manche Menschen in dieser Lage sich sonst als minderwertige Last der gesunden Menschen fühlen. |
| rainraven | Ich habe erst vor kurzem wieder erfahren müssen, wie schlimm es ist, einen Freund an den Tod zu verlieren. Das ist etwas anderes als jemanden nicht wiederzusehen, weil er unbekannt verzogen oder von zuhause abgehauen ist und möglicherweise noch irgendwo am Leben. Fehlen tun mir diese Menschen auf jeden Fall, gerade, weil es so junge Menschen waren, und weil ich ihre Anwesenheit in meinem Leben so selbstverständlich angenommen habe. Über den Tod denke ich erst nach, seit ich vor ein paar Monaten auf der ersten Beerdigung meines Lebens war, auf der der Großmutter meines Partners. Und obwohl ich die Dame kaum kannte, war das doch schon sehr schlimm für mich, und ich hoffte, nicht noch mehr Beerdigungen miterleben zu müssen. Gleichfalls drängte sich da natürlich unerbittlich der Gedanke auf, daß ich auch meine eigenen Verwandten und -noch schlimmer-meine eigenen Eltern irgendwann zu Grabe tragen und in die Erde sinken sehen werde. Das macht mich sehr traurig und sehr nachdenklich, denn erst da wurde mir bewußt, daß auch meine Eltern nicht unsterblich sind und auch nicht mehr jung (Rentneralter), so daß das Thema "Tod" allmählich an Bedeutung zunimmt und ich das Leben mit ihnen viel bewußter erleben möchte. Doch der plötzliche Verlust eines gleichaltrigen Freundes oder Bekannten, der ohne vorherige Krankheit oder Anzeichen plötzlich von uns geht, bleibt für mich immer eine schmerzende Wunde, mit der ich nicht umzugehen weiß. Ich kann es nicht akzeptieren und mit dem Kopf nicht verstehen, daß jemand, der noch gestern lachend neben mir saß, plötzlich nie mehr zu Besuch kommen wird, nie mehr mit uns ausgehen wird und daß ich ihn nie wieder sehen werde und mich nicht einmal verabschieden konnte. Diese Gefühl, daß etwas unvollendet geblieben ist und zu früh beendet wurde, erfüllt mich mit tiefster Unzufriedenheit, mit dem Gefühl, etwas ist nicht richtig. Ich empfinde Trauer und Reue, daß ich dem Menschen vielleicht oberflächlich begegnet bin, ihn oft übersehen oder überhört habe und erst jetzt weiß, wie wichtig er mir war. Das Gefühl, etwas nicht mehr gut machen zu können. Aber wie hätte ich mich verabschieden können, wie hätte ich ihm alles sagen können, was mich bedrückte, wie hätte ich "intensiver" mit ihm leben können, wenn ich nicht wußte, daß es bald "soweit" sein würde? Und dieses vermissende, sehnsüchtige und ganz schlimme Gefühl, wenn man "seinen" Stuhl sieht, "seinen Tisch" und er wird nei wieder da sitzen. "Seine" Musik hört und er tanzt nicht dazu. Das Gefühl, es ist nur ein Irrtum, und er ist irgendwo und nur momentan verhindert. Doch schon im nächsten Moment wird einem bewußt, daß es nicht nächste Woche sein wird, wann er wieder da ist, nicht nächsten Monat, sondern GAR NICHT mehr. Und auch ich habe noch Handynummern gespeichert, an deren anderem Ende nun keiner mehr abheben wird. E-Mail-Adressen, von denen keiner mehr antworten wird. Und es fühlt sich ganz eigenartig unglaubwürdig und schmerzhaft an. Und doch ist es so. Diese furchtbare Tatsache, daß das Leben um einen herum weitergeht. Busse fahren, die Sonne scheint, Leute arbeiten, gehen aus, sehen fern, man trifft Freunde und geht an dieselben Plätze, wo man auch mit dem Freund war, nur, daß er nie mehr dort sein wird. Es fühlt sich falsch an. Und so schmerzend. Ich werde niemals mit dem Tod umgehen können, mit der Gewißheit, daß jemand von heute auf morgen unwiederbringlich verschwunden sein kann, leben können. Und daß ein wunderschöner Mensch auf einmal Asche oder Erde sein soll. Je mehr liebe Menschen ich verliere, desto schlimmer wird es werden. Und ich weiß nicht, wie man damit fertig werden soll. Das Leben geht weiter. Doch mein Herz hat Wunden, und es wird niemals heilen. T.R. |
| Coldplay | Hallo. Ja so ist das ,ich kenne das auch,erst hat es einen sehr guten älteren freund von mir getroffen(also ein beaknnter der familie er war 50,ich bin 17) und naja ein jahr darauf ist mein vater gestorben,aber das realisiert man erst garnicht. der stachel sitzt so tief das die wunde garnicht richtig schmerzt! wenn man ihn dann nach einiger zeit rauszieht tut es umsomehr und länger weh,und wenn die wunde einiger maßen verheilt ist,und man etwas daran rumbröckelt,reißt sie sofort auf und wächst noch viel schlechter zu...:confused: |
| Death-Dragon | "Leben und Tod sind Synonyme? Wieso ist das Leben das kürzer als der Tod?" Mir ist zum Glück noch kein Todesfall im engeren Bekanntenkreis passiert. Aber wie schon so oft erwähnt, wenn man sich so etwas vorstellt, macht einen das noch trauriger. Ich hatte vor kurzem ein "lehrreiches" Erlebnis. Ihr kennt sie alle: Intensive Träume Träume, welche solange dauern, dass man sogar kurz nach dem Aufwachen nicht realisiert, dass es nur Einbildung war. Auf jedenfall hatte ich vor kurzem den Traum meine Großmutter wäre gestorben und ich fühlte im Traum diese Traurigkeit und diese unbändige Hilflosigkeit. Als ich aufwachte, war ich immer noch der Meinung, dass es eine Tatsache wäre, doch nachdem ich meine Gedanken geordnet hatte, stellte ich mit Erleichterung fest, dass es nur ein Alptraum war. Allerdings habe ich dann darüber nachgedacht, da ich ja eine "Berührung" mit der Todesvorstellung bzw. eine "Warnung" bekam, und so befasse ich mich intensiver mit meiner Oma, da ich das Gefühl habe es könnte jeden Moment zu spät sein. Vielleicht würde manchen Menschen das auch gut tun, ohne Verbindlichkeit zu erfahren wie es ist jemanden zu verlieren. Selbstverständlich wünsche ich das keinem, aber vielleicht kann man Schuldgefühle ausgleichen, bevor es zu spät ist. |
| SchneeKönigin | hy! das mit der oma kommt mir bekannt vor. ich versteh mich nicht besonders gut mit meiner, sie ist sehr konservativ (hm, das is jetzt falsch gschrieben, oder?) und wir kriegen uns oft wegen unserer verschiedenen weltansichten in die haare. aber ich denk mir dann auch jedes mal, eines tages werd ich aufwachen und sie wird nicht mehr da sein, und dann wird es mir leid tun. und der verlust und die schuldgefühle werden wesentlich länger anhalten als der ärger über ihren rassismus, usw. |
| Lesther | Hi! Mir ist das auch passiert, ein guter Freund von unserer Familie ist vor 3 Jahren an Leukämie gestorben, und er war erst 15. Beim Begräbnis bin ich sehr traurig geworden, ich hatte gar nicht so eine enge Beziehung zu ihm, es ist einfach so, dass man damit nicht umgehen kann, wenn etwas so UNWIRKLICH ist. Der Tod, das All, das Nichts - das ist für uns so ungreifbar und unbegreifbar. Dieses "Wegsein" ist so schmerzhaft, und dann noch der Gedanke, dass es eigentlich jeden treffen kann. ... Ich glaube übrigens auch, dass Liebe vor dem Tod bewahren kann - vor dem Selbstmord einmal sicher, und auch beim "unbeabsichtigten" Tod spielt die psychische Einstellung eine große Rolle. Gruß, L. |
| SchneeKönigin | [QUOTE]Ich glaube übrigens auch, dass Liebe vor dem Tod bewahren kann - vor dem Selbstmord einmal sicher[/QUOTE] nein, oft ist gerade die liebe der grund dafür, warum sich menschen umbringen. eine zerbrochene beziehung oder eine unerwiederte liebe hat schon so manche das leben gekostet. außerdem, denkst du, ein mensch der sich umbringt, liebt nicht? da bin ich anderer meinung. der mensch um den es oben geht, hat seine familie über alles geliebt und diese liebe auch zurückbekommen, und trotzdem beging er selbstmord. liegrü |
| Burning_Abyss | malzeit, @Lesther: sorry, aber ich muß der SchneeKönigin leider recht geben, liebe ist meißt eher der grund dafür selbstmord zu gegehen. love breeds suicide, wie suicide commando so schön festgestellt haben... außerdem soiegelt es acuh meine eigene erfahrung wieder... aber davon mal abgesehen möchte ich dem argument, das die verstorbenen in unserem herzen weiterleben, noch eines drauf setzten und sagen sie sid auch ständig in unserem bewußtsein. zumindest die menschen mit denen man extrem viel zu tun hatte. denk ich da zB an meine (leiblings) oma, so fallen mir einige alltäglichen dinge ein, die sie getan hat und die ich ebenso tu, oder das sie interessen in einem geweckt hat, die ich imemrnoch habe und wohl nie ohne sie bekommen hätte... nur nicht den mut verlieren.. BA |
| Freidenker77 | Seid gegrüßt Ich glaube wohl, dass Liebe vor dem Tod zumindest in gewisser Weise bewahren kann. Denn eine gute Freundin von mir arbeitet beim DRK und hat viel mit menschen zu tun, die durch einen Unfall (fast) aus dem Leben gerissen werden. Einmal wurde sie zu einem Unfall gerufen, bei dem ein junges Paar schwer verletzt wurde. Sie wurde schwer verletzt und er war bei Bewustsein, stand aber dem Tod näher als sie. Sie wurde mit dem RTW ins Krankenhaus gefahren und er wurde geflogen. Aus vollkommender Liebe heraus wollte er seine Freundin wenigstens nur noch einmal sehen und hat gegen alles was ihn daran hätte hindern können gekämpft. Und er hat überlebt. Mir wurde versichert, dass er normalerweise nicht hätte überleben können. Das bestärkt mich in meinem Glauben, dass Liebe wohl Leben retten kann. Eigentlich ist es bei Krebspatienten genau so. wenn man sich selber aufgibt, weil man weiß daß man nicht geliebt wird, stirbt man eher, als wenn man weiß man liebt und wird geliebt. Viele Grüße |
| Daimonia | Hierzu möchte ich auch etwas erzählen,und zwar eine Geschichte,die einer sehr guten Freundin passiert ist: Es gab damals,als wir ca 16-17 waren,einen Mann,den sie vergötterte.Sie hat sich aber niemals wirklich getraut,es ihm zu gestehen.Dann hatte auf einmal genau dieser Mann wie aus heiterem Himmel einen schweren Autounfall und lag lange Zeit im Koma.Die Person,die fast Tag und Nacht an seinem Bett gewacht hat,war sie.Niemand wusste,ob er jemals wieder aus dem Koma erwachen würde.Aber SIE hat die Hoffnung niemals aufgegeben. Sie hat alle Mächte,die es nur gibt,angefleht,dass er überleben würde,und er IST wieder aus dem Koma erwacht.SIE hat ihn nur durch ihre grenzenlose Liebe ins Leben zurückgeholt!!!!!!!! Allerdings weiß er bis heute nicht,dass er SEIN Leben NUR IHR zu verdanken hat,denn sie hat es ihm nie gesagt,dass SIE es war,die rund um die Uhr an seinem Bett gewacht hat... Mit einer Selbstlosigkeit,die ich bewundere,hat sie ihn ziehen lassen...Und mein Herz blutet bei dem Gedanken,dass er bis heute nicht weiß,wer ihm das Leben gerettet hat... Ich freue mich sehr für sie,da sie mittlerweile seit ca 5 Jahren eine glückliche Beziehung hat und endlich den Mann gefunden hat,den ein so wundervoller Mensch wie sie verdient hat. Ich verehre sie... Lichte Grüße an K.,falls sie das jemals liest... "Les miroirs sont les portes par lesquelles la mort vient et va...." |