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  Forum: Nebelpfade
    Thema: Gefühlskalte Eltern
WillowIn letzter Zeit realisiere ich immer mehr was für Gefühlskalte Menschen meine Eltern doch sind. Jahre lang war es für mich normal, was man nicht anders kennt hinterfragt man nicht. Mit 14 bin ich dann im Sommer 1 Woche bei der Familie meiner Freundin gewesen. Das war dann in etwa so als wenn ich erstmals die Augen aufgemacht hätte. Es war wie ein Schock, und als ich dann nach Haus gekommen bin ging garnichts mehr. Ich hab mich noch nie so sehr geborgen, verstanden und geliebt gefühlt wie in dieser einen Woche. Seither freu ich mich unendlich auf jeden Sommer.
Mich würde gern interessieren wer es noch kennt das seine Eltern sich nur angiften, seit Ewigkeiten in getrennten Betten schlafen, sich noch nie umarmt, geküsst oder sonst irgendwelche Nähe zugelassen haben. Vielleicht kennt ihr es auch das einem Ohrfeigen lieber werden als die ständigen heruntermachenden Worte. Seid ihr auch der letzte Abschaum und der schrecklichste, unvernünftigste Mensch auf Erden?
Diese Seite ist für all diejenigen die Stress, Erfahrungen, ect. in der Familie loswerden und darüber diskutieren möchten.

Bin jederzeit ansprechbar!!!

Herzlichste Umarmung an euch alle ...
DesiraMeine Eltern streiten auch sehr viel, schlafen auch getrennt und ich bekomme auch weiss Gott nicht wirklich oft zu hören "Das hast du ja mal gut gemacht" oder so...
Aber das müssen doch schon total heftige Zustände bei dir sein, wenn du dich bei Fremden geborgener fühlst als bei deinen eigenen Eltern :(

Meine beste Freundin hatte bis vor drei Jahren allerdings auch eine echte Hölle zu Hause und ich weiß es, ich durfte es oft genug miterleben. Der Vater ein Alkoholiker, hat sie immer nur geschlagen, wenn irgendetwas war (hat er wirklich), nie ein freundliches Wort von ihm. Selbst zu mir nicht. Ihre Mutter konnte sich damals noch nicht durchsetzen und es kam auch echt oft genug vor, daß sie (meine Freundin) einfach mal zu mir flüchtete und hier ne Weile wohnte. Mittlerweile sind die Eltern getrennt, aber was ich in dieser Familie erleben durfte, hat mir die Augen geöffnet: Es kann auch schlimmer sein...
Allerdings, Willow, sollte es tatsächlich so schlimm sein, wie du erzählst, würde ich mal eine Beratungsstelle aufsuchen. Denn das wäre seelische/psychische Gewalt!
Andererseits kann es auch sein, daß deine Eltern vielleicht Probleme haben, die sie nicht vor dir austragen möchten, mit denen sie dich nicht belasten möchten, die [B]sie[/B] aber sehr belasten und innerlich zerstören...hast du sie mal danach gefragt? :(
BlueBird@Desira
Ich meine es nicht böse, aber ich finde es doch sehr, sehr
aufschlußreich. Wir sind uns gerade bei den Windrädern begegnet, nicht wahr?
Bei Euch zu Hause herrscht Unordnung, was ich von Herzen bedaure. Ich wünsche jedem ein harmonisches ZuHause.
Aber prompt wird Desira zur "Umweltschützerin", die mit heftigen Ausdrücken um sich wirft.
Fällt Dir nicht selbst auf, was da für ein Film abläuft?
Die eigene Welt ist nicht heile, dann muß in der da draußen herumgedoktert werden , dabei werden die Problemfelder nur verdrängt, bzw. verlagert.
Denk mal drüber nach, es lohnt sich!

Beste Grüße

Bluebird
DesiraWelche heftigen Ausdrücke benutze ich denn?
Außerdem: Kannst du von dir sagen, dich Umweltschutzmäßig zu engagieren? Erst wenn du das nämlich kannst, kannst du mich wegen meiner Einstellung angreifen.
Ich kann nichts an meiner Welt ändern. Vielleicht mag sie kaputt sein, aber es liegt momentan noch nicht in meiner Macht, das zu ändern. Und was ist denn daran verkehrt, wenn man nicht sich selbst helfen kann, zu versuchen, anderen zu helfen?
BlueBird@Derira
Erstens: Ich greife Dich nicht an, ich stelle nur klar.

Zweitens: Windräder/Dreck, hattest Du geschrieben.

Drittens: Wer hat um Deine Hilfe gebeten?
Leute wie Du sind das klassische Mißbrauchs-
opfer für Linke, Umwelt- und Tierschutz-
organisationen und die ganze Riege rauf
und runter.

Viertens: Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen
lassen:
Du kannst Dir selbst nicht helfen, mutest aber
Fremden Deine "Hilfe" zu!
Die will niemand, verstehst Du.
Steh' mal erst mit beiden Beinen im Leben!
Desira1) Das mit den Windrädern war ein Vergleich...Lesen wär mal ganz gut.

2) Ich lasse mich von niemandem mißbrauchen, das stelle ich jatzt mal klar. Ich tue das, was ich für richtig halte und nicht, was andere von mir wollen. Und was Linke angeht: Auch hier denke ich das, was ich für richtig halte und, es tut mir leid, ich bin Nationalsozialismus-Sympathisant. Was hat den Hilfe dabei zu suchen?

3) Wer meine Hilfe nicht will, bekommt sie auch nicht. Ich "mute sie niemandem zu"! Und was glaubst Du denn? Nur weil Du vielleicht zehn Jahre älter bist als ich, stürzt sich hier jeder auf Dich, wenn er Probleme hat?

Was habe ich Dir eigentlich getan, daß Du mich so anfeindest?
DuvessaIch kenn das überhaupt nicht.
Ich fühle mich schon immer daheim am wohlsten. Ich hab hier alles was ich brauche. Und das im materiellen sowie gefühlsmäßigen Sinne.
Von meiner Freundin kenn ich das auch, den Stress daheim. ich stelle mir das sehr schlimm vor und das was ich weiß davon ist auch schlimm !
Ich frage mich immer: "aber es sind doch die eigenen Eltern ??!"
Und Eltern lieben ihre Kinder doch ?!
Bei uns daheim gibt es weiß Gott auch Probleme. Nur würden mich meine Eltern nie mit ihren eigenen belasten ! Und wenn ich nachts um 5 total betrunken heim komme und sie wecke, danns stehn sie auf, lachen mit mir und kochen nen Kaffee. Einfach weil wir ne Familie sind und zusammengehören !
Dann ist da noch mein Bruder, der ist 23. Der hat lange Zeit kein Interesse gehabt wegzugehn, also auf Partys oder so. Hat er auch jetzt noch nicht wirklich. Manche Bekannten und Verwandten haben gemeint der hätte ein Problem. Weil er nie ne Freundin hatte und am liebsten in seinem Zimmer vorm PC oder Fernseher gesessen hat.
Ich denke er ist so weil es bei uns daheim einfach angenehm und schön ist.
D.
decay73[color=red]@Desira und BlueBird:

[QUOTE][I]aus der Forenbeschreibung:[/I]
Diskussionen und Streitereien sind hier nicht erwünscht[/QUOTE]

Ich bitte darum, Willows Thread nicht dafür zu mißbrauchen.

Gruß,
~decay~[/color]
DesiraIch habe bereits einen Post zu dem Thema abgeliefert, also mal schauen wer da noch zum Ärgermachen übrig bleibt...
Willow->Desira und Blue Bird
...so hatte ich mir das hier auch nicht vorgestellt.
Sorry das ihr ein Problem miteinander habt, aber bitte klärt es da wo es hingehört. Danke!
Trotzdem Danke Desira für deinen Beitrag.

Duvessa: ... tja es klingt echt toll was du da schreibst, und ich wünscht mir es wäre auch bei mir so. Aber ich kann nur auf spätere Jahre hoffen, in denen ich meine eigene Familie haben werde. In der ich mich dann geborgen fühlen kann.
Und weist du was? Wenn ich nachts besoffen Heim kommen und sie aufwecken würde, würde ich gehörigst eine getachtelt und bestimmt alles andere als nen Kaffee bekommen. Du hast es echt gut.

Gruß Will
Nebeltaenzerinauch wennmeine eltern ´nicht in getrennten betten schlafen oder so...
nirgendsowo fühle ich mich besser als ausserhalb dieses hauses und weoit weg unserer familie.
selbst meine mutter schrieb mir einmal
"du bist es, die die kälte dieses hauses am meisten zerstört"
meineeltern lieben sich.. das glaube ich sogar... nicht mehr vielleicht so wie vor 40 jahren.. aber es geht eigendlich...
doch herrscht inunserem haus eisige kälte.. keintag mehr inletzter zeit an denen nicht einer ausflippt.. kein tag an dem ich es nicht zu spüren bekomme.. grade in diesem augenblick merke ich wieder wie wenig ich ihnen eigendlcih bedeute.. wie sehr sie sich selber über mich stellen.. mehr noch über mich als über meine geshcwister..
was heisst es eine familie zu haben? was hiesst es liebe zu erfahren. wie ist es zu hause zu sein?
ich habe keine eltern..nur erzeuger...denn eltern lieben undsind da... eltern beschützen anstatt einen von der klippe zu stürzen...
eltern sidn einfach da... sie sind da.. und geben einem wärme.. welche auhc immer das sein mag
ScheolTja, eines ist für mich klar.

Ein kaputtes Elternhaus schürrt aggressionen im Kind.

Seit ich mich erinnern kann schlafen meine Eltern getrennt.

Ich kenne nur keifereien. Sie giften sich schon ewigkeiten jeden verdammten Tag an.

Geweckt werde ich durch das geschrei, und das geschrei ist auch mein "gute nacht".

dennoch hatten meine eltern immer zeit, immer genug liebe und mir jeden wunsch erfüllt.
sie liebten mich wie verrückt, das rechen ich ihnen hoch an.

momentan gehe ich dazwischen wenn sie sich wieder ankeifen.

meine tante lebt auch schon ewigkeiten bei uns.
wenn man vater was falsches macht hört man beide nur noch im schrei-brei auf ihn losgehen, das geht dann ne halbe stunde so.
man hört nur noch lautstarkes "du arsch, du faule sau" und so.
das ist ätzend und deswegen bin ich auch sehr schnell aggressiv.

auch wenn sie mir alles immer erfüllt habe, das mich das belastet haben sie nie gesehen.

aber jeder hat seine probs zu hause und es gibt kinder denen geht es noch schlechter.


[OT]

zu desira und bluebird.

desira hat sich nur verteidigt und trägt keine schlud.

bluebird hat sich absolut peinlich verhalten, das ist echt
das letzte!

warum ich das erwähne?

weil ein provozierender, der versucht streit zu schürren meistens recht durch das schweigen der mitleser bekommt.
das hat mir eine nette bekannte mal gesagt und das stimmt auch.

[/OT]

bb
scheol
WillowNebeltaenzerin-> deine letzten Worte könnten meine eigenen sein...
Mit dem kleinen Lichtblick, das sich deine Eltern anscheinend noch
lieben oder zum mindestens geliebt haben und du dadurch wenigstens einmal deren Zuneigung zueinander gespürt hast. Das ist unheimlich wichtig, ich kenne keine Gefühle zwischen meinen Eltern, das prägt einen die ganze Kindheit unheimlich und hat mir viel für eigene Beziehungen versaut.
Aber weist du was? Ich frage mich ernsthaft warum die eigenen Eltern ihren Kindern nicht sagen können das sie geliebt werden.
Denn damit wär ich schon beim nächsten Thema.
Scheol-> Das ist wenigstens gut das du ihre Liebe und warcheinlich auch Zuneigung gespürt hast und erkennst. Mir fällt das nämlich unheimlich schwer zu sagen das meine Eltern mich trotz allem lieben. Auch wenn es nie ausgesprochen wurde.
Das einzigste was ich zwischen all dem scheiß herausglauben konnte, war nämlich das meine Mutter sich ständig halb krankhaft Sorgen um mich macht. Am Anfang hat mich das getue fürchterlich genervt, heute glaube ich das sie mir dadurch zeigen will das ich trotzdem ihr Kind bin um das sie Angst hat. Wenn sie mich also mal wieder anschreit was ich für scheiße gemacht habe, höre ich nicht die Anklage, sondern die Sorgen. Das tut unheimlich gut...und ich bin froh das erkannt zu haben.
Will
Black_Rose_69Ich muss sagen, ich kenne das....
Mein Vater trinkt auch gern mal viel, schlägt meine mutter, mich, droht, kann nicht mehr gerade stehen. es ist so ein demütigendes gefühl, den eigenen vater so zu sehen...
mir werden von miener mutter und von meinem vater oft gesagt:
du bist nichts. Halts maul du scheiß gruft-schlampe. verreck doch endlich. ich hasse dich. warum hab ich damals nicht abgetrieben.....

Zur zeit ist es einigermaßen gut... doch ich weiß, nach ein paar wochen geht alles wieder von vorn los.....
WillowIch kann zwar nicht sagen das mein Vater Alkoholiker ist, doch ab und zu sauft er sich auch die Birne zu und tut dann Dinge an die er im nüchternen Zustand nicht mal denken würde. Oft schäme ich mich, vor anderen Leuten die dann dabei sind. Und ich habe eine Horror Autofahrt einmal mit meinem besoffenen Vater machen müssen. Er hatte mich damals gezwungen einzusteigen. Das werde ich ihm nie verzeihen. Er hätte damals fast einen Hund und sogar Menschen angefahren. Seit dem ist mir Autofahren bei hoher Geschwindigkeit ein greul.
Jedoch tut er mir eher leid, als das ich jedesmal sauer sein könnte. Ich trinke auch mal gern viel-oft zu viel-hab auch schon nen Krankenhausaufenthalt wegen ner Alkoholvergiftung hinter mir. Sich in seinen Problemen zu ertränken hilft zwar keineswegs, doch es tut für den Moment gut und das ist manchmal wichtiger.
Somit kann ich es zwar nicht akzeptieren, doch sehr sehr gut nachvollziehen.
Nebeltaenzerinwennich mir vorstelle meine eltern würdentrinken, dann würde ich es hier nicht mehr aushalten...
es geht eigendlich, wenn si eienen in ruhe lassen.
ich muss noch hier bleiben.. kalt und herzlos gesagt-.. ich brauche das geld.(was nicht hiesst das ihc alles in den arsch gesteckt bekomme, eigendlcih cnihts)
wann war es.. gestern orgestern.. beshcimpfte mcih mein ater,dass ich seinem vater nicht schreiben wolle. ich sollte es aber doch ich wusste nicht was. sollte ich meinem großater schreiben das ihc auf ganzer linie versagt habe? sollte ichihm das schrieben? ich weis doch wie er darauf reagiert. meinvater hat es vielleihct irgendwanneinwenig aufgegeben.. doch mein großvater ist selbst mit 94 jahren noch so unheimlihc gemein und kalt. man muss ihm nur erfolge präsentieren.. und das kann ichcniht...
mein vater hat das wohla uch von ihm, sein verhalten.
jedenfalls fragste mein vater mcih ob ich ihn danna uch wenn er alt wäre vergessen würde und ihm nicht mehr schreiben würde "weil er mal gemein zu mir war" .
ich wies doch cniht ob ihn überhaipt noch einmal sehenwöllte wenn ich hier weg wäre.. ich will es glaube ich nciht, denn er ist der einzige mensch dem ich nicht verzeihen kann.. zu viel hat an mir psychoterror auf die gemeinte unauffälligste art betrieben... die nur ein kind bemerken kann.. und die ich weil ich sie enmne immer noch zu bemerken weis...

würdest ihr euren eltern verzeihen?
WillowNebeltaenzerin->
... also ich glaube es kommt stark darauf an was man seinen Eltern verzeihen soll. Es gibt ein paar Dinge die kann man niemals verzeihen weil sie unverzeihlich sind. Aber wenn man nicht verzeihen kann, dann vielleicht irgendwann drüberweg sehen.
Wenn dein Vater dich Jahre Lang psychoterrorissiert hat ist es unverzeilich, jedoch wirst du später wenn du da raus bist irgendwann drüberweg sehen. Denn dann war es mal lange her. Anderseits wenn er dich ständig und immer wieder angreift kommst du garnicht erst auf den Gedanken zu verzeihen. Aber nach vielen Jahren, und es wird echt besser wenn man aus dem Elternhaus ersteinmal Abstand hat, wirst du vielleicht mal sagen können ... ok das war so und so ... mein Vater hat dies und jenes getan ... aber es ist vorbei. Er kann soetwas mit mir nicht mehr machen. Es hat mich zwar stark geprägt und bestimmt nicht zum Guten, aber im Endeffekt ist es wichtig was wir später mit all den scheiß Erfahrungen machen. Haben wir draus gelernt? Haben wir es verarbeitet? Wenn du dann später auf deinen Vater ständig sauer wegen seiner Taten wärst, wäre das zwar verständlich aber doch sehr schade.
Oder gibt es noch viele andere Dinge die Ihm zu verzeihen sind?
Das ist ein unerschöpfliches Thema ... aber sehr interressant.
Gruß Will
Nebeltaenzerin-->willow
es gibt nicht nur diese dinge die zuverzeihen sind..
es sind dinge die zu verzeihen sind..das glaube ich wohl.. vielleihct werd ich es schaffen, wenn ich abstand habe..ich habe schonschlimmere dinge verziehen..aber er hat mich wirklch geprägt... er hat mcih zu dem gemacht was ich bin.. jemanden der auch wenn immer selbstbewusst aussehend, doch ständig an sich selber zweifelt. keinwort ohne zweifel ob sie ichtig gewählt sind... kein vertrauen zu keinem.. immer angst zurückgewiesen zu werden... angst alles zu gebenudn gut zu sein.weil es nicht erwünscht wird weil man besser seinkönnte als diegeliebte schwester.
kannman verzeihen das einem die kindheit genommen wurde?
ich kann verdrängen..fast schonvergessen.. dochich weis, das es nicht sbringt... irgendwann wird es wieder daseni..das gefühl vonwut auf ihn, weil er einfach nie das war was er hätte sein sollen ..einvater.
klar ist es schade wenn ich ihm ewig böse wäre... doch wäre es ihm egal? er gab seiner tochter (meinerhalbschwester) hausverbot...
wie kann einvater das tun? der eigenen tochter.... würde es ihn also kümmern ob ich da bin oder nicht? ich weis es nicht...vielleicht brauche ichwirklcih abstand um das zu sehen.. doch eines weis ich... vermisst habe ich ihn nie... selbst als kindw ennich ewig vonzuhause weg war... ich vermisste ihn nie.. ich vermisste mein zu hausenicht..
werde ich es vermissen wennich irgendwann ganz gehe? das werdich wohl erst wissen wenn es so weit ist...
das einzige was ich mir coh imme rgewünscht habe ist eine richtige familie...
Willow->Nebeltaenzerin

...oh man crass ... ich kann deine Worte mehr als nachfühlen.
Ich glaube in dem Fall ist es besser über ein eventuelles verzeihen garnicht erst nachzudenken. Wenn du es irgendwann nach Jahren vielleicht doch tuen kannst, wirst du es fühlen.
Bis dahin gelten eigentlich nur meine bisherigen Worte.
Du musst mit deinen Erfahrungen die dich bisher geprägt haben lernen umzugehen.

Ich kenne den Wunsch nach einer eigenen Familie, nach Geborgenheit, Liebe, Hoffnung, Vertrauen, Zuneigung, Zuversicht ... eben all diese Dinge die man Jahre lang außerhalb seiner eigentlichen Familie erst suchen muss.
Ich hoffe sehr das ich all diese Dinge später in einer eigenen gegründeten Familie umsetzen und erfahren kann.

Du sagmal was mir gerade einfällt. Kann ich dich mal fragen ob dich deine Familienverhälltnisse auch so sehr für eigene Beziehungen geprägt haben. Bei mir ist das crass. Durch die komplette Gefühlskälte, keinerlei Zuneigung meiner Eltern zueinander, und der ständigen heruntermache meiner Person hab ich bis jetzt noch keine normale Beziehung führen können. Sie sind alle im Chaos geendet. Wünsche keinem dadurch geprägt zu sein. Wie geht es dir im umgang mit anderen Menschen. Kannst du auf Menschen zu gehen, sie lieben und offen für sie sein. Würde mich schrecklich interssieren.

Aber nochmal zu deinen Dingen, ich kann dir wirklich versprechen das es besser wird sobald du aus den Wänden der Hölle raus bist. Erst dann kannst du anfangen das zu verarbeiten und auch an dir zu arbeiten. Dann kannst du dein Leben selbst in die Hand nehmen. Dir die richtigen Menschen aussuchen, die dich lieben, akzeptieren und unterstützen. Du wirst nicht ständig von deiner Momentanen Umgebung konfrontiert. Es wird dich jedoch immer verfolgen, nicht zuletzt da du dir sicher ein paar Charaktereigenschaften angeiegnet hast mit denen du ständig umgehen musst.

Denk immer daran, das du ein eigenständiger Mensch bist, lass dich nicht von jemandem unterkriegen.
Ich habe leider keine Ahnung wie alt du bist, und ob es dir möglich ist von zu Hause weg zugehen, da dich ja eh nichts außer Geld hällt nehm ich mal an. Mich hällt seit langem nur das Geld.
Wenn ich abhauen würde, bekäm ich nichts mehr. Dann könnt ich nur noch klagen. Das ist mir Momentan zu verrückt.

Sagmal ging es dir auch immer so, das du nach einem Urlaub, Ferienlager, ect. nie wieder nach Hause wolltest, du als einzigste nie Heimweh hattest, und du dich sobald du zu Haus warst wieder zurück gewünscht hast.
Ich werde immer ganz unglücklich wenn ich höre das andere Menschen genau die selben Dinge durchmachen und damit umgehen müssen.
Aber wenn du magst lass uns einfach noch ein bisschen darüber reden.
einen lieb umarmenden Gruß Will

+ meine Fragen gehen natürlich nicht nur an Nebeltaenzerin, würde gern noch ein paar andere Meinungen hören ...
Willowsorry, noch kurz nen Nachtrag ...

-> sagmal Nebeltanzerin du sprichst immer nur von deinem Vater. Was ist mit deiner Mutter? Wie bringt sie sich in die Familie ein.Unterstützt sie deinen Vater, versucht sie etwas anders zu machen, mal zu schlichten, oder ist sie vom gleichen Schlag.
Was hällst du von ihr? Wie steht sie zu dir?
Ist mir nur grad in den Sinn gekommen.

Will
flyingsoulSeid gegrüßt,

Erstmal an Willow ich finde das verdammt gut, dass du diesen Thread eröffnet hast. Das mit deinem Vater und der Horrorfahrt im Auto kann ich nachvollziehen. Meine Mutter ist mal im auto total ausgerastet, weil ich ihr gesagt habe, dass ich erst am Abend lernen werde, weil ich Kopfschmerzen habe. Sie hat dann das Lenkrad losgelassen, angefangen zu heulen und zu schreien und gegen die Autodecke geschlagen. Die Straße war nass, Laub lag auf der Fahrbahn und sie ist total ausgeflippt, noch dazu ist diese Strecke ziemlich kurvenreich. Sie sagte, dann sie wolle gegen einen Baum fahren und uns beide umbringen. Ich hab sie geschüttelt und sie angeschrien, dass sie anhalten soll. Irgendwann tat sie das und ich stieg aus. Ich ging ein Stück und nach langem heulen von ihr fuhr sie weiter. Ich drehte mich von ihrer Richtung weg und erwartete hinter der nächsten Kurve einen lauten Knall und Feuer, aber dem war nicht so. Seitdem habe ich mit ihr als Mutter abgeschlossen.

Ich bin mit 14 zu Hause ausgezogen, bin freiwillig ins Heim für ein halbes Jahr, denn zu Hause war es die Hölle. Ich bin gefühlskalt geworden, depressiv und apathisch mit der Zeit. Ich wollte einfach nur eine Reaktion von ihnen. Ich wäre auch froh gewesen, wenn sie mich wenigstens richtig geschlagen hätten, als nur geh jetzt auf dein Zimmer. Das einzige was ich mit dreizehn hatte waren meine Freunde die weit weg gewohnt haben strecke 500 bis zu 900km. Ich hatte nur Kontakt durch handy, Telefon und Internet. In den Ferien haben sie mir das dann alles genommen für eine Woche und mich ins Zimmer gesperrt, das war die Hölle. Und wenn ich ausgeflippt bin und geweint habe wollte ich nur eine Umarmung vor einem halben Jahr habe ich die zum ersten Mal bekommen.
Als ich vom Heim wieder zurück kam verging auch kein tag an dem keiner ausflippte, das kann ich also gut verstehen @ Nebeltänzerin. Ab da hab ich versucht irgendwie eine Reaktion von ihnen zu bekommen und bin nur aus dem Grund eine totale Schlampe geworden, da war ich 14/15. Das hat dann auch mein weiteres Leben in Sachen Beziehung und Sexualität beeinflusst. Mit Mitte 15 bin ich dann wieder von zu Hause raus bis jetzt. Seit einem dreiviertel Jahr ist auch alles wieder ok. Ich habe einen Partner seit neun Monaten, den ich auch sehr liebe, und bei ihm habe ich auch eine neue Familie gefunden und konnte so anfangen meine Erzeuger nicht mehr als Eltern, sondern als bekannte Wegbegleiter anzusehen. Das funktioniert nun auch ganz gut und mein eigenes Leben und auch die Beziehung habe ich auch im Griff. Ich bin also größtenteils drüber hinweg, allerdings sind Depressionen hängengeblieben und ab und zu kommt ein gestörtes Verhalten zu Nähe und Zärtlichkeit wieder ans Tageslicht. Aber durch eine Therapie bin ich dort auch weitergekommen.


Grüße
flying soul
Willow-> flying soul
danke für das guttuende Feedback. Du sagmal diese Therapie die du da gemacht hast, aus was bestand die? Mich würde das sehr interessieren. Wie du da ran gekommen bist, wo das war und wie lange. Vorallem ob es Geld kostet. Vielleicht magst du mir auch erzählen was die da mit dir gemacht haben. Ich wollte es irgendwie nicht war haben. Aber gerade mein gestörtes Verhalten zu zwischenmenschlichen Gefühlen kann ich nicht länger mit mir selbst ausmachen. Vielleicht könnte mir so eine Therapie ja wirklich helfen, auch wenn ich schreckliche Angst davor habe.
Wäre furchtbar lieb von dir wenn du mehr darüber erzählen könntest.
herzlichste Umarmung, Will
flyingsoulIch bin noch in Therapie, aber noch nicht so furchtbar lange, aber ich habe einfach ein gutes Gefühl, dass einzige Problem ist das durchhalten einer Therapie, ich hatte schon mehrere angefangen, aber immer abgebrochen. Wichtig ist, dass du wirklich alles erzählst und Vertrauen zu dem Psychiater hast. Ich habe an die Psychiatrie in der ich mal war geschrieben und mir eine Liste von den besten der Stadt geben lassen. Aber das geht sicher auch wenn du zum Hausarzt gehst oder dich bei der Ärztekammer informierst. Ja es kostet was. Also ich muss jede abgesagte Stunde selbst bezahlen, das gilt auch wenn ich krank bin, dass sind dann ca. 30 euro, was mit 16 und ner eigenen Wohnung natürlich schwierig ist. Dann musst du dich bei der Kasse informieren, wie viele Stunden die zahlen, die meisten Kassen zahlen zwischen 20 und 30 Stunden im Jahr, dass ist für eine Therapie aber nicht ausreichend. Vielleicht kann der psychiater bei bestehender Notwendigkeit auch noch mehr Stunden rausboxen. Was da gemacht wird? Also erstmal erzähle ich mein ganzes Leben und wenn das vorbei ist, werden einschneidende Erlebnisse und ähnliches rausgefiltert und Ursachen und Gründe gesucht und dort wird dann angepackt.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, frag einfach, wenn du mehr wissen willst.

Grüße flying soul
Willow... schade das die Worte hier weniger werden ...

Ersteinmal Danke fyingsoul, irgendwie macht mir das allerdings angst. Hast du kein Problem dabei gehabt einem vollkommen fremden Menschen so mir nichts dir nicht dein Leben auszuschütten. Ich glaub genau das ist mein Problem. Warum ich nie zu einer Therapie gegangen bin. Ich brauch vielleicht einfach einen Menschen mit genug oder der gleichen Lebenserfahrung um überhaupt mal anfangen zu reden.
Meine Eltern schon mal ausgeschlossen, und sogar meine Schwester ... denn die hat weis Gott die selben, bzw. noch ne Menge anderer Probleme.
Ich glaube sogar genau diesen Menschen gefunden zu haben, aber die Frage ist nun wie ich es lerne auf jemanden zu zugehen.
Ich würde sie so gerne einfach in den Arm nehmen, weil sie so ein herzensguter Mensch ist. Das kann man garnicht beschreiben.
Aber ich bin unfähig dazu.

Manchmal verfluche ich meine Eltern dafür so aufgewachsen zu sein. Dafür was sie mir vermittelt, oder in dem Falle nicht vermittelt haben.

Also wie lernt man Zuneigung zuzulassen und nicht immer abzublocken, was man eigentlich garnicht will.
Ach man im Moment überrollt mich so vieles.
Würde mich freuen wenn sich hier doch noch ein paar zu kurzen Worten finden würden.

Seid alle ganz schrecklich lieb gegrüßt dadraußen ... Will
SylphaHallo ihr!
Es ist gut, die Posts zu lesen, man merkt zum einen, dass man nicht allein ist und zu anderen, dass es Leute gibt, denen es schlimmer geht als einem selbt. Aber auch Leute, denen es gut geht. Das macht Hoffnung für die Zukunft!

Meine Mutter hat mich seitdem ich vier Jahre alt bin jede Nacht von 18:00 Uhr bis 23:00 oder 24:00 Uhr alleine gelassen. Ja, sie war zwar arbeiten, aber sie hätte doch meine Großeltern holen können, oder nen Babysitter oder sonstwen (mein Paps war auch arbeite, nur der konnte auch nichts tun, dass ich nicht allein war). Meine Eltern haben sich vor elf Jahren getrennt. Ich kann mich nur noch dunkel an die Zeit erinnern, wo sie zusammen waren. Aber ein oder zwei Streiterein sind mir im Kopf hängen geblieben.
Meine Mutter hat sich generell nicht um mich gekümmert. Zum Abendbrot hat sie mir n Brot gemacht, aber den Rest des Tages durfte ich sehen, wo ich bleib. Auch wenn ich schlechte Zensuren nach Hause gebracht habe, kam nur: "Nächstes Mal wirds besser", bei guten kam gar nichts. Ich hab überhaupt keine Beachtung bekommen, nur wenn sie mit mir angeben konnte. wie selbständig ich dch sei (warum war immer zweitrangig).
Ich hatte mich dann von der Welt abgekapelt, so dass ich nie erfahren hab, wie eine glückliche Familie ist.
Mein Paps hat ne neue Freundin, die auch sehr nett und lieb ist. Ich war jedes zweite Wochenende bei ihnen. Doch auch dann habe ich mich nie gut gefühlt, weil meine Mutter mich gegen meinen Paps aufghetzt hat.
Beinahe wäre die Beziehung daran gebrochen. Aber irgendwann habe ich angefangen selbst zu denken. Langsam wuchs der Entschluss, und das Wissen, dass ich von meiner Mutter weg musste. Das war vor drei Jahren. Wir haben uns da täglich nur angebrüllt, und als ich später Freunde hatte, war ich unter der Woche bis 23:00 Uhr weg, am Wochenende nicht länger als drei Stunden zu Hause. Ich bin froh, dass meine Noten nicht drunter gelitten haben.
Seit vier Monaten lebe ich bei meinem Papa und seiner Freundin (der Umzug war von MV nach Sachsen, sehe ein Teil meiner Freunde nur noch selten). Es geht mir ganz gut, bis auf ein paar Streiterein, weil ich mehr "Freiheiten" oder besser gesagt, weniger Fürsorge gewohnt bin.
Mit meiner Mutter habe ich dieses Jahr einmal geredet. Da hab ich sie angerufen.

@ Willow
Das Problem kenne ich. Bei mir sind auch viele Freundschaften aus Angst vor Nähe gescheitert. Ich bin momentan dabei, zu lernen, wie es geht. Aber es ist verdammt schwer. Aber ich weiß, dass ich Fortschritte gemacht habe!

Das wichtigste sind gute Freunde, die einem helfen. Leider habe ich solche Menschen erst zu spät kennengelernt, aber wenn man sie hat, helfen sie einem den Müll durchzustehen.Meine Freunde sind für mich eine Ersatzfamilie geworden.

Seit ganz nett gegrüßt und irgendwie geht das alles schon weiter!
anima-solahmm gefühlskalte Eltern das kommt mir doch sehr bekannt vor.

ich will nicht behaupten das ich schlechte eltern hatte/habe nur sie konnten nie aus ihrer haut raus, sich nie fallen lassen.

ich habe zuhause ganze 3 gefühlsausbrüche meiner eltern miterlebt

bei meiner mutter zwei als meine oma und später mein opa starb


bei meinem vater als er unseren schäferhund einschläfern lassen muste

alle anderen reaktion waren rational und logisch man konnt machen was man wollte


wenn ich sagte "ich hab dich lieb" kam nur ein jaja oder was ähnliches
oder wenn ich einen brief von der schule bekommen hatte weil ich mal wieder meine lehrer beleidgt hatte muste ich nur vorher bescheidt sagen das ein brief unterwegs ist und dann kurz die situation erklären dann war es ok
für noten hab ich nie lob bekommen egal wie sie waren da sie mir ja angelbich alle ohne was zulernen oder ohne mühe bekommen habe

irgendwann mal gedrückt werden, einfach was wärme erfahren, das gefühl von geborgenheit, von liebe das habe ich immer vermießt ich kann und konnte nie defieneren wo es dran gelgegen hat (etweder an mir das ich meine eltern einfach falsch verstanden habe oder das meine eltern einfach nicht in der lage waren so was wie wärme oder geborgenheit weiter zugeben)

wenn ich probleme hatte waren sie immer für mich da aber auch nur rationel und logisch aber efektiv

sie haben einfach das gefühl vermittelt das man weniger wert wäre da man sie mit dem eigenen verhalten entäuscht nicht das maximum seiner leistungs bereitschaft abruft oder das ich nie so war wie alle anderen das ich immer irgendwie aussen seiter war, "komisch" war, dass haben sie immer persönlich genommen und es auch zuspüren gebe

das ich was falsch gemacht habe das ich sie entäuscht habe



aber sie haben es nie gemerkt was sie taten sie wollten nie verletzten oder gar einem ein schlechtes gewissen einreden
sie waren einfach zuschwach aus ihrer haut zugehen


nun wohne ich seit zwei monaten alleine und mir geht immer besser, ich bin nicht mehr so launig, ausgeglichener und auch fröhlicher
Willow-> anima-sola
... da da kommt mir ja mal wieder viel bekannt vor.
Allerdings finde ich, versuche dankbar zu sein für das wenige was du von ihnen wenigstens bekommst. Auch wenn du das Gefühl hast es wäre nichts wert.
Das deine Eltern Gefühle im Umgang mit dem Tod zeigen, find ich richtig gut. Als mein Opa gestorben ist hab ich das 2 Wochen später beim Autowaschen so genaz nebenbei ...:"ach wusstest du schon..." erfahren und als meine Uroma gestorben ist, bin ich grad nach Haus gekommen und da ging nur die Wohnzimmertür auf :"Uroma ist tod" und wieder zu. So das wars!
Das bekommst du als kleines Kind an den Kopf geschmettert und nun soll man damit umgehen und es verstehen. Keine einzigste Gefühlsregung, kein tröstendes Wort. Es wäre die Aufgabe meiner Eltern gewesen, aber es komme wie es wolle. Inzwischen habe ich noch viele Menschen verloren und nie gewusst wie man damit umgeht.

Noch einen Pluspunkt den ich deinen Eltern zuschreibe ist das sie trotzdem auch wenn praktisch distanziert sie bei Problemen für dich da waren.
Wenn ich als Kind ankahm wurde ich abgeblockt, es war vielleicht zu langweilig, zu unwichtig, zu peinlich, oder zeitvergeudung...
Jedenfalls bin ich später dann wenn etwas war nie mehr zu ihnen gegangen.

Und weist du was? Diese Sache mit dem umarmen, und :"ich hab dich lieb" sagen ist so ein ganz kompliziertes Ding.
Ich denke manche Menschen sind zu so etws nicht fähig und haben es früher warcheinlich auch nicht kennengelernt.
Denn wie soll man eine Sache weitergeben die man nie gelert hat? Ich muss sogar erst lernen Nähe zuzulassen, das kann man Gott sei Dank. Denn bei meinen eigenen Kindern möcht ich diesen Fehler niemals machen. Davor habe ich am meisten Angst.

Furchtbar liebe Grüße Will
Kaijaalso mein vater "kenne ich nicht" ich habe ihn zwar gestern sehen müssen aber der ist sowieso kalt,der interessiert sich nicht für mich und ich allerdings für ihn auch net.

meine mutter ist aber ne liebe,der freund von meiner mutte rist aber unerträglich,ich hasse ihn er ist ein pychopath und ein alkoholiker,ich halte ihn nicht aus und er hasst mich,gott sei dank wohnt er nicht da.meine mutter hat auch schon viel durchmachen müssen und im urlaub ich auch. ich will nie wieder in den urlaub fahren aber ich will meine mutter nicht alleine lassen,da er dort noch unfreundlicher ist. meine mutter möchte sich trennen und würde es auch aber irgentwas hat sie noch zu erledigen aber sie meint es dauert nicht mehr lange. sie waren vor kurzem für ein paar tage auseinander und das war echt toll,"fand" sie auch,er hat sie betrogen aber sie ging wieder mit ihm zusammen. mal sehen,ich bin mir auch sicher das es bald ganz vorüber ist.

es ist alles so unfair meiner mutter gegen über,wo doch emins tievater gestorben ist,da kann man ja wenigstens erwarten das sie doch noch einen tollen mann neben ihn findet und nciht so einen idiot. vielleicht wird man durch dem tod seines partners in gewisser weiße "beziehungs unfähig". :(
Willowich glaube das man nicht unbedingt nach dem Tod seines Partners Beziehungsunfähig wird.
Aber das hängt wohl crass von jedem einzelnen ab.
Wie man es verarbeitet, was für ein mensch man ist, und an wen man danach gerät. Man verliebt sich ja zu schnell in die falschen.
Meine Schwester hat auch vor Jahren ihren Partner verloren und wieder gelernt einen anderen Menschen zu lieben.
Obwohl es damals die große Liebe war.
Ich glaube bei deiner Mum ist es halt nur das Problem das sie an den falschen Menschen geraten ist. Warcheinlich hat sie das nicht früh genug erkannt. Am Anfang sind Männer von der Sorte ja noch perfekte Schauspieler.
Also muss deine Mum nur noch den richtigen Partner finden - ich weis das klingt jetzt voll einfach dahin gesagt, sorry- um wieder echte vertrauenwürdige Gefühle für jemanden empfinden zu können. Meine Schwester hat warcheinlich nur Glück gehabt dem richtigen Mensch begegnet zu sein.
Ich wünsche mir für Dich und deine Mum das alles irgendwie gut wird.
Würd mich freuen wenn du berichtest wies bei euch weitergeht.

kraftspendende Gedankengrüße Will;)
Kaijadas weiß sie auch das sie das ist.naja,mein stiefvater war eben der perfekte mann,sagte meine mutter,wirklich perfekt. ;) die haben nach zwei monaten geheiratet,aber sie mussten sich mal scheiden lassen,da etwas war wa sich nciht erzählen möchte hat aber nichts mit dem verhätniss zu einander. danach verloren sie sich für kurze zeit ausseinander aber sehr bald fanden sie wieder zusammen,leider starb er bald darauf.
flyingsoul@ Willow, nein ich hatte nie Probleme Fremden mein Leben zu erzählen, denn ich war kaputt und mir nichts wert, also war es mir egal und ich eigentlich jeder in meiner Umgebung der gefragt hat kannte mein Leben und meinen Gefühlszustand, außer meine Eltern.

Und der Ansporn dem Psychiater etwas zu erzählen ist der Wille zur Therapie und man kann ihm ja auch sagen, dass es einem schwer fällt zu reden, aber das man Hilfe braucht.
Wenn du allerdings einen anderen Ansprechpartner hast, solltest du aufpassen. Meine Erfahrung ist, dass ich darin kaputt gegangen bin nicht qualifizierte Leute zu belasten. Natürlich rede ich mit manchen meiner Freunde darüber, aber sie können mir nur beistehen letztendlich helfen kann nur ich mir und das nur mit einer Unterstützung des Psychiaters.
Wenn du aber glaubst es ist nicht so schlimm das du professionelle Hilfe brauchst ist ein Mensch, der eine ähnliche Erfahrung hat und dem du traust besser denke ich.

Viele liebe Grüße flyingsoul
WillowHallöchen alle zusammen,
das posten hat sich ja mal wieder etwas eingestellt.
Heut morgen sind meine Eltern in den Urlaub gefahren...
jipiiehhh!!!
Eine ganze Woche für mich, kein Gebrüll und rumgenerve.
Es herrscht so eine traumhafte stille in allen Räumen.
Eine ganze Woche zum erholen meiner Seele.
Ich hoffe es geht euch allen ganz gut, und bei euch zu Haus gehts net ganz so drüber und drunter.
Lasst euch net unterkriegen!!!
Würde mich freuen von dem ein oder anderen wieder was zu hören.
Umarmende Grüße eure Will
NachtfrauIch bin auch nicht gerne zu Hause.Mein Vater ist ein Choleriker und meine Mutter gibt immer klein bei.
Gefühlskalt sind sie beide nicht,aber hoffnungslos überfordert.Also nie Zeit und selten gute Lauen.Sie streiten ständig übers Geld,ansonsten normales Elternhaus würde ich sagen.Kein Alk,keine getrennte Betten,aber trotzdem für mich ein Horrorzuhause.

Das,was du über das Gefühl bei der Familie deiner Freundin schreibst,kann ich 100% nachfühlen.Ich bin überall lieber als zu Hause.Ich mag dann sogar richtig diese Spießigkeit,weil sie eben alle zusammen sind,das kenne ich zu Hause gar nicht.Es kümmer sich irgendwie niemand um uns.Meine Freundin beneidet mich immer,dass ich freie Bahn habe,aber sie sieht nur den guten Teil,Weggehzeiten usw..Bei uns wird nicht mal gemeinsam gegessen.Mich hat noch nie jemand zur Schule geweckt und Pausenbrot gibt's auch keins,wenn ich es mir nicht mache.Ich wurde irgendwie nie "behütet".Habe manchmal das Gefühl,einfach überflüssig zu sein,ein Kostenfaktor eben.Und dafür muß ich ständig helfen,fühle mich zu Hause als Putzfrau,meine Mutter putzt nie.Dafür kocht sie.Käme trotzdem nie auf die Idee,mich zu beschweren,dachte ja auch,es sei normal,bis ich eben mal das Alltagsleben bei anderen miterlebt habe.Eher schäme ich mich jetzt,wenn Freundinnen bei mir sind.:( :o
Willow->> Nachtfrau
... du sei mir nicht bös aber so richtig weis ich garnet was ein Choleriker ist? Magst du mir kurz erklären was so ein Mensch macht?

Ich kenne so viele Menschen die es einfach nicht verstehen warum ich anderswo immer glücklich bin. Meistens kommen dann so Fragen wie: bist du nicht froh mal zu Haus zu sein, oder warum willst du denn nicht nach Haus?
Oder solche Aussagen wie: zu Haus ist es doch am schönsten!
Deshalb finde ich es immer wieder toll das es andere Menschen wirklich nachempfinden können. Auch wenn ich es natürlich keinem da draußen wünsche.

Ich bringe so gut wie nie Freunde mit nach Haus. Viele sagen, die meine Eltern so mal nebenbei kennelernen, wie nett sie doch sind. Dann bekomm ich komplett das kotzen. (sorry für den Ausdruck)
Das was meine Mutter nämlich perfekt beherrscht ist heuchelei vom feinsten. Vor anderen Leuten spielt sie die liebevolle Mutter und tut so als wär alles in Ordnung und wenn die Tür dann wieder zu ist ... naja brauch ich ja net erzählen wa.
Freunde die mich schon länger kennen wissen natürlich was so abgeht. Aber gerade für dieses Verhalten verabscheue ich meine Mutter. Deshalb bin ich glaub ich auch so verstärkt ein Mensch geworden der niemandem etwas vorspielt, ich hasse etwas zu verstecken oder runterzuschlucken. Es sei denn es geht um meine eigenen Probleme. Da beherrsch ich das auch perfekt. In manchen Momenten hätt ich mir schon gewünscht einfach den Mund aufmachen zu können. Aber was solls...

Ich glaube das hab ich hier schon einmal gesagt:

An alle die jetzt noch zu Hause die Hölle erleben, es wird die Zeit kommen wo ihr von da weg könnt. Von da an müsst ihr zwar mit der Vergangenheit leben und sie verarbeiten können...
auf der anderen Seite jedoch habt ihr dann endlich die Gelegenheit euch das zu Hause was ihr nie hattet zu suchen.
Vorallem Menschen die euch lieben. Man sagt ja das wie man selbst von seinen Eltern behandelt wurde, man später selbst seinen Kindern begegnet... das halte ich jedoch für falsch sobald man gewillt ist zu lernen.
Ich sag euch sollte ich jemals meine Kinder einmal schlagen dann verzeih ich mir das nie!!!

umarmende Grüße an euch alle da draußen
Will
LuniferAuch ich hab Eltern, die sich keiner wuenscht...
Mit 15 habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich so schnell wie nur moeglich ausziehen moechte...(mit 17 hab ich's geschafft!)-Ich war schon immer das "schwarze" Schaf. Wenn es Probleme in der Familie gab hab' ich sie angesprochen-dafuer wurde ich angeschrien...Meine Eltern haben mich auch abgezockt (Geld..dafuer habe ich jetzt schulden!).
Als ich damals ausgezogen bin hat mich mein Vater "zum ersten mal" umarmt und gesagt, dass er mich lieb hat (MIT 17!!!). Von meiner Mutter habe ich noch nie so etwas gehoert!
Nun ja. Mittlerweile wohne ich gaaaaanz weit weg von meiner Familie-in Rom.
Nun, da dachte ich, ich koennte sie doch mal zu Weihnachten ueberraschen und bin ins Flugzeug gestiegen...der dank war, dass ich nach 4 Tagen bei meiner Freundin unterkommen musste.
Wir haben uns so gezofft-meine Mutter meinte nur immer: Du kannst ja auch wieder gehen...Das hat sie drei mal gesagt, dann war ich weg-still und heimlich erst zu einer Freundin und dann wieder nach Italien...
Ein Problem, das sich daraus ergab ist, dass ich sehr sehr viel Liebe brauche. Manche Maenner hat das schon ziemlich abgeschreckt-Ich klammere nicht- doch brauch ich ziemlich viel Streicheleinheiten...
Habt ihr auch solche "Kindheitstrauma"?
Eigentlich koennte ich stundenlang ueber meine Eltern schreiben-
aber nerven will ich auch nicht...
Liebe Gruesse
Luni
Willow--> Luni
... also ehrlich mal wie kommst du darauf es würde nerven...
und wenn du hier seitenweise schreibst... hauptsache ist es tut dir gut und je mehr du schreibst um so mehr Dinge finden andere bestimmt mit denen sie sich indentifizieren können...
Mich persönlich würde es sehr interessieren, vorallem was dich nach Rom, so weit weg, getrieben hat.
Jedesmal wenn ich die Geschichten von anderen höre tut es so weh.
Auch ich habe ein Kindheitstrauma behalten.
Allerdings hat es sich bei mir genau ins Gegenteil entwickelt als bei dir. Ich muss erst lernen Gefühle von anderen Menschen mir gegenüber anzunehmen und zu erwiedern. Ich bräuchte glaub ich auch sehr viel liebe und Zuneigung, aber es erschreckt mich jedesmal so sehr das ich nie weis wie ich damit umgehen soll.
Jedem fremden Menschen gegenüber bin ich sehr abweisend. Obwohl es meistens wie man mitbekommt ganz liebe Leute sind und man sie dann aus Dankbarkeit einfach mal umarmen möchte aber es in mir so eine crasse Sperrung gibt.
Ich weis noch nicht wie ich das jemals lernen soll.
Wenn ich mich dann einmal überwunden habe, geht es auch.
Aber es ist bei jedem neuen Menschen ein fürchterlicher innnerer Kampf. Vorallem die anderen Menschen wissen ja nicht warum ich mich so verhalte, und man erklärt ja nicht jedem neuen gleich seine Familiengeschichte.
Deshalb sei froh das du wenigstens noch Gefühle zulassen kannst.
Es gibt natürlich noch viele Dinge die in mein Kindheitstauma reingehören aber ich glaub keines prägt mich so wie mein Gefühlschaos.
Freu mich schon über deinen nächsten Bericht.
Schreib ruhig so viel wie du möchtest, dazu ist das hier da!!!

Gruß Will
Willowkurzer Nachtrag:

Etwas was ich aus meiner Kindheit noch mitgenommen habe ist das etwas verstörte verhalten Erwachsenen gegenüber.
Für mich sind vorallem ältere Frauen die totalen Respektpersonen.
Obwohl man selber ja kein Kind mehr ist, fühl ich mich solchen Personen gegenüber unsicher und klein. Darüber ärgere ich mich immer total wenn ich mich so einschüchtern lasse.
Noch etwas was meine Mutter mir mit auf den Weg gegeben hatt.
Ok jetzt seid ihr ersteinmal wieder dran.

Gruß Will
LuniferWillow: Ich bin seit gestern neu hier in diesem Forum und ich fuehl mich echt wohl und gut aufgehoben. Danke!
Was mich nach Rom getrieben hat? Mein Freund ist Italiener...und ich liebe diese Stadt. Die Leute sind hier so freundlich...ach einfach alles...ich liebe es!
Das mit meinen Gefuehlen ist auch recht kompliziert. Es ist wie bei Dir, wenn ich jemanden kennenlerne bin ich total schuechtern, doch wenn ich dann ein Vertrauen aufgebaut habe, dann geb' ich auch all meine Liebe und brauch sie auch.
Hier in Italien war es am Anfang ein riesen Problem, denn die Italiener geben ja immer Kuesschen zur Begruessung, fassen ein immer an, kneifen (wie die Omi's) in die Wange, streicheln ueber deinen Kopf und fragen dich (minuetlich) wie's dir geht. Es war echt zu viel. Manchmal lasse ich es erst gar nicht dazu kommen-dann stelle ich mich (z.b. in einer Menschenmasse) so hin-dass der andere gar keine Chance hat mich zu berueheren.
Mit Erwachsenen habe ich kein Problem (so lange sie mich nicht an meine eigenen Eltern erinnern). Da ich mehr oder weniger eh mit meinen Freunden aufgewachsen bin als mit und bei meinen Eltern habe ich gelernt, dass ich andere Eltern als meine Freunde sehe. Ich brauch zwar ein bischen Zeit, aber dann setz ich mich auch mal alleine mit ihnen an den Tisch und unterhalte mich-und rede sogar ueber meine Probleme.
Du hast das Problem, dass du nicht gleich deine Gefuehle zeigen kannst, doch schaetze, dass du (frueher oder spaeter) darueber reden kannst. Mein Freund hat auch nicht gerade das tollste Elternhaus-sein Problem ist, dass er nicht darueber reden kann. Er kann Gefuehle zeigen doch darueber reden kann er nicht. Manchmal, wenn er so eine Phase hat (die sehr selten vorkommt), dann hoere ich schon mal was, aber sonst....
Glaub mir, mich kostet es auch immer tausend Kraefte nicht so schuechtern zu sein...Ich weiss, dass mich nicht gleich jeder anschreit aber ich hab auch Probleme, wenn ich z.b. unterwegs bin und meine Nase trieft und ich habe kein Taschentuch, jemanden danach zu Fragen ist echt ein langer Weg-Ich warte dann immer, dass ich jemanden sehe, der fern ab von anderen Personen steht und mir nett erscheint. Warum mache ich das?
Ich hatte eigentlich eine wunderbare Kindheit (von zu Hause mal abgesehen. war ja auch von frueh bis spaet bei meinen Freunden), deshalb weiss ich, dass es nicht an einem anderen Kindheitstrauma liegen kann. In der Schule war ich auch nie Aussenseiter. Ich hatte sonst nie Probleme...
Lasst uns stark sein!!!Was koennen die anderen uns schon antun?
Darf ich fragen, wie alt du bist?
Liebe Gruesse
Luni
Willow... dankeschön Luni,
es freut mich sehr das du dich hier im Forum wohl fühlst. Es gibt mir immer wieder das gute Gefühl das dieses Thema die meisten von euch anspricht. Ob gleich es doch erschreckend ist wie viele Menschen es mit gleichen Erfahrungen gibt. Ich wünsche es keinem. Hast du eigentlich alle Beiträge hier gelesen?
Es tut so gut deine Begeisterung über Rom zu hören. Habe schon von vielen gehört was für eine wunderbare Stadt das sein soll. Aber sagmal wie siehts da eigentlich mit der schwarzen Szene aus? Sorry gehört jetzt net hier her, aber es würde mich brennend interessierren.

Zu deiner Frage wie alt ich bin... du darfst immer fragen... 19.
Sagmal dein Freund kommt der eigentlich aus Rom?
Findest du auch das es ein kohmisches Gefühl ist wenn man mit seinem Freund allein ist, also ich mein das in dem Sinne das man nicht, wie ich das von Freunden kenne, öfter die Eltern des anderen besucht. Das ist ja in eurem Falle sicher auch nicht der Fall. Ich rag mich dann immer wie das ist wenn die eigenen Kinder nach den Großeltern fragen. Ich würde meine Kinder nie auch nur einen Tag meinen Eltern überlassen und doch hätten sie wahrscheinlich ein Recht darauf, falls sie es wöllten.

Gehe ich bei deiner Schüchternheit mal davon aus das du von deinen Eltern nicht gerade mit Selbstvertrauen gestärkt wurdest?
Ich hab das Glück nicht schüchtern zu sein. Auf der Straße Menschen anquatschen damit hätt ich weis Gott kein Problem.
Ich bin nur verschlossen, nicht offen und ziehe mich gern zurück. Das wird dann oft falsch gedeutet. Andere Menschen würden mich wahrscheinlich als unhöflich, arrogant oder ignorant abstempeln.
Allerdings bezieht sich das meist auf Erwachsene. Ich mache es mir selbst und meinen Mitmenschen glaub ich oft nicht leicht. So oft habe ich schon den Spruch : ...mensch ich versteh dich einfach nicht ... gehört. Dadurch das ich von meinen Eltern immer nur gehört habe wie scheiße ich bin, was ich nun schon wieder verbockt habe oder was ich nie lernen werde gerate ich ständig in Konfontation mit meinem Gewissen. Habe schreckliche Angst etwas falsch zu machen, bin unsicher, und und und ... alle sagen ich soll lockerer werden. Daher verstehe ich deinen Satz: ... ich weis das mich ja nicht gleich jeder anschreit ...nur all zu gut.
Es tut mir keiner was und doch denke ich es. Wenn ich irgendworin nicht gut genug bin, macht mich das völlig fertig.
Wenn mir jemand sagt das ich einen Fehler gemacht habe könnt ich heulen. Ganz einfach weil ich keine Fehler mehr machen möchte, nie mehr hören ... Weil ich laut meiner Eltern noch nie etwas richtig oder toll gemacht habe, deshalb tut es immer weh.
So sollte es aber nicht sein. Jeder Mensch macht Fehler und ich möcht mich nicht dafür schämen oder deswegen schlecht fühlen.
Das ist nicht fair. Anderseits mit Komplimenten weis ich garnicht umzugehen, die verunsichern mich. Als könnt ich sie nicht annehmen, auch wenn ich dann unglaublich stolz bin.
Vielleicht versteht jemand ein klein wenig was ich meine.

Wisst ihr was ich noch schwer finde? Um über seinen gesamten Zustand und das Ausmaß seiner Probleme reden zu können,
muss man um über das eine reden zu können das andere erklären. Damit meine ich eigentlich das es in den einzelnen Foren immer schwer ist bei dem Thema zu bleiben. Weil so viele Dinge eine Rolle spielen. Ich würd immer gern im Zusammenhang mit meinen persönlichen Problemen noch mehr Dinge erzählen und kann dann nur recht schlecht einschätzen ob sie überhaupt hierher gehören. Vielleicht werde ich das demnächst in Angriff nehmen und ihr könnt mir ja sagen wenn es irgendwie unpassend erscheint.

So da ich zur Zeit noch Elternfreie Tage genieße, werde ich jetzt ersteinmal aufhören zu schreiben.

Eine herzlichste Umarmung an euch alle, Gruß Will
BleedingHeartIn Teilbereichen sind meine Eltern äußerst abweisend und aggressiv, was
wohl aber an ihrer Verlustangst liegt.
Ich stehe kurz davor auszuziehen und für Eltern ist es
immer schwer, wenn die Kinder flügge werden.
Natürlich verletzt es mich, wenn es in Beschimpfungen ausartet,
aber ich habe gelernt es nicht zu sehr an mich heranzulassen.

Viele Paare wurden damals vielleicht Eltern, weil es sich so gehörte. Und so wurden sie in gewisser Weise ins kalte Wasser gestoßen, obwohl sie sich nicht fähig fühlten Kinder zu erziehen oder emotional nicht in der Lage dazu waren, weil sie mit mitte 20 zu jung waren.
Ihre Sprösslinge sind dann die Leidtragenden.
InpwetBevor mein Bruder kam , war auch alles bei uns ok. Aber nachdem sie bei ihm Lernschwäche festgetellt hatten, war ich für meine Elter mit 8 Jahren schon einem selbstständigen Menschen geworden. Ich habe alleine gelernt, gefühlt und geweint.
Mit den Jahren wurden meine Eltern immer kälter und keiften sich nur noch an. Getrennt haben sie sich nicht aber oft wurde der gesammte Frust an mir abgeladen und ich will noch immer nur noch weg . Leider fehlt mir das Geld.
Jeden Tag höre ich mir an wie blöd mein Vater ist und so weiter. Umarmt hat mich schon seit ewiger Zeit keiner mehr. Bin mir nicht sicher, aber das war wohl vor den letzten 5 Jahren. Mein Vater ist alles egal und meine Mutter ist so herrisch und wünscht sich noch immer, dass ich nach dem Abi Putzfrau werde und wie sie nur zu Hause rumhänge. Und mir selber das Leben schwer mache.
Eigene Entscheidungen muss ich mir ewig erkämpfen und bleibe am Liebsten bei meinem Freund, Zum Glück wird meine Liebe zu ihm nie klat und ich bin nicht mehr allein.
Das mit der Angst vor Nähe kenn ich auch. Ist mir ein Grauen auch nur andere Mneschen nur zu umarmen. Hat mich sicher schon viele Freunde gekostet.
Ein ewiger Kreis.
Bin allein suche Freunde und finde keine und bin wieder allein.....

Inpwet
Der_HattifnatteIch weiß nicht, ob man meine Eltern gefühlskalt nennen kann. Aber mit ihnen ist es schon sehr seltsam gewesen. Ich hab als Kind nie groß irgendwelche Sachen bekommen, die ander Kinder hatten. Irgendwann mit sieben ein Fahrrad, das hatte ich dann aber auch, bis ich schon ausgewachsen war.. Naja, materielle Dinge... Jedenfalls hab ich natürlich gefragt, warum ich dies und das, was z.B. Freunde oder Cousins/Cousinen bekamen, nicht erhielt. Damals bekam ich zur Antwort, daß meine Eltern ja für mich da sind, wenn ich sie brauche, was bei den anderen Kindern nicht der Fall wäre...

Tja, dann kam der Zeitpunkt, daß es mir wirklich schlecht ging und ich wollte mit meinen Eltern darüber reden. Fehlanzeige. Kein offenes Ohr, keine Hilfe. Ich wurde weggeschickt, weil "meine schlechte Laune nicht zu ertragen ist". Danke!

Wir sind auch irgendwie nie zusammen in den Urlaub gefahren. Meine Eltern sind wenn, dann alleine gereist und ich kam für die zwei Wochen zu meinen Großeltern oder meinem Patenonkel. Das wurde immer so entschieden. Ich wurde niemals gefragt, ob ich mitkommen wolle.

Aber es wurde auch niemals besser. Irgendwann kam es mir so vor, als sei ich nur ein Steuervorteil. Meine Eltern machten mir vorwürfe, daß ich mehr koste, als das Kindergeld, daß sie für mich bekommen. Und dann wollte ich studieren, aber das war meinen Eltern zu teuer. Ich wollte sie ja zuerst auf Unterstützung verklagen, hab es aber dann doch nicht gemacht, es sind ja schließlich meine Eltern. Naja, also erstmal gearbeitet und später nebenbei gejobt (Bafög war nicht, mein Vater verdient allein schon zuviel) und in ner günstigen WG gewohnt. Irgendwann kam dann ein Brief von meinen Eltern, daß sie durch mich nun keinerlei Steuervorteile, Zuwendungen etc. mehr bekämen (ab 28 ist da wohl Schluß). Ich solle doch jetzt bitte Geld zuhause abgeben. Ich hab damals nochmal zuhause angerufen und ihnen versucht klar zu machen, daß ich so schon von der Hand in den Mund lebe und der Streß Arbeit/Studium schon fast zuviel ist. Tja, großes Gezeter, wie undankbar ich doch sei etc. Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr. Und das ist nun schon ein Jahr her...
LuniferHallo Ihr Lieben!
Willow:
Als ich deinen Bericht gelesen habe, habe ich wieder nur genickt....Ich habe zu Hause auch IMMER alles falsch gemacht und mit den Komplimenten geht es mir genauso.
Ich habe dir mal geschrieben, dass ich zu Weihnachten bei meinen Eltern war und dann gleich wieder abgehauen bin. Ich habe von meiner Schwester (seitdem ich ausgezogen bin-hat sie nur Stress) erfahren, dass meine Eltern sich nicht mehr bei mir melden wollen...Nun...Meine Vater hatte geburtstag und ich habe tagelang ueberlegt, ob ich nun anrufen soll (Ihr kennt es ja-"sind ja schliesslich meine Eltern")-tja, ich hab's getan (obwohl ich sehr mit mir zu kaempfen hatte)...Fazit: Die haben wieder mal so getan, als ob ueberhaupt nichts passiert waere...Na ja-Meine Mutter hat erst wieder im Juli geburtstag-Ich werd' mich bis dahin nicht melden!
Ich glaub, ich hab auch panik, dass mein ganzer Krempel (den ich bei meinen Eltern "zwischengelagert" habe-auf den Muell landet!
Ich weiss nicht, was fuer mich das beste waere-Irgendwie will ich ueberhaupt keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern...

Der_Hattifnatte:
Meine Eltern haben mich zwecks Geld auch nur ausgenutzt. Ein bischen was vom Kindergeld? Fehlanzeige-Bafoeg-Fehlanzeige-wurde auch von meinen Eltern "eingezogen"...Sie meinten nur immer, dass sie mein Leben die ganze Zeit schon finanziert habe!!! Ich haben ihnen dann auch an den Kopf geknallt, dass ich ja nichts dafuer kann, dass ich IHR Kind bin SIE mich gezeugt haben....Na ja-dann hat meine Mutter wieder Miene gezogen und hat paar Tage nicht mit mir geredet...

Inpwet:
Als ich ausgezogen bin, hatte ich auch kein Geld (wie ja oben beschrieben)...Ich habe eine Ausbildung in Berlin angefangen und bin zum Sozialamt gegangen. Die meinten, dass mich meine Eltern doch unterstuetzen sollten...Ich habe denen dann erklaert, dass es unmoeglich sei. Meine Mutter wollte auch, dass ich auf'n Dorf bleibe und im Kuhstall arbeite!!! Dies habe ich der Frau vom Amt auch erzaehlt... Na ja-Jedenfalls habe ich so viel Unterstuetzung bekommen, dass ich Leben konnte...

Liebe Gruesse an Alle und eine dicke fette Umarmung!
Eure Luni
LuniferWillow: Schau mal bei Gothic Kompendium-Ausland!
Gruessle!
Willowuii, so viele Nachrichten auf einmal ... unglaublich!!! Danke.

--> Luni
schön das man sogut von einem anderen Menschen verstanden wird. Also mit mir und meiner Schwester war es genau andersherum. Sie war ausgezogen und ich hatte den Stress. Wir haben einen riesengroßen Altersunterschied und sie hat damals etwas viel scheiße gebaut. Dadurch haben meine Eltern den Rappel bekommen mich so einzuengen und mir Verbote und Strafen aufzuhalsen soviel nur ging. Tja und das führte dann genaugenommen dazu das ich den selben scheiß wie meine Schwester gemacht habe. Die Methode meiner Eltern hat also wunderbar funktioniert. Ganz toll-gratulation!!!
Aber weist du die ... es sind doch meine Eltern ... Geschichte könnt ich ewig diskutieren. Denn warum bitteschön soll man seine Eltern nicht genau so behandeln wie sie einen selbst? Nur weil es meine Eltern sind ( tolle Eltern ) soll ich netter sein als sie zu mir? Nee wo gibts denn soetwas. Da köntte man ja auch ersteinmal das Wort Eltern definieren... Ich finde Eltern haben ein gewisses Verantwortungsgefühl ihren Kindern gegenüber, wenn sie es allerdings net erfüllen, warum solltest ausgerechnet du dich dann verpflichtet fühlen nur weil sie deine Eltern sind bestimmte Dinge zu tun - wie eben das anrufen. Sorry aber wenn sie ihren Teil net erfüllen wieso sollte man ihnen dann entgegenkommen. Klingt vielleicht crass, aber is ebend meine Meinung.

-->Hattifinatte
Das deine Eltern dich niemals mit in den Urlaub genommen haben find ich echt voll crass. Weist du genau dann sag ich immer, wenigstens hat ich die Materiellen Dinge. Ich habe schon so viele tolle Länder gesehen und bin viel herumgereist. Dafür danke ich meinen Eltern (fast als einzigstes). Das haben sie mir immer ermöglicht. Aber wie gesat was nützt ein Handschuh wenn keine Hand da ist. Echte Gefühle, Geborgenheit, Vertrauen ... sind doch tausendmal wichtiger und wertvoller, als alles Geld der Welt.
Obwohl ich dankbar bin immer ein warmes Dach über dem Kopf, Kleidung und Nahrung bekommen zu haben. Ich musste mir um solche Dinge keine Sorgen machen. Für viele Menschen auf der Welt sind diese Grundbedürfnisse allerdings nicht selbstverständlich. Deshalb danke ich trotzdem.
Mit dem Geld geben und nehmen ist das bei uns auch immer so eine Sache. Als meine Schwester mit 16 von zu Haus abgehauen war, mussten meine Eltern zahlen. Sind ja verpflichtet. Meine Schwester wusste das und hat nie gefragt sonders es erwartet.
Meine Eltern haben so die Schnauze voll davon, das ich wenn ich nun ausziehe und ich keine Ausbildung/Studium finde, mir mein Brot selber verdienen muss ohne jegliche Unterstützung. Logisch geh ich arbeiten, aber ganz ohne Hilfe werd ich wohl net lang leben. Dann wirds lustig, weil ich eigentlich nicht klagen möchte. Aber ich will auch leben. Weil ich ein unentgeldliches Jahrespraktika zur Zeit mache gibts ja schon stress. Wenn ich die Aufnahme zur Hochschule net schaffe würde ich nochmal so ein Praktika machen und es nocheinmal probieren. Sollte das der Fall sein, schmeißen sie mich raus. Ist doch schön oder? Mein Kindergeld behalten sie dann auch gleich mal. Aber das steht mir doch zu oder?
Ach nee es ist schon irgendwie crass zu was Eltern ihren Kinder gegenüber so alles fähig sind.
Aber he Leute irgendwann geht auch das vorbei!!!

Seid alle ganz lieb gegrüßt, eure Will
LuniferHallo!
Willow: In meinem letzten Beitrag habe ich auch ueber meine Schwester gesprochen...Ich habe auch noch einen Bruder-er ist gelernter "Landwirt" (!!!), zur Zeit arbeitslos, wohnt immer noch bei meinen Eltern, beluegt sie, behandelt meine Eltern wie den letzten Dreck (auch mit Ausdruecken), Schmeisst das ganze Geld (was er "verdient" (???) zum Fenster raus... Und jetzt pass auf: Meine Eltern lieben ihn!!! Sie sagen nichts...
Mein Bruder war schon immer der Liebling. Mein Bruder hat mich damals regelrecht terrorisiert, ist mit dem Messer hinter mir her gewesen, wollte mich ersticken...(Koennt ne ganze Seite darueber schreiben...)...Und ich hab dann den Anschiss von meinen Eltern bekommen!
Bin ja dann mit 17 ausgezogen, ab da an hat meine Schwester leiden muessen.
Meine Schwester ist nun 17 Jahre-sie kommt von der Schule und geht sofort in ihr Zimmer-Sie weiss, dass wenn sie mit irgendeinen in der Familie in Kontakt kommt so wie so angeschnauzt wird.
Das schlimmste ist, ich kam mal nach Hause (nach einem halben Jahr) und sehe meine Schwester total abgemagert! (48 Kg bei ca. 170cm)...Ich habe darauf meine Mutter auch mal angesprochen, ob sie das nicht sieht- Ihr war das scheiss egal und hat gesagt, dass meine Schwester wissen muss, was sie tut!
Natuerlich habe ich mit meiner Schwester gesprochen!!! Meine Mutter sagt immer: " Ihr steckt doch beide unter einer Decke"
Muessen wir ja auch!!!
...mit diesen Worten...
Liebe Gruesse
Eure Luni
KampfsauWas man hier zu hören bekommt macht einen irgendwie schon traurig und wütend zugleich.Aber hoffentlich ist das wenigstens ein Ansporn niemals wie seine Eltern zu werden.Irgendwie ist das ja auch nicht normal seine Kinder so zu behandeln.Normale Eltern sollten sich immer hinter ihre Kinder stellen in allen Lebenslagen und auch mal ihr eigenes hinter das Wohl ihrer Kinder stellen.Man bekommt das garantiert irgendwann wieder zurück.Aber ihr könnt es ihnen ja danken wenn sie als alte Säcke
einsam und verlassen vor sich hin vegetieren.Wenn sich keiner um sie kümmert und sie als vergessene Seelen die Gleichgültigkeit
erhalten die sie gegeben haben.Es klingt hart aber Eltern haben eine Pflicht die sie einhalten müssen.Und wenn sie die nicht einhalten müsst ihr euch auch an gar nichts halten.
Und für alle die immer noch unter euren "Erzeugern"leiden müssen.Alles hat mal ein Ende ,Alles.
cloudZero@Kampfsau Toller Beitrag. Bringt das ganze auf den Punkt.
LuniferIch hab' mir auch schon mal gedanken darueber gemacht, wie es sein wird, wenn sie eines Tages alt und ans Bett gebunden sind: Mein Bruder wird sich darum wohl kuemmern muessen!!!
Der wird so wie so sein ganzes Leben bei meinen Eltern auf'n Dorf versauern!
Liebe Greusse
Luni
Der_HattifnatteSowas hatte ich mir auch schonmal gedacht... Ich hab ja schon geschrieben, daß ich seit nem Jahr keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern hab. Meine Freundin und ich haben uns überlegt, ob wir nicht nach Frankreich oder Kanada gehen, nach dem Studium. Meine Freundin ist Halbfranzösin und hat da halt Verwandte. Und eben einfach weggehen und meinen Eltern gar nicht erst sagen wohin. Dann kann schonmal keiner kommen und Geld einfordern, falls meine Eltern mal im Altenheim sind und die Rente nicht ausreicht. Is jetzt bestimmt hart, aber wie man in den Wald hineinruft...
WhiteNightHey ihr....
ich hab alle eure beiträge gelesen und was ihr teilweise mitmacht is der hammer.
ich habs auch nicht wirklich leicht "daheim" aber ich hab mich nie beklagt weil ich weiß dass es zig leute gibt denens schlechter geht als mir, und wenn ich das hier les dann ziehts mich schon irgendwie runter vor allem weil mir so vieles bekannt vor kommt...
ich finds gut dass es sowas wie des forum hier gibt weils einfach wichtig is seine gedanken mal zu ordnen und irgendwo festzuhalten, und es hilft total wenn man des einfach mal aufschreiben kann...
willow der thread is super
lg
night
Sibyl@ whitenight: genausowas wollte ich auch schreiben ;)

@ Lunifer: ich finde es klasse dass du zu deiner schwester stehst und versuchst ihr zu helfen, ich hoffe echt, dass ihr beide da einigermaßen heil rauskommt!!!!
-und deinen bruder schätze ich nciht so ein, als dass er sich um deine eltern kümmern würde.... *evilgrins*
Willow... mit jedem neuen Beitrag habe ich das Gefühl, mal zur Abwechslung das richtige getan zu haben. Danke für die positiven posts!!! -> Sibyl + WitheNight

Der Gedanke an daran was passiert wenn meine Eltern alt und hilfsbedürftig werden... au man, crasses Thema ... ist mir zwar schon manchmal in den Sinn gekommen, aber so richtig darüber nachgedacht hab ich noch nicht wirklich.
Bin ja nach wie vor der Überzeugung das man Probleme nachvollziehen und Entscheidungen treffen erst dann kann wenn man sich in ihnen befindet. Somit dürfte ich auf die Frage was mit meinen Eltern geschieht noch nicht antworten können.
Irgendetwas in mir hofft, trotz vieler Dinge die passiert sind, das sich das Verhälltnis zu meinen Eltern in diesem Leben noch verbessert oder ersteinmal überhaupt eines wird.
Vielleicht kommt ja nocheinmal der Punkt an dem wir einander anerkennen und die Vergangenheit ruhen lassen können. Verzeihen und vergessen wird allerdings niemals eintreten. Ich hoffe das ich später als selbst Erwachsener Mensch eine andere nicht so mit Hass und Verachtung erfüllte Einstellung zu meinen Eltern bekomme. Vielleicht werde ich ihnen später doch für einiges was ich jetzt noch schwer erkenne dankbar sein.
Sie ganz und gar im Stich lassen, wenn sie Hilfe benötigen, könnte ich wahrscheinlich schrecklicherweise nicht.
Dafür bin ich nicht der Mensch. Auch wenn sie mir nie Hilfe gegeben haben, von mir würden sie sie in kleinen Maßen trotzdem bekommen. Ich würde bestimmt nicht überschwenglich werden. Auch würde ich sie nie unter mein Dach holen. Oder mich jeden Tag persönlich um ihr wohl kümmern. Um Himmels Willen!!!Ich würde ihnen genau das geben was sie mir all die Jahre gegeben haben. Materielle Sicherheit. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist das einzigste was ich ihnen schuldig wäre.

Wahrscheinlich schreibe ich in ein paar Wochen wieder ganz was anderes, oder in ein paar Jahren mal wieder so rum.
Woher soll ich wissen was in den nächsten Jahren passiert.

Was ich von meinen Eltern brauche ist Abstand und Zeit, der Rest wird sich von allein ergeben.

Unterstützende kraftspendende Grüße eure Will
NudelHallo erstmal!
Ich habe diesen Thread gerade erst entdeckt und auch alle Beiträge gelesen. Ich bin echt froh, ihn gefunden zu haben!
Denn auch ich habe eine Geschichte zu erzählen, und jetzt weiß ich endlich, wo ich das machen kann.

Also meine Eltern waren, soweit ich zurückdenken kann, ziemlich distaziert ihren Kindern gegenüber. Keine lieben Worte, keine Umarmungen, nichts dergleichen. Zueinander aber waren sie sehr zärtlich...
Vor etwa 7 Jahren haben sie zu trinken angefangen, zunächst gelegentlich, inzwischen ist meine Mutter fast jeden Tag besoffen und mein Vater immer, wenn er mal ein paar Tage frei hat. Somit weiß ich gar nicht so recht, wie es ist, mal normal mit seinen Eltern zu reden. Auch ist unsere finanzielle Sitution nicht die beste, doch das finde ich nicht so schlimm.
Schlimmer ist, dass aus meinen sich liebenden Eltern zwei sich ständig ankeifende Personen geworden sind, und das immer, wenn sie nüchtern sind.
Irgendwo wurde hier das Verzeihen angesprochen, und ich glaube, dass es nichts zu verzeihen gibt. Denn meine Eltern sind eigentlich genauso aufgewachsen wie ich: auch ihre Eltern haben getrunken bis zum Umfallen. Sie wissen einfach nicht, wie man es besser machen könnte, sie sehen ja nicht einmal, dass irgendetwas nicht stimmt. Deswegen mache ich ihnen keine Vorwürfe, sie sind wie sie sind, und ich weiß, dass ich nicht so werden will. Ich weiß, dass es auch anders geht, und auch ich hege den mehrmals genannten Wunsch selbst mal eine Familie zu haben, die ich dann ganz doll lieb haben kann!
Und es ist gut, Freunde zu haben.
"Freunde sind die Familie, die man sich aussucht."
Auch das mit der Verschlossenheit fremden Menschen gegenüber kenne ich. Mir hat mal ein Freund gesagt, dass ich auf den ersten Blick gefühlskalt wirke, aber wenn man mich mal näher kennt, dann wäre ich der wärmste und freundlichste Mensch, den er kennt.
Ohje, ziemlich verwirrt, dieser Beitrag...

Eure
Nudel
Lunifer@Willow
Ich habe auch ewig gehofft, getan, geredet...dass sich eines Tages noch etwas aendert-vergebens! Jedes mal, wenn ich unsere Situation angesprochen habe, wurde ich angeschnauzt...
Ich wollte es immer aendern-habe sogar mal versucht mich bei meiner Mutter einzuschleimen (was ich absolut hasse!!!)-hat auch nicht fuktioniert-Ich werde jetzt nichts mehr tun...
Ich will mir nicht mehr den A.... aufreissen.
@Nudel
Meine Mutter trinkt auch jeden Tag (4Flaschen Bier)-sie ist aber nie besoffen. Ich habe dieses Thema auch mal angeschnitten...aber bei einem Alkoholiker bringt es ja nichts-also habe ich mit meinem Vater gesprochen, seine Antwort: Da kann ich auch nichts machen!
Meine Mutter faehrt kein Auto-somit holt mein Vater immer das Bier-aber er kann ja da nichts machen. Ich habe beiden erklaert, dass ich sie nicht zum aufhoeren zwingen will-nur 4 Bier pro Tag sind echt zu viel!
Ich habe meiner Mutter dann sogar gesagt-dass sie somit nicht mehr lange Leben wird... (Ich habe in der Patho gearbeitet-habe (taeglich) gesehen, was der Alkohol macht!
Wie gesagt-ich kann und will denen nicht mehr helfen!
Liebe Greusse und lasst euch nicht unterkriegen!!!
Eure Luni
Willow... au weihe ich habe mal wieder meinen tiefsten Punkt seit Wochen erreicht. Eine halbe Flasche Wein stürzt mich in schrecklichste Depressionen - unglaublich!!!
Ich habe eine der wichtigsten Prüfungen hinter mir und muss nun abwarten... nie hätt ich gedacht das es mich so mitnimmt.
Gut aber das tu jetzt nix zu Sache... ich meld mich später zu den Posts...

Mitleidige Grüße eure Will
WillowHallöchen zusammen, ich hab grad in Nebelpfade das Tagebuch der Hoffnung gefunden... eine wunderbare Möglichkeit. Jedoch find ich es schade, ich möcht hier deshalb eine Eintragungen aus meinem Tagebuch aufschreiben.

31.05.99

Meine Augen brennen, und mein Kopf tut höllisch weh ...

Mein Kopfkissen ist durchnäßt,
und mein Körper liegt reglos da.

Ich spüre nichts...

Nur die Stille die mich umgiebt.

Wie schön wäre es doch jetzt einfach die Augen zu schließen.

Nicht einmal Wut regt sich in mir,

nur das ewige Schweigen auf meinen Lippen läßt es mich spüren.

Ich starre ins dunkle an meine tatlosen Hände.

Ein eisiger Luftzug streift mein Gesicht,

es war vorbei,

aber es wird nie aufhören...


Außerdem füge ich noch 2 weitere Texte bei:

Angst und Einsamkeit umschnürt mich
Tränen rollen über mein Gesicht
Das schwarze wie Gewitterwolken e
rfassen meine Gedanken
will um Hilfe schreien
komme nicht mehr durch
Finsternis breitet sich aus
Gedanken wo seid ihr? - kein Ergenis
Mein einzigster Wille - fortlaufen
Ein Wettlauf mit dem Tod
Immer dichter ziehen sich die Kreise
sehe, dass es aus diesem Wirrwar
keinen Ausweg gibt
Verdammt seid ihr
die mich gehen ließen in die Einsamkeit
Denkt ihr vielleicht ich habe sie mir ausgesucht
Die leere Dunkelheit voller Angst und Zweifel
Oh ihr narren, werdet ersteinmal erwachsen
um über mich lachen zu können
denn so wie ihr seid, seid ihr Erbarmungswürdig
- elend und klein
Hilflos erwarte ich meinen Herrn und Richter - den Tod
komisch
keine Schwärze umfängt mich
sondern wohltuende Wärme wiegt mich
Ganz sanft an das Ende meiner Tage
in den von Träumen umgebenden Schlaf.


Traum

letztens hatte ich einen Traum
Alles schien so realistisch zu sein
Nachts allein auf einem verlassenem Friedhof
Grablichter, die bei mir sehr beruhigend wirken
Irgendwo schreit eine Katze
Ich setze mich an den Springbrunnen
und lass alles auf mich wirken
Das Plätschern des Wassers,
Das Zirpen der Grillen
Den Schlag der Kirchturmuhr
Verdammt allein, doch froh darüber
Ausgleich zum Alltag
Endlich mal abschalten
Nachdenken über den Sinn des daseins
Kerzen, düstere Musik, Räucherstäbchen
Glück irgendwo....
Fühle mich nicht schlecht,
mehr ausgeglichen
Auf einmal knallt etwas gegen die Fensterscheibe
Ich erwache,
ein grauer düsterer Regentag


... ich weis das es jetzt nicht wirklich hier zum Thema gehört.
Wollte jedoch meine innersten Gedanken loswerden.
Vielleicht erkennt der ein oder andere eigene Gefühle und Erfahrungen bei sich selbst...

---> Luni
... echt schade was ... aber irgendwie werde ich die Hoffnung nicht aufgeben. Das habe ich noch nie!
Große Hoffnungen habe ich wahrhaftig nicht ...

---> Nudel
Deinen Beitrag fand ich klasse.
Manchmal versuche ich mir auch einzureden das meine Eltern ebend auch ne Scheiß Kindheit gehabt haben ... nur sollte das in gar keinem Falle eine Entschuldigung sein.
Denn das heißt sie haben nicht aus ihrer Vergangenheit gelernt und das ist einfach selbstverschuldung.
Ab und zu Frage ich mich ob sich meine Eltern früher mal geliebt haben. Aber müssen sie ja dann wohl. Nur was ist dann passiert?

Vorallem find ich es einfach scheiße das sie beide es dann nicht einsehen und sich trennen. Mit meiner schwester habe ich früher darum gebettelt. Ich habe mir auch immer einen jeweils anderen Partner für meine Eltern gewünscht.
Aber irgendwie, obwohl es oft genug Situationen und Gelegenheiten gab, kann sich keiner von beiden dazu aufraffen.
Mein Vater wohl eher wegen seiner bequemlichkeit die er nicht aufgeben will. Meine Mutter weil sie dann einen Freundeskreis verlieren würde, der ihr einzigster ist. Obwohl ich glaube das alle mit ihr trotzdem noch zusammen sein wöllten. Sie hat halt nichts eigenes. Ich finde soetwas voll schlimm.

Au weihe ich könnt hier noch Stunden schreiben.

Ein Thema was ich auch noch gern als Frage an euch alle stellen würde.
Wie geht man bei euch zu Hause mit Todesfällen um?
Wird darüber geschwiegen? Ein kurzes Wort und das wars?
Oder lange Diskussionen, Gespräche und Auseinandersetzung mit dem Tod?
Erzählt doch bitte mal...

Liebe Grüße eure Will
LuniferHi willow!

Die Hoffnung hab' ich auch nie aufgegeben-doch ich habe aufgegeben, etwas zu tun-ich kann nichts mehr tun-Deshalb hoffe ich noch, dass sie eines Tages einsehen und verstehen.
Mit dem Tod ist es auch so'ne Sache. Mein opa hat bei uns gewohnt und war mehr ein Vater fuer mich als meine richtiger-denn er hat sich um uns gekuemmert. Als er gestorben ist war ich 15-es kam nur: Opa ist tot! Mehr nicht! Ich find es schlimm, dass sie nie darueber geredet haben! (Heute auf den Tag 8 Jahre her!-Meine Eltern wissen ja schon gar nicht mehr, wann er gestorben ist!)
Letztens hat mich meine Schwester angerufen und hat mir erzaehlt, dass mein Vater sie die ganze Zeit genervt hat, dass sie mich doch anrufen soll! (Feigling!) Ich werde mich nicht melden, habe aber die Befuerchtung, dass er sich bei mir melden wird und weiter so tut als ob nie etwas gewesen ist-Ich will das nicht mehr!
Willow-Ich denke, du musst staerker werden! Lass dich nicht von denen so runterziehen! Ich hoffe, du hast nicht noch andere Probleme!? Welche Gefuehle zeigst du Ihnen? Ziehst du dich zurueck? Was hast du schon ausprobiert, damit es besser wird?

Liebe Gruesse
Luni
shining nighthallo erstmal alle zusammen,
also ich habe nicht so schreckliche Eltern wie manch anderer, aber für mich ist es ein horror bei ihnen leben zu müssen und der Gedanke von ihnen abhängig zu sein, mit ihrem ganzen lebensstil und ihrer gefühlslosigkeit und doch versuche ich immer noch daran zu glauben dass alles mal ein ende hat
Peachycoma...bei euch scheint das ja zu hause teilweise echt heftig zu sein....da bin ja echt noch wirklich gut dran....
sei nun fast 1 1/2 leben meine eltern nich mehr zusammen....mit 6jahren hab ich schon irgendwie gewusst, dass das nich mehr lange gut gehen wird. ich saß oft auf der treppe und habe meine eltern streiten hören...und ich war schon irgendwie froh als sie sich dann "endlich" trennten. nur hatte ich nun die entscheidung zu wem ich gehen sollte. ich hatte mich für meinen vater entschieden. damit hatte ich meine mutter glaube ich sehr verletzt...aber nie hat sie mich mal so richtig in den arm genommen, immer konnte sie mich nur kritisieren...mein vater war nicht oft da... ich glaube ich kannte ihn gar nich mal so gut.... naj...so suchten sich halt beide elternteile ne neue wohnung.... ich bin mit meinem vater in ein benachbartes dorf gezogen... war aber auch oft bei meiner mutter... der abstand zu ihr tat unserer beziehung zueinander wirklich gut... wir gerieten nicht mehr ao oft aneinander. teilweise war ich öfter bei ihr zu hause ( in der nur 2zimmer wohnung) als bei meinem vater. doch der erdrückte mich irgendwie. irgendwie meinte er immer mit mir rede zu müssen. ich fühlte mich nich wohl dabei. er ließ mir auch nich viel freiheiten. und ann war da noch die neue freundin....da ich wusste,, dass er sie schon länger gehabt haben muss, fand ich die ganze sache nich so schön. mir gings oft nicht gut. war immer zwischen beiden eltern hin und her gerissen. aber das kennt wohl jeder, dessen eltern getrennt leben. meine mutter hatte mich nie gefragt wie es mir geht...auch wenn ich´s mir immer von ihr gewünscht hätte. irgendein tag, als ich bei meinem vater war,
wollte ich nocheinaml zu ner freundin. er wollte es nich. ist total ausgerastet. hat mich wieder hereingeschliffen , hinein in mein zimmer. und irgendwie war er so wütend dass er vor mir stand und mir rechts und links eine runter gehauen hat. ich hatte riesen angst n dem moment....dann nahm mir auch noch die chance mich telefonisch bei irgendjemanden zu melden. er steckte das kable vom telefon raus und nahm mir mein handy weg. bis heute kann ich das meinem vater nich verzeihen. ich wollte auf der stelle zu meiner mutter ziehen. als ich ihr von dem vorfall mit meinem vater erzählte reagierte sie kein bisschn geschockt oder so. ich hab sie nich verstehn können. sie sagte fast gar nix. man hätte meien können,dass sie hätte sagen wollen : selber schuld!. ich konnte das nich glauben.
dank einer guten freundin und der zwischenzeitlichen hilfe einer psychologin wohne ich nun bei meiner mutter. ich galaube dass das das wohl irgendwie das beste ist. zwar fragt mich meine mutter auch heute noch nich wie es mir geht, und wir streiten uns oft.. aber trotzdem hab ich sie lieb....
zu meinem vater wollte ich anfangs keinen kontakt. aber so langsam konnte ich mich wieder ihm annähren. und er hat sich auch dafür entschuldigt. ich weiß, dass es ihm wirklich leid tat. und mittlerweile kam es saogar zu einem treffen zwischen uns 3en ohne streit. war richtig schön. und nun freue ich mich auch meinen vater zu sehen.....nur der noch immer andauernde streit zwischen meinen eltern geht mir auf die nerven....und das meine mutter mich nie verstehen wird....
Willow-->Luni
Ja bei uns hat auch nie jemand ein Wort über einen verstorbenen Menschen verlohren. Ich finde das allerdings voll schlimm. Gerade als Kind weist du doch gar nicht damit umzugehen. Du verstehst das alles nicht und verarbeiten kann man es so ja erst recht nicht. Es erscheint einem normal. Was glaubst wie ich durch dieses Verhalten jetzt damit leide. Da ich schon sehr viele Menschen verlohren habe und es ja nicht besser wurde, kann ich inzwischen garnicht mehr damit umgehen. Es erscheint mir normal einfach nicht darüber zu reden. Doch ich hab das Gefühl genau das tun zu müssen. Echt, es zerfrisst mich regelrecht.
Ich weis genau das ich es zur Zeit nicht verkraften würde wenn noch ein Mensch stirbt den ich kenne.

Mitunter weis ich nicht wie ich in die Zukunft blicken soll, wenn die Vergangenheit mich nicht in Ruh lässt.
Echt ich glaub ich komm grad mit mir gar nicht klar. So gern würd ich mich verändern, mich neuen Menschen die ich eigentlich mag anders verhalten. Nicht so verschlossen sein und gerade aus blicken können. Jedoch bin ich vollkommen durcheinander mit mir und meiner Person. So schrecklich viele Dinge aus meiner Vergangenheit zerreissen mich gerade. Möchte mich am liebsten verkriechen...
Ach Luni, natürlich habe ich noch eine Menge anderer Probleme, die dann ausnahmsweise mit meinen Eltern mal nix zu tun haben.
Was ich denke und fühle war meinen Eltern immer egal. Hauptsache ich habe so funktioniert wie sie es sich wünschten.
Aber genau das habe ich ja nicht!!! Was mir ja ausdrucksstark zu spüren gekommen ist.
Früher wenn ich angekommen bin, wurde ich abgewiesen.
Später war es dann einfach so das ich mir erst garnicht mehr die Mühe gemacht habe. Ich habe das Gefühl das ich mich nicht überwinden kann auf sie zuzugehen. Vielleicht würden sie sich ja jetzt dafür interessieren. Doch wie mache ich den Schritt?
E ist furchtbar. Ich möchte ihnen nicht das Gefühl geben das sie
für mich wichtig sind, ebend weil sie es nie waren. Sie haben mir nie geholfen. Warum soll jetzt alles normal werden? Echt das könnte man noch pubertäre Rache nennen. Es ist mir unheimlich!
Ich glaube ich habe sogar Angst davor vor meinen Eltern Gefühle zu zeigen. Sie wissen so wenig von meinem Leben und so gut wie nix von meinem Inneren. Ich hab keine Peilung wie ich die Überwindung hinbekomme. Habe ich Angst davor das es gut werden könnte? Das klingt verwirrend...
Es bringt heut mal wieder sehr viel hier zu schreiben - ich bin völligst durcheinander!
Ich habe so gut wie noch nie ausprobiert etwas anders zu machen. Oh Gott ich habe schreckliche Angstdavor.
Kann man so blöd sein?
Aber sie haben mir nie Gefühle gezeigt, Ihre Gedanken erzählt oder über Dinge geredet. Ich glaube ich muss das ersteinmal für mich lernen, da ich ja auch so geworden bin, eh ich damit den Versuch machen kann auf meine Eltern zuzugehen.
Oder hast du einen Tipp???

--> Peachycoma
... klingt genau so als wenn du dich deine gesamte Kindheit nicht im Ganzen gefühlt hättest...
Hin und hergerissen zwischen beiden DNS Hälften. Die je irgendwie trotzdem beide zu einem selbst gehören.
Tja es ist schon kohmisch. Ich weis das ich mich, hätten es meine Eltern mal geschafft sich zu trennen zu meinem Vater gegangen wäre. Weil ich ihn ebend als Mensch akzeptiere, jedoch meine Mutter absolut nicht.
Ich hoffe das es dir in Zukunft gut gehen wird. Mach das beste draus.

Und übrigens glaub ich das manche Menschen einfach unfähig sind anderer Leute Gefühle,Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen- geschweige denn verstehen zu können.
Das ist einfach so, zerbrich dir nicht den Kopf über deine Mutter.


So ihr alle, Danke für eure Beiträge ... auf das wir auch weiterhin noch fleißig schreiben ...

Drückt mir wenn ihr zwischendurch mal Nerven habt bitte bitte die Daumen. In den nächsten Wochen kommt ein Brief der bedeutend wichtig für mich ist.
Sollte es eine schlechte Nachricht geben ...
dann werde ich hier im Forum übernachten - höchstwahrscheinlich!!! und damit ich keinen Scheiß mache...
Au weiha ich darf garnet drann denken, ich glaub das würde mich dann echt umhauen. Werd berichten wenn es soweit ist.

Bis dahin danke an euch alle + viel Durchhaltevermögen!!!

Eure Will
NudelJa, die Sache mit dem Tod...
Vor etwa zwei Jahren starb meine Tante. Ich habe es erst nach ein paar Tagen von meiner Schwester erfahren. Meinen Vater schien es völlig kalt zu lassen, meine Mutter bildet sich seitdem ein, dass sie selbst auch bald stirbt. Sie verwendet das sogar als Rechtfertigung fürs Trinken, nach dem Motto: "Ich hab ja nimmer lang, also gönnt mir den Spass!"
Aber darüber geredet haben wir nicht. Keine Gespräche, keine Auseinandersetzung mit dem Tod.
Dann hat sich ein Freund aus Polen umgebracht, und ich war diejenige, die meine Schwester tröstete.
Meine Eltern machen so viel schlimmer, ohne es zu bemerken.
So machen sie sich oft über meine Freunde lustig, weil sie schwarz sind oder weil sie schwul/lesbisch sind. Oft sogar, wenn sie bei mir sind, nur dass sie es auf polnisch machen, so dass es meine Freunde nicht verstehen. Gut so... Aber gute Vorbilder sind sie nicht. Wenn ich sie darauf anspreche, dann kommen entweder völlig verständnisslose Blicke, oder noch mehr Witze auf Kosten anderer. Vermutliche hasse ich es deswegen so sehr, wenn über jemanden gelästert oder jemand verarscht wird.
Naja, ich habe auf alle Fälle vor, all ihre Fehler nicht zu wiederholen. Ich bin bereit, einzusehen, wenn ich etwas falsch gemacht habe, und mich zu bessern. Das unterscheidet mich von meinen Eltern. Gott sei Dank...

Nudel
MaudiHallo ihr!

Zu diesem Thema möchte ich meinen Senf jetzt auch hinzufügen, denn mir geht's echt auch nicht anders:

Also, als erstes möchte ich sagen, dass ich echt froh bin, nicht die einzigste zu sein, die mit ihren Eltern, zoff, streit, ect. haben.

Meine Eltern verstanden sich eigentlich auch immer sehr gut, doch auf einmal verstand ich die Welt nicht mehr... Sie stritten nur noch Tag und Nacht und einmal so heftig, das mein Vater, meiner Mutter sogar schon gegenstände an den Kopf warf... Worüber sie sich gestritten haben, dass weiss ich nicht mehr, denn ich war erst so 7 oder 9 Jahre alt (jetzt bin ich 12)... Wie dem auch sei, zogen meine Mutter und ich aus und suchten uns eine neue Wohnung, ganz in der Nähe. Das lief eigentlich ganz gut, so ein halbes Jahr, doch dann konnte mein Vater seine Wohnung nicht mehr bezahlen und zog deshalb zu uns... Er verpsrach eine andere Wohnung zu suchen, bis er einen anständigen Job hat.
Doch ich find's scheisse, dass er sich nicht einmal die Mühe macht um einen zu finden. Stattdessen sitzt er zu Hause rum, macht sich ein schönes Leben, und meine Mutter kann arbeiten gehen um die Miete zu bezahlen! Auch sonst meint er, er sei der Herr im Haus ... Und scheisse find ich auch wie er mit mir langsam umgeht:

Ich so war am Hausaufgaben machen und liess grade "Evanescence" laufen... Und was macht er: Er stellt die Anlage ab, weil ihn rock nervt -.-
Und wenn ich so vergleiche mit meinen Klassenkameraden kommen mir echt die Tränen wie fürsorglich die Väter zu ihnen sind... Ging mein Vater jemals mit mir an einen Ausflug, ins Hallenbad, ins Kino, oder wandern? Nein... und wenn: dann nur für sein eigenes Wohl. Aber er hat nie etwas mir zuliebe gemacht...
BlackDawnIch weiß nicht wirklich, ob es hier rein passt. Möchte es trotzdem kurz schreiben.
Habe vor kurzem meine gesamten Kuscheltiere ausgemistet, mit dem Erfolg, dass alle von Motten befallen waren und gewaschen werden mussten. Auch wenn es etwas sentimental klingt: "Meine Kuscheltiere habe ich so lieb, wie einen lieben Menschen." Es hängen einfach viele Erinnerungen daran, die ich nicht missen möchte, viel Libe. Ich denke, ihr wisst was ich meine.
Meine Mutter wollte unbedingt, dass ich einige davon wegschmeiße. Zu so etwas wäre ich nie im Stande.
U.a. nannte sie meinen alten 'Affi' "hässlicher 80er DDR-Affe". Das hat mir schon mal gereicht. :q
Ich hatte meiner Mutter vorher ausdrüchlich gesagt, dass sie keines der Tiere wegschmeißen solle, ja, sie solle noch nicht einmal auf so einen perversen Gedanken kommen...
Und?? Was denkt ihr macht sie???
Sie schmeißt meinen heißgeliebten Hund weg, den ich schon besitze, seit ich 2 Jahre alt bin. Ohne mir was zu sagen. Durch Zufall entdeckte ich das arme verängstigte Tier im Mülleimer. :(
Das hat mir übrigens meinen Tag vermiest.

Auch wenn es für einige lächerlich klingen mag: Wie kann man nur so herzlos sein? Ich könnte nie irgendein Kuscheltier (egal wem es gehört und wie abgefuckt es aussieht) wegwerfen. Da liegt doch eine Seele dran...:eek:
GollumBei mir heime schauts so aus, dass ich die ganze Zeit gedacht hab dass unsre Family die beste auf der ganzen weiten Welt ist... aber, denkste... letztes Jahr ham wir (sprich mein Vater und ich) rausgefunden dass meine Mutter nen andern hat... mittlerweile wohnt sie bei ihm (also ihrem Macker) und naja... sie lässt es völlig kalt wie es mir geht, meinem Vater oder dem rest der Familie... an Geburtstagen kommt sie vorbei (ohne ihren neuen, der täte sonst min. drei Wochen kein LKW mehr fahren können) und spielt vor allen "Heile Welt"... zurückkommen tut sie nich weil der Typ die Woche über auf Achse is und sie sich um die Katze kümmern muss... also echt, was soll sowas...?!
Ich weiß es passt nur annähernd zum Thema aber dacht mir, dass ich hier mit der Sache am besten aufgehoben bin...
DG
Willowhi ihr alle zusammen ...

komm grad von ner Party und bin noch voll zu ...

Zu erst einmal möcht ich berichten, das es geklappt hat.
Ich bin ab Oktober Studentin an ner Kunsthochschule ...
ich raffs noch garnet ... es ist so toll!!!

Das allerbeste ist aber daran das ich jetzt die Fliege mache.
Ich sag adios zu Haus und kann den ganzen Scheiß los werden.

Ich bin so überglücklich das ich's hinaus in die ganze Welt schreien möchte!!!

Ich fass noch garnet wie ich das geschafft habe.

Ab jetzt kann das Leben nur noch besser werden ...
Wenn ich es jetzt noch schaff meine Vergangenheit zu verarbeiten, dann habe ich eine glückliche Zukunft!!!
In so fern nix mehr passiert...

Meld mich wieder demnächst ... wenn ich nüchtern bin ...

Umarmende Grüße an alle

eure Will
SeciliaHallo Willow,

so wie Du dein problem schilderst kenn ich es zwar nicht, aber es ist auch nicht schön bei mir zu Hause. Meine Eltern sagen ich sei selber Schuld, aber sie geben mir keine Chance es zu ändern.

Ich bin oft bei meinem Freund und kaum zu Hause, weil ich mich dort nicht mehr wohl fühle. Ich bekomm keine Liebe..keine Umarmung keinen Begrüßungsbussi oder ähnliches. Wenn meine Eltern mir Gute Nacht sagen streicheln sie mir über den Kopf und das war es. Ich fühle mich in der Familie meines Freundes viel wohler. Sie behandeln mich lieb und nett. Meine Familie mag meinen Freund nicht und deshalb ist der ganze Streit oder besser die Entfremdung passiert. Was ist das für eine Familie ich geh in mein Zimmer und meine Eltern gehen ins Schlafzimmer. Wir reden kaum und wenn dann sind es belanglose Sachen. Ich find es traurig, wüsste aber auch nicht, wie ich es ändern sollte. Und ob ich das überhaupt will!
Willowhallöchen an euch alle ersteinmal ...

ihr könnt euch garnet vorstellen wie gut es mir zur Zeit geht.
Abgesehen von einem kleinen Depressions Anfall, aber den hab ich gleich realisiert und dagegen angekämpft, ist meine momentane Stimmung einfach perfekt.
War ganz erstaunt, nach meinem nächtlichen Dilemma, noch hier so ordentlich gepostet zu haben.
Na wie auch immer, jetzt bin ich wieder da!!! + nüchtern ...
Nächste Woche fahr ich nur kurz in meinen wohlverdienten Urlaub. Au weiha ich freu mich einfach riesig dadrauf.


Black Dawn -->
... oh man das kenn ich nur zu gut. Ich weis nicht was in solchen Menschen, die einfach so Sachen von anderen wegwerfen ohne zu fragen, im Kopf vorgeht.
Meine Mutter hatte das immer mit Anzieh Sachen und Schuhen getan. Da war ich schon jedesmal so enttäuscht ... unter anderem
vor 2 Jahren einmal komlpett meine ganze schwarzen Sachen ...
aber es sind halt nur Sachen sag ich mir jetzt ...
Damals bin ich in Blue Jeans und nem beigen Pulli losgezogen um mir neue Sachen zu kaufen... heftig oder ... hab mich so mieß gefühlt...
Kuscheltiere jedoch sind die Härte. An denen hängt man ja wirklich viel mehr. Vorallem wenn noch Kindheiterinnerungen und Geborgenheit dran liegen. Ich habe zum Beispiel ein Kuscheltier das ich immer und überall dabei hatte/habe. Jedesmal wenn ich geweint habe, hat es meine Tränen getrocknet. Es kennt all meine Sorgen und viele Geschichten.Ich weis nicht was ich tun würde wenn es mir weggenommen würde oder ich es verlieren sollte. Aber ich bin Gott sei Dank zu alt als das meine Mutter meine Sachen etwas angehen würden. Obwohl sie das natürlich trotzdem noch tut. Aber ist ja bald vorbei!!! Juchheee!!!
Ich weis nicht ob Erwachsene das einfach nicht mehr verstehen können. Sie denken ja immer so rational, geordnet und gefühlsträg. Sie können sich glaub ich nicht mehr vorstellen was ein Kuscheltier oder andere geliebte Dinge für ein Kind bedeuten können. Sie sehen nur das Kuscheltier oder besser gesagt das Ding was ersetzt werden kann, was zuviel ist, zu alt oder verbraucht, nutzlos und vorallem nicht wichtig. Sie geben sich keine Mühe mehr hinter die Dinge zu schauen.
Tja so sind die Erwachsenen ... was soll man dazu sagen ...
ich hoffe mich später anders zu verhalten ... und ich werde es auch ... denn ich habe dazu gelernt ...

Secilia -->

deine Worte klingen mal wieder wie meine eigenen ...
Aber weist du was? Sei Dankbar für jede Kleinigkeit an Liebe die du zu Haus bekommst. Über den Kopf streicheln ist doch schon wunderschön ... ich bin immer froh wenn wir uns überhaupt guten Nacht sagen und nicht jeder in sein Zimmer verschwindet.
Abendbrot wird so gut wie nie zusammen gegessen. Wenn doch wird sich am Tisch gegenseitig runtergemacht oder lustig gemacht über den jeweils anderen. Aufgestanden wird dann wenn wer fertig ist. Wie oft hab ich mich schon allein sitzend über meiner letzten Schnitte in der Küche vorgefunden. Da wird einfach aufgestanden und nur so weit weg wie möglich gegangen.
Wenn man sich sieht dann wird einem an den Kopf geknallt was man noch zu erledigen hat oder was man mal wieder falsch gemacht hat. Aber nicht nur meine Eltern gegen mich ...
bei uns ist das so richtig ein Spiel jeder gegen jeden.
Gott sei Dank bin ich auch so gut wie nie zu Haus.
Andere freuen sich endlich nach Haus zu kommen und wir freuen uns halt wenn wir eben nicht zu Haus sein müssen.
So ist das halt. Solang dir die Familie deines Freundes Geborgenheit und soetwas wie Familiäre Atmosphäre vermittelt, ist das doch trotzdem toll. Es gibt halt Menschen die sind halt unfähig eine Familie zu sein.
Nimm dir das bei dir zu Haus bitte nicht zu sehr zu Herzen...
Auch wenn es schwer fällt.
Such dir deine Liebe anderswo wenn du sie von deinen Eltern nicht bekommst... das ist das einzigste was hilft...

Es ist unheimlich traurig das alles immer wieder zu hören.
Überall ist es das gleiche, diese verdammten Erwachsenen...
Wann kapieren Eltern endlich das sie die Verantwortung für ihre Kinder haben...
einen jungen Menschen groß zu ziehen ... die Pflänzchen gießen und nicht von Anfang an vergiften...

Wisst ihr was mich mal brennend interessieren würde?
Die Meinung von ebend einem Erwachsenen Elternteil...
was sie zu ihrer Verteidigung zu sagen hätten...
ich glaube viele sind sich nicht im geringsten bewusst was sie da eigentlich tun ... und zerstören ...
ich meine es gibt ja auch ganz tolle Eltern, davon mal abgesehen.

Na guddi, also an euch alle verschick ich was von meiner momentanen Kraft!!!
Ich höre jetzt auf sonst wirds zu viel Mist auf einmal.

Seid herzlichst umarmt eure Will
SeciliaHi Willow,

es ist ja nicht immer so, das meine Eltern mir Gute Nacht sagen. Zum Beispiel war es einmal so, dass ich zu Hause war und meine Eltern im Konzert. Sind erst spät nach Hause gekommen und ich hab schon geschlafen. Meine Mom kommt in mein Zimmer rein, knipst das Licht an ( sie wollte meinem Hasen noch was zu fressen geben) und dann sagt sie: "Ach du bist ja da." Das wars mehr nicht, hat dann das Licht ausgeknipst.

Einerseits würde ich mir wünschen, dass unser Familienleben wieder in geregelte Bahnen kommt, aber ich seh nicht ein, dass ich allein dafür "schufften" soll.

Ich find aber das es bei dir schon ziemlich extrem ist. Ich hoffe für dich, das du auch einen Platz hast, an dem Du viel Liebe und Kraft hast.
KampfsauNaja wie es sonst bei dir ist Secilia,kann ich nicht sagen aber du lagst im Bett und deine Mutter hat eben nicht so einen großen Aufstand gemacht.Ausserdem hat "sie" sich um "deinen" Hasen gekümmert.Bei uns wird auch meist nicht zusammen gegessen oder immer Hallo gesagt.Ich krieg nachts auch keine Gutenachtbussis oder sonstwas.Manchmal sehe ich meine Eltern über die Woche so 4-6Stunden (Wochenende nicht mitgezählt)
weil ich eigentlich nicht den Drang habe mit ihnen ständig abzuhängen.Nicht das ich sie nicht respektiere oder mag nur halte
ich es für nicht zwingend notwendig sich andauern zu umarmen oder Bussis zu geben oder immer zusammenzusein.Wenn man
das tut ist das auch gut aber für mich halte ich das für nicht notwendig
fly59mucwenn eltern ihren kindern zu wenig liebe oder aufmerksamkeit schenken, ist das der schlimmst fehler, der eltern unterlaufen kann. die kinder haben ihr leben lang dran zu knabbern und es wirkt sich meist negativ auf ihre eigene beziehungsfähigkeit aus. den eltern ist meist nicht einmal bewusst, was sie da verbrechen. am schlimmsten ist, dass die wenigsten "kinder" in der lage sind, sich mit zunehmendem alter einen panzer gegen den immer wieder empfundenen mangel an zuneigung zuzulegen, so dass eine verarbeitung manchmal sogar erst dann möglich wird, wenn die eltern schliesslich ableben.

ich hoffe, dass alle, die diese erfahrung machen bzw. gemacht haben, leute finden, die ihnen helfen mit diesem trauma, mit dem man sich oft ein leben lang herumschlägt, besser klarzukommen.

alles liebe
Willow--->fly
... ein riesen großes Dankeschön für diese so wahren Worte.
Genau das wünsche ich auch jedem...

Liebe Grüße Will

+ bin wieder ausm Urlaub zurück - hab ganz tief eingeatmet und jetzt gehts weiter!!!
WillowHallöchen ihr alle da draußen ... ihr seid so still in letzter Zeit...

bekomm ja immer gleich Panik - so von wegen oh weh jetzt schreibt keiner mehr ... aber ich hoffe das sich doch noch das ein oder anderer Wort hier dazu gesellt!

Wisst ihr das es mir fast so vorkommt als wenn meine Eltern in letzter Zeit netter geworden sind.
-> jetzt wo es nur noch 2 Monate voll ,,trauter,, Zusammenlebezeit sind.

Ich bin mal gespannt wen sie dann angiften wollen ... wahrscheinlich schlagen sie sich dann die Köpfe gegenseitig ein, aber das soll mich ja dann nicht mehr stören.
Vielleicht aber tritt das 8. Weltwunder ein und sie fangen mal an miteinander zu leben und zu reden.
Wenn sie mich nicht mehr haben gibt es vielleicht keinen Grund mehr so beschissen zu sein ...
Ich verbrecherisches Kind... hab meine armen Eltern ja sowas von gestraft...
Naja was auch immer wird, es kann nur noch besser werden!!!

Plötzlich hat man sein Leben wieder vor sich und nicht ständig das Gefühl es wär zu Ende ... oder müsste zu Ende sein ...

Hat wer hier das schon durchgemacht als letztes oder einzigstes Kind von zu Haus auszuziehen?
Erzählt doch mal wie haben sich eure Eltern davor und danach verhalten?!!!
Würde mich ja mal brennend interessieren...

Knuddelnde aufmunternde Grüße eure Will
fly59mucEs ist schön, dass in der letzten zeit deine eltern netter zu dir zu sein scheinen. warum seid ihr nur noch zwei monate zusammen ? ziehst du dann aus?

es muss übrigens nicht nur mangelnde kommunikation zwischen den eltern sein, die zu einer gestörten beziehung zwischen kind und eltern führt. es kann auch sein, dass die eltern so aufeinander fixiert sind, dass ein kind in dieser beziehung keinen platz mehr hat. das führt dann dazu, dass allles andere wichtiger ist als das kind, mit dem die eltern sowieso probleme haben weil es seine eigenen gedanken und ideen hat, die nicht unbedingt in den horizont der eltern passen.

freu dich auf die zeit des getrennt seins und versuch nette freunde zu finden, die mit dir dieses thema so oft wiederkäuen, bis es dir zum hals rauskommt. nach meinen erfahrungen eine einigermassen taugliche art, das beziehungsproblem zu verarbeiten. bei den ersten wiedersehen wird es übrigens bestimmt rückschläge (emotioneller art) geben.

aber wie heisst es so schön: die zeit heilt alle wunden. das trifft auch hier zu, wenn es auch eine echt besch... art der verarbeitung ist. viellleicht schaffst du es in den verbleibenden zwei monaten noch, das thema bei deinen eltern anzuschneiden (wobei ich allerdings skeptisch bin).

alles liebe
Fallen_Raven@ Willo

Ich habe Heute das erste Mal dieses Forum betreten und bin dabei auf Deine Mail gestossen. Ich kann so gut nachvollziehen wie Du Dich fühlen musst, denn mir ging es früher genau wie Dir. Ich bin nun schon vor vielen Jahren bei meinen Eltern ausgezogen und führe zwischenzeitlich mein eigenes Leben und ich kann Dir nur eines sagen, nicht Du bist wertlos, es ist eine unschöne Situation in der Du Dich befindest, aber dafür kannst Du nichts. Finde zu Dir selbst und Du wirst automatisch zufriedener werden, egal wie Deine Eltern gerade mal wieder drauf sind. Beschäftige Dich mit Deinen Wünschen, Vorstellungen und Träumen und versuche diese zu verwirklichen und lerne Dich selbst zu lieben, denn dann wird auch die Liebe automatisch zu Dir kommen und wenn es auch nicht Deine Eltern sind, die Dir das geben, wo nach Du Dich sehnst, Du wirst es vom Leben bekommen. Und versuche, sobald Dir das möglich ist, Dich von Deine Eltern zu lösen, denn das ist ganz wichtig um vielleicht wieder irgendwann wieder einen Schritt auf einander zugehen zu können, der besser ist als all das, was Du im Moment erlebst.
Ich weiss nicht ob Dir das irgendwie Mut macht, aber wenn Du daran glaubst, dass Du wert bist geliebt zu werden, dann wird es auch so kommen.
Willow---> Fallen_Raven

... wow mir fehlen die Worte ... danke dir von ganzem Herzen für diese Aufmunterung... schöner hätte es nicht formuliert sein können ... Danke vielmals ... auch wenn es ein furchtbar harter Weg wird ... irgendwann will und werd ich den ganzen Quatsch hinter mir lassen ... die Beziehung (welche Beziehung?) zu meinen Eltern ist die eine Sache, das was sie mir mit auf den Weg gegeben haben eine fürchterlich andere ...
Danke nochmals!!!

Liebe Grüße Will
NudelHey, Ich dachte ich meld mich auch mal wieder.

Zunächst wünsche ich dir, Willow, viel Glück. Ich freu mich für dich, dass du jetzt dein eigenes Leben anfangen kannst, und ich hoffe, dass du glücklich wirst. Und auch, dass deine Eltern netter sind, freut mich.

Bei mir zu Hause siehts zur Teit nicht unbedingt besser aus. Vor kurzem habe ich versucht meiner Mutter das mit meinen Depressionen und Ängsten (an denen sie ja nicht ganz unschuldig ist) zu erklären. Ich habe noch nicht mal einen Satz gesagt, da wurde ich auch schon als launenhaft und faul beschimpft. Und als ich daraufhin zu weinen anfing, hieß es bloß:"Hör auf zu heulen, das stresst mich!" Und sie war dabei nüchtern.
Ich hätte vielleicht soetwas erwarten sollen, aber ich erlag dem Trugschluß, dass sie als meine Mutter auch wie eine Mutter fühlt, und Verständnis und Trost entgegenbringt.
Aber etwas Gutes hat die ganze seltsame Situation zu Hause schon: Ich verstehe mich mit meinen Geschwistern besser. Wir sind wie Verbündete, die gemeinsam versuchen gegen einen Feind zu bestehen.

Nun denn,
eure Nudel
WillowNa grüß Dich Nudel,

Danke, danke- schön von dir zu hören ...
tut mir echt leid das sich bei dir noch nicht wirklich viel verändert hat. Aber woher soll es auch, soetwas kommt ja net über Nacht.
Das mit dem Verbündnis zu deinen Geschwistern find ich richtig toll. Denn irgendwie sind es ja die eigenen Geschwister die am wirklichsten nachvollziehen können was zu Haus abgeht. Andere glauben zu wenig und haben nicht die selben Dinge erlebt.
Behaltet das für euch, es ist wichtig!!!
Meine Schwester hat sich eínfach vom Acker gemacht, und hat mich damals allein gelassen. Das hab ich ihr mal ne zeitlang richtig übel genommen, aber heute ist sie die stärkere von uns beiden und steht über mehr Dingen. Dafür ist sie der Mensch der mich noch am meisten verstehen wird, und auch der einzigste Mensch auf den ich jemals richtig gehört habe und hören werde.

Ich glaube deine Mutter wusste genau von was du da anfangen wolltest du erzählen, aber da sie schätzungsweise selber an Depressionen leidet ( sonst würde sie net trinken ) kann sie darauf einfach nicht eingehen.
Das war ein guter Versuch von dir an die falsche Person würd ich sagen. Du kannst nicht deiner Mutter etwas erzählen wollen was sie sich selbst niemals eingestehen wöllte. Sie müsste sich dann damit auseinandersetzen. Das ist dann wohl ein wenig zu viel verlangt. Ganz außen vor gelassen jetzt mal die Tatsache das sie deine Mutter ist. Mütterliche Verantwortung kannst du dann in solch einer Situation erst recht nicht verlangen, wenn dir diese schon vorher nie zu teil geworden ist.

Na guddi du Maus, lass wieder von dir hören wa!!!

Liebe Grüße Will
WhillowHallo alle zusammen,

ich habe einige der Beiträge gelesen und mich gefragt was Eltern zu solchen Handlungen
veranlasst. Ich weiß nicht genau was schlimmer ist: geschlagen und angeschnauzt werden,
oder ignoriert zu werden... das letztere trifft auf mich zu. Ich bin sehr in Musik interessiert
und spiele schon seit 6 Jahren Klavier. Seit einem Jahr komponiere ich auch eigene
Stücke. Nur irgendwie scheint das meine Eltern wenig zu interessieren. Ich höre immer
nur ein lasches "ja, hört sich gut an." Aber das ist noch nicht das eigentliche Problem.
Viel härter trifft es mich, dass mein Vater mir gesagt hat ICH SEI IHM EGAL!
Früher habe ich gerne mit ihm philosophiert über das Leben und Gott.
Doch seit er mir das gesagt hat ist bei mir was kaputt gegangen.
Das war vor einem dreiviertel Jahr. Und ab da hat sich einiges geändert:

Ich war oft sehr traurig und lustlos.
manchmal habe ich schrecklich geweint und mir was zurecht phantasiert, was die Sache leichter machte.
die Gespräche mit ihm habe ich ganz eingestellt, ich rede nur noch das nötigste.
dazu kommt noch, dass ich im Haushalt helfen muss (was eigentlich kein problem darstellt)
und eine bestimmte Menge an Aufgaben in einer Woche erledigen muss sonst habe ich zu zahlen (1-6 euro je nach nichterbrachter Leistung)
Ich weiß garnicht ob es erlaubt ist von seinen Kindern so viel Geld abzuknüpfen.
diese Regel gilt nämlich auch für meine zwei kleineren Geschwister.

Eine ungefähr gleiche uninteressierte Haltung mir gegenüber hegt auch meine Mutter. Sie fragt nicht nach meinen Schulischen Leistungen geschweigedenn nach meinem Befinden o.ä..
Wenn ich ihr mal etwas erzähle, hört sie mir nur halb zu und ist meist mit "wichtigeren" Dingen beschäftigt.
Oder sie hat keine Zeit, versteht mich nicht ..... (vielleicht muss ich dazu sagen, dass beide Elternteile arbeiten)
Sie hat sich sehr ins negative geändert seit sie so viel arbeitet. Sie hat eine mir unangenehme art zu reden und ist auch viel unhöflicher geworden,aggressiv.
Naja, ich habe mich eben immer mehr in mich zurück gezogen und sogar auf freunde
verzichtet mit denen ich hätte reden können. Das lag auch daran, dass ich von ihnen als
verrückt abgestempelt wurde, da ich "zu viel" über das Leben nachgedacht hätte und total
"abtrünnige" Gedankengänge hätte.
Das gröste war allerdings als mir mein Vater vor zwei Tagen sagte(ich weiß nicht mehr genau
wie er es gesagt hatte) oder auch andeutete dass ich ausziehen könnte....
Ich habe wie immer alles erst mal geschluckt und ganz ruhig reagiert.
Doch im nachhhinein kann ich es garnicht fassen warum er das gesagt hat.
Bin ich ihm ein Hindernis? Koste ich ihm zu viel? Mag er mich nicht? Kommt er nicht mit mir klar? obwohl ich doch so durchsichtig bin...

Bevor ich all diese Erfahrungen gemacht hatte habe ich immer gedacht, meine Eltern seien
die besten Eltern auf der Welt. Ich dachte Eltern seien immer für einen da und lieben dich.
Zeigen dir wie es in der Welt zugeht, helfen dir bei Probllemen und sind einfach nur da...

Vielleicht hört sich das alles im Moment nicht so wirklich schlimm an ,aber für mich ist es schlimm.
Dieses schreckliche Gefühl allein zu sein, keine freunde denen man davon erzählen kann, keine Eltern die da sind,
keine Kontakte zu niemandem...... das saugt einen auf.
Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass ich sehr sehr viel warum gefragt habe. Nicht laut
sondern mich selber. Mir meine eigene Antwortenwelt aufgebaut, mein eigenes Weltbild.
Ganz alleine, weil ich dachte niemand interessiert sich für diese Fragen. Oh man, jetzt fang ich schon wieder an zu heulen.
Es macht mich einfach fertig allein zu sein.
Meine ganzen Gedanken habe ich bis heute für mich behalten und nur sehr selten welche
davon an die Luft gelassen aus Angst nicht ernst genommen zu werden.
In den letzten Wochen habe ich mir ernsthaft überlegt einen Psychologen zu konsultieren aber vielleicht brauch ich ja einfach nur reden und mich meiner Umwelt
zuwenden. Ich sehe ja, dass ich nicht alleine bin mit meinen Problemen.

Respekt für alle, die bis hierher gelesen haben und sich meine Probleme "angehört" haben!!!
Würde mich sehr über verständnisvolle Reaktionen auf meinen Beitrag freuen.

Danke
fly59mucIhr Lieben,

nachdem ja aus den unterschiedlichen beiträgen deutlich geworden ist, dass eltern wirklich viel falsch machen können, will ich mal versuchen, die sache aus objektiver sicht (bin selbst vater) zu analysieren. ich habe eine frau, die das problem mit gefühlskalten und lieblosen eltern selbst durchgemacht hat und noch immer durchmacht, und es bedurfte vieler stunden intensiver gespräche, um den seelischen druck, der aufgrund diese gestörten verhältnisses auf ihr lastete für sie einigermassen ertragbar zu machen.

auf der anderen seite bin ich selber vater zweier kinder und kenne somit auch die streßbehaftete seite des elterndaseins. ich komme abends etwas fertig aus der arbeit und dann fallen, sobald ich zuhause bin, mein sohn, meine tochter und meine frau (und unser hund) über mich her. ich habe teilweise noch nicht ganz abgeschaltet, jedoch jeder will mit seinen problemen gehört werden. hier wirke ih bestimmt öfters uninteressiert, weil ich nicht richtig zuhöre und einfach überfordert bin. aus dieser sitation verstehe ich wiederum, dass eltern nicht immer 100% für ihre kinder da sind (obwohl sie es sein sollten), ich kann aus dieser situation ferner verstehen, dass eltern nicht immer voll konzentriert sind oder nicht immer aufmerksam zuhören oder auch mal antworten geben, die für die kinder unbefriedigend sind oder von diesen als desinteresse oder gar affront aufgefasst werden.

also bitte beherzt alle miteinander: ELTERN SIND AUCH NUR MENSCHEN !!

Ich habe aus manchen beiträgen den eindruck gewonnen, dass das problem wohl insbesondere auch dort auftritt, wo beide elternteile arbeiten bzw. wo spannungen zwischenden eltern vorliegen.

wenn beide eltern arbeiten, ist das für beide eltern eine stresssituation mit der sie oft probleme haben, wobei dazukommt, dass eltern, die beide berufstätig sind, ab und zu schuldkomplexe gerade deswegen haben, weil sie nicht genug für die kinder da sein können. generell sind eltern menschen mit einem dicken bündel an problemen, die eure eventuell noch übertreffen: So haben eltern sich zum einen mit den komplexen herumzuschlagen, die aus ihrer eigenen erziehung resultieren. zum anderen sind die eltern für die finanzielle versorgung der familie zuständig, was eine ziemliche verantwortung und natürlich auch psychische belastung mit sich bringt, gerade in wirtschaftlich schweren zeiten. paare/ehepaare haben teilweise miteinander probleme, was dazu führt, dass die elternteile, die in ihrer beziehung selbst keine liebe erfahren, natürlich auch probleme haben, liebe an die kinder weiterzugeben. oft schleppen eltern belastungen mit sich herum, von denen die kinder nichts mitbekommen oder auch nur ahnen.

ein weiteres problem ist die erziehung selbst. mit dem älterwerden der kinder und gerade in der pubertät erwartet man von den kindern, dass sie auch ein stück verantwortung mittragen, und sei es, dass sie nur ihre eigenen sachen in ordnung halten und dass man nicht alles hinter ihnen her räumen muss. da das nicht auf anhieb klappt, betet man die selbe anmotze 100 und 1000 mal runter, ohne dass es wirklich bei den kindern zu einer änderung des verhaltens führt. ich kann mir gut vorstellen, dass einige kinder dies dann so empfinden, als ob man sie nur anpflaumen bzw. maßregeln wolle. man sollte daher auch kritisch sein eigenes verhalten gegenüber den eltern überdenken.

die obigen ausführungen über eltern sollen jetzt nicht als große verteidigungsschlacht für uninteressierte und lieblose eltern gewertet werden. ich wollte mit meinen ausführungen nur ein gefühl und ein verständnis bei euch dafür wecken, dass eltern eben nicht immer 100% eltern (d.h. für die kinder da) sind, obwohl sie es an sich sein sollten. so können situationen auftreten, wo kinder das gefühl bekommen, nicht geliebt zu werden, dies aber tatsächlich nicht der fall ist.

um hier probleme zu vermeiden empfehle ich folgendes:

wenn es sich um eltern handelt, bei denen das verhältnis bisher im grossen und ganzen stimmte, bitte die eltern ansprechen und über die eigenen gefühle informieren. wenn die eltern nicht tatsächlich lieblos sind, wird eine derartige offenheit die türe zwischen euch und euren eltern mit hoher sicherheit wieder aufstossen.

wenn es sich um einen echt harten fall uninteressierter und/oder liebloser eltern handelt habe ich folgende dringende bitte: zieht euch nicht in euch selbst zurück!!! sucht nach freunden/partnern oder leidensgenossen, denen ihr euch mitteilen könnt. wenn ihr euch nicht mitteilen könnt, krepiert ihr - salopp gesagt - von innen. ihr braucht menschen, die euch helfen, euer trauma zu überwinden und die euch zumindest eine kleine dosis liebe geben können. wenn ihr von euren eltern vernachlässigt seid, braucht ihr vor allem eins: liebe. die bekommt ihr aber nicht, wenn ihr euch zurückzieht!

zum abschied noch eins: ich habe sicher öfters mal zu meinen kindern irgendeinen mist gesagt, über den ich nicht besonders nachgedacht habe, und der lieblos oder uninteressiert erscheint, obwohl ich meine kinder wirklich liebe. nach dem lesen all der beiträge in diesem thread hoffe ich, dass dies bei meinen kindern nie zu irgend welchen problemen führen wird/geführt hat. denkt aber bitte dran, dass auch eltern nur mit wasser kochen und dass es die perfekten eltern nicht gibt.

berücksichtigt schliesslich, dass ihr die eltern seid werdet, über die eure kinder sich in 20 jahren in den foren die finger wund schreiben werden. :p

so long
Willow---> Whillow

... sei herzlich hier gegrüßt...
wo du doch fast Namenvetterin bist!!!

Also als allererstes mal bin ich voll geschockt über die Erziehungsmethoden zum Mithelfen im Haushalt. Ich meine ich kenne es von Freunden das sie ein weinig Geld bekommen wenn sie mithelfen... naja keins ist auch ok ... aber ich glaub nicht das diese Erpressung die deine Eltern ausüben überhaupt rechtlich in Ordnung ist. Eh das ist echt heftig. Was passiert wenn du mal nicht zahlst? Du also ich erkundige mich mal ob Eltern ihren Kindern überhaupt Geld für so etwas abkassieren dürfen. Wenn nicht, dann schick ich dir das schriftlich damit deine Eltern das kapieren. Sagmal machen sie das schon immer?
Echt crasse Erziehungmethode. Habt ihr euch schon mal dagegen gewehrt? Helft ihr einigermaßen freiwillig mit? Oder mussten euch eure Eltern mit Händen und Füßen dazu zwingen? Eh ich glaubs noch nicht...
Sagmal wie alt bist du eigentlich?
Hast du deinen Vater mal gefragt warum er sich so verhällt, all diese Sachen sagt, warum du ausziehen sollst?
Es klang für mich so als wenn ihr mal gut klar miteinander gekommen seid, ... da muss doch noch was vorhanden sein ...
lass dich nicht zurückweisen, sprich sie drauf an!!!
Leichter gesagt als getan ich weis, da ich noch viel mehr ein Problem habe zu reden... weil ich es noch nie gekonnt habe.
Aber wenn ihr es mal konntet, dann muss etwas passiert sein ...
also wird es für alles einen Grund geben.
Ich finde den Beitrag von fly59muc sehr gut, vielleicht kannst du daraus etwas für dich entnehmen.
Da die Musik sehr wichtig für Dich zu sein scheint, lebe dich in ihr aus, versuche deine Gefühle auszudrücken...
vorallem lass dich durch die Abweisende Haltung deiner Eltern nicht behindern. Wie haben deine Eltern früher auf deine Musik reagiert, als noch alles in Ordnung war? Hast du deine Stücke schon mal Freunden, Verwandten... Bekannten vorgespielt? Wie reagieren andere darauf?
Das wichtigste ist, ---> du liebst die Musik, also spiel für dich...
ich weis es tut weh wenn man nicht die angemessene Anerkennung für seine Leidenschaften bekommt, aber das wichtigste ist echt das DU sie magst, dich wohlfühlst...

Würde mich sehr über Antwort von dir freuen!!!

Alles liebe gruß Will
Willow--->fly59muc

... ich danke dir für diesen Beitrag ...
endlich einmal Worte von der '' anderen Seite '', genau das habe ich mir ja schon lange mal gewünscht... ich hoffe es werden noch einige Erwachsene sich dazu aufraffen!!!
Denn ich finde manchmal fängt man dann doch an darüber nachzudenken ... mal das ganze nicht nur von seiner Seite aus zu sehen, finde ich unheimlich wichtig ...
Ich denke der ein oder andere hier kann für sich auch etwas aus deinem Text nemen!
Das deine Frau das alles auch durchmachen musste tut mir leid... und ich finde es großartig von dir das ihr euch zusammen damit auseinandergesetzt habt. Ich bin noch auf der Suche nach einem Partner der genau das auch mit mir durchmacht, aber das dauert seine Zeit... und diese Geduld haben viele nicht. Hat dir deine Frau ihr Problem damals gleich anvertraut? Oder hast du nur gemerkt das sie sich anderes verhällt? Würde mich freuen wenn du kurz nocheinmal Zeit finden könntest um mir diese Seite zu schildern. Vorallem was ihr dagegen, bzw. dafür getan habt? Was man da machen kann...
Der Absatz darüber das man sich nicht zurückziehen sollte, darüber reden sollte, sich liebe anderswo suchen soll ... usw.
hat mich stark berührt. Da genau ja das mein Problem darstellt.
Was ich allerdings erkannt habe ... was ja auch schon ein kleiner Schritt ist, denke ich. Mein erster kleiner Schritt war ebend dieses Forum hier. Auf Grund der vielen Antworten und Diskussionen hier habe ich begonnen viele Dinge mit anderen Augen zu betrachten.
Ich weis das es nicht wirklich hilft nur darüber zu schreiben...
aber ich glaube doch das es vielen hilft und sie sich mit ihren Problemen nicht mehr ganz so allein fühlen.
Deine letzte Aussage fand ich dann auch recht interessant.
Ich weis das man seine Kinder vor vielen Dingen nicht beschützen kann, aber man kann ihnen lernen mit Problemen, Erfahrungen, Ereignissen umzugehen, sie zu verarbeiten ...
Ich hoffe nicht das meine Kinder später sich in irgendwelchen Foren die Finger wund schreiben müssen. Ein klein wenig kann man denke ich schon dafür tun.
So aber ersteinmal muss ich was für mich tun ... ehe ich Kinder in die Welt setze!!! Denn ich bin mir meiner Verantwortung mehr als bewusst, und weis das ich ihr momentan noch nicht gewachsen bin.
Würde mich über deine Antwort freuen!!!

Liebe Grüße Will
WhillowHallo Willow,

danke für deine Antwort. Also ich bin 16 (werde in ein paar Tage 17) und das mit der
Regel fürs Nichthelfen läuft schon seit fast einem Jahr. Anfangs haben uns unsere
Eltern nur gebeten mitzuhelfen und wir haben das dann auch gemacht. Bei meinen Geschwistern hat das noch nicht so richtig geklappt und deswegen hat unser Vater
das Punktesystem erfunden. Das heist 30 Punkte die Woche. Da waren die Geldstrafen
noch etwas niedriger.
Da dies nach der Meinung unseres Vaters aber auch nicht gut genug "funktioniert"
hat erhöhte er die Strafen auf die oben genannten Werte. So weit so gut. Ich finde allerdings, dass er damit übertrieben hat. Denn eigentlich haben wir jede Woche
immer 20-30 Punkte gemacht. Natürlich musste derjenige zahlen der unter 30 lag.
Wir haben auch relativ freiwillig geholfen, nur war es bei mir so: je höher die "Strafe"
gesetzt wurde desto mehr habe ich mich gesträubt und gesagt, dass ich das nicht ok finde; schließlich habe ich auf stur gestellt und zahle jetzt seit drei Wochen meine 6 euro für nichtgemachte Hausarbeit....
Ich weiß ,das kann nicht die Lösung auf Dauer sein. Ich habe auch schon mit meiner Mutter
darüber geredet, aber mein Vater....der sagt, dass es nicht anders funktioniert.
Ich werde mich jetzt auch mal erkundigen wie sowas juristisch geregelt ist.

Naja, nun zum Thema Musik:
Früher haben sie nicht anders reagiert. Ja, ich habe schon einige meiner Kompositionen
Freunden vorgespielt. Wobei man nicht von Freunden reden kann. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich setze meine ganzen Gefühle in die Musik, weil ich sie nicht anders äußern kann -will?
So konnte ich auch sehr lange mit meiner Einsamkeit auskommen. Nur irgendwann fehlt einem doch die Liebe.


Hallo fly59muc,

deinen Beitrag finde ich auch sehr gut. Du hast recht mit dem was du über Eltern sagst.
Es ist nicht einfach nur für die Kinder da zu sein.
Auch Eltern haben Stress und Ängste. Die Verantwortung eine Familie zu ernähren
spielt dabei eine große Rolle, ja!
Ich bin mir sicher, dass mein Vater ein sehr dickes Problemenbündel hat, wie du es so schön nennst.
Er arbeitet bei allen Tageszeiten als Busfahrer. So muss sein Schlaf-wach-Rythmus
gut geregelt sein. Das andere ist, er beschäftigt sich gerne mit religiösen themen und besonders der Bibel.
Er ist der Meinung er sagt und lebt nach der Wahrheit.
So kam es auch, dass wir einige Zeit gut miteinander reden konnten. Nur ist es leider
dazu gekommen, dass er mir eines Tages sagte ich sei ihm egal. Das hat mich wirklich tief getroffen.
Mit der zeit habe ich auch so eine art Ekel und Verachtung für ihn entwickelt.
Vorallem aber Trauer. Ich habe ihn nochmals auf seine Aussage angesprochen und mir ein
zweites Mal angehört, dass ich ihm egal sei. Ich fragte:"Papa weißt du noch wo du zu mir sagtest ich sei dir egal? Meinst du das wirklich so."
Er antwortete:" Ehm, ja. Das weiß ich noch. Und ich meine das so. Hör mal ...usw.(irgendwelche
philosophischen Erklährungen an die ich mich nicht mehr genau erinnere. Es hatte auf jeden Fall
etwas mit seinem Weltbild zu tun)....du bist mir egal."
Ich: "Aber ich kann dir doch nicht egal sein........"
Nachdem er mir das noch einmal klar machte bin ich auf mein Zimmer und hab geheult.
Ich habe mir manchmal gedacht, dass er es vielleicht doch nicht so meinte und nur ein
falsches Wort benutzt hat um etwas anderes auszudrücken, aber.....
Ich habe wirklich keine Ahnung warum er das gesagt hat.
:confused:
SeciliaHallo Whillow,

also ich bin echt geschockt nachdem ich deine Antwort hier im Threat gelesen hab. Ich meine meine Eltern sind auch "heftig" aber deine übertreffen es alle mal. Ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst. Es muss grausam sein, wenn einem sein eigener Vater sagt das man ihm egal ist.

Ich kann mir vorstellen, das das nicht einfach wird für dich, aber ich kann dir nur raten so schnell wie möglich auszuziehen. das hältst du seelisch irgendwann nicht mehr aus. Es ist mit Sicherheit schwierig so einen Schritt zu gehen, aber ich sehe das als einzigste Lösung.

Meine Eltern sind auch nicht so nett mit mir. Mir schenken sie kaum Liebe. Ich meine ab nem gewissen Grad ist mir das egal. Ich geh in mein Zimmer höre Musik, lese oder schreibe Briefe. Wenn man das so will ist das meine Art mich abzulenken oder mein Kontakt nach draußen. Ich habe auch kaum richtige Freunde, außer meinem Freund und seiner Familie bei dem ich die Wäre und Geborgenheit bekomme, die ich mir von meiner eigenen Familie gewünscht hätte.

Ich wünsch dir Whillow viel KRAFT
fly59muc@ whillow

entschuldige, whillow, aber ich bin der meinung, dass ein vater, der im vollbesitz seiner geistigen kräfte ist, so eine äußerung niemals gegenüber seinem kind abgeben würde. ich habe somit den verdacht, dass dein vater irgendwie krank ist, und dass das, was er dir an den kopf wirft, gar nicht seine "eigentliche" meinung ist.

kopf hoch !
WhillowHallo Secilia,

vielen Dank für dein Mitgefühl. Es tut richtig gut darüber zu reden und so verständnisvolle
Worte zu lesen! Das mit dem Ausziehen ist leichter gesagt als getan. Ich kann meine
Geschwister nicht einfach alleine lassen und nur an mich denken. Hinzu kommt jetzt noch
dass ich gestern in einem Gespräch mit meiner Mutter von ihr erfahren habe dass auch sie nicht
mehr so gut mit meinem Vater klar kommt. Sie streiten zwar nicht aber wie gesagt sind es seine Ansichten vom Leben
die sie nicht versteht. Es ist schwer zu erklären. Ich hab mich natürlich gewundert warum sie
mir so etwas anvertraut, und ich schlussfolgere daraus, dass sie auch nicht alleine damit
klar kommt.
Die Aussage meines Vaters dass ich ausziehen könnte war ja kein Rauswurf in dem
Sinne, dass ich jetzt ausziehen muss, sondern eher eine Erlaubnis und vielleicht auch
eine Bitte...
Nochmals danke für die mitfühlenden Worte. Alleine die haben mir schon viel Kraft gegeben.


Hallo Willow, meine Namensverwandte,

ich habe ganz versäumt dir ein herzliches Dankeschön zu sagen. Vielen Dank für deine aufbauenden Worte.
Deine Anteilnahme tut mir gut. Die Interesse mir zu helfen
zeigt mir, dass ich doch auf Verständnis bei anderen stoße.
Die Beachtung, die mir hier in diesem Thread geschenkt wird gibt mir ein gewisses Gefühl
von Liebe und Trost.
Danke.


Hoffe es gibt noch andere Themen über die wir uns austauschen können...#auch an Secilia

:rolleyes:
WhillowHallo fly,

das was du da geschrieben hast, von wegen mein Vater könnte krank sein, finde ich
garnicht so abwegig. Und ich glaube langsam weiß ich auch was ihm fehlt: es ist warscheinlich
so ähnlich wie bei mir, dass er sich immer mehr in sich zurückzieht und seinem Glauben
zu viel Beachtung schenkt als sich um soziale Kontakte zu kümmern. Denn er geht weder
mit meiner Mutter mal aus noch mit Freunden, die er nicht hat. Auch mit Kollegen
unternimmt er nichts. Er sagt immer das läge ihm nicht, aber das stimmt nicht.
Ich verstehe ja dass Männer eher ins "Feuer" starren und über ihre Probleme nachdenken
als dass sie darüber reden,...... aber ganz ohne reden?
Ich weiß nicht ob das stimmt, ich kann es mir nur vorstellen.
Willow... nach längerer Pause meinerseits wollt ich doch nun von mir auch mal wieder was hören lassen...

Ich hoffe an alle Leidensgenossen da draußen das alles einigermaßen erträglich für Euch ist!!!

Au mann im Moment überrennt mich mein Leben mal wieder ganz furchtbar. So schrecklich viele Dinge passieren mal zur Zeit und wie immer auch alles auf einmal.
Ich merke wie mich das alles erdrückt und mir die Luft nimmt...
und doch gibt es immer einen kleinen Luftzug zum einatmen.

... ich habe es endlich geschafft einen so herzlichen Menschen gefunden zu haben dem ich mich mittteilen kann. Das heist das mitteilen will auch ersteinmal gelernt werden... wenn man jahrelang runtergeschluckt hat, weis man garnicht wo und wie man anfangen soll.
Ich habe einen 10 seitigen Brief kleingedruckt auf unserem PC geschrieben und wichtige Ereignisse aus meiner Vergangenheit zu Papier gebracht. Das war eine unglaubliche Erfahrung...
So viele Bilder schwirrten mir während der Schreibphasen im Kopf herum. Aber was ich verrückterweise beobachten konnte, ist das ich in den paar Tagen die ich daran gesessen habe abends mit dem Gedanken eingeschlafen bin, - morgen kann ich weiterschreiben... Da ich an starken einschlafschwierigkeiten leide, tat das unheimlich gut. Ich bin ohne einen Gedanken eingeschlafen. Nur ist so eine kleine Vergangenheitsaufarbeitung echt hart. Tagsüber verfolgte mich dann alles auf einmal, und Gedanken und Bilder kamen wieder hoch die ich schon längst vergessen geglaubt habe...

Aber der eigentliche Grund warum ich heute meinen Weg hierher gefunden habe ist , ... das ich heute einen Autounfall verursacht habe. Nicht das ich nicht schon genug Traumas und Selbstverachtende Gefühle habe ... nein mein Leben lässt sich doch stets was neues einfallen.
Die Bilder lassen mich nicht los, immer wieder sehe ich mich mitten auf diese Hauptstraße brettern, mit all diesen wild bremsenden Autos, und diesem gewaltigen Stoß am hinteren Auto. Ich war wie gelähmt... und hab mich innerlich verflucht... was hab ich getan? Wie konnte das passieren? Alles ging so schnell!!!
Wär ich heute Früh doch Gott verdammt nocheinmal nicht in dieses beschissene Auto gestiegen. Ich habe es gefühlt... es war nicht richtig... ich war den ganzen Tag so abwesend und nicht da ... hab nicht geschlafen ... es konnte nicht gut gehen. Aber soetwas entsteht wenn man nicht auf die eigenen Gefühle eingeht und immer alles bei Seite schiebt.
es Kotzt mich soetwas von an, das könnt ihr mir glauben. Ich weis nicht was in mich gefahren war. Ich zittere immer noch.
Aber ich bin unverletzt und es hätte richtig böse ausgehen können. Scheiß Probezeit für den Führerschein dahin und das viele auf mich zukommende Geld!!!
Aber egal, geschehen ist geschehen... da kann man jetzt auch nichts mehr ändern...

Aber das was ich euch eigentlich erzählen wollte ist, das meine Eltern ganz besorgt und garnicht heruntermachend reagiert haben. Ich habe fast eine halbe Stunde mit ihnen telefoniert und es hat unheimlich gut getan!!! Das war so ziehmlich das erste mal das ich ihnen richig dankbar war. Mein Vater war zwar etwas zugesufft am anderen Ende der Leitung, aber als er mir sagte das es doch wichtig ist das mir ersteinmal nichts passiert ist, da blieb mein Herz fast stehen... das fand ich großartig. Hätt nie gedacht das soetwas von Ihnen kommt.
Im übrigen gehe ich wenn alles klappt nächste Woche meinen Mietvertrag unterschreiben und dann kann ich endlich anfangen meine Seelenruhe zu finden. Einen ganz lieben Freund habe ich auch seit Ewigkeiten wieder gefunden, auch wenn alles ganz schön kompliziert ist... weil ich mich nicht richtig öffnen kann und auch dummer Weise so wenig Zeit habe. Aber ich glaube mit diesem Menschen könnte es endlich klappen das ich vielleicht auch einmal eine normale Beziehung führen kann. Ich kämpfe innerlich sehr mit mir, doch ich werde siegen. Ich muss da durch, ich mag diesen Menschen schrecklich gern und will ihn nicht nur durch meine "Macken" wieder verlieren.

Guddi, dann würd ich mich freuen von euch zu hören... was bei euch so gerade alles passiert, und ob sich schon irgendetwas verändert hat...

Seid alle miteinander ganz herlichst umarmt,

eure Will
EryndisHallo,... ich habe mir einige Sachen hier durchgelesen (zu allen bin ich leider nicht ganz gekommen, weil mein Kleiner mich leider nicht immer lässt :-) )

Also ich kann auch von beiden Seiten erzählen, da ich, wie eben schon angemerkt, auch Mutter bin.

Ich habe ein wunderbares Kind, das ich über alles Liebe, aber wir sind beide nur Menschen und es gibt immer wieder mal Momente, wo ich an meine Grenze komme und einfach nicht mehr kann und dann viel gereizter bin, als ich sein dürfte und daraus auch bestimmt oft ungerechter zu meinem Kleinen bin...
Aber ich schäme mich gleich für die Gedanken, weil ich selber am eigenen Leib gespürt habe und teilweise auch immer noch spüre, wie es ist, wenn die eigenen Eltern einen nicht verstehen, sich nicht für einen interessieren ...

Meine Eltern haben sich, als ich vier Jahre alt war, scheiden lassen. Von da an habe ich mehr oder weniger mit meiner Schwester bei meiner Oma gelebt, weil meine Mutter gearbeitet hat und dies war ihr oft auch wichtiger, als ihre Kinder. Nicht, dass sie uns nicht liebt, aber sie hätte trotzdem nie Kinder bekommen dürfen. Sie liebt es, sich über ihre Kinder lustig zu machen, vor allem bei anderen, wenn sie dadurch noch Lacher bekommen kann. Ein mal sagte sie "wofür brauche ich eine Putzfrau? Ich habe doch zwei Kinder!"... so ging es oft ... ich konnte es ihr auch nie Recht machen, weil ich nicht das Püpchen war, dass sie hätte anziehen und stilen können und nach dem Spielen wieder in den Schrank stellen konnte...
Als ich in die Pupertät kam (ich finde diesen Ausdruck furchbar, er klingt wie eine Krankheit, die sich die Eltern ausgedacht haben für eine Zeit, in der sie nicht mehr mit ihren Kindern klar kommen),
habe ich angefangen, ruhiger zu werden und mich um meinen Bruder zu kümmern, der 12 Jahre jünger ist... Das passte meiner Mutter gut und so konnte sie wieder arbeiten. Wenn sie nicht arbeitet, ist sie unausstehlich...
Ich bin vor 6 Jahren ausgezogen und erst jetzt, wo ich selber ein Kind habe, habe ich zwischendurch das Gefühl, von ihr als Erwachsener anerkannt zu werden. Trotzdem gibt sie mir immer wieder das Gefühl, alles falsch zu machen, ein kleines Licht zu sein und nie mehr als eine kleine Hausfrau zu sein.

Mein Vater ist auch nicht besser. Lange Zeit dachte ich, er hätte mich mishandelt, hatte Erinnerungen daran und brach so den Kontakt zu ihm ab. Doch vor einigen Jahen habe ich ihn wieder aufgenommen, weil ich der Meinung war, dass da noch nicht alles ausgesprochen ist.
Mittlerweile weiss ich gar nicht mehr so recht was ich glauben soll. Beide Seiten bringen plausible und idiotische Erklärungen und ich kann und will mich bestimmt auch nicht mehr erinnern.

Ich weiß also, wie es ist, wenn das Elternhaus besch*** ist, aber ich kann nur sagen, dass man die Liebe auch von anderer Seite erfahren kann. Ein liebender Partner, Freunde und eigene Kinder können über vieles hinweg helfen. Sie sind kein Ersatz, aber man verlegt seine Prioritäten...

In diesem Sinne wünsche ich euch eine liebe Seele, die zur rechten Zeit am rechten Ort ist, wie es bei mir war.
Willow---> Danke Eryndis
Ich find es immer wieder toll wenn hier auch Eltern, bzw. Erwachsene etwas zu erzählen haben. Leider gibt es nicht viele davon...

Im Moment geht es mir einfach zu gut...
Ich bin für 4 Wochen in der entfernten Schweiz...
Hier scheint alles so weit weg ... hier ist alles so einfach.
Die Tränen werden immer weniger und das Lachen wieder wirklichkeit.
Das beste daran jedoch ist, wenn ich nach Hause komme, packe ich meine Sachen und zieh aus.
Ich habe eine superschöne Wohnung in einer Gegend aus der ich noch schöne Kindheiterinnerungen habe gefunden...
Ganz viel PLatz für mich... vorallem Ruhe ...

Endlich habe ich die Möglichkeit mich zu entwickeln.
Vorallem ich sein zu dürfen.
Ich freu mich unheimlich darauf ...
obwohl ich angst habe zurück zu kehren.
Mit meinen Eltern will ich dann vorerst nichts zu tun haben.

Ich hoffe euch allen geht es gut ...
Würde mich freuen wieder von euch zu hören!!!

Alles liebe eure Will
SeciliaHi Willow,

es freut mich zu hören das es dir gut geht...Ich finde es auch gut das du ausziehst, denn es ist wirklich wichtig das du dich entwickelst. Momentan bin ich aber noch nicht in der Lage auszuziehen....hat auch finanzielle Gründe.

Ich habe mir aber auch mal vorgenommen mal wegzufahren...endlich mal den Kopf frei von allem und man kann endlich mal machen, wonach man lust hat.

Ich drück Dir die Daumen das alles Gut geht und hoffe das Du dich wohl bei der Sache fühlst.

Gruß

Secilia
WillowHi ihr alle da draußen,

viel Zeit ist schon wieder vergangen...ich kann gar nicht beschreiben wie toll es ist von 9qm² auf 37qm² nur für mich allein zu ziehen. Es ist ein Traum. Ich habe meine Wohnung und die ganze Umgebung von der ersten Sekunde an geliebt.
Die ganze Zeit während dem Umzug habe ich tagelang von früh bis spät in die Nacht geschufftet und bin dann anschließend totmüde ins Bett gefallen. Ich hab alles so wie ich es immer haben wollte gemacht. Es war ein richtig befriedigendes Gefühl. Dadurch ging alles recht schnell, bereits eine Woche später bin ich mit ner Matte und ner Decke ausgezogen. Ich konnt endlich richtig erholend schlafen, und tagsüber war ich so beschäftigt das ich nicht zum nachdenken gekommen bin.
Die 7 Wochen insgesamt(Schweiz mitgezählt) waren die schönsten in meinem ganzen Leben. Ich hab mich wie neu geboren gefühlt.
Es ist ein grenzenloses Gefühl von Freiheit wenn man seine Eltern aus der eigenen Wohnung werfen kann!!! Hab ich einmal schon getan. Endlich auch man diesen verwirrten hilflosen Blick bei Ihnen zu sehen. Aber was giften die sich auch in meiner Wohnung an? Also raus mit ihnen...das brauch ich nie wieder!!!

Jetzt freu ich mich früh aufzustehen... und komme gern nach Haus.
Ich kann die Tür hinter mir zu machen, habe meine Seelenruhe und habe jetzt richtig viel Luft zum Atmen!!!

Aber für alle die jetzt denken, oh die hat es gut, die hat es geschafft... ein kleinen Kopfstoß trotzdem für alle...
denn nur mit einer Ortveränderung ist es noch lange nicht getan.
Gerade in den letzten Tagen in denen ich jetzt wieder mehr Zeit zum Lesen, Träumen und nachdenken hatte, kamen die Bilder und Erinnerungen wieder in mir hoch.
Mit anderen Worten es lässt mich auch jetzt nicht los!!!
Bevor mein Studium losgeht habe ich noch etwa 2 Monate Zeit, in denen ich mich jetzt ausgiebig mit meiner Vergangenheit beschäftigen und sie dann beiseite legen können will.

Denn nach 20 Jahren möchte ich jetzt endlich mal die Gegenwart genießen, leben und erleben dürfen ... mit einem lächeln in die Zukunft blicken... und nicht an den Tränen der Vergangenheit ersticken!!!

Übrigens hatte mein ,,Freund" keine Lust mehr seine Energie in eine pschychisch labile Egoistin zu verschwenden...
Also wieder kein Glück!!! Ich habe mit dem Tage mich entschlossen, das ich aufhöre danach zu suchen...

Übrigens was echt total crass war und was mich jetzt warscheinlich auch wieder so depressiv runtergerissen hat,
war die Tatsache das ich beim auspacken meiner Kisten ( ich hatte zu Hause mir nicht erst die Mühe gemacht irgendwas wegzuhauen) ganz viele alte Aufzeichnungen, Briefe, alte Tagebücher ...ect. gefunden habe und ich ersteinmal maßlos erschrocken bin!
Dinge die ich verdrängt hatte, standen plötzlich auf einem Tränenzerweichten Papier, verzeweifelte nie abgeschickte Briefe an meine Eltern, darunter tausende Abschiedsbriefe, eigene Berichte meiner Gefühlswelt ... und vieles mehr...
Das war unheimlich ergreifend... manchmal saß ich nur da und habe geheult!!!
Ich hab mit 13 Dinge aufgeschrieben die ich heute noch genauso empfinde... es ist einfach wahnsinn!!!

Na gut aber ich will hier keinen Roman draus machen.
Wär schön von dem ein oder anderen zu hören!!!

Haltet duch!!!

herzlichste Umarmung an euch alle,

Gruß eure Will
Bleachne eigene wohnung...ein traum....zwar sind meine eltern jetzt seit 5 jahre geschieden und ich lebe bei meiner mutter über die ich mich wirklich nicht beklagen kann...aber die vergangenheit sitzt so tief dass ich auch am liebsten meinen kram packen und verschwinden würde...aber letztendlich würd ich in einer anderen wohnung genauso abdrehen wie hier....beim vater oder sonstwo...ich hab mich noch nirgends wirklich wohl gefühlt....:(
WillowGrüß Dich Bleach,

...sich nie irgendwo wohlgefühlt haben ... das stelle ich mir unerträglich vor. Da ich mich an ein paar Plätzen immer sehr wohlgefühlt habe, nur halt nicht zu Hause.

Aber nun habe ich endlich mein eigenes zu Hause.
Jeder wird seines eines Tages finden!!!

Auch du wirst in deiner Zukunft irgendwann mal einem Fleck Erde begegnen, von dem du behaupten wirst: hier fühl ich mich wohl!!!

Vergangenheit ist immer schwer zu bewältigen, aber sei froh das das zusammenleben mit deiner Mutter erträglich ist.
Was meinst du genau mit abedrehen?
Dir stehen alle Zeilen der Welt offen um über Vergangenes in deiner Familie zu schreiben...

Wär schön wieder von Dir zu hören!!!

Liebe Grüße Will
ChronocideIch habe gerade diesen Thread gelesen, und die Entwicklung dieses Lebensabschnittes von dir mitverfolgt, Willow.
Ich freue mich sehr für Dich, das du endlich dein Zuhause gefunen hast, und zwar nicht den Ort, wo du jeden Tag zurückkehrst, sondern den Ort, wo du dich emotional gebunden fühlst.
Das mit deinem "Freund" ist natürlich schade, und ich kann es auch nicht wirklich verstehen... Aber das gehört wohl nicht her.
Ich persönlich habe ein eigenartiges Leben hinter mir, was mein Elternhaus angeht. Meine Eltern sind seid ewigkeiten Geschieden, meine Mutter hat danach wieder geheiratet, doch endete das ganze dort auch mehr als unglücklich.
Nun lebe ich bei ihr, und wir verstehen uns gut... Wir haben zumindest keine grossen Probleme miteinander, abgesehen von den Dingen, die jede noch so gute Familie plagen.
Ich kann mich diesbezüglich nicht beschweren, und vielleicht würde der eine oder andere sich dieses Leben wünschen, aber irgendwie habe ich trotzdem das Gefühl das etwas fehlt.
Ich kann mich ihr nie wirklich mitteilen, sie, als Mutter, hat von mir wohl ein anderes Bild, als es wirklich in mir drin aussieht.
Keiner, will ich mal behaupten, aus meinem Umfeld weiss, wie düster es wirklich in mir aussieht... Und das ist irgendwie genauso traurig.
Ich will nicht sagen, das meine Probleme in dieser Beziehung schlimmer sind, als die der anderen hier - eher im Gegenteil.
Ich finde, es sind alle Probleme gleich schlimm... Nur gibt es Menschen die die einen Probleme besser lösen könnten, als andere.
Ich finde es klasse, wie offen die Leute hier sind, und über ihr Leben sprechen. Ich wünsche von daher allen betroffenen, das sich das bald wieder richtet, egal wie, und das auch ihr dann spüren könnt wie es ist wenn man das Leben mit einer Last weniger anpacken kann...
Schönen Abend allerseits,
Chrono
Willow...wow so ebend hab ich mir den Abend zeit genommen um den ganzen Thread hier noch einmal durchzulesen...
Meine letzte Eintragung erfolgte am 2.9.2004,genau ein Tag vor meinem 20. Geburtstag.
Chronocide fügte nur einen Tag später ein paar sehr gute Sätze bei und damit hätte man auch alles ruhen lassen können...

Aber dennoch verspüre ich den wahnsinnigen Drang ein paar Worte in Erinnerung loszuwerden.
Für mich war die Zeit nachdem ich diesen Thread ins Leben gerufen hatte unheimlich wichtig und ich danke nochmals allen die ihre Erfahrungen weiter gegeben haben.
Falls nach fast anderthalb Jahren noch ein paar von euch auf den Nebelpfaden herum geistern, fände ich es wahnsinnig spannend ein kurzes Lebenszeichen zu hören. Vorallem aber wie's inzwischen mit der allerwertesten Erzeugerfraktion so steht!?

Erst kürzlich habe ich mir den Zeitraum von anderthalbjahren, in denen ich nun schon in totsicherem Abstand zu meinen Eltern lebe, mal in meinem Gedächtnis verallgegenwärtigt und gemerkt wie schnelllebig und doch effektiv alles dahin gerannt ist. Nichts ist mehr so wie es einmal war!!!
Im übrigen sitze ich gerade in dem Büro von meinem Vater und nutze kostenlos stundenlanges I-Net. Da meine Eltern am Wochenende ja nie in ihrer Stadtwohnung vorzufinden sind!
Was mich höchstwahrscheinlich hier zu euch ins Forum gezogen hat, ist die zertrümmerte Wohnzimmertür... zerbrochene Glasscheiben... geordnetes Chaos drumherum. Die erschreckende Erkenntnis: Hier hat sich nichts geändert!
Wenn ich aller paar Wochen mit meinen Erzeugern telefoniere hört man im Hintergrund Geschrei, dann wird man schnell abgewürgt und schon herrscht funkstille...jipiiieeehhhh!!!
Aber das alles ist schon lang lang nicht mehr mein Problem, und lustiger Weise war es ja auch noch nie meines!

Es hat sich viel geändert...auch wenn ich bisher immer noch keine Beziehung zu einem männlichen Wesen aufbauen konnte und meine körperliche Gefühlskälte mir momentan scher zu schaffen macht, so hab ich doch für mich ne Menge geschafft.
Um einiges leichter machte es mir der Auszug meiner Eltern aus der alten Wohnung in der ich immerhin 19 Jahre lang gelebt habe. Aus, Schluss, vorbei...adios- auf nimmer wieder sehen...
Nie mehr den Adrenalin spüren wenn man mal etwas zügiger im Flur unterwegs war. Nie mehr aus meinem alten Fenster schauen...vorallem nicht mehr hinunter... keine Erinnerungen...keine Gefühle die mehr hoch kommen... ein kleines Stück Erleichterung des Gepäckes was man mit sich herumschleppt. Bald wird der ganze Häuserblock komplett eingerissen...ein klein wenig Melancholie kommt doch durch!
Ich habe meine Eltern ganz selten und oft nur flüchtig gesehen. Weihnachten und Geburtstage gibt es in dieser Familie nicht mehr, da nur noch meine Eltern, meine Schwester und ich übrig geblieben sind. Doch gibt es einen neuen Sonnenschein der mein Herz erwärmt. Der heist Lara, ist 6 Monate alt... und meine über alles geliebte Nichte!!! Durch sie bin ich mit meiner Schwester endlich enger zusammengewachsen. Wir haben versucht zu reden. Auch wenn es ihr schwer fiel. Aber die Schwangerschaft hat dann doch so manche Ängste in ihr wieder wach gerufen. Ich weis nun das sie nur die Hälfte der Dinge die ich ,,zu Hause'' erlebt habe, ebenfalls durchgemacht hat. Aber das ist nun alles so unwichtig. Mit so einem kleinen Engel ist weder die Vergangenheit, noch die Zukunft wirklich wichtig. Was wirklich zählt ist nur die Gegenwart!

Ich sprach von Dingen die ich inzwischen gelernt habe...

...einen Menschen von Herzen umarmen zu können und seine Umarmung auch anzunemen...
...mich in eine Gruppe zu integrieren, ohne mich dabei allein zu fühlen...
...in den Spiegel lächeln zu können und ab und zu mal Danke sagen...
...zu essen und zu schlafen...meinen ganz gewöhnlichen Alltag selber geordnet zu bewältigen...
...ein klein wenig gelernt zu reden und mich zu öffnen...
...nicht nur in mir, sondern vorallem mit mir zu leben und meinen Menschen um mich herum...

Zu wissen das ich ein überaus gutmütiger und wertvoller Mensch bin, der so viele Dinge kann und sich weis Gott nicht verstecken muss!

Ich lerne gerade nicht mehr wegzurennen!!! Fange langsam an mich zu lieben...

Habe viel und werde viel an mir arbeiten... es gibt noch einiges zu bewältigen!!! Es ist nicht immer leicht... und manchmal geht gar nichts mehr... du denkst wozu das alles... es hat ja immer noch nichts gebracht... man denkt man fällt zurück...doch beim nächsten Aufstehen gehts schon etwas schneller vorwärts!

Ein wahnsinnig lieber Mensch hat mir einmal gesagt, das wenn ich wirklich etwas ändern möchte dies Zeit und vorallem Geduld von mir verlangt. Das ich bei all dem aber immer mir selbst vertrauen soll und es andere gibt die an mich glauben!!!

Ich habe mir nie Zeit genommen...geglaubt keine zu haben... doch in den vergangenen anderthalb Jahren hatte ich mehr Zeit für mich als in den 20 Jahren davor. Es ist also doch möglich.
Auch wenn nicht zu jeder Zeit die Umstände passend erscheinen.

In diesem Sinne drück ich euch alle ganz doll und hoffe das auch ihr einen kleinen Schritt weitergekommen seid!

Fühlt euch herzlichst umarmt, von eurer Will

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